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Jeannine Pilloud, Leiterin SBB Personenverkehr spricht wahrend einer Medienkonferenz ueber den aktuellen Stand betreffend Fernverkehrskonzession ein, am Freitag, 8. September 2017 in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Jeannine Pilloud Bild: KEYSTONE

Jeannine Pilloud tritt als Leiterin SBB-Personenverkehr zurück

12.12.17, 14:26 12.12.17, 15:15


Jeannine Pilloud tritt als Leiterin von SBB Personenverkehr zurück. Sie übernimmt ab Januar 2018 die neu geschaffene Funktion der «SBB-Delegierten für die ÖV-Branchenentwicklung».

In dieser Funktion wird sie sich auf die Entwicklung der Branche des öffentlichen Verkehrs (ÖV) fokussieren, wie die SBB am Dienstag mitteilten.

Die Branche befinde sich in einem starken Wandel, und der ÖV stehe in Konkurrenz mit anderen Verkehrsträgern. Weil schnelle Entscheide und konsequente Umsetzungen nötig seien, müsse die Zusammenarbeit zwischen Verkehrsunternehmen und Verbünden verbessert werden, steht in der Mitteilung.

Auch die Preis-, Vertriebs- und Sortimentsstrukturen müssten deutlich vereinfacht werden. Auf diese Punkte werde sich Pilloud ab 2018 konzentrieren.

Sie wird direkt an SBB-Chef Andreas Meyer berichten. Dieser lässt sich zum Wechsel wie folgt zitieren: «Jeannine Pilloud hat unsere grösste Division sieben Jahre umsichtig geführt. Nun wird sie sich auf die Branchenthemen fokussieren.» Genau das brauche die SBB jetzt.

«Beförderung» für Pilloud

Der Personalverband Transfair bezeichnet den Wechsel von Pilloud in einer Mitteilung vom Dienstag als Beförderung. Er begrüsst es, dass eine Delegierte nah am Markt die Entwicklung beobachtet und allfällige Massnahmen in die Wege leitet.

Die neue Funktion sei angesichts der Veränderungen in der Branche ein wichtiges Zeichen: «Die SBB muss jetzt die Weichen stellen. Nur so wird es gelingen, Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der Schweiz zu behalten», lässt sich Bruno Zeller, Branchenleiter Öffentlicher Verkehr, in der Mitteilung zitieren.

Die Position von Pilloud übernimmt Toni Häne. Er ist derzeit Leiter Verkehr und arbeitet seit 46 Jahren bei den SBB. Mit dem Wechsel wird er neu Mitglied der Konzernleitung.

Aufgrund der neu geschaffenen Funktion wird sich Häne künftig nicht um Themen aus der ÖV-Branche kümmern müssen, sondern kann sich auf die Herausforderungen beim Personenverkehr fokussieren. Dieser habe sich in den vergangenen Jahre stark verändert, wie beispielsweise die Fernbusse zeigen würden. (sda)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Töfflifahrer 12.12.2017 18:37
    Highlight übernimmt eine extra Neugeschaffene Stelle innerhalb der SBB. Da kommt doch ein leichtes Geschmäckle auf. Das nennt man wegbefördern. In einem Staatsbetrieb oder Staatsnahen Betrieb wird eben ab gewissen Stufen nicht entlassen, da schafft man neue Stellen.
    Irgendwie kommt mir ein entsprechender Würgreflex auf.
    0 0 Melden
  • rundumeli 12.12.2017 17:50
    Highlight müssen sie den sbb "verwaltungs"trakt wohl um eine etage erhöhen und einen relax-raum einbauen ... denn der verleiht flügel ;-)
    4 2 Melden
  • Xriss 12.12.2017 15:12
    Highlight Hmm. Der „neue“ arbeitet also seit 46 Jahren bei den SBB?! Wie wärs mit jemand jüngerem gewesen?
    8 21 Melden
    • Knut Knallmann 12.12.2017 17:07
      Highlight Die erfahrenen, die sich nach oben gearbeitet haben und das Unternehmen und die Mentalität bis ins hinterletzte Detail kennen und verstehen sind mir bedeutend lieber als junge Überflieger der McKinsey-Gattung...
      Ist aber nur meiner Meinung...
      33 2 Melden
    • Datsyuk 12.12.2017 19:38
      Highlight Knut Knallmann:
      Ja, ist sicher besser so.
      1 0 Melden
  • dracului 12.12.2017 15:05
    Highlight Die SBB braucht dringend frischen Wind. Die Mobilitätsbranche erfindet sich gerade neu. Ob jedoch ein dampfbetriebener Vetereran den Personenverkehr endlich in das aktuelle Jahrhundert führt? Überall kommen und gehen CEOs: Wie lange hält sich eigentlich Andreas Meyer noch im Führerstand?
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