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Ein geheimes Start-up stellt den Elektro-Pick-up vor, den Tesla gerne schon hätte



Wie aus dem Nichts hat ein Start-up aus den USA zwei Elektrofahrzeuge vorgestellt, die bereits 2020 in Serie gehen sollen. Interessant ist, dass es sich bei Rivian nicht um einen Elektroautoneuling handelt, sondern um eine Firma, die bereits seit neun Jahren existiert. Bereits 2009 wurde Rivian vom MIT-Absolventen R. J. Scaringe gegründet – zu diesem Zeitpunkt war noch nicht einmal das Tesla Model S auf dem Markt.

Seither werkelte Rivian im Geheimen an zwei Fahrzeugen und wuchs zu einem 500 Millionen schweren Unternehmen mit über 600 Mitarbeitern heran. Die Investitionen sollen dabei zu einem grossen Teil aus Saudi-Arabien und Japan stammen. Ziel des Unternehmens ist es, den Elektroantrieb auch in die Welt der Abenteuerfahrzeuge zu bringen.

Rivian R1T

Bild: Rivian

Der Pick-up kommt in drei unterschiedlichen Versionen daher, die alle auf 200 Kilometer pro Stunde gedrosselt werden. Jedes Rad des Pick-ups wird dabei von einem eigenen Elektromotor angetrieben. Geplant sind Konfigurationen von 105, 135 und 180 kWh, wobei das beste Modell eine Reichweite von bis zu 640 Kilometern haben soll. Geladen wird mit bis zu 160 kW Leistung, wobei die Schnellladung in nur 50 Minuten 80 Prozent der Batteriekapazität schaffe.

Der Elektro-Pick-up Rivian R1T von allen Seiten:

Bei der Karosserie setzt Rivian auf eine Doppelkabine und vier Türen für das typische US-Pick-up-Truck-Format. Damit man mit dem 5,50 Meter langen Gefährt auch ordentlich Abenteuer erleben kann, hat es eine Wattiefe von einem Meter und eine Steigfähigkeit von 45 Grad. Laut Rivian kann man mit dem Pick-up Anhängerlasten von bis zu fünf Tonnen ziehen und maximal 800 Kilogramm laden. Die stärkste Version soll dabei die mittlere sein, welche umgerechnet rund 750 PS (562 kW) hat. Damit ist man in drei Sekunden von null auf hundert Kilometer pro Stunde.

Rivian R1S

Bild: Rivian

Auf der gleichen Plattform des Pick-up baut Rivian auch den SUV R1S. Die so genannte Skateboard-Plattform wurde von dem Start-up speziell für Elektroautos entwickelt und soll später auch für ein Crossover-Modell als Grundlage dienen. Rivian möchte die Plattform bei Bedarf sogar an andere Hersteller weitergeben.

Rivian Skateboard

Die Skateboard-Plattform. Bild: Rivian

Gebaut werden die beiden Fahrzeuge in einer ehemaligen Mitsubishi-Fabrik in den USA. Bis das erste Serienmodell allerdings vom Band läuft, muss man sich noch etwas gedulden. Laut Rivian ist der vorgestellte Pick-up ein zu 92 Prozent fertiges Auto des Serienmodells. Spätestens 2020 sollen diese dann produziert werden – allerdings nicht mehr als 50'000 Stück pro Jahr. Zum Vergleich: Tesla produziert unterdessen pro Quartal über 80'000 Autos.

In den USA können die Autos ab sofort für eine Anzahlung von 1000 US-Dollar vorbestellt werden. Preislich bewegen sich beide Modelle im Bereich von 69'000 bis 100'000 US-Dollar – je nach Ausführung. Ob Rivian seine Fahrzeuge auch nach Europa bringt, hat das Start-up bis jetzt noch nicht bekannt gegeben.

Tesla Pickup Concept

Ein frühe Konzeptzeichnung, die Tesla bei der Präsentation des Tesla Trucks gezeigt hatte. Bild: Tesla

Mit ihrem Pick-up fordert Rivian den Pionier Tesla heraus. Elon Musk bestätigte schon mehrmals, dass auch in den Teslawerken an einem Pick-up gearbeitet wird und dieser äusserst futuristisch aussähe. Allerdings haben laut Musk die Modell Y und 3 und der Tesla-Truck im Moment noch grössere Priorität. (pls)

Wer auch ein Elektroauto bauen will: Kalaschnikow.

China ist der Marktführer für Elektroautos:

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Video: srf/SDA SRF

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Matrixx 29.11.2018 06:33
    Highlight Highlight Was mich an allen neuen Autos, insbesondere den Elektroautos stört, sind diese verdammten Tablets, die überall eingebaut werden.
    Das Gesetz verbietet das Benutzen des Handys am Steuer, gleichzeitig baut man aber riesige 14-Zoll-Displays ein, bestenfalls mit Internetanschluss und allen nötigen Apps... Und der Bildschirm lässt sich nicht mal ausschalten. Warum?
    • Beat Galli 29.11.2018 11:19
      Highlight Highlight Was mich an den Brennern stört, sind die immer anders angeortneten Bedienelemente, dass man sich ständig neu orientieren muss....

      Die bewegten Bilder sind gesperrt und man kann es sehr wohl ausschalten.
  • Stirling 28.11.2018 22:13
    Highlight Highlight Kennt jemand einen weltweit etablierten Autohersteller aus China? Ich nicht...
    • zettie94 28.11.2018 23:04
      Highlight Highlight Geely? Dazu gehören unter anderem Lotus und Volvo...
    • Andy Stadelmann 28.11.2018 23:40
      Highlight Highlight BYD
  • derEchteElch 28.11.2018 21:47
    Highlight Highlight Warum müssen Elektro-Autos immer so furchtbar HÄSSLICH aussehen? Ist zum 🤮

    Der Tesla S, ist noch ok und elegant. Doch wenn ich den Rivian anschaue und dann noch an die Modelle von BMW denke... 😣
  • Sharkdiver 28.11.2018 21:03
    Highlight Highlight Was für ein hässliches kockbit
  • Cédric Wermutstropfen 28.11.2018 20:23
    Highlight Highlight Ein weiterer „Tesla-Killer“. Wahrscheinlich passiert mit diesem Unternehmen dasselbe wie mit Faraday Future.
  • Chääschueche 28.11.2018 19:00
    Highlight Highlight So wie Faraday Future Tesla angreifen wollte?

    Die Firma steht aktuell kurz vor dem Konkurs.

    Es wollten schon viele Tesla gefährlich werden...geschaft hats noch keiner.

  • Beat Galli 28.11.2018 18:55
    Highlight Highlight Aha, ja, ok.... ein nächster Tesla Killer, der vielleicht 2020 oder 2030 oder 2040 vom Band fährt. Wir beobachten...

Die wohl coolste Fussnote der Automobilgeschichte: Mini-Jeeps!

Gleich vorweg: Das waren nicht die schnellsten aller Autos, und besonders geländetauglich waren sie auch nicht einmal. Doch sie sind so was von cool. (Dazu noch perfekt für den Sommer.)

Es gab mal eine Zeit – Mitte der Sechzigerjahre, ungefähr – als einige renommierte Automobilhersteller ein neuartiges Konzept als zukunftsweisend einstuften: Offroader-Versionen von Kleinstwagen. Jap – Mini, Döschwo und Konsorten im Jeep-Format.

Nun, über deren Erfolg als veritable Geländewagen lässt sich streiten. Doch als schlicht hammercoole ikonische Gefährte ist ihr Status ungeschlagen.

Der Austin Moke («Moke» = alter englischer Slang für «Esel») basierte auf dem Austin Mini und war …

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