DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Coronamassnahmen gesteckt: Bersets Departement erstattet Anzeige



Das Innendepartement (EDI) von Gesundheitsminister Alain Berset hat wegen Amtsgeheimnisverletzung Strafanzeige gegen Unbekannt eingereicht. Schon seit Monaten informieren Medien die Öffentlichkeit detailliert über Corona-Massnahmen, bevor der Bundesrat sie verkündet.

Bundesrat Alain Berset spricht mit IWC CEO Christoph Grainger-Herr in der Uhrenmanufaktur am Montag, 17. Mai 2021, in Schaffhausen. Bundesrat Berset besucht den Kanton Schaffhausen im Zusammenhang mit der Situation um die Coronavirus Pandemie, Covid-19. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Alain Berset bei einem Besuch im Kanton Schaffhausen. Bild: keystone

Das EDI erstattete im Januar Strafanzeige bei der Bundesanwaltschaft (BA), wie Departementssprecher Peter Lauener gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Er bestätigte damit einen Artikel von Blick-Online vom Freitag.

Am 8. März eröffnete die BA schliesslich ein Strafverfahren gegen Unbekannt wegen des Verdachts der Verletzung des Amtsgeheimnisses, wie die BA auf Anfrage mitteilte. Das Verfahren sei hängig. Weitere Angaben mache die BA derzeit nicht, hiess es.

Wegen Indiskretionen im Vorfeld seines Entscheides gegen das Rahmenabkommen mit der EU hatte auch der Bundesrat schon Strafanzeige bei der Bundesanwaltschaft eingereicht, wie am Wochenende bekannt wurde. Diese eröffnete daraufhin ebenfalls ein Strafverfahren wegen Verdachts auf Verletzung des Amtsgeheimnisses gegen Unbekannt. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Bersets Thug Life

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Die Ökonomie-Zombies steigen wieder aus dem Grab

Fitnesskur, Sparkonzepte, Inflationshysterie: Das gesamte neoliberale Gruselprogramm wird wieder aufgelegt.

Die FDP versteht sich als die Partei der Wirtschaft. Was die Schweizer Wirtschaft nach dem gescheiterten Rahmenabkommen am dringendsten braucht, ist ein geregeltes Verhältnis zu ihrem bei weitem wichtigsten Handelspartner, der EU.

Dazu bräuchte es eine Koalition der Vernunft, so wie beispielsweise in den 90er-Jahren in Zürich, als Freisinnige und Sozialdemokraten eine verfehlte Drogenpolitik wieder in die richtigen Bahnen lenkten und sich auf eine gemeinsame Verkehrspolitik einigten. Mit …

Artikel lesen
Link zum Artikel