Schweiz
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epa07560675 Albanian-Swiss rapper Loredana Zefi speaks to media during a press conference in Pristina, Kosovo, 10 May 2019. Zefi is accused to have cheated a Swiss couple by 700,000 Swiss francs (615,000 Euro).  EPA/VALDRIN XHEMAJ

Gegen Geld lassen sich Klicks auf Streaming-Plattformen kaufen. Das Label von Loredana steht unter Verdacht auch bei der Luzerner Rapperin etwas nachgeholfen zu haben. Bild: EPA/EPA

Hat sich Loredana in die Charts gekauft? Ein Hacker zeigt, wie einfach das geht

Zahlen Rapper Geld, um ihre Songs in Streaming-Diensten zu pushen? Eine neue Dokumentation nährt diesen Verdacht. Ein Hacker zeigt darin, wie er gegen Geld Songs-Klickzahlen bringt.

Michael Graber / ch media



Klicks, Streams und Plays sind die Währungen im modernen Musikbusiness. Und offenbar hat es da viel Falschgeld dabei. Eine deutsche Dokumentation hat mittels eines anonymen Informanten aufgedeckt, dass angeblich viele Künstler ihre Klick-Zahlen künstlich hochschrauben.

Gegen eine Gebühr würden die Macher Programme starten, die einen gewünschten Song immer und immer wieder abspielen. Das führe dazu, dass Songs innert weniger Stunden und Tagen mehrere Millionen Plays auf Plattformen wie Spotify und Youtube haben.

Die Klickmillionäre

So hatte beispielsweise der Song «Romeo & Juliet» von der Luzerner Rapperin Loredana und Mozzik nach wenigen Tagen 5 Millionen Klicks auf Youtube – mittlerweile sind es 46 Millionen. Veröffentlicht wurde das Video am 31. Januar dieses Jahres.

Loredana kommt in dieser Dokumentation nicht explizit vor, aber dafür ihr Label Groove Attack Trax. Und dabei besonders im Fokus: der Rapper Mero. Aus seiner Feder stammen Songs wie «Baller los» und «Hobby Hobby», beide in den Charts, beide längst Klickmillionäre.

Normalerweise wäre man früher ob solcher Klickzahlen misstrauisch geworden. Von null auf eine Million in ein paar Tagen ist für einen Newcomer grundsätzlich verdächtig. Aber: Solche Zahlen sind keine Besonderheit mehr.

Hier geht's zur Doku:

abspielen

Video: YouTube/Y-Kollektiv

Eine Vielzahl der neuen Generation von deutschen Rappern bewegt sich im Millionen-Plays-Bereich. Bislang vermutete man dahinter einfach einen Trend. Die Jungen würden halt diese Art von Musik hören. Jetzt hat es zumindest ein kleines Betrugs-Gschmäckle bekommen.

Fraglich ist aber erstens, ob die in der Dokumentation aufgebrachten Vorwürfe wahr sind, und zweitens, ob es eine durchgängige Masche ist.

Fast wahrscheinlicher ist dagegen, dass es als eine Art «Anschubfinanzierung» gebraucht wird. Sprich: Man pusht den ersten und vielleicht noch den zweiten Song eines Künstlers in luftige Klick-Höhen.

Hat er genug Höhe erreicht, fliegt er dann meistens von allein. Auch auf Spotify und Co. wollen viele Hörer hören, was schon viele andere hören.

Betrügerisches Musikbusiness

Schweizer Labelchef Andreas Ryser, der für Musiker Kurse zum Umgang mit Spotify gibt, kann sich «sehr gut vorstellen», dass auf diese Art betrogen wird. Ganz grundsätzlich sei das Musikgeschäft schon immer anfällig für Betrug gewesen:

«Früher haben Labelchefs mit Geldkoffern versucht, Radiomacher zu bestechen, dann haben Künstler selbst ihre CDs gekauft, um in die Charts zu kommen.»

Das in der Dokumentation vorgestellte System sei besonders ausgefuchst, weil es sich in bestehende Spotify-Accounts einhackt.

Der Hacker übernimmt also die Accounts von Normalbürgern und lässt diese gewünschte Songs ständig wiederholen. Damit der Betrug nicht entdeckt wird, werden die zu pushenden Songs in Playlists mit erfolgreichen und genreverwandten Liedern verpackt.

Ryser sagt , dass «einfache» Betrügereien auf den Streamingplattformen rasch erkannt werden: «Allerdings ist gerade Streaming durch die technischen Möglichkeiten recht anfällig für Manipulation.»

Auch weil die nackte Popularität von einem Song von den Algorithmen belohnt wird: «Streamingdienste wollen ja abbilden, was gehört wird. Da kann sich ein gekaufter Boost ganz gut machen», sagt Ryser.

Ganz überzeugt, ob die in der Dokumentation entlarvte Masche Tatsache ist, ist Ryser nicht restlos. «Es ist aber gut, dass solche Zahlen jetzt mal hinterfragt werden.»

Label weist Anschuldigungen zurück

Das angeschossene Label reagiert auf vielen Kanälen. In einem Statement schreibt Groove Attack, dass «wir zu keinem Zeitpunkt Klicks gekauft oder sonstige Manipulationsbestrebungen unternommen haben, um Artists künstlich zu Ruhm zu verhelfen».

Und Labelchef Xatar, selber Rapper, wehrt sich in Videos auf Instagram und Youtube gegen die Anschuldigungen. Mal wütend, mal gelassen, aber durchaus glaubhaft.

Um das eigene Beispiel glaubhaft zu machen, hat der Journalist der Dokumentation selber einen durchschnittlichen Rapsong aufgenommen, den sein Informant dann pushte. Nach wenigen Tagen hatte er 200'000 Klicks auf Youtube und 10000 Streams bei Spotify. Dann hörte der Informant auf. Mehr gebe es nur gegen Geld.

So präsentiert sich Loredana auf Instagram

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130Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Chrigi-B 29.05.2019 16:02
    Highlight Highlight All diese "Gangsterrapper" zzzzz....

    Mal 2 Tage in einer Favela (oder in Chicago 😂😂😂😂) verbringen und sie freuen sich auf ihre krassen europäischen "Ghettos" mit fliessendem Wasser, Strom, TV und das funktionierende Spital in der Nähe.
    • TingelTangel 30.05.2019 11:05
      Highlight Highlight Tu das was deine Mami sagt -


      Play Icon
  • Chili5000 29.05.2019 13:13
    Highlight Highlight Schonmal was von Likes und Kommentaren auf Instagram und Facebook gehört? Ist hier nicht anders und kann ganz normal erworben werden...
    • Chili5000 29.05.2019 14:22
      Highlight Highlight und sowieso... Wer zum Teufel schaut auf die Schweizer Charts???
    • Raffaele Merminod 29.05.2019 20:30
      Highlight Highlight Es redet auch niemanden von den Schweizer Charts. Es geht um Spotify, YouTube usw.
  • Fiu 29.05.2019 13:08
    Highlight Highlight Mal ganz ehrlich, bin selber Albanerin und kenne die Dame erst wegen schlechter PR, ausserdem finde ich sie überhaupt nicht hübsch und wüsste nicht, wieso ich sonst was gut an der finden sollte? Dass sie durch Betrug erfolgreich wurde, macht sie nicht sympathischer, eher noch unsympathischer.
  • FaridBang3000 29.05.2019 12:35
    Highlight Highlight und plötzlich les ich überall, dass baba xatar boss von groove attack ist? waaat? aon verkauft oder was? pls eigene recherche machen, der ist da nur bei einem coop-label namens groove attack trax oder so dabei...
  • Roger Rüebli 29.05.2019 12:33
    Highlight Highlight Autotune entfernen und auch diese Affiche hat sich erledigt.
    • EhrenBratan. Hääää! 30.05.2019 00:47
      Highlight Highlight Bitte mehr solche geistreichen Kommentare. Wirklich. Unbedingt. 🤦‍♂️
    • Roger Rüebli 30.05.2019 16:56
      Highlight Highlight Lieber Mitch, was genau gefällt Dir denn an meinem Kommentar nicht?
  • AstaLaVista 29.05.2019 12:21
    Highlight Highlight Naja Hacker tönt jetzt wieder fantastisch.

    Solche Klicks kannst du auf im Internet publizierten Sites kaufen. Du kannst sogar auswählen ob es maschinelle oder user generierte Klicks sind. Ebenfalls aus welchem Land die Klicks, Likes und sogar Kommentare kommen sollen. Gibt sogar schöne Dashboards dazu.

  • daniserio87 29.05.2019 11:36
    Highlight Highlight Im Grunde gibt es nur ein Qualitätsmerkmal: Wenn der Song 20 Jahre nach dem Release-Date noch gehört wird, war er gut.
    • esclarmonde 29.05.2019 13:51
      Highlight Highlight Das stimmt. Aber wer mag bei dieser Trulla so lange warten? 😏
  • Carl Gustav 29.05.2019 11:17
    Highlight Highlight " Und die Nummer 1 der Singlecharts diese Woche wird präsentiert von:
    Einem anonymen Betrugsopfer aus dem schönen Oberwallis"
  • Supermonkey 29.05.2019 11:13
    Highlight Highlight Früher hat man auch (hunderte, tausende) eigene Vinyls oder CDs in den Läden oder Songs in Online-Stores gekauft. Das Phänomen ist nicht neu und sogar Weltstars haben sich so bessere Rankings erkauft...
    • Judge Dredd 29.05.2019 12:32
      Highlight Highlight @Affe, das eigentliche Problem ist doch, dass es sich mutmasslich um Geld handelt, welches auf betrügerische Weise in ihren Besitz kam.
      Wer das mit seinem eigene Geld macht, der handelt wohl ethisch verwerflich, das hat aber eine ganz andere Tragweite.
  • EhrenBratan. Hääää! 29.05.2019 10:42
    Highlight Highlight Ähhhhm wie siehts denn mit dem Videodreh aus? Alle Szenen im Kasten?
  • Natürlich 29.05.2019 10:11
    Highlight Highlight 5 Monate vor Tourbeginn hat dieser Mero bereits 42‘000 Tickets verkauft.
    Mag sein dass Klicks gekauft wurden, dies allein reicht aber noch nicht aus um ganze Hallen zu füllen.

    Habe mich mal schlau gemacht:
    Spotify hat weltweit 200mio Hörer davon alleine in D 20mio
    Also 10x weniger.

    Drake hat 37mio monatliche Hörer bei Spotify, Mero 2.5mio.
    Also 15 mal mehr
    Hat drake nun auch klicks/streams gekauft?

    Wie ihr seht ist es durchaus möglich, dazu kommen bei Mero noch hörer aus der CH und AT und Türkei (da türkischer Abstammung)

    So abwegig ist das Ganze also garnicht.

    Benutzer Bild
    • EhrenBratan. Hääää! 29.05.2019 11:04
      Highlight Highlight Hoffe Du hast keine Herzen erwartet, wir sind hier in der Schweiz😉
      Von mir kriegste trotzdem eins.
    • AdiB 29.05.2019 12:12
      Highlight Highlight @mitch, du sagst es. Habe das gefühl, dass hier die schweizer neidkultur einen grossen einfluss auf den hate gegenüber diesem künstler hat. Ein junger kanake aus der türkei ist erfolgreich. Da muss was faul sein? Anstatt diesem künstler es zu gönnen, der eine ganze generation mit seinen songs beglückt.
      Ich gönn es mero und wünsche ihm noch mehr erfolg für die zukunft.
    • M. mit P. 29.05.2019 12:23
      Highlight Highlight Ob Drake Klicks gekauft hat, ist schwer zu sagen. Wir sprechen, aber von einem Star, der weltweit gehört wird. Oder meinst du Mero (?) wird auch in den Staaten oder Asien gespielt? Wenn du die Einwohner von der Schweiz, Österreich und Deutschland addierst (99,9 Mio.), sind die Zahlen trotzdem zu hoch. Da sind alle Menschen inkludiert und nicht nur die Zielgruppe.
      Warum muss man überhaupt so eine Tabelle machen und dazu schreiben, dass das „echte“ Verkäufe seien?! Das finde ich höchstmerkwürdig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sturzendiego 29.05.2019 09:56
    Highlight Highlight Das hatte ich mir schon bei Loredana gedacht, als der Betrugsfall aufkam. Überrascht mich kein bisschen.
  • Perwoll 29.05.2019 09:44
    Highlight Highlight Nun ist auch klar wofür dass ergaunerte Geld verwendet wurde.
  • Mutbürgerin 29.05.2019 09:21
    Highlight Highlight Ich weiss nicht. Der Loredana-Clan ist doch sonst ein Vorbild in jeder Weise. Ich kann mir Betrug kaum vorstellen.
  • THEOne 29.05.2019 09:09
    Highlight Highlight es gibt userstats und klickstats für alles und jeden account, öffentlich zugänglich. ein blick da rein, und du weisst was sache ist.
  • Astrogator 29.05.2019 09:06
    Highlight Highlight Das erklärt dann womöglich auch, wieso man von der "erfolgreichsten Schweizer Künstlerin" erst durch die Betrugsvorwürfe gehört hat..
  • DruggaMate 29.05.2019 09:03
    Highlight Highlight Wow. Der nächste Youtuber der echt ins Schwarze trifft!

    Das erklärt einiges. Z.B. den - im Vergleich zur Qualität - übertriebenen Hype um den ganzen Newschool Hip-Hop. Das schlimme daran ist, dass wahrscheinlich doch viele Kinder durch die gepushten Song angefixt wurden. Das vermittelt mMn eine gefährliche Grundhaltung gegenüber Kunst und Musik. Und ich fühle mich für meine Aussagen 'dieser Newschool habe nicht mehr viel mit Kunst zu tun' bestätigt. Irgendwie tut es mir auch leid für Anhänger dieser Musikrichtung, denn auch die wurden irgendwie verarscht.
    • AdiB 29.05.2019 10:49
      Highlight Highlight Mero ist gut, er kann singen ubd rappen, er schafft es autotune dezent und richtig einzusetzen. Der junge hat talent. Wer dies nicht einsieht, der sollte nicht über musik reden. Denn musik ist nicht nur rock oder pop. Musik ist vielseitig und es ist auch kunst.
      Ist es wirklich der neid? Als wir jung waren, hörte sich für unsere eltern auch alles gleich an. Lasst der neuen generation ihren stil und ihre musik.

      Ps: wolke 10 ist wirklich ein gelungener track.
    • DruggaMate 29.05.2019 12:49
      Highlight Highlight Mero habe ich mir vorhin zum ersten Mal angehört und muss dir recht geben. Der kann - im Gegensatz zu anderen neuen "Rappern" wirklich rappen, hat auch einen guten Flow. Ich habe auch nichts gegen die Kunstform an sich, sie wirkt durch Autotune und ähnlichen Song, Beat und Text-Strukturen teilweise billig.
      Sonst musst du mir nichts über Musik erzählen, ich höre mir so ziemlich alles an was es gibt und bin auch immer offen für Neues. Mit dem Überangebot des überhitzen Newschool-Marktes fühle ich mich aber überfordert, in der Doku wird ja auch gezeigt wie "einfach" ein solcher Song entsteht.
    • AdiB 29.05.2019 13:38
      Highlight Highlight Ach ich gebs auf, watson ist keine gute platform um über musik eine diskussion zu führen. Ihr seit voreingenommen mit vorurteilen gegenüber dem genre und wahrscheinlich auch der herkunft der meisten künstler. Gerade ein mero sticht raus weil er keinen gangsterrap macht.
      Ihr errinert mich hier an die einen rocker, die alles als schlechte musik abstempeln, was kein hard rock ist. Denn nur dies sei wahre musik. Doch ihr macht euch keine gedanken darüber, dass sich musik entwickelt, und mit neuen technologien entwickelt sich auch die musik.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Holofernes 29.05.2019 08:47
    Highlight Highlight Das wars dann wohl mit der erfolgreichsten „Künstlerin“ der Schweiz. Obschon Loredana ist ja keine Schweizerin.
    • Paulinho 29.05.2019 10:09
      Highlight Highlight Woow der letzte Satz. Wäre Sie positiv aufgefallen, würdest du anders reagieren:)
  • Drank&Drugs 29.05.2019 08:43
    Highlight Highlight LOOOOREEEDAAANAAA... 🤷‍♂️
  • Scrat 29.05.2019 08:41
    Highlight Highlight Hey... es gilt wie immer die Unschuldsvermutung [Sarkasmus off].
  • Lörrlee 29.05.2019 08:37
    Highlight Highlight Kenn keinen der Namen...
    • Buyer's Remorse 29.05.2019 10:03
      Highlight Highlight Grobe Siech.
  • Natürlich 29.05.2019 08:27
    Highlight Highlight Sorry, habe kommentiert bevor ich den Artikel zu Ende gelesen habe, shame on me...

    Guter Artikel, welcher beide Seiten beleuchtet und das Ganze sehr nüchtern/neutral betrachtet.

    Das mit der „Anschubfinanzierung“ habe ich mir auch gedacht.
  • karima 29.05.2019 08:22
    Highlight Highlight Dirty Deeds Done Dirt Cheap
  • Scaros_2 29.05.2019 08:19
    Highlight Highlight Das einzige was mich an diesem Thema fassungslos machte ist der Umstand, dass SRF3 gestern von "Hacken" sprach und der Typ einfach erklärte wie er BOTS laufen lässt. Bots und dabei von Hacken reden........
    • Habedi 29.05.2019 08:34
      Highlight Highlight Dies Bots laufen aber alle über bereits existierende Spotify-Accounts. Also hat der Typ all die Passwörter der Accounts. Da denke ich ist der Begriff "Hacken" schon angebracht.
    • paco95 29.05.2019 09:14
      Highlight Highlight Schlussendlich hat er Millionen von echten deutschsprachigen Benutzerkonten gehackt, um den Bot überhaupt zu betreiben. Von dem her finde ich die Bezeichnung schon passend.
    • Scaros_2 29.05.2019 09:31
      Highlight Highlight Er hat dann aber immer noch keinen Hack gemacht UND Spotify gehackt. Viel mehr hat er Social Engineering betrieben und hat die PW etc. aus dem Internet zusammen gesammelt. Ansonsten müsste man ja überall lesen, dass die Datenbanken von Spotify kompromittiert seien.

      Das sind keine wahren Hacker. Das sind einfach Leute, die Informationen aus dem Internet sinnvoll nutzen und missbrauchen.

      Passender wären begriffe wie "Social Engineering" oder auch "Social Hacking". Aber mit dem Hacken von Systemen hat das wenig am Hut.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dein Vater 29.05.2019 08:18
    Highlight Highlight Geschmäckle 🤣
  • Der müde Joe 29.05.2019 08:16
    Highlight Highlight Das erklärt warum ich noch nie einen Song von der Tante gehört habe, worüber ich auch ziemlich froh bin.😊

    Hätte Watson nicht über sie berichtet, ich würde die auch heute nicht kennen.😄
  • Röbu 29.05.2019 08:09
    Highlight Highlight das macht jeder, nicht nur Loredana und wenn ein Label-Chef sagt, es könnte sein‘ muss ich nur lachen.... ha ha ha
  • Ihre Dudeigkeit 29.05.2019 08:02
    Highlight Highlight Erklärt einiges, habe die Dame vor ihrem medialen Auftritt auf der grösseren Bühne nicht gekannt und dann mal spontan
    auf youtube ihren Sound angehört… wer hört denn sowas??? Passt zum Gesamtpaket, welches die Dame in den letzten Wochen medial abgeliefert hat. Nicht der Rede wert noch mehr darüber zu berichten. Aber leider sind Bad News heute auch Good News, hoptsach medial präsent…traurig!!
    • Enzasa 29.05.2019 11:40
      Highlight Highlight Der Artikel hier erreicht seine Aufmerksamkeit über Loredana, es geht aber um ein Verhalten generell
  • Manuel Schild 29.05.2019 07:58
    Highlight Highlight Den Medien scheint sie Klicks zu bringen. Ihr seit aber auch nicht besser mit euren “unique clients”. Haha
  • arpa 29.05.2019 07:50
    Highlight Highlight "Betrugs-Gschmäckle" 😂
  • malu 64 29.05.2019 07:47
    Highlight Highlight Alles tönt ähnlich. Meist langweiliger Einheitsbrei mit abgekupferten Songs. Die Musikbranche war schon fantasievoller.
  • Natürlich 29.05.2019 07:40
    Highlight Highlight (3) Zb Albanien, Türkei, Irak etc.
    Dazu stellt sich mir die Frage, dieser Hacker hat nun „offiziell“ zugegeben, dass auf diesem Wege Charts manipuliert werden.
    Aber warum? Was ist die Motivation dahinter?
    Dazu kommt, dass nun auch Spotify und Co dies wissen. Die werden nun bestimmt auch härter gegen solche Gekauften Klicks vorgehen.

    Und dieser Versuch vom „Rapper“ in der Doku ist auch nicht ganz aufgegangen.
    Bei yt hat er „erst“ 500‘000 Klicks Und bei Spotify wurden seine 100‘000 Klicks ebenfalls nicht gezählt.
    Daher, es braucht wohl doch ein bisschen mehr um in die Charts zu kommen.
    • Nick Name 29.05.2019 08:50
      Highlight Highlight Warum: Geld.
    • Natürlich 29.05.2019 09:04
      Highlight Highlight Verstehe die Blitzer nicht ganz.
      Ich frage mich doch bloss nach der Motivation des „Hackers“, da dieser mit Bekanntgabe seiner Taktiken sich ins eigene Fleisch schneidet, da spotify, yt und co nun stärker dagegen vorgehen werden und somit sein Geschäft nicht mehr so gut läuft wie vorher.
    • paco95 29.05.2019 09:20
      Highlight Highlight Schau dir die Doku an. Er geht an die Öffentlichkeit, weil gewisse Leute für den erhaltenen Service nicht bezahlen wollen und ihm danach noch seine Freundin ausgespannt haben.

      Der Versuch des „Rappers“ ging deshalb nicht auf, da dieser Typ gar kein Rapper ist und es wohl einfach zu erkennen ist, wenn jemand für sein allererstes Video direkt mehrere hunderttausend Views bekommt. Dies bei irgendeinem dieser Deutschrap-Tröten zu merken ist wahrlich schwieriger, da sie nicht erst seit gestern bestehen, geschweige denn nur ein Video haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • äti 29.05.2019 07:31
    Highlight Highlight Sind Rapper die Mafia der Musikindustrie?
    • hiob 29.05.2019 10:48
      Highlight Highlight das ist das problem. nein sind sie nicht. es sind eben keine rapper. sie nennen sich im nachhinein so. in erster linie sind sie „geschäftsleute“, um das noch freundlich auszudrücken. in prinzip sind rapper die leute, welchen damit geschadet wird (image).
  • Natürlich 29.05.2019 07:31
    Highlight Highlight (2) Ich denke es kann gut sein dass es ein Mix ist.
    Sprich, dass die Manager Geld investieren um den „Anfangskick“ zu geben, der Song bei Youtube in die Trends kommt und bei Spotify in die verschiedenen Playlisten.
    Ab nem gewissenn Punkt wirds dann zum Selbstläufer, weil der Song in allen Trends und Playlisten ist und wird von den Jugendlichen (10-20) „zu Tode gehört.“
    Junge Leute hören dieselben Songs locker 10x am Tag, dann wirds dem Kollegen gezeit usw.
    Dazu kommt dass die meisten dieser Rapper Doppelbürger sind und deshalb auch in Ihrer 2. Heimat nochmals Klicks generieren
  • Iltis 29.05.2019 07:30
    Highlight Highlight Alter Zopf. Das macht sMami vom DJ Antoine schon seits CDs gibt.
    • Prügelknabe 29.05.2019 08:18
      Highlight Highlight Nur verändern die 20 CD's die sMami vom DJ Antonie gekauft hat die Charts nicht relevant.
  • Ingodubingo 29.05.2019 07:28
    Highlight Highlight Ist für mich der einzige Grund wieso die „Künstler“ so viele Klicks haben. Meine Depression wird heller, wie traurig es doch ist wenn unsere Jugendliche so eine Kacke hören. Ich meine das wird unsere Zukunft😱
    • Corto Maltese 29.05.2019 08:12
      Highlight Highlight Naja, genau das haben dazumal unsere Eltern über uns gesagt.
    • Grohenloh 29.05.2019 12:05
      Highlight Highlight Und ihre Eltern über sie
  • Natürlich 29.05.2019 07:24
    Highlight Highlight (1) Soo, da muss ich fairerweise auch noch meinen Senf dazu geben (ich wurde ja hier auf watson bereits als Loredana Fanboy bzw Loredana selbst betitelt/gehalten 😄)
    Und natürlich habe ich die Doku gesehen, auch das Statement von Labelboss Xatar dazu.
    Ich bin ein wenig hin und hergerissen:
    Einerseits fand ich die Doku und den Hacker ziemlich glaubwürdig und auf den ersten Blick war es auch einleuchtend mit den Klickzahlen.
    Andererseits hat Xatar als Reaktion auf die Doku die ganzen Statistiken zu Meros 80mio Klick-Hit „Baller los“ veröffentlicht und da waren eig keine Auffälligkeiten zu sehen
    • Posersalami 29.05.2019 08:55
      Highlight Highlight Was soll denn auffällig sein?

      Die spielen die Songs in Playlists versteckt mit gekaperten, echten Profilen. Was, ausser die Masse, soll denn da auffällig sein?

      Vergleich mal diesen neuen Rap Scheiss mit richtigen Weltstars! Es ist schon krass, wie oft die gespielt werden.
    • Prügelknabe 29.05.2019 09:01
      Highlight Highlight Ich habe mir den Insta Account von Mero angeschaut. der erste Eintrag war am 2.6.17. Bis Juli18 waren es dann 14 Einträge. ca. 120000 haben gelikt. bis am 18.11.18 folgten noch einmal 6 Insta Einträge, 170000 likes. am 23.11.18 wurde Baller los auf YouTube veröffentlich. Am ersten Tag über 1 Million Klicks. Auf Insta? bis Januar 19. 7 weitere Einträge. die likes variiren von 380000 bis 180000. Auf Spotify auch mehrere Millionen Klicks. Auf Insta... Immer noch keine markante Zunahme von likes. Man müsste doch annehmen, dass seine Einträge massiv mehr likes generieren müsste. ODER?

    • Natürlich 29.05.2019 09:42
      Highlight Highlight @Prügelknabe
      Ich versteh nicht ganz auf was du hinauswillst.
      Zu Beginn hatten seine Videos/Bilder bei Insta knapp 100‘000 Likes
      Mittlerweile über 400‘000 Likes
      Ist doch durchaus eine massive Zunahme.

      Und ja, wenn die 400‘000 Leute die gelikt haben den Song 10x hören sind wir bereits bei 4mio Klicks.
      So abwegig ist das Ganze also nicht.
      Dann kommen viele dazu die sich den So g ei fach mal aus Interesse anhören aber keine Fans sind usw.
    Weitere Antworten anzeigen
  • chnobli1896 29.05.2019 07:09
    Highlight Highlight Das Y-Kollektiv ist übrigens sowieso sehr zu empfehlen. Die haben spannende Themen und setzen sie meistens gut um.
  • MyPersonalSenf 29.05.2019 07:00
    Highlight Highlight Also ich hatte ja von “Loredana” noch nie gehört vor dieser ganzen Geschichte.. da dachte ich mit meinen 30 lenzen bin ich schon zu alt... dann habe ich mich bei bekannten von mir welche halb so alt sind wie ich umgehört.. und auch diese hatten keine Ahnung wer das sein soll! Mir leuchtet diese Story jetzt doch ein da kann ja nur ein weiterer Betrug dahinter stehen
    • Hangry Turtle 29.05.2019 08:42
      Highlight Highlight Du kommst bestimmt von einem ländlichen Ort, weil sobald du in der Agglo bist, kann dir jeder 14-jährige sagen wer Loredana ist.
      #nooffense aber nimmt mich wirklich wunder
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 29.05.2019 09:59
      Highlight Highlight Ich wohne in der Aglo und habe auch jüngere Bekannte, die wiederum jüngere kennen.
      Auf die Frage, ob jemand aus deren Umfeld Loredana kennt, kam meist nur: " Ah. Diese Pseudrapperin, die ein Ehepaar betrogen hat." Und ansonsten nur das: "Häh? Wer soll das sein."
      Über ihre Musik hat man sich hingegen nur totgelacht.
    • Hangry Turtle 29.05.2019 11:12
      Highlight Highlight okay, ich wohne auch in der Agglo und bei mir ist es genau umgekehrt. Alle kennen die Musik und die Sache mit Petra war zweitrangig für sie. Spannend wie sich die (wahrscheinlich) unterschiedlichen Regionen unterscheiden ^^
  • Pinhead 29.05.2019 06:59
    Highlight Highlight Selbst CDs gekauft um in die Charts zu kommen: Erinnert sich noch jemand an Sir Colin? Dem wurde das vorgeworfen.
    • alessandro 29.05.2019 08:17
      Highlight Highlight Das machen viele. Man wählt als mittelgrosser Act eine Zeit im Jahr in der die CD Verkäufe tendentiell tief sind und kann sich dann mit einer eigenen Vorbestellung von 700 bis 1000 CD's direkt in die Charts hieven. Diese kommen dann natürlich zurück (müssen offizielle Verkaufszahlen und -stellen sein) und werden dann z.B. an Konzerten verkauft.
  • Nelson Muntz 29.05.2019 06:50
    Highlight Highlight Hat die die Brille vom Lagerfeld geklaut?
  • AdiB 29.05.2019 06:49
    Highlight Highlight Dieser hacker ist auch suspekt. Man kann von loredana halten was man will, doch kinder mögen ihre songs. Ihre fanbase sind zwischen 12 und 20 jahre alt. Dann kommt noch die albanische community die auch sehr viele loredana unterstützen, sie ist ja eine von ihnen und wer diese leute kennt, der weiss was für einen zusammenhalt jene haben.
    Aber dieser hacker behauptet auch das mero seine klicks kaufte, da hat aber xatar eine gute antwort darauf gefunden wieso dieser hacker suspekt ist, geht auf die schulhausplätze und höhr dich um was die kids höhren, überall mero
    • dokkaebi 29.05.2019 07:10
      Highlight Highlight Noch nie was von irgendjemanden den du erwähnt hast gehört. Ich denke, dass diese sich mit gekauften Klicks kurzzeitig pushen und die Kids von heute feiern sowieso alles was auf Youtube auf der Trending Page landet.
    • chnobli1896 29.05.2019 07:11
      Highlight Highlight 46 Mio ist mehr als die Hälfte der deutschen Gesamtbevölkerung. Und das in weniger als 4 Monaten.
    • Tschüse Üse 29.05.2019 07:14
      Highlight Highlight Ich trainiere mit Jugendlichen in diesem Alter und habe einige Kumpel mit albanischen Wurzeln.

      Weder die Jugendlichen noch meine Freunde kannten sie.

      Deine Argumentation trifft auch auf Loco Escrito zu. Man muss nur albanisch mit latin ersetzen. Er hat aber nur 2- 4mio clicks. Ist aber weitaus bekannter als sie. Wie erklärst Du dir den krassen Click Unterschied zwischen den beiden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rezeptilop20 29.05.2019 06:38
    Highlight Highlight Und das Openair Frauenfeld hat sie alle gebucht ;-)
  • philosophund 29.05.2019 06:17
    Highlight Highlight Betrug passt doch so schön ins Bild von CH-Pseudorappern wie Loredana, welche sich mit fetten Autos und 1000er Nötlis ablichten lassen 🤣🤣

    Dolla dolla bill ya..



  • Raffaele Merminod 29.05.2019 06:10
    Highlight Highlight Das würde auch die miese Qualität der Charts Songs erklären. Die Frage "Wer hört den so was?" Hätte nun eine Antwort erhalten: Niemand! Alles nur betrug.
    Ich bin zu 99% sicher dass es so ist.
    • Hardy18 29.05.2019 07:00
      Highlight Highlight Ich bin da ganz deiner Meinung. Dies hatte ich mich auch gefragt, bei der Mega Quali die im Radio läuft. Da ich selber solch ein Programm nutze, war mir klar das sie es so ähnlich machen müssen.

      Vor allem, Millionen Klicks das theoretisch jeder diesen "Song" gehört haben muss, in der Schweiz 😂. Und fragt man seine Nachbar gibts nur eins... 🤷🏼‍♂️
    • Walter Sobchak 29.05.2019 07:06
      Highlight Highlight Leider wird es eben durch die Pushes trotzdem gehört. Bei den Kids zählen Klicks und likes mehr als Qualität.
    • Raffaele Merminod 29.05.2019 08:08
      Highlight Highlight @Walter Sobchak: genau das ist der Punkt und schlussendlich der Betrug.
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