Schweiz
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Dominique Rinderknecht und Tamy Glauser im Gespräch mit «Arena»-Moderator Jonas Projer. bild: screenshot/srf

Tamynique & Co. bodigen in der «Arena» christliche «Ehe für alle»-Gegner

Frankreich hat sie, Deutschland hat sie, Grossbritannien hat sie, seit diesem Jahr hat sie auch Österreich: Die Ehe für alle. Nur in der Schweiz tut man sich schwer. Die «Arena» zum Thema hatte zwar mit dem lesbischen Paar Dominique Rinderknecht und Tamy Glauser viel Glamourfaktor, litt aber inhaltlich an der ideologisch verhärteten Gegenseite.



Was wäre das für ein Coup gewesen: Dominique Rinderknecht und Tamy Glauser, als «Taminique» irgendwie sowieso schon auf ewig miteinander verschmolzen, geben sich das Ja-Wort in der wichtigsten Debatten-Sendung des Schweizer Fernsehens. Vielleicht flackerte irgendwo hinter Projers steiler Stirn die leise Hoffnung, dass in seiner «Arena» ein Stück Fernsehgeschichte geschrieben wird.

So weit kam es dann nicht. Rinderknecht, Ex-Miss-Schweiz und Glauser, bekanntestes Schweizer Modell, waren hier, um über die rechtliche Gleichstellung zu sprechen. Nicht, um gutaussehend Symbolakte zu vollziehen. Dem Glamourgebot hatten sie schon Genüge getan, indem sie überhaupt in der Sendung erschienen sind. Nicht jeder Promi würde beispielsweise vor laufender Kamera die Frage beantworten, ob er ein guter Papi wäre. Dominique Rinderknecht tat es ohne mit der Wimper zu zucken.

Auf der Gegenseite war der Promifaktor um einiges tiefer. Schwierig sei es gewesen, Gäste aufzutreiben, die sich gegen die «Ehe für alle» aussprechen, gestand Projer. Das liegt vor allem daran, dass die Sache, über die hier diskutiert wurde, grundsätzlich weitgehend unbestritten ist.

Gleiche Rechte für alle Menschen in der Ehe. 

So musste halt die nicht die zweite Garde ran, sondern die Nachhut, und die, das war schnell klar, stand in dieser «Arena» auf verlorenem Posten. Ruedi Löffel, EVP-Grossrat des Kantons Bern, schaffte es zwar unentwegt glitzernd-grossbernerisch zu lächeln, verhedderte sich aber regelmässig im Dickicht der «Biologie» und im Gestrüpp des «natürlichen Umfelds», das für die Kinder essentiell sei.

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Noch schlimmer erging es seiner Sekundantin Regula Lehmann, Familienbeauftragte der Stiftung Zukunft, ein christlich-konservativer Thinktank, der regelmässig vor der «schleichenden Einführung der Scharia» warnt und die «Frühsexualisierung» der Kinder anprangert. Im Gedächtnis haften bleibt höchstens Lehmanns schiefer Nazi-Vergleich. Lehmann wollte mit Blick auf die Rechte für Homosexuelle darlegen, dass nicht jede gesellschaftliche Entwicklung per se fortschrittlich sei und wählte als Beispiel dafür ausgerechnet das Dritte Reich.

Lehmann, Löffel & Co. beklagten in einem Fort den Ausverkauf der traditionellen Familie und das Opfern des christlichen Weltbilds auf dem Altar des angeblichen gesellschaftlichen Fortschritts. In den Augen der Gegner ist die Einführung der «Ehe für alle» nämlich der erste Schritt zur Vielehe und zur Senkung des Schutzalters. 

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Wenn Lehmann ihr Unverständnis über die angebliche Salamitaktik der «Ehe für alle»-Befürworter bekundete, kam man nicht umhin, an die staunenden Fossile in der Geschlechterdebatte zu denken, die mit ehrlicher Verzweiflung fragen, was denn die Frauen eigentlich noch wollen, jetzt, da sie doch schon seit Jahrzehnten das Stimmrecht haben.

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«Wir wollen alle Rechte», sagte Glauser schon ganz zu Beginn. Konkret: nicht nur eine eingetragene Partnerschaft, sondern die rechtliche Gleichstellung der Ehe. Denn noch haben eingetragene homosexuelle Paare in der Schweiz eine ganze Reihe von Nachteilen gegenüber heterosexuellen Ehegemeinschaften:

GLP-Nationalrätin Kathrin Bertschy, Urheberin des «Ehe für alle»-Vorstosses, der im Parlament hängig ist, machte auf weitere Missstände aufmerksam, etwa dass Homosexuelle teilweise gezwungen werden, sich zu outen, etwa bei der Visavergabe. Dies könne gerade in Ländern mit repressiver Gesetzgebung zu gefährlichen Situationen führen. Oder, dass zwar homosexuelle Einzelpersonen Kinder adoptieren können, nicht aber homosexuelle Paare.

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Und wie schlugen sich Tamynique in der «Arena»? Rinderknecht stand vorne im Rund und schüttelte sich regelmässig vor ungläubigem Lachen.  Glauser sass derweil im Publikum und hielt gegen die christlich-konservativen Rollenbildern von Löffel & Co.

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Aber es war dann ohnehin ein anderes homosexuelles Paar, dass das Scheinwerferlicht auf sich zog. Arne und Alvaro, zwei junge Homosexuelle, die zusammen ein Kind haben. Die Leihmutterschaft ist in der Schweiz nicht erlaubt, also gingen Arne und Alvaro in die USA und liessen von einer Leihmutter ihr Kind austragen.

Für Löffel, der einst auf Twitter in einer beeindruckenden Geschmacklosigkeit Männer, Katzen und Hunde unter eine Bettdecke steckte, war die Schilderung der jungen Männer ein «rosaroter Werbespruch für etwas, das gemäss Schweizer Bundesverfassung verboten ist und eine moderne Form von Menschenhandel.» Es sei schon «sehr speziell», dass so etwas im Schweizer Fernsehen geschehen könne.

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Die Wehret-den-Anfängen-Haltung trat den Homo-Ehe-Gegnern aus allen Poren. Dabei übersahen sie, dass sie damit wohl weit hinter dem gesellschaftlichen Konsens liegen. Es hatte schon seine Gründe, dass kein Nationalrat und keine Ständerätin und überhaupt keine Figur mit nationaler politischer Ausstrahlung hier die Fahne der «Ehe für alle»-Gegner hochhalten mochte.

Gewinnen kann man als Gegner der Homo-Ehe nichts, verlieren eine ganze Menge. Ausser man bedient das Segment der erzkonservativen christlichen Wählerschaft. Aber gerade der Debatte um Leihmutterschaft und Fortpflanzungsmedizin hätte eine ideologisch weniger verbrämte und eine moralisch etwas nüchternere Front gut getan. 

Roland Lutz, Präsident der SVP Schwyz, war sich zum Schluss der Sendung nicht zu schade, in die mythologische Metaphernkiste zu greifen und die Büchse der Pandora hervorzukramen. Die sei nämlich gerade im Begriff geöffnet zu werden, wetterte Lutz mit heiligem Furor. Und was sie denn zu tun gedenken, wenn ihr Sohn einmal SVP-Wähler werde, fragte er spöttisch in Richtung Arne und Alvaro.

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Die «Ehe für alle» würde jener als SVP-Wähler jedenfalls mit einiger Wahrscheinlichkeit unterstützen. Das nämlich ergab eine Tamedia-Umfrage im Dezember.

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281Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 20.05.2018 10:34
    Highlight Highlight Diese Arena war eigentlich nicht wichtig.

    Die Ehe ist sowieso nur noch ein alter Zopf.

    Je eher sie verboten wird, umso besser.
  • Nixnutz 20.05.2018 07:53
    Highlight Highlight Es gibt ja wohl nichts Konservativeres als das Institut der Ehe an sich, wobei sie gerade aus der religösen Verbrämung ihre gesellschaftliche Anerkennung bezieht. Wenn schon fortschrittlich und unglaublich, so schafft man logischerweise die Ehe ab.
  • Factfinder 20.05.2018 02:41
    Highlight Highlight Eine seriöse Politik-Gesprächssendung würde keine Möchtegern-Promis ohne jegliche Bedeutung einladen.
    Aber wir sprechen hier ja von der "Arena"...
    Wenn man einen Bären aufbinden will, ist es nicht unüblich dass man es übertreibt. So als Einwurf zum Verhalten der beiden.
    • Die Redaktion 20.05.2018 11:32
      Highlight Highlight Die Arena ist meiner Meinung nach das schlechteste Diskussionformat dass es im Schweizer Fernsehen gibt. Die eigene Meinung wird hinaus posaunt ohne auch nur einen Millimeter davon abzuweichen. Der Gegner wird so oft es geht unterbrochen. Schlussendlich wird so etwas als Gewinn für das Thema verkauft. Kein Wunder ist es kaum mehr möglich zu Diskutieren, wenn man annimmt, dass es so funktioniert.
  • Die Redaktion 19.05.2018 19:21
    Highlight Highlight Wer gibt uns eigentlich das recht zu entscheiden wie jemand seine Liebe auszudrücken hat? Religiöse Bücher sollen uns zeigen was das bedeutet und ihre Anhänger wollen es anderen verwehren. Kinder wollen nur geliebt werden, ihnen ist es egal wer dies tut, unserer Gesellschaft aber offenbar nicht. Dies stimmt mich traurig. Anstatt echte Probleme zu lösen und Konflikte schlichten erzeugt man neue. Neue die es nicht gäbe, wäre Liebe nicht nur ein Wort in einem alten Buch. Nicht falsch verstehen, ich habe nichts gegen Religionen. Ich mag nur Menschen nicht die vorschreiben was Glück bedeutet.
    • Ueli der Knecht 22.05.2018 00:05
      Highlight Highlight "Kinder wollen nur geliebt werden, ihnen ist es egal wer dies tut, unserer Gesellschaft aber offenbar nicht."

      Deshalb braucht unsere Gesellschaft das Wort "pädophil", welches "kinderliebend" bedeutet. Es bietet der Gesellschaft viel Raum für Willkür, und es öffnet Tür und Tor für Missbräuche aller Art.

      Das Vorurteil „alle Schwule sind pädophil“ (nicht im Sinne von kinderliebend) ist weit verbreitet.
      http://www.lu-wahlen.ch/uploads/media/MA_Tanner_Philippe_SR09.pdf

      Auch schwule Lehrer, Kindergärtner oder Sporttrainer machen vielen Eltern (von Jungs) Sorgen, weil sie Kinder lieben.
  • Maschinist460 19.05.2018 18:26
    Highlight Highlight Wer oder was ist ein Tamynique?
  • Thomas Rohrer 19.05.2018 16:49
    Highlight Highlight Lasst doch die Leute in Ruhe. Wieso soll ich darüber entscheiden wie jemand leben soll. Jeder soll lieben wen er lieben will.
    • Ueli der Knecht 19.05.2018 18:17
      Highlight Highlight Ja eben... und ich bin zB. nicht monogam geboren und liebe mehrere Leute... ich verlange daher Ehe für alle, eehm.... Ehe mit allen! Auch für polygam Veranlagte.

      Im Ernst: Ich meine eher, man soll doch die Ehe und dieses ganze mittelalterliche, religiöse Gschmois doch einfach total abschaffen. Solche Bevormundung passt doch wirklich zu unseren modernen Zeiten.

      Jeder soll und darf lieben, wen er oder sie will. Wer dazu einen Vertrag braucht oder gar ein Amt oder sogar Gott, der soll es doch mit der Liebe besser sein lassen. Ist doch irgendwie lächerlich!
    • Maracuja 19.05.2018 18:53
      Highlight Highlight @Ueli der Knecht: Wer dazu einen Vertrag braucht oder gar ein Amt oder sogar Gott, der soll es doch mit der Liebe besser sein lassen

      Dummerweise braucht man ein Standesamt, wenn der oder die Liebste nicht aus der Schweiz/EU stammt. Ohne Ehe wird es nichts mit dem Zusammenleben in der Schweiz.
    • Ueli der Knecht 19.05.2018 19:44
      Highlight Highlight Eben, Maracuja... da fangen doch die Probleme schon an. Man könnte auch ganz einfach alle Grenzen abschaffen. Auch das sind nur mittelalterliche Konstrukte, die nicht in unsere moderne Welt passen; schon gar nicht in eine friedliche. Standesämter sind primitiv.

      "Imagine there's no countries
      It isn't hard to do
      Nothing to kill or die for
      And no religion, too

      Imagine all the people
      Living life in peace

      You, you may say I'm a dreamer
      But I'm not the only one
      I hope someday you will join us
      And the world will be as one"
      -John Lennon.
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  • Pafeld 19.05.2018 16:21
    Highlight Highlight Immer wieder lustig, wie Konservative das Kinderwohl zum höchsten aller unantastbaren Güter erheben und dann gleichzeitig bei der nächsten Impfdebatte darauf besteht, dass ausschliesslich die Eltern absolut unantastbar immer am besten wissen, was gut für das Kind ist.
  • Nelson Muntz 19.05.2018 15:56
    Highlight Highlight Wieso müssen die 2 dauernd Hände halten? Ja wir wissen dass ihr ein Paar seid und ja, es sollte gleiches Recht für alle herrschen. Aber man kann es auch übertreiben mit der öffentlichen Zuneigung.
  • Ueli der Knecht 19.05.2018 15:54
    Highlight Highlight Es wäre doch viel einfacher, wenn man die Ehe (und auch eingetragene Partnerschaften etc.) einfach abschaffen würde. Wir leben doch nicht mehr im Mittelalter!

    Insofern scheinen mir die Schwulen und Lesben nicht konsquent zu sein, wenn sie wie eine Ehe für alle fordern. Die Abschaffung der Ehe wäre meines Erachtens die einzig logische Forderung. Die Kirche oder Stammensclan können weiter Ehe und Hochzeiten zelebrieren. Aber sonst hat das doch nichts mehr in einer kultivierten, modernen und säkularen Gesellschaft zu suchen.
  • Daniel Caduff 19.05.2018 15:53
    Highlight Highlight Entfernt. Bitte beachte die Kommentarregeln. Danke, die Redaktion.
  • sikki_nix 19.05.2018 15:49
    Highlight Highlight Ehe für alle wird kommen. So oder so. Die Schweiz hinkt in allem etwas hinterher, dafür sind die Entscheide die getroffen werden Nachhaltiger und werde nicht einfach ein paar Jahre später wieder verworfen.
  • Cyman 19.05.2018 15:18
    Highlight Highlight Unabhängig davon, welcher Überzeugung man ist. Dass sich fast niemand findet, der hier auf der Contra-Seite hinsteht sollte uns zu denken geben. Denn immerhin vertreten sie das momentan noch geltende Recht. Es zeigt, dass es mit der Meinungsfreiheit in solchen Themen eben doch nicht so gut steht, wie wir immer meinen. Dank gilt drum Projer und den Contra-Stimmen, die den öffentlichen Diskurs dennoch ernöglicht haben. Dass Dominique und Tami die Gegner rehelmässig einfach spöttisch belächelt haben ist einem solchen Diskurs ebenfalls nicht würdig.
    • Astrogator 19.05.2018 18:00
      Highlight Highlight Mit der Meinungsfreiheit steht es zum Besten, aber die Vertreter des geltenden Rechts sind nun mal in der Minderheit. Sogar unter der SVP-Wählerschaft findet sich eine Mehrheit für die gleichgeschlechtliche Ehe - und die Personengruppe ist nun wirklich nicht als sozialpolitisch progressiv verschrien.
    • Cyman 19.05.2018 20:40
      Highlight Highlight Ich hoffe Du hast Recht. Ich habe manchmal das Gefühl, dass es bei solchen Themen eine schweigende Masse gibt, die sich nicht mehr zu sprechen traut wegen einer "Mainstreammeinung" die alle anderen als Ewiggestrige verurteilt - Umfragen werden so auch verfälscht (siehe Minarettinitiative). Eine Volksabstimmung wird Klarheit bringen
    • Albu 19.05.2018 23:41
      Highlight Highlight Genau so ist es: Und die schweigende Masse steht contra. Alles andere ist Heuchelei infolge Feigheit.
  • panaap 19.05.2018 15:16
    Highlight Highlight Will mal eine Gegenpostion einnehmen: warum nicht Ehe für keinen.
    Warum braucht es ein Vertrag zwischen 2 Menschen und den Staat? Warum braucht es zwingend ein Gericht um diesen aufzulösen? Erbschaft könnte man Regeln, Rente auch.
    Schafft die Ehe ab für alle
    • who cares? 19.05.2018 19:35
      Highlight Highlight Naja wenn man nach 30 Jahre mit der gleichen Person eine Lebensgemeinschaft bildend vom Staat immer noch als Fremde zueinander angesehen wird, hat das schon Nachteile. Die Ehe bietet noch immer eine gewisse Sicherheit für Paare vor allem mit Kindern. Der Staat hat spezielle Rechte für Familienmitglieder vorgesehen und die Ehe zeigt an, dass man eine Familie ist.
    • panaap 19.05.2018 19:48
      Highlight Highlight Es hat ja nur Nachteile weil man das Gestzlich so regelt. Man könnte diese Differenzen anschaffen. Heirat als privater Ritus.
  • Sapientia et Virtus 19.05.2018 14:44
    Highlight Highlight Es stimmt, dass man viel zu verlieren hat, wenn man gegen die Ehe für alle ist. Daher danke ich unseren Verfassungsvätern, für das geheime Wahlrecht, und der Watson-Redaktion, für den Verzicht auf einen Klarnamenszwang. Hoffentlich wächst bei manchen die Erkenntnis, dass man sich für etwas aussprechen, aber dagegen stimmen kann!
    • Astrogator 19.05.2018 15:36
      Highlight Highlight Das fehlte noch, einer der kommt und heulend die Opferrolle einnimmt...

      Was genau haben Sie zu verlieren? Das Image von einem weltoffenen, liberalen Bürger?
      Ins Gefängnis kommen sie kaum...
    • Fabio74 19.05.2018 16:00
      Highlight Highlight ja man verliert seine unverdienten Privilegien aber man gewinnt was: Nämlich gleiche Rechte für alle was die Bundesverfassung fordert
    • Fabio74 19.05.2018 17:54
      Highlight Highlight @AMU Langsam reichts wirklich. Hör endlich mit diesem Opfergehabe auf. Kein Befürwortert droht mit Gewalt!
      Die Gegner sind feige, weil das Volk sich nicht mit antiquierten Ansichten abfertigen lassen will
      Kindswohl genau. Aber beim Impfen dann wieder doch nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jesses! 19.05.2018 14:18
    Highlight Highlight Go go go Tamynique!
  • cero 19.05.2018 13:36
    Highlight Highlight Die Ehe ist historisch gewachsen und war Mann und Frau vorbehalten - nicht zuletzt hinsichtlich des möglichen Nachwuchses. Mittlerweile ist alles anders:
    Man kann verhüten - Sex bedeutet nicht mehr Nachwuchs
    Es gibt -zig Familien- /Lebensformen
    Das Ehe-Konzept als ganzes muss hinterfragt werden. Ich meinte, der Staat muss die Kinder schützen, ihnen rechte verschaffen und entscheiden, ob und wie er Kinder auf 'Bestellung bei Leihmüttern' etc. ermöglichen will.
    Ich würde Ehe für alle zugunsten einer eingetragenen Partnerschaft für alle (variabel gestaltbar) austauschen.
  • Daniel Caduff 19.05.2018 13:30
    Highlight Highlight Ich war verärgert über diese Arena. Tamynique haben ihre Sache gut gemacht. Aus Gründen der gewollten Skandalisierung hat man aber das Thema "Leihmutterschaft" mit dem Thema "Ehe für alle" verbunden. Leihmutterschaft ist aber nicht Bestandteil der aktuellen Vorlage, weder für Homo-, noch für Heterosexuelle.

    Hier hat SF meiner Ansicht nach den Gegnern unzulässig in die Hände gespielt, indem das behauptete Bild von "Sodom + Gomorrha" welches die Fundis ständig zeichnen, bestätigt wurde.
  • Normi 19.05.2018 13:05
    Highlight Highlight ...es sind alles Menschen...
    Play Icon
  • Stefan Mens 19.05.2018 12:30
    Highlight Highlight Die unterschwellige Aufdoktrinierung eines anderen Glaubens muss aufhören!
    Wer einem Homosexuellen die Rechte und Pflichten von Heteros verweigert, handelt aufgrund seines eignenen Glaubens unfair.
    Auch HeteroEhepaare sollen einzeln gleich besteuert, gleich berentet und vor dem Staat gleich behandelt werden.
    Alles andere ist: Staatliche Verpflichtung zu christlichen Glaubenspraktiken.
  • Ilja S. 19.05.2018 12:09
    Highlight Highlight "Tamynique & Co. bodigen in der «Arena» christliche «Ehe für alle»-Gegner" - haben wir dieselbe Arena gesehen? In der, die ich gesehen habe, haben die Befürworter gegen eine massive Mauer geredet, von der alle Argumente abgeprallt sind. Da wurde alles mit denselben Plattitüden abgeschmettert, die man von den Gegnern hundertfach zu hören bekommt. Argumentativ aushebeln kann man nur jemanden, der sich auch auf eine argumentative Debatte einlässt - das war seitens der Gegner leider nicht der Fall.
    • Fabio74 19.05.2018 12:42
      Highlight Highlight darum kann man mit religiösen Fanatikern nicht reden
  • Pisti 19.05.2018 11:46
    Highlight Highlight Heiraten sollen alle dürfen ob Hetero, Lesbisch, Schwul das ist doch egal. Ich verstehe aber nicht wieso Schwule und Lesben überhaupt kirchlich Heiraten wollen, sind diese Hinterwäldler doch sowieso gegen alle Rechte dieser Personen.
    Adoptieren genau das gleiche, ob M+M, W+W usw... sollte kein Kriterium darstellen. Gibt ja auch genügend Hetero-Paare die mit der Kindserziehung überfordert sind.
    Verbieten sollte man aber die künstliche Befruchtung, Leihmutterschaft und dergleichen. Es gibt wohl genügend Kinder in Heimen die sich eine Familie wünschen. Da braucht man nicht noch “künstliche Kids”
    • Fabio74 19.05.2018 12:43
      Highlight Highlight es geht NICHT um kirchliches Heiraten!
      Wir leben in einem säkularen Staat und hier gilt EINZIG und ALLEIN die zivile Ehe. Und diese ist das was rechtlich relevant ist. und dieses Recht wollen wir haben und zwar jetzt!
    • Maracuja 19.05.2018 12:53
      Highlight Highlight @Pisti: Es gibt wohl genügend Kinder in Heimen die sich eine Familie wünschen

      Die wenigsten Kinder in Heimen sind Vollwaisen. Die Zahl der Kinder, die zur Adoption freigegeben werden, ist in der Schweiz viel kleiner als die Zahl von Paaren, die adoptieren möchten. Kinder in Heimen stammen heute meist aus zerrütteten Verhältnissen, für sie werden, wenn überhaupt Pflegeeltern gesucht. Es fällt nicht allen leicht ein (oft traumatisiertes) Kind aufzunehmen, um es dann plötzlich wieder den biologischen Eltern übergeben zu müssen, wenn sich deren Verhältnisse stabilisiert haben.
    • Pisti 19.05.2018 13:57
      Highlight Highlight Maracuja das stimmt in der Schweiz nicht. Aber in ärmeren Ländern gibt es unzählige Vollwaisen. Und viele davon nicht traumatisiert, da sie schlicht und weg einfach ausgesetzt wurden als Babys. Und da wir generell zuviele Menschen haben bleibe ich bei meiner Meinung, man sollte zuerst schauen dass alle Waisen bei einer Familie unterkommen, bevor man noch mehr Kinder auf unnatürliche Weise in die Welt setzt.
      Hast natürlich Recht Fabio, hab da was durcheinander gewürfelt. Die zivile Ehe sollte selbstverständlich für alle möglich sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fabio74 19.05.2018 11:43
    Highlight Highlight Entfernt. Bitte beachte die Kommentarregeln. Danke, die Redaktion.
    • Mia_san_mia 19.05.2018 12:46
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • durrrr 19.05.2018 12:59
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Fabio74 19.05.2018 13:33
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wambolium 19.05.2018 11:42
    Highlight Highlight Vorallem das Argument "Wie lange dauert es noch bis zur Ehe einer Katze und einem Hund". Völlig aus der Luft gegriffen. Die Gleichberechtigung von Homosexuellen hat überhaupt nichts mit der Ehe von Tieren zu tun. Es geht darum, dass ich als Bürger frei entscheiden darf mit wem ich zusammen bin. Und die gleichen Rechte habe, egal ob ich als Mann mit einer Frau oder einem Mann zusammen bin und ihn/sie heirate.
    • Gubbe 19.05.2018 13:45
      Highlight Highlight Also Ihr erster Satz ist nicht so aus der Luft gegriffen. Wenn ich die japanischen Singles so anschaue, die einen Roboter zu hause lieben...
      Dann doch lieber einen Esel oder Hund. Beides ist absurt, gibt es aber.
  • Chääschueche 19.05.2018 11:38
    Highlight Highlight Beim Thema leihmutterschaft bin ich eher auf der Seite der Gegner. (Generell, auch bei Heterosexuellen).

    Beim Rest bin ich ganz klar auf der Seite der Befürworter.



  • Zeit_Genosse 19.05.2018 11:22
    Highlight Highlight Die Arena war nicht besonders ergibig. Auf beiden Seiten fixierte Positionen. Der Konsens wäre in der Aufhebung der eher administrativen Unterschiede zu sehen, der einfach zu realiseten wäre. Bei der Adoption wird es ideologisch, wo Gesellschaftsmodell-Vorstellungen unterschiedlich sind. Wenn darüber das Volk entscheiden liesse, denke ich, wenn man auf tutti geht, die administrative Gleichheit auf dem Spiel steht. Da müsste man sich die Taktik genau überlegen in zwei Schritten vorzugehen.
  • Gooner1886 19.05.2018 11:08
    Highlight Highlight Wir taten uns beim Frauenstimmrecht schwer so auch hier, mich erstaunt es nicht. Jedenfalls ists lächer das bei uns noch derart darüber disskutiert werden muss. Für mich gibt es kein sinnvolles Argument gegen die Ehe für alle.
  • fandustic 19.05.2018 11:07
    Highlight Highlight Ja die Rinderknecht würde die Rolle des Vaters voll ausfüllen; sagt sie....und Projer nötigt das Publikum mit; „diese Aussage verdient einen herzlichen Applaus“🤦🏻‍♂️

    Ähm, nein Herr Projer, tut sie nicht.

    Somit wäre diese Arena auch zusammengefasst.
    • dave1771 19.05.2018 12:03
      Highlight Highlight eine Frau kann die Rolle des Vater nicht ausfüllen und umgekehrt auch nicht. Was ist daran verkehrt das Mann und Frau nicht gleich sind?
    • John Carter 19.05.2018 13:08
      Highlight Highlight Die Multioptions- und Spassgesellschaft! Alles ist möglich und alles muss möglich sein.

      Eigentlich haben wir 2000 Jahre lang gut gelebt mit dem Frau/Mann Familien-Modell.

      Seit 10 Jahren scheint das im Zuge der Globalisierung zu ändern - jeder mit jedem ist jetzt modern.

      Was passt den meisten nicht, dass ihr Vater und Mutter hattet. Hättet ihr lieber 2 Väter oder 2 Mütter gehabt?

      Dann ist die Ehe mit dem Hund oder Pferd wirklich nicht mehr weit weg (bin sicher das gibt es irgendwo schon)....

    • fandustic 19.05.2018 13:53
      Highlight Highlight Sag ich ja, nichts ist verkehrt daran...ausser die Ansicht von Frau Rinderknecht, dass sie es eben könnte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • durrrr 19.05.2018 11:05
    Highlight Highlight Interessant. Wenn es um Homosexualität geht, kommen religiöse Eiferer auf einmal mit "Biologie" daher. Bei der Evolutionstheorie spielt das dann paradoxerweise keine Rolle mehr und die Naturwissenschaften sind plötzlich wieder des Teufels. Unglaubwürdig.
    • dave1771 19.05.2018 12:05
      Highlight Highlight Ist Biologie nicht eine Naturwissenschaft, die bewiesen ist und Evolutionstheorie even eine Theorie...?!? Ist für mich ein Unterschied.
    • Posersalami 19.05.2018 12:38
      Highlight Highlight @dave: Husch husch, zurück an die Hausaufgaben!

      Die Evolution ist hinreichend bewiesen. Fragen sie mal ihren Biologielehrer.
    • durrrr 19.05.2018 13:17
      Highlight Highlight @dave1771
      Um meinen Comment etwas auszuführen.....

      Die "Evolutionstheorie" fungiert auf naturwissenschaftlichen Beweisen, ist empirisch belegt und somit Teil der Biologie. Kreationisten grenzen sich hier von biologischen Grundlagen ab und berufen sich auf Religion. Auch der Mechanismus der Fortpflanzung ist naturwissenschaftlich belegt und bewiesen. Und paradoxerweise beharren hier dieselben religiösen Eiferer plötzlich wieder auf dem biologischen Mantra. Darum ist das Ganze höchst unglaubwürdig und peinlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Katzenseekatze 19.05.2018 10:45
    Highlight Highlight Es war schon in den ersten Minuten klar, dass die Gegner keine wirklichen Argumente gegen die Ehe für alle hatten .... eine lebhafte Arena, die mir gefallen hat.

    Niemand hat wirklich ein persönliches Problem, wenn Homo-Menschen die Ehe eingehen. Niemand wird getötet, verletzt ... - die Gegenargumente basieren einfach auf einer (veralteten) Moralvorstellung.

    Ich wünsche mir hier Offenheit und Fortschritt.
  • Shlomo 19.05.2018 10:35
    Highlight Highlight Wir sind im 21. Jahrhundert und wir diskutieren über die Ehe. Schaft den alten Zopf endlich ab. Erst dann sind alle gleichberechtigt.
  • abcde..z 19.05.2018 10:27
    Highlight Highlight Setzen wir doch einfach die Bundesverfassung um: Art. 14 recht auf Ehe und Familie - Das Recht auf Ehe und Familie ist gewährleistet.
    Da steht nirgends, dass die Ehe nur Mann und Frau beinhaltet.
    • Posersalami 19.05.2018 12:39
      Highlight Highlight Art 8.1 - 8.3 gilt aber auch.. und der wird mit Füsse. getreten!
    • John Carter 19.05.2018 13:10
      Highlight Highlight Die Definition von Familie ist bisher: Mann und Frau...
    • abcde..z 19.05.2018 17:16
      Highlight Highlight Art. 8.1 Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

      Art. 8.3 Mann und Frau sind gleichberechtigt. Das Gesetz sorgt für ihre rechtliche und tatsächliche Gleichstellung, vor allem in Familie, Ausbildung und Arbeit. Mann und Frau haben Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit.

      Zwei Artikel welche ich ebenfalls sehr gerne umgesätzt hätte. Ich seh da keinen Wiederspruch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 19.05.2018 10:19
    Highlight Highlight Entfernt. Bitte beachte die Kommentarregeln. Danke, die Redaktion.
  • Maragia 19.05.2018 10:07
    Highlight Highlight Einfachere Lösung: Ehe abschaffen!
  • nekka 19.05.2018 10:02
    Highlight Highlight Ich denke den meisten geht es nicht um kinder (geht ja auch so schon) sondern um die disskriminierung mit dem zivielstand "in eingetragene Partnerschaft". .. wer will bitte mit diesem zivilstand auf russlandreise?
    oder nur schon die bewerbung einreichen... viel spass!
    Gedankenexperiment: anstelle des zivilstandes ledig, bekommen alle homos zu ihrem outing den zivilstand "nicht in eingetragener partnerschaft" und dann soll mir noch jemand sagen das sei nicht diskriminierend!
  • Eric Lang 19.05.2018 10:00
    Highlight Highlight Ich denke im Bezug auf die Ehrlichkeit, wäre die Homo Ehe sicher zu befürworten.
    Leider kenne ich drei verheiratete Paare, bei welchen der eine Teil ein Doppelleben führte.
    Meist hat man sich dann geoutet, als die Kinder so um die 14 bis 16 Jahre alt waren.
    Jeweils blieb ein Partner zurück, der massiv mehr unter dieser Konstellation gelitten hat, als wenn es eine normale Trennung gewesen wäre.
    Ich glaube Niemand will missbraucht werden, nur weil ein Partner seine Neigungen in einem Doppelleben verbergen will und dies über Jahrzehnte.
    Das Verhalten, ist gegenüber der Fake Familie mies.
  • Die Redaktion 19.05.2018 09:55
    Highlight Highlight Haben die Gegner angst nicht mehr in den Himmel zu kommen, wenn andere gegen vermeintlich göttliches Recht verstossen? Solche Diskussionen sind doch völlig schwachsinnig. Wenn beidseitige Liebe nicht durch Manipulation entstanden ist, kann kein vernünftiger Mensch etwas dagegen haben.
    PS Was ist wenn jemand stielt, Ehe bricht oder mordet, werden sie dann von Petrus ebenfalls nicht hinein gelassen? Alle religiösen Arrgumente sind äusserst plump und bei genauer Betrachtung wäre eine Aufnahme ins Paradies sowieso undenkbar.
  • Albu 19.05.2018 09:43
    Highlight Highlight Klar ist nicht jedes Kind glücklich mit seinen Hetero-Eltern! Das heisst aber noch lange nicht, dass man Homo-Eltern gutheissen muss. Das ist etwa wie man Haschisch freigibt mit dem Argument "es ist ja auch nicht schlechter als Alkohol". Die Betonung liegt hier auf "schlecht"! Warum mehr davon? Es reicht wie es ist oder will jemand ernsthaft behaupten, dass Homos ihre Kinder besser erziehen als es die natürliche Konstellation schafft? Und dass ein Kind eine ganz spezielle Verbindung zur Mutter hat ist das Ergebnis einer erfolgreichen Evolution, welche mit Homos wohl im Keim erstickt wäre.
    • Thomas Rothen 19.05.2018 11:06
      Highlight Highlight Du vergleichst eine Homo-Ehe ernsthaft mit Drogenkonsum? 😲
      Und die Erziehung von Kindern hat mal so gar nichts mit der Art der Beziehung der Eltern/Partner zu tun, bei der sie leben. Erziehung ist ein Frage der Sozialkompetenz der Erziehungsberechtigten, egal welchen Geschlechts diese sind.
    • Fabio74 19.05.2018 11:47
      Highlight Highlight Entfernt. Bitte beachte die Kommentarregeln. Danke, die Redaktion.
    • Knäckebrot 19.05.2018 12:48
      Highlight Highlight Albu vergleicht ja beide Ehe-Typen mit Drogen und nicht nur die einen.

      Zudem mal interessant, von einem Nichtgläubigen eine kritische Sicht zum Thema zu lesen.

      In der aktuellen gesellschaftlichen Euphorie zum Thema finde ich es wichtig kritisch zu bleiben. Leider habe ich schon übelste und tragische Abgründe von der Szene mitbekommen, die unbedingt angegangen werden müssen, aber momentan noch sehr im dunkeln sind.
      Klar gibt es dies auch in anderen Szenen.
      Klar gibt es solche innerhalb der Szene, die es ändern wollen.

      Aber gerade dort, wo momentan Euphorie herrscht, muss Kritik erlaubt sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Iltis 19.05.2018 09:28
    Highlight Highlight Alle sind gegen Religion aber wollen unbedingt heiraten??
    • Astrogator 19.05.2018 11:35
      Highlight Highlight Heiraten hat nichts mit Kirche zu tun, das ist ein rein zivilrechtlicher Akt. Wer will dem steht ANSCHLIESSEND aber frei auch noch nach folkloristischen Bräuchen zu heiraten, ich z.B. unter der Linner Linde eine Hexenhochzeit...
    • Fabio74 19.05.2018 12:10
      Highlight Highlight WIr leben in einem säkularen Staat hier wird geheieratet auf dem Zivilstandsamt und nur diese ist massgebend
      Wäre schon spannend wenn man so simples wenigstes wüsste
    • Burdleferin 19.05.2018 13:23
      Highlight Highlight Trotzdem kenne ich viele, die Religion verteufeln und dann ums Verrecken kirchlich heiraten wollen. Doppelmoral!
  • Iltis 19.05.2018 09:25
    Highlight Highlight Man sollte diesen alten christlichen Brauch komplett abschaffen.
    • Ilja S. 19.05.2018 12:15
      Highlight Highlight Die Ehe ist kein christlicher Brauch. Sie ist ein säkularer Brauch, der weit älter ist als das Christentum.
  • Rim 19.05.2018 09:22
    Highlight Highlight Nur am Rande: Noch bis Ende der 60. Jahre des letzten JH wurden unehelich geborene Kinder gemobbt, ausgegrenzt und litten meist ein Leben lang unter diesem "Status". Dass dies zum Glück heute nicht mehr so ist, dazu hat weder die EVP noch irgendeine "christliche Fundiorganisation" was beigetragen. Im Gegenteil. Das sogenannte "Kindswohl" hat die nie wirklich interessiert. Es ist/war bloss der "Vorwand", um ihre bigotte Sexualmoral und ihr pseudochristliches, reaktionäres Welt und Menschenbild zu "verteidigen".
    • The Origin Gra 19.05.2018 12:59
      Highlight Highlight Ich habe Jahrgang 90 aber man wollte mich meiner Mutter Wegnehmen weil sie Alleinerziehend war. Sie hat sich gewehrt so blieb ich.

      So passiert im Kanton Bern, nicht irgendwo in der Pampa.

      Gewisse Ideen halten sich extrem Hartnäckig 😕
  • The oder ich 19.05.2018 09:21
    Highlight Highlight Es ist ja nett, dass man im Rahmen des Minderheitenschutzes auch den Ewiggestrigen eine Plattform bieten will (ist halt auch im Auftrag des SRF). Aber ob es da eine Arena sein musste, ist fraglich. Da hätte es eine kurze Dok-Sendung m. M. n. längstens getan.

    Das war 1978 noch anders: damals hat die Telearena noch gesellschaftspolitische Sprengkraft, aber das ist 40! Jahre her
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    • Knäckebrot 19.05.2018 13:02
      Highlight Highlight Danke für den Beitrag... das ist ja krass, die Sendung...
  • Maracuja 19.05.2018 09:17
    Highlight Highlight Fand schade, dass in dieser Arena nicht sauber getrennt wurde zwischen Ehe für alle und evtl. Grenzen Fortpflanzungsmedizin. Ehe für alle inkl. Zugang zu Adoptionsverfahren und erlaubten Methoden der Fortpflanzungsmedizin scheint mir selbstverständlich. Problematisch scheint mir in diesem Bereich nur die Witwenrente, in lesbischen Ehen sind beide Eheleute abgesichert, in heterosexuellen Ehen nur die Frau und bei schwulen Ehen gehen beide leer aus*. Noch problematischer hinsichtlich Hinterbliebenenrente wird es, falls Ehe für alle auch Polygamie umfassen sollte.
    * ausser es gibt Kinder.
  • Aroki 19.05.2018 08:58
    Highlight Highlight Nächstenliebe. Akzeptanz. Haha.
  • speaker33 19.05.2018 08:56
    Highlight Highlight Tamynique: kein Anstand, kein Respekt. Fand die beiden richtig mühsam.
    • aveatquevale 19.05.2018 11:48
      Highlight Highlight Entfernt. Bitte beachte die Kommentarregeln. Danke, die Redaktion.
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 19.05.2018 12:15
      Highlight Highlight Ich stehe mehr auf sachliche Argumente wie auf subjektive Diffamierungen.
    • Fabio74 19.05.2018 13:48
      Highlight Highlight WEnn die eigenen MEinung vertreten anstandslos ist aber gleichzeitig die Rechtsnationalen und die Religiösen abartige Vergleiche mit dem Dritten Reich bringen dürfen.. dann haben wir es weit gebracht
  • Magnum44 19.05.2018 08:56
    Highlight Highlight Wenn man es genau nimmt, dann hat Ehe nicht direkt mit der Adoption zu und wird auch im ZGB schön getrennt. Ein Ausnahemetatbestand und schon sind alle "Argumente" der Gegener der Ehe für alle vom Tisch. Auch wenn ich selbst nicht glauben kann, dass ein Kind ohne Eltern besser aufwächst als eines mit zwei Väter.
  • AlteSchachtel 19.05.2018 08:43
    Highlight Highlight Ehe ja.
    Adoption Ja!

    Leihmutterschaft Nein! (auch nicht für Heteros)

    Mit der Forderung nach Legalisierung der Leihmutterschaft haben sich die Befürworter der Ehe leider einen Bärendienst erwiesen.
    (keine normale Mutter trennt sich freiwillig von ihrem Neugeborenen und dass Leihmütter es aus wirtschaftlichen Gründen tun (müssen) darf nicht unterstützt werden.

  • Denverclan 19.05.2018 08:39
    Highlight Highlight In erster Linie sind wir alle Menschen. Ob Mann, Frau und Kind, ob schwarz, weiss, gelb usw. Wir verfügen über so viel Wissen und sind trotzdem nicht in der Lage menschlich miteinander umzugehen. Versuchen wir doch einfach uns zu lieben, warum schaffen wir uns immer wieder Feindbilder....? LIEBE heisst das Zauberwort, mit Liebe kann man alle Probleme lösen, wirklich alle! Denn Liebe heisst den Ego hinten dran stellen und wenn das alle tun, kommt es gut. Man kann trotzdem oder gerade erst recht auch seine eigenen Bedürfnisse befriedigen. Versuchen wir doch mal inne zu halten, still zu stehen...
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 19.05.2018 12:08
      Highlight Highlight So predigen kann wohl nur ein heterosexueller Mann, der sämtliche Vorzüge geniesst...
      Ja, Liebe heisst das Zauberwort. Und das Fundament sollte „Gleiche Rechte für alle“ sein.
    • Fabio74 19.05.2018 13:53
      Highlight Highlight substanzlose Aussage
      Es geht nicht um Liebe oder ähnliches Geschwurbel sondern um gleiche Recht für alle.
  • Gawayn 19.05.2018 08:35
    Highlight Highlight Noch immer ist mir nicht wohl beim Gedanken das homosexuelle Paare auch Kinder adoptieren können sollten.

    Womöglich störe ich mich an einem Bild: 2 Männer die Händchen haltend, an den Eltern Abend erscheinen und sie sind die Eltern vom besten Kumpel meines Sohnes...

    Ich kann aber noch so lange darüber nachdenken.
    Einen rationalen Grund, vor allem in der heutigen Zeit, das homo Päärchen nicht Kinder haben sollten, finde ich nicht.

    Auch die "das Kind wird dann gemobbt" Keule, kann ich nicht gelten lassen.
    Man findet immer etwas um einen zu mobben. Sofern man es will.
    • Herr Kules 19.05.2018 11:36
      Highlight Highlight Genau wie Sie sollten alle Leute sein. Vielleicht tut man sich schwer mit einem Gedanken, aber man akzeptierts. Das nennt man Toleranz
  • brudi 19.05.2018 08:33
    Highlight Highlight Gleichgeschlechtliche Paare überlegen sich sehr gründlich ob sie ein Kind adoptieren wollen. Sie bringen dem Kind mindestens gleich viel Liebe entgegen wie ein Heteropaar. Wieso also sollte man diesen Kindern keine Familie gönnen. Wirklich sehr unchristlich
  • mogad 19.05.2018 08:27
    Highlight Highlight Es wurde von den Gegnern viel von Natürlichkeit und Biologie gesprochen. Leider ging Glausers Frage, was denn heute noch natürlich sei, unter. Was ist natürlicher als die Natur? Und die wird von uns Menschen gerade fleissig gequält - aus Gier und Gewinnstreben. Mir fällt spontan ein: Es gibt Fruchtsäfte im Handel, in denen nichts Natürliches mehr drin ist. Nicht mal ein halbes Prozent. Nur künstliche Aroma- und Farbstoffe! Die Gegner kamen gestern mit Argumenten, die nicht mehr greifen, weil sie verlogen sind.
  • FrancoL 19.05.2018 08:24
    Highlight Highlight Was mich an dieser und ähnlichen Diskussionen zum Kinderwunsch und Kinderwohl masslos stört sind Aussagen wie:
    Ist es nicht besser dass ein Kind bei einem gleichgeschlechtlichen Paar aufwächst das es liebt als in einer zerrütteten Heteroehe?
    Klar ist es für das Kind besser es wächst geliebt und umsorgt auf.
    Aber diese Vereinfachung von Hetero=zerrüttet und Homoehe=umsorgend + lieb ist nicht Ziel führend und zu oberflächlich.
    Zerrüttung, Sinnkrisen, Trennungen sind bei allen Paaren ein möglicher Verlauf der der Partnerschsft, ob da das Kindeswohl bei den einen Paaren höher zu werten ist?
    • Astrogator 19.05.2018 12:07
      Highlight Highlight Du interpretierst da etwas falsches rein. Ein beliebtes Argument der Gegnerschaft ist, dass nur eine heterosexuelle Familie Liebe und Geborgenheit bietet.
      Selbstverständlich gibt es auch in gleichgeschlechtlichen Beziehungen zerrüttete Verhältnisse, sind ja auch nur Menschen...
    • FrancoL 19.05.2018 13:14
      Highlight Highlight Nein ich interpretiere da gar nichts hinein, ich höre nur bei solchen Diskussionen immer wieder diesen Satz der perfekten und umsorgenden Homo-Ehen und sorry der geht mir auf den Keks, denn ich habe um mich eine Menge Homo-Partnerschaften und kann da nicht viel anderes erkennen als bei den Heteros. Damit ist es auch beim Kindeswohl wohl ähnlich bestellt in den beiden Ehevarianten.
  • mogad 19.05.2018 08:11
    Highlight Highlight Es war wieder einmal die Stunde der Heuchler. Hab die ganze Zeit darauf gewartet, dass irgendwann noch ein Bibelspruch kommt. Das Kindswohl! Jedes fünfte Kind in der Schweiz wird körperlich und seelisch misshandelt. Von heterosexuellen Elternpaaren! Jede zweite Heteroehe wird geschieden. Die klassische Familie hat längst ausgedient.
    • stereo 19.05.2018 08:33
      Highlight Highlight auch homo-ehen sind nicht stabiler!!
    • Anam.Cara 19.05.2018 09:12
      Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass die klassische Familie ausgedient hat, denn bei vielen funktioniert dieses Modell nach wie vor sehr gut.
      Aber es ist an der Zeit, die alternativen Modelle (alleinerziehende, pachworkfamilien und eben auch Homoeltern) ernst zu nehmen und mindestens rechtlich gleichzustellen.
    • FrancoL 19.05.2018 09:37
      Highlight Highlight Wie sieht es eigentlich bei den gleichgeschlechtlichen Paaren aus mit Gewalt gegen Partner, mit Verlassen werden, mit Zerrüttung, mit Untreue, mit Alkoholexzesse?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beaudin 19.05.2018 07:58
    Highlight Highlight Ich glaube Herr Stern hat eine andere Sendung gesehen.
    Herr Löffel war mit Abstand der Kompetentete in dieser Runde.
    Frau Glauser viel auf mit dem ewigen dreinreden, ich hatte das Gefühl, dass Sie unter Medis stand.
    • Fabio74 19.05.2018 18:46
      Highlight Highlight Was war an Löffel kompetent? Seine Sturheit? Sein Verteidigen von Privilegien, was er nicht begründen konnte?
  • boeserkeinohrhase 19.05.2018 07:53
    Highlight Highlight Schade konnte man nicht Alice Weidel und ihre Freundin für diese Sendung einladen.
    • Astrogator 19.05.2018 08:56
      Highlight Highlight Ach die Chance ergibt sich sicher nochmals, eventuell zum Thema "in einer Landesregierung sitzen aber aus steuerlichen Gründen im Ausland wohnen"...
    • äti 19.05.2018 09:54
      Highlight Highlight .. die SVP hätte es verhindert.
  • rodolofo 19.05.2018 07:49
    Highlight Highlight Unglaublich, dass wir über so etwas Selbstverständliches, wie "das Recht auf Ehe und Kinder für alle Menschen, die wegen ihrer Persönlichkeit und ihrem Charakter dafür geeignet sind", noch diskutieren müssen!
    Einem misshandelten Kind ist es doch völlig schnurz, ob seine Eltern Hetero-Sexuell-, oder Homo-Sexuell veranlagt sind! Ein Kind will einfach nicht misshandelt, sondern geliebt werden!
    Geht das denn nicht in ewiggestrige Hetero-Steinzeit-Hirnis rein?!
    Kümmern wir uns doch endlich mal um die wirklich wichtigen Dinge im Leben und nicht nur um Oberflächlichkeiten, wie dem Geschlecht!
    • mogad 19.05.2018 08:37
      Highlight Highlight Warum diese Blitze? Stimt doch was rodolfo schreibt.
    • durrrr 19.05.2018 11:32
      Highlight Highlight Vielleicht weil er sich mit seinem Kommentar quasi selber widerspricht. Er sagt, es sei "unglaublich" noch darüber zu diskutieren. Schaltet sich paradoxerweise aber selber in die Disskusion ein.

      Vielleicht wird der Artikel aber auch in einem ICF-Forum rumgereicht. ^^ Who knows :)
    • Astrogator 19.05.2018 12:12
      Highlight Highlight @durr: Fassungslosigkeit darüber eine Diskussion führen zu müssen bedeutet nicht sich der Diskussion zu entziehen....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rumbel the Sumbel 19.05.2018 07:47
    Highlight Highlight Wer Homosexuell ist, ist es und ist kein Verbrechen. Aber bin dagegen, das solche Paare Kinder haben können. Fragt das Kind bei Männern, wo ist meine Mutter oder wie heißt sie. Antwort sie heißt zB Jürg. Bei Frauen, wo ist mein Vater oder wie heißt er. Antwort er heißt zB Kathrin. Irgendwie sehr sehr speziell. Mit ich bin halt einfach Homosexuell kann ich es einem Kind nicht erklären. Es gibt zB Frauen, die sind aus purer Abneigung gegenüber Männer Homos. Wollen aber Kinder haben. Was braucht es dafür? Die Sendung war für mich aufgeblasen.
    • H. L. 19.05.2018 08:29
      Highlight Highlight Genau wegen Menschen wie Ihnen erfahren Kinder von homosexuellen Paaren in Ihrer Schulzeit Ablehnung. Ihre Haltung geben Sie (unbewusst) an Ihre Kinder weiter und diese begegnen einem Kind mit homosexuellen Eltern mit Unverständnis und Ablehnung.
      Natürlich können Sie einem Kind erklären, dass homosexuelle Eltern ihre Verantwortung genauso gut erfüllen können wie heterosexuelle. Und dass Homosexualität nichts Abnormales ist. Das bedingt natürlich, dass Sie Ahnung haben, wovon Sie sprechen, und sich nicht von überholten religiösen Scheinwahrheiten leiten lassen.
    • Rumbel the Sumbel 19.05.2018 08:44
      Highlight Highlight Dass ich mich nicht voll und ganz der Gesellschaft anpasse, tut mir schon Leid. Gruss an die Blitzer.
    • mogad 19.05.2018 08:47
      Highlight Highlight Homosexuelle Menschen können sehr wohl auf natürliche Art Kinder zeugen und empfangen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • A. Dent 19.05.2018 07:11
    Highlight Highlight Christliche-erzkonservative und Biologie führt bei mir immer zu Belustigung aber auch starkem Kopfschütteln. Zum einen wenn man ihre Argumentation, dass homo-paare keine Kinder adoptieren dürfen, weil sie im biologieschen Sinne nicht zeugungsfähig sind, zu Ende denkt, dürften alle ach so gut christlichen aber unfruchtbaren Hetero-Paare auch keine Kinder adoptieren dürfen. Und tum Anderen sind es die selben Kreise, die partout die von der Biologie fundierten Erkenntnisse zur Evolution nicht akzeptieren wollen.
    • rodolofo 19.05.2018 10:33
      Highlight Highlight Und im Auto oder mit Zug und Tram ins Fernsehstudio anreisen wäre auch nicht im ursprünglichen Sinne natürlich.
  • N. Y. P. D. 19.05.2018 07:07
    Highlight Highlight Dominique Rinderknecht

    Diese Ausstrahlung, diese Lockerheit, diese Souveränität.

    Und wie sie nicht am Pult stand, sondern mitten im Studio, die Hände lässig in den Seitentaschen ihres Kleides.

    Es stimmt halt. 90% ist Körpersprache. Und Dominique hat enorm Format und Ausstrahlung. Sie hätte nicht mal etwas sagen müssen. Sie steht genau dort, wo sie stehen will, im Studio und in ihrem Leben.

    Die Gegenseite ? Altbacken, verstaubt und rückständig. Unsicher kichernd oder mittelalterlich argumentiert.
    • rodolofo 19.05.2018 07:53
      Highlight Highlight Super Kommentar!
      Danke.
    • Hierundjetzt 19.05.2018 08:22
      Highlight Highlight Fand ich jetzt gar nicht. Das ewige gekicher, das unangenehme reingequatsche Ihrer Freundin von der Sitzreihe aus.

      Nö. Fand Sie gar nicht gut
    • mogad 19.05.2018 08:31
      Highlight Highlight Natürlich und sympathisch würd ich noch hinzufügen. Die zwei Frauen sind ein grosser Gewinn für die gay community. Es sollten sich noch mehr Promis outen, um den gesellschaftlichen und rechtlichen Wandel voran zu treiben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Astrogator 19.05.2018 07:03
    Highlight Highlight Wer in einem säkularen Staat mit religiösen "Argumenten" daherkommt disqualifiziert sich sowieso und endgültig in der Diskussion.
    • RobertQWEC 19.05.2018 09:04
      Highlight Highlight Wieso? Die Ehe entstand schliesslich aus der Religion. Ich bin auch für eine Art "Ehe für alle". Man könnte es halt anders nennen, dann wären alle Probleme mit einem Schlag gelöst. Oder die Kirche macht einfach ihr eigen Ding.
    • Iltis 19.05.2018 09:32
      Highlight Highlight Richtig, darum soll man auch das heiraten lassen. Die mittelalter Christen können ihren alten Brauch behalten.
    • häxxebäse 19.05.2018 09:43
      Highlight Highlight 45 blitze??? was ist denn hier los? was stört Euch wie andere leben? sie bedrohen Euch nicht, sie stören Euch nicht. das sind unsere mitmenschen! ich bin selber hetero, andere nicht - so what, das bestimmt die natur, that's it.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MrXanyde 19.05.2018 06:45
    Highlight Highlight 21. Jahrhundert und wir diskutieren immer noch über solche Dinge...ich könnt kotzen...
    In anderen Ländern ists kein Problem und hier? In der ach so fortschrittlichen und hier...?
    Gopferdammi huere hingerwäutler
    • _kokolorix 19.05.2018 09:59
      Highlight Highlight Aber wir haben doch einen sehr fortschrittlichen Finanzplatz...
    • Tepesch 19.05.2018 10:05
      Highlight Highlight @AMU
      Intoleranz muss man nicht tolerieren.
    • _kokolorix 19.05.2018 10:08
      Highlight Highlight @AMU
      Anderen Rechte vorzuenthalten ist aber mehr als nur 'eine andere Meinung haben', so von wegen Toleranz und Anstand...
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  • Astrogator 19.05.2018 06:39
    Highlight Highlight "Und was sie denn zu tun gedenken, wenn ihr Sohn einmal SVP-Wähler werde, fragte er spöttisch in Richtung Arne und Alvaro."
    Gemäss Roland Lutz, SVP ist es also etwas schlimmes wenn man SVP-Wähler ist?

    Sehe ich ja auch so, aber wenn sogar einer von der SVP das sagt, sollte man vielleicht anfangen seine Politik zu überdenken.

    Das eigentliche Thema zu diskutieren ist müssig, wir haben Menschenrechte, nicht Rechte für "heterosexuelle Menschen".

    Astrogator: Hetero, verheiratet, Vater
    • mogad 19.05.2018 08:13
      Highlight Highlight Ich hätte geantwortet: Das wäre allerdings ein schwerer Schicksalsschlag. Ende Ironie.
    • Lusch 19.05.2018 08:20
      Highlight Highlight Ihr letzter Satz bringt es genau auf den Punkt, Danke!

      Übrigens auch ich bin Hetero, Verheiratet und Vater
    • who cares? 19.05.2018 08:23
      Highlight Highlight Frage mich eher was Ronald Lutz, SVP zu tun gedenkt, wenn sein Sohn homosexuell wäre.
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  • RalpH_himself 19.05.2018 02:13
    Highlight Highlight Mir wurde gerade etwas chötzelig bei den "Argumenten" der Gegner. Das mit dem Kindeswohl ist ja wohl hahnebüchen, wenn eine homosexuelle Person für eine Adoption qualifiziert ist, eine homosexuelles Paar in eingetragener Partnerschaft aber nicht. Und bloss immer die Vorbildkeule von Mutter und Vater schwingen, auch wenn wie viele Prozent aller Kinder in alleinerziehenden Familienteilen aufachsen und das ganz okay ist?
    • loquito 19.05.2018 13:28
      Highlight Highlight Mir wird vor allem übel, dass die SVP CVP fraktion bei Regenbogenfamilien die Grenze zieht, alkoholiker Vater und schlagende Mutter ist aber irgendwie nixht so ein Problem... einfach homo dürfen Eltern nicht sein....
  • blaubar 19.05.2018 02:00
    Highlight Highlight Aus meiner Sicht gibt es für überhaupt niemand ein Recht auf ein Kind. Da graust mir. Nichts gegen alle möglichen Regenbogenfamilien. Der Mensch sollte sich darauf besinnen, dass er ein Stück Natur ist. Das sehen offenbar nicht alle so. Manche innder Arena finden, es gäbe überhaupt keine Unterschiede zwischen Mann und Frau. Da bin ich klar anderer Meinung. Die Unterschiede sind sogar sehr gross, riesengross!
    • Francis Begbie 19.05.2018 07:18
      Highlight Highlight Wenn du so auf der Seite der Natur bist, dann lehne doch bitte in Zukunft die moderne Medizin ab!
    • Buff Rogene 19.05.2018 07:42
      Highlight Highlight Homosexualität ist genauso ein Stück Natur, wie Kinder, die zur Adoption freigegeben werden. Ich würd mir als Kind auch keine schwulen Väter wünschen, habe aber mit der Vorstellung zweier lesb. Mütter weniger Mühe. Was schliesse ich daraus? Dass ich Vorurteile habe. Das richtige Vorgehen wäre jetzt: Mich informieren.

      https://www.aerzteblatt.de/archiv/66250/Studie-Kindern-gleichgeschlechtlicher-Eltern-geht-es-gut

      Wenn man sich dafür entscheidet, sich nicht von Vorurteilen, sondern von Information leiten zu lassen, muss man nicht mehr wissen, als in diesem Artikel steht. Homo-Adoption NOW!
    • Caerulea 19.05.2018 08:02
      Highlight Highlight Naja die paar Hormone, Instinkte und das zwischen den Beinen ist ja wohl der einzige Unterschied... ihr Männer könnt ja sogar Brüste bekommen wenn ihr rechzeitig Hormone schluckt 🤣
      Der Rest ist Erziehung
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  • Arneis 19.05.2018 01:39
    Highlight Highlight Kein vernünftig denkender Mensch ist gegen die Homo-Ehe, mit allen Pflichten und Rechten.
    Das Adoptionsrecht ist eine andere Sache, da kann man sicher darüber diskutieren.
    • raphe qwe 19.05.2018 07:28
      Highlight Highlight Dein erster und dein zweiter Satz widersprechen sich.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 19.05.2018 08:08
      Highlight Highlight Was spricht gegen das Adoptionsrecht? Mobbing der Kinder -> Toleranz der Mitschüler.
      Homos keine guten Eltern--> sagen nicht mal die chrstlichen.
      Kind braucht beide Elternteile--> Es massenweise Kinder aus anderen als der klassischen Familienkonstelation und das Abendland ist noch nicht untergegangen.
    • Caerulea 19.05.2018 08:09
      Highlight Highlight Weshalb gegen die Adoption? Für mich ist Mobbing das einzige Argument dagegen, aber Kinder die mobben wollen finden immer einen Grund.
      Eine Adoption wird streng überwacht und Kontrolliert ob es auch wirklich gute Eltern sind.... Währe bei manchen hetero Paaren auch eine Idee.
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  • marcial13 19.05.2018 01:34
    Highlight Highlight Bei der Kinderfrage geht es doch nicht um Homo oder Hetero!Es kann nicht sein, dass der Mensch ein Recht auf Kinder hat!Entweder es geht auf dem natürlichen Weg oder es geht nicht!Das Kind der beiden Männer wurde so etwas von unmenschlich und ohne Liebe herge...erzeugt das darf nicht sein!Auch Ehepaare die keine Kinder bekommen müssen sich damit abfinden,dass man nicht alles im ICH Leben haben kann.Es gibt viele Kinder die ihre Eltern im Krieg oder auf eine andere weise verloren haben. Diese Kindern wollen/brauchen ein neues zu Hause. Diese sind dann leider nicht „neu“ sorry für die Direktheit
    • Astrogator 19.05.2018 07:02
      Highlight Highlight "Entweder auf natürlichem Weg oder gar nicht."
      Dann aber bitte konsequent und Reproduktionsmedizin auch verbieten.
    • raphe qwe 19.05.2018 07:33
      Highlight Highlight Ab jetzt nur noch Kinder in Missionarstellung mit ganz viel Schmusen machen. Sonst liebt ihr sie nicht.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 19.05.2018 08:12
      Highlight Highlight Niemand hat eine Recht auf Kinder, wo soll man das auch einklagen, beim lieben Gott? Ein Recht zum Zugang zur Reprodutkionsmedizin braucht es. Ich habe das gefühl, das Kind der beiden Herren wird in einem extrem liebenden Umfeld grossgezogen. Und wer sind sie, einer Frau verbieten zu wollen, ihren Uterus für Geld oder aus altruistischen Motiven einem Paar zur Verfügung zu stellen?
      Herrlich auch, das Kind nähme schaden, zum einen glaube ich das nicht, zum anderen selbst wenn es so wäre, ohne die Leibmutterschaft gebe es sogar nicht, was ist nun besser, kein optimales oder gar kein Leben?
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  • Spooky 19.05.2018 01:31
    Highlight Highlight "bodigen"'

    Tssss...

    Mit "bodigen" stelle ich mir etwas Anderes vor.

    Aber ich bin halt in den 60er Jahren aufgewachsen.
    Das ist das Problem.

    😂😱👻

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