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Mehrere hundert Personen protestieren in Bern gegen Sparpolitik

Mehrere hundert Personen protestieren in Bern gegen Sparpolitik

13.12.2025, 17:1913.12.2025, 17:19

Einige hundert Personen haben am Samstag auf dem Bundesplatz in Bern gegen die Sparpolitik des Bundes und gegen Aufrüstung demonstriert. Die Kundgebung, zu der die Kommunistische Jugend aufgerufen hatte, war bewilligt.

Demonstranten halten Plakate mit den Aufschriften "Sparen macht dumm", "HKB against Sparmassnahmen" und "No cuts to education" bei einer Kundgebung der Kommunistischen Ju ...
Die Demonstrierenden am Sonntag in Bern.Bild: keystone

Im Fokus stand das Massnahmenpaket, mit dem der Bund in den kommenden Jahren bis zu drei Milliarden Franken pro Jahr sparen will.

Dieser «Kahlschlag» schwäche Bereich wie Soziales, Kultur, Bildung, öffentlicher Verkehr und Umwelt, kritisierten die Kundgebungsteilnehmenden. An den Universitäten beispielsweise würden die Studiengebühren stark ansteigen, so dass Bildung zu einer Exklusivität werde, betonte ein Sprechender.

Gleichzeitig wolle die Schweiz Milliarden in die Armee fliessen lassen und sich, wie andere Länder, in die Aufrüstung stürzen. Die Kosten für «die Militarisierung und die Aufrechterhaltung der kapitalistischen Ordnung» sollten einmal mehr auf die Bevölkerung abgewälzt werden. Die Zeche bezahlten die Schwächsten.

Weitere Forderungen der Kundgebungsteilnehmenden betrafen etwa die Abschaffung der Schuldenbremse oder Garantien für einen kostenlosen oder zumindest erschwinglichen öffentlichen Verkehr und mehr Mitsprache für das Volk in Bezug auf öffentliche Ausgaben. (dab/sda)

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13 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Tschowanni
13.12.2025 19:29registriert Oktober 2015
Bei der Kommunistischen Jugend muss ich auch nicht lange fragen wie sie denn die steigenden Ausgaben finanzieren möchten, ohne Einschränkungen. Sie glauben noch immer an einen funktionierenden Kommunismus, obwohl es bislang genügend Beispiele gibt welche das Gegenteil bestätigt haben.
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