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Der Andrang vor den Impfzentren nimmt zu – wer sich jetzt noch impft

Seit bekannt ist, dass die Zertifikatspflicht auf Restaurants, Kinos und weitere Freizeitangebote ausgeweitet wird, erleben Impfzentren schweizweit einen starken Andrang. Wir schauen uns diese «Neo-Impfwilligen» genauer an.
15.09.2021, 10:5016.09.2021, 10:53
Lea Senn
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Gründe, warum man sich erst rund drei Monate verzögert für die Impfung anmeldet, gibt es viele: Einerseits steigen die Auslastungen auf den Intensivstationen – andererseits ist man nach dem neusten Bundesratsentscheid ohne Zertifikat bei diversen Freizeitangeboten eingeschränkt.

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Seit Ende der Sommerferien diskutiert der Bundesrat über die Ausweitung der Zertifikatspflicht. Seither sind die Erstimpfungen schweizweit wieder deutlich angestiegen.

Vergleich nach Altersgruppe

Alle Altersgruppen (ausser die nicht zugelassenen unter 12-Jährigen) verzeichnen seit Anfang August einen Anstieg bei den Erstimpfungen. Am deutlichsten ist dieser bei den Kindern und Jugendlichen aus der Altersgruppe 10 bis 19. Doch auch aus der Altersklasse 80+ lassen sich in diesen Tagen trotz bereits hoher Impfquote von über 83 Prozent nochmals zusätzliche Personen impfen.

Die 70- bis 79-Jährigen sind mit insgesamt 84,6 Prozent vollständig Geimpften am besten geschützt. So präsentieren sich die Impfquoten nach Altersklasse im Moment:

Kantonaler Vergleich

Die meisten Erstimpfungen wurden in den letzten Tagen in Solothurn verabreicht, wo sich täglich 0,32 Personen pro 100 Einwohner zur Impfung entschieden haben. Ebenfalls viele Neukunden in ihren Impfzentren haben Graubünden und Glarus.

Wenig Umdenken gab es hingegen im Kanton Obwalden, der schon jetzt nach Appenzell Innerrhoden die zweittiefste Impfquote ausweist.

Die folgende Grafik zeigt, wie sich die Erstimpfungen seit Anfang August in jedem Kanton entwickelt haben. Es zeigt sich, dass der gesamtschweizerische Anstieg auf Aufwärtstrends in den allermeisten Kantonen basiert.

Die Ausnahmen bilden auch hier Obwalden und das ebenfalls vom BAG erfasste Fürstentum Liechtenstein.

Entwicklung der Erstimpfungen seit Anfang August nach Kanton

Bild: watson

Internationaler Vergleich

Setzt sich der aktuelle Trend fort, könnte die Schweiz den Anschluss an die Impfquoten der Nachbarländer schaffen – Österreich liegt mit 62 Prozent mindestens einmal geimpfter Bevölkerung nur noch knapp vor der Schweiz. Die höchste Quote verzeichnet Frankreich: 73 Prozent der Bevölkerung ist zumindest teilweise geimpft.

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