Schweiz
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Albert Roesti, SVP-BE, spricht an der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 8. Maerz 2017, im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Bild: KEYSTONE

Analyse

Warum neue AKW bei den Energiestrategie-Gegnern plötzlich kein Thema mehr sind

Sie träumten von Atomkraftwerken der vierten Generation, die bei Gefahr «gegen innen implodieren» – doch im Abstimmungskampf ist davon plötzlich nichts mehr zu hören. Was mit den Plänen der Atom-Freunde passiert ist.



Wird der Bau neuer Atomkraftwerke in der Schweiz verboten oder nicht? Dies ist eine der heissen Fragen, die das Stimmvolk am 21. Mai beantworten muss, wenn es über die erste Etappe der Energiestrategie 2050 abstimmt.

Für die SVP schien die Sache klar: Es werde nach der Abschaltung der bestehenden Atomkraftwerke «nur eine Lösung geben», um die Stromversorgung sicherzustellen, sagte Parteipräsident Albert Rösti letzten Herbst im Nationalrat:

«Ein sicheres Kernkraftwerk der vierten Generation, von dem keine Gefahr der Verstrahlung ausgeht und das bei Gefahren gegen innen implodiert.»

Albert Rösti, SVP-Chef, in der Herbstsession 2016

abspielen

Aufzeichnung aus der Debatte zur Energiestrategie. Video: streamable

Auch andere Gegner der Energiestrategie machten sich im Zuge der Atomausstiegs-Debatte für neue Kraftwerke stark. Die Schweizer Bevölkerung wolle nicht aus der Atomenergie aussteigen, konstatierte etwa FDP-Vizepräsident Christian Wasserfallen, nachdem die Ausstiegsinitiative der Grünen, die eine rasche Abschaltung der bestehenden Werke verlangte, Ende November mit gut 54 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt worden war.

Wasserfallen hatte in der Kommission vergebens versucht, das AKW-Verbot im Energiegesetz so abzuändern, dass es nur die bis dahin bereits eingereichen – und inzwischen wieder zurückgezogenen – Gesuche betrifft. Neue Projekte sollten nach seinem Willen weiter möglich sein. Als Fan neuer Kernkraftwerke outete sich auch SVP-Nationalrat Christian Imark: «Damit es keine Stromlücke gibt, braucht es in der Schweiz früher oder später neue AKW», so der Solothurner.

AKW der vierten Generation – was heisst das?

Die Atomkraftwerke der vierten Generation befinden sich derzeit noch im Entwicklungsstadium. Sie sollen sicherer sein und massiv weniger radioaktiven Abfall produzieren als die heutigen Modelle. Anstelle von Uran könnten sie etwa Thorium und Plutonium als Brennstoff verwenden. Experten gehen jedoch davon aus, dass es noch mehrere Jahrzehnte dauert, bis diese AKW-Typen marktreif sind.

Die Modelle, die sich derzeit in Europa im Bau befinden, gehören zur dritten Generation. Was die einstigen Prestige-Projekte angeht, ist jedoch vielerorts Ernüchterung eingekehrt: So machten die Wekre im französischen Flamanville und im finnischen Olkiluotoregel mit massiven Kostenüberschreitungen und Zeitverzögerungen von sich reden. (jbu)

Plötzlich kein Thema mehr

Im Abstimmungskampf zum Energiegesetz ist von diesen Stimmen aber plötzlich nichts mehr zu hören. Von 20 Minuten auf die Möglichkeit angesprochen, bei einem Nein zum Energiegesetz neue AKW zu bauen, gaben sich sowohl Wasserfallen als auch Imark wortkarg: Um diese Frage gehe es in der bevorstehenden Abstimmung nicht.

«Sie wissen, dass der Atomausstieg mehrheitsfähig ist»

Bastien Girod (Grüne) über die Energiestrategie-Gegner

Bastien Girod, Nationalrat der Grünen, ist überzeugt, dass sich die Gegner der Energiestrategie aus strategischen Gründen darüber ausschweigen. «Sie wissen, dass der Atomausstieg mehrheitsfähig ist.» Die SVP werde im Falle einer Ablehnung der Energiestrategie allerdings versuchen, neue AKW «herbeizusubventionieren», ist sich der Zürcher sicher.

«Blödsinn», erwidert SVP-Chef Albert Rösti. Aktuell gehe «niemand davon aus, dass in der Schweiz wieder ein AKW gebaut wird – auch die SVP nicht». Seine Aussagen zu Reaktoren der vierten Generation habe er gemacht, noch bevor die Betreiber ihre Gesuche für neue AKW zurückgezogen haben.

Schweizer AKW-Pläne wurden im Herbst begraben

Im letzten Oktober haben die drei grossen Schweizer Energiekonzerne Axpo, Alpiq und BKW ihre Pläne für neue AKW in der Schweiz begraben. Sie teilten mit, dass sie ihre Gesuche formell zurückzögen, weil sich die Energiewelt seit der Einreichung «fundamental verändert» habe. 

Fachleute sind sich weitgehend einig, dass neue AKW– Stand heute – in der Schweiz nicht rentabel wären. Auch Energieministerin Doris Leuthard (CVP) betont, neue Atomkraftwerke seien schon allein aus wirtschaftlichen Gründen keine Option mehr. (jbu)

Am 21. Mai gehe es aus Sicht des Gegenkomitees primär um die Kostenfrage und nicht um die Frage der Technologie, so Rösti weiter. Darum werde letzteres auch nicht speziell thematisiert. Klar sei für die SVP jedoch, dass die neuen erneuerbaren Energien und die Wasserkraft maximal zwei kleine AKW ersetzen könnten. «Für den Rest müssen wir eine Lösung suchen, damit keine Lücke entsteht.» Und hier sei es nicht am Staat, zu sagen, welches dafür die richtige Technologie ist.

Für Christian Wasserfallen (FDP) besteht die Herausforderung primär darin, den Markt so auszugestalten, dass sich Investitionen in neue Kraftwerke wieder lohnen – ob es sich nun um Wasserkraft, Gas oder neue AKW handelt. Dies sei mit der Energiestrategie von Doris Leuthard nicht möglich, ist er überzeugt.

Umfrage

Wirst du das neue Energiegesetz annehmen?

14,570

  • Ja.75%
  • Nein.18%
  • Weiss nicht.7%

Ein AKW-Verbot im Gesetz ist aus seiner Sicht unnötig, weil Rahmenbewilligungen für den Bau neuer Atomkraftwerke ohnehin dem Referendum unterstünden. «Die Schweizer Bevölkerung könnte also sowieso darüber abstimmen, falls das Thema Anno Tubak wieder aktuell würde.»

Mühleberg geht 2019 vom Netz

Die bestehenden AKW dürfen laut Energiestrategie noch so lange laufen, wie die Atomaufsichtsbehörde des Bundes sie als sicher einstuft. Bereits klar ist, dass das Werk Mühleberg 2019 vom Netz geht. Neben des Bauverbots für neue AKW sieht das revidierte Energiegesetz verschiedene Instrumente vor, um erneuerbare Energien wie Wasser, Sonne, Wind, Geothermie und Biomasse zu fördern. Zudem soll der Energieverbrauch bis 2035 um 43 Prozent gesenkt werden.

* In einer ersten Fassung des Artikels hiess es, das AKW-Verbot werde in der Verfassung verankert. Das ist falsch. Das Verbot ist im revidierten Energiegesetz vorgesehen. (09.05.17, 14:20)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Quacksalber 16.05.2017 07:58
    Highlight Highlight Niemand will wirklich 100 Milliarden für ein einziges AKW bezahlen. Das ist soviel wie die Energiewende kostet. Siehe Hinkley Point einschliesslich des garantierten Strompreisaufschlags.
  • Schneider Alex 10.05.2017 06:55
    Highlight Highlight Wenn alle Länder ausser D und der CH neue, effizientere AKWs bauen würden, würde dies auch für die CH eine Option, zwar unerwünscht, aber polit. möglich.
    • sheimers 11.05.2017 08:12
      Highlight Highlight Die meisten Länder haben keine Kernkraftwerke.
  • BrigitteL 09.05.2017 23:03
    Highlight Highlight Danke, dass Sie aufdecken, was bisher noch nicht so zur Sprache gekommen ist. AKWs haben keine Zukunft, und auch Dreckstrom aus dem Ausland nicht. Deshalb stimme ich selbstverständlich JA.
  • Ueli Hagnauer 09.05.2017 22:10
    Highlight Highlight Die Energie wird uns so oder so einiges Kosten. Aber wir haben die Wahl:
    A 195 Mia. CHF für 1.3 Mio. solar betriebene Wärmepumpen. Das gibt Aufträge, Geld und Steuereinnahmen für die ganze Schweiz.
    B 300 Mia. CHF für Erdöl und Gas bis 2050, das gibt u.a. Geld für Öl-Millionäre, Diktatoren und Terroristen. Von Klimaerwärmung und Luftverschmutzung ganz zu schweigen.
    Ich bin für A und stimme JA zum Energiegesetz.
    • Regas 10.05.2017 17:29
      Highlight Highlight @Ueli Hagnauer: Solar betriebene Wärmepumpen im Winter wenn die Sonne manchmal Tagelang unsichtbar bleibt wie geht das? Wollen wir in Martigny eine Staumauer aufrichten und das Ganze Oberwallis Als Speichersee benutzen um die Sommerliche Sonnenenergie für den Winter bereithalten ? Ein Nein für die ES2050 ist die richtige Antwort, weil die Vorgaben nicht realistisch sind.
    • Pez 10.05.2017 22:36
      Highlight Highlight Die Kritik von Regas ist nur halb gültig, denn auch bei bewölktem Himmel gibt es noch Solarstrom. Aber die Leistung mag nicht reichen für die Wärmepumpe. Eine Lösung wäre, Notstromgeneratoren einzusetzen, die mit Wasserstoff als Brennstoff betrieben werden. Der Wasserstoff könnte mit überschüssigem Soalrstrom im Sommer produziert werden und problemlos gespeichert Weden. Es gibt ja auch mit Wasserstoff betriebene Fahrzeuge.
    • sheimers 11.05.2017 08:16
      Highlight Highlight Bei einem hellen, bewölkten Himmel hat man noch etwa einen Drittel der Leistung, bei richtig dicken Gewitterwolken kann es aber schon auf nur noch ein paar wenige Prozent runtergehen. Nur: So dicht bewölkt ist es nie im ganzen Land gleichzeitig, geschweige denn europaweit. Solarenergie kann also auch im Winter und bei Schlechtwetter etliche Kohlekraftwerke ersetzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • danski 09.05.2017 19:55
    Highlight Highlight Ich habe JA gestimmt! Mir ist die Energie frisch vom Bauern dank Biomasse und die Energie der Sonne dank Fotovoltaik allemal lieber als Uran und Erdöl von irgendwelchen Diktatoren oder Terroristen. Logisch, dass die SVP dies anders sieht mit ihren Verbandlungen.
  • Daniel Heusser 09.05.2017 18:59
    Highlight Highlight Die ES 2050 hat meine volle Unterstützung. Statt von sicheren AKWs zu träumen, die vielleicht irgendwann sogar kommen können, werden diejenigen Probleme gelöst, die jetzt anfallen. Mehr Erneuerbare aus der Schweiz und die Absicht, das Gebäude, Maschinen und Fahrzeuge möglichst wenig Energie verbrauchen ist das Vernünftigste, was ich seit langem gehört habe. Swissoil-Rösti macht aber lieber auf Panik mit blöden Kalt-Duscher-Plakaten, denn je effizienter wir mit Energie umgehen, umso weniger verdient die Erdöl-Branche ...
  • Simon Kopp 09.05.2017 17:57
    Highlight Highlight Ein Stückweit muss ich ja schon recht geben mit einem generellen AKW verbot. Wennschon müsste man etwas genauer werden und von KKW sprechen! Denn, sollte es eines Tages tatsächlich realität werden, dass mit Kernfusion eine wirtschaftlich rentable Menge elektrischer Energie produziert werden kann, so wäre zumindest ich nicht abgeneigt ☺️ Doch sollte dies tatsächlich eines Tages Realität werden, sollte es kein Problem sein, die entsprechenden Hebel in Bewegung zu setzen, um ein entsprechendes Verbot wieder aufzuheben. Demokratie ist ja keine Einbahnstrasse. Deshalb: JA zur EnergieStrategie! 👍🏻
  • nakasara 09.05.2017 17:23
    Highlight Highlight En wort reicht um all unsere energieprobleme zu beseitigen: magnetmotor
    • c.v. 09.05.2017 17:44
      Highlight Highlight Ein Wort aus Frau Martullos Mund reicht um Sie zu beschreiben: Dreamer
    • Tilman Fliegel 09.05.2017 17:56
      Highlight Highlight Perpetuum Mobile?
  • Notabene14 09.05.2017 16:49
    Highlight Highlight Ein wunderschönes Beispiel dafür, wie die SVP politisiert. Wenn ihr ein Argument nützt, um ihren Dickschädel durchzusetzen, dann verwenden sie es und wenn es bei einer anderen Abstimmung schaden könnte, kehren sie es unter den Teppich. Fähnlein im Wind eben ...
    • danski 09.05.2017 19:53
      Highlight Highlight Genau! Die SVP-Parteisoldaten haben halt SoVielPech (SVP) das sie nun nicht mehr in die Ferien dürfen, kalt duschen müssen, im Sommer und im Winter frieren und zudem noch kein Geld haben (ausser Martullo-Blocher). Alle anderen dürfen JA stimmen und weiter das Leben und die schöne Schweiz geniessen!
  • Jannnsen 09.05.2017 16:33
    Highlight Highlight Ja ja, "niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen" hiess es einmal bei Walter Ulbricht kurz vor der DDR... Herr Rösti ist für mich hinsichtlich AKW ungefähr gleich glaubwürdig.
  • Ohniznachtisbett 09.05.2017 16:00
    Highlight Highlight Insbesondere das 43% Einsparungsziel ist Illusorisch, vor dem Hintergrund, dass immer mehr Elektroautos und Wärmepumpen zum Heizen eingesetzt werden. Zwar wird vieles Effizienter, aber dafür haben wir einfach deutlich mehr "Geräte" die richtig viel Strom brauchen. In der heutigen Zeit, wo sich alles so schnell ändert, ist es ohnehin fraglich, ob es Sinn macht, eine Strategie für 32 Jahre festzulegen...
    • peigi 09.05.2017 16:38
      Highlight Highlight Der Stromverbrauch soll "nur" 13% sinken. Gesamtenergieverbrauch soll 43% runter. Das ist mit Effizienzsteigerung möglich, alleine Elektromobilität ist 2.5 bis 4 mal effizienter als Verbrenner.

      Der Strom- und Gesamtenergieverbrauch in den letzten Jahren gesunken trotz steigender Anzahl Geräten und ohne Komforteinbussen. Moderne Geräte brauchen viel weniger Energie bei gleicher Leistung. Darum JA

    • c.v. 09.05.2017 17:14
      Highlight Highlight Wieso behaupten immer wieder Leute, dass die 43% nicht möglich seien, und bringen dann Elektroautos und Wärmepumpen als Begründung für ihre Behauptung? Ists wirklich so schwierig zu verstehen, dass sich die 43% auf die GESAMTENERGIE beziehen?
      Wenn ich statt einer Gas- oder Ölheizung eine Wärmepumpe einsetze und diese mit Strom aus einem Gas-und-Dampf-Kombikraftwerk (GuD) betreibe, hab ich am Schluss mit weniger Primärenergie mehr Nutzwärme erzeugt -> Wirkungsgrad gesteigert, fossile Energie gespart. Darum verstehe ich auch nicht, dass GuD so verteufelt werden.
    • Daniel Heusser 09.05.2017 19:10
      Highlight Highlight Zwischen 2000 - 2015 ging der Energieverbrauch um 14% zurück. Ohne Komfortverlust und obwohl wir viel mehr Geräte haben. Alles gut möglich, wenn man sich die Ziele setzt. JA zur ES, denn -43% bis 2035 sind nur -1.7% pro Jahr.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 09.05.2017 15:06
    Highlight Highlight Auch bei einem NEIN am 21.5. wird der Strom teurer für KMU und Privathaushalte. Denn Axpo und Alpiq wollen uns mit Hilfe der Rechtsbürgerlichen so oder so zahlen lassen für ihre Managementfehler der vergangenen Jahre. Und das jetzt vorhandene Geld im Fond für den Rückbau der AKW's reicht hinten und vorne nicht. Die satten Gewinne früherer Jahre hat man lieber an Kantone und Gemeinden verschenkt, damit man grosszügige Steuersenkungen für die Reichen machen konnte.
    • danski 09.05.2017 19:54
      Highlight Highlight Darum dezentral und weg von den Monopolisten! Die Eneregiewende in Deutschland wird nicht von den Stromgiganten gemacht, sondern von klein- und mittelgrossen Betrieben. Hier liegt gewaltig viel Dynamik, welche Arbeitsplätze und einen enormen Zubau schafft. Logisch passt das unseren Strommonopolisten, aber die Zukunft ist dezentral!
  • Roman Schlegel 09.05.2017 14:57
    Highlight Highlight Am besten nichts glauben und selber informieren! Dann merkt man schnell dass nach innen implodierende Reaktoren genauso ins Land der Märchen gehört wie die dreiste Angstmacherei der Warmduscher Kampagne.
    Die Energiestrategie gibt eine klare Richtung vor und erlaubt es, wirtschaftlich sinnvolle Entscheidungen zu treffen. Ein klares JA von mir.
    • simiimi 09.05.2017 18:48
      Highlight Highlight Empfehlen empfehle ich in der Tat jedem! Dann merkt man schnell, dass die Energiestrategie ein gefährliches, überhastet aufgegleistes volkswirtschaftliches Experiment ist. Gute Ideen haben sich noch immer am Markt durchgesetzt, Innovation lässt sich nicht herbeisubcentionieren. Darum ein klares Nein zu diesem Gesetz, das unschweizerischer und unliberaler nicht sein könnte.
    • sheimers 11.05.2017 08:25
      Highlight Highlight Überhastet? Wir reden seit 40 Jahren vom Atomausstieg und von Solarstrom. Das ist nicht überhastet, das ist lahmarschig und nun muss endlich mal vorwärts gemacht werden! Deshalb JA zur Energiestrategie.
  • Ökonometriker 09.05.2017 13:39
    Highlight Highlight Neue AKW der vierten Generation gibt es noch garnicht, sie sind daher keine Option. Selbst wenn wären sie zu teuer.

    Gegen die Energiestrategie bin ich trotzdem, da sie eine Umverteilung von Arm nach Reich ist. Grossverbraucher sind ausgenommen, Mieter können keine Solarzellen kaufen und 'grüne Firmen' erhalten Geld. Lieber eine CO2-Steuer die die wirklichen Verbraucher trifft. Es lässt sich wissenschaftlich gut zeigen, dass dies viel effizienter wäre. Und gerechter wäre es auch.
    • FrancoL 09.05.2017 14:08
      Highlight Highlight "Mieter können keine Solarzellen kaufen", aber der Mieter profitiert von niedrigeren Energiekosten. Die Mieter in Häusern mit einem guten Energiemanagement haben sehr wohl ihre Vorteile. Dass Vermieter diese teilweise nicht weitergeben ist nicht eine Energieproblematik.
      Zudem müssen alle Subventionen zB beim Dämmen der Häuser bei der Mietzinsberechnung, falls es zu einem Mietaufschlag kommt ausgewiesen, dh abgezogen werden.
      Darum sind auch Häuser mit einer guten Energiebewirtschaftung beliebt, weil die NK sehr tief sind und nicht ständig wie beim zB Oelpreis eine Unbekannte darstellen.
    • El Vals del Obrero 09.05.2017 14:08
      Highlight Highlight Prinzipiell ja verständlich.

      Insbesondere das mit den Grossverbrauchern ist mir ein grosser Dorn im Auge.

      Dass von Förderungen von Haussanierungen Hausbesitzer profitieren, kann man ja unmöglich vermeiden. Sonst müsste man den ganzen Häuserbereich komplett ausnehmen. Aber dummerweise verbrauchen Häuser nun mal viel Energie.

      CO2-Steuer wäre ja super, aber leider überhaupt nicht politisch durchsetzbar.

      Deine Motive sind absolut verständlich. Aber siehst du etwas besseres, dass auch durchsetzbar ist? Sonst verhindert man nur in einer unheilligen Allianz einen zumindest kleinen Fortschritt.
    • Roman Schlegel 09.05.2017 14:49
      Highlight Highlight Co2 Steuer wäre super! Das wäre ein mögliches Instrument, welches dank Energiestrategie mehrheitsfähig gemacht werden könnte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herbert Anneler 09.05.2017 13:28
    Highlight Highlight Die SVP sieht alles nur durch die Brille der heutigen Kosten. Die langfristigen Folgen ihrer überholten Energiestrategie für die LebensQUALITÄT zukünftiger Generationen sind ihr völlig schnurz. Es geht ihr nicht um das Wohl des Landes, sondern um diejenigen des SVP-Filzes. In dessen Zentrum: Die SVP-Milliardäre.
    • Richu 09.05.2017 14:22
      Highlight Highlight @Herbert Anneler: Sie scheinen nicht zu wissen, dass auch "Umweltspezialisten" wie Ph. Roch, ex. Präsident vom WWF und ehemaliger Direktor vom Bundesamt für Umwelt, sich für ein NEIN zum neuen Umweltgesetz einsetzt! Ph. Roch wie auch andere Umweltspezialisten sind in einem Komitee für ein NEIN am 21. Mai und setzen sich damit für das Wohl unseres "Volkes" bzw. unseres Landes ein. Leider scheinen Sie etwas überfordert zu sein, die Sachlage richtig zu analysieren.
    • Ion Karagounis 09.05.2017 15:53
      Highlight Highlight Lieber Richu, nur eine Minderheit von Umweltschützern spricht sich für ein NEIN aus, die Mehrheit ist nach sorgfältigem Abwägen zu einem JA gekommen. Die bestehende Gesetzgebung genügt, um negative Auswirkungen auf Natur und Umwelt zu verhindern. Deshalb sagen die grossen Umweltverbände JA zur Energiestrategie.
    • äti 09.05.2017 17:31
      Highlight Highlight @richu: es war noch nie ein Problem einen Experten oder Gegenexperten zu finden. Manchmal muss man sich eine Entscheidung selber finden. Gegen etwas zu sein, ohne bessere Alternativen, ist billig und böse.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pppphilip 09.05.2017 13:22
    Highlight Highlight Beim geplanten AKW Kaiseraugst haben wir Steuerzahler seinerzeit 500 Mio Franken gezahlt, damit das ohnehin unsinnige Projekt begraben wird. Die Energiestrategie verhindert, dass wir noch einmal für nichts so viel Geld ausgeben. Bleibt zu hoffen, dass Christoph Blocher nicht mit seinem Plan durchkommt, auch noch die bestehenden AKW zu subventionieren.
  • King_Cone 09.05.2017 13:17
    Highlight Highlight gegen innen implodieren?

    etwas gegen aussen implodieren lassen ist noch komplexer als ein akw der ach so tollen 4. generation...
  • Töfflifahrer 09.05.2017 13:07
    Highlight Highlight Wer sehen will was geschehen kann darf gerne Fukushima näher betrachten. Dort ist noch gar nichts unter Kontrolle, es ist nur mittlerweile aus dem Fokus der Medien.
  • dorfne 09.05.2017 13:03
    Highlight Highlight Es ist nicht wahr, dass eine 4-köpfige Familie bei Annahme der Initiative 3200 Fr. p.a. mehr für den Strom zahlen und dann auch noch kalt duschen muss. Das kann die SVP noch tausend Mal behaupten, es wird dadurch nicht wahrer. In der CH wird es keine neuen AKW's geben, das weiss man seit 1975, seit der Verhinderung von Kaiseraugst durch das demonstrierende Volk! Deshalb Förderung der Erneuerbaren!
  • piedone lo sbirro 09.05.2017 12:43
    Highlight Highlight es hiess doch immer atomstrom sei sauber und billig.
    dass dies stets ein märchen war und ist, war für den normalbürger stets klar, wenn man noch die endlagerungskosten dazu rechnet, können die kinder und enkelkinder den "billigstrom" berappen.

    die geschichte der atomstromproduktion ist die geschichte der naiv-dümmlichen technikgläubigkeit, des militärischen grössenwahn (ch-atomwaffen), das zurechtbiegen von fakten, das verharmlosen von risiken, der gewinn-optimierung auf kosten zukünftiger generationen, der korruption und der immer grösser werdenden kostenfolgen für die allgemeinheit.
  • sandbe 09.05.2017 12:35
    Highlight Highlight Die SVP will doch durch die Hintertüre wieder neue AKW bauen, die Gesuche dafür liegen schon bereit. Das unterstreicht einmal mehr, wie scheinheilig die SVP agiert. Aber da sind wir ja nichts anderes gewohnt...lieber Problembewirtschaftung anstatt Problemlösung...für diese Angst-Kampagne der SVP gegen die ES2050 habe ich absolut nicht übrig, die ist einfach nur geschmacklos und vor allem faktenfrei! Darum ist mein JA auch schon auf der Post und ich bereue nichts!
    Noch einen Kommentar zu Christian Wasserfallen: Solaranlagen sind übrigens auch Kraftwerke, einfach dezentrale!
    • Zarzis 09.05.2017 13:25
      Highlight Highlight @sandbe
      Das ist das Magische Wort vor dem sich Rösti und Wasserfallen mehr fürchten als der Teufel das Weihwasser!
      Dezentral!!
      Da gibt es nicht mehr die so wichtigen Grossspenden und die Verwaltungsrats Sitze für 50 000 oder mehr im Jahr!
      Pfui Teufel, so was überhaupt auszusprechen!
    • Kaffo 09.05.2017 13:26
      Highlight Highlight Ich werde bestimmt auch Ja stimmen, obwohl ich bei der Aussage "die AKWs laufen so lange wie sie sicher sind" ein mulmiges Gefühl habe.
    • dorfne 09.05.2017 14:54
      Highlight Highlight @kaffo mit dem zurecht mulmigen Gefühl. Das heisst nämlich zu Ende gedacht: die AKW 's werden erst abgestellt wenn sie nicht mehr sicher sind. Die Frage ist: wieviel Zeit verstreicht zwischen dem Nichtmehrsichersein und dem Abstellen?!?! Und wieviel grösser sind dann die Risiken für einen GAU?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Resche G 09.05.2017 12:27
    Highlight Highlight Die SVP will keine neuen AKW's... Nachhaltige einheimische nicht fördern... nicht weniger Strom verbrauchen... keine ausländischen "dreck" Strom... Ehm was den jetzt ??? Irgendwas muss man doch mache ??? Die bestehenden AKW's biss 2050 laufen lassen ?

    Unabhängig ob die Energie Strategie 2050 gut oder schlecht ist es ist zumindest eine. Soweit ich sehe aktuell die einzige oder hat gibt es noch einen realistischen Plan B ohne Technologien wie AKW gen. 4, Fusion oder Worp-Antrieb wo niemand weiss ob und wann diese kommen ?
    • Töfflifahrer 09.05.2017 13:09
      Highlight Highlight Der Warp Antrieb wird uns durch die Vulkanier nach dem 3ten Weltkrieg gebracht 😏
  • Laura Curau 09.05.2017 12:13
    Highlight Highlight Endlich ists raus: Die SVP möchte neue AKW und Gaskraftwerke fänden sie bestimmt auch nicht so schlimm. Da machen wir nicht mit. Deshalb unbedingt am 21. Mai Ja stimmen zur Energiestrategie: Für Energieeffizienz, erneuerbare Energien und den schrittweisen Atomausstieg.
    • reaper54 09.05.2017 13:02
      Highlight Highlight Finde Gaskraftwerke neuerdings auch Toll. Sobald Ja gestimmt wurde und die neuen Gaskombiekraftwerke kommen werde ich Aktien davon kaufen. dürfte sich lohnen...
    • atomschlaf 09.05.2017 14:41
    • Roman Schlegel 09.05.2017 14:53
      Highlight Highlight @Aron777 der Co2 Ausstoss pro kWh ist in Deutschland so tief wie noch nie. Um die 400g. Kohlestrom wäre um die 1000g. Und übrigens wurde gerade letzte Woche ein ganzer Tag zu 85% erneuerbar produziert, und das in einem Land wo praktisch keine Wasserkraft möglich ist!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chris1291 09.05.2017 12:01
    Highlight Highlight SVP-Rösti & Co haben keinen Plan B! Es braucht die Energiestrategie 2050, und zwar jetzt: sie fördert einheimische, saubere und bezahlbare erneuerbare Energie. Gleichzeitig wird die Energieeffizienz verbessert und die Abhängigkeit von milliardenteuren Energie-Importen wie Erdöl und Uran reduziert. Und wer den geordneten Atomausstieg will: Ein klarer Fall für ein JA am 21. Mai.
    • Töfflifahrer 09.05.2017 13:10
      Highlight Highlight Das schlimme ist, dass die SVP noch nie einen Plan für die Zukunft parat hat!
    • Maragia 09.05.2017 13:43
      Highlight Highlight Nur mit einem Ja wird die Energieeffizienz nicht verbessert
  • El Vals del Obrero 09.05.2017 11:47
    Highlight Highlight "AKWs, die nach innen implodieren"

    Wie war das nochmals, AKW-Gegner und Umweltschützer seien alle "naive Träumer, die keine Ahnung von der Realität haben"?
    (Realität = EPR, Flamanville, sämtliche "neuen und modernen" AKWs sind massiv hinter Zeitplan und haben die geplanten Kosten schon um Faktoren überschritten ...)

    Kein Wunder gab die Parteileitung wohl die Weisung, lieber nichts zu sagen und sich einzig auf Windräder und Angst vor Kosten zu konzentrieren.
    • Energize 09.05.2017 13:14
      Highlight Highlight Und das sind noch nicht mal Generation 4 Reaktoren, sondern Generation 3+ (Kein Witz).
    • Kaffo 09.05.2017 13:19
      Highlight Highlight Auf jede Implosion folgt eine Explosion.
  • piedone lo sbirro 09.05.2017 11:44
    Highlight Highlight die haushalte sind die milchkühe der SVP-stromlobby

    die wasserkraft stärker zu unterstützen stammt von SVP-president rösti.

    es zeigt, dass die SVP kein problem damit hat, wenn haushalte und kmu gemolken werden und dafür ihre kumpels in ruinösen unternehmen, die selbstverschuldet und völlig unkompetent in die misere geraten sind, ihr geschäft vergolden können.

    der vorschlag von rösti kostet die haushalte etwa gleichviel wie das erste massnahmenpaket über welches wir abstimmen, das geld kommt aber nur den grossen wasserkraftwerken zu gute und keiner anderen form der energiegewinnung.
    • atomschlaf 09.05.2017 14:43
      Highlight Highlight Und die Mieter und KMUs, die kein eigenes Dach haben, auf dem sie hochsubventionierte Solarzellen installieren können, sind die Milchkühe der Energiestrategie 2050.

      Noch mehr Umverteilung von den Mietern zu den Immobilienbesitzern, nachdem viele schon jahrelang überhöhte Mieten zahlen? Nein, danke!

      http://www.woz.ch/1715/abstimmung-energiestrategie-2050/sozial-ist-diese-wende-nicht
    • HansDampf_CH 09.05.2017 18:55
      Highlight Highlight Atomschlaf dummes Argument. Es gibt für die, welche wollen immer Möglichkeiten. Wir haben uns zusammengeschlossen und ein turnhallendach gepachtet.
      Das zeigt leider nur wie beschränkt ihre Argumentation ist
  • piedone lo sbirro 09.05.2017 11:40
    Highlight Highlight man kann mit bestimmtheit davon ausgehen, dass die schätzungen des bürgerlichen filzes betreffend rückbaukosten der AKWs um den faktor 2-4 zu tief angesetzt sind. der dumme steuerzahler wird das dann schon in ordnung bringen.

    wenn die allgemeinheit nicht noch mehr kosten übernehmen will, stimmt sie am 21.mai JA zur energiestrategie!
    unsere ultranationalisten und gierigen atomprofiteure der FDP&SVP führen uns sonst nur ins chaos.

    es gibt bis heute weltweit noch kein einziges endlager für hochradioaktiven abfall. und damit gibt es für 99% aller radioaktiven abfälle keine endlagerung!
    • Rabbi Jussuf 09.05.2017 13:09
      Highlight Highlight Dein Wort in Gottes Ohr:
      Ich meine, die Rückbaukosten kommen noch weit höher!
    • dorfne 09.05.2017 13:13
      Highlight Highlight Die Axpo- und Alpiq-Manager haben die Energiewende richtung Erneuerbare verschlafen. Das Ausland hingegen hat vorwärts gemacht. Jetzt bleibt man auf dem eigenen teuren Strom hocken. Der Gipfel der Unverfrorenheit: jetzt wollen die Axpo und Alpiq mit Staatsgeldern gerettet werden, wie einst die UBS. Wo bleibt jetzt die Empörung der SVP über diese krasse Fehlentwicklung??
    • Töfflifahrer 09.05.2017 13:14
      Highlight Highlight Ich gehe davon aus, dass der Steuerzahler, also wir über 3/4 der Folgekosten tragen werden. Würden diese Kosten in die Vergleiche einfliessen, wäre Atomstrom nie und nimmer konkurrenzfähig. Diese Kosten, die erst noch kommen, werden aber bewusst unterdrückt.

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