Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
oeschinensee

Idyllische Plätze in den Bergen, wie hier beim Oeschinensee, dürften in diesem Sommer bei Schweizer Feriengästen beliebt sein. bild: shutterstock

Wo hat es eigentlich Platz, wenn alle Schweizer in der Schweiz Ferien machen?

Es zeichnet sich ab: Die Sommerferien wird die Schweizer Bevölkerung im Inland verbringen. Umgekehrt dürften kaum ausländische Gäste unser Land besuchen. Was bedeutet das für die Tourismusdestinationen?



Die Sommersaison zieht die Schweizerinnen und Schweizer ins Ausland. Gemäss Bundesamt für Statistik machten während der Sommersaison (Mai bis Oktober) 2018 rund 10,7 Millionen Schweizerinnen und Schweizer eine Auslandreise. «Nur» 4,1 Millionen Schweizer bereisten im gleichen Zeitraum das eigene Land.

In diese Sommersaison fallen auch Pfingsten, Auffahrt oder die Herbstferien. Trotzdem: Der grösste Teil der Ferien wird während den klassischen Ferienmonaten Juli und August genossen.

Fertig gebadet: Nach starkem Regen am Wochenende ist das Wasser an den Stränden von Rimini zu stark mit Bakterien verseucht. (Archivbild)

Die Strände von Rimini dürften in diesem Sommer für die Schweizer nicht auf dem Ferienplan stehen. Bild: EPA

Für 2020 steht fest: Diese 10,7 Millionen Auslandreisen fallen grösstenteils weg. Wer Ferien machen will, muss in diesem Jahr in der Schweiz bleiben. Doch haben wir überhaupt alle Platz? Und wo?

Schauen wir uns die Situation etwas genauer an:

Anteil ausländischer Gäste

Ein Blick auf die Logiernächte zeigt: Nicht alle Schweizer Regionen sind gleich stark auf ausländische Gäste ausgerichtet. Wir haben hier die Angaben von 2019 gesammelt:

Bild

Im Schweizer Durchschnitt sind 45,3 Prozent der Logiernächte von inländischen Touristen belegt. Die regionalen Unterschiede sind aber gross: Während in Genf vier von fünf Gästen normalerweise aus dem Ausland kommen, sind in der Ostschweiz zwei Drittel aus dem Inland.

Bild

Mit so wenigen Touristen wie in diesem Sommer dürfte man sich die Luzerner Kapellbrücke sonst kaum mal wieder teilen müssen. bild: shutterstock

Wo in diesem Sommer ziemlich sicher weniger Touristen übernachten werden, ist in Städten wie Luzern, Genf oder Zürich. «Die Städte werden nicht so viele Feriengäste haben im Sommer, dort erwarten wir eher Ausflüge und verlängerte Wochenenden. Die ausländischen Städtereisenden werden dagegen weitgehend fehlen», sagt Felix Pal, Stadtexperte bei Schweiz Tourismus, «das könnte sich in den Gästezahlen niederschlagen.»

Denn es ist anzunehmen, dass Schweizer in diesem Sommer lieber in den Bergen etwas Einsamkeit suchen oder irgendwo an einem See auf Badeferien-Stimmung hoffen.

Anzahl Hotelbetten

In der Schweiz stehen rund 4600 Hotels und Kurbetriebe zur Verfügung, diese bieten 140'000 Zimmer mit total 274'000 Betten, wie das BFS für das Jahr 2019 auflistet.

Die Bruttoauslastung der Zimmer liegt dabei in den Monaten Juli und August bei 62,9 respektive 62,1 Prozent. Diese Zahlen nahmen über die letzten Jahre leicht zu, drüber lagen sie aber nie.

Seegasthof Frohsinn, Steckborn

Es müssen nicht immer die bekannten Hotels sein: Der Seegasthof Frohsinn ist beispielsweise sehr empfehlenswert. bild: seegasthof frohsinn

Mit anderen Worten: Im Schnitt sind in den Sommermonaten rund 50'000 Betten frei. Wie oben gesehen, werden schweizweit 45,3 Prozent der Logiernächte von inländischen Touristen belegt. Im Normalfall sind im Schnitt also rund 40'000 Hotelzimmer von Schweizern belegt, womit wir die rund 50'000 Zimmer der ausländischen Gäste auch noch zu den «freien» Betten zählen können.

André Aschwanden, Mediensprecher von Schweiz Tourismus, sieht keine Platzprobleme: «Wir erwarten in diesem Sommer sicherlich eine deutlich grössere Zunahme als im Vorjahr, aber Platz hat es für alle genug.»

Brutteozimmerauslastung

Anzahl Zimmernächte dividiert durch die gesamte Bruttozimmerkapazität der betreffenden Periode. Die Bruttozimmerkapazität entspricht der Anzahl Zimmer eines Betriebes im Erhebungsmonat multipliziert mit der Anzahl Tage dieses Monats.

Das Wetter wird mitentscheiden

Aufgrund dieser Zahlen und Rückmeldungen von verschiedenen Schweizer Tourismusdestinationen werden also alle ferienwilligen inländischen Touristen hier einen Platz finden. André Aschwanden, Mediensprecher von Schweiz Tourismus, sagt auf Anfrage: «Bei Schweizern sind seit je her die kleinen und feinen Täler beliebt, gerne auch abseits der Leuchtturm-Destinationen. In diesem Sinne sehen wir keinen ‹Sturm› auf einige wenige Ferienorte.»

Safiental Versam

Das Safiental (hier mit der Kirche von Versam) gehört zu den noch sehr ursprünglichen Tälern in Graubünden. bild: shutterstock

Aus verschiedenen Regionen hört es sich ähnlich an. Christoph Leibundgut von der Ferienregion Interlaken sagt beispielsweise: «In Interlaken übernachten im Jahr 200'000 Schweizer alleine in den Hotels. Insgesamt hatten wir 2019 etwas mehr als eine Millionen Hotel-Übernachtungen. Dazu kommen sehr viele Schweizer, die unsere Hostels, Campingplätze und Ferienwohnungen geniessen. Es würde uns natürlich freuen, wenn wir gleich viel Logiernächte hätten, wie im letzten Jahr. Aber wir dürfen nicht davon ausgehen, dass die inländischen Gäste das Fernbleiben der internationalen Gäste ganz kompensieren können.»

Wer braucht schon ins Ausland zu reisen, wenn wir hier alles haben?

Auch bei den Jungfraubahnen hört es sich ähnlich an. «Der Ausfall der internationalen Gäste kann nicht mit Schweizer Gästen kompensiert werden», sagt Mediensprecherin Kathrin Naegeli auf Anfrage.

Was aber sicher eintreffen wird: Es wird mehr spontane Besuche geben. Tagesausflüge dürften mit praktisch nur inländischen Gästen zunehmen. Und diese sind schwierig vorherzusagen. Ist das Wetter gut, wird es auch mehr Tagesausflügler oder Wochenendgäste geben. «An schönen Wochenendtagen kann es dann darum doch auch ziemlich voll werden», glaubt Naegeli, schränkt aber auch gleich ein: «Erst müssen wir genau wissen, wie wir den Betrieb hoffentlich bald wieder auffahren können.»

Bild

Es dürfte in diesem Sommer auf der Kleinen Scheidegg, dem Ausgangspunkt für das Jungfraujoch, deutlich weniger Leute haben. Bild: shutterstock

Weniger stark auf ausländische Gäste ausgerichtet, ist die Ferienregion Graubünden. In den Monaten Juli und August 2019 übernachteten 1,22 Millionen Touristen im Bergkanton, rund 720'000 davon kamen aus dem Inland, was rund 60 Prozent entspricht. In diesem Jahr dürften somit eine halbe Million ausländische Gäste fehlen. Graubünden-Ferien-Mediensprecher Luzi Bürkli sagt gegenüber watson: «Unser wichtigster Auslandmarkt ist Deutschland. Wenn diese Gäste fehlen, wären wir natürlich froh um mehr Schweizer Buchungen. Platz werden wir in unseren 150 Tälern sicher genügend haben.»

Erst am Mittwoch war man mit verschiedenen Destinationen in Kontakt: «Wir verzeichnen erste Buchungen für den Sommer, allerdings noch auf sehr tiefem Niveau. Immerhin gibt es, seit die Lockerungen in Aussicht stehen, kaum mehr Stornierungen.»

Fazit

Noch sind viele Fragen offen, in welchem Ausmass Ferien im Sommer auch in der Schweiz möglich sein werden. Treffen aber die Lockerungen wie geplant ab dem 8. Juni ein, werden viele Angebote wie auch Sessel- und Gondelbahnen wieder offen sein.

Durch das vermutliche Fehlen von ausländischen Gästen werden auch alle ferienwilligen Schweizer ein Plätzchen finden. Und wer jetzt trotzdem Angst hat, dass der eine oder andere Ferienort übervoll sein wird: Die Schweiz bietet sehr viele noch unbekannte Ecken.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

In 358 Bildern durch die ganze Schweiz – das Best-of der «Tour dur d'Schwiiz»

Arme Chantal, in diesem Jahr wird sie kaum um Schweizer herumkommen in den Ferien:

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

68
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
68Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • sansibar 26.04.2020 20:39
    Highlight Highlight Da heisst es die Krise schweisst uns zusammen, aber hier unten liest man nur „ich, ich, ich...“ Traurig traurig 😭😭
  • iudex 26.04.2020 17:44
    Highlight Highlight Ich wiederhole mich nur ungerne, aber wieso bitteschön sollten Ferien in der Schweiz uneingeschränkt für Schweizer möglich sein, im Ausland jedoch nicht? Schliesslich sind die Corona-Massnahmen auf der ganzen Welt ähnlich.
  • landre 26.04.2020 10:48
    Highlight Highlight Viele Bewohner-innen kennen nicht mal minimal das Territorium im Radius von 10 Km des eigenen Wohnsitzes...

    Jetzt wäre es eigentlich die Zeit in der wir die egozentrische Tourismus-Geilheit auf Eis legen sollten/ dürfen/ können und erkennen dass unser nahe liegendes Territorium unzählig viele, auch im Respekt der SARS-CoV-2-Massnahmen, Schönheiten und Möglichkeiten bietet um die Batterien aufzuladen...
  • Gartenhexe 26.04.2020 10:14
    Highlight Highlight Ferien in der Schweiz kann man überall dort machen, wo die ausländischen Gäste jetzt fehlen! Vielleicht werden in Berggebieten jetzt auch Hotels im Sommer geöffnet haben. Und all die Jalousien der Zweitwohnungen in den im Sommer verlassenen Orten wieder hochgezogen!
  • Dynamischer-Muzzi 26.04.2020 09:51
    Highlight Highlight Also ich weiß nicht was so mancher Nörgler hat, aber wenn man sich bisschen auskennt und 2 Wochen im Sommer ohne 5 Sterne und Butlerservice auskommt, der macht 3-köpfig lockerleicht für Gesamt 1500,- CHF zwei Wochen Urlaub in der Schweiz und kann dabei enorm viel sehen und erleben.

    Es gibt so wahnsinnig schöne Orte in unserem Land, die man in 2 Wochen gar nicht alle sehen kann. Aber eben, für viele muss es eben zwingend All inclusive und 5 Sterne sein. Und nein, dass bekommt man auch im Ausland nicht für 3 Köpfe und volle 2 Wochen.

    Ans Meer kann ich dann wieder, wenns vorbei is mit COVID19
  • champedissle 26.04.2020 08:56
    Highlight Highlight Bei rund einer Million Arbeitslosen und 70 % die rund 30 % weniger verdienen als 2019 stellt sich dies Frage nun wirklich nicht. Die Frage ist "Wer kann sich 2020 noch Ferien leisten und wo verbringt er sie". Natürlich öffnen die innereuropäischen Grenzen spätestens im Sommer, so blöd ist die EU dann auch wieder nicht.
    • Herr Ole 26.04.2020 09:15
      Highlight Highlight Denkst du wirklich, dass die EU dafür zuständig ist, die innereuropäischen Grenzen zu öffnen?
    • Brasser 26.04.2020 13:39
      Highlight Highlight Erstaunlich, auf was für Zahlen Du kommst:
      Gemäss Dir sind 1 Mio Arbeitslos und weitere 70% der 5,09 Mio Erwebstätigen erhalten 30% weniger.
      Zu den Fakten: Ende März waren laut BfS 135'624 Arbeitslos, hinzu kommen die Erwerbslosen. Kurzarbeit, und somit 20% weniger Lohn hatten am 25.3. rund 400'000, also nicht ganz die 3,5 Mio gemäss Deiner Rechnung.

      Du vergisst wohl oder blendest aus (wie sehr, sehr viele Journalisten), dass ganz viele Menschen unter uns ganz normal weiter arbeiten, auch wenn das vielleicht im home office ist.
  • Gustav Peter 26.04.2020 08:46
    Highlight Highlight Der Umgang von Journalisten mit Zahlen/Statistiken ist immer wieder interessant: rund 10,7 Millionen von insgesamt 8.6 Millionen Schweizerinnen und Schweizer haben im Sommer 2018 eine Auslandreise gemacht. Super!
    • iudex 26.04.2020 17:48
      Highlight Highlight Soll doch einfach heissen, dass 2018 jeder Schweizer 1.24 Auslandsreisen absolviert hat.
  • M. S. 26.04.2020 06:00
    Highlight Highlight Da der Bundesrat bisher nicht fähig ist die Ansteckung unter 1 zu bringen, wird es auch keine Ferien geben.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 26.04.2020 11:09
      Highlight Highlight Den Verwurf musst du der Bevölkerung machen. Der BR gibt nur den Rahmen vor , einhalten muss den das Volk.
  • Saul_Goodman 26.04.2020 03:22
    Highlight Highlight Was hesch du de summer so gmacht? Ich so: " ich gewese in stube, sitze"
  • JZ4EVER 26.04.2020 02:35
    Highlight Highlight Wer sagt denn, dass man nicht ans Mittelmeer fahren kann,,,,? Ich werde noch Ende Juni am Mittelmeer liegen da bin ich mit ziemlich sicher....
    • wilbur 26.04.2020 09:29
      Highlight Highlight meist der zoll, manchmal auch der gesunde menschenverstand.
  • Denk-mal 25.04.2020 23:35
    Highlight Highlight @ Auric, genau:-)

    Ich bleibe zu Hause und spare, bis die Schweizer Hoteliers
    dieselben Preise anbieten, wie die Österreicher.
    Eins ist sicher. Der Mensch vergisst zwar leicht, aber wer ein wenig gehört hat, wie eine Rückholaktion verläuft, der fliegt nicht so schnell wieder weiss nicht wohin. Unser Nachbar wartete mit Angst und Bangen auf seine Tochter. Töchterchen nimmersatt und einkaufss(t)üchtig soll ziemlich niedergeschlagen aus Asien zurückgekommen sein. So wie es mal war, wird es nicht so schnell wieder.
    • Baer27 26.04.2020 09:59
      Highlight Highlight "...bis die Schweizer Hoteliers dieselben Preise anbieten wie die Österreicher...."

      Also würdest Du auch zu den selben Löhnen arbeiten wie die Angestellten in Österreich? So um die 50 Prozent der Löhne wie sie in der Schweiz gezahlt werden...
    • Frausowieso 26.04.2020 10:38
      Highlight Highlight Werden die Schweizer Hoteliers sicherlich machen, sobald unser Lohnniveau (inkl deinem Lohn) auf das österreichische Level absinkt. Nur, dann ist es für dich auch nicht mehr günstig.
      Diese Arroganz- alle sollen günstig anbieten und wenig verdienen, damit man selbst noch reicher wird.
    • Patho 26.04.2020 11:33
      Highlight Highlight Toll dein Kommentar! Gehe ich recht in der Annahme, dass dein Lohn nicht höher als 2500-3000 Franken ist? Denn das ist ein normaler Lohn in Österreich und dieser rechtfertigt auch die Hotelpreise in Österreich...

      Übrigens eine der positivsten Nebenwirkungen von Corona ist, dass der Einkaufstourismus unterbunden wird. So sind auch die geizigen Schweizer gezwungen einen für ihren Lohn angemessenen Preis für die Produkte zu bezahlen (ich weiss, es gibt auch Ausnahmne, bei den Produkten wie auch den Löhnen)
  • elco 25.04.2020 23:23
    Highlight Highlight Euch braucht Niemand. Nirgendwo. Bleibt konsequent. Bleiben sie zu Hause. Verbreiten sie das Virus nicht.
    Ich denke das versteht sich von selbst für den neuen Corona-Bürger.
  • DrDeath 25.04.2020 23:13
    Highlight Highlight Ich werde diesen Sommer sicher all die Ecken der Schweiz abklappern wo man sich sonst vor Touristen kaum umdrehen kann. Die berühmten Brücken in Luzern und den Blick auf den Eiger in Grindelwald* hatte ich kürzlich fast für mich allein. Man muss der Seuche fast dankbar sein, dass man endlich mal die Chance hat, ein paar schöne, ungestörte Tage in der schönen Schweiz zu verbringen. Mal sehen, wie es sich im Gardasee so taucht. Ist nicht das Grand Barrier Reef, aber...

    *alle Hygiene- und Abstandsvorschriften wurden voll eingehalten, also kein Grund zum Meckern.
    • Badummtsss 25.04.2020 23:37
      Highlight Highlight Ja höchste Zeit, dass Sie sich ein wenig mit der Schweiz auseinandersetzen. Ansonsten wüssten Sie das der Gardasee nicht in der Schweiz liegt.
    • M. S. 26.04.2020 06:13
      Highlight Highlight Gardasee ist der Brüller.
    • Tschabalito 26.04.2020 07:56
      Highlight Highlight @ Badummtss....der spruch ist 👍👏😂🤣
    Weitere Antworten anzeigen
  • elco 25.04.2020 23:13
    Highlight Highlight Bleibt zu Hause und gut ist. Danke.
  • elco 25.04.2020 23:09
    Highlight Highlight Bitte lasst uns in der Schweiz in Ruhe. Danke.
  • Maya Eldorado 25.04.2020 23:05
    Highlight Highlight Im Safiental war ich vor über 50 Jahren, genau in Safien-Platz, um Bergbauern dort zu helfen. Das Postauto fuhr damals nur im Sommer ins Tal, weil im Winter da viele Lawinen niedergingen.
    Wenn es am späten Abend dunkel wurde, wurden manchmal im Haus alle Lichter angezündet. Dann schaute man das hellerleuchtete Haus von aussen an. Hatten doch die Menschen im Safiental noch nicht sehr lange die Elektrizität.

    In diesem Arbeitseinsatz tauchte ich wirklich in eine ganz andere, eigentlich vergangene, Welt ein.
  • rudolf_k 25.04.2020 22:21
    Highlight Highlight Also bitte. Als würde die Mehrheit von uns, abgesehen vielleicht von Ski- oder Wanderferien, die horrenden Schweizer Hotelpreise bezahlen wenn man praktisch überall hin auch einen Tagesausflug machen kann.
  • Lucaffe 25.04.2020 22:21
    Highlight Highlight Und weshalb genau sollen Ferien in Rimini oder an einem spanischen Strand nicht möglich sein, wenn social distancing Regeln eingehalten werden?
    • Saraina 25.04.2020 23:56
      Highlight Highlight Weil dich die Italiener und die Spanier nicht ins Land lassen?
    • JZ4EVER 26.04.2020 02:39
      Highlight Highlight Das glaubst du doch selbst nicht...warts ab...bald ist wieder vieles möglich...
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 26.04.2020 11:13
      Highlight Highlight Spanischer Strand und Social Distance ...habe grad einen Lachanfall bekommen .
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grave 25.04.2020 22:20
    Highlight Highlight Ferien macht man doch am liebsten irgendwo wo es anders ist als zuhause. Also müssten wir doch nur rotieren, jeder kanton wechselt 3 kantone nach rechts im uhrzeigersinn, somit haben alle platz 😋
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 26.04.2020 07:08
      Highlight Highlight Mist. Graubünden klappt nicht ... 💁🏼‍♀️
    • Dubio 26.04.2020 13:43
      Highlight Highlight Da wechselt dann einfach Nord- mit Südbünden.
  • Meyer Andrej 25.04.2020 22:13
    Highlight Highlight Gehe nach Österreich, Schweiz nein danke!
    • lilie 25.04.2020 22:19
      Highlight Highlight @Meyer Andrej: Hast du das Pickerl und die Maske schon gekauft? 😁
    • Mikey Duck 25.04.2020 22:25
      Highlight Highlight Für AT sind wir coronamässig ein Hochrisikoland und gerade nicht so erwünscht. Sind Sie sicher, dass die Grenze für Sie offen sein wird?!
    • odie 26.04.2020 11:28
      Highlight Highlight Einreise nach Österreich ist gemäss EDA unter gewissen Voraussetzungen jetzt schon möglich:

      "Aus der Schweiz und Liechtenstein dürfen nur Personen mit österreichischer Nationalität und/oder Wohnsitz im Land einreisen. Sie müssen sich einer 14-tägigen Quarantäne zu Hause unterstellen.
      Alle anderen Personen aus der Schweiz und Liechtenstein dürfen nur einreisen, wenn sie ein ärztliches Attest vorlegen, dass sie in den letzten 4 Tagen negativ auf das neue Coronavirus getestet wurden."

      https://www.eda.admin.ch/eda/de/home/laender-reise-information/oesterreich/reisehinweise-oesterreich.html
  • Don Alejandro 25.04.2020 22:04
    Highlight Highlight My home is my castle. Nutzt die "Chance" die nähere Umgebung zu erforschten.
    • Saraina 25.04.2020 23:58
      Highlight Highlight Hahaha. Haha. Das tun wir doch schon die ganze Zeit.
  • Scrat 25.04.2020 22:04
    Highlight Highlight Leute… Echt jetzt? Zuhause, auf dem Balkon, vor der Haustüre… mach ich seit einer Woche… ist echt erholsam! Ihr solltet das mal ausprobieren!
    • Hamudi Dudi 26.04.2020 00:51
      Highlight Highlight Erst eine Woche?🤔
    • Scrat 26.04.2020 06:58
      Highlight Highlight Vorher habe ich - trotz Home Office - ziemlich intensiv gearbeitet.
  • Triumvir 25.04.2020 22:00
    Highlight Highlight Wir haben schon mal vorsorglich eine schöne Wohnung am Genfersee gemietet, es war übrigens bereits die letzte Wohnung dort...offenbar waren wir nicht die einzigen, die diese Idee hatten...es werden also auch Wohnungen am See gehamstert 😂🤪😷😂
  • Scaros_2 25.04.2020 21:53
    Highlight Highlight Auf dem eigenen Balkon oder Wohnstube.
  • Ludwig van 25.04.2020 21:51
    Highlight Highlight In der Schweiz werde ich wie immer viele Ausflüge machen, sobald es wieder möglich ist. Das nenne ich aber nicht Ferien, weil das meiste in einem Tagesausflug erreichbar ist.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 26.04.2020 11:15
      Highlight Highlight Wenn du nach Neuseeland fliegst, dort eine Ferienwohnung beziehst und jeden Tag einen Tagesausflug machst sind das dann auch keine Ferien ?
    • Ludwig van 26.04.2020 21:16
      Highlight Highlight Nein, das wären für mich keine Ferien. Wieso würde ich in Neuseeland eine Wohng beziehen?
  • phpp28 25.04.2020 21:32
    Highlight Highlight Zur Tabelle Logiernächte.
    Die übliche Zifferngruppierung mit einem Hochstrich und rechtsbündige Aufstellung würde die Tabelle wesentlich leserlicher machen...
  • Marc Oh Polo 25.04.2020 21:31
    Highlight Highlight Ich mache u.a. gesundheitsbedingt (ich darf nicht mehr fliegen) seit einigen Jahren praktisch nur noch Ferien in der Schweiz und bin begeistert von der Vielfalt und was es alles zu entdecken gibt. Besonders angetan haben es mir die anderen Sprachregionen, so dass mit der Ferienreise noch eine Auffrischung der Italienisch- und Französischkenntnisse möglich ist. Ich hoffe für die im Tourismus tätigen 250'000 Menschen, dass ein gewisses Aufholen ab Sommer möglich sein wird.
  • LikeOrDislikeisthebigQuestion 25.04.2020 21:29
    Highlight Highlight Für mich gibt es dann sowieso keine Ferien. Bin schon immer der Feriensaison aus dem Weg gegangen. Geht halt gut ohne Kinder wie es mit wäre, würde ich dieses Jahr die ganze Schweiz mit den Kids erkundigen. Man hat so viele Möglichkeiten auch in der Schweiz. Seh da gar keine Probleme.
  • tömu 25.04.2020 21:21
    Highlight Highlight Ja, wo hat es Platz in der Schweiz, wo? Klar kommt jetzt wieder das Zersiedlungsgedöns (da ja die Zuwanderung ja gar nicht keine Rolle spielt, gell). Hört auf, das Land mit Leuten vollzustopfen und gut ist. Ich frage mich manchmal, wie viel blöder es noch werden muss, bis es besser wird...Der Autor (Reto Fehrs Berichte sind mit Baroni das Beste auf Watson (+Huber)) suggeriert doch allein schon mit dem Titel, dass in der Schweiz Platz ein knappes Gut ist.
    Aber: Dies zuzugeben könnte das mit den Libero-Heinis aus FDP-SP (EU-Allianz) konstruierte Lotterbettchen halt zum wackeln bringen.
    • Gäry 25.04.2020 22:28
      Highlight Highlight Ich glaube „Dichtestress“ ist das Wort, welches Sie gesucht haben. Aber so dürften Sie ja keine Probleme mit den aktuellen Massnahnen haben: in den eigenen vier wänden haben bestimmt alle einen roten Pass
  • what_else? 25.04.2020 21:16
    Highlight Highlight Ist das Watson‘s Unterstützung von „stay at home“?
  • MGPC 25.04.2020 21:10
    Highlight Highlight Für mich ist schon das Wochenende Ferien.
    Ich verstehe ja das Fernweh von manchen, jedoch „gheit secher keim e Zagge us de Chrone“ wenn er/sie mal hier oder zu Hause bleibt. Wir mussten im Moment nur etwas länger als 1en Monat bescheiden sein. Das können wir doch länger aushalten, oder nicht?
    • Grötzu 25.04.2020 22:26
      Highlight Highlight könnte und wird ein bisschen länger dauern (Sind ja bereits 6 Wochen)
  • Adi Derungs 25.04.2020 20:51
    Highlight Highlight Was ist das für eine Frage? Die letzten Jahren waren Scharen von Touristen in der Schweiz und trotzdem hatten die Schweizer Platz.
    • M. S. 26.04.2020 06:16
      Highlight Highlight Scharen von Chinesen vielleicht.
  • Frechsteiner 25.04.2020 20:50
    Highlight Highlight Vielen werden die Ferien in der Schweiz mehr als gut tun. Zu teuer checke ich auch nicht, Anreise Maximal 50.-, geniales und abwechslungsreiches Essen und vielerorts kann man sinnvolle Rabatte erhalten (Raiffeisenkonto = Museumspass)

    Denke auch, dass man sich am Bergseeli besser selber finden kann als in Bali oder Goa. Nur welches Seeli sage ich nicht, dort bin ich schon.
    • MGPC 25.04.2020 21:41
      Highlight Highlight Das mit dem zu teuer wird sich zeigen. Denke das gibt eine regelrechte Preisschlacht.
    • Kruk 25.04.2020 22:23
      Highlight Highlight Zu teuer, für Tagesausflüge geht das noch, will man sich aber ein Hotel leisten und vielleicht mal in einem Restaurant essen dann ist man schnell beim 20 fachen und wenn man noch ein bisschen umher reisen will dann braucht man schon richtig Kohle wenn man nicht sowieso ein Auto oder ein GA besitzt. Mit den genannten Vergünstigungen sind die Eintrittspreise immer noch beim 10-20

      In der Schweiz ist es gut auf dem Campingplatz und wenn man Hunger hat kann man sich ein Brot kaufen. Ab und zu mag ich das.
  • Auric 25.04.2020 20:42
    Highlight Highlight Daheim?

    Oder sind Ferien nur Ferien wenn man minimum 200 km von Daheim entfernt ist?

    Ist ja nicht so als wenn die durschnittliche Umgebung die ein (e) Schweizer (in) so vorfindet irgend eine Ähnlichkeit mit einem russischen Gulag hätte.
    • Eric Lang 25.04.2020 21:22
      Highlight Highlight Wer nur 200km von zu Hause seine "Ferien" verbringt, wird wohl in der Mehrheit da nur als Tagesausflüger sein.
      Was wohl den Hotels und Restaurants nicht wirklich hilft.
    • Mimimi_und_wow 26.04.2020 09:41
      Highlight Highlight dachte ich mir auch

10 Tage Sommerferien in der Schweiz – hier kommt dein fixfertiger Reiseplan für den Jura

Ferien im Ausland fallen dieses Jahr wohl ins Wasser. Zum Glück gibt es auch in der Schweiz genügend zum Entdecken. Wir haben einen Ferienplan für zehn Tage zusammengestellt. Auf geht's!

Hand aufs Herz, wie oft hast du deine Ferien schon in der Schweiz verbracht? Diesen Sommer ist es für viele das erste Mal, dass sie nicht ans Meer fahren. Aber seien wir ehrlich, es gibt zahlreiche Orte in der Schweiz, die wir noch nicht einmal besucht haben. Deshalb haben wir einen zehntägigen Ferienplan für dich zusammengestellt. In einer vermutlich etwas weniger bekannten und bereisten Region.

Pack die Wanderschuhe ein und zieh die Velohosen an, es geht los.

Unsere Ferien beginnen, wie es …

Artikel lesen
Link zum Artikel