17 coole Bilder von verlassenen Drehorten
Wenn die Kameras laufen, herrscht am Film- oder Serienset reges Treiben – doch was passiert, wenn die Filmklappe zum letzten Mal fällt? Viele Kulissen werden nach den Dreharbeiten wieder abgebrochen, manche bleiben aber auch stehen und werden der Natur überlassen.
«The Hobbit»: Neuseeland
Während die Konstrukte der Hobbit-Hütten für «Herr der Ringe» temporär waren, wurden für «The Hobbit» die Häuser mit dauerhaften Materialien gebaut. Hobbiton befindet sich auf einer Schafsfarm in Neuseeland und ist eine der berüchtigtsten Kulissen für Filmfans.
«Star Wars»: Ong Jamal, Tunesien
Ong Jamal in Tunesien wurde als Drehort für Mos Espa (Tatooine) genutzt und gilt als meistbesuchter, noch erhaltener Drehort von «Star Wars».
«Popeye»: Anchor Bay, Malta
Ende der 70er-Jahre wurde in Anchor Bay «Popeye» gedreht. Die Bucht stellt die fiktive Stadt Sweethaven dar. Anchor Bay wurde zu einem Freizeitpark umgebaut und ist ein beliebter Ort für Taucher.
«Pirates of the Caribbean»: Wallilabou Bay, St.Vincent
Auf der karibischen Insel St.Vincent wurde für «Pirates of the Caribbean» Port Royal gebaut. Während einige der Bauwerke tropischen Stürmen zum Opfer gefallen sind, sind viele der Fassaden und die «gehängten Piraten» noch immer für die Öffentlichkeit zugänglich.
«The Hunger Games»: Henry River Mill Village, North Carolina, USA
Henry River Mill Village wurde 1905 gebaut und war früher eine Textilfabrik. In «The Hunger Games» diente das Dorf als Kulisse für den Distrikt 12. Geführte Touren durch den unter Denkmalschutz stehenden Ort sind möglich.
«Big Fish»: Montgomery, Alabama, USA
Für den Film «Big Fish» liess Tim Burton auf einer privaten Insel die Stadt Spectre bauen. Und anstatt sie nach den Dreharbeiten wieder abzureissen, überliess er sie den Elementen. Bis heute ist Spectre ein beliebter Ort für Fotografen.
«The Mummy»: Atlas Corporation Studios, Ouarzazate, Marokko
Atlas Corporation Studio hat in der marokkanischen Wüste viel Land. Und wenn die Dreharbeiten für einen Film fertig sind, wird das aufgebaute Set stehen gelassen und ein neues gebaut. Filme und Serien, die hier gedreht wurden, sind unter anderem «The Mummy», «Aladdin», «Gladiator», «Babel», «Game of Thrones» und «Prison Break».
«The Fugitive»: Dillsboro, North Carolina, USA
In den Bergen von North Carolina wurden die Trümmer der Zugkollision im Film «The Fugitive» nie beseitigt. Die zerfetzten Überreste des Busses und der Lokomotive liegen noch immer direkt neben den Gleisen der Great Smoky Mountains Railroad.
«The Alamo»: Brackettville, Texas, USA
John Wayne liess in Texas eine originalgetreue Nachbildung der Alamo-Mission errichten, die als Alamo Village bekannt wurde. Sie diente über 50 Jahre lang als Touristenattraktion und Filmkulisse, bevor sie schliesslich ihre Tore für die Öffentlichkeit schloss.
«The Patriot»: Cypress Gardens, South Carolina, USA
Versteckt in den Wäldern von Cypress Gardens wurde ein kleines Kolonialdorf, das für den Mel-Gibson-Film «The Patriots» erbaut wurde, der Natur überlassen.
«The Good, the Bad and the Ugly»: Burgos, Spanien
In Spanien wurde für den Spaghetti-Western «The Good, the Bad and the Ugly» in den 60er-Jahren ein Friedhof aufgebaut. Nach den Dreharbeiten geriet dieser in Vergessenheit und versank unter Erde und Gras. Nach mehreren Jahrzehnten wurde der Friedhof von einer Gruppe motivierter Fans wieder ausgegraben und vollständig restauriert.
«The Hills Have Eyes»: Marokko
Mitten in der marokkanischen Wüste steht die verrostete Tankstelle aus dem 2006-Remake des Horror-Klassikers. Nach den Dreharbeiten wurde sie komplett mit alten Schildern und Requisitenautos zurückgelassen.
«Ryan's Daughter»: Dingle, Irland
Ausserhalb der Stadt Dingle in Irland wurde für «Ryan's Daughter» das Dorf Kirrary aufgebaut. Ein Grossteil der Kulisse ist in den letzten Jahrzehnten den Elementen zum Opfer gefallen, einige Teile sind aber immer noch erhalten.
«The Blues Brothers»: Chicago, Illinois
Eine Verfolgungsjagd endet in «The Blues Brothers» in einem Shoppingzentrum. Dieses war zur Zeit der Dreharbeiten bereits verlassen und lange ein Hotspot für Urban Exploration. 2012 wurde das Gebäude abgerissen.
«End of Days»: Los Angeles, USA
Das Linda-Vista-Spital in Los Angeles wurde 1904 gebaut und 1990 geschlossen. Seither dient es als Set für viele Filme, darunter Arnold Schwarzeneggers «End of Days».
«Session 9»: Massachusetts, USA
Der Psychohorrorfilm «Session 9» aus dem Jahr 2001 spielt in der verlassenen psychiatrischen Klinik Danvers State Hospital. Diese wurde 1878 eröffnet und aufgrund massiver Budgetkürzungen 1992 geschlossen. 2007 wurde ein Grossteil des Gebäudes abgerissen, doch ein Teil davon, inklusive Tunnels, steht bis heute.
«Lone Star»: Contrabando, Texas, USA
Contrabando ist eine Geisterstadt in Texas, USA. 1966 wurde sie als Drehort für den Western «Lone Star» benutzt.
(cmu)
