Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Die Gemeinden Tinizong, Savognin, Riom und Salouf, von vorne nach hinten, im unteren Surses an der Julierstrasse, aufgenommen am Freitag, 10. Maerz 2006.  Die neun Gemeinden Bivio, Cunter, Marmorera, Mulegns, Riom-Parsonz, Salouf, Savognin, Sur und Tinizong-Rona im Oberhalbstein entscheiden am Freitag, 10. Maerz 2006 ueber den Zusammenschluss zu einer einzigen Gemeinde. Dies waere die erste Talschaftsfusion in Graubuenden.     (KEYSTONE/Arno Balzarini)

Die Gemeinden Tinizong, Savognin, Riom und Salouf (von vorne nach hinten) und Bivio, Cunter, Marmorera, Sur und Mulegns fusionierenn zu einer Gemeinde Namen Surses. 
Bild: KEYSTONE

30 Schweizer Gemeinden verschwinden auf Ende Jahr von der Landkarte



Auf Ende Jahr verschwinden in der Schweiz 30 Gemeinden von der Landkarte. Neu gibt es landesweit noch 2294 dieser Verwaltungseinheiten, ein Fünftel weniger als im Jahr 2000.

Per 1. Januar 2016 haben sich insgesamt 44 Gemeinden zu 14 grösseren Kommunen zusammengeschlossen, wie dem am Donnerstag veröffentlichten amtlichen Gemeindeverzeichnis des Bundesamtes für Statistik (BFS) zu entnehmen ist. Auf das laufende Jahr hin war der Gemeindebestand unter dem Strich um 28 Einheiten zurückgegangen, auf 2014 um 56.

Besonders fusionsfreudig zeigt sich einmal mehr der Kanton Freiburg: 18 Gemeinden verschmelzen dort auf Anfang nächsten Jahres zu deren 5. So kommen vier kleinere Gemeinden bei Murten unter. In Graubünden fusionieren 15 Kommunen zu 4, unter ihnen Savognin und 8 kleinere Gemeinden unter dem neuen Namen Surses.

Im Kanton Bern schliessen sich per 1. Januar sieben Gemeinden zu dreien zusammen. Je eine Fusion tritt in Zürich und in Neuenburg in Kraft.

Jedes Jahr 40 Gemeinden weniger

Seit 1860, als die Schweiz noch über 3200 Gemeinden zählte, sinkt die Zahl dieser Verwaltungseinheiten stetig. In den letzten 20 Jahren hat sich der Trend noch beschleunigt. Nachdem der Bestand von 1990 bis 2000 bereits um 122 Einheiten zurückgegangen war, verschwanden seither über 600 weitere Gemeinden, also fast 40 pro Jahr.

Überdurchschnittlich viele Gemeinden entschieden sich in den Kantonen Tessin, Freiburg und Graubünden zu Zusammenlegungen. Anteilsmässig die grösste Gemeindereform gab es Anfang 2011 im Kanton Glarus, als 25 Gemeinden zu 3 verschmolzen. (whr/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Früher war sie Homöopathin – heute kämpft Natalie Grams gegen den Mythos der Globuli

Link zum Artikel

Underfucked! Mein Abend beim Single-Dinner

Link zum Artikel

Die Geschichte dieses Bildes steht exemplarisch für den momentanen Gender-Knorz

Link zum Artikel

Ihre Produkte haben die Welt erobert – trotzdem wurden diese 5 Erfinder nicht reich

Link zum Artikel

Mueller ist nicht Superman – aber Trump jubelt zu früh

Link zum Artikel

Comedian Büssi teilt in der Organspenden-«Arena» gegen alle aus

Link zum Artikel

Sorry, liebe Vegetarier, Parmesan ist nun mal NICHT vegetarisch

Link zum Artikel

Im Netz kursieren Verschwörungstheorien über das 5G-Netz – 14 Fakten, die du kennen musst

Link zum Artikel

«Pickable» sagt Tinder den Kampf an – mit einem Trick, der vor allem Frauen gefällt

Link zum Artikel

So absurd (und zutreffend! 😱) stellte man sich 1972 die Zukunft vor

Link zum Artikel

Geld allein macht nicht glücklich – aber was dann, Herr Glücksforscher?

Link zum Artikel

Love-Scamming: Wie ich einer Russin (fast) auf den Leim gegangen bin

Link zum Artikel

Vegane Influencerin bekommt ihre Periode nicht mehr – jetzt zieht sie Konsequenzen

Link zum Artikel

Die Influencer der Zukunft sind nicht menschlich – und sind jetzt schon Millionen wert

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Die meisten Städter finden ÖV cool und wollen mehr Fuss- und Veloverkehr

63 Prozent der Bevölkerung in Basel, Bern, Zürich, Lausanne, St. Gallen, Freiburg und Nyon sind mit der Verkehrssituation sehr oder eher zufrieden. Gründe für Unzufriedenheit sind Verkehrsbehinderungen, Parkplatzmangel, Lärmbelastung und ein unzureichendes Velonetz.

Das geht aus Befragungen hervor, welche die Städtekonferenz Mobilität zusammen mit den sieben Städten vom Institut gfs.Bern hat durchführen lassen. Die Ergebnisse wurden am Dienstag vorgestellt.

Als Begründung für eine hohe …

Artikel lesen
Link zum Artikel