Panorama
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Kippa auf dem Kopf

Ein jüdischer Mann läuft drei Stunden durch Berlin. Sieh selber, was passiert

Ein Video des israelischen Nachrichtenportal NRG hat im Januar für Aufsehen gesorgt: Es zeigt den israelischen Journalisten Zvika Klein, wie er mit einer Kippa als Kopfbedeckung durch Paris läuft und beschimpft, angespuckt und bedroht wird.

Das Internet-Magazin «Vice» hat nun den israelisch-deutschen Schauspieler Amit Jacoby auf eine Tour durch Berlin geschickt: Ebenfalls mit einer Kippa, die ihn als Jude erkennen lässt. 

Im Gegensatz zu Klein wird Jacoby auf seinem Weg kaum beachtet, geschweige denn mit abwertenden Reaktionen konfrontiert. Jacobys Fazit: «Es scheint einfacher, ein jüdischer Mann in Berlin zu sein, als eine Frau in New York.» 

Jacoby spielt damit auf das Experiment der Schauspielerin Shoshana Roberts an, die den Trend der City-Walks begründete, als sie im September zehn Stunden durch New York lief – und über 100 Mal von Wildfremden angemacht wurde. (wst)

Mädchen in New York

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Ein jüdischer Mann in Paris

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    Alle Leser-Kommentare
  • Mr. Kr 26.02.2015 16:19
    Highlight Highlight In Deutschland gehen tausende auf die Strasse um gegen den Islam zu demonstrieren und wenn mal ein einzelner Jude auf der Strasse beleidigt wird ist das ein Skandal.
    3 2 Melden
  • conszul 26.02.2015 09:01
    Highlight Highlight Ich finde den Vergleich so kurz nach dem Anschlag in Paris etwas schwierig. Glaube nicht, dass die Pariser grundsätzlich antisemitischer als die Berliner sind. Und ob die Reaktionen alle freundliche wären kurz nach Anschlägen in der Multikultihauptstadt Deutschlands?
    1 3 Melden
  • Nyi Phy 26.02.2015 08:30
    Highlight Highlight Er läuft in Paris aber auch teilweise durch Gegenden, wo ich mich auch ohne Auffälligkeiten nicht gern aufhalten würde. Deppen am Strassenrand haben für alles einen dummen Kommentar. Das rechtfertigt das Verhalten natürlich nicht, aber ich würde behaupten, dass sie sich ähnlich verhalten würden wenn es kein Jude wär sondern jemand mit einer anderen "Auffälligkeit".
    7 1 Melden

Kameramann erzählt zum ersten Mal

«Ich sterbe»: Die letzten Worte vom «Crocodile Hunter» Steve Irwin 

Vor acht Jahren starb der australische Dokumentarfilmer Steve Irwin bei einem Tauchgang, als er von einem Stachelrochen attackiert wurde. Kameramann Justin Lyons spricht zum ersten Mal öffentlich über seine letzten Minuten.

Steve Irwin war als «The Crocodile Hunter» weltweit bekannt. Kein Risiko war ihm zu gross, kein wildes Tier zu gefährlich, um es aus nächster Nähe zu präsentieren. Im September 2006 war er mit seiner Filmcrew im australischen Great Barrier Reef unterwegs, um den Dokumentarfilm «Ocean's Deadliest» («Die tödlichsten des Meeres») zu drehen. 

Als sie im brusttiefen Wasser einen fast 2.5 Meter grossen Stachelrochen entdeckten, wollten Irwin und sein Unterwasserkameramann Justin Lyons noch ein …

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