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Drei schwere Unfälle auf Autobahn: 82-jähriger Geisterfahrer stirbt – zwei Verletzte

Geisterfahrt auf A6: 82-Jähriger Unfallfahrer verstirbt vor Ort.
Geisterfahrt auf A6: 82-Jähriger Unfallfahrer verstirbt vor Ort.screenshot: CH Media Video Unit / TeleBärn

Drei schwere Unfälle auf Autobahn: 82-jähriger Geisterfahrer stirbt – zwei Verletzte

Am Samstagvormittag kam es auf der Autobahn A6 bei Rubigen BE zu mehreren Unfällen. Ein Geisterfahrer war in falscher Fahrtrichtung von Bern in Richtung Thun unterwegs.
15.02.2020, 18:2116.02.2020, 16:21

Auf der Autobahn A6 bei Rubigen BE hat ein Geisterfahrer am Samstagvormittag drei Unfälle verursacht. Er starb noch auf der Unfallstelle. Zwei weitere Personen wurden verletzt und mussten ins Spital gebracht werden.

Kurz nach 11.05 Uhr, wurde der Regionalen Einsatzzentrale der Kantonspolizei Bern ein Auto gemeldet, das zwischen Thun und Bern auf der Autobahn A6 in falscher Richtung unterwegs war, wie die Kantonspolizei Bern mitteilte. Wenige Minuten später wurden drei Verkehrsunfälle auf dem gleichen Streckenabschnitt gemeldet.

Laut ersten Erkenntnissen der Polizei war ein Auto auf der Autobahn A6 aus noch unbekannten Gründen in falscher Fahrtrichtung von Bern in Richtung Thun gefahren, als es auf Höhe Rubigen zu den drei Unfällen mit insgesamt acht Fahrzeugen kam. Involviert war auch das Fahrzeug, das in entgegengesetzter Fahrtrichtung unterwegs war.

Mehrere Ambulanzen sowie ein Helikopter der Rega wurden aufgeboten und begaben sich zu den Unfallstellen. Trotz sofortiger Rettungsmassnahmen konnte nicht verhindert werden, dass der Lenker des in falscher Richtung fahrenden Autos noch auf der Unfallstelle verstarb. Es handelt sich um einen 82-jährigen Schweizer aus dem Kanton Bern.

Zwei weitere Personen wurden verletzt und mussten mit Ambulanzen in Spital gebracht werden. Neun weitere Personen, die sich in den verunfallten Fahrzeugen befanden, blieben gemäss aktuellem Kenntnisstand unverletzt.

Der betroffene Autobahnabschnitt wurde für die Dauer der Rettungs- und Unfallarbeiten zwischen Kiesen und Bern während mehrerer Stunden gesperrt. Es kam zu massiven Verkehrsbehinderungen.

Zur Klärung der genauen Umstände und des Hergangs der Unfälle wurde unter der Leitung der Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland eine Untersuchung eröffnet. (oli/sda)

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