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«Mutter aller Bomben»: So funktioniert das satellitengesteuerte Monster

Das US-Militär hat in Afghanistan 36 IS-Kämpfer mit einer Riesenbombe getötet. Die «Mutter aller Bomben» wurde bisher noch nie eingesetzt. Sie kann eine Fläche von mehreren Fussballfeldern verwüsten.



epa05906546 An undated handout photo made available by the US Department of Defense (DoD) shows a GBU-43 Massive Ordnance Air Blast (MOAB) at the Eglin Air Force Armament Center, Florida, USA. A Pentagon spokesman announced on 13 April 2017 the use of GBU-43 bomb for the first time against caves used by Islamic State (IS) in eastern Afghanistan’s Nangahar province. The MOAB is a precision-guided munition weighing 21,500 pounds. It is the largest non-nuclear conventional weapon in existence.  EPA/Department of Defense / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Die GBU-43. Bild: EPA/DOD

Mit fast 8200 Kilogramm Sprengstoff ist die 2003 erstmals getestete «Superbombe» der grösste konventionelle Sprengkörper der US-Streitkräfte. Die nun in Afghanistan eingesetzte Bombe GBU-43 – auch bekannt als MOAB (Massive Ordnance Air Blast) – übertrifft in ihrer verheerenden Wirkung bei weitem die BLU-82 «Daisy Cutter» («Gänseblümchenschneider»), die eine Sprengkraft von etwa 5700 Kilogramm hat.

Die MOAB, nach ihrem Kürzel auch «Mother of all Bombs» («Mutter aller Bomben») genannt, wurde für den Einsatz gegen grosse Truppenansammlungen und Bunkeranlagen entwickelt. Sie gilt wegen ihrer schieren Grösse und der enormen Druckwelle vor allem als Mittel der psychologischen Kriegsführung.

9500-Kilo-Brocken

Die mit ihrer Hülle insgesamt 9500 Kilo schwere Bombe wird aus grosser Höhe von einem Flugzeug abgeworfen. Während die «Daisy Cutter» an einem Fallschirm hinunter schwebt, wird die MOAB von Satelliten ins Ziel gesteuert, wo sie eine Fläche von mehreren Fussballfeldern verwüsten kann.

Wie bei der bereits in Vietnam und in Afghanistan eingesetzen «Daisy Cutter» beruht die Wirkung darauf, dass die Explosion des Sprengstoffs eine gewaltige Druckwelle erzeugt.

Mit dem Einsatz der MOAB hat die US-Armee mindestens 36 IS-Kämpfer getötet. Eingesetzt wurde sie im Achin-Distrikt in der Provinz Nangarhar. Dort war am vergangenen Wochenende ein US-Soldat im Einsatz gegen die Dschihadisten getötet worden.

Dokumentation über die «GBU-43/B Massive Ordnance Air Blast» – oder kurz MOAB.

Video: © Youtube/astromicwm

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    Alle Leser-Kommentare
  • Funny 15.04.2017 06:02
    Highlight Highlight Lieber in die Bildung oder Sozailwesen investieren als solch einen schwachsinn konstruieren...
  • Gipfeligeist 14.04.2017 23:20
    Highlight Highlight 36 IS Kämpfer. Und wie viele Kinder und Unschuldige?
    Es ist eine Flächenbombe mit Druckwelle, kein Präzisionsschuss...
    • Alnothur 15.04.2017 15:08
      Highlight Highlight Laut Einheimischen haben sich in der Gegend kaum noch Zivilisten aufgehalten, die sind alle längst weg dort.
    • α Virginis 15.04.2017 21:37
      Highlight Highlight @Alnothur: Und woher stammt Ihre Information? Waren Sie dort und haben mit den Leuten gesprochen, oder ist es wieder mal so eine Info, die hier in gewissen Blättern und Medien verbreitet wird?
  • Der Rückbauer 14.04.2017 21:48
    Highlight Highlight Der Bauunternehmer und seine Bombe, passt irgendwie zusammen.
  • paraglidify 14.04.2017 20:21
    Highlight Highlight Wow! Was für ein Erfolg... Die grösste aller Bomben, gebaut für Truppenansammlungen und mit der Kraft eine wirklich grosse Fläche zu zerstören, wurde 'erfolgreich' eingesetzt. Eine extrem grosse Kompanie IS-Kämpfer wurde mit einer einzigen Bombe eliminiert! Moment: 9600 Kilo = 36 Mann!? Trump ist stolz wie ein Kind bei der Blockflöten-Vortragsübung. Ob er diesmal Erdbeertörtchen genascht hat? *Ironie Off
  • Roterriese #DefendEurope 14.04.2017 16:46
    Highlight Highlight Schade hat es nicht mehr IS Kämpfer erwischt
    • SemperFi 14.04.2017 19:31
      Highlight Highlight @roterriese: So schreibt nur jemand der keine Ahnung hat. Für jeden Getöteten kommen zehn Neue nach. Tolle Leistung, und dann noch x Millionen Dollar verlocht.

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