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«Es war nicht ganz ohne»: Adriana Hörler bei ihrem Auftritt vor der Landsgemeinde. bild: Rolf rechsteiner/appenzeller volksfreund

Eklat im Appenzell: Diese Jus-Studentin liest dem Landammann die Leviten, und zwar richtig

Die 21-jährige Adriana Hörler legte sich vor 5000 Leuten mit dem Innerrhoder Landammann Daniel Fässler an. Der Auftritt hat Folgen: Steht nun gar die Landsgemeinde auf dem Spiel?



Landsgemeinden in Appenzell sind normalerweise eine ziemlich langweilige Sache. Doch am vergangenen Sonntag ging es drunter und drüber. 

Ueberblick ueber den Versammlungsort der Appenzeller Landsgemeinde, vom Sonntag, 29. April 2018, in Appenzell. (KEYSTONE/Patrick Huerlimann)

5000 Leute waren an der Landsgemeinde in Appenzell.  Bild: KEYSTONE

Der Eklat

Genug ist genug. Während der Debatte um den 41-Millionen-Kredit für das neue Spital platzt der 21-jährigen Jus-Studentin Adriana Hörler der Kragen. 

Vor 5000 anwesenden Leuten steigt sie auf einen Stuhl, ergreift das Mikrofon und kritisiert offen die Informationspolitik von CVP-Landammann Daniel Fässler, wie SRF Regionaljournal berichtet. Mit einer einseitigen Informationsbroschüre habe die Regierung die freie Meinungsbildung zu beeinflussen versucht.

«Dies übersteigt meiner Meinung nach ihre Kompetenzen als neutrale Behörden bei Weitem». Für ihr Votum erhält Hörler Applaus, obschon dies an der Landsgemeinde nicht geboten ist. 

Der Auslöser

Jus-Studentin Hörler wirft dem Landammann vor, die Landsgemeinde nicht korrekt geführt zu haben. So konterte Fässler praktisch jede Wortmeldung von Gegnern der umstrittenen Vorlage.

Hörler ist mit ihrer Kritik nicht alleine. Laut SRF wollen Grossräte die Informationspolitik der Regierung bei der nächsten Sitzung aufs Tapet bringen. Sie wollten demnach mit einem offenen Brief gegen das Verhalten von Fässler protestieren. «Die Landsgemeinde steht auf dem Spiel», titelt die «Appenzeller Zeitung» gar in einem Kommentar

Stimmende, vorne, Zuschauer, hinten, an der Appenzeller Landsgemeinde, vom Sonntag, 29. April 2018, in Appenzell. (KEYSTONE/Patrick Huerlimann)

Stimmende bei der Landsgemeinde. Bild: KEYSTONE

«Die Landsgemeinde steht auf dem Spiel.»

«Appenzeller Zeitung»

Aber warum legt sich die parteilose Studentin dermassen gegen die Regierung ins Zeug? Hörler studiert Jus im vierten Semester an der Uni Bern. Dort hat sie sich insbesondere mit dem Thema auseinandergesetzt, wie weit Behörden Einfluss auf die Willensbildung der Bürger nehmen dürfen. Sie habe die Zulässigkeit im Vorfeld mit ihrer Dozentin abgeklärt. «Ich finde, das Volk muss so was wissen», sagte sie. 

Zu ihrem Auftritt sagte sie: «Es ist aber schon nicht ganz ohne gewesen, auf den Stuhl zu steigen und vor der Landsgemeinde zu sprechen.» 

Das sagt der Landammann

Der stillstehende Landamman Daniel Faessler auf dem Weg zur Landsgemeinde, am Sonntag, 24. April 2016, in Appenzell. Am letzten Sonntag im April versammeln sich jeweils alle Stimmberechtigen des Kantons Appenzell Innerrhoden, um ihre obersten Behoerden zu waehlen und ueber Sachgeschaefte abzustimmen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Daniel Fässler. Bild: KEYSTONE

Im Gespräch mit dem Regionaljournal wehrt sich Landammann Daniel Fässler gegen die Vorwürfe. Er habe korrekt gehandelt, sagt er. «Es ist die Aufgabe des Landammanns, an der Landsgemeinde einzugreifen und Sachen richtigzustellen».

(amü)

Appenzeller Trachten in der Kunst

abspielen

Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • andiflyer 02.05.2018 20:03
    Highlight Highlight Wie weiss der Landamann was richtig oder falsch ist? Ofenbar schon wieder einer, welcher total am Volk vorbei politisiert. Kennen wir doch schon beim Verfassungsbruch, wo die Herrgötli meinten, dass das Volk falsch liege bei der Masseneinwanderung! Mein Mottoseit da: Gesetze sind da, um sie zu Brechen....
  • flugi777 02.05.2018 16:15
    Highlight Highlight Cool! Weiter so! Solche Menschen brauchen wir!
  • Nelson Muntz 02.05.2018 10:11
    Highlight Highlight und vor 1991 hätte sie nicht mal was sagen dürfen...
    • kellersamuel182@gmail.com 02.05.2018 21:51
      Highlight Highlight Im Kanton Zürich dürfen Frauen bis zum heutigen Tag NICHT Mitglied einer Zunft sein! Von daher sind die Appenzeller - ob nun AR oder AI (Einführung des Frauenstimmtechts 1989 bzw. 1990) gegenüber den Zürchern gerade zu modern.

      Das so möchtegern liberale und weltoffene Zürich, zeigt sich hier von der - meiner Meinung nach - üblichen grosskotzigem bla bla bla!

      Das ist meiner Meinung nach, diskriminierend, hinterwäldlerisch und gemäss Übereinstimmung mit der EMRK und der UNO- Rassismuskonvention RASSISTISCH!
    • Nelson Muntz 03.05.2018 09:06
      Highlight Highlight Naja, einen alten Brauch mit Frauenstimmrecht zu vergleichen ist wie wenn man Äpfel und Birnen vergleicht, oder auf appenzellsich Käse mit Bantli :-).
    • kellersamuel182@gmail.com 03.05.2018 11:09
      Highlight Highlight Es heisst übrigens Chääs mit Pantli!
    Weitere Antworten anzeigen
  • SteveLaCroix 02.05.2018 08:12
    Highlight Highlight Die Frau hat 100 % Recht! Mir ist es seit vielen Jahren ein Dorn im Auge, wie viel Einfluss die Regierungen überall auf die Meinungsbildung im Volk nehmen. Das letzte solche Beispiel war ganz klar die noBillag-Abstimmung, bei welcher extrem einseitig geredet wurde!
    • FrancoL 02.05.2018 09:20
      Highlight Highlight Ich verstehe, wenn die Regierung nicht Ihre Meinung stützt, dann nimmt sie zu stark Einfluss auf die Bevölkerung. Würden Sie es ehrlich meinen hätten Sie wohl eher ein anderes Beispiel nehmen müssen.
    • mein Lieber 02.05.2018 16:30
      Highlight Highlight Ganz im Gegenteil FrancoL, das Beispiel von Steve ist sehr treffend. Trotzdem wird meiner Meinung nach nicht zu oft durch die Regierung beeinflusst.
    • FrancoL 02.05.2018 16:43
      Highlight Highlight @Billag; Was soll daran treffend sein, wenn eine Regierung sich zu einer Abstimmung äussert, die im Wesentlichen auch Grundwerte aus der BV torpedieren will?
  • rocky53 02.05.2018 08:03
    Highlight Highlight gratuliere scheinbar hat sie die gewisse intelligenz und wusste auch um was es genau geht.da siehts in bern oben schlimmer aus obwohl sie auch reden halten,natürlich zu ihren gunsten.
  • CASSIO 02.05.2018 07:55
    Highlight Highlight regierungsmitglieder gehen öffentlich selten positiv mit kritik um, dies ist nichts neues. aber ich weiss, dass diese im kleinen kreise häufig empfänglicher, ja, sogar offen, für kritik sind. das geht von gemeinde- bis hin zu bundesräten so. es mag mutig von der jungen dame gewesen sein, aber es ist technokratisch, sich hinter paragraphen zu verstecken. mir ist ein rr lieber, der auch mal fehler macht, als eine jusstudentin, die sich auf art. xy beruft und mit dem finger auf den rr zeigt.
    • Anam.Cara 02.05.2018 08:30
      Highlight Highlight Wozu gibts denn die Paragraphen? Sie sollen den Bürger vor Willkür schützen - egal woher diese Willkür kommt.

      Landsgemeinden funktionieren viel direkter, als Briefabstimmungen Da kann ein einziges kritisches Votum eine Vorlage zu Fall bringen.
      Wenn die Frau der Meinung war, die Information sei einseitig, dann ist es ihr Recht, ja ihre Pflicht, das an der Landsgemeinde zu sagen. Erst recht, wenn das Gesetz auf ihrer Seite steht.

      Was Sie vorschlagen, Cassio, ist Stammtisch, Hinterzimmer- oder Dukmauser-Politik.
      Für mich ist diese Frau gelebte, transparente Demokratie.
      Bravo.
    • FrancoL 02.05.2018 09:23
      Highlight Highlight @Cassio Ihre Reinwäsche der Politkaste in Ehren, aber Paragraphen sind da um eingehalten zu werden und dies erst recht von einer Regierung. Für mich ist der Politiker ehrlich der für seine Taten in der Öffentlichkeit hinsieht, so wie er es ja auch bei der Wahlannahme tut.
  • dave1771 01.05.2018 23:12
    Highlight Highlight gibts das noch mit Untertitel?
  • Magnum44 01.05.2018 22:14
    Highlight Highlight Wieso das Ende? Gerade das freie Wort ist doch einer der wenigen Gründe, um dieses nicht gerade demokratische Schauspiel weiterhin am Leben zu erhalten.
    • balzercomp 02.05.2018 08:56
      Highlight Highlight Richtig. Der angeblich so demokratischen Landsgemeinde fehlt mindestens ein Merkmal demokratischer Entscheidungen, die geheime Abstimmung. Ich weiss nicht ob es ein Gerücht ist, aber meines Wissens haben die Landsgemeinden mit ihren offenen Abstimmungen beinahe den UN-Beitritt der Schweiz verhindert. Die Kennzeichen demokratischer Abstimmungen sind „frei“, „gleich“ und „geheim“. Zumindest das letzte trifft nicht zu. Bei den anderen kann man zumindest diskutieren.
  • juergvollmer 01.05.2018 21:29
    Highlight Highlight Die Studentin ist eher nicht «auf einen Stuhl» gestanden, sondern «auf den Stuhl». So nennt man an der Landsgemeinde die Tribühne, auf welcher u.a. auch die Regierung steht. Umso mehr: Hut ab für den Mut dieser jungen Frau!
    • Anna Landmann 01.05.2018 22:47
      Highlight Highlight Da habe ich auch gestutzt, merci für die schlüssige Erklärung.
    • oliopetrolio 01.05.2018 23:59
      Highlight Highlight Ganz Deiner Meinung! Aber eine Tribüne ist keine Bühne....
  • Kafi>Tee 01.05.2018 17:50
    Highlight Highlight So geht Meinungsäusserung! Bezweifle aber, dass ich den Mut dazu hätte, dann auch noch vor 5000 Leuten... Noch was ganz anderes, liebes Watson: Ihr braucht die Floskeln "[...] aber so richtig" und "[…] und zwar richtig" in euren Überschriften meiner Meinung nach zu viel... Die Artikel sind jeweils auch so spannend zu lesen ;)
  • El Vals del Obrero 01.05.2018 17:19
    Highlight Highlight Warum soll das gegen die Landsgemeinde sprechen?

    Nur dank der Landsgemeinde hatte sie die Möglichkeit, sich sofort an alle Stimmenden zu wenden.

    Beim sonst üblichen System kann es einseitige Behördeninformationen genau so geben. Nur können sie dann nicht so einfach entkräftet werden. Solange man keine Zeitung besitzt, könnte man dann entweder auf Social Media protestieren (lesen nur die in der selben Filterblase), Leserbriefe schreiben oder einen aufwändigen teuren juristischen Weg bestreiten.

    So gesehen sind Landsgemeinden doch eigentlich ein guter Weg gegen Filterblasen und Geld-Einflüsse
    • mrcharliebrown 01.05.2018 21:44
      Highlight Highlight Das schreibt die Appenzeller Zeitung: http://webapp-phone.tagblatt.ch/ostschweiz/appenzellerland/die-landsgemeinde-steht-auf-dem-spiel-jetzt-braucht-es-klare-regeln;art159209,5281794

      Das Problem ist, dass ein gesetzlich festgelegter Ablauf beim Traktandum "Ds Wort isch fry" fehlt und sich Herr Fässler darum mit seinem Wissensvorsprung ganz legal ziemlich offensiv in die Debatte einmischen kann.
    • mrcharliebrown 01.05.2018 21:49
      Highlight Highlight https://m.srf.ch/news/regional/ostschweiz/landsgemeinde-appenzell-unmut-in-innerrhoden
    • dmaserim 01.05.2018 22:22
      Highlight Highlight @mrcharliebrown: es gibt kein Traktandum "Ds Wort isch fry." (was übrigens nicht Appenzellerdialekt und somit wohl von der Landsgemeinde Glarus kommt) Sowohl nach dem Bericht zur Rechnung als auch bei jedem Sachgeschäft wird das Wort neu freigegeben. Es kann hier gar keinen festgelegten Ablauf geben, weil sich die Redner, die ihre Meinung kundtun wollen, nicht im Vorhinein anmelden müssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • amIsanta 01.05.2018 16:40
    Highlight Highlight He aber irgendwie haben wir nur eine Sicht. Gibt's Leute, die da waren und das beurteilen können?
    • pke 01.05.2018 18:00
    • dmaserim 01.05.2018 18:13
      Highlight Highlight Nun ja der Artikel drammatisiert stark. Es war schon mehrere Monate klar, dass ein Rückweisungsantrag gestellt werden wird. Fässler hat die Aufgabe, die Landsgemeinde zu führen. Dies hat er auch getan. Es ist Brauch, dass der Landamann die Voten jeweils zusammenfasst und gegebenenfalls kommentiert. Alle Gegenargumente waren den Kritikern aus vorherigen Versammlungen bekannt. Für jemanden, der gut informiert an die Landsgemeinde ging waren also weder die Pro noch die Contraargumente wirklich neu. Somit haben sie bei gut informierten Stimmbürgern wohl kaum zur Meinungsbildung beigetragen.
    • reu 02.05.2018 08:03
      Highlight Highlight "Es ist Brauch" ist eher etwas übertrieben. König Carlo hat es gemacht, Daniel Fässler macht es auch. Roland Inauen hat da meist eine etwas feinere Klinge und konzentriert sich aufs Zusammenfassen und weniger aufs Kommentieren.
  • Shin Kami 01.05.2018 16:07
    Highlight Highlight Seit wann ist bitte die Anwendung von direkter Demokratie ein Eklat? Eine sehr gute Aktion!
    • leu84 01.05.2018 17:38
      Highlight Highlight Seitdem es den regierenden nicht passt.
      Wozu gibt es eine Landsgemeinde, wenn man sein Anliegen nicht kundtun kann.
  • Genital Motors 01.05.2018 16:04
    Highlight Highlight gut gemacht!! und Nächsten Sonntag bei uns in Glarus, die ultimative landsgemeinde. wir dürfen Ja Nein und aber sagen... ;-)
    • Martinov 02.05.2018 07:57
      Highlight Highlight Werde Ich Dich sprechen hören? ;)
  • Noblesse 01.05.2018 16:04
    Highlight Highlight Der Mut dieser jungen Frau ist bemerkenswert! Wenn man(n)? bedenkt, wielange der männliche Kanton Appenzell Innerhoden den Frauen das Stimmrecht vorenthalten hatte...Und zum Schluss noch dies: Für 41 Millionen ein neues Spital, wo mit Herisau AR, St. Gallen, Heiden AR (für Oberegg AI) und Altstätten SG 4 Spitäler in erreichbarer Nähe sind?? Hoppla Schorsch!!! Das ist CH-Standespolitik pur!!!
  • kvinne aka white milk aka MC Pleonasmus 01.05.2018 15:58
    Highlight Highlight Mutig, wichtig und richtig! Und wenn das Publikum klatscht will das was heissen. Ganz besonders und im Besonderem in Appenzell. Man darf gespannt sein. Werdet ihr weiter berichten? Würde mich interessieren.
  • Raphael Stein 01.05.2018 15:42
    Highlight Highlight Eklat im Appenzell ?

    Das war kein Eklat.
    Da hat eine junge Mitbürgerin dem Oberbrüller endlich mal die Leviten gelesen.
  • lily.mcbean 01.05.2018 15:24
    Highlight Highlight Das nenn ich mal Mumm in den Knochen! Nicht nur Palavern sondern handeln. Mehr solche Menschen bitte!
  • Psipsina 01.05.2018 15:12
    Highlight Highlight Bravo Adriana!
  • Madison Pierce 01.05.2018 15:10
    Highlight Highlight Mutige Frau, Respekt!

    Die direkte Demokratie lebt von Leuten, die sich informieren und im entscheidenden Moment den Mut haben, ans Mikrofon zu treten.
  • Herr Kules 01.05.2018 15:10
    Highlight Highlight So einen Mumm muss man auch erst mal haben! Respekt!
    • marblemomo 02.05.2018 16:33
      Highlight Highlight Terrific
  • Gar Manarnar 01.05.2018 15:10
    Highlight Highlight Finde das absolut genial, was sie gemacht hat. Es braucht mehr solche Leute.
  • Scaros_2 01.05.2018 15:08
    Highlight Highlight Schafft die Traditionen ab. Das ist absolut nicht Zeitgemäss das ganze. Wie kann eine der ältesten Demokratien der Welt immer noch an solch obskuren alten traditionen festhalten? Macht ganz normale Wahlen so wie es in unserer Zeit richtig ist.
    • Martinov 01.05.2018 15:24
      Highlight Highlight Warst du schon mal an einer dabei?
    • Madison Pierce 01.05.2018 15:26
      Highlight Highlight Das ist nicht veraltet, das ist gelebte Demokratie. Im Gegensatz zu einer Abstimmung, bei welcher die Bürger nur "Ja" oder "Nein" sagen können, kann man an der Landsgemeinde vorher Fragen stellen und es gibt die Möglichkeit zur Diskussion.

      Geh mal an eine Gemeindeversammlung. Du wirst erstaunt sein, wie viel mehr das bringt als nur brieflich abzustimmen.
    • Carry62 01.05.2018 15:28
      Highlight Highlight Wohnst Du im Kanton Appenzell oder Glarus? Hast Du schon einmal aktiv an einer Landsgemeinde teilgenommen? Ich denke nein... also kannst Du nicht wirklich beurteilen, ob das Ganze noch zeitgemäss ist!
      DAS ist direkteste Demokratie! Mach Dich mal schlau z.B. über die damalige Landsgemeinde in GL zu den Gemeindefusionen... da machsch Nasälöcher 😜
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