Schweiz
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Gute Bedingungen, nix draus gemacht: Wir sind Europas Pfeifen bei Wind- und Solarenergie

24.05.18, 09:38 24.05.18, 09:48


Windenergie-Anlage beim Griessee. Bild: KEYSTONE

Die Schweiz gehört europaweit zu den Schlusslichtern bei der Produktion von Solar- und Windenergie. Trotz stärkerem Ausbau der Photovoltaik in den letzten Jahren bleibt der Gesamtanteil am Stromverbrauch marginal. Eine unmittelbare Besserung ist nicht in Sicht.

In der Schweiz herrschten sowohl für die Solar- als auch für die Windenergieproduktion ideale Bedingungen, schreibt die Schweizerische Energiestiftung (SES) in einer Mitteilung vom Donnerstag. Für einen signifikanten Ausbau erneuerbarer Energien fehlten aber investitionsfreundliche Rahmenbedingungen.

Solarenergie aus dem Veloweg

Gemäss einer SES-Studie produzierten im vergangenen Jahr von insgesamt 29 untersuchten europäischen Ländern nur gerade vier weniger Solar- und Windenergie als die Schweiz. Es waren dies Lettland, die Slowakei, Slowenien und Ungarn.

Gute Voraussetzungen und dennoch abgeschlagen

In der Schweiz wurden 2017 190 kWh Solarstrom pro Kopf und 16 kWh Windstrom pro Kopf produziert. Damit ist die Stromproduktion durch Windenergie kaum nennenswert. Obwohl die Produktion der beiden erneuerbaren Energien seit Jahren kontinuierlich steige, sei ihr Gesamtanteil am Stromverbrauch mit 3 Prozent immer noch gering, moniert die SES.

Sogar Länder mit ähnlichen geografischen Voraussetzungen wie die Schweiz, etwa Österreich (838 kWh, entspricht Rang 10) oder Belgien (821 kWh, Rang 11), würden mit weniger Sonnenstunden signifikant mehr Strom aus Sonne und Wind produzieren.

Unter den Nachbarländern der Schweiz ist Deutschland der grösste Produzent neuer erneuerbarer Energie. In der Statistik der europäischen Ländern liegt Deutschland mit einer Gesamtproduktion von 1755 kWh auf Rang 2 hinter Dänemark (2716 kWh). Ebenfalls deutlich mehr Strom aus Wind und Sonne als die Schweiz produzieren auch Italien (705 kWh) und Frankreich (487 kWh).

Laut der SES ist mit der Annahme der Energiestrategie 2050 durch das Stimmvolk vor einem Jahr der Grundstein für eine erneuerbare Energieversorgung der Schweiz gelegt worden.

Die finanziellen Rahmenbedingungen für den Ausbau von neuen erneuerbaren Energien seien aber schlecht. Damit Investitionen künftig nennenswert anstiegen, brauche es weitere Massnahmen. Für das 2022 auslaufende Einspeisevergütungssystem brauche es dringend ein neues Finanzierungssystem, schreibt die Energiestiftung. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Stromnews/Au courant 24.05.2018 17:19
    Highlight Ein Pfiff in ein altes Horn: Solar und Windenergie sind erneuerbar, ja - und gerade die Solarenergie hat in der Schweiz noch grosses Potenzial. Doch mit sauberer, erneuerbarer WASSERKRAFT punktet die Schweiz schon seit der Zeit unserer Gründerväter. 60% des Schweizer Stroms stammen aus dieser Quelle. Ein europäischer Spitzenwert.

    Der Fokus nur auf Strom greift ebensowenig. 36% Prozent des Energieverbrauchs gehen auf das Konto des Verkehrs. Wollen wir die CO2-Bilanz senken, ist es egal, ob der Tesla mit Wasser- oder Sonennstrom fährt. Wichtig ist: ERNEUERBAR.

    S.Pfammatter, Mediensprecher VSE
    6 1 Melden
  • Madmessie 24.05.2018 16:10
    Highlight Wir müssen auch nicht in Wind- und Sonnenenergie Spitze sein, weil wir in Wasserkraft Spitze sind. Ist ja auch logisch als Bergland. Meine Güte...
    4 3 Melden
  • fant 24.05.2018 16:01
    Highlight Von wegen sauberer Wasserkraft: Viel Strom, der zu Spitzenzeiten produziert und teuer verkauft wird, wird von Wasser produziert, dass in der Nacht mit billigem Atom-/Kohle-/etc strom hochgepumpt wurde ("Bandenergie").

    Mich würden mal Zahlen interessieren, wieviel vom Wasser in den Stauseen tatsächlich von Niederschlägen kommt und wieviel gepumpt wurde...
    5 1 Melden
  • wasps 24.05.2018 15:17
    Highlight Gut 60% unserer Stromproduktion kommt aus der Wasserkraft! Erneuerbarer geht fast nicht mehr.
    2 2 Melden
  • Husar 24.05.2018 14:37
    Highlight Der Vergleich von KWh pro Einwohner ist absurd.
    Ländern mit geringerer Bevölkerungsdichte steht im Allgemeinen mehr Fläche für Photovoltaikanlagen zur Verfügung und das logischerweise zu tieferen Grundstückkosten, was die Photovoltaik eher rentabel macht.
    In der Schweiz kommen dagegen sehr erschwerend die äusserst rigiden Bauvorschriften und Bauauflagen und andere techn. Normen hinzu, welche jede Photovoltaikinstallation von Beginn weg teuer und folglich unrentabel machen.
    Photovoltaik wird in der CH etwas bleiben, was nur ganz ausgekochte Idealisten tun wollen, die zuviel Geld haben.
    6 10 Melden
  • Skeptischer Optimist 24.05.2018 13:50
    Highlight Entfernt. Bitte formuliere deine Kritik sachlich. Danke, die Redaktion.
  • Urs457 24.05.2018 12:58
    Highlight Für mich unbegreiflich, dass die Schweiz da nicht mehr Gas gibt. Wir werden unabhängiger von ausländischer Energie und unserer Wirtschaft gäbe das einen riesigen Schub. Von Tesla gibt es ja bereits Solarziegel, da sieht man gar nicht mehr, dass es ein Solaranlage ist.
    18 1 Melden
  • infomann 24.05.2018 12:50
    Highlight Dir grössten Verhinderer sind immer noch in der SVP und nicht bei den Grünen.
    In der SVP sitzt die Lobby von Öl und Gas und die wollen doch keine Konkurrenz.
    23 3 Melden
  • vbo 24.05.2018 12:46
    Highlight wir schweizer sind in vielen dingen pfeifen...
    der goldene käfig bringt uns dazu, unkritisch gegenüber uns selbst zu sein. wir sind so stolz, dass wir gar nicht mehr richtig wissen, worauf...
    eigentlich hatten wir bisher einfach eine menge glück und dank unserem reichtum eine menge vorsprung.
    aber das war einmal! die schweiz wird von allen seiten ein- und überholt!!
    und ausser den schweizern und denen, die aus finanziellen/steuertechnischen gründen mit ihr zu tun haben, ist die schweiz so ziemlich allen einfach ziemlich egal...
    10 4 Melden
    • bam_bam 24.05.2018 15:12
      Highlight so what?
      1 0 Melden
  • Edwin Schaltegger 24.05.2018 12:42
    Highlight Deutschland ist alles andere als ein Vorbild einer erfolgreichen Energiestrategie von erneuerbarer Energie.
    Die Kehrseite dieser Energiestrategie wird in keinem Wort erwähnt. Deutschland´s abstruse Subventionspolitik von erneuerbaren Energie und von Kohlekraftwerken!! macht den ganzen europäischen Strommarkt kaputt. Als Folge können unsere sauberen Wasserkraftwerke keinen rentablen Strom mehr erzeugen. 40% der deutschen Stromenergie wird immer noch durch Braun- u. Steinkohlenkraftwerke erzeugt. Dies sind gigantische CO2-, Feinstaub und Schwefedioxyd Dreckschleudern.

    17 7 Melden
  • Kubod 24.05.2018 12:39
    Highlight Die Energiestiftung verlangt also Subventionen für die Solarenergie.
    Für wie lange? Wieviel?
    Wenn Solarenergie sich rechnen würde, bräucht's keine Subvention.
    9 10 Melden
    • aglio e olio 24.05.2018 15:12
      Highlight Man kann es auch als Anschubfinanzierung für technologische Weiterentwicklung betrachten. Wenn man will.
      2 0 Melden
    • Fe2 24.05.2018 17:59
      Highlight Genau das ist das Problem. Nur wenn es rendiert ist es gut genug. Wenn es nur 1rp pro Kilowattstunde mehr kostet aber dafür der Umwelt weniger schadet ist es Ihrer Meinung für die Katz.
      Wegen dieser Denkensweise sind wir da wo wir jetzt stehen.
      6 1 Melden
  • Biitoo 24.05.2018 12:37
    Highlight Echt richtig peinlich! Die reiche Schweiz schiebt ihr Geld lieber den Multis und den Saudis zu um Blutöl zu kaufen um es zu verbrennen. Selbstversorgung wäre angesagt, Autonomie - nicht Abhängigkeit!
    Keine Sorge mit Waffenverkäufen und so wird ein Teil wieder zurück geholt. Aber wem nützt das?
    Fahre seit 4Jahren praktisch nur mit meinem Sonnenstrom.
    13 6 Melden
    • Ökonometriker 27.05.2018 05:40
      Highlight @Biitoo: bitte beachte, dass Du mit Fotos die Deine Autonummer zeigen Deine Anonymität verlierst.
      0 0 Melden
  • Peter Silie (1) 24.05.2018 12:32
    Highlight Windenergie auf irgendwelchen Berggipfeln wäre natürlich toll, könnte aber das Paarungsverhalten des gemeinen Wanderlurchs beeinträchtigen.
    10 8 Melden
  • hello world 24.05.2018 12:23
    Highlight Etwas mehr gute Recherche wäre wünschenswert! Windenergie lohnt sich in der Schweiz überhaupt nicht, überall wo es sich lohnen würde ist es durch die Bodensubstanz oder Gesetze (Abstand zu bewohnten Gebieten & Wald, Naturschutz) unmöglich. Der Ausbau von solar wäre jedoch wünschenswert. Aber die Anreize dazu bestehen nicht solange unser Strom soo günstig ist.
    27 15 Melden
  • Matti_St 24.05.2018 12:20
    Highlight Es gab mal eine Zeit, da waren wir Schweizer Pioneere. Heute wird einfach die Schuld von links nach rechts und wieder zurück geschoben. Das ist definitiv nicht mehr die Schweiz, die ich als Kind und Jugendlicher kennen und schätzen gelernt habe.
    Das übel, viele haben immer noch das Gefühl, wir sind gegenüber dem Ausland nach wie vor voraus.
    29 12 Melden
  • Menoo 24.05.2018 12:12
    Highlight Ich, die Wasserkraft, fühle mich von diesem Artikel diskriminiert und ausgeschlossen😪💧💧
    38 7 Melden
  • Kommentiert 24.05.2018 12:10
    Highlight Wenn jeder im Sommer seinen Stromverbrauch via einer eigenen Photovoltaikanlage auf seinem Dach deckt im Winter oder bei Schlechtwetter vom Netz beziehen würde, welches seinen Strom auf Wasser oder Geothermi produziert, wäre das Problem gelöst.
    11 13 Melden
  • TheDan 24.05.2018 11:18
    Highlight "Für das 2022 auslaufende Einspeisevergütungssystem brauche es dringend ein neues Finanzierungssystem, schreibt die Energiestiftung."

    Und ich dachte dass die erneuerbaren Energien mittlerweile so konkurenzlos günstig sind dass sie sich gegenüber allen anderen Erzeugungsformen durchsetzen.

    Was stimmt denn nun?
    17 8 Melden
    • Posersalami 24.05.2018 13:08
      Highlight Sind sie ja auch. Gerade eine 30kWh (Peakleistung) Anlage auf dem Tisch. Nach 8 Jahren ca. sollte die Investition eingefahren sein. Meinem Chef dauert das zu lange, der will sofort Geld verdienen, also bauen wir die nicht..
      9 0 Melden
    • Yippie 24.05.2018 13:59
      Highlight Schaut man nur die Stromproduktionskosten an, ist die neue erneuerbare Energieproduktion erst in ca. 10 Jahren gleich günstig wie die fossile Energieproduktion, AKWs oder Wasserkraft. Berücksichtigt man aber auch zusätzliche Faktoren wie den Klimawandel, der massive Kosten verursachen kann, dann sind die neuen erneuerbaren Energieformen bereits heute konkurrenzfähig.
      5 3 Melden
    • TheDan 24.05.2018 14:01
      Highlight @Salami
      Wenn dem so ist kannst Du mir erklären wieso es denn nach 2022 noch ein neues Finanzierungssystem braucht?
      Für mich heisst das dass diese Technologie auch nach 2022 noch nicht konkurenzfähig ist gegenüber anderen Erzeugungsformen bezüglich Kosten/Nutzen Verhältnis.
      3 3 Melden
  • acove 24.05.2018 10:47
    Highlight Solange die Grünen in unserem Land ungehindert Beschwerden gegen alles machen können, wird sich nicht so schnell etwas ändern.Das Problem liegt aber, wie übrigens bei der SVP auch, mit ist gegen etwas aber Alternativen können nicht angeboten oder gar konkret auf den Tisch gelegt werden
    17 16 Melden
    • henkos 24.05.2018 12:06
      Highlight Dann sind also die Grünen schuld an den Atomkraftwerken? 🤔
      9 4 Melden
    • sheimers 24.05.2018 14:28
      Highlight Die Opposition gegen die Windkraft kommt meist von rechts, nur in Ausnahmefällen (Naturschutzgebiete) von den Umweltverbänden.
      6 2 Melden
  • Follower 24.05.2018 10:45
    Highlight Das wurde/wird bei uns massiv politisch gebremst. Überall wird gesagt, dass das nicht geht. Fördergelder wieder gestoppt, Einspeisevergütungen zurückgeschraubt. Sonst müsste man unsere alten AKWs doch noch vom Netz nehmen...
    26 9 Melden
  • stadtzuercher 24.05.2018 10:44
    Highlight Wer eine Rangliste vergleichen kann, muss noch lange keine Ahnung vom Thema haben.
    35 5 Melden
  • Wilhelm Dingo 24.05.2018 10:43
    Highlight Schlusslicht zu Recht: wollen wir noch mehr Anlagen wie am Griessee?
    5 20 Melden
  • Rolf_N 24.05.2018 10:34
    Highlight Was Solarenergie angeht, sind wir schon ziemlich Rückständig, wenn man sich zum Beispiel Bayern anschaut wo fast auf jedem zweiten Haus eine Solaranlage installiert ist. Windenergie ist eine andere Sache. Für einen Stromkonzern rentieren Windparks ab einer gewissen Grösse und Leistung. Was diese Kriterien betreffen gibt es in der Schweiz aber kaum Plätze. Schlussendlich ist es ja nicht die Schweiz welche Strom Produziert sondern die Stromproduzenten welche im In- und Ausland produzieren. Deshalb ist es verständlich das nicht überall wo die Bedingungen günstig sind ein einzelnes Windrad steht.
    13 3 Melden
  • Alcedinidae 24.05.2018 10:02
    Highlight Ich verstehe immer noch nicht, warum wir nicht mehr Solarzellen installieren. Wir haben so viele leere Dächer, vorallem in den Industriegebieten. Moderne Solarzellen erzeugen genug Strom, sogar wenn alles bewölkt ist. Neubauten sollten alle Solarzellen haben.
    25 5 Melden
  • Holy Crèpe 24.05.2018 09:57
    Highlight Naja für Windenergie haben wir nicht unbedingt so gute Bedingungen wie andere Länder Europas, wo beispielsweise auch Offshore-Produktion möglich ist.
    23 24 Melden
    • FrancoL 24.05.2018 10:08
      Highlight Man spricht im Vergleich von ähnlichen geographischen Lagen und nicht von solchen mit anderen Bedingungen.
      16 4 Melden
    • Graustufe Rot 24.05.2018 10:19
      Highlight Aber für Solarstrom wären die Bedi ngungen optimal. Wieviele Gesuche um Fördermittel sind hängig? Vielleicht ist die Subventionitis Schuld daran, dass es nicht weiter geht. Alle warten auf das Geld vom Staat. Oder die Naturschutz- und Denkmallobby steht auf der Leitung?
      9 7 Melden
    • FrancoL 24.05.2018 11:19
      Highlight Alle stehen auf der Leitung; Die Behörden, die Nachbarn mit Einsprüchen, die Bauherren die sofort einen Gewinn orten wollen, die Eis die da kaum richtig rückvergüten . . . .
      Alles zusammen ein riesen Hemmschuh, der aber sich langsam bewegt und die Leitung wird langsam freigelegt!
      9 0 Melden
  • Schnapphahn 24.05.2018 09:55
    Highlight "Belgien hat ähnliche geografische Voraussetzungen wie die Schweiz" ?? Solche Berichte kann man doch nicht ernst nehmen..
    66 38 Melden
    • FrancoL 24.05.2018 10:09
      Highlight Nein eher schlechtere!
      9 6 Melden
    • Graustufe Rot 24.05.2018 10:20
      Highlight Belgien ist flach wie eine Flunder. Da kann der Wind so richtig Gas geben.
      10 6 Melden
    • Zappenduster 24.05.2018 11:15
      Highlight Ich glaube es geht um Wind und Sonne?
      4 1 Melden
    • FrancoL 24.05.2018 11:16
      Highlight Naja die Winde in der Fläche sind gut mit den Winden in der Höhe zu vergleichen, und Anhöhen haben wir zur genüge.
      8 5 Melden
    • sheshe 24.05.2018 14:32
      Highlight @Franco und die Blitzer bei Graustufe: Belgien liegt inmitten des Durchzugsgebiets sämtlicher Tiefdruckgebiete. Wir am Rand.

      Statistik:
      https://www.windguru.cz/archive-stats.php?id_spot=48336&id_model=3 Belgien Bredene

      https://www.windguru.cz/archive-stats.php?id_spot=56996&id_model=3 Bielersee
      0 0 Melden
    • FrancoL 24.05.2018 15:02
      Highlight Ohja und nun verkennen wir auch noch die Komponente der Höhenlage. Bestens.
      0 0 Melden
  • Evan 24.05.2018 09:49
    Highlight Von Windenergie bin ich nicht ganz so ein grosser Fan, aber es gibt meiner Meinung nach keine gute Ausreden um nicht auf der Mehrheit der Dächer Solarzellen zu installieren. Das sollte dringend gefördert werden.
    93 10 Melden
    • w'ever 24.05.2018 10:41
      Highlight da kann ich dir nur zustimmen. ich wohne erhöht in zürich, und wenn ich so auf die dächer der häuser in meinem blickfeld schaue, dann sehe ich keine einzige solarzelle auf irgendeinem dach.
      das potenzial für solarstrom ist riesig, aber warum wohl wird es zu wenig umgesetzt?
      12 1 Melden
    • Menel 24.05.2018 10:43
      Highlight Da haben sie aber den Heimatschutz vergessen 😅
      „Die gelebte Identität unseres Landes zeigt sich nicht zuletzt in unseren wertvollen Ortsbildern und Altstädten, in den einmaligen Kultur- und Naturlandschaften. Diese für kurzfristige Effizienzgewinne endgültig und nicht reparabel zu zerstören oder zu beeinträchtigen, ist nicht mit dem Prinzip der Nachhaltigkeit vereinbar.“

      Ich sage schon lange, das Schweizer Motto lautet: „Wenn wir untergehen, dann schön!“ 🤣
      18 1 Melden
    • Repplyfire 24.05.2018 11:37
      Highlight Richtig, ich würde an meiner Liegenschaft sofort Solarpanels installieren, sofern diese finanziell einigermassen tragbar sind.
      6 1 Melden
    • w'ever 24.05.2018 11:41
      Highlight @menel
      von wem oder woher stammt dieses zitat? ist ja nicht zu glauben. also nicht dir, sondern so einer aussage/statement.
      2 1 Melden
    • Phiilofofi 24.05.2018 12:16
      Highlight Nunja wenn ortsbilder wirklich so wichtig wären, würde man nicht jeden grünen Fleck mit diesen "mordernen", abscheulichen grauen Wohnblocks zupflastern.

      Die Architekten sind auch nicht mehr das, was sie mal waren :(
      11 3 Melden
    • Menel 24.05.2018 12:45
      Highlight @w'ever, von der Seite des Heimatschutzes 😅

      http://www.heimatschutz.ch/index.php?id=1061
      2 0 Melden
    • Yippie 24.05.2018 14:05
      Highlight Da Problem von Solarenergie ist aktuell, dass die Speicherung noch zu teuer ist. Es nützt mir wenig, wenn die Solaranlage tagsüber Strom produziert, wenn ich am Arbeiten bin. Und Abends und in der Nacht muss ich den Strom aus dem Stromnetz beziehen.

      Sinnvoll wäre es aktuell die Solarenergie in Industrie- und Gewerbegebieten zu pushen bzw. zu fördern, wo der Strom tagsüber genutzt wird. Dort gibt es tendenziell auch die grösseren nutzbaren Dachflächen als auf einem Einfamilienhaus, was die Solaranlage insgesamt günstiger macht.
      1 3 Melden
    • 7immi 24.05.2018 14:18
      Highlight ökologisch betrachtet sind windenergieanlagen deutlich besser als solaranlagen, die investierte energie zur herstellung gleicht der einer wasserkraftanlage, während er für fotovoltaikanlagen gut 10x grösser ist (Q: ecoinvent). der brandfall ist ebenfalls ein problem bei solaranlagen, wobei es auch hier lösungen gibt. die schweiz hat gute möglichkeiten in den bergen. das problem ist dann aber wieder der landschaftsschutz. entsprechenden leuten empfehle ich jeweils einen besuch im kohletagbau. so kann man sich ein bild über alternativen machen.
      2 1 Melden
    • Husar 24.05.2018 14:41
      Highlight Es gibt heimatgeschützte Dörfer und Bauten. Es gibt geschützte Kernzonen. Dort dürfen keine Photovoltaikanlagen draufgepappt werden. Und grosse Teile des elektrischen Netzes könnten gar nicht den Strom transportieren, der von all den übrigen Dächern kommen würde, weil sie nie dafür ausgelegt wurden. Was Du hier verlangst, dauert über 100 Jahre. Aber bis dann ist Photovoltaik Schnee von vorgestern.
      2 3 Melden
    • Evan 26.05.2018 10:11
      Highlight Gerade in der Schweiz mit unseren verstehe ich das Argument der Speicherung nicht ganz. Klar stellt es und vor neue Herausforderungen, aber der Strom kann gut in einem Pumpspeicherkraftwerk zwischengespeichert werden, und davon sollte es in der Schweiz ja bereits einige geben... Das wäre doch die ultimative Kombination der Schweizer Wasserkraft mit der Solarenergie.
      1 0 Melden
    • Evan 26.05.2018 12:16
      Highlight *unseren Wasserkraftwerken
      0 0 Melden
    • Husar 26.05.2018 14:31
      Highlight @Evan
      Da kommt der Landschafts- und der Naturschutz in die Quere und auch der Heimatschutz.
      Man könnte das Rhonetal stauen, viele Dutzend Meter, evtl. mehrere Hundert Meter hoch, irgendwo zwischen Saxon und Martigny. Man müsste nur rasch alle Walliser zwangsumsiedeln. Et voilà, Europas grösster Speichersee wäre geschaffen, der für mehrere Länder Europas ausreichend Speicherkapazität bieten würde. In Indien und China gab es Stauddämme derentwegen jeweils Millionen von Menschen umzogen. Da sollten die 340 Tausend Walliser eigentlich kein Problem sein.
      2 1 Melden
  • Ökonometriker 24.05.2018 09:49
    Highlight Die Schweiz setzt eben mehr auf Wasserkraft. Aussagekräftiger wäre der CO2-Ausstoss pro Kopf bei der Stromproduktion...
    69 17 Melden
    • FrancoL 24.05.2018 10:10
      Highlight Nein die Schweiz ist eben etwas träger, erlebe ich jeden Tag in Sachen Solarenergie, Flächen wären vorhanden aber der ultimative Kick diese zu nutzen ist bescheiden.
      8 4 Melden
    • Ökonometriker 24.05.2018 11:32
      Highlight @FrancoL: warte noch 2, 3 Jhre. Dann ist Teslas Solar Roof definitiv bereit um abzuheben. Ist dann billiger als ein normales Dach. Und es produziert Strom. Besser als heute Milliarden für Solarzellen aus fragwürdiger Produktionsquelle auszugeben.
      7 5 Melden
    • Xonic 24.05.2018 12:24
      Highlight Die Schweiz setzt nicht auf Wasserkraft, Pumpspeicherkraftwerke benötigen auch erstmal Energie um das Wasser hochzupumpen...
      2 4 Melden
    • FrancoL 24.05.2018 12:37
      Highlight Möglich, aber die Solartechnologie ist in ihrem Grundgesetzen nicht zu übertölpeln. Verbesserungen wird es immer geben aber der Rahmen und die Umgebung die gebraucht wird müssen auch noch mithalten.
      Billiger als ein Normales Dach ist es dann eh nicht, weil das Dach aus sehr verschiedenen Schichten besteht und ganzheitlich zu betrachten ist, Die Coverings die wir heute haben sind nicht zu unterbieten, aber dass neue Solardächer günstiger kommen als die heute zum Teil gebastelten Werke ist sicherlich möglich. Doch auch dies muss zum Gesamtpreis des Hauses betrachtet werden.
      1 0 Melden
    • FrancoL 24.05.2018 12:42
      Highlight Was heute noch fehlt ist nicht der tiefe Preis, sondern die Akzeptanz und der Wille des Einsatzes. Das Solardach ist heute mit einem Mehraufwand von 2-3 % der Gebäudekosten bereits erschwinglich. Das Problem ist aber zusätzlich auch die Rückvergütung die nicht interessant ist und will man dann eher die Energie speichern dann sind die Batterien sehr teuer.
      Wir betreiben zur Zeit ein EFH das 90% des Stromes über das Solardach generiert (ins 2 Speicherbatterien) doch diese 90% sind nur gewährleistet durch ein akkurates Energiemanagement, das nicht jedermanns Sache ist.
      4 0 Melden
    • Urs457 24.05.2018 12:46
      Highlight Aber wir brauchen mehr Solarenergie als Ersatz für die Atomkraft, die ausläuft. Ich bin persönlich eher für massiven Solar- statt Windkraftausbau (für Windkraft ist die Schweiz m.M.n. zu kleinräumig und offshore im Meer macht eh am meisten Sinn). Heute heisst das ja nicht mehr nur Solarpanels aufs Dach, sondern auch stromproduzierende Fassaden und Ziegel (Tesla!). Das sieht dazu auch noch toll aus. In Zürich Wollishofen steht dieses Haus mit Solarfassade. Es produziert viel mehr Energie als die Bewohner selbst verbrauchen!
      3 0 Melden
    • Husar 24.05.2018 15:03
      Highlight @Ökonometriker
      Träumen ist schon, gell?
      Ziegelstein soll teurer sein, als ein Photovoltaikriegel?
      Wer bezahlt noch gleich alle Kabel, die Umrichter, den Zähler, die Wartung und Inspektion von allem, was es auch noch braucht? Tesla? Ziegel halten 50 Jahre und länger, der Teslariegel hält ganz bestimmt nicht länger als 20 Jahre. Das ist sehr schlecht für die Gesamtbetriebskosten. Die Träum weiter!
      2 0 Melden
    • FrancoL 24.05.2018 18:24
      Highlight Nun Husar kleine Frage: wieviel kostet 1 Kwh in 10 Jahren, in 20 J, in 30 J?
      Das scheinen Sie ja zu wissen wenn man ihre Beurteilung betrachtet.
      Aber sicherlich liegt die Oekonomezriker Annahme zu Tesla eher im utopischen Bereich.
      0 0 Melden
    • Ökonometriker 25.05.2018 00:57
      Highlight @Husar: bedenke bitte auch Transport- und Installationskosten. Solarziegel sind viel leichter und Kunststoff ist heute extrem billig.

      Ich kenne mich mit dem Dachdeck-Geschäft leider zu wenig aus - die Aussage stammt von Tesla selber.
      0 0 Melden
    • Husar 25.05.2018 07:44
      Highlight @FrancoL
      In 30 Jahren wird die KWh inflationsbereinigt mindestens 10-fach billiger sein als heute. Weil bis dann die Fusionsreaktoren extrem viel, und extrem kostengünstig Strom produzieren werden.
      1 1 Melden
    • Husar 25.05.2018 09:50
      Highlight @Ökonometriker
      Dafür kommen die Teslariegel von sehr viel weiter her als echte Dachziegel.
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    • FrancoL 25.05.2018 10:17
      Highlight @Oekonometriker: Kleiner Hinweis. Das Gewicht ist gerade mal der verkehrte Parameter. Das Dach BRAUCHT Gewicht, wegen dem Schall und vor allem wegen dem sommerlichen Wärmeschutz. Wenn das Dach dieses Gewicht NICHT auf der obersten Ebene hat dann muss es unökonomisch in anderen Lagen realisiert werden. Es ist typisch für Tesla sich nur rein um IHR Produkt zu kümmern und das Zusammenspiel zu vernachlässigen.
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    • FrancoL 25.05.2018 10:20
      Highlight @Husar; Nein wird es ganz und gar nicht. Die Technologie wird nicht viel billiger sein, das bauen ebenfalls nicht und die Grundmaterialien (Alle berücksichtigen) werden es auch nicht ermöglichen auf diese Ebene zu kommen. Man wird die Effizienz steigen hat aber nichts mit dem KWH-Preis zu tun, die KwH wird effizienter genutzt das ist sicherlich möglich, aber auch nicht um das 10 fache. Es geht nicht immer um die Produktion, denn schon heute geht es mehr um die Verteilung und die wird auch in Zukunft den Preis mitbestimmen.
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    • Ökonometriker 25.05.2018 10:21
      Highlight @Husar: das hoffe ich zwar auch, aber Kernfusion erfordert derart komplexe Technik, dass es wohl schwierig sein wird, günstiger als neue AKWs (10Rp./KWh) zu sein. Nachhaltiger und in allen anderen Belangen besser wären sie aber alle Mal.
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    • Ökonometriker 25.05.2018 10:27
      Highlight @FrancoL: wäre es demnach besser, statt eingelassenen Solarzellen neue Solarzelle über bestehende Ziegel zu montieren? (Das ist jetzt nicht schnippisch gemeint, ich versteh echt nix von Dachbau)
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    • FrancoL 25.05.2018 11:06
      Highlight @Oekonometriker; Die Lösung mit den Solareinheiten über die bestehende Ziegelfläche ist nur in Fällen sinnvoll bei denen die Ziegelfläche noch neu ist und man nicht unnötigen Rückbau betreiben will.

      Die Zelle kann gut im Dach integriert werden wie dies zB mit den Zellen von Eternit der Fall ist. Man darf ja nicht vergessen dass auch bei ökologischen Betrachtungen mitunter die Gestaltung NICHT vernachlässigt werden sollte. Integration hat also viele Vorteile wenn man dem Dach aber in allen seinen Funktionen gerecht wird. Leider wird heute häufig nur ein Teilaspekt betrachtet.
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    • FrancoL 25.05.2018 11:11
      Highlight @Oekonometriker; Auch darf nicht vergessen werden dass gerade mit den neuen Bauornungsreglemente immer mehr Flachdächer genau werden und da ist dann wiederum die Stabilität der aufliegenden Elemente, nicht zuletzt auch vom Gewicht und der Stabilität abhängig.
      Es wäre zu begrüssen dass mehr Firmen interaktiv miteinander ein Produkt erarbeiten würden und nicht nur Teilmodule auf den Markt kommen, darum habe ich zB die Eternit-Zelle erwähnt, da ist Dachtechnologie und Solartechnologie berücksichtigt. Natürlich ist auch diese noch zu verbessern aber es sind die richtigen Ansätze vorhanden.
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    • Husar 25.05.2018 17:17
      Highlight @FranoL
      Kernfusionsreaktoren werden mit Wasserstoffisotopen Deuterium oder Tritium betrieben. Tritium kann am besten aus Lithium-6 gewonnen werden. Lithium-6 hat es soviel, dass es für die gesamte Menschheit für mindestens Tausend Jahre reicht.
      Deuterium kommt im Ozeanwasser vor. Das reicht für Milliarden von Jahren. Weil der Brennstoff alles andere als rar ist, und weil Kernfusionsreaktoren bezogen auf die ihnen innewohnende graue Energie zu ihrer Errichtung um mehrere Grössenordungen mehr Energie liefern als Solarzellen, werden Fusionsreaktoren viel billiger Strom, bzw. Energie liefern.
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    • FrancoL 25.05.2018 18:03
      Highlight @Husar: Was entscheidend ist und das vergessen Sie, wohl weil sie nicht viel von der Energiewirtschaft kennen oder halten, ist dass diese Technologie immer eine eher zentrale Aufbereitung zur Folge hat und somit ein Verteilnetz braucht. Mit diesem Verteilnetz einher geht die Kommerzialisierung der der Energie, was den Preis maßgeblich bestimmt.
      Der grosse Vorteil der Solarenergie ist dass sie sehr kleinmassstäblich genutzt wird und somit die Kommerzkomponente eher klein ausfällt und damit den Preis nicht diktiert.
      Es nützt nichts VIEL Energie zu liefern wenn das Verteilen den Preis diktiert
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    • FrancoL 25.05.2018 18:10
      Highlight @Husar: Wir werden immer Gebiete haben die nicht gut bedient werden können oder die übermässigen Strombedarf benötigen, der nicht einfach mit Solartechnik abgedeckt werden kann, da sind sicherlich in mittelferner Zukunft die Kernfusionsreaktoren eine Option.
      Die E-Wirtschaft würde NICHT so viel Brain investieren, wenn die Kernfusion einen kurzfristigen Einsatz ermöglichen würde.
      Dies nicht zuletzt weil ja die grossen Player nicht besonders happy sind, dass mit der Sonnenenergie die Stromwirtschaft nicht mehr so gut bewirtschaftet werden kann, also würden sie die Kernfusion sicher begrüssen
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    • Husar 26.05.2018 14:40
      Highlight @FrancoL
      In der Industrie zeigt sich immer wieder, dass Systeme umso effizienter und rentabler sind, je grösser sie sind (Skaleneffekt). Und auch viele kleine PV-Anlagen müssen untereinander und vorallem mit Speichern vernetzt sein, weil bei der PV der Ort und die Zeit der Produktion nie mit dem Ort und der Zeit des Konsums zusammenfallen. Die Experten sagen, dass die dezentrale Produktion mehr Vernetzung (Kapazität und Wege) braucht als die zentrale Produktion heute. Die Photovoltaik ist bestenfalls eine Krücke bis die Kernfusion verfügbar ist. Das wird nicht mehr viele Jahre dauern.
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    • FrancoL 26.05.2018 16:35
      Highlight @Huasr; Nun wer genau sagt dies mit der zentralen und weniger aufwändigen Aufbereitung? Ich habe an der ETH studiert, x Seminare in Sachen Energie besucht, in Italien (Pisa) und Deutschland mich in Sachen Energie weitergebildet und arbeite nun 2 Dutzend Jahre mit der Empa/Eawag zusammen und da da wird die Meinung Deiner Experten NICHT gestützt. In einer Zwischenphase ist die Vernetzung von Wichtigkeit, weil die Speicherung hinten nach hinkt, doch dies hat sich durch gute Bewirtschaftung bereits stark gebessert. Die Kernfusion ist eine Möglichkeit der eher fernen Zukunft. Zentral ist out.
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    • Husar 26.05.2018 17:59
      Highlight @FrancoL
      Das ETH-Diplom ist demnach doch nicht soviel wert, wie immer behauptet.
      Die Vertreter der Schweizerischen Elektrizitätswirtschaft betonen immer wieder, dass das nationale Stromnetz nicht ausreicht, um den zusätzlich durch viele kleine Photovoltaikanlagen auf Hausdächern produzierten Strom zu transportieren. Das ist nun wirklich allgemein bekannt.
      Es gibt keine inhärente Vorteile für dezentrale Systeme. Dezentrale Systeme sind hochkomplex, verhalten sich i. A. nicht-linear und chaotisch, weswegen Sie zu Volatilität, sprich Unzuverlässigkeit neigen, v. A. wenn es an Redundanz mangelt.
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    • FrancoL 26.05.2018 18:27
      Highlight @Husar: Interessant dass ETHZ, Empa, Eawag keine guten Adressen sind, Noch interessanter ist das das Institut für Elektrotechnik in Pisa auch keine gute Adresse ist.
      Viel sagend ist dass Du Deine Aussagen auf den Ergüssen der schweiz. Elektrizitätswirtschaft basierst.
      Die Elektrizitätswirtschaft ist Partei und klar für eine Zentralität weil sie Angst hat, dass ihnen die Felle davon schwimmen.
      Noch lustiger ist dass Du die Redundanz ansprichst, auch so eine Angstmacherei.
      Aber wenn Du glücklich mit Deinen einseitigen Annahme bist ist das auch iO.
      Ich habe genügend Kunden die zufrieden sind.
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    • Husar 26.05.2018 21:55
      Highlight @FrancoL
      Ja klar, ausgerechnet jene, die uns rund um die Uhr den Strom produzieren und zuhause in die Steckdose bringen, haben keine Ahnung von ihrem Metier. Dass ich nicht lache!
      Bezüglich der Redundanz gibt's ein Missverständnis: Sowohl zentrale, als auch dezentrale Systeme müssen ausreichend Redundanz aufweisen. Bei zentralen Systemen sind Redundanz und Systemrobustheit jedoch einfacher und zuverlässiger implementierbar, weil die Interdependenzen wesentlich geringer und einfacher sind.
      Trotzdem kann man aus ideolog. Gründen dezentrale Systeme bevorzugen.
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    • Ökonometriker 27.05.2018 03:27
      Highlight Nun ja weder ein Diplom noch irgendwelche Studien qualifizieren einen 30 Jahre in die Zukunft zu schauen.

      Was wird Kernfusion kosten? Wie viel Energie werden wir brauchen? Was werden Batterien und Solarzellen kosten? Wird China die Sachen weiterhin billig liefern und die Umweltschäden in Kauf nehmen? Werden wir Solarzellen haben die sich z.B. einfach aufmalen lassen?
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    • FrancoL 27.05.2018 09:16
      Highlight Richtig Oekonometriker; Aber ein Diplom lässt einem Beurteilen, dass zB bei den Kernfusionsreaktoren nur Energiewärme entsteht und keinen Strom und somit die Anlagen ähnlich den heutigen AKW aussehen müssen. Das wird auch in 30 Jahren so sein, denn auch in 30 Jahren entsteht nur Energiewärme.
      Man kann mit einem Diplom zu zukünftigen möglichen Energiequellen nicht abschätzen aber die Wirkungsweisen der heute bekannten gut abschätzen; Das Wasser wird zB. auch in Zukunft durch seine Fallhöhe die Energie bestimmen.
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    • FrancoL 27.05.2018 09:21
      Highlight @Oekonometriker:
      Wie sich die Preise entwickeln ist nicht abschätzbar, aber sie werden nur zum Teil von der Primärenergie (Wasser, Kernfusion oder Sonne) abhängen. Die Systeme werden als ganzes den Preis bestimmen und es ist wohl kaum anzunehmen dass die Systeme plötzlich einen Bruchteil kosten, da diese in der Wirtschaft eingebettet sind und nicht zum Nulltarif zu haben sind.
      Darum ist die Annahme dass die Kernfusion den Preis/kWh um ein Vielfaches reduziert nicht tragfähig.
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    • FrancoL 27.05.2018 09:26
      Highlight @oekonometriker:
      Man kann einfach einmal den kWh Preis der Wasserkraft googeln (zB Repower) und den Endpreis zB in Zürich betrachten. Dann setzt man diesen Preis als verrückte Idee einmal auf Null und schaut was in Zürich der kWh kosten würde. Nur ein Blinder wird in Zürich eine grosse (um ein Vielfaches) veränderte Kostenstruktur erkennen können.
      In Zukunft wäre eine Energiequelle als wirklicher Kostensenker und Durchbruch zu finden, die
      A) als Output Strom generiert und
      B) keinen Verteiler braucht, also an Verbrauchsort den nötigen Strom anbietet.
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  • Harri Hirsch 24.05.2018 09:46
    Highlight Glaube nur einer Statistik die du selber manipuliert hast!!

    Oder wieso wird eigentlich die Wasserkraft nie bei den erneuerbaren Energien berücksichtigt?
    Dann sieht das Bild nämlich ganz anders aus und gerade Deutschland würden mit seinem Stom den Kohlekraftwerken nicht mehr ganz so sauber dastehen.
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    • FrancoL 24.05.2018 10:11
      Highlight Wieso immer Ausreden bringen? Betrachten wir nun mal die Solarenergie, die steckt wirklich in einer trägen Mühle.
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    • CasRas 24.05.2018 10:19
      Highlight Absolut, Wasserkraft muss auch zu den erneuerbaren Energien gezählt werden, alles andere ist lächerlich. Insbesondere braucht man auch keine Unmengen an Energie um die Kraftwerke zu bauen, anders als etwa bei der Produktion von Solarzellen.

      Des weiteren können wir halt nicht unser Land mit Windräder überziehen, so wie es andernorts mit Offshore-Windparks gut möglich ist.
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    • Graustufe Rot 24.05.2018 10:25
      Highlight Lieber vorübergehend noch Kohlestrom als ein neues AKW! Die SVP/FDP schert sich ja auch nicht um die Luftqualität wenns um die laufende Zunahme des Autoverkehrs geht!
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    • Altweibersommer 24.05.2018 10:35
      Highlight Es geht im Artikel um den Ausbau in den letzten Jahren. Auch die Wasserkraft wurde in der Schweiz kaum ausgebaut, ich schätze, sogar eher abgebaut...genaue Zahlen habe ich aber nicht.
      Item, das Wasserkraftpotential der Schweiz ist so gut wie ausgeschöpft und kabn in den nächsten Jahrzehnten nicht weiter ausgebaut werden, spielt somit für das Erreichen der Energieziele keine Rolle.
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Verdächtiger Koffer ist harmlos: Grosseinsatz am Flughafen in Basel

Am Euro-Airport in Basel ist gemäss Medienberichten ein Grosseinsatz im Gange. Grund dafür ist ein verlassenes Gepäckstück in der Abflughalle. Teile des Flughafens sind derzeit geschlossen. 

Laut dem Regionalsender «Telebasel» wurde der Betrieb nach einer Stunde wieder aufgenommen. Der verdächtige Gegenstand entpuppte sich als harmlos. 

Die Passagiere müssen mit Flugverspätungen rechnen. 

Update folgt...

(ohe)

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