Schweiz
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Angst vor einer Ansteckung: Jeder vierte ÖV-Nutzer will weniger Zug fahren

Eine Umfrage der ÖV-Branche zeigt: Die Angst der Passagiere, sich in vollen Zügen und Bussen mit dem Coronavirus anzustecken, ist gross. Braucht es günstigere Billette für jene, die im Homeoffice geblieben sind?

Stefan Ehrbar / ch media



Kommen sie zurück? Steigen die Pendler wieder in die Züge der SBB, nehmen sie wieder im Postauto Platz und warten sie wieder an der Tramhaltestelle, wenn die Coronakrise vorbei ist? Über diese Frage zerbrechen sich die Verantwortlichen des öffentlichen Verkehr derzeit den Kopf.

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Denn in den letzten Wochen, als 80 bis 90 Prozent der Fahrgäste wegblieben, tat sich ein Loch auf. Eine halbe Milliarde Franken an Einnahmen fielen jeden Monat weg. Auf Dauer lässt sich der gut ausgebaute Schweizer ÖV so nicht finanzieren.

epa08415058 Commuters get off from a train at the CFF/SBB station during the spread of the pandemic Coronavirus (COVID-19) disease in Lausanne, Switzerland, Monday, May 11, 2020. In Switzerland from today, the Swiss authorities lifted second part of the lockdown.  EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Solange es keinen Impfstoff oder wirksame Medikamente gibt, dürfte das Coronavirus die ÖV-Nutzung noch lange dämpfen. Bild: EPA

Treue ÖV-Nutzer bleiben weg

Die Unsicherheit ist gross. So gross, dass ein ÖV-Unternehmen eine Umfrage in Auftrag gegeben hat, um den Puls der Kunden zu fühlen. Ein Zürcher Marktforschungsinstitut hat in den letzten Tagen knapp 1300 Menschen aus allen Regionen online befragt. Die Resultate liegen dieser Zeitung vor. Sie stimmen wenig optimistisch.

Bild

Grafik: kob/ch media

Fast jeder vierte bisherige Nutzer des ÖV will in Zukunft weniger mit Bahn, Bus und Tram unterwegs sein, fast jeder zehnte sogar deutlich weniger. Bei den Intensivnutzern, die häufiger mit der SBB und Co. unterwegs sind als der Durchschnitt, ist die Zahl mit 36 Prozent noch höher. Im Papier heisst es:

«Je intensiver die Nutzung vor der Krise war, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie künftig abnimmt.»

Die Ergebnisse haben die Branche aufgeschreckt. Ueli Stückelberger, Direktor des Verband öffentlichen Verkehr (VöV), sagt etwa, er hoffe nicht, dass die Situation andauere: «Umso wichtiger ist es nun, das Vertrauen zurückzugewinnen».

Grosse Angst vor Ansteckung in Tram und Bus

Die Umfrage zeigt:

Die Angst vor einer Ansteckung im ÖV ist aber bei allen Befragten gross:

Die Autoren haben herausgearbeitet, welche Erwartungen die Menschen an die ÖV-Branche haben. Zentral sind demnach:

SBB-Sprecher: «Willkommen zurück!»

Letzteres ist allerdings nicht vorgesehen, heisst es bei den SBB. Ein Sprecher sagt:

«Der ÖV ist ein offenes System und soll es auch bleiben.»

Das von der Branche erarbeitete Schutzkonzept setze auf Eigenverantwortung und Solidarität. Die Resultate der Umfrage erstaunten die SBB nicht: «Während des Lockdown galten viele Einschränkungen, auch von unnötigen Reisen mit dem ÖV wurde abgeraten.»

Nun trete man aber in eine neue Phase ein. Wer die Empfehlungen des Bundes und das Schutzkonzept befolge, das etwa das Maskentragen empfiehlt, wenn der Abstand von zwei Metern nicht eingehalten werden kann, reise sicher. «Unsere Botschaft an die Kunden lautet: Herzlich willkommen zurück!», sagt der Sprecher der Bahn.

Ohne Impfstoff gibt es kaum eine Erholung

Die Umfrage zeigt auch: Die Coronakrise schadet dem ÖV nicht nur, sie eröffnet auch Chancen. So gaben 41 Prozent der Befragten an, in der näheren Zukunft mehr Ferien in der Schweiz verbringen zu wollen – Reisen, die mit dem ÖV gemacht werden könnten.

Zudem will fast jeder vierte Befragte häufiger die Nebenverkehrszeiten nutzen – ein Verhalten, das die Branche mit bisher eher überschaubarem Erfolg seit langem fördert. Denn je gleichmässiger die Auslastung im öffentlichen Verkehr ist, desto höher ist der Kostendeckungsgrad, sagt VöV-Direktor Ueli Stückelberger.

Allerdings: Beim vielleicht wichtigsten Kriterium kann die Branche nichts ausrichten. «Die Wiederaufnahme der ÖV-Nutzung hängt stark von der Verfügbarkeit eines Impfstoffs ab», heisst es in der Umfrage. Da seien sich die Befragten einig. Das sieht auch Thomas Sauter-Servaes so. Er leitet den Studiengang Verkehrssysteme an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). Er sagt:

So lange die Krise im Hintergrund schwelt und ein Impfstoff und hochwirksame Medikamente nicht vorhanden sind, wird der ÖV unter einem Rückgang leiden.

Und weiter: «Wer die Chance hat, aufs Auto oder Velo umzusteigen, wird dies tun.»

Kommt die Krise zur rechten Zeit?

Der ÖV könne dann von der Krise profitieren, wenn er sich aus alten Denkmustern befreie. «Unsere Mobilität ist im normalen Alltag stark durch Routinen geprägt, die nun durch das Bleib-Zuhause-Gebot unterbrochen werden.» Nach der Krise könnten sich viele neu orientieren, weil sie positive Erfahrungen mit Alternativen gemacht hätten – etwa dem Online-Meeting statt der Flugreise. «Die Krise ist eine Herausforderung für den ÖV, aber vielleicht kommt diese auch zur richtigen Zeit, um ihn aus alten Denkmustern herauszuholen und kreativen neuen Angeboten zum Durchbruch zu verhelfen».

Ausgerechnet das Homeoffice könnte dabei helfen. Die Umfrage unter den ÖV-Nutzern zeigt, dass 39 Prozent der Befragten künftig häufiger von zu Hause aus arbeiten wollen. Darauf könne der ÖV reagieren, sagt Sauter-Servaes. «Gefragt sind preislich attraktive Angebote, die zum Testen einer neuer Mobilität verführen. Warum nicht jetzt experimentieren mit öV-Monatstickets, die etwa an drei Werktagen erst ab 12 Uhr gültig sind?».

So könnten jene abgeholt werden, die künftig das Arbeiten im Büro und das Homeoffice kombinieren. «Machen wir die Kombination von Homeoffice und ÖV so bequem und preislich attraktiv wie möglich», schlägt Sauter-Servaes vor. Für kurze Zeit gebe es nun ein Fenster für solche Möglichkeiten – «bevor die Menschen wieder in ihr altes Verhalten zurückfallen». (aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Rethinking 13.05.2020 16:40
    Highlight Highlight Warum sollte ein Ticket für Home Office Benutzer an drei Werktagen erst ab 12 Uhr gültig sein?

    Das macht doch kein Sinn...

    Wenn schon sollte es ein vergünstigtes Jahresabo gehen, welches Uhrzeitunabhängig nur vier oder drei Werktage in der Woche gültig ist...
  • Smile1nce 13.05.2020 15:01
    Highlight Highlight Warum können Risikopatienten und ältere Person den ÖV nicht meiden oder umgehen? Warum müssen sich tausende gesunde Menschen einschränken? Und hört auf mit dem Impfen, hat irgendjemand eine Studie bezgl. Langzeitschäden? Warum dauert es normal 10 Jahre bis ein Impfstoff entsteht? Und zuletzt, eine Maske bringt nichts und wird auch nie etwas bringen. C'mon Hirn einschalten..
  • bebby 13.05.2020 11:55
    Highlight Highlight Wieso im Fernverkehr nicht eine obligatorische Sitzplatzreservation einführen? Dann wäre wenigstens das contact tracing leicht durchführbar. Und via app sollte das einfach zu realisieren sein.
    • Felix Meyer 13.05.2020 14:36
      Highlight Highlight Weil das dem Grundsatz des Schweizerischen ÖV widerspricht. Es ist ein grosser Vorteil, dass man eben nicht reservieren muss und auch spontan eine halbe Stunde früher oder später auf den Zug kann.
      Zudem bestehen die grössten Platzprobleme auch nicht im Fern- sondern im Nahverkehr.
    • Knut Knallmann 13.05.2020 21:33
      Highlight Highlight Der Fernverkehr in der Schweiz ist nicht wie in anderen Ländern wo Züge 10 Stunden und mehr unterwegs sein können. Dort macht das Sinn. Aufgrund der Siedlungsstruktur der Schweiz übernimmt der „Fernverkehr“ häufig Aufgaben die in anderen Ländern der Regionalverkehr übernehmen würde (Frauenfeld nach Winterthur z.B).
  • Turnbeutelvergesser 13.05.2020 11:12
    Highlight Highlight Ein Fall von Zielgruppenarschkarte. Betriebe, die den Kunden leichtes Risiko aussetzen müssen, werden von Corona-Leugnern überrannt, sodass diese von mehr eher vorsichtigen gemieden werden usw...
    Genau diesen Gedankenschritt haben die meisten Unternehmen im Sicherheitskonzept vergessen.
  • Posersalami 13.05.2020 08:51
    Highlight Highlight Ja klar, die Leute stehen dann lieber am Morgen und Abend 1h im Stau, die Strassen waren ja schon vor Corona jeweils heillos überlastet.

    Die Angst wird schneller vergehen, wie sie gekommen ist.

    Aber vielleicht verzichtet man einfach generell darauf, Wege zurückzulegen und entlastet das System. Das wäre natürlich ganz grundsätzlich zu begrüssen!
    • MasterPain 13.05.2020 09:41
      Highlight Highlight schneller ... als
    • hoffmann_15@hotmail.com 13.05.2020 14:18
      Highlight Highlight Dann können uns die Chefs aber nicht mehr persönlich kontrollieren. Ich merke es schon bei mir, seit sie aus dem Homeoffice zurück sind, tigern diese Pfeifen bei uns im Büro herum, anstatt den Finger heraus zu ziehen und zu arbeiten.
  • lilie 13.05.2020 08:38
    Highlight Highlight Es ist einfach absurd: Im öffentlichen Raum gilt ein Versammlungsverbot ab 5 Personen, im ÖV darf man sich wieder zu 100. auf die Füsse stehen...

    In den Restaurants gilt Abstandhalten, im ÖV ist man ungeschützt jenen ausgesetzt, die es nicht für nötig halten, eine Maske zu tragen...

    Und die SBB denkt natürlich nur an jene, die auf ein Auto ausweichen können, weil das Kundschaft ist, die sie verlieren könnten. Was ist aber mit den zahllosen Menschen, darunter alte, gebrechliche oder behinderte Menschen, die keine Alternative haben?

    Das ÖV-Konzept ist so löchrig wie ein kaputtes Kondom.
    • Posersalami 13.05.2020 08:53
      Highlight Highlight Gerade ältere Menschen haben praktisch immer die Wahl, ob sie einen Pendlerzug zusätzlich verstopfen oder einfach 1h später fahren.

      Es war mir schon immer ein Rätsel, wieso Pensionäre um halb 8 Gruppenweise die Züge fluten müssen. Wenn sich an dieser Praxis nachhaltig etwas ändert, hatte Covid 19 sogar etwas gutes..
    • Felix Meyer 13.05.2020 09:40
      Highlight Highlight Die SBB hat keine Maskenpflicht eingeführt, weil sie diese nicht durchsetzen kann.
      Solange sie vom Bundesrat nicht von der Beförderungspflicht entbunden wird, muss sie per Gesetz jeden befördern, der ein gültiges Billett hat - Maske hin oder her.
    • lilie 13.05.2020 09:47
      Highlight Highlight @Astrogator: Ich weiss, in deinem Weltbild gibts nur schwarz-weiss. Aber trotzdem: Das Schutzkonzept stammt nicht vom BAG, sondern von der SBB. Der korrekte Einsatz von Masken wurde von Koch und Berset lang und breit erklärt, nämlich: Masken sind dort nützlich, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann (also z.B. im ÖV). Und das BAG nimmt keine Schutzkonzepte ab, das wurde auch lang und breit erklärt und x-mal wiederholt.

      Aber da du die Aussagen des BR gar nicht verstehst und einordnen kannst, machen sie natürlich auch keinen Sinn...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter R. 13.05.2020 08:27
    Highlight Highlight Ist ja klar, dass die Meisten Angst vor einer Ansteckung in den öV haben - so lange keine Maskenpflicht dort herrscht. Diese Massnahme hat man eindeutig verpasst - Oesterreich hat es vorgemacht - mindestens im öV sollte es eine Maskenpflicht geben.
    • nukular 13.05.2020 11:16
      Highlight Highlight ich finde es gerade gut, hat die schweiz keine maskenpflicht...
      siehe österreich, maskenpflicht im ÖV, alle sind sich gegenseitig am verpetzen und bringen tut die maske sowiso nichts. die meisten haben die maske sowiso falsch angezogen. des weiteren, darf man ja die maske ablegen, wenn man im zug essen oder trinken möchte. dann kann man die maske geradezu weglassen...
    • Peter R. 13.05.2020 11:32
      Highlight Highlight nukular@
      Sind Sie gegen die Maskenpflicht weil Sie selber aus irgendwelchen Gründen keine Maske tragen wollen oder weil es Herr Koch nicht für ratsam hält. Oder weil die meisten Maskengegner sagen, es sei kompliziert.
      So oder so, damit man eine Maske richtig trägt, braucht es keinen Hochschulabschluss.
    • nukular 13.05.2020 12:18
      Highlight Highlight Ich arbeite in einer Firma mit 500 mitarbeitenden im technischen Dienst. Da stand das thema maske ebenfalls zur debatte und wurde von uns dann abgelehnt. Begründung: wenn jemand eine maske anzieht, diese dann im büro wieder irgendwo hinschmeisst, ist es sowiso kontraproduktiv.
      Und schau mal, wieviele leute die masken falsch tragen, da könnte man echt meinen man braucht einen bachelor... Daher, lieber weglassen und das geld anders brauchen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Covid-20 13.05.2020 08:18
    Highlight Highlight Stimmt.

    Ich habe keine Angst, aber auch keine Lust möglicherweise an einer Lungenentzündung zu leiden. Einmal im Leben reicht, es war unertragbar.

    Ich habe sogar mein Abo storniert und werde im Zukunft mit dem Velo pendeln.
  • Gawayn 13.05.2020 08:01
    Highlight Highlight Ich hab neulich einen günstigen Gebrauchtwagen gesehen.
    Beim überlegen ob ich jetzt aufs Auto umsteige, hab ich überlegt, wie Viele kommen sonst noch auf die Idee?

    Dann lass ich es lieber mal bleiben.
    Die ÖV haben sich meiner Meinung nach nicht solidarisch gezeigt.
    Sie haben die Fahrpläne reduziert, weil sie weniger Fahrgäste hatten.
    Damit wurden wurden vor allem die Buße voller.

    Ich hätte von einem Staatsbetrieb besseres erwartet.
    • Felix Meyer 13.05.2020 09:54
      Highlight Highlight Im ÖV wurde das Angebot reduziert um die Risikogruppen unter den eigenen Mitarbeitern zu schützen und um vermehrte Krankmeldungen zu kompensieren.
      Das volle Angebot wäre zu gewissen Zeiten überhaupt nicht fahrbar gewesen.
    • Gawayn 13.05.2020 11:19
      Highlight Highlight @Felix
      Ich sehe das Problem nicht.
      Die Busfahrer haben gut 10! Quadratmeter Abstand zu jedem Fahrgast.
      Kein Kontakt zu ihnen weil auch kein Billettverkauf.
      Warum sollten Strecken anders befahrbar sein als vor der Kriese?

      Ich sehe da nur wirtschaftliche Interessen dahinter. Kein Argument sorry
  • p4trick 13.05.2020 07:57
    Highlight Highlight 45er Stromvelo ist bis zu einer Strecke von 40km pro Weg eine echte Alternative!
    Jetzt im Sommer sowieso
  • Och 13.05.2020 07:42
    Highlight Highlight "Wer die Empfehlungen (z.B. zum Maskentragen) befolge, reise sicher" - nein, das macht er nur, falls auch der Sitznachbar sich an die Empfehlungen hält! Alle Nachbarländer haben dies begriffen und eine Maskenpflicht im öV eigeführt! Nur so können wir das Infektionsrisiko senken, gerade dort wo im Ansteckungsfall ein Contact Tracking kaum möglich ist! Und streitet jetzt bitte nicht darüber, wer die Masken bezahlen soll, eine solch günstige Massnahme zur Eindämmung des Viruses und zum Schutz der Mitreisenden sollte notfalls auch jeder selbst finanzieren können!
    • Gawayn 13.05.2020 11:30
      Highlight Highlight Absolut richtig.
      Ich trage im ÖV auch eine Maske.
      Die Strecke im Bus dauert 35 Minuten.
      Aber ich bin meist der Einzige.
      Entsprechend blöd.
      Weil die Maske vor allem die Anderen schützt.
      Weniger einem selbst.
      Ergo, ist meine Maßnahme wirkungslos, weil sich keine Sau dran hält.

      Ich mache trotzdem weiter. In der irrwitzigen Vorstellung, das irgendwann jemand dem Beispiel folgt...
  • Knut Knallmann 13.05.2020 07:41
    Highlight Highlight «Wer die Chance hat, aufs Auto oder Velo umzusteigen, wird dies tun.» Spätestens dann wenn die Strassen wieder so voll oder deswegen dann noch voller sind und kein Durchkommen mehr ist, werden die Pendler wieder zurückwechseln. Ich denke es wird sich alles, wenn auch sehr langsam, wieder einpendeln plus minus wie vorher - Die Frage ist nur: Wann...
    • bebby 13.05.2020 11:48
      Highlight Highlight Nicht in den Städten/im Nahverkehr. Das Velo und Trotti wird wieder zunehmen. Insbesondere etrotti und ebikes dürften für viele eine interessante Alternative sein. Ist erst noch gesünder als im Tram sitzen.
      Ich hätte auch nichts dagegen, wenn der Fahrplan im Nahverkehr etwas ausgedünnt würde, dann hätte man in der Stadt wieder mehr Platz.
  • Las Palmas 13.05.2020 07:36
    Highlight Highlight Ich weiss ehrlichgesagt auch nicht was ich in zukunft machen soll. Ich muss genau die meist genutzte Buslinie der Stadt St. Gallen nutzen, die von 07:00 bis 08:30 Uhr täglich „gstopfed voll“ ist.
    Social Distancing ist da unter keinen Umständen möglich.. die letzten Wochen bin ich täglich mit dem Velo zur Arbeit gefahren - eine dauerhafte Lösung ist das aber auch nicht.. ein Parkplatz würde mich 190.-/ Monat kosten.. bin da echt ratlos was ich machen soll 🙄
    • Varanasi 13.05.2020 10:57
      Highlight Highlight Vielleicht wäre es eine Überlegung wert, ein E-Bike zu kaufen?
    • Felix Meyer 13.05.2020 14:38
      Highlight Highlight Wieso ist das Velo keine dauerhafte Lösung?
    • Las Palmas 13.05.2020 17:10
      Highlight Highlight Hatte als Kind einen Unfall mit meiner Schulter.. mal gehts besser - mal weniger (bei sportlichen aktivitäten..)
  • GetReal 13.05.2020 07:31
    Highlight Highlight Greta tobt! 😁
    • Varanasi 13.05.2020 07:58
      Highlight Highlight Wo?
    • Drunken Master 13.05.2020 08:30
      Highlight Highlight @Varanasi: Na hoffentlich Zuhause!
  • code-e 13.05.2020 07:14
    Highlight Highlight Ich nehme das Virus ernst, da ich zur Risikogruppe gehöre. Ich bin jedoch auf den ÖV angewiesen. Daher werde ich jeweils ein Maske tragen, sobald der Abstand nicht mehr gewährleistet werden kann. Mache ich jetzt schon so. Zugegeben, am Anfang war es komisch doch ich sehe immer wie mehr Personen mit Masken im ÖV, was die Angelegenheit einfacher macht. Ich komme mir nicht mehr so "bescheuert" vor. Es ist alles eine Gewöhnungssache

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