Schweiz
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Eine Absperrung mit einem Verbotsschild sperrt den Kleinboothafen am Murtensee, um mit den Empfehlungen des Bundes zu Social Distancing in Zeiten der Coronakrise durchzusetzen, in einem Park in Murten am Montag, 13. April 2020. (KEYSTONE/Adrian Reusser)

Aktuelle Absperrung mit Verbotsschild beim Kleinboothafen in Murten am Murtensee. Bild: KEYSTONE

Raser, «Protzer» und Bussen – so verlief das Oster-Wochenende aus Polizeisicht

Am Ostermontag ziehen die Kantonspolizeien vorläufige Bilanz. Ein Überblick.



Das Wichtigste in Kürze:

Trotz des schönen Wetters über die Ostertage hat sich die Schweizer Bevölkerung laut offiziellen Rückmeldungen* gut an die Regeln zur Eindämmung des Coronavirus gehalten. Verstösse gab es zumeist von Jugendlichen oder von Familien. Die Menschen verzichteten auf eine Reise ins Tessin, der sonst übliche Stau am Gotthard blieb aus.

* Die Story wird fortlaufend ergänzt, sobald die Rückmeldungen aus weiteren Kantonen eintreffen.

«Wir hatten mit mehr Verstössen gerechnet.»

St. Galler Polizeispecher

Wer hielt sich nicht an die Regeln?

Nach Polizeiangaben hielt sich die Mehrheit der Bevölkerung über das verlängerte Wochenende an die geltenden Corona-Regeln. Allerdings habe die Polizei immer wieder wegen Verstössen ausrücken müssen, sagte Bernhard Graser, Mediensprecher der Kantonspolizei Aargau. Diese seien oft von Jugendlichen und jungen Erwachsenen begangen worden.

>> Alle aktuellen Coronavirus-Meldungen im Liveticker

Aber auch Familien verstiessen überdurchschnittlich häufig gegen die Regeln, wie Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen erklärte.

Vielfach hätten mehrere Familien gemeinsam etwas unternommen, so dass die Gruppen deutlich mehr als die maximal erlaubten von fünf Personen umfasst hätten. «Das Unverständnis, dass dies nicht erlaubt ist, war gross.»

Alles in allem zog Krüsi eine positive Bilanz. «Wir hatten mit mehr Verstössen gerechnet.» Erfreulich sei, dass die Disziplin von Tag zu Tag besser geworden sei – die Bevölkerung habe zunehmend gelernt, was erlaubt sei und was nicht.

Die Polizei versuchte meist mit Gesprächen und Aufklärung, die Situation zu klären. Bussen seien nur wenige ausgesprochen worden, sagte der St.Galler Polizeisprecher. Vereinzelt seien «uneinsichtige und arrogante» Personen gebüsst worden, die sich auf abgesperrten Plätzen aufhielten.

Auch zahlreiche andere Kantonspolizeien setzten auf Sensibilisierung, darunter jene von Bern, Zürich, Waadt und Genf und von der Innerschweiz. Und verteilten wenn nötig Bussen, wie wir gleich sehen bei der Bilanz einzelner Kantone.

Gab es viele Hinweise aus der Bevölkerung?

Ja.

Viele Hinweise auf Verstösse kamen von Bürgerinnen und Bürgern. Allerdings traf die Polizei vor Ort dann oft eine «coronakonforme» Situation an, wie der St.Galler Polizeisprecher sagte. Manche Menschen seien besorgt und wollten eine gewisse Verantwortung übernehmen, erklärte sein Kollege aus dem Kantona Aargau dazu.

Zudem seien viele Menschen in Zeiten der Coronakrise dünnhäutig und störten sich an Dingen, die für sie sonst kein Problem seien, sagte Krüsi. Es bestehe auch eine gewisse Überempfindlichkeit. Wahrscheinlich auch deshalb gab es überdurchschnittlich viele Meldungen wegen Ruhestörung oder Lärmbelästigung. Da die Menschen derzeit mehr Zeit zuhause verbringen, kam es vermehrt zu Konflikten zwischen Nachbarn, wie Krüsi ausführte.

Appenzell

Wie die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden am Ostermontag mitteilte, werde die Zufahrt zum Alpstein, einem äusserst beliebten Ausflugsziel, stark eingeschränkt. Mit sofortiger Wirkung, das heisst, ab Montag, 14.30 Uhr.

«Wegen des grossen Zustroms von Touristen in Richtung Alpstein werden an verschiedenen Zufahrtsachsen Anhalteposten eingerichtet. Es können nur noch Fahrzeuge in Richtung Alpstein fahren, die einen triftigen Grund zu dieser Fahrt haben.»

Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden

Basel

Die Baslerinnen und Basler haben sich aus Sicht der Kantonspolizei Basel-Stadt «in ihrer grossen Mehrheit auch über die Ostertage sehr gut an die Auflagen» gehalten.

Die Kantonspolizei Basel-Stadt schreibt:

«In den vergangenen drei Tagen mussten die Polizistinnen und Polizisten 76 Ordnungsbussen ausstellen. Es gab dabei keine spezifischen Schwerpunkte. Insgesamt beläuft sich die Anzahl der bis dato ausgestellten Ordnungsbussen auf 653 – mehrheitlich, weil die fehlbaren Personen den Mindestabstand nicht beachtet haben. Bezüglich Häuslicher Gewalt gab es bei den polizeilichen Einsätzen keine überdurchschnittlichen Auffälligkeiten.»

Graubünden

Derweil zog die Stadtpolizei Chur betreffend der Einhaltung der vom Bund erlassenen Weisungen über die Ostertage ein durchwegs positives Fazit, wie es am Montag hiess.

Bild

Zwei Meter Mindestabstand auch am Rheinufer. bild: stadtpolizei chur

Die Polizisten kontrollierten nicht nur das Social Distancing, sondern auch, ob sich die Leute an das kantonale Feuerverbot (wegen der anhaltenden Trockenheit) hielten. Dies sei mit Ausnahme von drei benutzten Grillstellen sehr gut eingehalten worden, teilte die Stadtpolizei Chur mit.

Schaffhausen

Die Schaffhauser Polizei hat über die Osterfeiertage die Patrouillentätigkeitnochmals laut eigenen Angaben verstärkt und zieht grundsätzlich eine positive Bilanz.

Im Rahmen der Patrouillentätigkeit seien von Donnerstagabend bis Montagnachmittag rund 235 Personen angesprochen worden. Aus der Bevölkerung gingen rund 25 Meldungen betreffend Verstössen gegen die BAG-Bestimmungen ein sowie rund 20 Meldungen betreffend Ruhestörungen. «Es resultierten insgesamt 16 Wegweisungen wobei jedoch keine Ordnungsbussen ausgestellt werden mussten.»

Schwyz

Eine grundsätzlich positive Bilanz zog am Montag auch die Kantonspolizei Schwyz. Man sei zwar mit verstärkter Präsenz im öffentlichen Raum unterwegs gewesen. Es seien aber nur «in wenigen Fällen» Bussen ausgestellt worden.

Tessin

Keine Menschenansammlungen und keine Unfälle von Risikosportlern: Die Tessiner Kantonspolizei zieht nach dem Osterwochenende eine positive Bilanz. Die Mehrheit der Personen habe sich in den vergangenen Tagen verantwortungsbewusst verhalten. Die Tessinerinnen und Tessiner seien diszipliniert – das hätten sie am Wochenende gezeigt, sagte Stabschef Matteo Cocchi an einer Pressekonferenz.

Luftaufnahme des Piazza Grande in Locarno, am Sonntag, 12. April 2020. Bundesrat und Tessiner Regierung hatten schon fuer das vergangene Wochenende explizit dazu aufgerufen, nicht ins Tessin zu fahren. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)

Luftaufnahme vom Seeufer in Locarno, am Sonntag, 12. April 2020. Bild: TI-PRESS

Auch die Mitbürgerinnen und Mitbürger aus dem Norden hätten die Botschaft verstanden und seien zu Hause geblieben, sagte Cocchi. An den touristischen Hotspots des Kantons sei es zu keinen nennenswerten Menschenansammlungen gekommen.

Die Polizei habe insgesamt 70 Mal intervenieren müssen und dabei 30 Disziplinarbussen verteilt. Es sei in den vergangenen Tagen zu einem schwereren Autounfall sowie zu zwei Velounfällen gekommen. Auch im Haushalt seien Personen verunfallt.

Dem Aufruf, keine Risikosportarten auszuüben, habe die Bevölkerung Folge geleistet, resümierte Cocchi. Diese positive Bilanz gebe Hoffnung für die kommenden Wochen, in denen es weiterhin viel Disziplin und Verantwortungsbewusstsein brauche.

Zug

Die Zuger Kantonspolizei meldete am Ostermontag, dass sie einen unbelehrbaren Coiffeur verzeigt habe. Dies, weil der 47-Jährige in Baar am Samstag einem Kunden gegen Bezahlung die Haare schnitt, wie bzbasel.ch berichtet. Ansonsten seien bei der Polizei des Kantons Zug übers Wochenende mehrere Dutzend Meldungen im Zusammenhang mit den von Bund und Kanton erlassenen Weisungen eingegangen. Doch der grösste Teil der Bevölkerung habe sich an die Vorgaben gehalten.

Zürich

Die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich registrierte über das Oster-Wochenende mehr als 330 Meldungen betreffend das angebliche Nichteinhalten der Abstandsregeln oder das Versammlungsverbot (nicht mehr als 5 Personen).

Bei den Überprüfungen hatten sich die Gruppierungen meist bereits wieder aufgelöst, wie es heisst. In den anderen Fällen hätten die Polizistinnen und Polizisten im Gespräch auf die Bestimmungen aufmerksam gemacht. «Sie appellierten auch an die soziale Verantwortung der Betroffenen und an ihre Solidarität gegenüber der Gemeinschaft, im Besonderen gegenüber den gefährdeten Personen. Es mussten jedoch vereinzelt Personen oder Gruppen weggewiesen werden. Covid-19-Ordnungsbussen mussten fünf ausgestellt werden.»

Die Kantonale Seepolizei führte im Rahmen ihrer Patrouillentätigkeit oder aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung Kontrollen durch. In 15 Fällen seien Schiffsführer ermahnt worden, die geltenden Bestimmungen einzuhalten.

«Insgesamt wurden die Weisungen des Bundesrates zum Schutz vor dem Coronavirus durch die Bevölkerung im Kanton Zürich gut eingehalten.»

Kantonspolizei Zürich

Wie liefs im Strassenverkehr?

Dass die Leute vermehrt zuhause blieben, zeigte sich auch auf den Strassen. So gab es für einmal an einem Wochenende freie Fahrt Richtung Süden. Am Karfreitag war vor dem Gotthard-Nordportal laut Viasuisse kein Stau zu verzeichnen.

Laut der Kantonspolizei Uri lag das Verkehrsaufkommen Richtung Süden am Karfreitag bei bei weniger als 10 Prozent im Vergleich zu anderen Jahren. So waren noch rund 1800 Fahrzeuge in Richtung Süden unterwegs. Zu Spitzenzeiten waren es in anderen Jahren um Ostern etwa 17'000. Die Tessiner Polizei wollte am späteren Montagnachmittag vor den Medien Bilanz ziehen.

Was ist mit Rasern und «Protzern»?

Zahlreiche Auto- und Motorradfahrer schienen die relativ leeren Strassen mit Rennstrecken verwechselt zu haben. Besonders viele Raser zog die Aargauer Polizei nach Geschwindigkeitsmessungen auf der A1 bei Spreitenbach aus dem Verkehr.

Die beiden schnellsten Autos, gelenkt von jungen Männern, waren mit 235 respektive 224 statt der erlaubten 120 Stundenkilometer unterwegs. Später zog die Polizei noch einen 22-jährigen Autolenker aus dem Verkehr, der in der Nacht auf Sonntag gleichenorts mit 219 Stundenkilometern erfasst worden war.

Am Brünigpass im Kanton Bern wurde am Karfreitag eine Motorradgruppe aus dem Verkehr gezogen. Der Schnellste der Gruppe war ausserorts mit Tempo 172 bergwärts unterwegs, die anderen vier hatten zwischen 151 und 163 Kilometer pro Stunde auf dem Tacho.

Die Raser und «Protzer», welche die leeren Strassen vermehrt in Beschlag nähmen, seien zunehmend ein Problem, sagte Graser. Bei der Kantonspolizei seien über die Ostertage laufend Lärmklagen ein, die sich auf meist sehr junge Männer bezögen, die in leistungsstarken Autos herumfahren und mit unnötigen Beschleunigungsmanövern bewusst Lärm verursachen würden.

PS: Die Einbrecher habens derzeit schwer

Positive Auswirkungen haben die vielen Daheimgebliebenen auf die Einbruchsstatistik: Die Zahl der Einbrüche in Privathaushalte sei seit Beginn der Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus sehr tief, bestätigten die Polizei-Sprecher Krüsi und Graser – und dies auch im Vergleich mit dem tiefen Niveau der vergangenen Monate.

(dsc/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Jo Blocher 15.04.2020 07:23
    Highlight Highlight Die Kommentare hier erinnern mich spontan an Hoffmann von Fallerslebens Spruch: "Der grösste Lump im ganzen Land ist und bleibt der Denunziant".
  • passiver Überströmer 14.04.2020 15:04
    Highlight Highlight Ich bin mit viel dem Lastenrad unterwegs, transportiere Waren in Zürich. Auf der Bahnhofstrasse hat mir ein gelber Ferrari den Vortritt genommen, ich musste ausweichen, es kam fast zum Sturz meinerseits wegen Tramgeleisen. Der hat mich noch angeschrien ich hätte genug Platz. Nicht mal jetzt zeigen diese dreckigen Egoisten ein wenig Rücksicht, es ist zum kotzen. Hätt ich den besser gerammt?
  • Eh Doch 14.04.2020 10:15
    Highlight Highlight Ich verstehe diese Autosexuellen nicht. Es ist einfach egoistisch gegenüber den Mitmenschen, wieso muss ein Auto noch lauter sein als es sonst schon ist? (Bewohner an einer 50er Strecke)
  • herrkern (1) 14.04.2020 09:03
    Highlight Highlight Der Beste war der Audi-RS6 Fahrer, der bei uns im Quartier nach der Strasse auf den Üetliberg gefragt hat. Nummernschild: LU

    Was ist nur falsch gelaufen mit diesen Leuten? Drosselklappen im Sport-Modus, geleaste Karren, und dann auf den Üezgi fahren wollen. Echt jetzt.
    • Grubinski 14.04.2020 17:59
      Highlight Highlight Cool. Wissen Sie was bei mir der Beste war? All die AG,SG,SZ,TG, VD & ZH, von denen ich vorgestern auf dem Autobahnabschnitt Kriegstetten-Schönbühl umzingelt war. Auf Solothurner und Berner Kantonsgebiet war ich neben meinem Vordermann der einzige, der nicht ausserkantonal war.
      So viel zum Thema "bleibt zu Hause"
  • Toerpe Zwerg 14.04.2020 08:56
    Highlight Highlight Die SeePo Zürich war ausserordentlich freundlich und hat mit Augenmass beurteilt.
  • nafets 14.04.2020 07:51
    Highlight Highlight schon unglaublich, was sich in den letzten Tagen auf den Strassen abspielt. all diese Paarungswilligen, mehrheitlich Migrationshintergründigen Autolenkern die mit Ihren von Papa geleasten, oder gemieteten Boliden Ihre Balzfahrten ausführen, gehört Führerschein und Fahrzeug definitiv entzogen. In einem Interview beklagt sich sogar so ein Vollpfosten, dass jetzt sein Leasing für die Katze sei...
    dass solche unterbelichteten Teenager solch Autos noch vermietet erhalten, sollte ja grundsätzlich schon verboten werden. Hoffe, dass da wirklich radikal und härter durchgegriffen wird.
    • Beat_ 15.04.2020 14:55
      Highlight Highlight Also den schlimmsten Prozer, der ich gesehen habe, fuhr mit seinem Mercedes-Cabriolet in fragwürdiger Geschwinidkeit über eine Nebenstrasse und flog fast aus der Kurve.
      Und der Typ wr "Mittelalterlich" und wahrscheinlich ohne Migrationshintergrund. Aber definitv unsymphatisch.
  • DrDeath 14.04.2020 01:07
    Highlight Highlight Ich hab ob des schönen Wetters dieses Wochenende das Cabrio ein bisschen rausgeholt. Wer's nicht weiss: in Tunnels ist es im Cabrio schon normalerweise extrem laut. Dann gibt's da so Chaoten, die im Tunnel mit ihren (meist) Töffs absichtlich so viel Krach wie möglich machen. Da fallen einem die Ohren ab. Meine Meinung: Gar nicht erst büssen oder Schein abnehmen. Zusehen lassen, wie das geliebte Fahrzeug durch die Schrottpresse gedreht wird. DAS hilft.
    • dorfne 14.04.2020 07:37
      Highlight Highlight An Ostern sind bei uns in der Begegnungszone zwei Töfffahrer mehrmals die Begegnungszone mit Brummbrumm rauf- und runtergedonnert. War wohl als Aufmunterung für die Daheimhebliebenen gemeint.
  • _Qwertzuiop_ 14.04.2020 00:42
    Highlight Highlight Leider gab es ja doch einige, welche versucht haben in den Süden zu fahren. Ein netter Mitbürger aus dem Flachland hat mich am Samstag fast von der Strasse gedrängt beim Überholen und wieder andere sind mit Fahrrädern ins Engadin gefahren (und ja, ich war auch unterwegs aber um Einkäufe im Nachbardorf auszuliefern). Zum Glück sind die meisten nicht so egoistisch. Danke dafür.
  • Randalf 13.04.2020 22:36
    Highlight Highlight
    Hahaha.

    Die passende Werbung dazu.

    The informers.😎
    Benutzer Bild
  • Shaun 13.04.2020 22:14
    Highlight Highlight Schade hatte ich heute auf dem Balkon nichts zur Hand ... als an der Ampel vor meinem Haus ein Corvette Cabrio im stehen immer wieder aufs Gas gedrückt hat um den Motor hochheulen zu lassen!
    • Woichbinistvorne 14.04.2020 08:50
      Highlight Highlight Also wenn man so gut gelegen wohnt, dann besorgt man sich eine Packung Wasserballone und wirft damit. :-)
  • Team Insomnia 13.04.2020 20:26
    Highlight Highlight „Die beiden schnellsten Autos, gelenkt von jungen Männern, waren mit 235 respektive 224 statt der erlaubten 120 Stundenkilometer unterwegs.“

    Es waren ein 19 Jähriger mit gemieteten M6 und ein 21 Jähriger mit ebenfalls gemietetem RS6. Es besteht zudem der Verdacht das es ein Rennen war, da beide innerhalb weniger Sekunden geblitzt wurden. (Der M6 hätte demnach „gewonnen“🤭👌)

    Frage:
    Gibts dafür Knast unbedingt? Weis hier jemand bescheid?
    • Coffeetime ☕ 13.04.2020 21:02
      Highlight Highlight Keine Ahnung, aber ich hoffe, dass sie auf eine schwarze Liste der Autvermieter kommen und nie mehr ein Auto mieten können...
    • Filzstift 14.04.2020 06:22
      Highlight Highlight Zu Coffeetime: Wohl kaum, denn Vermieter, die solche Listen führen, vermieten auch nicht an 19-jährige, erst recht nicht solche Fahrzeuge. Muss also wohl eher ein (privater?) Vermieter gewesen sein, dem das egal gewesen war.
    • lilie 14.04.2020 07:15
      Highlight Highlight @Team Insomnia: Ja, ein Raser kann mit bis zu vier Jahren Gefängnis bestraft werden.

      Sein Auto wird zudem eingezogen und verkauft oder verschrottet, ausserdem wird ihm der Führerausweis entzogen, den er frühestens nach zwei Jahren gegen ein positives verkehrspsychologisches Gutachten zurückfordern kann.

      Das Mieten eines Autos sollte ohne Führerausweis nicht mehr möglich sein.

      Hier ein kurzer, prägnanter Artikel, der auch den Unterschied zwischen Raser und Geschwindigkeitsübertreter erklärt:

      https://www.roadcross.ch/raser/
    Weitere Antworten anzeigen
  • Freethinker 13.04.2020 19:56
    Highlight Highlight ...sein Kollege aus dem Kantona Aargau.

    Ist der Aargau so etwas wie Helvetia? 😉

    Klingt insgesamt gut. Mit über 200 in Richtung Spreitenbach hingegen ist zum 🤢🤮!
    • lilie 14.04.2020 07:18
      Highlight Highlight @Freethinker: In der Coronakrise wird jeder Kanton zum Kantona. 😉

      Und ja, krassa Rasa in Spreitenbacha. 😣
    • dorfne 14.04.2020 07:45
      Highlight Highlight Sie wissen ja...Spreiti und Schwamendingen mit seiner Dichte an Hochbegabten.
  • sunshineZH 13.04.2020 19:11
    Highlight Highlight Ich liebe es Pässe zügig aber mit der nötigen Vorsicht zu fahren (keine Kurven schneiden, Geschwindigkeit anpassen) Da kann es auch mal quitschen oder ein bisschen Qualmen, zum Glück gibts noch freundliche Polizisten welche dies verstehen :)
    • ChlyklassSFI 13.04.2020 22:27
      Highlight Highlight Und die Geschwindigkeit steigt bei sinkender Intelligenz der Fahrer.
    • sunshineZH 13.04.2020 23:41
      Highlight Highlight @ChlyklassSFI Laut deiner Theorie wären Rennfahrer sowie Autofahrer auf Deutschen Autobahnen wohl hirntot 😝
    • ChlyklassSFI 14.04.2020 07:42
      Highlight Highlight Bist du professioneller Rennfahrer oder war dein Kommentar auf Autobahnen in Deutschland (ohne Geschwindigkeitsbegrenzung) bezogen? Falls nicht: Du hast meinen Kommentar bestätigt bzw. in der Kommentarspalte aufs Gaspedal gedrückt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • niklausb 13.04.2020 18:50
    Highlight Highlight Vielfach hätten mehrere Familien gemeinsam etwas unternommen, so dass die Gruppen deutlich mehr als die maximal erlaubten von fünf Personen umfasst hätten. «Das Unverständnis, dass dies nicht erlaubt ist, war gross.»

    Solche Leute (hab solche Nachbarn) haben das Gefühl sie seien anders bzw. besser als Andere. Denen könnte man ein Schild mit den Infos zu Corona in den Garten stellen und sie würden denken das geht sie nix an. Bisschen wie die umvernünftigen alten die finden:" Samstag ist Kommissionen Tag" und am besten gleich zu 2. Gehen. Nach dem Motto: "Ich bi doch gsund."
    • niklausb 13.04.2020 19:25
      Highlight Highlight Und nein es sind Schweizer keine Migranten (die Nachbarn meine ich) nur so als ergänzung weil weiter unten gemutmasst wird dies seien nur Leute mit Wurzeln im Ausland.
    • Coffeetime ☕ 13.04.2020 21:10
      Highlight Highlight Kenne das: vorgestern Party bei den Nachbarn... 10 Autos parkten plötzlich hier... sind etwas Feineres, also trifft det Virus sie sicher nicht 🤦🏻‍♀️

      Was ich unfair finde bei so einem Verhalten ist, wie soll man dem Kind erklären, dass es keine Geburtstagsparty machen darf, wenn die Nachbarn doch auch ein Fest machen? 🤬
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 14.04.2020 00:53
      Highlight Highlight Eltern. Wohl die uneinsichtigste Gattung Mensch. Wie immer: Ausnahmen bestätigen die Regel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maragia 13.04.2020 18:41
    Highlight Highlight Was sind das für Leute, welche mit über 200 kmh (bzw. schon mit über 120km/h) auf der Autobahn rasen? Dafür gibts abgesperrte Rennstrecken.
    Ich als Auto- und Velofahrer hoffe, dass diese harte Strafen bekommen. Auch die Töfffahrer mit knapp 170 km/h den Pass runter riskieren das Leben aller anderen
    • Hzwo 14.04.2020 02:40
      Highlight Highlight Können Sie mir eine Rennstrecke empfehlen hab da den Überblick verloren😋
    • Filzstift 14.04.2020 06:26
      Highlight Highlight Hzwo. In Deutschland soll es welche geben. Aber alles zur richtigen Zeit. Man solle gegenwärtig, so munkelt man, zu Hause bleiben.
    • lilie 14.04.2020 07:21
      Highlight Highlight @Maragia: Hab einen Artikel gefunden, der erklärt, dass Raser in der Schweiz durchaus hart bestraft werden: Auto wird konfisziert, Führerschein weg (dieser kann nur gegen ein positives verkehrspsychologisches Gutachten zurückgefordert werden), sogar Gefängnis bis vier Jahre liegt drin:

      https://www.roadcross.ch/raser/
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Rückbauer 13.04.2020 18:33
    Highlight Highlight Die Ortspolizei bei uns sagt, es sei schwierig, diese Typen zu fassen.
    Als ich der Polizei zwei Nummernschilder nannte, nahmen sie davon Kenntnis und haben die Meldung sogar an die Kantonspolizei weiter geleitet.
    Schlimm finde ich, dass die Autolobby immer noch durchbringt, dass Gesetzesverstösse ab Fabrik in Autos eingebaut oder Kits dafür separat verkauft werden.
    So können auch windige Taugenichtse mit ihren geleasten 250PS-Occasions-Kistchen ganze Strassenzüge in Schrecken und Aerger versetzen, im Glauben, sie hätten dann den Längsten.
    • Weiter denken! 13.04.2020 19:23
      Highlight Highlight Ich wurde von der Kantonspolizei Bern auch belächelt als ich wegen diesen Lärm-Terroristen Anzeige erstatten wollte.

      Es ist echt schlimm was man sich als anständiger Bürger alles bieten lassen muss!
    • infomann 13.04.2020 19:50
      Highlight Highlight mit Politik meinst du SVP und FDP.
      Im Kanton Zürich gab es eine Vorstoss, man wollte Lärm Messgeräte kaufen änlich wie Geschwindigkeit Radar.
      Es wurde gebodigt von SVP und FDP
    • sunshineZH 13.04.2020 22:34
      Highlight Highlight @infomann Habe gehört ausserhalb der Stadt soll es ruhier zu und her gehen 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Baeri19 13.04.2020 18:21
    Highlight Highlight Ich würde diese jungen Autolenker fragen, welche gerne ihre Motoren in Wohngebieten aufheulen, wieso sie dies tun. Sie gehen wohl davon aus, dass dies Frauen spitz macht. Aber gemäss einer Umfrage meinerseits, ist dies auszuschliessen. 🤷🏼‍♂️
    • fw_80 13.04.2020 22:28
      Highlight Highlight Ich finde das generell ein spannender Ansatz, betreffend dem Irrglauben, dass es die Mehrheit des Gegenübers beeindruckt oder gar spitz macht. Mir kommen da Im Gegenzug Frauen mit gemachten Nägeln und aufgespritzten Lippen als erstes in den Sinn.
    • dmark 13.04.2020 22:58
      Highlight Highlight Vielleicht betreiben manche das eher als eine Art der Selbstbefriedigung?
    • Seth 13.04.2020 23:44
      Highlight Highlight Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass der Sound eines Ami V8 Musclecars zB. einfach nur für mich toll ist, und ich niemanden damit beeindrucken will. Es tönt einfach gut und macht Spass diese Kraft mit allen Sinnen zu spüren... In Wohngebieten ist man mit "extra" laut fahren aber falsch, immer, mit allen Fahrzeugen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Coffeetime ☕ 13.04.2020 17:42
    Highlight Highlight Piazza Grande in Locarno sieht anders aus 😉
  • swyss 13.04.2020 17:40
    Highlight Highlight Denunzieren ist in!
    • DunkelMunkel 13.04.2020 18:28
      Highlight Highlight Mehr bitte. Wenn du dich an die Gesetze hältst, hast du nichts zu befürchten.
    • Neruda 13.04.2020 22:13
      Highlight Highlight Herr und Frau Schweizer haben das neue Fernmeld- aka Überwachungsgesetz ja selber angenommen. Wenn man jetzt die Logik von da auch in die analoge Welt übernimmt, sollen sie nicht rummotzen.
    • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 13.04.2020 23:31
      Highlight Highlight Sorry, aber ich habe nichts dagegen, wenn man solche Krawallbrüder der Polizei meldet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Glenn Quagmire 13.04.2020 17:35
    Highlight Highlight Ab in die Schrottpresse mit den Protzer-Autos!
    • Fridu 13.04.2020 17:50
      Highlight Highlight Nein Du kannst denen den geleasten Potenzverstärker nicht wegnehmen, aber Extra Steuer dass es kracht . Dann die Vernünftigen entlasten
    • Erieri 13.04.2020 18:50
      Highlight Highlight Entsprechend hohe Bussgelder bringen auch den notwendigen Effekt
    • Dani S 13.04.2020 18:56
      Highlight Highlight Was ist denn genau ein Protzerauto? Das sieht doch jeder subjektiv. Bitte objektiv bleiben! Das Problem sind immer die Fahrer, nie die Autos...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nelson Muntz 13.04.2020 17:32
    Highlight Highlight Piazza Grande am See?
  • Rethinking 13.04.2020 17:20
    Highlight Highlight „Bussen seien nur wenige ausgesprochen worden, sagte der St.Galler Polizeisprecher. Vereinzelt seien «uneinsichtige und arrogante» Personen gebüsst worden, die sich auf abgesperrten Plätzen aufhielten.“

    ... Heisst das, dass ich künftig meine Parkbusse oder meine Geschwindigkeitsbusse nicht mehr bezahlen muss, wenn ich mich einsichtig zeige und respektvoll benehme?
    • Rethinking 13.04.2020 17:50
      Highlight Highlight Was ich damit sagen will: Lasst die Leute die sich nicht daran halten gefälligst eine Busse bezahlen... Für alles andere wird man ja ebenfalls gebüsst...
    • p4trick 13.04.2020 22:54
      Highlight Highlight @wolge wie willst du belegen dass die weniger als 2m Abstand hatten?? Die Polizei muss hier extra Augen zudrücken, denn sonst erreichen sie das Gegenteil und die Leute werden trotzig was dann weit gefährlicher in der Sache werden kann.
    • Rethinking 14.04.2020 06:04
      Highlight Highlight Die Leute, die die Polizei anrufen, können Beweisvideos erstellen...

      Ich gebe dir bei einem Teil der Leute recht bezüglich trotzig...

      Viele werden jedoch ganz genau wissen, dass sie was Falsches tun und, kaum ist die Polizei weg sich wo anders wieder treffen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • nokom 13.04.2020 17:07
    Highlight Highlight Den Rasern und Protzern bitte gleich den Führerausweis abnehmen. Solche gefährliche Minderbemittelte sollen kein Fahrzeug lenken dürfen. Wenns dumm läuft (was sie mit ihrem Verhalten provozieren), nehmen sie einem sich korrekt verhaltenden Fahrzeuglenker das Leben!

    Und nebst dem wichtigen Grund oben, sind es doch immer hässliche Persönlichkeiten, die sowas nötig haben.
    • Glenn Quagmire 13.04.2020 18:12
      Highlight Highlight Wer mit 235 auf der Autobahn fährt, sieht den Check längere Zeit nicht...
    • infomann 13.04.2020 18:28
      Highlight Highlight Die sind nicht legal, tausende von Autos und Motorräder entsprechen nicht den Vorschriften.
      Unsere Politiker und Polizei schaut einfach weg.
      Ich denke wir Bürger müssen zusammenstehen, Politiker und Polizei mit Klagen überhäufen.
      Diese Lärmbolidenbubi müssen aus dem Verkehr gezogen werden, vielfach sind es auch noch Raser
    • Keller101 13.04.2020 18:33
      Highlight Highlight Und bitte die elenden Klappenauspuffe verbieten. Mittlerweile kann sich leider jeder, wenn die ganze Familie zusammenlegt, eine „AMG“ Knallbüchse leasen.... und die Fahrer denken tatsächlich, dass man die beneidet und bewundert 🙈🙈🙈
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  • Rellik 13.04.2020 17:07
    Highlight Highlight Bin beeindruckt von der Disziplin und Solidarität, sieht doch gut aus :)

Wenn Kantonswappen ehrlich wären – die komplette Edition

Vor ein paar Jahren, watson hatte nur ein paar Freak-Leser (Danke, Freak-Leser!), publizierten wir eine Auswahl an «ehrlichen» Kantonswappen. Die Story fand derart guten Anklang, dass wir ein Sequel produzierten – für ganz alle Kantone reichte es aber nie.

Nun fragten uns vor wenigen Tagen die Lehrlinge der Firma Hoffmann Neopac AG, die einen Webshop mit bedruckten Blechdosen (Korrektur: Hier stand vorher Aluminiumdosen) betreiben, an, ob sie die Sujets für eine 1.-August-Sonderedition …

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