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Die Welt am Abgrund. Aber ist das wirklich so, und warum geht's mir so gut?

marco satori

Zeitunglesen ist heutzutage eine Anleitung zum Unglücklichsein. Ist denn wirklich alles so schlimm?

20.02.17, 09:30 20.02.17, 10:59

Jeden Morgen scanne ich mehrere Tageszeitungen und lese mich durch die aktuellen Ausgaben meiner Abos: Die Zeit, Le Monde, NY Times, ... Ich sehe mir die Late Night Monologe des Vorabends auf YouTube an und gucke bei Twitter rein, um zu sehen, ob's grade irgendwo brennt.

Der Tenor ist klar: Mit unserer Welt geht's bergab. 

Millionen von Menschen sind auf der Flucht, Rechtspopulismus ist keine Randerscheinung mehr, sondern – mal wieder – Staatspolitik, Saatgut ist ein Wegwerfprodukt aus dem Labor geworden, das Paradies versinkt im Meer und 80% der Menschheit teilen sich 5,5% des weltweiten Reichtums.

Institute for Economics & Peace

Das Institut für Wirtschaft & Frieden ist eine internationale Forschungseinrichtung aka Think Tank, die sich mit den Zusammenhängen von Handel, Wirtschaft und Frieden auseinandersetzt. Insbesondere werden die wirtschaftlichen Auswirkungen von Frieden untersucht. Am bekanntesten ist ihr jährlich erscheinender Global Peace Index. Nach nur fünf Jahren hat sich dieser Bericht, der die Indikatoren und treibenden Kräfte hinter friedensstiftenden Massnahmen aufzeigt, zu einer wertvollen Quelle für multinationale Organisationen und Regierungen entwickelt. 

Gleichzeitig finde ich in Hong Kong eine an westlichen Problemen völlig desinteressierte Gesellschaft vor, die wunderbar mit religiöser Vielfalt klar kommt. Und in Zürich hole ich mir morgens äthiopischen Fairtrade Doppio am Stand vor dem Büro, freue mich, dass es dieses Jahr endlich mal nicht ganz so kalt ist im Winter. Ich gehöre nicht zu den 80% aber auch ganz bestimmt nicht zu den 1%. Politisch extreme (rechte wie linke) Kräfte werden von der Bevölkerung noch immer früher oder später in ihre Schranken gewiesen. 

Irgendwie geht's mir gut. 

Also setze ich mich hin und suche nach Statistiken, um meine subjektive Wahrnehmung mit Fakten zu untermauern und einen Ausruf des «Alles nicht so schlimm!» in die Runde zu werfen: 

Und das Fazit? Kurz: Ich werde es nicht schaffen, meine individuelle Wahrnehmung auf die Gesellschaft, geschweige denn die Welt zu übertragen. 

Nein, es geht uns nicht besser.
Ja, es geht uns immer besser.

Das ist komplett davon abhängig, wie weit der Zeitrahmen der Überprüfung gesetzt wird.

Geht's uns besser als vor 8 Jahren?

Nein. Insgesamt hat die «Friedlichkeit» der Welt abgenommen. Waren es 2008 noch 28 Länder mit der besten Wertung 1 auf der Skala, die gewalttätige Verbrechen beschreibt, so sind es 2016 noch 24. Die politische Stabilität hat in Südamerika, Afrika und Russland abgenommen – und würde 2017 auch berücksichtigt, so wäre bestimmt auch Amerika abgerutscht.

Geht es uns besser als vor 50 Jahren? 

Ja, aber. Laut eines Berichts der Stiftung Weltbevölkerung Hat sich die Weltbevölkerung von 3,7 Milliarden auf 7,2 Milliarden (2014; Im Moment sind es 7'396'129'230) verdoppelt. Gleichzeitig gelang es jedoch den allgemeinen Lebensstandard durch Fortschritte in Bereichen wie Bildung, Gesundheit, Einkommen und Technologie zu steigern. So lebte noch 1990 jeder Zweite in extremer Armut, heute ist es Einer von Vieren. Der Zugang zu Bildung und Familienplanung hat sich verbessert und insbesondere Frauen bestimmen heutzutage ihr Leben eigenständiger als jemals zuvor. Zwei Drittel aller Staaten sind heute Wahldemokratien.

Andererseits stieg der Kohlendioxidausstoss innerhalb der letzten 25 Jahre um 60%. Und die genannten Werte beschreiben auch nur eine durchschnittliche Entwicklung. In Entwicklungsländern ist die Wahrscheinlichkeit der Mutter an den Folgen ihrer Schwangerschaft, bzw. Geburt zu sterben noch immer 14 mal höher als in den Industriestaaten, sprich, bei uns. Und während multinationale Konzerne im grossen Stil fruchtbare Böden direkt von den Regierungen kaufen, um Energiepflanzen anzubauen (3% - 10% der weltweiten Agrarflächen),  versinken hunderte Millionen Kleinbauern zum Beispiel in Afrika im Ruin, ganze Bevölkerungen hungern. 

Die Global Terrorism Database der Universität Maryland verzeichnet jeden einzelnen Terroranschlag, und entgegen der persönlichen Wahrnehmung, leben wir in Europa sicherer als je zuvor. Denn wer denkt denn noch an Zeiten der linksextremen Roten Armee Fraktion oder an die katholische IRA. Nur 0.3 Prozent aller Terroropfer entfallen heute auf Westeuropa. 

Doch weltweit steigt die Zahl der Terroranschläge seit 2005 wieder und 80% der Opfer sind dabei Muslime. Und ja, zwischenstaatliche Kriege sind selten geworden. Doch geht die Kurve, die innerstaatliche, gewaltsame Krisen beschreibt, steil bergauf. Bewaffnete Konflikte, die unter der offiziellen Kriegsschwelle bleiben und dennoch das Sicherheitsrisiko ganzer Kontinente aus dem Lot bringen. 

Geht's uns gut?

Wenn man ein Auge schliesst und mit dem anderen nicht ganz so genau hinsieht, könnte man das annehmen, ja. 

Wieso ist jetzt alles mint?

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Bilder aus vergangenen Zeiten: Es hat sich einiges verändert

Quartierbahnhof, Drogenhölle, Hipstermeile: Die Geschichte des Letten in 9 Vorher-nachher-Bildern 

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Wow! So sah Luzern aus, bevor die Japaner die Stadt ins Internet gestellt haben

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    Alle Leser-Kommentare
  • Fribi 21.02.2017 21:04
    Highlight Wichtiger als die Frage wie es um die Welt steht, finde ich die Frage "Tue ich persönlich etwas um die Welt zu verbessern?" Meiner Ansicht nach hat sich die Welt insgesamt verbessert, unter anderem auch deshalb, weil viele Probleme die wir heute haben, früher nicht als Problem angesehen wurden. Unsere Weltanschauung hat sich halt auch verändert.
    6 0 Melden
    • bobi 22.02.2017 08:06
      Highlight @ Fribi. Wer zählen Sie zu wir?
      1 0 Melden
    • Fribi 22.02.2017 11:21
      Highlight @ bobi: Wir, die von den Medien mit negativen Nachrichten überhäuft werden.

      Früher hatten wir keine Gratiszeitungen und kostenlosen Zugang zu News aus dem Internet, heute gelangen wir viel schneller zu den bad news.

      Umweltverschmutzungen, häusliche Gewalt, Kriege hats immer gegeben, aber der Umweltschutz hat viele (noch) nicht interessiert, über häusliche Gewalt wurde geschwiegen und die Kriege im nahen Osten hatten vor der Globalisierung nicht so starke Konsequenzen für die Schweiz und Europa ergo wurde weniger darüber berichtet. Aber die Probleme waren schon immer vorhanden.
      5 0 Melden
  • Booker 21.02.2017 13:24
    Highlight Die Welt stand schon bereits mehrmals ganz nahe am Abgrund ... heute sind wir einen Schritt weiter ;-)
    1 1 Melden
  • Kich 21.02.2017 10:35
    Highlight Die Machtaufteilung verändert sich schon eine Weile. Wir werden mit lokalen Tragödien beschäftigt, die unverzeihlich daraus entstehen. Die kurzfristige Hilfe vor Ort, Stellungnahmen hier, scheinheiliges Mitgefühl auf Distanz da, geben, zugegebener Massen, das Gefühl etwas unternommen zu haben.
    Es gibt sehr vielen Ideen, die dazu führen können, dass uns allen besser geht. Sie werden aber unerreichbar bleiben, solange jemand leiden muss, damit es anderen gut geht. Die Menschlichkeit bleibt dem Materiellen unterordnet. Ohne die, wird es nie funktionieren.
    3 1 Melden
  • Kich 21.02.2017 10:35
    Highlight Ich bin froh, dass du darüber schreibst.
    Die Statistiken möchte ich aber gar nicht studieren. Meine Wahrnehmung reicht mir um festzustellen, dass es uns gut geht, weil die andere Menschen es schlecht haben. Die Unterschiede sind zu gross geworden.
    Die westliche Welt hat viel erreicht, aber auf der anderen Seite viel verloren. Angst vor den anderen Menschen, Kulturen, überhaupt anderen Möglichkeiten haben, kann nicht Erfolg heissen.
    9 2 Melden
  • Energize 20.02.2017 19:45
    Highlight Danke für den Artikel 👍
    8 2 Melden
  • stookie 20.02.2017 12:49
    Highlight Geht es uns schlechter? Mir persönlich nicht. Aber der Menschheit.
    Wir schreiben das Jahr 2017 und viele Dinge die im Artikel angesprochen werden kennen wir seit Jahrzehnten (Hunger, Medizinische Versorgung etc.). Wir kennen auch die Gründe und wir wissen eigentlich auch wie wir sie angehen können. Und seit Jahrzehnten wird nichts gemacht.
    Kriege? Wir kennen die Konfliktgebiete, wir kennen die Geschichte dieser und wissen eigentlich woher sie kommen. Machen wir was dagegen? Nein.
    Geht es uns schlechter? Ich sage ja.
    16 10 Melden
    • ZH27 20.02.2017 15:18
      Highlight Und wenn du von 'uns' spricht, wen meinst du dann genau? Wir als Schweizer? Was sollen 'wir' zum Beispiel dann genau machen, wenn sich z.B. in Syrien verschiedene Milizen bekämpfen? Würdest du gerne selbst dort hingehen auf eine 'Friedensmission' (also ein Kampfeinsatz)?
      Ich weiss nicht zu welchem 'uns' du dich zählst, aber der Menschheit insgesamt geht es deutlich besser (abnehmender relativer Anteil an Hungerleidenden, abnehmende Kindersterblichkeit etc. etc.).
      10 7 Melden
    • stookie 20.02.2017 17:38
      Highlight Ich meine 'uns' als Menschheit. Keine Nationalität, Hautfarbe oder Geschlecht.
      12 3 Melden
  • m. benedetti 20.02.2017 11:04
    Highlight Wer von News getrieben ist, verliert schnell mal den Überblick. Bevor die erste verarbeitet werden kann, kommt schon die nächste usw.
    Und dann die gedanklichen Verbote und Gebote. Terror wird gerade stark bearbeitet, Islam auch. Hab Angst, hab Angst! Gender-Kritik: verboten! Friedensarbeit? You are a dreamer. Wer sich aus dem gedanklichen Gefängnis befreien möchte, der möge für eine Weile etwas zurücktreten und seinem Geist eine Auszeit gönnen. Avoid News!
    42 1 Melden
  • ZH27 20.02.2017 10:41
    Highlight So wie ich informiert bin, sind die meisten Hungerleidenden selbst Bauern. Das Problem ist, dass aufgrund ineffizienter Produktion auf Kleinstflächen kein Überschuss generiert werden kann. Sobald eine Dürre kommt, kommt es zur Katastrophe. Das Hungerproblem ist kein Problem der total verfügbaren Nahrungsmenge, sondern ein Problem der zeitlichen Verfügbarkeit in bestimmten Gebieten (also ein Verteilunsgproblem). Die mutinationalen Konzerne und speziell Energiepflanzen für den Hunger verantwortlich zu machen greift einfach zu kurz. Passt zum Weltbild bestimmter Kreise, ist aber wenig hilfreich.
    12 17 Melden
    • _kokolorix 20.02.2017 12:05
      Highlight Das Problem auf die Ineffizienz der Kleinbauern zu verschieben hilft genau so wenig. Ineffizienz ist auch nicht der richtige Begriff, es ist eher der geringe Verkaufserlös, getrieben von resourcenverschwendender Grossproduktion und Subventionen der nördl. Industrieländer, der die saisonalen Mangelerscheinungen prägt.
      Schlussendlich ist es ein Mischeffekt aus lokaler Korruption und Ausbeutung durch reiche Länder welcher die beschämende Armut am Leben hält. Und ohne jeden Zweifel könnten wir Reichen den ersten Schritt leichter tun als die Armen...
      19 5 Melden
    • ZH27 20.02.2017 14:09
      Highlight Da stimme ich zu. Agrarsubventionen und Exporte aus entwickelten Ländern sind auch ein Faktor, der Preise künstlich senkt. Hier sind bestimmte Staaten direkt das Problem und auch nicht multinationale Konzerne. Wo ich aber nicht zustimme ist die Idee, dass Grossproduktion verschwenderisch sein soll. Die ist um einiges effizienter als Kleinstproduktion durch Bauern ohne entsprechendes Knowhow, Maschinen etc. Ineffizienz ist der richtige Begriff, weil für den gleichen Ertrag mehr Arbeit und wenn vorhanden mehr Dünger und Pestizide eingesetzt werden als bei modernem precision farming.
      5 0 Melden
    • _kokolorix 20.02.2017 16:19
      Highlight Du darfst einfach nicht vergessen wieviel fossile Energie für die industrielle Landwirtschaft verbraucht wird. Das ist in höchstem Masse ineffizient. Es funktioniert einfach nicht wenn einzelne Grossgrundbesitzer mit massivem Kapitaleinsatz dutzende Quadratkilometer Land bewirtschaften. Auf dieser Fläche könnten viele hundert Menschen arbeiten und leben. Diese Menschen wurden gewaltsam enteignet oder in den Ruin getrieben und bilden nun das Heer der Slumbewohner und Wirtschaftsflüchtlinge
      6 3 Melden
    • _kokolorix 20.02.2017 16:25
      Highlight Gegenwärtig ist es so, dass sich selbst Grossgrundbesitzer für den Kapitalbedarf verschulden müssen. Die grossen Gewinne werden an der Börse realisiert, mit dem Ergebnis, dass sich die Armen die Lebensmittel nicht mehr leisten können weil ständig jemand für Mangel oder Überfluss am falschen Ende sorgt. Teilweise liegen riesige Landflächen brach um künstlich die Preise hochzutreiben. Von solchen Spielen können nur die Reichsten wirklich profitieren
      1 2 Melden
  • Raphael Stein 20.02.2017 09:46
    Highlight Abgesehen davon dass ich nun weiss welche Medien sie so genau studieren, was möchten sie der Leserschaft denn gerne mitteilen?
    Kopf in den Sand und weiterhin Bio aus Afrika kaufen oder so?
    53 6 Melden
    • Pepsen 20.02.2017 10:26
      Highlight Es ist sicher nicht das Schlechteste, Fairtrade-Produkte z.B. aus Afrika zu kaufen. Wer diese erwirbt, stemmt sich nicht unbedingt geben die Realität. Gehe ich recht in der Annahme, dass du jemand bist, der lieber Aufbauprojekte in Afrika unterstützt, als sog. Wirtschaftsflüchtlinge aufzunehmen. Also.

      Ansonsten empfehle ich dir den Artikel zu _lesen_. Auch die Stellen, die nicht ganz deiner Meinung entsprechen.
      12 12 Melden
    • Raphael Stein 20.02.2017 13:33
      Highlight @Pepsen,
      nein, diese sogenannten Aufbauprojekte funktionieren nicht. Ich unterstütze die deshalb nicht.
      Solange die EU Milchpulver stark subventioniert in Afrika verkauft, Salat aus Holland, glaube ich stecken wir mit dem Kopf noch im Sand. Um das geht es. Diesbezüglich ist Ihre Annahme nicht zutreffend.
      Es braucht einen Regime Change in den USA und Teilen von Europa.
      13 3 Melden
    • Pepsen 20.02.2017 15:23
      Highlight @ Raphael: Danke für die ausführliche und differenzierte Antwort!

      Hinsichtlich der masslos subventionierten Produkte aus dem reichen Norden, die den afrikanischen Kontinent überschwemmen, gebe ich dir 100% recht. Meine falsche Annahme zu deiner Haltung wurde damit widerlegt. (War etwas voreilig. Sorry.)

      Übrigens duzen wir uns hier auf Watson, ist aber - soviel ich weiss - nicht Pflicht ;)
      7 0 Melden
    • Raphael Stein 20.02.2017 21:23
      Highlight Merci für's Verständnis. Man darf manchmal das Kind beim Namen nennen.
      6 0 Melden

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