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Eine Mitarbeiterin des Testcenters macht einen Abstrich bei einem Mann, beim mobilen Coronavirus Testcenter im BEA Gelaende, am Montag, 30. Maerz 2020 in Bern. Das Testcenter steht seit Montagnachmittag bereit. Aerztinnen und Aerzte im Kanton Bern, die nicht selber testen koennen oder die eine alternative Testinfrastruktur benoetigen, koennen ihre Patientinnen und Patienten, welche die Kriterien gemaess BAG erfuellen, an das mobile Testcenter ueberweisen. Personen, die aus eigenem Antrieb einen Test machen wollen, koennen nicht getestet werden. Eine aerztliche Ueberweisung ist zwingend. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Mit zusätzlichen Tests sollen möglichst viele Erkrankte frühzeitig isoliert werden. Bild: KEYSTONE

Tests für alle: So sieht die neue BAG-Strategie gegen das Coronavirus aus



Am Mittwoch hat sich das Bundesamt für Gesundheit dazu entschieden, seine Strategie im Kampf gegen das Coronavirus zu ändern. Neu sollen alle Personen, welche Symptome der Covid-19-Erkrankung aufweisen, sich testen lassen können. Zuvor wurden nur spezifische Personengruppen wie Menschen aus Risikogruppen oder Pflegepersonal getestet.

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Ziel der neuen Strategie ist es, dass alle Personen eine Erkrankung erkennen und in der Folge isoliert bleiben können. Damit soll die Anzahl der Neuansteckungen verhindert werden. Aus diesem Grund sei es sogar sinnvoll, auch Leute mit milden Symptomen zu testen, findet Infektiologe Manuel Battegay gegenüber dem «Tages-Anzeiger».

Testen lassen können sich Menschen mit Symptomen bei einer Vielzahl von Ärzten oder in Spitälern, wobei an manchen Orten eine Anmeldung nötig ist. Drive-in-Tests, wie es sie beispielsweise im Kanton Bern gibt, werden hingegen nicht landesweit durchgeführt.

Der Kanton Zürich etwa verzichtet darauf. «Da wir von den Testenden ein medizinisches Vorgespräch und auch die persönliche Betreuung bei einem positiven Testergebnis erwarten, sind wir eher skeptisch gegenüber dieser Testoption», so Christiane Meier, die interimistische Zürcher Kantonsärztin, gegenüber dem «Tages-Anzeiger».

Mit der steigenden Anzahl Tests und der sinkenden Anzahl Kranken will der Bund zudem wieder Contact Tracing betreiben. Sobald die Zahl an Neuerkrankten pro Tag wieder bei unter 100 liegt, sollen Kontaktpersonen von Erkrankten gesucht und in Quarantäne geschickt werden. Diese Massnahme gab es in der Schweiz bereits zu Beginn der Corona-Welle.

Um das Contact Tracing effektiv zu betreiben, soll ausserdem zusätzliches Personal eingestellt werden. Der Kanton Zürich etwa will die Anzahl an Contact Tracern von 20 auf 200 erhöhen. Ab dem 11. Mai soll zudem eine neue ETH-App eingesetzt werden, mit der das Contact Tracing elektronisch verfolgt werden kann. (dab)

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So kam das Coronavirus in die Schweiz – eine Chronologie

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Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie
quelle: keystone
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