Schweiz
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6 Gründe, warum die Situation in der Schweiz bereits besser ist als noch vor zwei Wochen

Zwölf Tage ist es her, seit der Bundesrat die ausserordentliche Lage ausgerufen hat. «Wir sind noch nicht mal in der Hälfte des Marathons», sagte Bundesrat Alain Berset am Freitag. Doch immerhin hat die Schweiz inzwischen bessere Voraussetzungen der Pandemie zu trotzen – das zeigen folgende 6 Beispiele.



Zwei Maskenproduktions-maschinen

Schutzbekleidung und Schutzmaterial im Kampf gegen das Coronavirus sind in diesen Tagen knapp. Derzeit blockieren unsere Nachbarstaaten Deutschland und Frankreich Lieferungen von Schutzmaterial in die Schweiz.

Nationalraetin Nathalie Rickli spricht an der Delegiertenversammlung und dem Wahlauftakt der SVP Schweiz, am Samstag, 22. August 2015, in St. Luzisteig, Maienfeld. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Zürichs Gesundheitsdirektorin Nathalie Rickli gelang der Coup: Zusammen mit dem Bund kaufte sie zwei Maskenproduktionsmaschinen. Bild: KEYSTONE

Damit die Schweiz nicht mehr vom Import aus dem Ausland abhängig ist, soll das Land nun selbst Schutzmasken herstellen. Zusammen mit dem Kanton Zürich hat der Bund zwei vollautomatische Maskenproduktionsmaschinen gekauft.

Gekostet haben die Maschinen rund 740'000 Franken. Doch das ist ein geringer Preis für den Output: Rund 64'000 Masken am Tag sollen ab Mitte April für die ganze Schweiz produziert werden.

Bevölkerung hält sich an Massnahmen

Spätestens nach dem 17. März, als der Bund die Massnahmen nochmals stark verschärfte, wurde auch der Schweizer Bevölkerung klar, dass es nun ernst ist. Und siehe da: Das Schweizer Volk hält sich an die Regeln. Das zeigen Bewegungsdaten, die im Auftrag des Statistischen Amtes des Kantons Zürich zusammen mit einer ETH-Taskforce publiziert wurden. Die zurückgelegten Tagesdistanzen der Menschen sind ab dem 17. März stark gesunken – und das in allen Altersgruppen.

Daten zur Mobilität in der Schweiz während der Coronavirus-Pandemie

Bild: intervista/watson

8000 Armeeangehörige auf Abruf

Der Bundesrat kann bis zu 8000 Angehörige der Armee zum Assistenzdienst aufbieten. Dies beschloss er in einer Mitte März publizierten Verordnung.

Soldiers from the Swiss Army

Eingesetzt werden die Angehörigen der Armee vor allem im Gesundheitswesen. Bild: KEYSTONE

Unterstützt werden soll damit primär das Gesundheitswesen. Eingesetzt werden sollen alle vier Spitalbataillone, fünf Sanitätskompainen, sowie die Rekruten- und Offiziersschulen aus Airolo, wie die NZZ berichtete.

Bislang wurden in den vergangenen Tagen rund 2000 Armeeangehörige aufgeboten. 19 Kantone hätten um Unterstützung gebeten. Es würden aber noch mehr Kantone dazukommen. Armeeangehörige sind unter anderem in der Grundpflege, bei der Patientenbewachung oder im Transport im Einsatz.

900 neue Beatmungsgeräte

Das Coronavirus kann zu Atembeschwerden und Lungenentzündung führen. Beatmungsgeräte sind besonders wichtig, weil Covid-19 bei schweren Verläufen die Lunge schädigt. Schon früh wurde klar, dass die Schweiz davon nicht genug hat. Die Schweizerische Gesellschaft für Intensivmedizin (SGI) schrieb in einer Medienmitteilung, dass es in der Schweiz 800 bis 850 Betten mit Beatmungsgeräten gibt. Das sind ungefähr 10 pro 100'000 Einwohner. Das ist wenig – im Vergleich zu Deutschland beispielsweise, das über fast 2,5-mal so viele Beatmungsgeräte pro Kopf verfügt. Doch auch diese Situation scheint sich unterdessen verbessert zu haben.

Neue, von der Armee zur Verfuegung gestellte Beatmungsgeraete werden fuer den Einsatz vorbereitet im Kantonsspital Baselland (KSBL) am Standort Bruderholz in Binningen, am Donnerstag, 26. Maerz 2020. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Neue, von der Armee zur Verfügung gestellte Beatmungsgeräte werden für den Einsatz vorbereitet. Bild: KEYSTONE

Die Schweizer Firma Hamilton Medical, einer der weltgrössten Hersteller von Beatmungsgeräten, hat seine Produktion hochgefahren. Der Bund hat 900 Beatmungsgeräte bei der Hamilton bestellt. «Die Auslieferung hat bereits begonnen und wird in den nächsten Tagen mit hohem Tempo fortgesetzt», schrieb die Handelszeitung am Montag. Zudem verfügt auch die Armee über eine gewisse Anzahl von Beatmungsgeräten, die mobilisiert werden können.

Bis zu 8000 Tests pro Tag

Die Weisung von Tedros Adhanom Ghebreyesus Generalsekretär der Weltgesundheitsorganisation WHO war klar: «Macht Tests, Tests, Tests!» Nur so könne man wirklich herausfinden, wie stark sich das Virus bereits verbreitet habe.

epa08323547 A view of Medical cotton swabs of the German Army at the coronavirus test center at the Heeresinstandsetzungslogistik Werk, army repair logistics, in Sankt Wendel, Germany, 26 March 2020. The Bundeswehr started on 25 March operating three coronavirus testing centers across Saar state. The German government and local authorities are heightening measures to stem the spread of the coronavirus SARS-CoV-2 which causes the COVID-19 disease. According to the Johns Hopkins University Center of Systems Science and Engineering, the number of coronavirus COVID-19 cases in Germany has exceeded the 37,000 mark.  EPA/RONALD WITTEK

Bild: EPA

Die Schweiz fuhr dennoch einen anderen Kurs. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) wies die Kantone an, nur dann zu testen, wenn sich die Symptome der Patienten verschlimmern oder sie zur Risikogruppe gehörten. Noch vor zwei Wochen erklärte Daniel Koch vom BAG, dass maximal 2500 Tests pro Tag möglich seien. Diese Kapazität konnte nun stark erhöht werden.« Aktuell führen wir 6000 bis 8000 Tests pro Tag durch», sagte Alain Berset, Gesundheitsminister, an der Medienkonferenz am Freitag.

Alte Spitäler werden zu Coronazentren

In Frauenfeld (TG) wurde vor vier Wochen der Neubau des Spitals bezogen. Das alte Bettenhochhaus aus den 1970er-Jahren wäre für den Abriss bereit gewesen. Doch wegen der Coronakrise, wird es nun womöglich noch um einiges länger stehen bleiben. Im Altbau werden zusätzlich 200 Betten aufgebaut. Damit soll der Neubau entlastet werden, wo Covid-19-Patienten untergebracht werden, wie das SRF berichtet.

Eine erweiterte Notfallabteilung, die in der Perioperativen Anaesthesie Holding-Area (PAHoA) eingerichtet wurde, im Kantonsspital Baselland (KSBL) am Standort Bruderholz in Binningen, am Donnerstag, 26. Maerz 2020. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Eine erweiterte Notfallabteilung, die in der Perioperativen Anästhesie Holding-Area (PAHoA) eingerichtet wurde, im Kantonsspital Baselland (KSBL) am Standort Bruderholz in Binningen. Bild: KEYSTONE

Ähnlich sieht es in Basel aus. Auch das Spital Bruderholz wäre beinahe dem Untergang geweiht gewesen. Der marode Turm des Spitals hätte laut der Basler Regierung in den kommenden Jahren abgerissen werden sollen. Doch nun wurde das Spital an der Grenze zum Kanton Basel-Stadt zum Spezialspital für Coronavirus-Fälle erklärt. Die Zahl der Betten in der Notfallstation konnte laut Tele Basel verdoppelt werden.

Mit Material von der sda

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156Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • CalibriLight 28.03.2020 22:09
    Highlight Highlight Wäre letzte Woche gutes Wetter gewesen, hätten wir jetzt u. U. die Ausgangssperre.
    Bise sei Dank, denn an dem doch recht grossen tumbenTeil der Bevölkerung hat's leider kaum gelegen, dass so wenig Leute unterwegs waren.

    Heute grosse Gruppen Jugendlicher im nahen Schulhaus, Party mit mehr als 5 Menschen bei Nachbars, laut Bekannten muntere Scharen zusammen in Basel unterwegs, ebenfalls Parties etc.

    Es wird wieder schlechtes Wetter, wir haben Glück.
  • Lucida Sans 28.03.2020 19:19
    Highlight Highlight Würde mich interessieren, woher man die Bewegungsprofile der Bevölkerung hat.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 28.03.2020 21:03
      Highlight Highlight Willkommen in der Gegenwart. In einer Zeit, in der bestimmt 99.7% aller Menschen in der Schweiz ein Mobiltelefon oder Smartphone besitzen.

      Aber vielleicht ist auch 5G schuld. Einfach weil.🙄
    • quad 28.03.2020 22:26
      Highlight Highlight Google Maps benützt diese Daten übrigens bereits bei Staumeldungen = wieviele Handy's sich im Moment auf einem Strassenteil bewegen oder eben nicht ... die Routenvorschläge z.B. funktioneren auch durch das Auslesen ihrer Bewegungsdaten im Handy ... soviel zum Datenschutz
    • Hierundjetzt 29.03.2020 13:33
      Highlight Highlight ca. 3‘000 Freiwillige geben Ihre Bewegungsdaten preis

      Reine „Marktforschung“ bzw Statistik

      Nix Verschwörung.

      Nachzulesen beim BAG
  • Kari Baldi #WirAlleSindCorona 28.03.2020 18:01
    Highlight Highlight Ich habe mich schon gefragt, wo die Zürcher "Gesundheits-Direktorin" bleibt. Jetzt wissen wir: sie hat Masken-Maschinen gekauft. Jeanne d'Arc 2.0.
  • DaniMano 28.03.2020 17:37
    Highlight Highlight Aktuelle Situation im Kanton ZH. Raser treffen sich in grossen Gruppen (über 5 Leuten) veranstalten Rennen und.... machen einen Unfall. Rega-Heli auch da 2 Personen in Krankenwagen.
    Eine Opfer, eine Frau, welche angefahren wurde und nun ins Spital muss - und dort Corona mehr exponiert wird. Ausserdem hat der Raser nun in der Corona-Krise einem Spital im Kanton Zürich 2 Patienten aufgebürdet.

    Der Unfallverursacher ist heute den ganzen Nachmittag mit Kollegen die gleiche Strecke hin und her gerast.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 28.03.2020 21:07
      Highlight Highlight Normal. Ist in der Schweiz eigentlich immer so ab 15°C. Die furzenden Auspüffe sorgten schon gestern wieder für ausreichend Erregung öffentlichen Ärgernisses. Das ist die wahre Seuche, nicht dieses bescheidene Virus.
  • Sayonara 28.03.2020 17:21
    Highlight Highlight Offenbar missinterpretieren gewisse Leute gute Nachrichten als Aufforderung wieder früher als geplant zur Normalität zurückzukehren. So fielen heute Massen an Leuten im kleinen Bergdorf ein um nach einer Fahrt durch die halbe Schweiz beim alpinen Skitouren mit Seil und Eispickeln dem Social Distancing zu frönen. Während Bergführer auf ihre Arbeit verzichten (müssen) aus Rücksicht auf Bergrettung und Gesundheitswesen. Soviel zu Solidarität. Tiefere Zahlen als befürchtet heisst "wir machens richtig weiter so" und nicht "alles halb so tragisch da haben wir ja noch Potential auszuschöpfen".
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 28.03.2020 21:10
      Highlight Highlight Das hätten sie auch letztes Wochenende gemacht. Damals herrschte aber eine fiese Bise und nur die Härteren wagten sich in die freie Natur. Die anderen taten das, was sie immer tun, wenn's draussen temperaturmässig etwas harscher zugeht.
      Heute hat sich mir der Horror der Überbevölkerung wieder offenbart. Erstaunlich, wieviele plötzlich ein Velo in ihrem Keller finden und das dringende Bedürnis haben, es auszufahren.

      Ich will wieder Winter. Minustemperaturen. Dann bleiben die Überbevölkerer zuhause und ich kann mich in Ruhe frei bewegen - ganz ohne unterirdisch kluge Hindernisse.
    • Eifach öpis 29.03.2020 08:44
      Highlight Highlight @Antinatalist: möglicherweise sind auch sie ein Überbevölkerer. Social Distancing stelle ich mir bei Ihnen ziemlich einfach vor.
  • {Besserwisser} 28.03.2020 17:03
    Highlight Highlight Danke für diesen Beitrag Fräulein Obrist.
    Wir dürfen auch mal anerkennen, dass nicht alles in der Schweiz zu spät und nutzlos umgesetzt wurde.
    An alle, die mithelfen die Kurve abzuflachen, WEITER SO!
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 28.03.2020 21:13
      Highlight Highlight Lebst du auf dem Matterhorn? Oder hast du dich im Luftschutzbunker einquartiert?

      Mal heute kurz einen Blick raus gewagt? Selten habe ich so viel Volch gesehen. Und die Polizei fährt mit dem Auto durch die Massen und macht gar nichts. Wohl, weil's einfach ein hoffnungsloses Unterfangen wäre, allen eine Busse aufzubrummen.
    • {Besserwisser} 28.03.2020 22:01
      Highlight Highlight Nein, auf dem Land...
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 28.03.2020 22:21
      Highlight Highlight Das ist fast wie auf dem Matterhorn. 😁😉

      Ehrlich, es war heute katastrophal. Man könnte sagen, es war die kollektive Versammlung des beurlaubten Fussvolks.
  • DuhuerePanane 28.03.2020 17:00
    Highlight Highlight Ich musste heute für 3 ältere Nachbarn einkaufen gehen, die zuhause in Quarantäne sind. 2 mal musste ich Leute im Laden auf den Abstand hinweisen, das erste mal wurde ich sogar beleidigt. Es hielten sich vielleicht 10% der Kunden im ganzen Laden daran. Auf dem Spielplatz nebenan hat es ca. 10 Kinder, die zusammen spielen. Die Strassen waren voller Velofahrer und Spaziergänger in Gruppen von 3,4 Leuten.
    • Citation Needed 28.03.2020 18:55
      Highlight Highlight Velos sind ja grundsätzlich OK, aber ich war heut auch draussen und fand es doof, wie arglos die Leute schon wieder interagieren. Gut kommt morgen wieder übles Wetter.
    • Qui-Gon 28.03.2020 20:19
      Highlight Highlight Mit den Menschen, mit denen ich zusammen wohne, darf ich wohl auch draussen rumlatschen. Oder meinst du "gemischte" Gruppen?
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 28.03.2020 21:17
      Highlight Highlight @Qui-Gon: Fünf ist Fünf. Auch wenn du mit zehn Leuten zusammenwohnst, bleibt Fünf einfach Fünf. Die zwei Meter Abstand sind im öffentlichen Raum dann auch einzuhalten. Und damit man andere nicht belästigt, habt ihr in zwei Metern Abstand hintereinander herzulaufen. Alles andere ist ein Verstoss gegen die Regel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • _Qwertzuiop_ 28.03.2020 15:44
    Highlight Highlight Das Kantonsspital in Chur hatte auch Glück im Unglück: Im Mai sollte die neue IPS eröffnet werden, nun konnte dies vorgezogen werden & es sind zusammen mit der Kinder IPS nun mehr als doppelt so viele Betten vorhanden.
  • c_meier 28.03.2020 15:26
    Highlight Highlight in der Ostschweiz wird man wohl auch froh sein die Regionalspitäler wie Wattwil usw noch offen zu haben statt geschlossen oder verkauft.
    da sollte ja demnächst eine Abstimmung stattfinden ob man es verkaufen soll...
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 28.03.2020 22:31
      Highlight Highlight Na gut, Spezial- und Privatkliniken laufen gerade im Schongang. Denn auch sie dürfen zur Zeit nur Notfälle behandeln oder jene Patienten betreuen, die ohnehin schon im Spital sind. Mancherorts wurde sogar Kurzarbeit eingeführt bzw. Risikopersonen beurlaubt. Sollte es tatsächlich zu einer Welle kommen, würden diese Kliniken auch "Coronafälle" aufnehmen und behandeln, sobald die öffentlichen Krankenhäuser an ihre Grenzen stossen. Eher noch früher. Insofern kann man auch nicht sagen, dass sämtliches Pflegepersonal derzeit überbeansprucht ist.

      Ganz geschlossen wäre natürlich dümmer.
  • Bär73 28.03.2020 15:25
    Highlight Highlight Punkt 2 gilt wohl nicht für Schmerikon. Da merkte man vor einer Stunde nicht viel davon. Ein (fast) ganz normaler Samstag am Seeufer. Und die Polizei dreht Runden auf dem Parkplatz (im Auto notabene) ^^
    • Barracuda 28.03.2020 17:52
      Highlight Highlight Ich sehe keinen grossen Unterschied zu einem normalen Samstag. Der Unterschied zu Werktagen ist frappant. Alles ist auf den Strassen, überall geschäftiges Treiben, Lärm, etc.
  • Spellbinder 28.03.2020 15:11
    Highlight Highlight Ich bin gespannt wie die Bewegungsdaten heute nach heute aussehen.
    Letztes weekend war ja das wetter auch eher schlecht.. wohin soll man da schon wenn nix offen ist.
  • bracher tinu 28.03.2020 15:00
    Highlight Highlight "Derzeit blockieren unsere Nachbarstaaten Deutschland und Frankreich Lieferungen von Schutzmaterial in die Schweiz. "

    Wurden uns nicht jahrelang gepredigt, dass wir von Freunden umgeben sind, und deshalb weder eine Armee(z.B. Spitaleinheiten) noch sonstwas benötigen und uns in Notsituationen die andern schon zur Hilfe eilen?

    Wo sind jetzt all die Gsoa-, SP- und Grünenjünger?
    • heureka 28.03.2020 16:36
      Highlight Highlight na schamvoll verstummt sind viele Opportunisten.
      Die zittern jetzt vor Angst, wegen Ansteckung und so. Grasen die Hilfsprogramme ab, ob was zu holen ist usw. Wir hatten Nie Freunde, höchstens Gleichgesinnte. Abwechselnd. Wir können nur Frei sein, wenn wir Unabhängig sind und bereit sind den Preis zu bezahlen. Freiheit war noch Nie billig. Vielleicht bleibt ja etwas hängen von Dieser Krise. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Alles Gute tinu
    • äti 28.03.2020 17:13
      Highlight Highlight Heureka. So ein Quatsch. Wir sind nicht im Club. Du kannst auch nicht am Samstagabend in der Dorfbeiz kegeln, wenn du nicht im Dorfclub bist. Vor allem, wenn du als Gastspieler sofort alle Regeln ändern willst. Eben nur deine. Wegen Typen wie dich haben wir mehr Feinde als Freunde und was du Gleichgesinnte nennst, sind vermutlich Diktatoren. Kein Bock auf das. Die Schweiz hat übrigens enorm viel Geld blockiert, das eigentlich Menschen in anderen Ländern gehört. Toll, oder? Offensichtlich gilt für euch: wer nicht zockt, der tut nichts.
    • Bert der Geologe 28.03.2020 17:21
      Highlight Highlight @bracher@heureka: die Frage ist eher, wozu sind nun all die Kanonen, Panzer und Düsenjäger gut. Die von euch Strammsteher belachten Sanitäter sind nun die wahren Helden der Stunde. Die Aufwertung von Katastrophenhelder und Sanitätstruppen war auch eine Folge der berechtigten fundamentalen Kritik an der Reduitarmee, welche die Ostgrenze sichern musste.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Barracuda 28.03.2020 14:47
    Highlight Highlight Dass sich die Schweizer an die Regeln halten ist Quatsch. Es sind weit mehr als nur wenige Einzelfälle, wo sich Leute nicht daran halten. Es gibt zu viele Idioten, vor allem in den Läden.
    • heureka 28.03.2020 16:38
      Highlight Highlight du urteilst ein biesschen hart, Die Meisten halten sich daran aber es passieren auch Fehler. Wir sind es uns ja nicht gewohnt...
    • Barracuda 28.03.2020 17:48
      Highlight Highlight Ja, klar, wir sind es uns nicht gewohnt Rücksicht zu nehmen. Und so eine 2-Meter-Regel ist sowieso relativ komplex zu verstehen ;-)
    • Hoci 28.03.2020 21:08
      Highlight Highlight Ich gehe hier nicht mehr in die Läden. Die Jungen sind völlig sorglos und achten nicht und die Alten checken es nicht bzw. Können sich nicht umstellen.
      Ist mir zu gefährlich, aber hab ja für 3 Monate genug.
      Trage jetzt extra ne Maske, viele denken ich bin krank und das macht ihnen hoffentlich endlich genug Angst das Ganze ernst zu nehmen. Junge feiern Parties und auch andere verduften mit 3 Autos in die Hügel, vermutlich superspreader.
      Solche Leute vernichten Bemühungen und Verzicht derjenigen, die sich an die Regeln halten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mirio007 28.03.2020 14:23
    Highlight Highlight Ein Grund der fehlt, ist das politsche System in der Schweiz.

    Direkte Demokratie verknüpft mit Miliz-Politikern erbringt in solchen Notlagen grosse "regierende" empathie.


    • heureka 28.03.2020 16:44
      Highlight Highlight Wenn Der Bürger Mündig und Verantwortungsbewusst ist, denn genau darauf basiert UNSER System ist auch eine Solche Notlage zu meistern. In der Vergangenheit hatte es allemal funktioniert. Heute können wir Bürger beweisen, das wir Mündig sind und Keinen Vormund brauchen. Wir können beweisen das Unser System den Anderen überlegen ist. Oder möchtest Du unter Chinesischem Regime , oder einer Parlamentarischen Scheindemokratie leben?
    • Makatitom 28.03.2020 19:53
      Highlight Highlight Ich brauche kein System das andren überlegen ist
  • Roland_Stamm 28.03.2020 14:17
    Highlight Highlight 64 000 Masken pro Tag....potzblitz...ich habe kürzlich gelesen, dass man ca. 2 Millionen pro Tag benötigen würde...naja, 3% des Bedarfs ist besser als gar nichts...
    • Hercanic 28.03.2020 16:56
      Highlight Highlight Frankreich hat gerade eine Milliarde Masken in China bestellt, die jetzt mit Flugzeugen nach Frankreich transportiert werden. Etwa 20 Millionen Stück pro Flug.
    • äti 28.03.2020 17:15
      Highlight Highlight ... was machst du mit 2 Mio Masken/Tag?
    • Hercanic 28.03.2020 17:41
      Highlight Highlight @äti
      Zitat Daniel Koch:
      "Man muss wissen, wir verbrauchen zurzeit etwa 2 Millionen Masken pro Tag."
    Weitere Antworten anzeigen
  • DaniMano 28.03.2020 14:05
    Highlight Highlight Wahrscheinlich wird das ja auch wieder zensiert aber wenn sich alle daran halten frage ich mich warum bei uns in der Gegend die Helikopter hin und her fliegen und die Grenze kontrollieren?
    • äti 28.03.2020 17:16
      Highlight Highlight ... frag doch die Helis.
  • Ricardo Tubbs 28.03.2020 14:01
    Highlight Highlight Verstehs nicht.das sind ja nur die massnahmen. Der CH gehts nicht besser als vor 2 wochen. Das haben wir dem langsam reagierenden BR zu verdanken, welcher angst vor einer ausgangssperre hat.
    • Kruk 28.03.2020 16:34
      Highlight Highlight Verschärfende Massnahmen werden wohl bei schönem Wetter oder eventuell vor dem Osterwochenende kommen, insofern die Leute nicht freiwillig zu Hause bleiben.

      Man muss auch daran denken dass die negativen Nebeneffekte einer Ausgangsperre gewaltig sind.
    • äti 28.03.2020 17:18
      Highlight Highlight Tubbs: was ist eine Ausgangssperre für dich? Warum machst du das nicht freiwillig?
    • Kruk 28.03.2020 18:08
      Highlight Highlight wenn es zu wenige sind die dies Freiwillig machen und sobald der Zeiger wieder nach oben geht kommt die Ausgangssperre, auch in der Schweiz.
      Es wurde deutlich gesagt dass dieses Thema noch nicht vom Tisch ist.
      Es ist ein Mittel um die Ausbreitung hochansteckender Krankeiten zu verlangsamen, wenn auch nicht das einzige.

      https://www.fr.de/panorama/studie-ausgangssperren-ausbreitung-coronavirus-deutlich-eingeschraenkt-zr-13603913.html

      Auch Äti weiss was darunter verstanden wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matterhorn 28.03.2020 13:55
    Highlight Highlight Punkt 2 stimmt so nicht! Ich sehe immer noch in den Naherholungebieten hunderte von Leuten, die mit dem Auto anreisen...
    • DaniMano 28.03.2020 17:41
      Highlight Highlight Bei uns hats Rasergruppen welche sich und andere gefährden. Gerade vor ein paar Minuten hat einer ein Auto angefahren.

      Resultat: das Spital darf sich nun, mitten in der Corona-Krise, mit 2 Patienten herumschlagen wovon eine unschuldig.
  • Antichrist 28.03.2020 13:52
    Highlight Highlight Wenn ich all die Bekannten anschaue, die ihre Kinder miteinander austauschen, spielen lassen und zum einkaufen mitnehmen, glaub ich nicht, dass es abflacht.
    Wenn wir 1 Million Masken pro Tag benötigen, dann sind die 70'000, die bald täglich produziert werden können eigentlich nichts.
    • Kruk 28.03.2020 17:35
      Highlight Highlight Was mir aufgefallen ist, ist das wir drei Wochen gebraucht haben um das Abstandhalten zu lernen bzw. dass sich knapp die hälfte daran hält. Nach einer Woche Umsetzung ertrinken wir jetzt beinahe im Eigenlob und es hat bereits eine aufgelockerte Stimmung eingesetzt.


      Vielleicht geht es ein bisschen auf und ab.

  • emilybrontë 28.03.2020 13:49
    Highlight Highlight Und warum genau soll die Situation besser sein, wenn die Armee aufgeboten wird??
    • äti 28.03.2020 17:19
      Highlight Highlight Entlastung von Spitalpersonal.
  • magnet1c 28.03.2020 13:44
    Highlight Highlight Tolles News in schwierigen Zeiten. Dennoch darf man keine falsche Hoffnung hegen und glauben, in zwei Wochen wäre es vorbei. Es hängt von uns allen ab, wie hart der Virus in der Schweiz einschlägt. Je besser das Wetter und je mehr Zeit vergeht, desto eher gehen die Regeln und Erlasse vergessen.
  • Hesperos 28.03.2020 13:32
    Highlight Highlight Ich arbeite in eben diesem Moment für den Zivilschutz vor einem Einkaufscenter. Die Regeln werden sehr schlecht eingehalten. Besonders unverantwortlich verhalten sich viele Senioren. Sie holen zum Beispiel einen heissen Kaffe und schwatzen dann mit ihren Kollegen über die Angstmacherei des Bundesrates. Aber auch Junge weigern sich das Social-Distancing einzuhalten und begrüssen sich ganz normal. Ich denke es muss erst ganz schlimm kommen...
    • Qui-Gon 28.03.2020 20:36
      Highlight Highlight Erst, wenn es einen Nahestehenden erwischt...
  • Locutus70 28.03.2020 13:25
    Highlight Highlight Endlich mal ein Mut machender optimistischer Beitrag!!
    Wenn wir jammern und in Panik verfallen, werden wir die Lage sicher nicht besser machen, sondern nur unseren Geist mit Negativität vergiften.
    Danke für diesen Artikel.
  • Don Alejandro 28.03.2020 13:21
    Highlight Highlight Heute wieder in der Migros ein Kopfschütteln. 4 betagte Damen auf engstem Raum, beim einpacken der Ware darauf aufmerksam gemacht, als Antwort bekam ich ein "isch doch nöd schlimm".
    • egemek 28.03.2020 14:27
      Highlight Highlight Da laufe ich jeweils hustend hinten durch... 😉
    • Licorne 28.03.2020 15:40
      Highlight Highlight Es scheint ganz schwierig zu sein für die Senioren. Sie können oder wollen es nicht verstehen.

      Nach x Telefonaten mit meiner Mutter hatte ich sie vor einer Woche endlich soweit, dass sie nicht mehr "ganz churz zum Beck" geht. Mir zuliebe. Ist mir schlussendlich egal, wem zuliebe. Hauptsache sie meidet Verkaufsstellen.

      Den Ernst der Lage hat sie aber bis heute nicht erfasst.
    • glointhegreat 28.03.2020 16:11
      Highlight Highlight Meine eltern (65 + 66) lassen mich (am samstag) oder meinen sohn (12j), (unter der woche) einkaufen. Sie sind sonst recht konservativ und auf selbständigkeit bedacht. Jetzt gaben sie mir sogar den pin ihrer karte. Ich war, glaub ich, noch nie so stolz auf meine eltern. 🤗
  • Noblesse 28.03.2020 13:20
    Highlight Highlight Es werden immer noch viele Leute trotz Symptome nicht getestet. (Kenne solche Fälle) Somit werden Ketten vielleicht nicht unterbrochen. Weniger Neuansteckungen=weniger schwere Verläufe=weniger Belastung der Spitäler=weniger schwere Beatmungsfälle. Meine einzige Hoffnung=Bevölkerung hält sich an die 2 Meter Regel!
    • Lioness 28.03.2020 15:01
      Highlight Highlight Sobald sie positiv getestet wurden haben sie den Virus bereits weitergegeben. Ob getestet oder nicht: mit Fieber und Husten zu Hause bleiben!
    • Noblesse 28.03.2020 16:14
      Highlight Highlight 5 köpfige Familie. 2 schulpflichtige Kinder + Mutter zu Hause. Vater und ältestes Kind (Sohn A) gehen noch arbeiten. Vater hat Symptome, wird nicht getestet, bleibt zu Hause. Sohn A trägt es an Arbeitsplatz usw. Kette wird nicht nachverfolgbar. Einverstanden? Bei diesem Virus ist 1 + 1= nicht 2, sondern, wie du selber weisst = ? Daher viel mehr testen.
    • Qui-Gon 28.03.2020 20:40
      Highlight Highlight Vater hat Symptome, wird nicht getestet, bleibt zu Hause. Sohn A trägt es an Arbeitsplatz

      Finde den Fehler. Selbstisolation und Selbstquarantäne. Dafür braucht es tamminomol nicht mal einen Test.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alpöhy 28.03.2020 13:17
    Highlight Highlight So liebe Schweizer Ingenieure: jetzt macht bitte mal den Chinesischen Trick und zerlegt eine der Maschinen, damit ihr sie ruckzuck kopieren könnt und dann baut bitte ein paar Dutzend davon😉
    • Chrigi-B 28.03.2020 14:08
      Highlight Highlight Die Anzahl Kisten ist nicht das Problem, die werden ja hier hergestellt von Hamilton.

      Das Problem ist die limitierte Anzahl Menschen die sie bedienen können..
    • Töfflifahrer 28.03.2020 14:12
      Highlight Highlight Wir müssten nur die Pläne hervornehmen welche die Chinesen von uns haben 😏
    • Magnum 28.03.2020 14:22
      Highlight Highlight Die Maschinen werden in der Schweiz hergestellt.

      Ich sähe es darum lieber, wenn der Hersteller qualifiziertes, aber aktuell freigestelltes Personal anderer Firmen für Sonderschichten anstellen könnte. Denn diese Geräte werden längst nicht nur in der Schweiz dringend gebraucht. Und der Hersteller weiss im Unterschied zum per Kriegsrecht zum Auftrag genötigten Grosskonzern General Motors, wie man Beatmungsgeräte industriell herstellt.
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  • Lowend 28.03.2020 13:07
    Highlight Highlight Herzlichen Dank für diesen Text, Helene Obrist. Sie liefern den Beweis, dass es in jeder Krise auch gute Nachrichten gibt und dass auch gute Nachrichten Nachrichten sind. Merci dafür!
  • farbarch1 28.03.2020 13:07
    Highlight Highlight In China musste man in der Not neue Spitäler bauen, hier muss man sie nur nicht abreissen. Zeichen einer Überflussgesellschaft oder eines zu grossen Perfektionismus hier?
    • BVB 28.03.2020 14:06
      Highlight Highlight Zeichen von Wohlstand.
      Was daran schlecht ist, weiss ich nicht .
    • who cares? 28.03.2020 15:05
      Highlight Highlight Es zeigt, dass wir bereits Infrastruktur erneuern, bevor die alte vollends zerfällt. Nennen wir es vorausschauende Plannung.
    • Garfield91 28.03.2020 15:39
      Highlight Highlight Viele Spitalbauten in der Schweiz stammen aus den 60/70er Jahren. Nach 50 Jahren ist die Bausubstanz halt auch nicht mehr das, was es mal war. Da muss man halt mal renovieren oder neu bauen. Passiert momentan oder passierte in den letzten Jahren an vielen Standorten in der Schweiz.
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  • FyRn4d4 28.03.2020 12:57
    Highlight Highlight Mal eine ganz dumme Frage:
    Es wird immer von 8000 Tests pro Tag gesprochen. Bedeutet dies, dass 8000 Personen getestet werden, oder weil ja jede Probe doppelt getestet wird, dass "nur" 4000 Personen getestet werden?

    Macht für mich persönlich keinerlei Unterschied aber interessierten würde es mich trotzdem.
    • Töfflifahrer 28.03.2020 14:14
      Highlight Highlight Gute Frage, sind es 8000 technische Tests oder 4000 Getestete ?
    • Lea Real 28.03.2020 15:22
      Highlight Highlight Ich würde sagen 8000. die genommenen Proben müssen zwei mal getestet werde (im Labor), nicht die Person.
    • glointhegreat 28.03.2020 16:17
      Highlight Highlight 8000 sinds. .... Hab zwar keine ahnung, wollte einfach meinen senf dazugeben.
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  • Bitsundbites 28.03.2020 12:56
    Highlight Highlight Die Schweiz hat meiner Meinung nach bis heute einen guten und maßvollen Mittelweg für die Gesundheit gefunden. Hoffe nur das über Ostern nicht alle in den Süden fahren.
    • Coffeetime ☕ 28.03.2020 15:30
      Highlight Highlight Also ich glaube, da will zur Zeit niemand nach Italien oder Spanien... 🤔
    • Bitsundbites 29.03.2020 11:21
      Highlight Highlight Wenn ich schaue wie viele Camper und Motorhomes am See auf "wilden" Plätzen stehen. Na dann schauen wir mal,....
  • Barbärner 28.03.2020 12:51
    Highlight Highlight ich würde aufpassen mit solchen Beiträgen!

    und Punkt 2 ist völlig nicht wahr! ein guter Teil der Bevölkerung hält sich daran aber lange nicht alle. Heute sind wieder Tausende von Wanderern unterwegs, kaum ist es etwas über 10 Grand warm schert man siche einen Scheiss um die "stay the fuck at home" Regel. Die letzte Woche war kalt, sehr kalt, darum waren weniger Menschen unterwegs als auch schon. In der Deutschschweiz geht es erst richtig los jetzt, wenn kann man da so einen Bericht verfassen!?
    • SLE7EN 28.03.2020 14:11
      Highlight Highlight Die Wanderer sind, solange sie sich an die Regeln halten, eigentlich egal. Was mir persönlich viel mehr zu Denken gibt sind all die älteren Personen beim Einkaufen am Sa morgen trotz vielen Angeboten (Kirchgemeinde, Gemeinde, Gewerbe, Private) dieser Risiko Gruppe den Einkauf zu erledigen.
    • Töfflifahrer 28.03.2020 14:14
      Highlight Highlight Letzte Woche war der Alpstein schon fast überlaufen.
    • _Qwertzuiop_ 28.03.2020 15:31
      Highlight Highlight Es ist keine “stay the fuck home” Regel, es ist eine “Halt dich verdammt nochmal von anderen fern” Regel. Wandern oder spazieren mit ABSTAND und alleine/mit jemandem aus demselben Haushalt ist NICHT verboten und es wird auch empfohlen zwischendrin spazieren zu gehen, da es gesund ist und Depressionen vorbeugt.
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  • Ogden 28.03.2020 12:47
    Highlight Highlight Bitte lasst diesen für die nächste Zeit prominent auf der Startseite von Watson und ergänzt ihn laufend mit weiteren positiven News.
  • Chaoz 28.03.2020 12:40
    Highlight Highlight Schön, danke für die positive Schlagzeile.
    In der Schweiz sind bis jetzt 237 Menschen am Coronavirus gestorben. Wenn ich diese Zahl hochrechne u. z.B. mit den USA vergleiche (Einwohnerzahl USA 380 Mio, CH 8.5 Mio), dann wären das über 10-tausend Tote in den Staaten.
    Ich lese in allen Schweizer Medien, Trump hätte die Situation verschlafen...
    Ich verzichte jetzt darauf, diese Tatsache zu kommentieren.
    • Turicum 17 28.03.2020 14:14
      Highlight Highlight Ich gehe mit dir einig, viele andere aber offensichtlich nicht. Wir Schweizer sind sehr gut darin, Dinge schön zu reden. Im internationalen Vergleich stehen wir aber eher schlechter da, was unser Gesundheitssystem und die Anzahl Betten betrifft. Ich bin zum Glück nicht in der Risikogruppe und nach einer zweiwöchigen Isolation, während der ich krank war (ziemlich sicher war es das Coronavirus) über den Berg, aber ich kenne viele Junge die zur Risikogruppe gehören und hoffe sehr dass ihnen nichts geschieht. Tja wir werden sehen wie es kommt und abgerechnet wird am Schluss.
    • Magnum 28.03.2020 14:25
      Highlight Highlight @Chaoz

      Nur zu, kommentiere! Aber lass Dir besser noch etwa drei Wochen Zeit mit Deinem Kommentar, denn das ist in etwa die Verzögerung, mit welcher die Pandemie soeben die USA erfasst. Eine USA, in welcher epidemiologische Massnahme eine Frage der parteipolitischen Zugehörigkeit sind...
    • Ruedi56 28.03.2020 14:35
      Highlight Highlight Abwarten... die USA werden noch eine schlimme Zeit erleben, weil sie etwas zurück liegen mit dem Ausbruch. Mal so als Vergleich NewYork hat etwa gleichviel Einwohner wie die Schweiz, aber bereits doppelt so viele Infiszierte! Da werden Die Zahlen indem USA leider sehr bald hochschnellen die kommenden Wochen
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  • Zing1973 28.03.2020 12:30
    Highlight Highlight Diese Krise, hat mein Leben auf den Kopf gestellt. Da kommen solche guten Nachrichten gerade richtig. Ich hoffe daher, dass die Bevölkerung dies als Motivation ansieht, mit social distancing und zu Hause zu bleiben weiter macht. Auch wenn es, je länger das andauert, allen schwerer fällt. Daher sage ich: Durchhalten, durchhalten, durchhalten...
    • Yupidu 28.03.2020 12:55
      Highlight Highlight Absolut mit dir einverstanden, bis auf dem letzten satz.... durchhalten ??? hallo.. sind wir so verwöhnt, dass wir provisorische milde Einschränkungen nicht vertragen können ohne auf Luxusniveau jammern zu müssen?
      Einfach weitermachen gemäss BAG Anweisungen.... das Blitzen kann starten
    • Aglaya 28.03.2020 13:58
      Highlight Highlight @Yupidu

      Für manche Menschen bringt die momentane Situation mehr als nur "milde Einschränkungen". Manche wissen kaum, wovon sie in den nächsten paar Wochen oder Monaten leben sollen, Risikogruppen getrauen sich kaum noch aus dem Haus, Leute in meiner Situation (alleinlebend, seit zwei Wochen in Selbstisolation wegen Husten) haben seit gefühlten Ewigkeiten keinen Menschen mehr gesehen. Für manche mag sich nur wenig geändert haben, andere erkennen ihr Leben kaum noch wieder.
    • JackMac 28.03.2020 14:40
      Highlight Highlight @yupi; wenn deine Firma total runterfahren hat müssen, hat das nichts mit Luxus und Yupidu zu tun.
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  • Hierundjetzt 28.03.2020 12:30
    Highlight Highlight Alles halb so schlimm? Nein. Die kleine Bevölkerungszahl, grosse sozialen Kontrolle, einen starken Staat, gepaart mit grossem Reichtum machts aus.

    Unvorstellbar, dass wir je NY Zustände bei uns hätten.
    • Chrigi-B 28.03.2020 13:06
      Highlight Highlight Sprechen wir Ende nächster Woche nochmals darüber.

      Dann sehen wir ob man uns mit Italien und Spanien oder Südkorea einzustufen hat.
    • Hierundjetzt 28.03.2020 14:16
      Highlight Highlight Hoffen wir nicht 😕
  • Zat 28.03.2020 12:28
    Highlight Highlight Hoffen wir, dass es reicht, rechtzeitig reicht. Z.B. Schutzmasken: Gem. BAG verbraucht die Schweiz jetzt schon 1-2 Mio. Masken täglich. Die zwei neuen Maschinen, wenn sie dann laufen, produzieren 2 x 32'000 = 64'000 Masken pro Tag - und das erst ab Mitte April.
    • Ueli der Knecht 28.03.2020 12:52
      Highlight Highlight Das sind zwei unterschiedliche Typen, Zat. Das BAG sprach von Einweg-Hygienemasken, die nach jeweils zwei Stunden im Einsatz weggeworfen und mit neuen ersetzt werden müssen.

      Die zwei Maschinen werden FFP2-Masken produzieren, die über längere Zeit getragen und wieder verwendet werden können.
    • Ruedi56 28.03.2020 14:37
      Highlight Highlight Und 1 Maschine produziert primär für den Kt Zürich, da dieser diese gekauft hat.
  • Hoopsie 28.03.2020 12:28
    Highlight Highlight Einerseits macht es einem ein bisschen stolz, aber auf der anderen Seite denkt man auch, warum haben wir das nicht vorher schon bedacht. Nun ist es aber zu spät für den weinerlichen Rückblick. Man wünscht sich für die Zukunft, lieber in Intensivversorgung (Betten, Notspitäler, Masken, Schutzmaterial usw.) zu investieren, als nutzlose Flieger anzuschaffen. Wer nun: "Aber ... " schreit, der Virus hätte weitaus tödlicher sein können. So wie er jetzt ist, ist irgendwie Glück im Unglück.
    • Aniki 28.03.2020 14:22
      Highlight Highlight Das eine gegen das andere auszuspielen ist nicht sonderlich hilfreich. Nebstdem ist man im nachhinein auch immer schlauer. Ein jeder von uns.
      Ich gebe ihnen aber recht, man hätte sich noch besser auf dieses Szenario vorbereiten müssen.
      Und doch bin ich sehr zufrieden mit unserer Regierung bisher.
  • Kruk 28.03.2020 12:27
    Highlight Highlight Bei Punkt 2 wird sich erst noch zeigen ob wir über genügend Durchhaltewille verfügen, auch wenn ich an Ostern denke. Zuerst brauchte man 3 Wochen um es umzusetzen und jetzt denken viele schon an Auflösung.
    Interessant wäre auch ein Abgleich dieser Handydaten mit den Aussentemperaturen.
  • Wolf von Sparta 28.03.2020 12:26
    Highlight Highlight Sehr gut! Das hört man gern!
    Soviel ich weiss sind die meisten Spitäler in der Schweiz praktisch noch leer. Zumindest in Luzern ist dies der Fall. Dort ist auf der extra eingerichteten Intensivstation niemand/praktisch niemand. Auch beim Unispital Basel, war sich niemand am testen und dem Sicherheitspersonal war sogar „langweilig“ (gemäss deren Aussage). Mal schauen wie es sich entwickelt!
  • imposselbee 28.03.2020 12:22
    Highlight Highlight Hamilton wurde in der USA quasi von Trump gestern annektiert, somit ist es nur eine Frage der Zeit, bis Hamilton Schweiz alle Beatmungsgeräte in die USA liefern muss.
    • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 28.03.2020 12:43
      Highlight Highlight Der Bund hat ein Exportverbot für Medizinprodukte in Nicht-EU-Länder verfügt. Da kann Trump täubelen wie er will.
    • mrmikech 28.03.2020 12:48
      Highlight Highlight Hamilton AG hat Sitz in die Schweiz. Hier hat Trump nichts zu sagen.
    • imposselbee 28.03.2020 12:58
      Highlight Highlight @AfterEightUmViertelVorAchtEsser
      Tja, das bezweifle ich sehr, dass sich der Bund dagegen erfolgreich wehren könnte. Desperate times, desperate measures
      Die USA befindet sich jetzt im Kriegszustand.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Erklärbart. 28.03.2020 12:19
    Highlight Highlight Ohne in überschwänglichen Euphorie zu verfallen: herzlichen Dank für diesen Beitrag! Nebst all den "X Tote da, zig Infizierte hier, Mangel/Knappheit an Betten dort" Beiträgen ist dieser hier eine wohltuende Abwechslung.
  • grandvlad 28.03.2020 12:19
    Highlight Highlight Ich finde super, wie die CH handelt!!
    Auch wenn Frankreich, Deutschland sperren; CH findet einen Weg und die CH-Bevölkerung hält sich an die Regeln des Bundes👍😇
    • redeye70 28.03.2020 13:28
      Highlight Highlight Sollte noch viel mehr Beispiel machen. Möglichst weg von der Abhängigkeit. Da draussen gibt es keine Freunde, Frankreich und Deutschland haben es deutlich gezeigt. Und China ist von gar niemanden der Freund.
    • Varanasi 28.03.2020 13:46
      Highlight Highlight In Deutschland hingen die Masken im Zoll.
      Klar, kann man da drüber streiten, dass hier die Bürokratie Vorrang hat in so einer Situation.... aber dass man grundsätzlich basht, das stösst mir sehr auf.
  • 34RS90 28.03.2020 12:18
    Highlight Highlight Voila, ist also nicht immer alles Negativ..!
  • Varanasi 28.03.2020 12:17
    Highlight Highlight Das Deutschland noch Schutzmasken stimmt nicht. Watson Liveticker:

    „Inzwischen hat sich die Lage um den Export von medizinischem Schutzmaterial entspannt: So bestehen in Deutschland keine Einschränkungen mehr beim Export von diesem Material in die Schweiz, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Freitag mitteilte. Die Waren seien unterwegs oder bereits im Land. Alle dem Seco bekannten Probleme seien gelöst“
    • chrimark 28.03.2020 13:01
      Highlight Highlight Meine Worte, schön das es noch jemandem aufgefallen ist.
      Die eingeführten Bewilligungen für Exporte aus DE machen es etwas langsamer und aufwändiger. Dafür landet das Material nicht auf tutti & Co.
  • Le French 28.03.2020 12:13
    Highlight Highlight Und was ist mit dem leeren, alten Triemli in Zürich?
  • AF25 28.03.2020 12:08
    Highlight Highlight Gemeinsam 😎

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