Schweiz
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Autonome Busse im Wallis fahren jetzt auch über Kreuzungen



Neue Etappe für die autonom fahrenden Busse in Sitten: Die SmartShuttles können künftig dank intelligenter Lichtsignalanlagen auch Strassenkreuzungen ohne Hilfe eines Chauffeurs überqueren. Damit fügen sie sich noch besser in den Stadtverkehr ein.

ARCHIVBILD ZUR VERLAENGERUNG DES TESTS MIT SELBSTFAHRENDEN BUSSEN IN SION, AM DIENSTAG, 17. OKTOBER 2017 - Ein autonomer Shuttle im Testbetrieb anlaesslich der Medienkonferenz zum Start des Testbetriebes autonomer Shuttles, am Donnerstag, 23. Juni 2016, in Sion. Das MobilityLab Sion Valais und die PostAuto Schweiz AG beginnen am 23. Juni mit oeffentlichen Tests von autonomen Shuttles fuer den Personentransport. (KEYSTONE/Manuel Lopez).

Die autonomen Busse in Sion. Bild: KEYSTONE

Der Versuch mit selbstfahrenden Bussen läuft in Sitten seit Juni 2016. Anfänglich fuhren zwei SmartShuttles ohne Chauffeur auf einer Strecke von 1,5 Kilometern durch die Altstadt. Nun wird der Testbetrieb um eine weitere Innovation erweitert, wie die Stadt Sitten am Montag mitteilte.

Mit mehr Verkehr klarkommen

Neu sind die kleinen Busse nicht nur zwischen dem Bahnhof von Sitten und dem Stadtzentrum unterwegs, womit die Strecke doppelt so lang ist wie bisher. Die Pendelbusse müssen künftig auch mit stärkerem Verkehrsaufkommen klarkommen und zwei Strassen überqueren. Damit dies ohne menschliche Hilfe und gefahrlos gelingt, werden in den nächsten Tagen zwei intelligente Lichtsignalanlagen installiert.

So sind die selbstfahrenden Postauto-Busse angekommen

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Video: srf

Getestet wurde das System bereits auf einer abgeschlossenen Rundstrecke im Versuchszentrum der Post in Bern. Nun könne es in Echtzeit und unter realen Bedingungen in Sitten lanciert werden, wie wie die Stadt Sitten in der Mitteilung schreibt.

Die Kommunikation zwischen dem führerlosen Bus und der Lichtsignalanlage erfolgt über WLAN, gemäss einem neuen europäischen Standard, der in der Schweiz zum ersten ersten Mal angewendet wird.

Der Shuttle erhält jede Sekunde ein Signal, das ihm sagt, wann die Ampel auf Grün oder Rot wechselt und wie die Beschaffenheit der Strassenkreuzung ist. Dementsprechend kann das Fahrzeug die Geschwindigkeit anpassen. Das nächste Ziel ist es, mit den autonomen Bussen sicher durch einen Kreisel hindurch zu steuern. Dies soll in den nächsten Monaten möglich werden.

38'000 Fahrgäste befördert

Die zwei selbstfahrenden Busse in Sitten werden mit Strom betrieben. Sie können bis zu elf Personen befördern und fahren durchschnittlich mit 7,5 Stundenkilometern. Seit Beginn des Versuchs vor zwei Jahren wurden rund 38'000 Fahrgäste transportiert.

Die Busse können gratis benutzt werden. Aus Sicherheitsgründen ist immer eine Begleitperson anwesend, die das Fahrzeug jederzeit stoppen kann. Mussten die Sicherheitsbegleiter eingreifen, war in 80 Prozent der Fälle ein falsch parkiertes Auto der Grund.

In einem Fall touchierte ein Shuttle die offene Heckklappe eines parkierten Lieferwagens. Dabei entstand Sachschaden. Trotzdem wurde im September 2016 der Testbetrieb für zwei Wochen eingestellt, um Verbesserungen vorzunehmen.

(sda)

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Magnum44 29.05.2018 18:38
    Highlight Highlight Klingt für mich mehr nach Elektroschrott auf Rädern. Geradezu lächerlich, verglichen mit Tesla und Google.
  • Áfram GC Unihockey 28.05.2018 17:22
    Highlight Highlight Wie war denn die Strecke zuvor? Für mich fehlt an dieser Stelle noch etwas...
    Benutzer Bild
    • Alpaka 8 29.05.2018 11:36
      Highlight Highlight Ja, irgendwie scheint der Artikel etwas schnell geschrieben worden zu sein. Es hat noch andere Fehler. Anstatt "trotzdem" käme hier doch sicher ein "darum".
      Benutzer Bild
  • Entenmann 28.05.2018 16:54
    Highlight Highlight 7.5 km/h im Schnitt, immer eine Begleitperson dabei, Ampelanlage muss extra umgerüstet werden - Der Weg zu einem halbwegs sinnvollen Einsatz selbstfahrender Busse scheint noch ziemlich weit...
  • TheNormalGuy 28.05.2018 16:33
    Highlight Highlight "Mussten die Sicherheitsbegleiter eingreifen, war in 80 Prozent der Fälle ein falsch parkiertes Auto der Grund."

    Sollte das ein autonomes Fahrzeug nicht selbst erkennen? Scannt es denn nicht den Fahrtweg? Oder fehlt dem Bus eine Art LIDAR?
    • Lambda 29.05.2018 08:01
      Highlight Highlight Das Problem dürfe wohl auch die Unterscheidung zwischen einem parkierten Fahrzeug und einem das nur kurzfristig steht sein. Ersteres muss umfahren werden, letzteres hält vermutlich aus einem Grund (z.B. Vortritt gewähren odet rangierender Lastwagen) und der Bus muss dahinter warten. Insofern ist eine Fussgängerzone wohl nicht einmal die einfachste Teststrecke, da die Abstellplätze und Fahrspuren nicht eindeutig sind.
    • Sarkasmusdetektor 29.05.2018 14:00
      Highlight Highlight Das Problem ist ein anderes: Diese Busse sind nicht intelligent genug, dass sie ein Hindernis umfahren könnten. Die fahren auf Zentimeter genau immer die gleiche Strecke, wenn da auch nur ein Plastiksack im Weg liegt, stoppt der Bus einfach. Ausweichen ist nicht vorgesehen, da muss immer ein Mensch eingreifen. Gab kürzlich einen interessanten Artikel dazu im c't zum Stand der Technik - ist noch ziemlich simpel, jeder Tesla kann fast schon mehr.
    • Spama Lotto 29.05.2018 15:05
      Highlight Highlight Vielleicht auch ein wenig unglücklich geschrieben: Es ist wohl so, dass das Fahrzeug dann automatisch abbremst und dann stillsteht. aber es wird wohl noch nicht soweit sein, automatisch ein passendes Ausweichmanöver zu fahren. Dazu ist dann der Mensch notwendig.

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