Schweiz
Deutschland

Schweizer Passagierschiff auf Grund gelaufen – Donau in Bayern blockiert

Schweizer Passagierschiff auf Grund gelaufen – Donau in Bayern blockiert

17.05.2015, 15:0017.05.2015, 15:52

Ein festsitzendes Passagierschiff unter Schweizer Flagge hat am Sonntag die Schifffahrt auf der Donau in Bayern lahmgelegt. Das Passagierschiff «Viking VE» fuhr flussabwärts, als es im Landkreis Straubing-Bogen in Höhe des Hafens Straubing-Sand auf Grund lief.

Ursache sei ein Navigationsfehler gewesen, teilte die Polizei mit. Den 181 Passagieren und 51 Besatzungsmitgliedern des Schiffs passierte nichts. Sie wurden im Laufe des Tages von Bord geholt und in umliegenden Hotels untergebracht. Am Montag soll mit einem Schubboot versucht werden, das Schiff freizuschleppen. (sda/apa/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
«Es gibt nur ein Motiv, das diese Tat erklärt»: Psychiater zum Busbrand in Kerzers
Warum zündet sich ein Mann im Bus selbst an und reisst fünf weitere Menschen in den Tod? Der renommierte Psychiater Reinhard Haller weiss, wie Amokläufer ticken – und gibt eine Antwort.
Herr Haller, als was würden Sie diese Tat bezeichnen? War es ein erweiterter Suizid?
Reinhard Haller: Nein, das war ein erweiterter Mord. Beim erweiterten Selbstmord geht es letztlich darum, dass sich eine Person selbst töten will und dann das Liebste, was sie hat – oft sind das die Kinder oder andere Familienangehörige – mit in den Tod nimmt. Das geschieht gewissermassen aus altruistischen Motiven. Man will die Angehörigen in ein besseres Jenseits mitnehmen oder sie vor weiterem Elend bewahren, weil man die eigene depressive Stimmung fälschlicherweise auf sie überträgt. Man denkt: Denen geht es ja auch ganz schlecht, also tue ich ihnen etwas Gutes.
Zur Story