Schweiz
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ARCHIVBILD ZUM RUECKGANG DER ARBEITSLOSIGKEIT IN DER SCHWEIZ, AM FREITAG, 7. APRIL 2017 - [Gestellte Szene] Eine Mitarbeiterin des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums RAV, rechts, beraet am Schalter eine Frau, links, aufgenommen am 11. November 2014 in RAV Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Insgesamt waren in der Schweiz im September 148'560 Personen beim RAV als arbeitslos gemeldet. Bild: KEYSTONE

Arbeitslosenquote sinkt im September überraschend auf 3,2 Prozent



Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz hat im September abgenommen. Die Arbeitslosenquote sank gegenüber dem Vormonat auf 3,2 von 3,3 Prozent, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Donnerstag mitteilte. Um saisonale Faktoren bereinigt nahm die Arbeitslosigkeit ebenfalls ab, und zwar auf 3,3 von 3,4 Prozent.

Der Rückgang ist eine Überraschung, da viele Wirtschaftszweige unter den Folgen der Coronakrise leiden. Ökonomen hatten die Arbeitslosenquote im Vorfeld denn auch im Bereich von 3,3 und 3,4 Prozent und die saisonbereinigt Ziffer bei 3,4 bis 3,6 Prozent gesehen.

Insgesamt waren in der Schweiz im September 148'560 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) als arbeitslos gemeldet. Das waren 2551 weniger als im Vormonat.

Rückläufige Jugendarbeitslosigkeit

Gegenüber dem Vorjahresmonat lag die Zahl gleichwohl massiv höher, nämlich um 49'462 Personen. Die Quote hatte damals – also in der Vor-Corona-Zeit – noch bei 2,1 Prozent gelegen.

Aufgeschlüsselt nach Alter nahm die Arbeitslosigkeit vor allem bei den Jungen ab. Die Quote bei den 15- bis 24-Jährigen verringert sich gegenüber dem Vormonat auf 3,6 von 3,9 Prozent. Bei den 25- bis 49-Jährigen (3,4%) und den 50- bis 64-Jährigen (3,0%) blieben die Quoten gegenüber dem Vormonat praktisch unverändert.

Kurzarbeit nimmt weiter ab

Das Seco hat derweil im September insgesamt 238'145 Stellensuchende registriert, 930 mehr als im Vormonat. Die Zahl der bei den RAV gemeldeten offenen Stellen verringerte sich derweil um 327 auf 34'725. Von diesen unterlagen 20'388 der Meldepflicht.

Wie üblich wurden auch Angaben zur Kurzarbeit gemacht. Offiziell liegen allerdings erst die Werte für den Juli vor. Damals waren laut den Angaben 347'638 Personen von der Kurzarbeit betroffen nach rund einer halben Million im Juni. Auf dem Höhepunkt der Corona-Krise im April waren es gut eine Million gewesen. (viw/awp/sda)

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