DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Betrüger benutzen Polizei-Notruf 117 und geben sich als Beamte aus



Wie die Zürcher Polizei mitteilt, sind seit Wochenbeginn mehrere Telefonbetrugsfälle gemeldet worden. Die Täter würden sich jeweils telefonisch bei ihren Opfern melden und sich dabei als Polizisten ausgeben. Besonders perfide: Die Telefonanrufe erfolgen unter einer technisch manipulierten Rufnummer. So kann selbst die Polizeirufnummer 117 auf der Telefonanzeige erscheinen.

Die Beamten bezeichnen dieses Vorgehen als «Spoofing», ein englischer Begriff für Verschleierung oder Vortäuschung. Im Gespräch teilen die Betrüger den Angerufenen mit, dass kriminelle Personen es auf ihr Vermögen abgesehen hätten und das Geld auf den Bankkonten nicht mehr sicher sei.

Dabei werden sie aufgefordert, das Geld zu holen und es der Polizei zur vorübergehenden sicheren Verwahrung zu übergeben. Oder es auf der Bank in Gold umzutauschen und es dann an angeblich überwachte Kriminelle zu übergeben, die dann anschliessend zusammen mit dem Geld durch die Polizei verhaftet werden würden.

Gemäss der Zürcher Polizei sei es bis heute noch zu keiner Geldübergabe gekommen. Die Betroffenen haben sich gegenüber den Betrügern skeptisch geäussert oder haben den gemachten Angaben keinen Glauben geschenkt.

Die Kantonspolizei Zürich warnt vor solchen Anrufen und rät  misstrauisch zu sein, wenn ein Polizist dich dazu bringen will, grössere Geldsummen abzuheben, jemandem zu übergeben oder irgendwo zu deponieren. Die Polizei verlangt am Telefon nie grössere Bargeldsummen.

(nfr)

Betrüger kopieren Facebook-Accounts und kassieren ab

Video: srf

Juwelendiebe in London: So bohrten sie sich ins Glück

1 / 13
Juwelendiebe in London: So bohrten sie sich ins Glück
quelle: epa/metropolitan police / ho
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Fall «Carlos» – jetzt interveniert der Uno-Sonderbeauftragte für Folter

Der Fall «Carlos», respektive Brian, wie er mittlerweile richtig genannt werden möchte, wird ein Fall für den Bund: Der Uno-Sonderbeauftragte für Folter hat beim Aussendepartement wegen der anhaltenden Isolationshaft für Brian interveniert.

Die Anwälte von Brian hatten es beim Prozess vor dem Zürcher Obergericht Ende Mai angekündigt – nun ist die Intervention eingereicht: Der Uno-Sonderberichterstatter für Folter, Nils Melzer, hat beim Aussendepartement von Bundesrat Ignazio Cassis (FDP) …

Artikel lesen
Link zum Artikel