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PIC BY A WILD MONKEY / DAVID SLATER / CATERS NEWS - (PICTURED: One of the photos that the monkey took with Davids camera. 2 of 2: This photo was rotated and cropped by the photographer) - These are the chimp-ly marvellous images captured by a cheeky monkey after turning the tables on a photographer who left his camera unmanned. The inquisitive scamp playfully went to investigate the equipment before becoming fascinated with his own reflection in the lens. And it wasnt long before the crested black macaque hijacked the camera and started snapping away sending award-winning photographer David Slater bananas. David, from Coleford, Gloucestershire, was on a trip to a small national park north of the Indonesian island of Sulawesi when he met the incredibly friendly bunch. SEE CATERS COPY.

Smile! Das Selfie des Anstosses von Affe Naruto. Bild: Caters News Agency

«Naruto» knipste ihn ins Verderben: So ruinierte ein Affen-Selfie das Leben des Fotografen



Es ist eine unglaublich bizarre Geschichte. Der britische Fotograf David Slater reiste 2011 nach Indonesien, um bedrohte Tierarten zu fotografieren. Tagelang folgte er einer Affen-Horde durch den Dschungel. 

Vergangene Woche ging in den USA der bislang letzte Akt des jahrelangen Rechtsstreits über die Bühne. Denn Peta hatte Berufung gegen einen Entscheid eingelegt.

Doch Slater konnte sich nicht einmal das Flugticket zum Prozess nach San Francisco  leisten. Laut Guardian haben ihn die Gerichtskosten völlig ruiniert: «Ich versuche ein Tennis-Lehrer zu werden», sagte er. «Ich denke sogar darüber nach, Geld mit dem Ausführen von Hunden dazu zu verdienen, weil ich nicht genug Geld habe, um meine Steuern zu bezahlen».

Bild

David Slater mit seiner berühmtesten Aufnahme.

«Wenn ich einen Dollar für jede Veröffentlichung des Fotos bekommen hätte, hätte ich 40 Millionen Dollar auf meinem Konto. Tatsächlich habe ich nur ein paar Tausend Pfund verdient und kann nicht mal mehr meinen Anwalt bezahlen», so Slater weiter. Das Geld habe gerade einmal gereicht, um die Reisekosten nach Indonesien nachträglich zu finanzieren. Ihm fehle mittlerweile sogar das Geld, um seine kaputte Kamera reparieren zu lassen.

Wenigstens für die Affen hat die riesige Aufmerksamkeit eine gute Seite:  Die spezielle Makaken-Art sei nun nicht mehr vom Aussterben bedroht, so Slater. Zudem sei der Tourismus in der Region angekurbelt worden.

Vielleicht nimmt die Sache für Slater doch noch ein gutes Ende. Kürzlich wurde eine Crowdfunding-Aktion gestartet, um den Fotografen zu unterstützen. 

«Schämt euch, Peta!» Reaktionen auf sozialen Medien

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38Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Moopsen 16.07.2017 18:37
    Highlight Highlight Wie sieht die Sache denn bei Tierfotos aus, die durch einen automatischen Auslöser (Bewegungs- oder Infrarotsensor) entstehen? Da wird das Bild ja auch vom Tier ausgelöst, der Fotograf war nur vorbereitend tätig. Gehört die Urheberschaft da dem Fotografen, obwohl der selber kein Bild geschossen hat? So weit weg vom Affenselfie scheint mir dieser Fall nicht.
    • Lukakus 17.07.2017 07:21
      Highlight Highlight Geben Sie ihnen keine Ideen!
    • Nick Name 17.07.2017 08:25
      Highlight Highlight Gute Frage.
      Sie zeigt auch, dass es nicht einfach so einfach ist mit dem Copyright, wie viele Kommentatoren hier zu wissen vorgeben.
      Ohne den Fotografen wäre das "Selfie" nie zustande gekommen. Er hat die Reise gemacht, das Material mitgebracht, hat Affen fotografiert, in Szene gesetzt, zugelassen, dass das Tier den Apparat in die Hände bekommt, anschliessend hat er die Bilder ausgewertet, bearbeitet, verbreitet - mit guter Absicht für die Affen!
      Mit einer wirklich guten Anwaltschaft hätte Slater mehr erreichen müssen. Peta und die Richter machen sich mit dem Getue schlicht lächerlich.
    • Vachereine 21.07.2017 10:05
      Highlight Highlight @Nick: Das hat der Fotograf gewiss alles getan. Aber urheberrechtlich ist das irrelevant, ebenso irrelevant, wie der Umstand, dass Picasso die Farben für seine Bilder selber einkaufen ging.
      Wesentlich ist die im Werk erkennbare geistige Leistung, Kreativität und Originalität.
      Bei Fotos sind diese Voraussetzungen oft nicht hinreichend gegeben, wie die Rechtssprechung klar bestätigt.
      Ich glaube nicht, dass ein Gericht ein von einem handelsüblichen Automaten (d.h. Überwachungskameras aller Art) geschossenes Bild als künstlerisches Werk anerkennen würde.
  • moedesty 16.07.2017 17:23
    Highlight Highlight ich wette das mit dem selfie hat er erfunden. sieht zu gut aus.
  • Alex_Steiner 16.07.2017 14:41
    Highlight Highlight Was hat das mit Peta zu tun? Wenn überhaupt geht es um Wikimedia. David Slater gehört das Copyright NICHT. Niemand gehört das Copyright. Also muss er es auch nicht vor Gericht verteidigen. Er hat versucht Geld mit einem Bild zu machen mit dem er praktisch nichts zu tun hatte. Er hat sich da ganz alleine rein geritten - aus reiner Geld gier.
    • smoenybfan 16.07.2017 16:49
      Highlight Highlight Ist ja nur tagelang einem Affenrudel durch den Dschungel gefolgt, so von wegen nichts zu tun...
    • Alex_Steiner 20.07.2017 16:31
      Highlight Highlight @smoenybfan: Ja, aber das Foto hat er nicht gemacht. Und das ist das einzig wichtige. Vor Gericht auch so besttätigt worden. Wenn er mir die Kamera in die Hand gegeben hätte und ich dann dieses Bild gemacht hätte - wäre das Copyright bei mir. Nicht bei ihm. Auch wenn es seine Kamera war - ich hab das Bild gemacht - das Copyright liegt bei mir.

      Das selbe gilt beim Affen. Einfach das ein Affe kein Copyright besitzen kann. Also hat KEINER das Copyright. Es fällt nicht einfach auf den nächst besten.
  • Yamamoto 16.07.2017 13:58
    Highlight Highlight Peta macht sich immer wieder lächerlich, ob mit Holocaustvergleichen, Sexismus oder der Forderung nach Todesstrafen für Jäger. Vermutlich haben die Mitglieder den Biologieunterricht geschwänzt, ansonsten wüssten sie, dass auch der Mensch ein Tier ist.
  • blueberry muffin 16.07.2017 12:41
    Highlight Highlight Peta ist auch keine gute Organisation.


    Wer sich für Tierschutz interessiert sollte lieber den WWF unterstützen.
  • Vachereine 16.07.2017 11:51
    Highlight Highlight Skurill.
    War Peta überhaupt zur Klage berechtigt?
    Waren nicht eher die Anwaltdskosten ruinös, als die Gerichtskosten?
    Warum kam es zu keinem Vergleich?
    Warum hat der Photograph die Klage nicht gegenstandslos gemacht, indem er auf sein Urheberrecht verzichtet?
    War ihm den nicht klar, dass besagte Photopraphie nicht sein Werk ist, und er daher keine Rechte daran haben konnte?
    Wie konnte das Bild unkontrolliert viral gehen?
    • Energize 17.07.2017 07:43
      Highlight Highlight Warum ist es nicht sein Werk?
    • Vachereine 21.07.2017 09:53
      Highlight Highlight @Energize: Der Fotograf kann hier nicht der Urheber sein, weil nicht er die Foto schoss, sondern der Affe.
      Das Urheberrecht schützt Werke der Kunst. Vorraussetzung ist eine geistige Leistung und künstlerische Kreativität im Werk. In diesem Fall erfüllte der Fotograf die Voraussetzungen bei besagtem Bild eindeutig nicht.
      Der Affe kann nicht Urheber sein, weil ihm keine Zivilrechte zustehen, aber auch, weil er zwar den Auslöser der Kamera drückte, aber dabei keine, bzw. keine schützenswerte geistige Leistung oder künstlerische Kreativität vollbrachte.
      Diese Foto hat keinen Urheber.
  • Chrigi-B 16.07.2017 11:11
    Highlight Highlight Darum kriegen Peta, WWF und all diese Organisationen genau 0 Franken von mir😉. Wie der Greenpeace Lobbist, der am Montag nach Brüssel fliegt und am Freitag zurück. Die feinen Herren und Damen sind ein bischen wie unsere Küpplisozis😂😊
    • öpfeli 16.07.2017 16:45
      Highlight Highlight Dann spendest du dein Geld an kleine, hiesige Organisationen?
    • Chrigi-B 16.07.2017 19:09
      Highlight Highlight Ja, es hat sehr gute kleinere und hiesige. Allgemein gebe ich solch grossen Organisationen kein Geld. Ich will ja helfen, aber nicht dem Management dieser Firmen! In jedem Land sitzt ein Clown (CEO) der min. 100'000.-/Jahr verdient.
    • öpfeli 17.07.2017 00:50
      Highlight Highlight Ich finds schön wenn du den kleinen hilfst. Ich arbeite für eine, freiwillig versteht sich. Ist immer schade wenn (grosse) Oragisationen mit solchen Negativ-Schlagzeilen Spender vertreiben. Gerade die kleinen sind um jeden Franken froh. Es ist oftmals ein Kampf
  • CyanLama 16.07.2017 10:52
    Highlight Highlight Unabhängig davon, dass ein Peta sich da überhaupt nicht einzumischen hat und der arme Mann finanziell ruiniert wurde, kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen, was ein Affe mit Bildrechten anfangen sollte.
    Wenn ich das Bild kaufen will, kann ich ihm schlecht eine Banane überweisen.
    Man müsste ihm also das Recht auf ein Bankkonto und eine Steuernummer zugestehen.

    Es ist so sinnlos, dass ich kotzen könnte
    • Theor 17.07.2017 08:07
      Highlight Highlight Peta hätte dann natürlich grosszügig das Recht für ihn ausgeübt und sein Vermägen verwaltet. Er hätte jede Woche brav eine Banane bekommen für "sein" Selfie.
    • PrincessCrazy 17.07.2017 16:12
      Highlight Highlight Danke für diesen tollen Kommentar! Bei "kann ihm schlecht eine Banane überweisen" musste ich laut lachen. Stimme 100%ig zu.
  • Ökonometriker 16.07.2017 10:10
    Highlight Highlight Warum gehört dem Fotografen nicht das Urheberrecht? Eine Pharma-Unternehmung behält ja auch die Patente, auch wenn sie Tiere in der Forschung einsetzt.
    Und warum wird das vor einem US-Gericht verhandelt? Das Foto wurde in Indonesien geknipst...
    • blueberry muffin 16.07.2017 12:46
      Highlight Highlight Nicht wenn die Tiere die Medikamente entwickeln, nein.

      Das wäre natürlich amazing.
    • Nibu 16.07.2017 13:28
      Highlight Highlight Sehr seht schlau!!!
  • atomschlaf 16.07.2017 09:56
    Highlight Highlight Nicht das Affen-Selfie hat den Fotografen ruiniert, sondern die PETA-Extremisten!
    • Alex_Steiner 16.07.2017 14:44
      Highlight Highlight Warum? Er hat gar kein Copyright... Selber schuld wenn er glaubt er muss es vor Gericht verteidigen. Er hat das Bild nicht gemacht - also hat er kein Copyright. Der Affe hat natürlich auch keins - aber das kann ihm ja egal sein. Es ist nicht seins...
  • Töfflifahrer 16.07.2017 09:40
    Highlight Highlight War das ltzte mal, dass ich diese Yorganisation unterstützt habe!
    • Alex_Steiner 16.07.2017 14:47
      Highlight Highlight Dann halt dich auch von Wikipedia fern. Wegen ihnen hat er das Copyright ja verloren.
  • Shin Kami 16.07.2017 08:22
    Highlight Highlight Peta macht sich mal wieder selbst lächerlich. Ich bin für den Tierschutz, aber diese Organisation geht mir nur auf die Nerven! Haben die wirklich nichts besseres zu tun?
  • Der Rückbauer 16.07.2017 08:14
    Highlight Highlight Im Kern geht es um die Frage, ob ein Tier rechtlich eine Person oder eine Sache ist. Eine Sache kann man quälen, essen, verrecken lassen. Auch nach Schweizer Recht ist das Tier keine Person - es hat dennoch gewisse Rechte (http://www.tierrecht.ch/tier-erbrecht.html). Ein Tier ist grundsätzlich nicht vermögensfähig, hat aber das Recht, Vermögen Dritter zum eigenen Wohl zu blockieren. Setzt Euch ins Bild, bevor Ihr unisono über Peta herzieht. Plappert nicht einfach dem Mainstream nach.
    • Weiterdenker 16.07.2017 15:27
      Highlight Highlight Auch wenn - Es ist völlig lächerlich, was Peta da abzieht. Was hat Peta damit erreicht? Dem Affen geht es weder besser noch schlechter, egal, ob der Fotograf mit der Fotografie nun Geld verdient, oder nicht. Möglicherweise würde es dem Affen sogar besser gehen, wenn der Fotograf Geld spendete. Stattdessen wurde ein Leben ruiniert, und das völlig unbegründet. Wie soll man eine Organisation wie Peta noch ernst nehmen?
  • Pana 16.07.2017 08:06
    Highlight Highlight Ach ja, PETA :)
    Play Icon
  • Stirling 16.07.2017 07:56
    Highlight Highlight Im ernst? Dass man sich bei einem solchen blödsinnigen Vorwurf (Urheberrecht Affe) überhaut verteidigen muss?
    Was ist mit dieser Welt los?
    Wieso lässt man zu, dass dumme Menschen solche dumme Dinge zu machen?
  • Der müde Joe 16.07.2017 07:39
    Highlight Highlight Sagt mal ticken die von der Peta noch richtig?! Die sollen sich um den Schutz der Tiere kümmern und nicht um das "Bankkonto" eines Affen, dem sowieso scheissegal wie sein Kontostand aussieht! Oder wollten sie ihn in Bananen auszahlen?! Dem Mann der sich für bedrohte Tiere einsetzt einen Knüppel zwischen die Beine zu werfen, ist ja wohl das allerletzte!!!
    • Beni Schweiz 16.07.2017 07:58
      Highlight Highlight My words..
  • walsi 16.07.2017 06:50
    Highlight Highlight Die Tierschutzorganisation ruiniert einen Menschen um die Interessen eines Tieres durchzusetzen. Dabei weis das Tier von seinen Interessen noch nicht einmal etwas. Es wird mit dem Begriff Copyright nichts anfangen können.

    Peta geht es garnicht um die Interssen des Tiers sondern ganz klar um eigene Interessen. Sollte der Affe das Copyright bekommen würde sich Peta ganz "selbstlos" zur Verfügung stellen die Interessen und das Geld des Tiers zu verwalten.
  • Silent_Revolution 16.07.2017 05:12
    Highlight Highlight Peta und Greenpeace, mögen beide mal als Nonprofitorg mit gutem Hintergedanken gestartet haben.

    Durch den jährlichen Umsatz von je 30 Mio+ hat sich vor allem die Bürokratie und die Unternehmung, nicht aber deren Projekte erweitert.
    Hin und wieder eine halbpatzige Kampagne um Spenden zu sammeln, damit der Rubel rollt.Die Chefetage kassieren Löhne weit über der Norm. CEO GP DE 130 k im Jahr bsp und da sind noch viele im Hintergrund involviert.

    Natur- und Tierschutz funktioniert eben nicht kapitalistisch! Der Artikel ist nur ein weiteres Beispiel, dass es längst nicht mehr um die Sache geht!
  • Hayek1902 16.07.2017 04:25
    Highlight Highlight Ich kann der Argumentation des Gerichts folgen, aber wieso zur Hölle verklagt PETA einen Tierphotographen??? Man müsste ja annehmen, dass der auf "ihrer Seite" ist.
    • ch2mesro 16.07.2017 08:04
      Highlight Highlight damit wie walsi in seinem kommentar geschrieben hat; peta sich ganz "selbstlos" um die verwaltung der einnahmen kümmern kann...

«Es ist alarmierend» – Insektensterben in der Schweiz ist viel schlimmer als angenommen

Der Insektenschwund hat dramatische Auswirkungen. Das ganze natürliche Gleichgewicht gerät durcheinander. Das bekommt auch der Mensch zu spüren.

Eine am Mittwoch veröffentlichte Studie zeigt erstmals das ganze Ausmass des Insektenschwunds für Deutschland und die Schweiz auf. Die Erkenntnisse sind alarmierend: In den vergangenen zehn Jahren wurde ein Rückgang der Artenvielfalt von 30 Prozent festgestellt.

Markus Fischer von der Uni Bern war an der Forschung beteiligt und hat uns die Studienerkenntnisse erläutert. Er sagt, warum die Studie so bahnbrechend ist, was die Ursachen für den Schwund sind und was jetzt zu tun ist.

Herr Fischer, …

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