Keine einzige Ja-Stimme: Die extremste Gemeinde des Abstimmungssonntags
Die Juso-Initiative über eine Erbschaftssteuer wurde nur gerade in zwei Gemeinden angenommen. In einer ganz anderen Gemeinde gab es hingegen nicht eine einzige Ja-Stimme für beide Initiativen. Hier die extremsten Gemeinden der Abstimmung im November:
Die Schlussresultate
Service-Citoyen-Initiative
Service-citoyen-Initiative
Ausgezählt: 26/26 | Stand: Schlussresultat
15,9% Ja
84,1% Nein
0 Stände
23 Stände
Initiative für eine Zukunft (Erbschaftssteuer)
Initiative für eine Zukunft
Ausgezählt: 26/26 | Stand: Schlussresultat
21,7% Ja
78,3% Nein
0 Stände
23 Stände
Die Schnellsten
Die schnellsten Gemeinden kommen – wie immer – aus dem Aargau. Das hat damit zu tun, dass vor der Schliessung der Urnen um 12 Uhr eigentlich keine Resultate publiziert werden dürfen. Einige Aargauer Gemeinden widersetzen sich dem jedoch und publizieren ihre Ergebnisse bereits vorher.
In der November-Abstimmung geht der Preis für die schnellste Gemeinde an Berikon. Sie verkündete ihre Schlussresultate bereits um 11.30 Uhr.
Die Extremsten
Beide Initiativen wurden in allen Kantonen deutlich abgelehnt. In einigen Gemeinden warfen gar alle Stimmenden ein Nein ein.
- Service-Citoyen-Initiative
Riemenstalden (SZ): 0 Ja zu 26 Nein
Rongellen (GR): 0 Ja zu 24 Nein
Ferrera (GR): 0 Ja zu 23 Nein - Erbschaftssteuer
Zwischbergen (VS): 0 Ja zu 27 Nein
Riemenstalden (SZ): 0 Ja zu 26 Nein
Seehof (BE): 0 Ja zu 17 Nein
Bister (VS): 0 Ja zu 16 Nein
Berken (BE): 0 Ja zu 15 Nein
In der Schwyzer Gemeinde Riemenstalden gab es gar keine einzige Ja-Stimme für beide Initiativen. Für den Service Citoyen gab es tatsächlich in keiner einzigen Schweizer Gemeinde ein Ja. Für die Juso-Initiative über eine Erbschaftssteuer stimmten immerhin zwei Gemeinden mit Ja. Es sind diese:
- Schelten: 55,6 Prozent Ja
- Bern: 50,7 Prozent Ja
Die Engagiertesten
Am fleissigsten abgestimmt haben die Menschen in der Gemeinde Chavannes-des-Bois im Kanton Waadt. Hier gingen 231 Stimmzettel ein – das sind 100 Prozent aller Wahlberechtigten. Auf der anderen Seite dieser Tabelle findet sich die Gemeinde Schelten (BE). Hier gingen mit 18 Personen nur gerade 19 Prozent aller Stimmberechtigten zur Urne.
(leo/jes)
