Schweiz
Blaulicht

Vermisster Berggänger beim Seealpsee im Alpstein tot aufgefunden

Appenzell Innerrhoden

Vermisster Berggänger beim Seealpsee im Alpstein tot aufgefunden

14.08.2014, 10:4314.08.2014, 15:59
B
BBild: KEYSTONE

Der 31-jährige Berggänger Jens Krumm ist tot aufgefunden worden. Eine der Suchmannschaften stiess am frühen Nachmittag in einem sehr steilen Gelände westlich des Seealpsees auf den leblosen Körper.

Krumm war seit Mittwochmorgen spurlos verschwunden. Das letzte Lebenszeichen gab er um 13.18 Uhr: Per Handy meldete der Verunfallte der Rega, dass er schwer verletzt irgendwo beim Seealpsee sei und dringend Hilfe benötige. 

Zu seinem Aufenthaltsort konnte der Vermisste jedoch nur sehr ungenaue Angaben machen. Trotz dem Einsatz von Wärmebildkameras, zwei Bloodhounds, die die Geruchsfährte des Verunfallten aufnahmen, mehreren Gebirgssuchhunden der Alpinen Rettung Schweiz und der Rega, gelang es der Polizei bis zum Donnerstagnachmittag nicht, ihn aufzuspüren. 

Auch die Lokalisierung von Krumms Handy schlug fehl. «Wenn das Gerät keinen Strom mehr hat, ist das nicht möglich», sagte der Sprecher der Kantonspolizei Appentell Innerrhoden Roland Koster am Donnerstagmorgen gegenüber watson. «Das Alpstein-Gebiet ist gross und sehr zerklüftet», sagte Koster, «die Suche könnte noch länger dauern.»

Die Kantonspolizei ist von der Staatsanwaltschaft Appenzell Innerrhoden mit der Klärung der Todesursache betraut worden.

Wie die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden am Donnerstag meldet, beabsichtigte der Berggänger im Alpstein in den Appenzeller Alpen von Wasserauen AI zum Säntis zu wandern. 

Die Kantonspolizei, die Alpine Rettung Schweiz und die Rega waren bis in der Nacht auf der Suche. Heute morgen früh ging die Suchaktion weiter. 

(rar)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Weitwanderin Ragettli: «Niemand erwartet eine 1,60 Meter grosse Blondine im Zelt»
Im ersten Wander-Podcast der Schweiz, dem Rauszeit-Podcast, spricht watson-Journalist Reto Fehr mit Gästen über die beliebteste Sportart der Schweiz und entlockt den Experten konkrete Wandertipps. Heute zu Gast: Weitwanderin Christina Ragettli.
Christina Ragettli wanderte während vier Monaten alleine die Via Alpina ab. Dieser Weitwanderweg führt auf über 2000 Kilometern und unzähligen Höhenmetern von Triest an der Adriaküste über viele Berge und Pässe durch acht Länder Europas bis Monaco am Mittelmeer. Es gibt kaum ein grösseres Abenteuer in den Alpen.
Zur Story