Schweiz
Abstimmungen 2025

Abstimmung im November 2025: Das waren die extremsten Gemeinden

Die Gemeinde Riemenstalden im Kanton Schwyz geht als extremste Gemeinde der Abstimmung im November 2025 in die Büchern ein.
Die Gemeinde Riemenstalden im Kanton Schwyz.Bild: wikimedia/Dietrich Michael Weidmann

Keine einzige Ja-Stimme: Die extremste Gemeinde des Abstimmungssonntags

30.11.2025, 17:0030.11.2025, 17:28

Die Juso-Initiative über eine Erbschaftssteuer wurde nur gerade in zwei Gemeinden angenommen. In einer ganz anderen Gemeinde gab es hingegen nicht eine einzige Ja-Stimme für beide Initiativen. Hier die extremsten Gemeinden der Abstimmung im November:

Die Schlussresultate

Service-Citoyen-Initiative

Service-citoyen-Initiative

Ausgezählt: 26/26 | Stand: Schlussresultat

15,9% Ja

84,1% Nein

0 Stände

23 Stände

  • Kantone
  • Gemeinden

Initiative für eine Zukunft (Erbschaftssteuer)

Initiative für eine Zukunft

Ausgezählt: 26/26 | Stand: Schlussresultat

21,7% Ja

78,3% Nein

0 Stände

23 Stände

  • Kantone
  • Gemeinden

Die Schnellsten

Die schnellsten Gemeinden kommen – wie immer – aus dem Aargau. Das hat damit zu tun, dass vor der Schliessung der Urnen um 12 Uhr eigentlich keine Resultate publiziert werden dürfen. Einige Aargauer Gemeinden widersetzen sich dem jedoch und publizieren ihre Ergebnisse bereits vorher.

In der November-Abstimmung geht der Preis für die schnellste Gemeinde an Berikon. Sie verkündete ihre Schlussresultate bereits um 11.30 Uhr.

Die Extremsten

Beide Initiativen wurden in allen Kantonen deutlich abgelehnt. In einigen Gemeinden warfen gar alle Stimmenden ein Nein ein.

  • Service-Citoyen-Initiative
    Riemenstalden (SZ): 0 Ja zu 26 Nein
    Rongellen (GR): 0 Ja zu 24 Nein
    Ferrera (GR): 0 Ja zu 23 Nein
  • Erbschaftssteuer
    Zwischbergen (VS): 0 Ja zu 27 Nein
    Riemenstalden (SZ): 0 Ja zu 26 Nein
    Seehof (BE): 0 Ja zu 17 Nein
    Bister (VS): 0 Ja zu 16 Nein
    Berken (BE): 0 Ja zu 15 Nein

In der Schwyzer Gemeinde Riemenstalden gab es gar keine einzige Ja-Stimme für beide Initiativen. Für den Service Citoyen gab es tatsächlich in keiner einzigen Schweizer Gemeinde ein Ja. Für die Juso-Initiative über eine Erbschaftssteuer stimmten immerhin zwei Gemeinden mit Ja. Es sind diese:

  • Schelten: 55,6 Prozent Ja
  • Bern: 50,7 Prozent Ja

Die Engagiertesten

Am fleissigsten abgestimmt haben die Menschen in der Gemeinde Chavannes-des-Bois im Kanton Waadt. Hier gingen 231 Stimmzettel ein – das sind 100 Prozent aller Wahlberechtigten. Auf der anderen Seite dieser Tabelle findet sich die Gemeinde Schelten (BE). Hier gingen mit 18 Personen nur gerade 19 Prozent aller Stimmberechtigten zur Urne.

(leo/jes)

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quelle: shutterstock
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Die beliebtesten Kommentare
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Nordkantonler
30.11.2025 17:02registriert September 2020
"Die schnellsten Gemeinden kommen – wie immer – aus dem Aargau"

Meinten Sie: "die mit dem geringsten Respekt vor dem demokratischen Prozess"?
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