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City-Card für Sans-Papiers auch in Basel-Stadt

17.05.2022, 09:0917.05.2022, 15:05
Auch Basel will die City-Card.
Auch Basel will die City-Card.Bild: keystone

Auch in Basel-Stadt sollen Sans-Papiers eine City-Card erhalten. Die Basler Juso möchten unter anderem mit der kantonalen Anlaufstelle für Sans-Papiers eine Initiative zur Einführung eines solchen Ausweises lancieren.

Dieser Entscheid wurde an der Mitgliederversammlung der Basler Juso getroffen, wie die Jungpartei am Dienstag mitteilte. Die Initiative wird voraussichtlich kommenden Herbst lanciert.

Die City-Card sei eine sinnvolle, menschliche und machbare konkrete Verbesserung im Leben von Sans-Papiers, heisst es weiter. Der Ausweis soll das Leben für die 4000 bis 8000 Sans-Papiers im Stadtkanton erleichtern und sicherer machen.

Zürich hat der City-Card zugestimmt – 3.2 Millionen Franken Kosten

Die Zürcherinnen und Zürcher haben der Einführung des neuen Stadtausweises am Sonntag mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 51,69 zugestimmt. Die City-Card der Stadt Zürich wird die Identität und den Wohnsitz einer Person bestätigen, aber keine Informationen zur Herkunft und zum Aufenthaltsstatus enthalten.

Der Ausweis soll teilweise einen vergünstigten Zugang zu Informationen, Dienstleistungen und Veranstaltungen bieten und Sans-Papiers einen einfacheren Zugang zu städtischen und privaten Angeboten eröffnen.

Mit dem am Sonntag bewilligten Rahmenkredit von 3.2 Millionen Franken wird die Stadt Zürich die Einführung der City-Card nun erst einmal vorbereiten. Diese Arbeiten würden sich aufwendig gestalten und würden vier bis fünf Jahre dauern, hatte der Zürcher Stadtrat vor der Abstimmung angekündigt. (aeg/sda)

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23 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Lanc
17.05.2022 09:13registriert August 2020
Eine Schnapsidee, die keine Probleme löst. Klar macht da Basel mit.
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fidget
17.05.2022 16:18registriert Dezember 2018
Mir erschliesst sich nicht ganz, weshalb man den Sans-Papiers das Leben erleichtern soll? Sans-Papiers heisst doch, dass sich diese Personen ohne Aufenthaltsberechtigung, sprich illegal, in der Schweiz sind. Sie müssten das Land verlassen und sicher nicht noch ein leichteres Leben mit Vergünstigungen erhalten. Manche mögen das empathielos nennen, für mich ist es sinnbefreit.
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Bravo
17.05.2022 11:29registriert Juli 2018
3.2 Millionen Franken Kosten für nichts!! Unglaublich.
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