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FDP-Präsidentin Gössi will nicht für Bundesrat kandidieren

FDP-Praesidentin Petra Goessi an der Delegiertenversammlung der FDP Schweiz vom Samstag, 23. Juni 2018 in Airolo. (KEYSTONE/Gabriele Putzu)
Die FDP-Präsidentin Petra Gössi will ihre Partei im Wahljahr nicht im Stich lassen und verzichtet darum auf eine Kandidatur als Bundesrätin. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

FDP-Präsidentin Gössi will nicht für den Bundesrat kandidieren

07.08.2018, 18:5807.08.2018, 18:58

Die Schwyzer Nationalrätin und nationale FDP-Präsidentin Petra Gössi will vorderhand nicht in den Bundesrat. Wenn die Nachfolge des heutigen Wirtschaftsministers Johann Schneider-Ammann gesucht werde, kandidiere sie selber nicht, sagte sie in einem TV-Interview.

Gössi machte ihren klaren Verzicht auf eine Kandidatur in der Sendung «SommerTalk» von TeleZüri publik, die am Dienstagabend ausgestrahlt wurde. «Ich will das meiner Partei im Wahljahr nicht antun», begründete sie den Entscheid.

Gössi wurde verschiedentlich neben der St. Galler Ständerätin Karin Keller-Sutter als aussichtsreichste weibliche Kandidatin für die Schneider-Ammann-Nachfolge ins Spiel gebracht. Dieser hatte angekündigt, spätestens bis Ende Legislatur zurückzutreten.

ZUR WAHL DER STAENDERATSPRAESIDENTIN KARIN KELLER-SUTTER WAEHREND DER WINTERSESSION STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Karin Keller-Sutter (FDP-SG) spricht waehrend einer Debatt ...
Karin Keller-Sutter gilt als aussichtsreiche weibliche Kandidatin für die Schneider-Ammann-Nachfolge. Bild: KEYSTONE

Keller-Sutter, die im Jahr 2010 - damals noch als Regierungsrätin - bei der Bundesratswahl gegen Schneider-Ammann unterlegen war, hat noch nicht bekanntgegeben, ob sie ein zweites Mal für dieses Amt antreten würde. «Es gibt jetzt keine Vakanz und deshalb keinen Auswahlprozess und auch keine Kandidaturen», lautete bis anhin ihre Antwort auf entsprechende Medienanfragen. (sda)

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