Schweiz
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Ali J. vor dem Kirschgarten-Gynasium in Basel. Hier hat er die Matur gemacht. Bild: severin bigler / schweiz am wochenende

Im Visier des Nachrichtendienstes – wie aus einem Basler Maturanden der «Apotheker» wurde

Der Geheimdienst nennt ihn den «Apotheker» und stuft ihn als ernsthafte Gefahr für die Sicherheit der Schweiz ein. Die Universität Basel verweigert ihm deshalb die Zulassung zum Studium. Jetzt erzählt Ali J. zum ersten Mal seine Geschichte.

andreas maurer / schweiz am wochenende



Ali J. fährt auf seinem Stadtvelo vor, ein Hosenbein hochgekrempelt, und parkiert vor seinem ehemaligen Schulhaus, dem Kirschgarten-Gymnasium in Basel. Hier steht er also, der Mann, der gemäss dem Nachrichtendienst des Bundes eine «ernsthafte Gefahr für die innere und äussere Sicherheit der Schweiz» darstellt. 27 Jahre jung, Bart, Daunenjacke, Jeans, Lederstiefeletten. Er lächelt und sagt, er wisse nicht, ob es gut oder schlecht für ihn ausgehen werde, wenn er nun zum ersten Mal öffentlich seine Geschichte erzähle.

Ein Artikel von

Zu verlieren hat Ali J. allerdings nichts mehr. Er ist einer von fünf Irakern in der Schweiz, die von den Sicherheitsbehörden als dschihadistische Gefährder eingestuft werden, aber derzeit nicht ausgeschafft werden können, da ihnen in ihrer Heimat Folter droht. Es ist eine vertrackte Situation für beide Seiten. Die Iraker dürfen sich in der Schweiz frei bewegen, haben hier aber keine Perspektiven. Und die Sicherheitsbehörden sehen in ihnen eine Gefahr, die sie nach aktueller Rechtslage nicht entschärfen können. Derzeit ist ein neues Anti-Terror-Gesetz in Arbeit, das es den Behörden erlauben soll, Männer wie Ali J. vorsichtshalber einzusperren.

Ali J. hat die Anfrage für ein Gespräch angenommen, weil er eine klare Vorstellung davon hat, wie er seine Geschichte erzählen will. Das Kirschgarten-Gymnasium wählt er als Treffpunkt, weil hier alles begonnen hat: Sein Aufstieg als Flüchtling, der als Siebenjähriger aus dem Irak in die Schweiz kam und es als Einziger seiner Klasse ins Gymnasium schaffte. Seine Mediengeschichte als Aktivist der Koranverteilaktion «Lies!», der im T-Shirt mit dem Logo der Gruppierung einen Islam-Vortrag vor einer Klasse hielt, eine Videoaufzeichnung davon über Youtube verbreitete und Schlagzeilen als «Salafist im Schulzimmer» machte. Hier entstand auch die Legende vom «Apotheker», wie ihn die Ermittler nennen, der Bio und Chemie als Matur-Schwerpunkt wählte und ein Semester Pharmazie studierte.

Dem Fotografen sagt er, wie er sich das Bild vorstellt: Er vor der Fassade des Schulhauses von hinten in einer Totalaufnahme. Der kleine Mann im Kampf gegen das System. Nach den ersten Fotos eilt der Rektor aus dem Schulhaus und fragt nach einer Fotobewilligung, das Schulareal sei kein öffentlicher Platz. Als er Ali J. erkennt, sagt er: «Guten Tag, Sie sind doch bei uns zur Schule gegangen?» Der Rektor hat ihm damals das Maturzeugnis überreicht und wechselt nun vom strengen Schulleiter-Blick zum freundlichen Lehrer-Gesicht. Er fragt: «Wie geht es Ihnen?» Ali J.: «Schwierig zu sagen, wenn man von zwölf Franken Nothilfe am Tag leben muss.» Der Rektor: «Aber Sie studieren wieder?» – «Leider nicht», sagt Ali J. und berichtet über das neuste Kapitel im Fall des «Apothekers».

Sieg vor dem Bundesgericht

Die Universität Basel hat Ali J. eine erneute Zulassung zum Studium verweigert. 13000 Studenten sind eingeschrieben. Ein Dossier blieb hängen. Der Grund: Das Rektorat hat vom Geheimdienst erfahren, dass AliJ. gefährlich sei. Die Universität beruft sich auf ihre Studienordnung, die seit 2011 festhält, dass ausgeschlossen werden kann, wer wegen einer schweren Straftat verurteilt worden ist. Der Strafregisterauszug von Ali J. ist zwar leer. Doch die Universität gewichtet den Bericht des Nachrichtendienstes wie ein Urteil. Ali J. wehrt sich dagegen – durch alle Instanzen. Soeben hat er vor dem Bundesgericht einen Zwischensieg errungen. Das höchste Gericht urteilt, dass er im Prozess gegen die Universität ein Recht auf einen staatlich finanzierten Anwalt hat.

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Ali J. unterwegs als Koranverteiler für «Lies!»

Auf den Radar des Nachrichtendienstes geriet Ali J. gemäss einem Amtsbericht durch «seine Kontakte und Aktivitäten» in der «salafistischen und dschihadistischen Szene» von Basel. So sei er mit einem Iraker befreundet, der vom Bundesstrafgericht rechtskräftig wegen Terror-Propaganda verurteilt worden ist. Zudem verkehre er in der umstrittenen König-Faysal-Moschee. Er sei er als Lies!-Aktivist in Erscheinung getreten und falle durch «eine markante Wesensänderung» auf. Gemeint ist wohl unter anderem der Bart. Der schwerste Vorwurf: Zweimal sei der Iraker in seine Heimat gereist, wo er sich in den Krisengebieten Syrien und Irak aufgehalten habe und Kontakte zu Terrororganisationen gehabt haben soll.

Von Erbil nach Basel

Ali J. erzählt eine andere Geschichte, seine Geschichte. Zur Vorbereitung für sein Treffen mit dieser Zeitung hat er Notizen auf bunte Post-it-Zettel gekritzelt. Er sitzt vor der Kantine seines Gymnasiums auf einem Aluminium-Stuhl in der Februarsonne, grüsst den Küchenchef wie einen alten Freund, und beginnt bei der Geburt, am 12.Januar 1992, in Erbil, der Hauptstadt der Autonomen Region Kurdistan im Irak. Er war das zweitälteste Kind von fünf Geschwistern. Als er fünf Jahre alt war, flüchtete sein Vater vor Diktator Saddam Hussein in die Schweiz und liess die Kinder bei den Grosseltern zurück. Mit sieben kam Ali in die Schweiz. «Legal», erzählt er, «im Flugzeug».

«Ich respektiere die Regeln der Schweiz und versuche mich anzupassen, aber als Muslim werden mir Steine in den Weg gelegt.»

Ali J.

Auf Ali lasteten die hohen Erwartungen seiner Eltern. Er wollte ihnen beweisen, wozu er fähig ist. Das Gymnasium sei schwierig gewesen, die Sprachen hätten ihm Mühe bereitet, sagt er heute auf Baseldeutsch. Im zweiten Anlauf bestand er die Matur.

Der verweigerte Handschlag

Bei der mündlichen Maturprüfung kam es zu einem Vorfall, der später für Wirbel sorgte. Ali J. erklärte einer Lehrerin, er könne ihr aus religiösen Gründen die Hand nicht geben. Der Lehrerin habe er gesagt, was er allen Frauen zu sagen pflege. «Stellen Sie sich vor, Sie seien zu Besuch bei Queen Elizabeth. Da können Sie nicht einfach zu ihr gehen und ihr die Hand geben. Weil sie eine bestimmte Position innehat.» Für ihn seien alle Frauen wie Queen Elizabeth. Die ehrenvolle Stellung der Frau verbiete es ihm, sie anzufassen. Deshalb lege er seine Hand beim Gruss auf sein Herz und sage damit, der Gruss komme von Herzen. Er meint: «Ich respektiere die Regeln der Schweiz und versuche mich anzupassen, aber als Muslim werden mir Steine in den Weg gelegt.»

Zum Vorwurf, er gehöre zur islamistischen Szene, sagt er: «Es gibt gar keine Szene. Es ist, wie wenn Leute in die Kirche gehen und sich im Gottesdienst treffen.» Ausserhalb der Moschee sehe er die Leute selten. In die König-Faysal-Moschee gehe er, seit ihn sein Vater als Kind mitgenommen habe. Damals habe er dort am Samstag den Arabisch-Unterricht besucht und am Nachmittag mit den anderen Jugendlichen grilliert. «Das geht heute nicht mehr, seit die Moschee unter medialen Druck gekommen ist», sagt er.

Eine universitäre Premiere

Das Rektorat der Universität Basel verweigert Ali J. die Zulassung zum Studium, weil er als Terror-Gefahr eingestuft wird. An der Universität Bern wäre ein derartiger Fall nicht möglich. Es gebe keine rechtliche Grundlage für eine Ablehnung von Studienbewerbern wegen Vorstrafen oder eines Sicherheitsrisikos, heisst es bei der Berner Uni-Medienstelle. An der ETH Zürich wurde ebenfalls noch nie ein Studienbewerber aus diesen Gründen abgelehnt. Einmal sei die Zulassung einer Person als Hörer verweigert worden, die zuvor als Student immatrikuliert war und wegen eines Disziplinarverfahrens ausgeschlossen worden war, meldet ein ETH-Sprecher. An der Uni Basel sind drei Fälle bekannt, bei denen Studenten jeweils für ein Jahr ausgeschlossen worden waren. Eine verweigerte Zulassung wie bei Ali J. gab es aber noch nie. (mau)

Die dunkelste Zeit in seinem Leben habe begonnen, nachdem er mit 23 Jahren in den Irak gereist war. Er habe gewusst, dass er mit der Reise seinen Flüchtlingsstatus in der Schweiz gefährde. Doch er habe Heimweh verspürt. Er habe eine Frau heiraten wollen, die er über seine Familie und das Internet kennen gelernt habe. Doch die Hochzeit kam nicht zustande.

Danach sei er im Irak herumgereist, um auf andere Gedanken zu kommen, und weil er sich für die Geschichte von Kurdistan interessiert habe. In einem Taxi sei er über die iranische Grenze gefahren. Der Trip endete im Gefängnis. An der Grenze sei er festgenommen worden und ein Jahr lang in eine kleine Zelle mit einem Loch als WC gesteckt worden. Man habe ihn geschlagen. Freigelassen habe man ihn erst, als er dem iranischen Geheimdienst zugesagt habe, als Spitzel zu arbeiten und Informationen über den IS zu liefern. Nach der Freilassung habe er sich nie gemeldet. Sein Onkel sei IS-Mitglied, doch er habe ihn seit seiner Kindheit nicht mehr gesehen. Insiderwissen über den IS habe er nicht.

Lügensymptome

Die Schweizer Behörden glaubten die Geschichte vom Gefängnis im Iran und dem Geheimdienst nicht. Sie stellten Widersprüche fest und vermissten Schilderungen von Details, die auf Glaubwürdigkeit hindeuten. Ali J. sagt, er habe Schreckliches erlebt, er sei traumatisiert. Deshalb könne es sein, dass er seine Geschichte nicht immer gleich geschildert habe. Als Beweis, dass er die Wahrheit sagt, packt er aus seinem Rucksack eine Mappe mit Dokumenten. Darin befinden sich ein Gerichtsurteil des Strafgerichts von Teheran und eine deutsche Version, die ein Basler Übersetzungsbüro mit Unterschrift und Stempel bestätigt hat. Darin steht, Ali J. sei wegen gesetzeswidrigen Grenzübertritts zwischen dem Iran und dem Irak im Juli 2015 verhaftet und im Juni 2016 verurteilt worden. Ein Richter sprach das Urteil «im Namen des Erhabenen».

Zurück in der Schweiz hatte Ali J. keine Unterkunft mehr und übernachtete in der Jugendherberge St. Alban. Dort entdeckte ihn der Fahndungsdienst der Basler Kantonspolizei bei einer Kontrolle, nahm ihn aber nicht fest.

«Wenn ich eine Mission hätte, hätte ich sie längst umgesetzt.»

Ali J.

Ali J. meldete sich danach freiwillig an der Empfangspforte der Basler Staatsanwaltschaft und gestand, trotz seines Flüchtlingsstatus ein Jahr die Schweiz verlassen zu haben. Die Staatsanwaltschaft delegierte den Fall an die Fachgruppe 9, das kantonale Büro des Nachrichtendienstes. In der Befragung erzählte Ali J. die Geschichte vom iranischen Geheimdienst, die ihm niemand glaubte, und landete danach im Ausschaffungsgefängnis. Eine Richterin eröffnete ihm, dass er in einer Woche in einem Flugzeug zurück in den Irak sitzen werde. Doch nach einem halben Jahr kam er frei.

Eine gefährliche Situation

Der Grund für die Freilassung von Ali J. ist aussergewöhnlich. In seinem Fall spielt es keine Rolle mehr, ob seine Version der Geschichte oder jene der Schweizer Behörden die richtige ist. Die Medien berichteten schweizweit, dass Ali J. vom Geheimdienst als IS-Terrorverdächtiger eingestuft wurde. Die Schweizer Justiz geht davon aus, dass diese Nachrichten auch von den irakischen Behörden gelesen werden und Ali J. nach einer Rückschaffung deshalb Folter droht. Damit er im Irak nicht in Gefahr ist, muss nun die von ihm ausgehende potenzielle Gefahr in der Schweiz in Kauf genommen werden.

Gleichzeitig droht die Einschätzung des Nachrichtendienstes zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung zu werden, je länger Ali J. hier ohne sinnvolle Beschäftigung herumsitzt. Er lebt von 360 Franken Nothilfe pro Monat, darf weder arbeiten noch studieren. Er sagt: «Wenn ich eine Mission hätte, hätte ich sie längst umgesetzt.» Er wolle nur eines: ein normales Leben führen, eine Familie gründen, studieren. Jeder habe ein Recht auf Bildung.

Die Hoffnung habe er nicht aufgegeben, sein Glaube helfe ihm dabei, sagt Ali J. Seine Tage in Basel verbringe er mit joggen, Outdoor-Fitness, lesen, Fussball spielen und damit, alten Schulstoff aufzufrischen. «Niemand kann sich in mich hineinversetzen», sagt er. Mit seiner Erzählung beantwortet er viele Fragen, doch er wirft noch mehr neue auf. Nach einem dreistündigen Gespräch sagt er, er möchte seine Geschichte so stehen lassen und keine weiteren Fragen beantworten. Dann radelt er davon. Zurück bleibt ein Verdacht.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Booker 03.03.2019 07:26
    Highlight Highlight Ich finde das Handeln der Behörde absolut in Ordnung. Seine Aktionen belegen, dass er ein Gefährder sein könnte. Also muss man handeln. Denn erst nach einem Ereignis ist zu spät und alle fragen sich wieso hat man nicht ... Das Ausweisen in den Irak sollte kein Problem sein, er konnte ja da bereits Ferien machen. Und wenn er unbedingt studieren will kann er dies ja in einem islamischen Bruderstaat machen wie Marokko o.ä.
  • Kimelik 02.03.2019 22:02
    Highlight Highlight Vermutlich hat er für den IS gekämpft, bis es nach unten ging. Da floh er zurück in die sichere Schweiz...
    Schade, dass wir wegen solchen leuten Gesetze brauchen um solche Leute ins Gefängnis zu stecken.
  • Smeyers 02.03.2019 20:31
    Highlight Highlight Er hat heimweh und geht zurück in das Land wo ihm Folter droht (?!) häh?!

    Er respektiert die Schweiz und Ihre Gebräuche und gibt Frauen nicht die Hand weil jede Frau eine Queen ist (häh)?!

    Eigentlich könnte man ihn ausschaffen, den es fehlt im sein Land, dass es vor kurzem besucht hat. Oder verstehe ich jetzt etwas falsch?!
    • ands 02.03.2019 21:44
      Highlight Highlight Die Folter droht ihm ja erst, seit die Medien nach seiner Rückkehr über ihn berichtet haben.
  • Maracuja 02.03.2019 18:54
    Highlight Highlight Will sich die Schweiz am Wochenende über ihre Leser lustig machen? Da steht klar und deutlich, dass Ali J. Aktivist der Koranverteilaktion «Lies!» war, sogar im Thirt dieser islamistischen Gruppierung einen Vortrag in der Schule hielt und eine Aufzeichnung davon über Youtube verbreitete. Und dann behauptet er dreist, es gäbe in CH keine islamistische Szenen und die Zeitung gibt diese Lüge unkommentiert weiter. Der Rest (angebliche Inhaftierung im Iran usw.) entspricht wohl auch nicht der Wahrheit, aber leider gibt es immer noch Medien, die solchen Extremisten eine Plattform bieten.
  • nickname2000 02.03.2019 17:46
    Highlight Highlight Dass eine Uni Straftäter ablehnen kann finde ich unrecht und kontraproduktiv. Das kommt einer lebenslangen Bestrafung gleich und hilft auch der Gesellschaft nicht. Man nimmt der Person die Chance sich zu bessern und etwas aus sich zu machen. So bleibt die Person immer eine Last für den Staat und die Chance für eine Radikalisierung nimmt zu.
    • MaxHeiri 02.03.2019 18:30
      Highlight Highlight Denkst du der Junge lernt Pharamzie um Menschen einmal zu helfen oder biochemische Waffen herzustellen?
    • michiOW 02.03.2019 18:36
      Highlight Highlight Man kann auch eine Lehre machen.
    • In vino veritas 02.03.2019 21:26
      Highlight Highlight Möglicherweise ist es aber auch kontraproduktiv, dass sich jemand ein Fachwissen aneignet welches er später gegen die Gesellschaft einsetzen kann. Jemand mit ausgezeichnete Chemie- und Biologekenntnisse kann z. B. wesentlich einfacher einen Giftstoff produzieren und kommt einfacher an die Zutaten. Die Plätze sind begrenzt und es wäre unfair ehrliche Bürger abzulehnen und ihm im Gegenzug einen Platz zuzusprechen. Leider haben einige Leute Probleme damit, solche Barbaren an den Irak auszuliefern. Schliesslich könnte der ärmste gefoltert werden. Na und? Hatte er Mitleid mit den Opfern des IS?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Imfall 02.03.2019 17:24
    Highlight Highlight "flüchtlinge" die ferien zuhause machen, sollten nicht mehr aufgenommen werden.

    seine religion und ideologie sind an anderen orten so oder so eher nach seinem geschmack... nur kann man da halt nicht so gut studieren (ausser den koran)
    • Bene86 02.03.2019 19:03
      Highlight Highlight Ja, ist aber auch ein Krux, dass die Errungenschaften des Westens so angenehm sind aber man Diesen gleichzeitig verteufelt und die Religion über alles andere stellt.

      Das muss ein tagtäglicher innerer Zwist sein.

      Tough Life..
  • Nelson Muntz 02.03.2019 17:09
    Highlight Highlight Wenn sich ein Bünzlischweizer im Dunstkreis von Glatzen oder Antifa bewegt und dadurch polizeiliche Untersuchungen auslöst, ist er genau so wie dieser zivilisationsfeindliche Salafist selber schuld.

    Genau wegen solchen Extremisten leiden die restlichen 99% der muslimischen Bevölkerung unter dummen Vorurteilen.
    • Chriguchris 02.03.2019 18:23
      Highlight Highlight Nelson ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen und sagen, dass ganz allgemein wegen Menschen mit extremistischem Gedankengut es auf der ganzen Welt Menschen gibt welche mit Vorurteilen zu kämpfen haben.
    • Nelson Muntz 03.03.2019 13:50
      Highlight Highlight nimmst du Stellung, wenn Linke sm 1. Mai wüten oder Rechte ein Asylbewerber angreifen? Bejast du diese Aggressivität, wenn du dich, obwohl du nichts damit zu tun hast, nicht davon distanzierst?
  • paedesch 02.03.2019 16:49
    Highlight Highlight ausschaffen aber sofort. sein problem. gibt nicht mal einer Frau die Hand? sowas hat hier nichts zu suchem
    • kelu77 02.03.2019 17:19
      Highlight Highlight nochmal gründlich lesen.
    • Dominik Treier 02.03.2019 17:26
      Highlight Highlight Die Frage ist doch wenn, wieso er das nicht tut und sollte was er erzählt glaubwürdig sein ist das für mich kein Problem, denn an so einem altmodischen Ritual wie dem Händedruck sollten wir nicht aus Konservativismus hängen, wohl aber an der Absicht die dahinter steht und sollte diese tatsächlich nicht dazu dienen Frauen zu degradieren, was hier in der Schweiz definitiv nichts zu suchen hätte, sondern sie zu ehren, hätte ich kein Problem.
    • Rabbi Jussuf 02.03.2019 17:38
      Highlight Highlight Der Typ ist hier aufgewachsen. Was also sollen Gebräuche aus Kulturen, die er nicht einmal aus eigener Anschauung gekannt hatte?
      Nein, es geht hier nicht darum, was er dabei empfindet, sondern einzig darum, dass er sich bewusst von der hiesigen Gesellschaft separiert .
      Man sollte eben trotz aller rührseligen Geschichten, die er erzählt, nicht vergessen, dass er ein Salafist ist und anscheinend schon immer war.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raudrhar 02.03.2019 16:48
    Highlight Highlight Ob er nun eine Gefahr ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen.

    Aber wenn seine Situation so bleibt, wird das Monster, das in ihm gesehen wird, möglicherweise erst erschaffen.
    • Rabbi Jussuf 02.03.2019 17:40
      Highlight Highlight Nein, das Monster schlummert bereits in ihm.
      Er ist ja ein Salafist. Die Radikalisierung hat schon längst begonnen.
    • Maracuja 02.03.2019 19:30
      Highlight Highlight @Benji

      Die Radikalisierung hat schon vor langem stattgefunden durch eine salafistische Moschee und die Extremisten-Gruppe „Lies“. Dieses Umfeld hat den Mann dazu gebracht, eine dubiose Reise in den Irak zu unternehmen und damit den Flüchtlingsstatus aufs Spiel zu setzen. Was er dort gemacht hat, weiss niemand. Sehr glaubwürdig ist die Geschichte mit der Haft im Iran nicht, welchen Anlass hätte ein irakischer Salafist in den verhassten Schiiten-Staat zu reisen? Der Schweiz nun vorzuwerfen, sie mache den Mann zum Monster ist absurd. Der Typ hat seine Zukunft selbst verspielt.
  • Muselbert Qrate 02.03.2019 16:43
    Highlight Highlight Auch die Winterthurer Moschee-Jungs beteuerten ihre Unschuld in ihren herzigen Lämmli-Stories und die Medien verbreiteten diese brav. Dieser Fall: Copy Paste..
    • Astrogator 02.03.2019 16:56
      Highlight Highlight Tja, das ist das Problem an der Politik der FDP und SVP. Wenn es darum geht Waffen zu liefern, dann gibt es weder Terroristen noch Staaten die Terror unterstützen. Verteilt aber einer den Koran auf der Strasse oder besucht eine Moschee die von einem der Länder finanziert wird in das man Waffen liefert steht man unter Terrorverdacht.

      FDP und SVP, damit der Terror auch in die Schweiz kommt. Bei den nächsten Wahlen daran denken...
    • Astrogator 02.03.2019 17:14
      Highlight Highlight Da haben die Blitzer wohl schwer zu schlucken, dass ein Burkaverbot keinen Terroristen in der Schweiz verhindert aber sie mit ihren Stimmen für FDP und SVP den Boden bereiten IS und andere Terrororganisationen mit Schweizer Waffen auszurüsten.

      Man fühlt sich als Patriot und steht als Landesverräter da... tut weh, ich versteh euch.
    • The Destiny // Team Telegram 02.03.2019 22:54
      Highlight Highlight @Astrogator, das gleiche gilt für das neue Waffengsetz, auch dieses wird keine Terrorakte verhindern oder ansatzweise erschweren.
  • Astrogator 02.03.2019 16:35
    Highlight Highlight Er wäre wohl glaubwürdiger wenn er die Existenz einer Jihadisten-Szene nicht komplett in Abrede stellen würde.
    Den Besuch der König Faisal - Moschee wird man ihm kaum vorwerfen können. Dahinter steht eine Regierung die einen radikalen Islam unterstützt und als grösster Terrorfinanzierer bekannt ist, aber solange SVP und FDP Waffen in dieses Land liefern wollen kann man einen jungen Mann kaum für den Besuch der Moschee verurteilen.

    Bald sind Wahlen, bevor man FDP oder SVP wählt, kurz darüber nachdenken was es für die Sicherheit des Landes bedeutet mit dem radikalen Islam ins Bett zu steigen.
  • Tobsol 02.03.2019 15:38
    Highlight Highlight +++ Koranverteilaktion "Lies!" +++

    Ist das jetzt deutsch oder englisch?
  • DasEchteGipfeli 02.03.2019 15:01
    Highlight Highlight Man lebt offiziell als Flüchtling in der Schweiz, geht dann unbemerkt in ein Kriegsgebiet, und wundert sich dann, wenn man bei der Rückkehr Probleme mit den Behörden bekommt?

    ...
  • Oh Dae-su 02.03.2019 14:59
    Highlight Highlight "Die Medien berichteten schweizweit, dass Ali J. vom Geheimdienst als IS-Terrorverdächtiger eingestuft wurde. Die Schweizer Justiz geht davon aus, dass diese Nachrichten auch von den irakischen Behörden gelesen werden und Ali J. nach einer Rückschaffung deshalb Folter droht."

    Heisst das jetzt, dass die Medien daran "Schuld" sind, dass er nicht ausgeschafft werden konnte?
    • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 02.03.2019 15:16
      Highlight Highlight So ziemlich, ja.

      Ist auch gut so, wieso sollte er?

      Beweise gibt es bisher keine richtigen, Fakten, wenn es die gibt, dann ja.

      Die haben ja nichts ausser seinem Geständnis.
    • nödganz.klar #161 02.03.2019 15:21
      Highlight Highlight Nein, sondern ein irakischer Staat, welcher Folter als legitimes Mittel betrachtet.
    • Rabbi Jussuf 02.03.2019 16:05
      Highlight Highlight Nicht unbedingt.
      Solche Dinge sollten geheim bleiben. Darum heisst der dienst ja auch Geheimdienst. Da muss es ein Loch Richtung Medien geben....
    Weitere Antworten anzeigen
  • LifeIsAPitch 02.03.2019 14:52
    Highlight Highlight Immer wieder auffällig: Einerseits verteufeln die Islamisten die westliche Kultur und Freiheit, andererseits wollen sie von den hiesigen Errungenschaften (Bildung, technischer Fortschritt, Sozialsystem etc) profitieren. Letzteres dürfte denn auch der Hauptgrund dafür sein, dass der Iraker in Europa ist. Sonst könnte er ja freiwillig ausreisen und ein Studium in einem islamischen Staat absolvieren...
    • Astrogator 02.03.2019 16:58
      Highlight Highlight Artikel entweder nicht gelesen oder inhaltlich nicht verstanden.

      Wäre ein krasser Gedankengang für einen 7-jährigen....
  • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 02.03.2019 14:49
    Highlight Highlight Ahja, also ich persönlich schenke diesem so kompetenten Geheimdienst natürlich mein vollstes Vertrauen.

    Die haben es hingekriegt, jemanden der sich selbst gestellt hat, als Risiko einzustufen. Wow.

    Die haben sonst nie etwas erreicht, ausser dieser Sache und Vermutungen in ähnlichen Fällen.

    Lasst diesen Typen sein Leben Leben, täglich finanzieren über eine Million Schwachköpfe, da helfe ich gerne einem der als 7 Jähriger von einem Krieg geflüchtet ist.

    Und die Sache mit dem Heimweh kann keiner verstehen der in seiner Heimat lebt.
  • Couleur 02.03.2019 14:40
    Highlight Highlight Tragisch und auch dumm, wie der seine hervorragende Ausgangssituation mit der abgeschlossenen Matura einfach so fort warf.

    "Freigelassen habe man ihn erst, als er dem iranischen Geheimdienst zugesagt habe, als Spitzel zu arbeiten und Informationen über den IS zu liefern."

    Klar, damit kommen dort doch alle frei...So naiv kann man gar nicht sein, dass man dies glaubt. Wenn man um die Ideologie der Personen weiss, die sich bei "Lies" engagieren, kann man nicht wachsam genug sein bei dessen Anhängern. Denn bei vielen endete ihr Leben im Irak/Syrien als Soldat des IS.
  • nödganz.klar #161 02.03.2019 14:35
    Highlight Highlight (1) Es hätte eine Erfolgsstory werden können, irakischer Flüchtlingsjunge - studiert und erfolgreich. Ein Zeichen für gelungene Integration. Nur, wer sich im Umfeld von radikalen Gruppierungen aufhält, egal ob das Rechtsextreme oder radikale Elemente des Islam sind, muss mit Konsequenzen leben können. Auch wenn das Gedankengut bei ihm nicht radikaler Natur ist, er unterstützt es aber (vielleicht ungewollt) durch seine Taten. Es gäbe in der Schweiz viele Organisationen und Moscheen, welche einen gemässigten Islam ausleben, dies ist verständlich und durch die Glaubensfreiheit geschützt.
  • nödganz.klar #161 02.03.2019 14:34
    Highlight Highlight (2) Die Frage bleibt, ob ein Ausschluss aus Bildung das Ziel erreicht. Wenn der junge Mann bis jetzt noch nicht radikalisiert war - spätestens jetzt ist er es wohl.
    Mann nimmt ihm jegliche Perspektive, und genau dies treibt Attentäter zu ihren Taten. Zudem entspricht es nicht meiner Auffassung von einem Rechtsstaat, er wird lebenslänglich „bestraft“, ohne ein Urteil.
    Wäre es möglich, dass bald auch Menschen aus dem extremen linken oder rechten Spektrum ausgeschlossen werden? Studieren nur noch für „Systemtreue“ Söhne und Töchter? Ich sehe dieses Vorgehen als Gefahr für die Gesellschaft.
    • Rabbi Jussuf 02.03.2019 17:49
      Highlight Highlight Es hat handfeste Gründe, warum er ausgeschlossen wurde.
      Radikalisiert hat sich der Typ schon lange vorher.

      Es braucht auch kein Urteil. Die Voraussetzung für eine Ausschaffung hat er sich selbst geschaffen indem er in den Irak gereist ist.

      Das Problem ist doch, dass er weegen drohender Folter nicht ausgeschafft werden kann.
    • nödganz.klar #161 02.03.2019 19:20
      Highlight Highlight Es gibt gibt handfeste Gründe? Kennst du die Akte?

      Ich unterstütze auf keinen Fall seinen Umgang in radikal islamischen Gruppierungen wie „Lies!“ o.Ä., aber ich habe bedenken, dass ein „Urteil“ gefällt wird, ohne Verhandlung oder Richter. Dies ist einem Rechtsstaat nicht würdig.
      Es braucht kein Urteil? Nun ja, dies sagst du, da es dich nicht betrifft. Braucht es auch kein Urteil, um zum Bsp. ein Mitglied einer rechtsextremen Band vom Bildungsweg auszuschliessen? Verstehst du meinen Punkt?
      Jegliche Aufweichung des Rechtsstaates birgt enorme Gefahren, auch bei bis anhin normalen Bürgern.
    • Rabbi Jussuf 02.03.2019 19:41
      Highlight Highlight nödganz
      Ich verstehe dich schon. Hier geht es um zwei Dinge:
      1. Die Ausschaffung. Die ist aber gegeben, wenn er selber ins Fluchtland gereist war.
      2, Dadurch sehe ich auch nicht, warum eine Uni ihn nehmen müsste. Schliesslich hat er keinen offiziellen Aufenthaltsstatus hier.
      Allerdings ist die Entscheidung der Uni in der Tat fragwürdig, da sie sich wohl an der Grenze der eigenen Studienordnung bewegt. Die hätte man halt rechtzeitig anpassen müssen.

      Es ist eine unmögliche Situation. Aber er hat sich da selber hinein manövriert.
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  • Dan Ka 02.03.2019 14:29
    Highlight Highlight Ein Bekannter von mit hat Einsicht in gewisse Dossiers von Jihadisten. „Einfach so“ wird da keiner geführt. Die Gesetzeslage ist aber zu dünn, um bspw. für Propaganda etc. angeklagt/verurteilt zu werden.

    Wenn er dann aber über mehrere Instanzen nicht recht bekommt, scheint mir etwas faul. Klar ist auch, der Geheimdienst / Gericht kann nicht über die Medien antworten, wir werden nie ein komplettes Bild erhalten.

    Kurz: Dem Geheimdienst traue ich persönlich nicht. Es haben aber Gerichte beurteilt, welche mein Vertrauen geniessen.
    • Chrigi-B 02.03.2019 14:37
      Highlight Highlight Kein Schweizer? Bye Bye. Die öffentliche Sicherheit ist höher zu gewichten als die dieses Herren.
    • nödganz.klar #161 02.03.2019 14:40
      Highlight Highlight Ich habe im Bericht nichts dazu gelesen, dass die Gefährdung des Mannes durch ein Gericht beurteilt worden ist.
      Nur der Ausschluss aus dem Studium wird vor Gericht thematisiert, dies bis jetzt ohne Urteil.

      Und genau das sollte uns Bürgern Sorge bereiten, es kann doch nicht sein, das jemand Aufgrund eines Geheimdienstberichtes von staatlichen Institutionen ausgeschlossen wird. In diesem Fall trifft es einen mutmasslichen Islamisten, aber wer weiss, wer in Zukunft auf solchen Listen zu finden ist.
    • Ueli der Knecht 02.03.2019 15:36
      Highlight Highlight "Die Gesetzeslage ist aber zu dünn, um bspw. für Propaganda etc. angeklagt/verurteilt zu werden."

      Die Gesetzeslage wäre sicher nicht "dünn". Es wäre ganz einfach, jemand zu verurteilen, der sich an "verbotenen Gruppierung oder Organisation beteiligt, sie personell oder materiell unterstützt, für sie oder ihre Ziele Propaganda organisiert, für sie anwirbt oder ihre Aktivitäten auf andere Weise fördert."

      Vorallem "auf andere Weise fördert" passt immer.

      Ein (Pseudo-)Urteil ohne Anklage und Richterspruch ist beschämend und eines Rechtsstaates unwürdig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • reaper54 02.03.2019 14:23
    Highlight Highlight Absolut verständlich was der Nachrichtendienst und die Uni machen. So eine Person gehört nicht nach Europa!
    Vielen Dank an alle Sicherheitsbeamte welche unsere Schweiz tagtäglich vor solchen Personen schützen!
    Hoffentlich bekommt ihr mit dem neuen Gesetz bessere Instrumente um zu Handeln...
    • nödganz.klar #161 02.03.2019 17:17
      Highlight Highlight Und wie genau bist du nun vor Terror geschützt? Weil einer verdächtigen Person die Bildung untersagt wurde, und diese nun perspektivlos von Nothilfe lebt? Glaubst du wirklich, dies beschützt dich irgendwie?
      Denkst du, dieser Mann schwört jetzt reumütig seinem Gedankengut ab, und konvertiert zum Christentum und unterstützt bald die SVP?

      Denkst du nicht, eine Überwachung der Person und ihrer Aktivitäten hätten ausgereicht um die Schweiz zu schützen?
    • reaper54 02.03.2019 18:36
      Highlight Highlight @nödganz.klar #161 ja das ist nicht so optimal, am besten gehört er ausgeschafft! Einsperren wäte immerhin ein Anfang...
      Auf jeden Fall alles besser als ihm ein Chemiestudium zu finanzieren damit er danach noch leichter Sprengstoff und Gas produziert welches terroristisch gegen uns eingesetzt wird...

      Ah sorry habe vergessen das die linken ja eine lange Tradition mit dem Islamistischen Terror gegen den westen verbindet 🤔
    • Pafeld 02.03.2019 22:15
      Highlight Highlight Wäre es nicht angebracht, wenigstens etwas in der Hand zu haben, bevor man jemandem Giftgas- und Sprengstoffherstellung unterstellt oder ist dies nicht nötig, wenn man sich in seiner Paranoia bedroht fühlt?
      Und weder für die Sprengstoff- noch für die Giftgasherstellung braucht es ein Chemiestudium. Die Unterstellung, dass jeder Chemiestudent ein potentieller Terrorist ist, ist ehrlich gesagt eine bodenlose Frechheit.
  • Chrigi-B 02.03.2019 14:23
    Highlight Highlight «,aber als Muslim werden mir Steine in den Weg gelegt.»

    Sagt ja alles. 99,9999% der Muslime aus dem Kosovo, Albanien, Iran etc. haben 0 Probleme.
    • paco95 02.03.2019 17:32
      Highlight Highlight Habe eher das Gefühl, dass die Muslime sich selber Steine in den Weg legen, da gewisse Sitten und Regeln sich halt einfach mit den hiesigen kreuzen.
    • Ueli der Knecht 02.03.2019 18:22
      Highlight Highlight "99,9999% der Muslime aus dem Kosovo, Albanien, Iran etc. haben 0 Probleme."

      Du hast vermutlich genau Null Kontakt zu Muslimen, Chrigi-B. Hier ein paar objektive Infos für dich, damit du deine falsche Behauptung revidieren kannst:

      "Pilotstudie Diskriminierungserfahrungen
      Muslime in der Schweiz"
      https://www.gfsbern.ch/DesktopModules/EasyDNNNews/DocumentDownload.ashx?portalid=0&moduleid=677&articleid=1517&documentid=1386

      "Muslime sehen sich wachsenden Anfeindungen ausgesetzt"
      https://www.swissinfo.ch/ger/gesellschaft/muslim--und-judenfeindlichkeit_sind-muslime-die-neuen-juden-/43501930
    • Chrigi-B 02.03.2019 18:48
      Highlight Highlight Ach Ueli. Weisst du wiso ich diese Länder aufgezählt habe? Weil meine muslimischen Kollegen aus genau diesen Ländern kommen. Die Einzigen Muslime die Probleme haben, sind aus Nordafrika, Syrien, Afgahnistan, Irak usw.. Diese Leute kommen hierher und denken, dass wir uns ihnen anpassen! Alle meine muslimischen Kollegen sagen, dass in der Schweiz einem alle Türen offenstehen. Solange du wie die "Ur-Schweizer" deine Religion in den eigenen 4 Wänden lässt. Jemandem nicht die Hand geben usw. disqualifiziert halt. Niemand hat auf dich gewartet, sagt mein kosovarischer Freund immer.
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