Liebe
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In gleichgeschlechtlichen Beziehungen kommt häusliche Gewalt vor – bloss wird sie seltener angezeigt. Bild: EPA/EFE

Gewalt in LGBT-Beziehungen – wenn nicht nur das Herz gebrochen wird

Gewalt in gleichgeschlechtlichen Beziehungen ist stark tabuisiert. Lesben und Schwule, die Gewalt in ihren Beziehungen erleben oder ausüben, nutzen Beratungsangebote deshalb kaum.

27.02.18, 15:56 28.02.18, 06:29


Jens* kam wegen der Liebe aus Deutschland in die Schweiz. Er lernte  Marco* während seiner Arbeit als Flugbegleiter kennen und zog kurz darauf bei ihm ein. «Er war die grosse Liebe. Dass er mich schlagen würde, hätte ich ihm niemals zugetraut», erzählt Jens. 

Es geschah nach einer durchzechten Nacht. Das Paar stritt sich auf dem Heimweg – der Alkohol peitschte die Emotionen hoch. «Marco schrie mich an und dann schubste er mich plötzlich, sodass ich gegen eine Hauswand prallte», berichtet Jens. Als er ebenfalls laut wurde und seinen Freund zurechtwies, rastete dieser aus. «Er schlug immer wieder mit der Faust auf mich ein». Aufgehört habe er erst, als Jens am Boden lag. 

Die Datenlage zu häuslicher Gewalt in lesbischen und schwulen Partnerschaften ist dünn. Eine Studie der Universität Bristol lässt aber vermuten, dass es etwa gleich oft in homosexuellen Beziehungen zu häuslicher Gewalt kommt wie in heterosexuellen Beziehungen. Somit hat mehr als ein Drittel bereits Erfahrungen mit physischer und psychischer Gewalt durch den Partner gemacht. 

Das Spektrum dieser Gewalt sei weitreichend, erklärt die Soziologin und Autorin Constance Ohms, die sich seit Jahren mit Gewalt in gleichgeschlechtlichen Beziehungen auseinandersetzt: «Es reicht von körperlichen Übergriffen wie Schlagen, Treten, Beissen, an den Haaren zerren über psychische Gewalt wie Herabsetzungen, verbale Übergriffe wie Beleidigungen bis hin zu sexualisierter Gewalt, so beispielsweise den Partner zu sexuellen Praktiken zwingen oder aber sich nicht an vereinbarte Codewörter halten», so Ohms.

«Das Gewaltpotenzial von Frauen wird tendenziell unterschätzt, und ein Bewusstsein für weibliche Täterschaft ist kaum vorhanden.»

Beratungsstelle für Frauen (BIF)

In lesbischen und schwulen Beziehungen komme es häufiger zu gegenseitiger Gewalt, zu sogenannten bidirektionalen Gewaltdynamiken. «Das heisst, dass über einen längeren Zeitraum betrachtet, beide Partner zu unterschiedlichen Zeitpunkten unterschiedliche Formen von Gewalt ausüben», erklärt Ohms. Die Täter- und Opferrollen verschwimmen, was es Betroffenen noch schwerer macht, sich Hilfe zu holen. 

Kommt es zu Gewalt in lesbischen Beziehungen, verschliesst die Öffentlichkeit die Augen fast gänzlich. Zum einen ist die Frau in der Rolle der Täterin kein gängiges Narrativ. Dazu kommt, dass gesellschaftliche Homophobie nach wie vor Realität ist und es lesbisch lebenden Frauen erschwert, sich Hilfe zu holen.

«Das Gewaltpotenzial von Frauen wird tendenziell unterschätzt, und ein Bewusstsein für weibliche Täterschaft ist kaum vorhanden», schreibt die Zürcher Beratungsstelle für Frauen (BIF) in ihrem Jahresbericht. Bilder der friedfertigen, umsorgenden, helfenden Frau seien gesellschaftlich nach wie vor stark verankert. Die lesbische Beziehung wird idealisiert: «Die meisten Menschen gehen davon aus, dass zwei Frauen in einer Liebesbeziehung gleichberechtigt sind und eine harmonische Beziehung leben, ohne dass Machtmissbräuche geschehen».

Die (BIF) hat deshalb bereits im Jahr 2012 eine Kampagne lanciert, die sich explizit an lesbische Frauen richtet. «Lesbische Frauen müssen wissen, dass sie mitgemeint sind und das Recht auf eine professionelle Opferberatung haben», sagt Bettina Dähler von der Beratungsstelle. 

Die Kampagne wurde in der lesbischen Community begrüsst und zum grossen Teil positiv bewertet. Vereinzelt wurden aber auch kritische Fragen geäussert. «Das ist auch verständlich, da die Community ein Schutzraum darstellen soll und man Angst hatte, Vorurteile zu bedienen.» Dennoch sei es wichtig – auch im Namen der Gleichberechtigung – dass man sich und der Öffentlichkeit eingestehe, dass auch in lesbischen Beziehungen nicht immer nur alles heile Welt sei.

Dass die lesbische Community das Thema teilweise tabuisiert, hänge damit zusammen, dass sie nach wie vor diskriminiert würden, erklärt Ohms. Eine zentrale Strategie der Community gegen Diskriminierung sei eben das Streben nach Normalität: «Die Öffnung der Ehe für alle, das Recht auf Adoptivkinder oder die Anerkennung von gleichgeschlechtlicher Elternschaft stellt ja nicht die gesellschaftliche Ordnung in ihren Grundsätzen in Frage, sondern ist ein Streben nach Teilhabe an Normalität. Auf dem Weg zur Normalität wird es als hinderlich angesehen, Probleme, die es auch in gleichgeschlechtlichen Beziehungen gibt, offenzulegen», so Ohms.

«Nach dem Motto: Wenn schon anders, dann bitte glücklich.»

Bettina Dähler, (BIF)

Die Lebensrealität von homosexuellen Menschen ist noch immer eine andere. Erst seit 1992 klassifiziert die WHO Homosexualität nicht mehr als psychische Krankheit. So wundert es nicht, dass nach wie vor viele gleichgeschlechtliche Paare ihre Beziehung nicht offen leben. «Die lesbische Lebensform ist nicht der Normalfall. Egal wie offen wir zu sein glauben: Die betroffene Person kann trotzdem nie wissen, wie das Gegenüber reagiert», sagt Dähler. Dies sei mit ein Grund, warum sich lesbische Frauen keine Hilfe holen.

Hat die Schweiz ein Homophobie-Problem?

Video: srf

Dazu kommt, dass das Umfeld suggeriert, dass lesbische Frauen ihre sexuelle Orientierung durch doppelte Angepasstheit kompensieren müssen. «Nach dem Motto: Wenn schon anders, dann bitte glücklich», erklärt Dähler das Phänomen. «Viele Menschen erwarten, dass homosexuelle Menschen dann bitte schön angepasst zu leben haben. Und sicher nicht noch häusliche Gewalt erleben.»

Weiter gebe es einen einfachen Grund, dass Homosexuelle keine Hilfe in Anspruch nehmen: «Für Lesben kann es sich als schwierig  erweisen und für Schwule nahezu unmöglich sein, vorhandene Interventionsstrukturen zu nutzen, da diese heteronormativ ausgerichtet sind, das heisst, dass sich zwar Angebote für Opfer häuslicher Gewalt vor allem an Frauen richten, die von Männern misshandelt werden und dementsprechend Angebote für Männer sich an gewaltausübende Männer richten», erklärt Ohms. Frauenhäuser seien ungeachtet ihrer öffentlichen Bekundungen oft nicht zugänglich für Lesben, geschweige denn für Transfrauen.

Seit der Nacht, in der Marco auf Jens losging, sind einige Monate vergangen. Jens verliess Marco nicht gleich. «Zuerst dachte ich: So ist das halt, wir sind ja Jungs! Bis ich begriff, dass Marco eine Grenze überschritt, schlug mich Marco noch drei Mal – einmal brach er mir die Nase», so Jens. 

*Namen geändert.

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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31Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Chris Olive 28.02.2018 10:23
    Highlight Eigentlich bin ich (auch) dagegen, dass man extra auf die sexuelle Orientierung hinweist, aber in diesem Artikel macht es durchaus Sinn.

    Es wird ja klar erwähnt, wo noch Aufholbedarf liegt und was die Knackpunkte sind. Und darüber sollte geschrieben / gesprochen werden.

    Ich finde besonders das Thema der bidirektionalen Gewaltdynamiken spannend.
    8 0 Melden
  • fräulein wunder 28.02.2018 07:48
    Highlight was? ihr wollt damit also sagen dass es in LGBT beziehungen genauso (scheisse) zu und her geht wie in hetero beziehungen? no way! 😱
    *ironieoff*
    11 0 Melden
  • HausofEdwards 28.02.2018 07:14
    Highlight Vielen Dank für diesen Bericht.
    Ich habe selbst in einer früheren Beziehung mit einer Frau Gewalt erlebt. Sowohl körperlich als auch psychisch. Bis heute spreche ich sehr selten darüber, unsere gemeinsamen Freunde wissen nichts davon.

    War sie sauer auf mich dürfte ich nicht im Bett schlafen, sondern auf dem Boden. Habe ich doch versucht mich ins Bett zu legen wurde ich hinunter getreten und mit Fäusten geschlagen. Dies ist nur ein Beispiel von vielen.

    Damals habe ich es nicht als häusliche Gewalt gesehen. So etwas gibt es unter Lesben nicht... dachte ich.
    Vielen Dank für diese Aufklärung.
    12 0 Melden
  • Wolf2000 27.02.2018 20:13
    Highlight Schade das man seine Triebe nicht im Griff hat und seinen Partner betrügt. Das muss doch nicht sein.
    13 32 Melden
    • Fabio74 28.02.2018 07:26
      Highlight Nicht alle wollen monogam leben. Und wenn man dies in der Beziehung klärt und regelt, seh ich kein Problem
      9 6 Melden
    • Snowy 28.02.2018 07:46
      Highlight Was hat dies mit der sexuellen Orientierung zu tun?
      11 1 Melden
  • Fabio74 27.02.2018 20:00
    Highlight Was erwartete die Uni Bristol? Auch wir sind Menschen, die streiten. Gewalt etc ist kaum an die sexuelle Neigung gebunden.
    Insofern sehr oberflächlicher Artikel mit reisserischem Titel
    63 13 Melden
    • Tikvaw 28.02.2018 01:09
      Highlight Hmm, im Artikel geht es ja hauptsächlich darum, das Beratungsstellen häufig nicht "vorbereitet" sind bzw. diese nicht die Kompetenz besitzen um bei Gewalt in homosexuellen Beziehung Unterstützung zu bieten, insbesondere bei homosexuellen Frauen. Diese sind ja anscheinend sogar bei gewissen Hilfsangeboten ausgeschlossen.
      7 0 Melden
  • PenPen 27.02.2018 19:28
    Highlight 🙈
    9 3 Melden
  • mrmikech 27.02.2018 19:14
    Highlight Hier noch viele infos. Erschreckend ist eigentlich wie oft - in jede art von beziehung - gewalt stattfindet: https://en.m.wikipedia.org/wiki/Domestic_violence_in_same-sex_relationships
    12 2 Melden
  • Marlon Mendieta 27.02.2018 18:08
    Highlight Stellen Sie sich vor, es gibt in LGBT Beziehungen im Fall alles, was es in Hetero Beziehungen auch gibt...
    Ausser die Zeugung von Kinder, aber sonst alles. Sogar Streit um die Fernbedienung
    Gäbe vieleicht mal einen guten Artikel Frau Brenneisen
    100 9 Melden
    • Watson=Propagandahuren 27.02.2018 20:19
      Highlight Also in Zukunft bitte nur ausschliesslich über Gewalt in heterosexuellen Beziehungen berichten?
      Oder wie meinst du das?
      15 39 Melden
    • Fabio74 27.02.2018 20:48
      Highlight @bullshit Ganz simpel: Gewalt in Beziehungen existiert unabhängig der sexuellen Neigung. Weil, es sind alles Menschen.
      Also kann man ganz allgemein vom Problem reden.
      Marlons Kommentar sollte selbstsprechend sein
      18 3 Melden
    • Marlon Mendieta 27.02.2018 21:17
      Highlight Nee über Gewalt in menschlichen Beziehungen
      23 1 Melden
    • ATHENA 27.02.2018 21:22
      Highlight Nein. Über häusliche Gewalt in Beziehungen.
      15 2 Melden
    • Watson=Propagandahuren 27.02.2018 22:13
      Highlight Gemäss Artikel/Studie ist Gewalt in gleichgeschlechtlichen Beziehungen stärker tabuisiert als sonst.
      Macht also durchaus Sinn dies mal separat anzuschauen / anzusprechen?
      Was ist daran jetzt schlecht?
      34 4 Melden
  • Linsoft 27.02.2018 16:59
    Highlight Hmm.. ich empfinde den Artikel als etwas verstörend und absolut verallgemeinernd. Klar kann es auch in homosexuellen Beziehungen zu Gewalt kommen, was absolut nicht zu dulden ist.
    Aber es scheint ja gerade so, dass es ein unglaublicher Glücksfall für mich sein muss in einer ausgeglichenen, liebevoller und gewaltlosen lesbischer Beziehung zu leben..
    31 67 Melden
    • Ms. Pond 27.02.2018 19:02
      Highlight das einzig traurige ist, dass man im Jahr 2018 noch einen Beziehungsartikel schreibt, in dem die Sexualität Thema ist.
      25 12 Melden
    • Watson=Propagandahuren 27.02.2018 20:20
      Highlight @Pond: Weil das eine mit dem anderen ja gar nichts zu tun hat? Hä?
      7 9 Melden
    • Fabio74 27.02.2018 20:49
      Highlight @bullshit Was sollen diese Fragen??
      2 5 Melden
    • Ms. Pond 27.02.2018 21:47
      Highlight @bullshit weil es heute eigentlich kein Thema mehr sein sollte, ob jemand hetero oder homo ist. Ergo müsste es auch nicht thematisiert werden. Logisch gibt es bei Homos auch Gewalt. Genau so wie Seitensprünge, lebenslange Lieben, sexlose Ehen, Kurzzeitbeziehungen, Fernbeziehungen....eben alles, wie bei Heteros auch.
      11 7 Melden
    • Watson=Propagandahuren 27.02.2018 22:17
      Highlight @Fabio: Ouh sorry wusste nicht dass ich mir Fragen vorab von dir genehmigen lassen muss...
      @Pond: Komisch, mir scheint es generell eines der grössten Themen der heutigen Zeit zu sein (gesellschaftspolitisch)?
      Es gibt auch Artikel spezifisch zu heterosexueller Gewalt in Beziehungen. So what?
      4 6 Melden
    • MrXanyde 27.02.2018 23:33
      Highlight @Bullshit du raffst es einfach nicht...es geht ja genau darum,dass überhaupt noch ein Unterschied zwischen Homo und Hetero gemacht wird! Es sollte kein Unterschied mehr gemacht werden! Genau wie Pond schon gesagt hatte...

      P.S.: Schon mal was vom Konjunktiv gehört?!
      4 2 Melden
    • Wald Gänger 27.02.2018 23:35
      Highlight Dumm nur, dass Gewalt proportional sogar vermehrt in lesbischen Beziehungen auftaucht als in hetero-Beziehungen. Natürlich ist das kein Thema wert, weil da keine alten weissen Männer vorkommen, aber ein ganz klein wenig hat Bullshit schon recht mit seinen Einlassungen.
      2 4 Melden
    • Fabio74 28.02.2018 07:29
      Highlight @bullshit Es sollte heute schlichtweg irrelevant sein ob einer Hetero oder Bi oder Schwul ist.
      Zumindest in den Kreisen der Gesellschaft die im 21. Jahrhundert lebt.
      4 5 Melden
    • Ms. Pond 28.02.2018 10:13
      Highlight Die LGBT Vertreter sind sich da ja offenbar sehr uneinig. Die einten wollen einfach als normal akzeptiert werden und haben das Ziel, dass die Sexualität irrelevant wird. Als hetero Frau zähle ich mich zu dieser Gruppe. Mir ist es egal, was für ein Geschlecht oder Sexualität jemand hat. Ergo sollten Berichte über häusliche Gewalt etc immer alle Beziehungen, unabhängig der Geschlechter, einbeziehen. Dann gibt es aber noch die Gruppe, die offenbar Aufmerksamkeit sucht und jammert, dass sich alle nur für heterosexuelle weisse Männer interessieren. Ihnen kann man es nicht recht machen...
      3 3 Melden
    • Watson=Propagandahuren 28.02.2018 23:02
      Highlight @Fabio: Auch ich bin der Meinung dass das niemanden was angeht ausser es betrifft ihn/sie denn es ist Privatsache.
      Hier geht es aber nicht um dich persönlich sondern um eine Studie. Studien beziehen sich üblicherweise auf irgendwelche erfassbaren Merkmale.
      Hetero- / Homosexualität sind zwei solche nach denen man etwas aufschlüsseln kann.
      Wie z.B. auch Mann/Frau, Jung/Alt, Klein/Gross usw.
      Wieso das bei ersterem nun plötzlich ein Problem sein soll find ich halt lächerlich, sorry.
      1 0 Melden
    • Watson=Propagandahuren 28.02.2018 23:21
      Highlight @Pond: Es ist ein Bericht über eine Studie. Soll man Studien zensieren in der Berichterstattung?

      Und fällt dir selber nicht auf wie widersprüchlich es ist zuerst zu behaupten "Mir ist es egal, was für ein Geschlecht oder Sexualität jemand hat." und danach von "heterosexuelle weisse Männer" zu sprechen?
      0 0 Melden
    • Ms. Pond 01.03.2018 10:02
      Highlight @BullshitDetector, ich habe nur das Wort aufgegriffen, welches von Wald Gänger in den Raum geworfen wurde. Es ist ein oft hervorgebrachter Vorwurf, dass die Gesellschaft sich nur um weisse heterosexuelle Männer dreht.

      Aber ja, du hast Recht bezüglich der Studie. Natürlich soll das Ergebnis nicht verfälscht werden.
      0 1 Melden
  • Fabio Haller 27.02.2018 16:57
    Highlight Kenne jemanden laut ihr hat sie unter Alkoholeinfluss, Geschlechtsverkehr mit einer anderen gehabt, während sie gleichzeitig selber aber in einer Beziehung war.

    Durch Schuldgefühle hat sie es ihr erzählt. Sie haben sich daraufhin getrennt. Nach 3 Jahren Beziehung. Jetzt ist ein gutes Jahr vergangen und sie bereut es immer noch zutiefst.

    Es hat nichts mit häuslicher Gewalt zu tun, aber es zeigt auch dass hier normale Beziehungen stattfinden mit normalen Menschen und es ist sehr traurig dass man das extra immer wieder betiteln muss.
    71 33 Melden
    • Cerberus 27.02.2018 17:17
      Highlight Und was machen Sie gerade?

      "..dass man das extra immer wieder betiteln muss.."

      14 2 Melden

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