Schweiz
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SVP will Energiestrategie 2050 per Referendum kippen

Die SVP will gegen die Energiestrategie 2050 das Referendum ergreifen. Das kündigte die Partei am Freitag vor Medien in Bern an. Aus ihrer Sicht verursacht das vom Parlament verabschiedete erste Massnahmenpaket für die Bevölkerung und das Gewerbe zu hohe Kosten.



Fakten rund um den Energieverbrauch in der Schweiz

Das Gesetzespaket sei verantwortungslos und greife «massiv in alle Lebensbereiche eines jeden Einzelnen von uns ein», erklärte die Partei ihren Entschluss in einer Mitteilung.

Es bürde insbesondere den nachfolgenden Generationen grosse Lasten auf. Daher sei es notwendig, dass die «Bürger, Mieter, Hausbesitzer, Autofahrer und Gewerbler» dazu Stellung nehmen können.

Die Partei ergreife das Referendum dank der Unterstützung «gewisser Verbände und Unternehmen», teilte sie weiter mit. Dazu zählen etwa die Branchenverbände GastroSuisse, Auto Schweiz und Swissmem. Nicht mit an Bord sind wie angekündigt die zwei grössten Wirtschaftsdachverbände.

Economiesuisse hatte bereits im Frühling entschieden, ein Referendum weder zu lancieren noch zu unterstützen. Der Schweizerische Gewerbeverbands (SGV) beschloss am vergangenen Montag, auf ein Referendum gegen die Energiestrategie 2050 zu verzichten.

Die grössten Klimasünder

Der Parteivorstand der SVP hatte sich im August für ein Referendum zur Energiestrategie 2050 ausgesprochen – unter der Voraussetzung, dass die Wirtschaft mitzieht. Nach dem negativen Entscheid von Economiesuisse und SGV blieb deshalb in der Schwebe, ob die SVP das Referendum trotzdem ergreift.

Reaktion auf Fukushima

Das Parlament hatte das erste Massnahmenpaket der Energiestrategie 2050 am letzten Freitag in der Schlussabstimmung deutlich angenommen. Dagegen stimmten die SVP sowie einige FDP-Vertreter. Eckpfeiler des Pakets sind keine neuen Atomkraftwerke, mehr erneuerbare Energien und weniger Energieverbrauch.

Grösste Atom-Unfälle der letzten 25 Jahre

Auslöser der Energiestrategie war die Atomkatastrophe von Fukushima vom 11. März 2011. Zwei Monate nach dem Unglück beschloss der Bundesrat, dass in der Schweiz keine neuen Atomkraftwerke gebaut werden sollen. Noch im selben Jahr bestätigte das Parlament diesen Grundsatzentscheid.

Der Bundesrat erarbeitete in der Folge die Energiestrategie 2050 und leitete im September 2013 das erste Massnahmenpaket dazu ans Parlament. Dort sorgte das Paket für heftige Kontroversen, obwohl es nichts Revolutionäres beinhaltete: Der Bundesrat schlug vor, die bestehenden Instrumente auszubauen, insbesondere jene zur Förderung erneuerbarer Energien und für Gebäudesanierungen.

42 Vorher-nachher-Bilder, die zeigen, wie krass sich die Erde ändert

(dwi/sda/phi)

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96Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Froggr 08.10.2016 08:52
    Highlight Highlight Die Schweiz ist jetzt schon das land mit einer der umweltbewustesten stromproduktionen der Welt. Auch in sonstiger hinsicht sind wir extrem vorbildlich, was dies anbelangt. Und ihr wollt eine Energiestrategie 2050. Ich hab ja nichts dagegen solange es euch ein bischen beruhigt. Bringen tut die jedoch rein har nichts, da es die anderen Länder (z.B China und USA) überhaupt nicht interessiert, was wir tun. Die werden sich dadurch auch nicht ändern (auch nicht durch das Klimaabkommen).
    Kommt mal auf den Boden der Tatsachen zurück.
    12 35 Melden
    • Fabio74 08.10.2016 12:42
      Highlight Highlight Wir sind weder führend noch fortschrittlich. Das war die Schweiz mal. Allerdings sind wir dann in einen Tiefschlaf gefallen und wurden links und rechts überholt
      13 8 Melden
    • Regas 08.10.2016 13:09
      Highlight Highlight @Fabio: Wir sind führend und fortschrittlich, wir montieren Cinesische Solarpanels und stellen Deutsche Windkraftanlagen auf, welche nur Flatterstrom liefern aber leider kein KKW ersetzen können.
      5 7 Melden
  • Str ant (Darkling) 08.10.2016 03:49
    Highlight Highlight Ich wäre ja eigentlich schon für 2030
    Das Referendum kassiert ein Nein von mir
    16 12 Melden
  • zettie94 07.10.2016 22:00
    Highlight Highlight Alte Politiker entscheiden etwas "für das Wohl der nächsten Generationen", ohne diese zu fragen. Konsequenterweise dürften sie eigentlich beim Referendum nur Unterschriften von Leuten unter 25 Jahren sammeln...
    41 12 Melden
  • Zarzis 07.10.2016 21:17
    Highlight Highlight Ich muss sagen, die SVP hat bei mir die Glaubwürdigkeit, die bei nahezu null war, ins Minus gesenkt.
    Habe die Aussage Rösti gelesen:
    Jene, die nicht gekauft sind, werden uns Unterstützen!
    Echt, diese Aussage ist Unglaublich wenn man bedenckt wer sie tätigt. Es ist der Präsident der Parlamentarischen Vereinigung der Atomlobby, bei der alle, echt alle SVP sind. Auch alle FDP'ler und fast die hälfte der CVP.
    Genau dieser Atomlobby Vertreter bezichtig die Vernüftigen als Gekauft. Also dagegen ist ja sogar D. Trump ein Wahrheitsfanatiker!
    63 11 Melden
    • Regas 08.10.2016 12:38
      Highlight Highlight Welche Atomlobby ? Die Lobby der Grünen und der Profiteure der Alternative Energie Produzenten ist heute viel mächtiger. Selbst die SVP Bauern sind für die Energiestrategie weil die Solaranlagen auf ihren Dächern satte Subventionen einbringen. Im Parlament ist eine Vorlage mit grosser Mehrheit durchgekommen von der alle profitieren ausser der Atomlobby, und den Arbeitern welche die ganze Zeche durch massiv erhöhte Energiekosten bezahlen können. Die Arbeiterpartei hätte eigentlich dagegen stimmen müssen.
      5 12 Melden
    • Fabio74 08.10.2016 12:44
      Highlight Highlight @Regas: DIe Atom und die Öllobby haben zu viel Macht und sind verfilzt mit dem Parlament.
      7 2 Melden
    • Regas 08.10.2016 13:00
      Highlight Highlight @Fabio74: Warum wurde den vom Paralment die Energiestrategie mit grosser mehrheit angenommen? War das die Atom und Öel Lobby ?
      2 4 Melden
  • Knut Knallmann 07.10.2016 19:32
    Highlight Highlight Mehr Atommüll gleich geringere Lasten für zukünftige Generationen? Ich hoffe die Migros Klubschule bietet bald einmal einen Logik-Basiskurs an...
    90 13 Melden
  • Pius C. Bünzli 07.10.2016 19:32
    Highlight Highlight Scheint als ob uns erst ein AKW um die Ohren fliegen muss :D
    62 10 Melden
  • Flying Zebra 07.10.2016 19:08
    Highlight Highlight "Das Gesetzespaket sei verantwortungslos und greife «massiv in alle Lebensbereiche eines jeden Einzelnen von uns ein», erklärte die Partei ihren Entschluss in einer Mitteilung."

    Mir reicht es mit diesen ......! Was glauben die denn, wie der Klimawandel erst in das Leben eines Jeden eingreifen wird!? wtf
    84 13 Melden
    • Regas 08.10.2016 12:46
      Highlight Highlight Mir reicht es auch! Ist denn die Schweiz ein Planet? Wird das Klima besser wenn 0.1% der Weltbevölkerung so drastische Massnahmen ergreifen ? Mann nennt es Grössenwahnsinn !
      4 17 Melden
    • Flying Zebra 08.10.2016 16:38
      Highlight Highlight Wenn sie das Prinzip der Demokratie verstehen, sollten sie das eigentlich auch verstehen - jeder Einzelne zählt und wenn alle so denken und danach handeln...👌
      3 1 Melden
  • 7immi 07.10.2016 17:19
    Highlight Highlight die svp ergreift ein referendum gegen die energiestrategie, die sp gegen die USRIII. so funktioniert nun mal die (schweizer) demokratie. wir dürfen mitbestimmen. ich bin auch für die strategie, habe aber kein problem mit einem referendum. schlussendlich muss eine mehrheit dahinterstehen, ansonsten bringts ja nichts...
    58 4 Melden
  • terribile 07.10.2016 17:03
    Highlight Highlight Die SVP als Hellseher der Nation. Es scheint, dass ihnen die Raffgier zum Verhängnis wird.

    Vermögen und Geld hat auch bei einer armen und hoffnungslos verschmutzten Welt keine Bedeutung.
    Ausrotten der Resurcen sind da schon im Program dieser zukunftsorientierten Partei.
    69 12 Melden
  • Tilman Fliegel 07.10.2016 16:43
    Highlight Highlight Die Atomstromlobby finanziert das Referendum also nur heimlich? Auf anraten ihrer dubiosen Beratungsagenturen?
    70 6 Melden
  • Lowend 07.10.2016 15:05
    Highlight Highlight Wenn man bedenkt, dass die Schweiz mal führend in verschiedenen Sparten der Alternativenergien war und heute dank der bürgerlichen Atomlobby nun zu den Schlusslichtern gehört, ist diese kurzsichtige Politik der SVP für einmal total stringent.
    Die SVP gibt unser Geld halt lieber an korrupte Ölscheichs und ausländische Uranminen, statt an hiesige Arbeiter und Angestellte der Ökoenergiebranche, denn das sind in den Augen der Totaloppositionellen ja sicher eh alles nur Linke und Grüne!
    161 21 Melden
    • 7immi 07.10.2016 16:21
      Highlight Highlight auch grün und links waren mal für akws.sie galten lange (und zum teil noch immer) als ökologisch.den schwarzen peter den bürgerlichen zuzuspielen ist daher nicht ganz korrekt.allerdings sind die bürgerlichen noch immernoch dafür.die einen sehen kein risiko(akws=sicher),für andere ist der umstieg zu schnell.
      ersteres ist klar falsch, während man beim zweiten punkt ein bisschen zustimmen kann.die zeiten sind sehr sportlich gewählt,könnten allerdings reichen,sofern alle mitmachen...
      ich persönlich freue mich auf die umsetzung der neuen energiestrategie. mal schauen ob die mehrheit auch so denkt.
      31 39 Melden
    • Lowend 07.10.2016 16:57
      Highlight Highlight Mimimimimi und Gääääähn für dieses ... aber die Linken haben aber auch mal...." Gewäsch!
      Hier geht es alleine um die bürgerlichen Atomfans, die sich von der Atomlobby aushalten lassen und die das Schweizer Volk weiterhin dieser brandgefährlichen Atomtechnologie aussetzen wollen.
      58 25 Melden
    • 7immi 07.10.2016 17:14
      Highlight Highlight du hast meinen kommentar nicht verstanden. du stellst hier die bürgerlichen als sündenbock hin, dabei waren mal alle dabei, als die atomenergie ihren aufschwung erlebte (und alle anderen somit ausgebremst wurden). dennoch stört mich nun die svp, die es scheinbar noch immer nicht kapiert hat.
      es gibt übrigens nicht nur atomfans vs atomgegner. das spielfeld ist vielseitig. diversen geht der ausstieg zu schnell. nur weil man also gegen die neue strategie ist, muss man nicht für den atomstrom sein. nur so ein verdacht, da du mich ja schonwieder in die "aber er het au" ecke stellst...
      19 15 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kookaburra 07.10.2016 14:20
    Highlight Highlight Wenn die Schweiz 25% bis 42% weniger Bevölkerung hätte, bräuchten wir überhaupt keinen Atomstrom und die Schweizer Stromlandschaft wäre schon lange grün und Nachhaltig.

    Per Zufall genau etwa der Anteil der Schweiz, welcher durch Zuwanderung in den letzten 40 Jahren angehäuft wurde.

    Wieso so viele dies, und die Nachteile und Probleme dadurch (wie auch dieses) wollen (und dann noch jammern), verstehe ich nicht.
    31 202 Melden
    • bibaboo 07.10.2016 14:34
      Highlight Highlight Oder genau etwa der Anteil an SVP Wählern
      190 21 Melden
    • TheMaan 07.10.2016 14:36
      Highlight Highlight Könntest du mir bitte dieses Argument anhamd von Fakten belegen?

      Danke
      58 11 Melden
    • Kookaburra 07.10.2016 14:53
      Highlight Highlight The Maan. Den Anteil mit Migrationshintergrund (direkt inkl. secondos ohne tertios von 42%) findet man genauso auf der BFS Seite, wie den Anteil vom Atomstrom...
      20 52 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maragia 07.10.2016 14:17
    Highlight Highlight Was für eine Energiewende? Es werden ja überall Solarpannels und Windkraftwerde von den Grünen und Linken verhindert!! Entweder wir ziehen das durch und setzten den Landschaftsschutz zurück, oder wir bleiben bei den AKWs!
    30 98 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 07.10.2016 16:01
      Highlight Highlight @Maragia, in dem Fall: R i.p. Landschaftsbild und -schutz.

      Immer noch besser als kkw.
      28 5 Melden
    • ledave 07.10.2016 17:00
      Highlight Highlight Der Verein "Freie Landschaft Schweiz" welcher sich gegen die Windkraftwerke einsetzt, unterstützt die SVP im Referendum gegen die Energiestrategie. Als "Grüne" würde ich diese nicht bezeichnen.
      56 4 Melden
    • Fabio74 07.10.2016 19:39
      Highlight Highlight Dann muss man beim Landschaftsschutz Abstriche machen da und dort
      11 0 Melden
  • bibaboo 07.10.2016 13:57
    Highlight Highlight Laut SVP sollen wir also die Umwelt zerstören, um den kommenden Generationen keine grossen Lasten aufzubürden. Wie ist es möglich, diese Partei überhaupt noch ernst zu nehmen?
    162 13 Melden
  • Ruefe 07.10.2016 13:38
    Highlight Highlight Als Elektroingenieur in Ausbildung werde ich in Zukunft daran arbeiten, dass die bereits vorhandenen Technologien noch effizienter und ausfallsicherer genutzt werden können.
    Wenn der Wille zur Veränderung von der Bevölkerung ausgeht, wird auch eine abgelehnte Energiestrategie des Bundes nichts daran ändern.
    85 3 Melden
  • ledave 07.10.2016 13:33
    Highlight Highlight Ein Gebäude kann heute problemlos 100% der Energie selber produzieren. Und dies während 356 Tagen im Jahr und günstiger als mit Öl oder Atomstrom.
    Aber die Gegner der Energiestrategie 2050 möchten lieber die Energie in Form von Öl und Uran importieren und sich so vom Ausland abhängig machen.
    97 10 Melden
    • Maett 07.10.2016 14:29
      Highlight Highlight @ledave: im Durchschnitt ja, aber um sie auch zu 100% der Zeit zur Verfügung zu haben, ist sehr viel Infrastruktur notwendig. Abgesehen davon trifft das nur auf Ein- und Zweifamilienhäuser zu (die nun wirklich nicht stromintensiv sind).

      Hier geht's aber um mehr. Wie versorgt man die gesamte nationale Infrastruktur (z.B. Bahn), Industrie, Autoverkehr (E-Autos), grössere Gebäude etc. rund um die Uhr zuverlässig mit Energie? Auch bei einem eiskalten vierwöchigen eher windstillen (und logischerweise dunklen) Winter?

      Wenn das "jemand" verständlich darlegen kann, bin ich der Erste, der Ja stimmt.
      14 30 Melden
    • Stellklaus 07.10.2016 16:04
      Highlight Highlight Das ist wie in Dänemark "Wir produzieren 43% des Stroms durch Wind!!!", "Toll, wie hoch ist denn die Minimalproduktion?", "Hm naja knapp 2%", "Ach und woher kommt dann in diesen Perioden der Strom?", "Wir importieren ihn aus Deutschland und Norwegen."

      Tolles Konzept, momol.
      13 17 Melden
    • rodolofo 07.10.2016 16:18
      Highlight Highlight @ Maett
      Du denkst eben nicht international!
      In der Schweiz haben wir sehr viel Wasser.
      In Südspanien und in Marokko haben wir sehr viel Sonne. In der Nordsee haben wir sehr viel Wind.
      An den Küsten haben wir die Gezeiten. In der Tiefe haben wir die Geothermische Energie.
      Als einzelne Länder sind wir sehr limitiert.
      Zusammen haben wir alles und können auch alles erreichen!
      Dazu müssen wir aber jetzt beherzt die Weichen stellen in eine Erneuerbare Zukunft!
      Sonst landen wir auf dem elenden Abstellgleis mit weiteren AKW-Supergaus...
      43 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • peeti 07.10.2016 13:23
    Highlight Highlight Wie ewiggestrig muss man sein, dass man trotz fehlender Unterstützung der Bauern, Wirtschaft, und dem Rest links davon, nun das Referendum ergreifen will?
    Lieber ausländischen Öl-, Gas- und Uranlieferanten Geld in den Arsch schieben, anstatt hier schweizer-KMU unterstützen und endlich den alternativlosen Weg in die erneuerbare Energiezukunft einschlagen.
    105 6 Melden
    • rodolofo 07.10.2016 16:11
      Highlight Highlight Vermutlich sponsert die AKW-Lobby einige "Buurezmorge".
      Und das aufgehende SVP-Süneli strahlt dabei besonders hell.
      39 4 Melden
  • simiimi 07.10.2016 13:15
    Highlight Highlight Ich bin heilfroh, ergreift die SVP das Referendum. Ohne die vom Parlament beschlossenen grosszügigen Subventionen in jensten Bereichen wäre die Energiestrategie wohl schon im Parlament gescheitert. Präsentiert man dem Volk die Gesamtwirtschaftliche Rechnung, wird es als vernünftiger Wirt dazu Nein sagen, und das ist auch gut so.
    10 144 Melden
    • Fabio74 07.10.2016 15:31
      Highlight Highlight Was ist die Alternative ? Alte AKWs subventionieren bis zum Umfallen. Warten bis das Öl ausgeht?
      Oder endlich vorwärts machen? Effizienter werden. Alternative Energien ausbauen?
      Das Problem ist die zu starken Atom- und Öllobbies
      40 4 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 07.10.2016 16:07
      Highlight Highlight @fabio74, Das öl wird nicht ausgehen, das fossile vielleicht, aber man kann es ja immer noch synthetisch herstellen, bis dann auch zu einem marktwirtschaftlichen Preis .
      3 36 Melden
    • simiimi 07.10.2016 16:58
      Highlight Highlight Vernünftig wäre es, mittelfristig 1-2 moderne AKW aufzustellen und langfristig auf Kernfusion zu setzen. Die Szenarien der Energiestrategie 2050 basieren auf Fantasieprognosen zum technischen Fortschritt der Erneuerbaren bis 2050. Schlussendlich wird entweder der Strom viel teurer oder wir müssen massiv Strom aus ungewisser ausländischer Produktion zu kaufen. Aber das scheint die Blitzer hier nicht zu interessieren, hauptsache man kann wieder mal gegen die SVP sein und etwas fürs grüne Gewissen tun
      5 36 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kaffo 07.10.2016 13:09
    Highlight Highlight Der SVP und auch der FDP geht es nicht um die Bevölkrung oder das Gewerbe (Heuchelei pur). Es geht ihnen einzig und alleine um die Atomkraftwerke. Obwohl jetzt wirklich jeder weiss, dass die Atomkraftwerke unrentabel sind. Zudem generieren Sie mit Ihrem Abfall und ständigen Anlagenupdates enorme Kosten. Ich hoffe sehr, dass bei der Energiestrategie diese beiden Parteien mit ihren heulerischen Parolen für einmal keine Chance haben.
    81 8 Melden
  • Doomheart 07.10.2016 13:08
    Highlight Highlight Das kann nur die SVP... Wieso den letzten Resten Nachhaltigkeit auch noch in den Sand setzten? Haben die auch mal Vorstellungen wie die Welt in 100 Jahren aussehen soll oder wird?
    78 4 Melden
  • EarlofGrey 07.10.2016 13:02
    Highlight Highlight Man könnte fast meinen, die Volchspartei sucht sich ein Referendum aus, das sie höchstwahrscheinlich verliert, um sich wieder einmal als Opfer gerieren.
    73 4 Melden
  • ArgumentOutOfRangeException 07.10.2016 13:02
    Highlight Highlight “Es bürde insbesondere den nachfolgenden Generationen grosse Lasten auf. “

    Da frage ich mich doch, was der nächsten Generation mehr Lasten aufbürdet; Investitionen in erneuerbare Energie oder die Entsorgung strahlenden Materials.
    111 0 Melden
    • Maett 07.10.2016 14:31
      Highlight Highlight @Slädu (Rex Suecia): naja, strahlendes Material haben wir sowieso schon, also kommt's auf die Menge nicht mehr wirklich drauf an. Ausserdem sind Kraftwerkstypen in Entwicklung, die dieses Material verwenden können, so dass es vermutlich gar nie endgelagert werden muss.

      Die Frage ist, ob die Energiestrategie auch in der Realität funktioniert. Die finanzielle Last eines nicht funktionierenden Konzeptes, bei dem man am Ende dann doch wieder AKWs bauen muss, wäre tatsächlich eine Last, die man sich nicht aufbürden müsste.

      In Deutschland kommt die Einsicht ja langsam, dass das so nicht geht.
      3 49 Melden
    • Fabio74 07.10.2016 15:32
      Highlight Highlight @Maett: dann suventionieren wir weiterhin dreckige AKWs?
      26 2 Melden
    • ArgumentOutOfRangeException 07.10.2016 16:04
      Highlight Highlight @Maett: Ich bin kein Wissenschaftler und schon gar kein Atomphysiker, aber ich denke, dass es sehr wohl auf die Menge ankommt. Schon jetzt will niemand den Müll bei sich haben und je mehr Material desto mehr Lagerplatz brauchts (IMHO).

      Ich hab bisher von den neuen AKW Typen bei denen man keinen Atommüll hat noch nichts gehört. Wenns diese geben sollte gut, aber wie siehts dann mit der Gefahr einer Verstrahlung aus? Ist die auch nicht mehr vorhanden?

      Ich bin jetzt nicht grün aber ich denke langfristig brauchen wir sauberen Strom und sollten deshalb die erneuerbaren Energiequellen fördern
      27 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maranothar 07.10.2016 12:55
    Highlight Highlight Die haben mal wieder den Schuss nicht gehört.
    User Image
    45 3 Melden
  • pamayer 07.10.2016 12:53
    Highlight Highlight Diw svp sollte lieber in fukushima, Tschernobyl oder harrisburg helfen aufzuräumen statt per Referendum dich wieder neue akws bauen zu wollen.
    61 4 Melden
  • pascii 07.10.2016 12:46
    Highlight Highlight Ich frage mich, wann endlich die Einsicht kommt, dass das erhalten unserer Umwelt tatsächlich einschneidende Aktionen braucht die jeder spüren wird weil es halt nur so funktioniert. Ansonsten können wir's grad vergessen.
    73 4 Melden
    • pascii 07.10.2016 13:38
      Highlight Highlight Nach uns die Sintflut oder was
      45 4 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 07.10.2016 13:39
      Highlight Highlight Willst du auch keine einschneidende Ereignisse spüren? Wie stehts damit: Ist dein Drang 'keine einschneidenen Aktionen [zu] spüren' so gross, dass du in Kauf nimmst, dass andere dadurch einscheidende Ereignisse spüren? Was, wenn jemand anders etwas tut, das für dich einschneidend ist, d.h. gestehst du den anderen deine Wünsche auch zu?
      34 2 Melden
    • zettie94 07.10.2016 22:20
      Highlight Highlight Ich hoffe bloss, die Mehrheit der Schweizer ist nicht so dumm wie Libertas... Unglaublich, was die alten SVPler da wieder "zum Wohle der nächsten Generationen" zu machen glauben ohne zu merken, dass sie in Wirklichkeit genau das Gegenteil tun!
      6 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • amore 07.10.2016 12:43
    Highlight Highlight Wenn die SVP nur einmal Lösungen präsentieren würde an Stelle effekthaschenden Quängeleien.
    88 2 Melden
    • Maett 07.10.2016 14:33
      Highlight Highlight @amore: haben die ja: AKWs ersetzen. Nur weil Ihnen die Lösung nicht passt, müssen Sie nicht jammern, dass keine Lösung präsentiert wurde.

      Die Frage ist lediglich, welche Lösung sinnvoll ist. Und darüber wird eventuell die Bevölkerung entscheiden, das wird man sehen.
      5 36 Melden
    • Fabio74 07.10.2016 15:33
      Highlight Highlight AKWErsetzen löst die Probleme des Uranabbaus und der Endlagerung nicht
      27 3 Melden
    • rodolofo 07.10.2016 16:01
      Highlight Highlight @ Maett
      Dieser Zug ist längst abgefahren!
      Anstatt der hysterisch beschworenen "Stromlücke" haben wir heute eine "Stromschwemme"!
      Die Entwicklungen von Sonne/Wind geht in Riesenschritten voran!
      Diese zwei "Erneuerbaren" ergänzen sich auch sehr gut: Wenn die Sonne scheint, weht nur ein flaues Lüftchen. Wenn's stürmt, dann sehen wir die Sonne nicht. Was jetzt vorangetrieben werden muss, sind die flexiblen und leistungsfähigen Stromnetze und die kurzfristigen Speichermöglichkeiten in Pump-Speicherwerken, oder in Elektro-Boilern, oder in den Batterien von Elektro-Mobilen!
      AKW wozu noch? Für Bomben?
      23 2 Melden
  • manhunt 07.10.2016 12:34
    Highlight Highlight masslosigkeit schadet! war das nicht eine svp-parole?
    69 1 Melden
  • DerHugentobler 07.10.2016 12:31
    Highlight Highlight Das Einzige, was bei Bevölkerung und Gewerbe zu hohe Kosten verursacht, ist eine weitere Untätigkeit der Regierung bezüglich Energieverbrauch
    65 1 Melden
  • supermario1 07.10.2016 12:28
    Highlight Highlight Das können Sie gerne machen.:-). Bitte aber diesmal ohne Drohgebärdeheftchen im Briefkasten. Da haben die schweizer Wälder wohl nicht so Freude daran, gilt es nicht diese zu konservieren? ;)
    35 2 Melden
  • JoeyOnewood 07.10.2016 12:25
    Highlight Highlight Ich liebe den Humor der SVP, der Ausstieg aus der Atomenergie "bürde insbesondere den nachfolgenden Generationen grosse Lasten auf." Das was die da trinken, will ich auch!
    93 2 Melden
    • peeti 07.10.2016 13:14
      Highlight Highlight Nur mit trinken kommt man nicht auf solche Ideen. Da braucht es offensichtlich stärkeres..
      50 1 Melden
    • rodolofo 07.10.2016 14:22
      Highlight Highlight Jetzt mal ganz ohne Spass:
      Ich habe schon seit längerem den Verdacht, dass die "Volksdroge Alkohol" stark dazu beiträgt, dass sie SVP einfache Lösungen propagiert.
      Für die schwierigeren Lösungen fehlt es bei denen inzwischen an genügend noch intakten Hirnzellen!

      Bei der Betreuung von Alkoholikern hat sich durchgesetzt, mit minimalen Erwartungen an sie heran zu gehen und als Therapieziel das Halten des Niveaus anzupeilen. Realistischerweise muss man aber davon ausgehen, dass der Zerrüttungsprozess weiter gehen wird, weil diese bedauernswerten Menschen ihren "inneren Staat" abgeschafft haben...
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  • Flexon 07.10.2016 12:20
    Highlight Highlight Ohjeeohje - können wir die SVP nicht einfach dafür bezahlen, dass sie sich aus der Politik heraushält? Von mir aus auch mit einer Gewinnbeteiligung am Fortschritt der Schweiz. Die SVP würde steinreich werden.
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  • rodolofo 07.10.2016 12:18
    Highlight Highlight Was diese billige SVP-Propaganda und Massen-Verdummung alles kostet!
    Ich finde, wir sollten die reichen SVP-Strategen und ihre Lobbies enteignen, damit sie nicht weiter unser Volksvermögen verpulvern!
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  • blaubar 07.10.2016 12:12
    Highlight Highlight Das Volk will das aber nicht.
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Erster Verlierer: Der Regenwald. Warum Brasiliens neuer Präsident eine Klima-Gefahr ist

Der Rechtspopulist Jair Bolsonaro hat die Präsidentenwahl in Brasilien gewonnen. Der Ex-Militär kam auf 55,14 Prozent der Stimmen, wie das Wahlamt am Sonntag nach der Auszählung fast aller Stimmen mitteilte. Sein Gegner Fernando Haddad von der linken Arbeiterpartei erhielt demnach 44,86 Prozent.

Erster Verlierer der Wahl dürfte jedoch der Regenwald sein. Und von dieser Niederlage sind wir alle betroffen.

Denn Jair Bolsonaro macht sich nicht viel aus dem Regenwald. Der Rechtsextreme findet …

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