Schweiz
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Türke darf trotz Schändung einer Frau in der Schweiz bleiben



Das Berner Verwaltungsgericht lehnt die Beschwerde eines verurteilten Mörders gegen die Rückkehr nach Kosovo ab.

Bild: KEYSTONE

Ein in der Schweiz geborener Türke darf in der Schweiz bleiben, obwohl er 2016 wegen Schändung einer Frau zu 28 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern hat den Widerruf der Niederlassungsbewilligung durch die Berner Sicherheitsdirektion aufgehoben.

Wie aus dem am Freitag veröffentlichten Urteil hervorgeht, verging sich der heute 25-jährige Mann vor sieben Jahren gemeinsam mit zwei Mittätern an einer jungen, bewusstlosen Frau. Ungeschützt vollzog der junge Türke Geschlechtsverkehr. Einer der Mittäter filmte die Tat teilweise.

Dieser verschickte das Video in der Folge an mindestens sieben Empfänger. Auch bestahlen die drei jungen Männer das Opfer. Die junge Frau erlitt eine schwere posttraumatische Belastungsstörung. Der junge Türke wurde zwischen 2011 und 2017 auch wegen mehrerer kleinerer Delikte bestraft, etwa Verletzung der Verkehrsregeln.

2016 lernte der junge Türke eine junge Schweizerin kennen, die er Mitte 2019 heiratete. Der junge Mann hat sich laut Berner Verwaltungsgericht seither gefasst, eine Lehre gemacht und sich in der Lehre bewährt.

Nach einer Instruktionsverhandlung erachte es das Gericht als glaubhaft, dass der Beschwerdeführer inzwischen gereift und ernsthaft bemüht sei, ein geordnetes Leben im Einklang mit dem Recht zu führen. Die Familie seiner Frau stütze ihn. 2013, bei der Schändung der Frau, sei er laut dem Gericht, das ihn verurteilte, eher ein Mitläufer gewesen. Seit drei Jahren ist er deliktsfrei.

Zwar liege mit der Schändung ein schweres Verschulden vor, was für eine Wegweisung spräche. Auch habe der Mann einen gewissen Bezug zum Heimatland, obwohl er in der Schweiz geboren sei. Beispielsweise habe er mehrfach Ferien in der Türkei verbracht und dort lebten mindestens noch eine Tante und der Stiefvater. Zu ihm hat der junge Türke aber laut eigenen Angaben keinen Kontakt.

Zu beachten sei in diesem Fall aber auch, dass die junge Schweizer Ehefrau des Türken überhaupt keinen Bezug zur Türkei habe. Eine Wegweisung des jungen Türken hätte demnach «eine erhebliche Beeinträchtigung des Ehelebens zur Folge und wäre insbesondere auch für die Ehefrau schwer zu verkraften».

Zudem gebe es keine Hinweise dafür, dass der junge Türke im Bereich der Gewalt- und Sexualdelikte rückfällig werden könnte. Mitunter seien die privaten Interessen des jungen Türken mit Blick auf das Aufwachsen in der Schweiz, die eheliche Beziehung und die eher schwierig scheinende Eingliederung des Mannes in der Türkei «von erheblichem Gewicht».

Aber: Verwarnung

Das Verwaltungsgericht erhebt in seinem Urteil aber auch den Mahnfinger: Der junge Mann sei ausländerrechtlich förmlich zu verwarnen, hält es fest. Sollte er das vom Gericht in ihn gesetzte Vertrauen missbrauchen, habe er mit dem sofortigen Widerruf der Niederlassungsbewilligung zu rechnen.

Die Sicherheitsdirektion des Kantons Bern kann den Entscheid noch ans Bundesgericht weiterziehen. (aeg/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Guido Zeh 16.05.2020 13:15
    Highlight Highlight Auf Watson sind jetzt wohl auch die SVP-Trolle losgelassen worden...wenn man ironisch etwas gegen oben, also gegen Regierungsrätin Natalie Rickli sagt, wird der Kommentar gelöscht, eine uns unbekannte Person hingegen darf man, ohne sie zu kennen, weit weg in die Wüste schicken.
    a) Wenn der Mann wirklich nicht therapierbar ist, dann wird er so anderswo weiter sein Unwesen treiben. Will man das?
    b) Wenn er sich gebessert hat, verdient er, wie jede/r eine zweite Chance.
  • Jo Blocher 16.05.2020 12:13
    Highlight Highlight Hmmm....wenn ich den Haupttenor hier sehe, brauchts in der Schweiz gar keine Rechtssprechung mehr! Generelle Strafen für Alles und Jedes könnten die ersetzen und zur Legitimation brauchts dann nur noch einen Generalstaatsanwalt ala Freisler, der diese absegnet!
  • Wen nicht Ich wer dann 16.05.2020 06:53
    Highlight Highlight Soso der Volldepp ist seit drei Jahren Deliktfrei, was für eine Bombenleistung. Ich und wahrscheinlich so mancher anderer bin seit 40 Jahren Deliktfrei, kriege ich nun einen Preis?
  • Martel 16.05.2020 05:37
    Highlight Highlight „Seit drei Jahren ist er deliktfrei“
    Wow momoll bravo du!!! Tolle Leistung. Bitte für den nächsten Friedensnobelpreis vorschlagen.
  • Nora Flückiger 16.05.2020 03:41
    Highlight Highlight Seit Jahren läuft in der Schweiz etwas komplett schief! Alle wissen es aber nur die wenigsten tun was dagegen.
  • Osti 16.05.2020 00:24
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht warum alle sagen er gehört ausgeschafft. Das löst das Problem ja auch nicht?! Dann macht er das gleiche in der Türkei mit anderen Frauen? Oder sind die Frauen dort weniger Wert? Da macht ja eine Therapie und eine richtige Gefängnisstrafe mehr Sinn...
    • Guido Zeh 16.05.2020 13:11
      Highlight Highlight Osti hat recht, ...mal jemand hier mit Logik.
  • Guido Zeh 15.05.2020 19:59
    Highlight Highlight Schändung ist juristisch nicht Vergewaltigung. Ausserdem hat man die Härtefallklausel: Das Gericht kennt den Täter. Alle, die hier intuitiv Härteres fordern, kennen ihn (wahrscheinlich) nicht.
    • Emma Jones 16.05.2020 01:56
      Highlight Highlight Es ist nicht dasselbe, aber beide Delikte haben einen Strafrahmen von bis zu 10 Jahren Freiheitsstrafe. Von daher wüsste ich nicht, inwiefern eine Schändung weniger verwerflich sein sollte.
    • Martel 16.05.2020 05:39
      Highlight Highlight Ich muss ihn nicht kennen um ihn, den Vergewaltiger, nicht unter meinen Mitmenschen haben zu wollen.
    • PeteZahad 16.05.2020 06:47
      Highlight Highlight Weil es "nur" Schändung ist, gehts i.O. oder was? Ich muss den Täter nicht kennen, auch eine Schändung ist abscheulich. Toll, er hat sich gebessert und geheiratet. Was ist mit dem Opfer? Ist es fähig eine Beziehung einzugehen, eine Familie zu gründen? Hat sie die selben Möglichkeiten oder hat der Täter ihr diese genommen?
  • redeye70 15.05.2020 19:37
    Highlight Highlight Auch würde mich interessieren welche Nationalität das Opfer hat bzw. aus welchem Kulturkreis sie stammt. Ich habe da so einen Verdacht …
    • Neruda 15.05.2020 20:10
      Highlight Highlight Und wenn sie aus dem von dir vermuteten Kulturkreis stammt, ist sie etwa mitschuldig oder was?
    • Milf Lover 15.05.2020 21:38
      Highlight Highlight Sie ist ein Mensch, dass reicht.
    • Mia_san_mia 16.05.2020 05:31
      Highlight Highlight @redeye70: Was meinst Du damit?
    Weitere Antworten anzeigen
  • redeye70 15.05.2020 19:35
    Highlight Highlight Der Täter wird die «Strafe» sicherlich nicht als ebendies empfunden haben. Vermutlich hat er noch mit seinen Kumpanen gefeiert nach dem Urteil.
    • MeinSenf 16.05.2020 08:27
      Highlight Highlight er war über 2 Jahre im Knast🤔
    • E7#9 16.05.2020 19:39
      Highlight Highlight Mein Senf: 2 Jahre und keine Ausschaffung für eine Mittäterschaft an einer Schändung einer bewusstlosen Frau. Und das trotz Vorstrafen. Oh ja, vermutlich hat er mit seinen Vergewaltigungskollegen das Urteil sogar ziemlich ausgiebig gefeiert. Das Opfer kommt kaum mit 2 Jahren weg, so eine traumatische Erfahrung bleibt eher ein Leben lang an einem haften.
  • Asho 15.05.2020 16:55
    Highlight Highlight Für mich machts einen Unterschied, ob sich ein Ausländer ausgesucht hat, in der Schweiz zu leben (bewusster Migrationsentscheid) oder ob er hier geboren wurde und aufgewachsen ist (was nicht seine Entscheidung war). Bei Ersterem habe ich viel höhere Integrationserwartungen. Zweiterer unterscheidet sich nicht gross von einem Schweizer im gleichen Alter. Der Schweizer hätte bei gleicher Straftat einfach das Glück, dass er in die „richtige“ Familie geboren wurde und eine Ausweisung daher gar kein Thema wäre.

    Das Strafmass in diesem Fall empfinde ich angesichts der Tat als zu gering.
  • WhyThis 15.05.2020 16:45
    Highlight Highlight Schon ein ziemlich komisches Urteil. das Gesetzt (Haben wir als Stimmbürger ja angenommen) sagt klar, dass bei Mord und Totschlag sowie weitere schwere Verbrechen, darunter Vergewaltigung und andere Sexualdelikte, Raub und Menschenhandel eine Ausweisung zwingend ist. In diesem Fall (Wenn die Zahlen stimmen) hat man einfach nach dem Urteil nochmals x Jahre gewartet. Das ist bedenklich. Die Ausweisung hätte zu diesem Zeitpunkt passieren müssen. Wieder einmal eine ziemlich schwache Leistung unsere Gerichte.
    • Hierundjetzt 15.05.2020 17:26
      Highlight Highlight Nicht ganz: es gibt den Passus der Härtefallklausel. Diese wurde hier angewandt
    • Emma Jones 15.05.2020 18:59
      Highlight Highlight Falsch Hierundjetzt, die Gesetzesbestimmungen zur Ausschaffungsinitiative traten erst am 1. Oktober 2016 in Kraft. Die Tat geschah 2013 somit waren die Bestimmungen zur Ausschaffung und auch die Härtefallklausel noch gar nicht anwendbar.
  • Atavar 15.05.2020 16:30
    Highlight Highlight Zentraler Punkt:
    Widerruf der Niederlassungsbewilligung = Administrativmassnahme (kein Strafcharakter, sondern Schutz des Rests)

    Ein sehr junger Täter (zur Tatzeit ca. 18), mit (nachträglichen) Integrationsbemühungen, (scheinbar) stabilem Leben wird "bloss" verwarnt.
    Er hat aus der Strafe gelernt und die administrative Massnahme (= Wegweisung) ist nicht nötig.
    Es ist Kern eines Justizsystems, welches auf Resozialisierung basiert.

    Sehr schwierig finde ich den zeitlichen Ablauf. Ist es möglich, dass der Täter eine Partnerin hat um die Abschiebung zu verhindern? Zeitlich würde das passen!
  • Jean-Max 15.05.2020 16:27
    Highlight Highlight Wie wäre es, wenn das Gericht gesagt hätte, "Solange seine jetzige Ehe hält, darf er in der Schweiz bleiben"? Dann zumindest wäre er motiviert, sich einmal in seinem Leben einer Frau gegenüber anständig zu benehmen, und wenn nicht: Tschüss...
  • Ueli der Knecht 15.05.2020 16:13
    Highlight Highlight "Nach einer Instruktionsverhandlung erachte es das Gericht als glaubhaft, dass der Beschwerdeführer inzwischen gereift und ernsthaft bemüht sei, ein geordnetes Leben im Einklang mit dem Recht zu führen."

    Offenbar wollen es viele fremdenfeindliche Kommentierende hier besser wissen. Die glauben wirklich, dass sie den jungen Mann aus dem Artikel besser kennen als diejenigen, die unmittelbar mit ihm zu tun haben.
    • WhyThis 15.05.2020 17:25
      Highlight Highlight Die Kommentare sind nicht fremdenfeindlich sondern weisen nur auf ein Gesetzt hin, dass wir schon 2010 als Volksinitiative angenommen haben und 2016 umgesetzt wurde. Bei der Verurteilung wäre zwingen eine Ausweisung angebracht gewesen weil Vergewaltigung explizit aufgeführt ist, Punkt.
    • Hierundjetzt 15.05.2020 17:28
      Highlight Highlight Ein bisschen zu stark getriggert, lieber Ueli. Da kommt bei Dir viel mehr zum Vorschein, als der Artikel und die sachlichen Kommentare hergeben.
    • Ueli der Knecht 15.05.2020 19:30
      Highlight Highlight "Die Kommentare sind nicht fremdenfeindlich sondern weisen nur auf ein Gesetzt hin, dass wir schon 2010 als Volksinitiative angenommen haben und 2016 umgesetzt wurde."

      Ich geh davon aus, dass das Gericht auch nach diesem Gesetz geurteilt hat, @WhyThis. Aber offenbar bezweifeln viele die Kompetenz unserer Gerichte, und glauben, die Gesetze besser zu kennen.

      "Da kommt bei Dir viel mehr zum Vorschein, als der Artikel und die sachlichen Kommentare hergeben."

      Immerhin behaupte ich nicht, den Mann zu kennen, wie das hier viele offenbar tun, bis hin zu psychiatrischen Ferndiagnosen, @Hierundjetzt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mandarinchen 15.05.2020 15:22
    Highlight Highlight Mich stört die Hetze der SVP gewaltig. Aber bei so einem Urteil weiss man woher das kommt. Völlig unverständlich warum der nicht gleich bei der Haftentlassung ausgeschafft wurde.
    • Ueli der Knecht 15.05.2020 16:09
      Highlight Highlight "Mich stört die Hetze der SVP gewaltig. Aber "

      Okay, alles klar, Mandarinchen.

      "Ich bin kein Rassist, aber...."

      Doch. Bist du! Ein SVP-Hetzer.

      Du traust offenbar dem Gericht nicht zu, die Fakten sachlich einzuordnen und korrekt zu beurteilen. Nein, du willst es besser wissen, obwohl du null Ahnung hast vom konkreten Einzelfall.
    • Flo1914 15.05.2020 16:15
      Highlight Highlight Mandarinchen und Ueli
      Was für eine Hetze der SVP? Hat sich die Partei zum konkreten Fall geäussert? Wen ja, bitte Quellenangabe.
    • Eyeore 15.05.2020 16:29
      Highlight Highlight Du hast also eine Ahnung? Ich als Linkswähler sehe hier 2016 veruteilt, 2016 die Schweizerin kennengelernt, 2019 geheiratet. Die Ehefrau wusste also gemäss Chronik auf was sie sich einlässt und das Argument, des Gerichts ist so einfach nicht nachvollziehbar.

      Btw. Zieh dir mal Joko & Klass Männerwelten rein. Dann überlegst du dir vielleicht nochmals ob du einen solchen Entscheid schützen willst. Das Opfer ist einmal mehr die total gearschte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • poltergeist 15.05.2020 15:05
    Highlight Highlight Die Frau hätte wissen müssen dass er als Sexualstraftäter ausgeschafft werden könnte, die Tat ereignete sich vor der Heirat. Insofern zieht der mit dem Eheleben nicht. Warum dauert das eigentlich immer so lange? Kuscheljustiz eben...
    • N. Y. P. 15.05.2020 15:42
      Highlight Highlight Falls das wahr ist, erscheint das Urteil in einem ganz anderen Licht.

      Ich kann es fast nicht glauben. Dann wäre das Urteil ein Witz.
    • poltergeist 15.05.2020 16:01
      Highlight Highlight Die Tat ist sieben Jahre her, die erste Verurteilung war 2016, Heirat 2019. Es ist wirklich kaum zu glauben wenn die Zahlen stimmen.
  • Arthur Sunil 15.05.2020 14:53
    Highlight Highlight Wir erinnern uns: Bei der Abstimmung über die Ausschaffungsinitiative war ein Argument der Gegner, dass man so Leute ausschaffen muss, die beim Self-Scanning vergessen haben einen Artikel zu scannen. Jetzt zeigt sich aber: Nö, man kann hier fröhlich schänden, stehlen und "kleinere Delikte begehen", ohne ausgeschafft zu werden.
  • Glenn Quagmire 15.05.2020 14:52
    Highlight Highlight Wasser auf die Mühlen der Kuscheljustiz-Rufer....
    • redeye70 15.05.2020 19:20
      Highlight Highlight Diese Rufe kommen auch nicht von ungefähr. Mich macht das rasend!
    • Glenn Quagmire 15.05.2020 19:53
      Highlight Highlight Wen nicht? So spielen gewisse Kreise der SVP Traumpässe vors torhüterlose Tor.

      Wieso in solchen Fällen nicht durchgegriffen ist schwer verständlich. Aber hey, war ja keine junge Frau aus dem Umfeld der Richter, die bei dieser grausamen Tat zum Opfer wurde.
  • Kaspar Floigen 15.05.2020 14:40
    Highlight Highlight Rache bringt niemandem etwas. Ich behaupte mal, die Entscheidung des Gerichts basiert auf mehr als nur Bauchgefühl, sondern auf Expertenmeinungen - insofern gerechtfertigt.
    • Kanischti 15.05.2020 15:57
      Highlight Highlight Der Rachegedanke ist nie Bestandteil eines Gerichtsurteils oder einer Bestrafung. Genugtuung schon eher.
      Aber in diesem Fall wohl auch dies eher nicht.
    • Emma Jones 15.05.2020 16:28
      Highlight Highlight Falsch Kanischti, neben der Prävention vor weiteren Straftaten bezweckt das Strafrecht auch die Vergeltung einer Tat.
      Genugtuung ist hingegen ein zivilrechlicher Anspruch, welcher nichts mit der Strafzumessung zu tun hat.

      Hier geht es jedoch nicht um das Strafverfahren, welches abgeschlossen ist, sondern um den Entzug der Niederlassungsbewilligung, d.h. um ein verrwaltungsrechtliches Verfahren.
    • Kanischti 15.05.2020 17:39
      Highlight Highlight Seit wann hat Vergeltung etwas mit Rache zu tun?

      Eine finanzielle Genugtuung, wie sie im Zivilprozess angestrebt wird, ist das eine. Eine psychische Genugtuung, oder wie Sie sagen Vergeltung, kann durch eine im Strafprozess verhängte Strafe erreicht werden.

      Ich sehe im vorliegenden Urteil, wie lasch unsere Justiz und/oder Behörden angenommene Volksentscheide umsetzt.

      Eine Ausschaffung hätte hier bestimmt keine Wellen geschlagen!

    Weitere Antworten anzeigen
  • Hierundjetzt 15.05.2020 14:38
    Highlight Highlight Heirat? Gewisse Frauen werde ich nie begreifen. Wie das je gut funktionieren soll, mir absolut schleierhaft. Ebenso gewisse Männer mit Ihrer Heirat in Thailand

    Das alles ist ausserhalb einer normalen psychischen Gesundheit anzusiedeln.

    Und wie gehts dem Opfer? Ah ok. Hat nichts zu melden. Schoklar
    • Maragia 15.05.2020 15:45
      Highlight Highlight Weiss nicht, wieso du eine normale Heirat im Ausland (hier z.B. Thailand) mit einer Heirat eines Schänders in der Schweiz vergleichst??
    • Ueli der Knecht 15.05.2020 16:19
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Ueli der Knecht 15.05.2020 16:39
      Highlight Highlight "Das alles ist ausserhalb einer normalen psychischen Gesundheit anzusiedeln."

      Ich finde (watson: das ist MEINE MEINUNG!) es krank und armselig, wenn man Andersdenkende und Andersfühlende kategorisch als Psychopathen herabwürdigt, nur weil das nicht in den eng beschränkten Horizont passt, und mangels Empathie nicht nachvollziehbar ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • einmalquer 15.05.2020 14:19
    Highlight Highlight In einem Verfahren gegen einen Täter ist die Tat zu beurteilen und gegebenenfalls, wie hier, das Verhalten des Täters seit der Tat und die Zukunftsprognose.

    Rachegedanken haben da nichts zu suchen.

    Auch in diesem Fall gelten die Gesetze, nicht die Empathie gegenüber dem Opfer.

    Andernfalls bräuchten wir ein anderes Strafrecht.

    • Zspudozdpux 15.05.2020 14:54
      Highlight Highlight Ja die Tat ist zu beurteilen! Es wurde jedoch beurteilt, wie seine Ehe so läuft, dass er ja ganze 2 Jahre nichts gemacht hat und darum sooo en liebe isch, wie hart die Strafe für seine Frau wäre uvm.
      Würde nur die Tat beurteilt, wärem diese Faktoren nicht soo wichtig.
    • Frausowieso 15.05.2020 15:05
      Highlight Highlight Das Strafrecht würde einen Rückzug der Niederlassungsbewilligung in diesem Fall jedoch fordern. Ausschlaggebend war seine Heirat mit einer Schweizerin. Wäre er nicht mit einer Schweizerin verheiratet, hätte man ihm die C Bewilligung wahrscheinlich entzogen. Eine Schweizerin zu heiraten macht aus einem Wolf jedoch noch kein Lamm.
    • Ueli der Knecht 15.05.2020 16:22
      Highlight Highlight "Ausschlaggebend war seine Heirat mit einer Schweizerin."

      Vielleicht liest du den Artikel nochmals, @Frausowieso. Oder fehlt es dir am Leseverständnis?

      Die Ehefrau war nicht ausschlaggebend, sondern die gute Prognose, die das Gericht (u.a. auch wegen seiner Frau und deren Familie) dem Täter stellen konnte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • T13 15.05.2020 14:10
    Highlight Highlight Wie kann man bei einer Vergewaltigung als Mitläufer dabei sein, wenn man bei der Tat auch noch gefilmt wird?
    Ich meine der einzige den man als Mitläufer bezeichnen "könnte", wäre doch der Typ der die Kamera hält falls der sich danach nicht auch am Opfer vergehen würde.
    • Ueli der Knecht 15.05.2020 16:23
      Highlight Highlight "Wie kann man bei einer Vergewaltigung als Mitläufer dabei sein, wenn man bei der Tat auch noch gefilmt wird?"

      Am besten frägst du beim Gericht für die entsprechende Urteilsbegründung. Alles andere was du hier auftischst, ist reinste, tendenziös fremdenfeindliche Spekulation.
    • T13 15.05.2020 19:00
      Highlight Highlight Wieso fremdenfeindliche?
      Ich habe in keiner Weise gefragt wie man als Ausländer so eingestuft werden kann. Sondern wie man als aktiver Täter, egal welcher Nationalität, der bei einer Vergewaltigung gefilmt wird als Mitläufer bezeichnet werden kann.
      Aber hei danke für die unterstellung von fremdenfeidlichkeit.
      (Wenn man nix anderes zu tun hat.)
    • Ueli der Knecht 15.05.2020 20:16
      Highlight Highlight Am besten eben frägst du beim Gericht nach dem entsprechenden Urteil, @T13.

      Evtl. hat es mit dem jugendlichen Alters des Täters zu tun. Die anderen Täter wurden hier nicht beschrieben, aber waren evtl. älter (und vielleicht auch Schweizer). Dann wäre auch die Frage, wo und unter welchen Umständen das geschehen ist, bzw. in welchem Bewusstseinszustand die Täter waren (die Frau war offenbar bewusstlos).

      Wenn das Gericht ihn "eher als Mitläufer" einstuft, dann glaube ich, gibt's dafür bestimmt gewichtige Gründe. Daher frage ich mich nach der Motivation deiner Zweifel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • michiOW 15.05.2020 13:46
    Highlight Highlight Ein Hinweis für alle Empörte:
    Unser Justizsystem soll Menschen läutern, nicht Rache nehmen für di Opfer.

    Falls ihr das wollt, dann müsst ihr eine Initiative starten. Aber dann viel Spass wenn ihr einen Fehler macht, denn dann gilt Auge um Auge, Zahn um Zahn.

    Ich will die Schändung nicht verharmlosen oder das Opfer verhöhnen.
    • Hierundjetzt 15.05.2020 14:34
      Highlight Highlight Die Sicherheitsdirektion entzog ihm aber nicht wegen dem die Niederlassungsbewilligung sondern weil er intensivstraftäter ist.

      Nur so.

      Nix Bibelspruch
    • Mügäli 15.05.2020 15:31
      Highlight Highlight @michiOW - hier von einem Fehler zu sprechen macht mich gerade sprachlos. Eine Frau so zu schänden, ihr Leben zu zerstören ist kein Fehler sondern ein schreckliches Verbrechen. Die Strafen welche in solchen Fällen gesprochen werden, sei es bei Vergewaltigung oder Kinderschändung sind ein Hohn gegenüber den Opfern.

      Das Opfer hat lebenslang, der Täter in diesem Fall lächerliche 28 Monate, es ist eine Schande ..
    • michiOW 15.05.2020 15:33
      Highlight Highlight @Hierundjetzt
      Ich habe mich ja nicht an die Justiz gewandt in meinem Kommentar, sondern an alle Kommentierende hier.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Locutus70 15.05.2020 13:46
    Highlight Highlight Das nennt man wohl Kollateralschaden einer sich bis zur Unkenntlichkeit in Toleranz übenden Gesellschaft.
    • Mügäli 15.05.2020 15:52
      Highlight Highlight @Locutus70 - selten mit dir einig aber mit diesem Kommentar 100% ..
    • redeye70 15.05.2020 19:26
      Highlight Highlight Genau der Grund weshalb ich linke Parteien nicht wählen kann. Die nehmen solche Dinge in Kauf für ihr Weltbild. Wasser auf die Mühlen der Scharfmacher und Populisten. Kein Wunder nimmt die Toleranz in der Gesellschaft immer mehr ab.
    • Locutus70 15.05.2020 21:29
      Highlight Highlight @Friedhofsgärtner - Wo genau ist der Mann den erfolgreich resozialisiert? Sorry aber wenn man das glaubt, muss man schon ein riesiges Brett vorm Kopf haben. Unglaublich.
  • Baccaralette 15.05.2020 13:41
    Highlight Highlight Unverständlich. Absolut unverständlich.

    Dieser junge Mann hat eine abscheuliche Tat begangen, die meiner Meinung nach deutlich höher bestraft gehört. Das Leben der jungen Frau wurde durch diese 'Mitläufertat' (???) nachhaltig zerstört und er tut jetzt so als ob alles okay wäre? Will eine Lehre machen, heiraten, bla..

    Pfui. Nicht nachvollziehbar! Chance verpasst.
  • WID 15.05.2020 13:40
    Highlight Highlight Skandal 1: Schändung=28 Monate Haft. Skandal 2: Der 'gereifte' Mann darf bleiben.
    • Frausowieso 15.05.2020 15:12
      Highlight Highlight Hauptskandal- ungeschützen Geschlechtsverkehr an einer bewusstlosen Frau als "Schändung" zu verharmlosen, anstatt es als Vergewaltigung zu bestrafen. Dies, obwohl die Tat sogar noch gefilmt und verbreitet wurde.
    • Pafeld 15.05.2020 21:13
      Highlight Highlight @Frausowieso
      Schändung ist gemäss Schweizer Strafrecht eine Vergewaltigung oder ein sexueller Übergriff, bei dem das Opfer vorgängig betäubt oder in ähnlicher Weise wehrunfähig gemacht wurde. Mit Verharmlosung hat das absolut gar nichts zu tun. Es ist lediglich die korrekte, juristisch-technische Bezeichnung für einen solchen Fall.
    • Ueli der Knecht 15.05.2020 21:56
      Highlight Highlight Technisch besteht der Unterschied darin, dass bei einer Vergewaltigung noch die Nötigung dazu kommt. Bei einer Schändung fehlt dieses Tatmerkmal.

      Bei einer Schändung ist das Opfer zum Widerstand unfähig, ohne dass der Täter dazu was beiträgt. Bei einer Vergewaltigung (oder sexueller Nötigung) macht der Täter das Opfer zum Widerstand unfähig.

      Das ist ein feiner, aber gewichtiger Unterschied, was Vorsatz und kriminelle Energie betrifft.
  • N. Y. P. 15.05.2020 13:36
    Highlight Highlight Ich kann die Denkweise der Frau des Täters in keiner Weise nachvollziehen.
    • Ueli der Knecht 15.05.2020 18:48
      Highlight Highlight "Ich kann die Denkweise der Frau des Täters in keiner Weise nachvollziehen."

      Du kennst weder die Frau noch den Täter. Daher fehlt dir offenbar das Verständnis. Weil du dir nicht vorstellen kannst, dass Leute anders sind, als es du dir ausmalen kannst.

      Die Denkweise der Frau hat vermutlich was damit zu tun, dass Sie - ganz im Gegensatz zu dir - den Täter ganz gut kennt.
    • N. Y. P. 15.05.2020 20:15
      Highlight Highlight Er hat eine Frau geschändet. Da brauche ich keine weiteren Hintergrundinformationen mehr.

      5 Jahre, danach Abmarsch in die Türkei. Dort kann er sich seiner Resozialisierung widmen.
  • bytheway 15.05.2020 13:05
    Highlight Highlight Vernünftiges Urteil, hoffentlich nutzt er diese Chance auch.
    • Mügäli 15.05.2020 16:12
      Highlight Highlight @bytheway - und ich hoffe es gibt ein Tag des jüngsten Gerichtes und er wird zumindest dann für diese Grausamkeit entsprechend büssen müssen.
    • bytheway 15.05.2020 17:26
      Highlight Highlight Mügäli, du hast das Konzept von Busse und Vergebung im christlichen (und übrigens auch im islamischen) Glauben nicht ganz verstanden.
  • schicht_im_schacht 15.05.2020 12:49
    Highlight Highlight Ein Schlag ins Gesicht seines Opfers. Wie steht es mit ihrem Recht auf ein Leben? Er und die anderen beiden haben ihr das genommen, sie schwer traumatisiert und sie gesundheitlich gefährdet.

    Da sollen seine Ehe und seine Wandlung nun höher gewichtet werden, als das von ihm begangene Unrecht? Er hat ein Anrecht auf eine Ehe, sie aber wird wohl eher nie mehr einem Mann vertrauen können. Und bitte, was für eine Frau heiratet einen Sexualverbrecher und wieso wird Rücksicht auf eine solche Frau genommen? Keine Repressionen für den Täter und keine Gerechtigkeit für sein Opfer
  • who cares? 15.05.2020 12:44
    Highlight Highlight Cool. Die Frau muss sich nun ein Leben lang mit psychischen Problemen herumschlagen während er dank dem Schlupfloch Heirat unbeschwert in die Zukunft blicken darf.
    Lustig auch wie man einfach zum Mitläufer-Vergewaltiger wird. Dann steckt man einfach auch noch rein, oder wie darf man das verstehen?
    Als Ehefrau hätte ich Angst in seiner Gegenwart.
    • Baccaralette 15.05.2020 13:43
      Highlight Highlight Es gibt ganz, ganz viele Frauen, die ein Helfersyndrom haben. Und die auch gerne mal dem Opfer die Schuld geben. Sie trug halt ein kurzes Kleid, was erwartet sie denn, sie hängt mit vier Männern rum, was denkt sie sich denn dabei, es war ja eh eine Schlampe und und und..

      Traurig genug.
    • Mügäli 15.05.2020 15:34
      Highlight Highlight @Baccaralette - kennst du solche Frauen? Ich kenne viele Frauen und noch nie habe ich eine solche Aussage von einer gehört. Ganz im Gegenteil, in meinem Umfeld ist eher die Wut und das Unverständnis wegen den milden Strafen im Fokus.
    • who cares? 15.05.2020 16:47
      Highlight Highlight Eigentlich liegt das Problem ja nicht bei der Nicht-Ausschaffung. In diesem Fall wäre es ja eine zusätzliche Strafe. Aber ein Schweizer in der gleichen Situation sollte auch nicht mit 28 Monatli davon kommen. Frage mich wie viele er wirklich davon abgesessen hat und was alles bedingt war.
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  • Therealmonti 15.05.2020 12:35
    Highlight Highlight Ich hoffe mal, die Richter haben richtig entschieden.Mein Urteil wäre anders ausgefallen. Die Tat. die er vollbrachte, ist untentschuldbar. So einer gehört nicht hierher. Dies empfindet wohl das Opfer und seine Familie ebenso.
    • ridega 15.05.2020 15:18
      Highlight Highlight Was ist mit Schweizern die so eine tat begehen... wo gehören die hin? Und warum sollte es anders sein für ihn?

      Entweder man glaubt daran, dass sich Menschen bessern können. Dann können sie auch hier bleiben.

      Oder man glaubt nicht daran - und dann verstehe ich nicht warum ihr ihn überhaupt aus dem Gefängnis nehmen wollt. "Soll er doch ein paar Frauen in der Türkei vergewaltigen - dort interessiert es mich nicht". Verrückt...
    • Mügäli 15.05.2020 16:03
      Highlight Highlight @ridega - tut mir leid aber verdammt nochmal ‚bessern können‘, checkst du eigentlich was diese Verbrecher getan haben? Diese ‚Verständnis- Tuerei’ hier auf Watson in diesen Bereichen ist einfach unmöglich. Diese 3 haben das Leben dieser Frau zerstört und das einzige was du empfindest ist Unverständnis für die Wut/Betroffenheit der Kommentierenden, hackt‘s eigentlich?
    • Kanischti 15.05.2020 16:16
      Highlight Highlight Es gibt leider schon genug Schweizer, die solche Taten begehen, und wir müssen uns dann mit diesen Idi**en herumschlagen.
      Wer hier legal einwandert, sich an unsere Gesetze hält, kann bleiben. Wenn er das nicht kann und neben anderen Delikten noch vergewaltigt, dann hat er unsere Gastfreundschaft verwirkt und soll verschwinden.
  • Mäni99 15.05.2020 12:11
    Highlight Highlight Und wie geht es denn dem Opfer? Es wäre nicht verständlich wenn dieses immer noch unter der Tat leiden müsste und der Täter nicht. Muss er dem Opfer eine Entschädigung zahlen und auch ev. Behandlungen ?
    • Martel 16.05.2020 06:07
      Highlight Highlight Der hat bestimmt kein Geld (er ist ua gemäss Artikel in der Stifti). Die Allgemeinheit und die Steuerzahler bedanken sich...
  • Olle Hexe 15.05.2020 12:09
    Highlight Highlight Wieso nur? So einer gehört meiner Meinung nach ausgeschafft.
    • Olle Hexe 15.05.2020 17:18
      Highlight Highlight Nun ich kann die SVP und ihre Wähler auch nicht ausstehen, aber gerade bei häuslicher Gewalt, Rachemorden oder einem sexuellen Missbrauch lohnt sich eine Ausschaffung. Das ist eine gute Methode, damit die Opfer den Tätern nicht mehr begegnen müssen.
  • N. Y. P. 15.05.2020 11:54
    Highlight Highlight Ok. Ich habe jetzt eine meterlange Abhandlung zum Hintergrund des Täters gelesen.

    Und wie geht es der geschändeten Frau, die massiv unter den Folgen dieser Tat leidet ?

    Er gehört raus. Beeinträchtigung seines Ehelebens hin oder her.
    • WID 15.05.2020 13:41
      Highlight Highlight @N. Y. P.: gut auf den Punkt gebracht. Man nennt das Täterschutz.
    • Name_nicht_relevant 15.05.2020 13:57
      Highlight Highlight Das traurige ist das die Opfer immer die ge****ten sind. Sie wird Sie wieder sehen müssen oder zu sehen wie er Glücklich ist und ihr Leben wurde von 3 Kriminellen Vergewaltigern versaut und wäre es nicht genug dürfen die noch ein Luxusleben genießen und sich in der Schweiz gut gehen lassen. Ich würde mich als Frau schämen so einen Typen als meinen Mann zu bezeichnen, den am Ende ist es die Warheit das er ein Vergewaltiger ist und um sich aufzuteilen es Aufzeichnen liess. Wie Krank und vorallem Erbemlich vom Richter so zu urteilen. Wen Sie ihn ja so liebt, soll Sie mit ihm in sein Land.
    • rodman 15.05.2020 14:58
      Highlight Highlight Strafrecht befasst sich mit der Bestrafung des Täters, nicht mit dem Wohlergehen des Opfers. Hierfür gibt es andere Systeme.
    Weitere Antworten anzeigen
  • grumpygirl 15.05.2020 11:44
    Highlight Highlight Das macht einfach nur sprachlos... und auf der anderen Seite gerade diesen Artikel gelesen:

    https://www.20min.ch/story/nach-jahrelanger-harter-arbeit-muss-ich-meinen-traum-aufgeben-444300855881

    Gesetz hin oder her, aber haben die Leute, die das entscheiden eigentlich auch Gehirn und Herz?

    Ja, Menschen machen Fehler und können sich ändern. Bei so schwerwiegenden Fällen, muss man aber nicht noch besonders kulant sein. Eine Gruppenvergewaltigung einer bewusstlosen Frau... auf solch einen Ehemann würde ich verzichten
    • ridega 15.05.2020 15:23
      Highlight Highlight 20min lesen und unser Rechtssystem nicht verstehen. Das geht meistens Hand in Hand.

      Entweder man glaubt daran, dass er sich gebessert hat - und dann kann er auch hier bleiben.

      Oder du glaubst er hat sich nicht gebessert - und dann versteh ich nicht warum du ihn raus lassen willst. So macht er in der Türkei ja einfach weiter. Oder sind dir die Frauen dort egal? Hmmm 20min Leser... vermutlich sind sie dir egal.
    • Maragia 15.05.2020 15:57
      Highlight Highlight Er kann sich auch bessern und nicht hier bleiben @ridega. Das ist auch unser Rechtssystem, was eine Ausschaffung ermöglicht!
    • Kanischti 15.05.2020 16:22
      Highlight Highlight @ridega: Offenbar ist hier die Mehrheit auch auf der gleichen Linie, wie die 20Min Leser.

      Ich hoffe, Ihre (Watson-) Welt bricht jetzt nicht zusammen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ubu 15.05.2020 11:39
    Highlight Highlight Ich mag es überhaupt nicht, wenn ich mit der SVP einig bin, aber in so Fällen wünsche auch ich mir eine härtere Justiz.
    • Locutus70 15.05.2020 14:10
      Highlight Highlight @ubu - Es geht eben nicht um Parteien, sondern um Sachthemen. In der Schweiz war das für die große Mehrheit über Jahrzehnte klar.
      Leider schwappt diese unsägliche Parteipolitik vom Norden her immer mehr hier her.
    • ridega 15.05.2020 15:30
      Highlight Highlight @ubu: Warum? Härtere Strafen bedeuten nicht das weniger Verbrechen passieren - und sicher nicht, dass es weniger Wiederholungstäter gibt.

      Der Staat sollte nicht die Aufgabe haben "Rache" zu begehen. Sondern Verbrechen so effektiv wie möglich zu verhindern.
    • Maragia 15.05.2020 15:58
      Highlight Highlight @Ridega. Weniger Verbrechen vieleicht nicht, aber bestimmt weniger Wiederholungstäter. Die Chance dass der Täter in der Schweiz rückfällig wird, ist viel höher wenn er weiterhin hier wohnt als wenn er ausgeschafft wird...
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  • Fiction42 15.05.2020 11:36
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.

Kommentar

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