Bereits der Trailer sorgt für Kontroversen: «Michael» kommt im April in die Kinos
Nach zahlreichen Verzögerungen aufgrund einer Überarbeitung des Drehbuchs und zahlreicher Nachdreharbeiten steht die Biografie „Michael“ von Antoine Fuqua (Training Day) nun endlich vor der Veröffentlichung, die für den 22. April 2026 geplant ist. Jaafar Jackson, der Neffe des Sängers, spielt die Hauptrolle. Produziert wird der Film von Graham King, der bereits hinter Bohemian Rhapsody (2018) stand.
Der Trailer:
Dem Trailer nach zu urteilen, konzentriert sich der Film auf die Jugend des Künstlers. Die Zeit, in der er als Kind mit seinen Geschwistern in den Jackson Five glänzte, die streng vom Patriarchen Joseph Jackson, auf der Leinwand von Colman Domingo (Severence) verkörpert, geführt wurde.
Neben Jackie, Tito, Jermaine und Marlon gibt es Michael. Das junge Ausnahmetalent träumt von Emanzipation und wird einen fulminanten Erfolg erleben. Der Fokus des Films scheint sich auf die Zeit bis zum Ende der 1980er Jahre zu legen, als Michael mit seinen legendären Alben «Off The Wall» (1979), «Thriller» (1982) und «Bad» (1987) auf dem Höhepunkt seiner Karriere stand. Ein goldenes Jahrzehnt, das Michael Jackson zum King of Pop machte.
Eine beschönigte Realität?
Diejenigen, die hofften, etwas über die dunklen Zeiten des Sängers zu erfahren – seine Hautdepigmentierung aufgrund von Vitiligo, seine Verurteilungen wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger oder etwa sein tragischer Tod im Jahr 2009 im Alter von 50 Jahren – werden wohl enttäuscht sein, da der Film offenbar nicht so weit geht.
Die Filmbiografie «Michael» wird als Hommage an das musikalische Erbe des King of Pop präsentiert und richtet sich in erster Linie an Fans. Paris Jackson, die Tochter des Sängers, erklärte nachdem sie den ersten Entwurf des Drehbuchs gelesen hatte, im September auf Instagram, dass die Filmbiografie ihrer Meinung nach «verharmlost» sei.
Dennoch wurden Szenen gedreht, die den Superstar in den 1990er- und 2000er-Jahren zeigen. Wie das Magazin Entertainment Weekly berichtet, versicherte Regisseur Antoine Fuqua in der Sendung Good Morning America sogar, dass sein Film «das Gute, das Schlechte und das Hässliche» im Leben des Sängers zeigen würde. Die erste Schnittfassung umfasse eine Länge von vier Stunden. Zweifellos gibt es genug Material für einen zweiten Film, wenn die Ergebnisse an den Kinokassen dies zulassen.
Ob man es will oder nicht, das künstlerische Erbe von Michael Jackson bleibt untrennbar mit den Gerichtsverfahren verbunden, die zwar eingestellt wurden, aber auch fast zwei Jahrzehnte nach seinem Tod weiterhin für Diskussionen sorgen.
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