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Abstimmung vom 8. März

SRF-Umfrage: Familien-und Energie-Initiative haben beide wohl keine Chance an der Urne



Wäre letzte Woche abgestimmt worden, hätte das Schweizer Stimmvolk sowohl die Familien-Initiative der CVP als auch die Energie-Initiative der GLP abgelehnt. So lautet das Fazit der zweiten GfS-Umfrage zur Abstimmung vom 8. März.

Beide Parteien haben ihre Initiativen auf das Wahlkampfjahr 2015 lanciert. Nun zeigt sich: Beide Anliegen stossen beim Volk auf Ablehnung.

GFS Umfrage Familieninitiative

Bild: watson

GFS Umfrage Energie-Initiative

Bild: watson

Bei der ersten Umfrage lag die CVP-Initiative «Steuerfreie Kinder- und Ausbildungszulagen» noch knapp im Ja-Bereich. Jetzt hat sie deutlich an Zustimmung verloren.

Ja: 40 Prozent (-12 Prozentpunkte)

Nein: 50 Prozent (+17 Prozentpunkte)

Unentschlossen: 10 Prozent (-5 Prozentpunkte)

Höchste Zustimmung bei der CVP: 61 Prozent (-16 Prozentpunkte)

FDP zeigt am wenigsten Unterstützung: 32 Prozent

SVP: Zustimmung um 18 Prozentpunkte gesunken (36 Prozent Ja-Anteile)

Allgemein gilt: Je mehr Kinder eine Familie hat, desto höher ist die Zustimmung zur Initiative. 

Deutlich scheitern würde die Initiative der GLP «Energie- statt Mehrwertsteuer»

Ja: 19 Prozent (-10 Prozentpunkte)

Nein: 73 Prozent (+15 Prozentpunkte)

Unentschlossen: 8 Prozent (-5 Prozentpunkte) 

Die Grüne Partei unterstützt als einzige Partei das Anliegen der GLP. Bei ihr liegt die Zustimmung momentan nur noch bei 48 Prozent (-26 %p).

Die Ablehnung bei den anderen Parteien ist deutlich, bei der SP mit 66 Prozent noch am tiefsten.

Im bürgerlichen Lager weist keine Partei mehr als 13 Prozent Ja-Anteile auf.

Zweite Umfrage für den 8. März

Die Umfrage über die Volksinitiativen basiert auf einer repräsentativen Befragung von 1416 stimmberechtigten Personen in den drei hauptsächlichen Sprachregionen. Sie wurde im Auftrag der SRG SSR vom Forschungsinstitut GfS Bern zwischen dem 16. Februar und dem 21. Februar 2015 durchgeführt.

Auch 20 Minuten prognostiziert in seiner dritten Umfrage noch eine Zustimmung für die Familien-Initiative von 39 Prozent. In der ersten Umfragewelle lag dieser Wert bei 53 Prozent, in der zweiten gar bei 57 Prozent. Der Anteil der Gegner stieg von 42 auf 59 Prozent.

Stimmabsicht liegt bei 50 Prozent

50 Prozent wollen gemäss der GfS-Umfrage an der Abstimmung am 8. März teilnehmen. Dies ist ein durchschnittlicher Wert, gemessen an den realen Beteiligungen des Vorjahres. Wie das Forschungsinstitut GfS weiter schreibt, spricht der Wert dafür, «dass beide Themen die Stimmberechtigten einigermassen interessieren». 

(egg/pma)

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