Schweiz
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ARCHIV -- ZU DEN EIDGENOESSISCHEN ABSTIMMUNGEN VOM SONNTAG, 23. SEPTEMBER 2018, UEBER DIE ERNAEHRUNGSSOUVERAENITAET, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --An employee of butcher Nyffenegger sells meat in the butchery shop, Zollbrueck, Emmental Valley, April 4, 2014. The family-owned business butches every week around 30 pigs and 15 cows. The sausages are produced according to a traditional formula. (KEYSTONE/Gaetan Bally) 
 
Ein Mitarbeiter der Firma Nyffengger in Zollbrueck, Emmental, verkauft am 4. April 2014 frisches Fleisch. Die Metzgerei Nyffenegger fuehrt neben dem Metzgerei-Laden einen hauseigenen Schlachtbetrieb. Jeden Montag werden um die 30 Schweine und 15 Rinder geschlachtet. Das Fleisch wird jeweils am Dienstag und Mittwoch verarbeitet, am Freitag wird Wurst gemacht. Die Wurtswaren werden nach alter Tradition hergestellt, neben der traditionellen Cervelat auch Schwarten- und Dauierwuerste.   (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Landet auch in der Schweiz immer noch sehr regelmässig auf dem Teller: Fleisch. Bild: KEYSTONE

Nach Fall Tönnies: Psychologin erklärt, warum wir nicht auf Fleisch verzichten wollen

Agatha Kremplewski / watson.de



Seit dieser Woche steht die Welt in den Landkreisen Gütersloh und Warendorf wieder still: Der bisher grösste Corona-Ausbruch Deutschlands im Fleischereibetrieb Tönnies in Rheda-Wiedenbrück hatte einen weiteren Lockdown zufolge, den Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) vergangenen Dienstag verkündete.

Der Fall mit über 1500 positiv auf das Virus getesteten Tönnies-Mitarbeitern zieht nicht nur die Wut der Menschen in den betroffenen Landkreisen auf sich, die nun bis zum 30. Juni wieder strenge anti-pandemische Massnahmen befolgen müssen. Kritik prasselt nun auf die gesamte Fleischindustrie ein. Die teils miserablen Arbeitsbedingungen in den Betrieben werden für die schnelle Verbreitung von Krankheitserregern verantwortlich gemacht.

Dafür tragen auch Verbraucherinnen und Verbraucher Verantwortung. Denn wer billig und viel Fleisch essen will, fördert indirekt die unlauteren Produktionsbedingungen. Kritische Stimmen fordern ein Umdenken in der Fleischindustrie und im Konsum. Wie aber schaffen wir es, weniger Fleisch und tierische Produkte generell zu uns zu nehmen? Und warum essen wir überhaupt so viele Lebensmittel tierischen Ursprungs? Darüber hat watson mit Tamara Pfeiler gesprochen. Sie ist Doktorin der Psychologie sowie Dozentin an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz, forscht zur Psychologie des Fleischessens und berät als Vegan-Coach Menschen, die gerne auf tierische Lebensmittel verzichten wollen.

«Wie viel Fleisch wir tatsächlich konsumieren, merken wir erst, wenn wir versuchen, keines mehr zu essen.»

Der Durchschnittsschweizer isst rund 52 Kilo Fleisch pro Jahr. Warum eigentlich so viel?
Viele essen ja nicht nur Fleisch zu den warmen Mahlzeiten, sondern auch Wurstwaren zum Frühstück oder Abendessen – und zwar teilweise täglich. Wie viel Fleisch wir tatsächlich konsumieren, merken wir erst, wenn wir versuchen, keins mehr zu essen: Vor allem beim Restaurantbesuch wird uns klar, wie wenige vegetarische oder vegane Optionen es manchmal gibt.

Früher war der Sonntagsbraten etwas Besonderes. Welchen gesellschaftlichen Stellenwert hat Fleisch heutzutage noch?
Ich finde das Beispiel mit dem Sonntagsbraten schwierig. Wie viele von uns haben den denn tatsächlich noch erlebt? Dass wir so häufig Fleischwaren essen, gehört schon seit längerer Zeit zu unserem Alltag dazu. Dadurch zeigt sich übrigens, dass Fleisch einen sehr hohen Stellenwert hat in unserer Gesellschaft: Es gehört schon lange zu den Grundnahrungsmitteln.

Die Fleischproduktion wurde sogar als systemrelevant eingestuft. Was halten Sie davon?
Das ist ein guter Ausdruck dessen, wie die Politik über den Konsum von Fleisch und generell tierischer Produkte denkt. Es wird signalisiert, dass es einfach dazu gehört, diese Lebensmittel zu konsumieren.

«Es gibt sehr wohl Möglichkeiten, mithilfe von Kommunikation einen Verhaltenswandel zu schaffen – sofern ein Thema priorisiert wird.»

Seit dem Corona-Ausbruch bei der Fleischfabrik von Clemens Tönnies steht die Fleischindustrie in der Kritik. Glauben Sie, dass vielen Menschen nun der Appetit aufs Fleisch vergeht?
Von allein wahrscheinlich nicht, das haben auch diverse andere Fleischskandale aus der Vergangenheit bewiesen. Es kommt nun auf die Massnahmen der Regierung an – und wie die Medien den Fall kommunizieren. Während der Corona-Krise haben wir gemerkt: Wenn ein Thema an oberster Stelle der politischen Agenda steht und tagein, tagaus rauf und runter kommuniziert wird, dann reagieren wir dementsprechend. Während der Pandemie hat sich eine ganze Gesellschaft extrem schnell und extrem stark einschränken lassen, um sich selbst und andere zu schützen. Daraus können wir positive Lehren ziehen: Es gibt nämlich sehr wohl Möglichkeiten, mithilfe von Kommunikation einen Verhaltenswandel zu schaffen – sofern ein Thema priorisiert wird. Das gilt auch für den Konsum tierischer Produkte oder den Klimawandel, der noch viel zu wenig im Vordergrund steht.

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Lammgigot – bei Herr und Frau Schweizer beliebt. Bild: shutterstock

Warum ist es denn so schwierig, Menschen von einer Ernährung zu überzeugen, die auf Fleisch oder allgemein tierische Produkte verzichtet?
Es herrscht noch viel Unwissenheit bei dem Thema. Auch spielen Glaubenssätze eine grosse Rolle: Die herrschen nicht nur bei Vegetariern oder Veganern vor. Menschen, die Fleisch und tierische Produkte konsumieren, glauben, das ist normal – und es ist schwierig, bewusst von der Norm abzuweichen. Da spielt auch sozialer Druck eine Rolle. Ein anderer Aspekt ist der gesundheitliche: Viele Menschen denken, dass Fleisch, Milch oder Käse zum Beispiel wegen des Proteins oder diverser Vitamine notwendig seien für eine gesunde Ernährung. Sie fürchten sich, krank zu werden, wenn sie diese Produkte weglassen. Da brauchen wir noch ganz viel Aufklärung und eine positive Kommunikation über die Vorteile von pflanzenbasierter Ernährung.

«Jeder Veganer und jede Veganerin wird Ihnen erzählen, wie viel bunter seine oder ihre Küche seit der Umstellung geworden ist.»

Was meinen Sie damit?
Wir müssen vegetarische oder vegane Küche gar nicht über Verzicht kommunizieren – sich ohne tierische Produkte zu ernähren, kann auch bereichernd sein. Jeder Veganer und jede Veganerin wird Ihnen erzählen, wie viel bunter seine oder ihre Küche seit der Umstellung geworden ist. Da steht plötzlich nicht mehr täglich Fleisch mit Kartoffeln auf dem Speiseplan, sondern verschiedenes Gemüse, Seitan oder Quinoa. Der Verzichtsgedanke ist lediglich ein Stereotyp.

Müssen wir denn tatsächlich auf Fleisch und tierische Produkte verzichten, um einen Wandel in der Industrie zu schaffen? Würde es nicht reichen, wenn wir in besseres Fleisch investieren?
Es gibt Menschen, die bereit sind, etwas mehr in bessere tierische Produkte zu investieren. Dahinter steckt auch ein Tierwohlgedanke: Wir glauben, wenn wir ein bisschen mehr für beispielsweise Fleisch ausgeben, dann geht es dem Tier besser, bis es geschlachtet wird. Dabei haben wir gar nicht auf dem Schirm, dass auch der Metzger nebenan sehr wahrscheinlich sein Fleisch aus Massentierhaltung bezieht. Denn daher stammen 95 bis 98 Prozent aller Fleischprodukte.

«Auch ich habe mir erst mit 26 Jahren angefangen, Gedanken darüber zu machen, dass es nicht natürlich ist, dass die Kuh immer Milch gibt.»

Wie kommt es, dass wir dieses Bewusstsein nicht haben?Wir wachsen mit einer Bilderbuch-Idylle im Kopf auf, wie Tierhaltung idealerweise aussehen soll: Schon als kleine Kinder gucken wir uns Büchlein an, in denen die Tiere auf dem Bauernhof auf einer grünen Wiese stehen und glücklich sind. Das führt zu einer kognitiven Verzerrung: Wenn wir mehr Geld für Fleisch ausgeben, damit es den Tieren besser geht, wollen wir einen Zustand aus unserer Erinnerung erzeugen, den es so niemals gab. Diese Bewusstseinslücke haben viele Leute: Auch ich habe mir erst mit 26 Jahren angefangen, Gedanken darüber zu machen, dass es nicht natürlich ist, dass die Kuh immer Milch gibt. Wenn wir uns allerdings mit der Realität beschäftigen, fangen die Rechtfertigungsstrategien an.

Die da wären?
Nun, eben die besagten Glaubenssätze, dass Fleisch und tierische Produkte gesund und notwendig seien, oder wir rechtfertigen uns, dass wir zumindest in gute Haltungsbedingungen investiert hätten, weil wir zum Beispiel Bio-Fleisch gekauft haben. Aus tierethischer Perspektive lässt sich das allerdings nicht so leicht begründen. Schliesslich ist das Tier am Ende doch für unseren Konsum gestorben. Das Existenzbedürfnis, das jedes Lebewesen natürlicherweise hat, wurde somit missachtet – das lässt sich mit Tierwohl letztlich schwierig argumentieren.

Dabei wollen die meisten Menschen doch wahrscheinlich keinem Lebewesen schaden. Ist das nicht ein Widerspruch?
Doch. In der Psychologie nennt sich das kognitive Dissonanz: Wir erfahren einen inneren Widerspruch, wie zum Beispiel beim Fleisch essen. Einerseits sind wir es gewohnt, Fleisch zu konsumieren und finden es lecker. Andererseits wissen wir wegen unserer Empathiefähigkeit, die uns als Menschen nun mal ausmacht, um den Gewaltakt des Schlachtens. Deswegen kann kein Tier ohne Legitimation getötet werden – und deswegen entstehen solche rechtfertigende Fiktionen wie die Bauernhofidylle. Unsere Psyche schützt uns so davor, emotional zu tief in das Thema reinzugehen.

«Der aktuelle Fall um die Corona-Ausbrüche bei Tönnies zeigt uns: Das ist zwar ein Skandal, aber die gesamtgesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema fehlt.»

Das heisst, wir wollen uns mit dem Schlachten von Tieren nicht auseinandersetzen, eben weil wir so empathisch sind?
Genau. Wir können uns schliesslich nicht aussuchen, für wen oder was wir Empathie empfinden, und im Zweifelsfall wollen wir uns vor negativen Emotionen schützen. Und dabei helfen uns auch Glaubenssätze, die Fleischkonsum als normal, natürlich und notwendig legitimieren, da sie eine aktive Auseinandersetzung mit diesem emotionalen Konflikt umgehen. Gleichzeitig werden wir von Regierungsseite nicht dabei unterstützt, uns tiefergehend mit dem Thema Tierwohl zu befassen. Auch das zeigt uns der aktuelle Fall um die Corona-Ausbrüche bei Tönnies: Das ist zwar ein Skandal, aber die gesamtgesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema fehlt.

Was sind Ihre Tipps, wenn man vegetarisch oder vegan leben möchte, es aber nicht hinbekommt?
Der Wille, keine tierischen Produkte mehr konsumieren wollen, ist schon ein guter Start – denn das bedeutet, dass ich schon einmal ein positives Bild von vegetarischer oder veganer Ernährung habe. Und dann empfehle ich, einen Kochkurs zu machen, bei dem ich lerne, wie ich leckere Gerichte auch ohne Fleisch, Käse oder Sahne zubereite. Auch kann ich mir soziale Unterstützung holen – denn manchmal ist es auch sozialer Druck, der mich in meinem Vorhaben scheitern lässt. Dann ist es ratsam, sich zum Beispiel einem veganen Stammtisch anzuschliessen oder Tipps in Blogs und den sozialen Medien einzuholen. Im Zweifelsfall kann ich einen Coach aufsuchen, der mich auf meinem Weg zur Vegetarierin oder Veganerin begleitet.

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153Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pepe Le Fart 30.06.2020 06:02
    Highlight Highlight YUM YUM, ab heute nur noch noch Fleisch!!
    Benutzer Bildabspielen
  • DieRoseInDerHose 29.06.2020 16:51
    Highlight Highlight Sehr spannender Artikel, Watson!

    Ich finde es super, dass der Mehrwert von veganer Ernährung, also z. B. auch das Entdecken von neuen Gerichten, hervorgehoben wird. Für viele ist Veganismus immer noch ein Zwang und Verzicht - und das stimmt gaaanz bestimmt nicht. 🤗
  • Lucida Sans 28.06.2020 17:11
    Highlight Highlight Vegan leben? Nein, danke! Ich habe keine Lust, mich ständig mit Ernährung und Dem Kochen zu beschäftigen. Nein, ich esse keine Fertiggerichte. Ich koche, was ich kann und was mir schmeckt und dazu viele Früchte. .Und, nein, bei mir gibt es weder Speck zum Zmorgen, Fleisch zum Zmittag und zum Znacht. (LächerlichesVorurteil von Veganern) ich mag Milchprodukte und Eier und ab und zu ein schönes Stück Fleisch für den Grill. Und so fühle ich mich gut!
    • Katzen und Faulenzen 28.06.2020 19:28
      Highlight Highlight @Lucida Sans: wieso rechtfertigst du dich so? Fühlst du dich angegriffen?
    • Lucida Sans 28.06.2020 23:34
      Highlight Highlight Nein. Fühle ich mich nicht. Es wird nur immer vorausgesetzt, dass man sich gerne mit Ernährung und Kochen auseinandersetzt. Mich interessiert weder das eine noch das andere. Aber, ich will ja gesund leben und das kann ich gAnz gut ohne all den Schnickschnack. Mehr nicht. Wenn du allerdings glaubst, ich müsse mich rechtfertigen, mich stört das nicht.
    • DieRoseInDerHose 29.06.2020 13:38
      Highlight Highlight Ich lebe vegan und kann Sie beruhigen: Mich ständig mit Ernährung beschäftigen tue ich nicht.

      Ich esse ganz normal, nicht anders als meine Freunde. Currys, Pastagerichte, Fajitas, Salate, „Härdöpfelstock“ mit der Jägersauce etc.! Es gibt so viele leckere und einfache Gerichte, die sich problemlos veganisieren lassen.
  • McStem 28.06.2020 16:27
    Highlight Highlight "[...] Da steht plötzlich nicht mehr täglich Fleisch mit Kartoffeln auf dem Speiseplan, sondern verschiedenes Gemüse, Seitan oder Quinoa. Der Verzichtsgedanke ist lediglich ein Stereotyp."

    Und täglich Fleisch mit Kartoffel ist kein Stereotyp? Iat ja nicht so, dass man besagtes Gemüse nicht mit Fleisch als Beilage gegessen werden kann und wird.
  • Ökonometriker 28.06.2020 15:37
    Highlight Highlight Mich würde die Meinung einer Biologin zu diesem Thema eher interessieren als die einer Psychologin.

    Hunde sind sonst auch sehr empathische Wesen, sind physiologisch Allesfresser und töten trotzdem. Wie stark steuert die Natur unseren Appetit? Wie stark können wir Menschen als Spezies unsere Natur beeinflussen? Und wie stark sollen wir das tun?
    • HiCh 28.06.2020 16:56
      Highlight Highlight Hunde sind super. Aber sie haben sicher keine Ethik entwickelt, wie wir Menschen.
    • DieRoseInDerHose 29.06.2020 13:42
      Highlight Highlight Ich glaube die Natur steuert gar nichts wenn wir einen Double Big Mc mit ganz viel Fleisch aus der Massentierhtung essen. 😅

  • Testino Testeriio 28.06.2020 15:24
    Highlight Highlight OK, aber den Metzger von nebenan hat sie da aber diffamiert. Die wissen sehr wohl woher das Fleisch in der Theke herkommt!
  • Rabbi Jussuf 28.06.2020 14:20
    Highlight Highlight " In der Psychologie nennt sich das kognitive Dissonanz"

    Hab ich nicht.

    Aber vielleicht Frau Professor? Sie versucht doch ein romantisiertes Bild über vegane Ernährung zu basteln. Das ist doch das genaue Gegenstück vom idyllischen Bauernhof, das sie den Fleischessern als Kompensation für die Dissonanz unterstellt.

    Soso, "sozialer Druck" soll es sein, der einen zum Fleischessen zwingt... Was macht den sie anderes, als sozialen Druck aufzubauen um das gemeine Volk zu Veganern zu erziehen?
    Das ist pädagogisch höchst bedenklich! Erinnert schwer an Religionsunterricht.
    • Lucida Sans 28.06.2020 16:50
      Highlight Highlight Danke, sehr gut auf denPunkt gebracht. Frage mich auch, woher die 1kg pro Woche kommen. Als CH-Bevölkerung gelten, alle, also auch Leute, die wenig Fleisch essen, Säuglinge, Veganer, Vegetarier, etc.
    • Projektionsfläche 28.06.2020 17:03
      Highlight Highlight Die kognitive Dissonanz bezieht sich auf die Unvereinbarkeit des beim Fleischkonsum empfundenen Genusses mit der Tatsache, dass für eben diesen Genuss ein Lebewesen mit hoher Wahrscheinlichkeit schwer gelitten hat und mit Gewissheit weit vor seiner natürlichen Lebensdauer umgebracht worden ist. Nebst der Umweltbelastung während der kurzen Lebensdauer des Tieres.

      Wer diese kognitive Dissonanz in Abrede stellt, kann kein reflektierter, geschweige denn empathischer Mensch sein.

      Auch ich esse Fleisch, sehe aber keinen Grund, das zu rechtfertigen. Weil es dafür keine echte Rechtfertigung gibt.
    • Merida 28.06.2020 17:16
      Highlight Highlight Dass zum Beispiel in vielen Gerichten noch Schinken oder Speck ist, merkt man nur, wenn man versucht sich vegetarisch zu ernähren.
      Bei Milch, Butter, Rahm und Käse ist es noch extremer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Garp 28.06.2020 14:04
    Highlight Highlight Was in diesem Artikel nicht berücksichtigt wird, dass der Fleischkonsum in der CH zurückgegangen ist. (20kg pro Kopf und Jahr).

    Da muss man klar dran bleiben, aber ist auch einmal erwähnenswert. Es bemühen sich schon viele, weniger Fleisch zu essen.

    Weltweit steigt der Konsum.

    Fleischkonsum wurde immer mit Wohlstand assoziiert. Diesen Punkt hat die Psychologin vergessen. Wer sich Fleisch leisten konnte der war wohlhabend. Erst dann kam die Gewohnheit.

    Und so geht das nun in andern Ländern weiter, wo Wohlabende steigen und sie sich endlich Fleisch leisten können, wie China und Indien.
  • Sälüzäme 28.06.2020 13:47
    Highlight Highlight Vegan und Vegetarisch kann eine individuelle Lösung aber keine globale sein. Der grösste Teil der Erde besteht aus für uns Menschen nicht nutzbaren Flanzen wie Grässer und Wälder. Das Umwandeln dieser Gebiete in nutzbares Kulturland währe eine ökologische Katastrophe. Studien zeigen, es können 40kg Fleisch pro Kopf/Jahr auf ökologisch neutrale Art, ohne Chemie, Medizin, Massenhaltung und "künstliche" Futtermittel, hergestellt und produziert werden. Da müsste man ansetzen, leider geht der Trend in die andere und falsche Richtung.
    • MrBlack 28.06.2020 15:49
      Highlight Highlight Eine kleine Anmerkung: Schweine & Geflügel weiden schon mal gar nicht. Die allermeisten, wenn nicht alle Kühe essen in ihrem Leben mehr für den Menschen nutzbare Pflanzen, wie z. B. Soja, als sie Fleisch "produzieren". Viele Weiden könnten man auch wieder aufforsten, was definitiv keine schlechte Idee wäre.

      Diese 40 kg pro Kopf & Jahr sind sicher sehr optimistisch. Haben sie dazu eine Quelle?
    • Sälüzäme 28.06.2020 16:06
      Highlight Highlight Ein Beispiel an die Blitzer: der Mensch wandelte Weideland in Kulturland um, vorwiegend für Baumwolle. Mit dem Resultat, der Aralsee ist von der Landkarte verschwunden. Das ist nicht nur für die dort lebenden Menschen und Tiere eine Katastrophe sondern eine Globale. Der Aralsee war die natürliche Barriere gegen die Ausbreitung der Wüste, jetzt ist sie von China bis Marokko durchgehend, breitet sich weiter aus und es kann nicht rückgängig gemacht werden. Es währe mehr pragmatisches und weniger dogmatischens Handeln angesagt, es ist nicht immer Gut wenn Wünsche in Erfüllung gehen.
    • Sälüzäme 28.06.2020 16:47
      Highlight Highlight @MrBlack: Schweine ernähren sich vorwiegend vegetarische, Schwäne, Enten und die meisten Vögel mit Grünzeug und von deren Samen. Ich schrieb mit künstlichem Futter, oder schon mal eine Kuh gesehen die Mais, Soja, Weizen, Gerste, Hafer anpflanzt oder Tier- und Fischmehl herstellt?
      Was die 40kg angeht, es gab vor ca. 2 Jahren eine Doku welche es auf plausible Weise aufzeigte und erklährte. Das Aufforsten ist nur bedingt eine Lösung, es bringt die Artenvielfalt nicht zurück, begünstigt Waldbrände und setzt vorraus, dass man die richtigen Bäume nimmt. Am Besten ist es, die Natur machen zu lassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mon tuno 28.06.2020 13:33
    Highlight Highlight Ich bin seit 10 Jahren Vegetarier, mag Fleisch, den Geschmack, die Konsistenz. Aber bei der Vorstellung, wie die „Nutztiere“ ihr Leben fristen (ja, es gibt Ausnahmen, ja, ich lebe auf dem Land) und als Dank dafür im Schlachthof unter grösstem Stress ihr Leben lassen müssen dreht sich mir der Magen um.

    Fleisch essen heisst Gewalt ausüben. Wir halten uns für intelligent, benehmen uns jedoch niederträchtig, wider besseren Wissens.

    Ja, wir sind mal als Raubtiere geboren worden. Im Unterschied zum Tier haben wir jedoch die Wahl. Gewalt muss geächtet werden, gegen Schwache, Minderheiten und Tiere
  • aristocrat 28.06.2020 13:18
    Highlight Highlight Einen Vegan-Coach über die Vorteile von Veganismus zu befragen, ist etwa so sinnvoll wie ein AKW-Betreiber über die Vorteile der Kernenergie zu befragen.
  • Vecchia 28.06.2020 13:16
    Highlight Highlight Ernsthafte Frage:

    Da ich mich saisonal, möglichst regional und nach CHer Bio-Richtlinien ernähre, hab ich mich gefragt, ob es möglich ist,
    sich in der CH nur mit hier ökologisch gedeihenden Produkten, ohne chemische Zusätze, ohne GVO und ohne oekolgisch bedenkliche Importe vegan zu ernähren.
    Ist das möglich ohne langfristig an Mangelerscheinungen zu erkranken?
    • Hillman 28.06.2020 13:38
      Highlight Highlight Absolut. Kann ich selber bezeugen. Für B12 kannst du einen eigenen Wasserkefir halten - ist sowieso sehr gesund und probiotisch. Iss viel Gemüse - vor allem viel Brokkoli und Grüne Blattsalate sowie Spinat. Einige Zitruspflanzen gedeihen sehr gut bei uns auf dem Balkon. Für den Proteinbedarf kann ich dir empfehlen, viel Nüsse, Kernen und Samen zu essen (Baumnüsse, Sonnenblumenkerne, Leinsamen etc.) Vollkornprodukte lassen sich auch mit hierzulande gedeihenden Pflanzen gut umsetzen (Weizen, Hafer etc.) hochwertige Öle lassen sich auch regional einkaufen. Es gibt sogar sehr gute Olivenöle!
    • Hillman 28.06.2020 13:40
      Highlight Highlight Ein weiterer Punkt ist aber die Frage wie bedenklich die Importe wirklich sind. In der Umweltbilanz von über 99% der veganen Grundprodukte machen gemäss Swissveg der Transport weniger als 4% aus. Just sayin.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 28.06.2020 13:53
      Highlight Highlight Das kann man sicher. Aber macht das Spaß?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hillman 28.06.2020 13:15
    Highlight Highlight Schön, dass das Thema endlich richtig aufgegleist wird. Ein Fokus auf den Verzicht ist nämlich absolut der falsche Weg. Warum auch sollten die Menschen toll finden dass man ihnen etwas "weg nimmt"?
    Alternativen aufzeigen, eine tolle vegane Küche fördern, Gesundheitliche und Finanzielle Vorteile kommunizieren hilft definitiv mehr!
    • DieRoseInDerHose 29.06.2020 13:51
      Highlight Highlight 👏🏽👏🏽
  • Saerd neute 28.06.2020 13:09
    Highlight Highlight Logisch, wenn es in einer Chips Fabrik passiert diskutieren wir nachher auch über das Essen von Chips?
  • Barsukas 28.06.2020 13:03
    Highlight Highlight Warum genau soll ich auf eine Expertin aus Deutschland hören? Kennt sie sich mit der Tierhaltung in der CH aus. Da gibt es grosse Unterschiede zu D.
    Ich könnte meinen automatischen Abwehrreflex bei diesem Thema wahrscheinlich eher überwinden, wenn man Experten aus der CH zu diesem Thema befragen würde, die mit den Gegebenheiten in der CH vertraut sind. So, wie in diesem Artikel das Thema angegangen wird, bleibt für mich ein Eindruck von Propaganda.

    Freu mich auf die Blitzer die nicht checken, dass ich das Ganze versuche richtig objektiv zu sehen...🤷🏻‍♂️
    • aglio e olio 28.06.2020 15:23
      Highlight Highlight Genau!!!11!! Schliesslich unterscheiden sich deutsche und schweizerische Psyche grundlegend. Deshalb dürfen Schweizer PsychologInnen auch nur in der Schweiz tätig sein.
  • Forest 28.06.2020 12:58
    Highlight Highlight Ich als Veganer esse bewusst keine Tierprodukte. Deshalb sehe ich es auch nicht als Verzicht an :)

    Bewusster essen bedeutet nicht zu verzichten.
  • GraveDigger 28.06.2020 12:47
    Highlight Highlight Weniger Fleisch weniger Metzger und weniger Tierleid - Mehr Gemüse mehr Erntehelfer die ausgebeutet werden und ob da die Hygiene besser eingahlten wird?

    So kann man auch die Probleme verschieben und das Geld steckt man einfach in die nächste Tasche und mit dem schlechten Gewissen und Angst lässt sich gut Geld verdienen.
    • Hillman 28.06.2020 14:17
      Highlight Highlight Mit Sicherheit ist das Ernten von Gemüse an der frischen Luft weniger problematisch als die Fleischverarbeitung in geschlossenen, engen Räumen, in denen ständig Partikel durch die Luft schwirre, die Luftfeuchtigkeit hoch ist und sich die Abstände nicht einhalten lassen.
    • GraveDigger 28.06.2020 14:32
      Highlight Highlight @Hillman
      Schon mal bei einem Gemüsebauern die "frische Luft" begutachtet in den Containerbehausungen?

      Kann man sogar bei uns in der sauberen Schweiz begutachten.

      Aber das Highlight für mich ist nach wie vor Italien und Spanien. Da gibt's für die ausgebeuteten Arbeitsmigranten nicht mal Behausungen.
    • 155West 28.06.2020 14:45
      Highlight Highlight Wer sagt denn, dass man im reichsten Land der Welt die Erntehelfer nicht angemessen entlöhnen könnte? Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun...
    Weitere Antworten anzeigen
  • CapD17 28.06.2020 12:42
    Highlight Highlight Die Psychologin meint, es wäre nicht normal Fleisch und tierische Produkte zu essen. Dies ist schlicht und einfach falsch. Der Mensch ist und war schon immer auch ein Raubtier. Ich bin mit mir im Reinen, wenn ein Tier für meinen Genuss geschlachtet wird. Das heisst nicht, dass man nicht weniger Fleisch essen sollte, da die industrielle Tierhaltung so nicht mehr in Ordnung ist. Es müssen Lösungen her um die Situation zu verbessern und den Fleischkonsum zu reduzieren.
    • Pepe Le Fart 28.06.2020 13:24
      Highlight Highlight Geb ich dir recht, da geht es nicht nur um pscholgisches, meine Zönästhesie sagt mir mein Körper braucht ab und zu fleischl. Eisweiss, und nicht zu wenig. Der Mensch hat sich seit 1000 Jahren daran gewöhnt obwohl unsere Verdauung anscheinend nicht dazu gemacht ist? Jaja. hier geht es um Gewohnheiten und auch unsere Natur, die in unseren Genen stecken, die könnt ihr nicht einfach ausradieren.
      Wir sind und bleiben Jäger und Sammler- BEIDES.!
    • Ritiker K. 28.06.2020 13:43
      Highlight Highlight Das Gebiss des Homo Sapiens zeigt seh deutlich, dass der Mensch nie ein Raubtier war.

      Omnivore die auch Fleisch essen haben ein Gebiss wie Bären.

      Der Mensch wurde erst zum Fleischesser, als er dieses gebraten oder gekocht hat.

      Fleisch mag Teil der menschlichen Ernährung sein. Sich auf einen Biologismus zu stützen und zu behaupten der Homo Sapiens sei ein Raubtier ist jedoch falsch.
    • CapD17 28.06.2020 15:16
      Highlight Highlight Die allerersten Arten der Gattung Homo haben bereits Fleisch gegessen, z.B. Homo Habilis. Das hat vor etwa 3 Millionen Jahren begonnen.
      Übrigens: Ich habe geschrieben auch (!) ein Raubtier. Fleisch gehört für den Homo sapiens seit Anbeginn dazu. Darüber müssen wir nun wirklich nicht diskutieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sarkasmusdetektor 28.06.2020 12:32
    Highlight Highlight Seltsame Annahmen in dem Artikel. Ich esse nicht tierische Produkte, weil sie so gesund sind, sondern weil sie so gut schmecken! Ich habe auch mal länger vegetarisch gegessen, aber der Umami-Geschmack hat einfach gefehlt. Abwechslungsreich geht dann auch nur mit Produkten, die in Monokulturen am sperren Ende der Welt wachsen. Ich weiss, Fleisch ist schlimmer, aber wo bleibt da regional und saisonal?. Ich denke, es müsste eher die industrielle Tierhaltung verboten werden, dann hätte Fleisch wieder seinen wahren Preis und der Konsum würde automatisch sinken.
    • Hillman 28.06.2020 13:11
      Highlight Highlight Ich empfehle dir das Kochbuch "Oberlecker" von Alexander Flohr. Umami lässt sich sehr gut auch vegan umsetzen! Ich sage das als jahrzehntelanger Fleischliebhaber. Gesünder und merklich günstiger ists erst noch!
    • ursus3000 28.06.2020 14:41
      Highlight Highlight @Hillmann Das tönt ja wie ein Sexualratgeber
    • aglio e olio 28.06.2020 15:29
      Highlight Highlight Für „umami“ braucht es kein Fleisch. Das ist ein Irrglaube. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Umami
      Kann man u.a. auch aus Tomaten gewinnen.
  • cirus_the_virus 28.06.2020 12:31
    Highlight Highlight „Wer hat den Sonntagsbraten noch erlebt?“- Ich würde sagen das ist ein Problem der Städter und die die es sich leisten können. Ich habe einen 87er Jahrgang und bin auf dem Land aufgewachsen und habe sehr wohl den Sonntagsbraten noch erlebt und erlebe ihn auch heute noch.
    • Vecchia 28.06.2020 13:30
      Highlight Highlight Der Sonntagsbraten...Ursprung war damals die natürliche Tierhaltung, die dazu führte, dass z.B. ein Poulet sehr viele Monate herumspaziert ist und gepflegt wurde bis es geschlachtet wurde. (Im Gegensatz zu heute, wo turbomässig gemästet wird, damit die Tiere spätestens nach 3 Mt. verspeist werden können) Dadurch wurde sein Fleisch sehr teuer und nur am Sonntag genossen.
      Das wäre eigentlich richtig so, ob Braten oder Steak oder Schnipo ist egal. :-)
    • Rabbi Jussuf 28.06.2020 14:34
      Highlight Highlight Vecchia
      Veraltete Infos
      3 Monate? Das war einmal.
      Heute geht das in 6 Wochen!
    • Lululuichmagäpfelmehralsdu 28.06.2020 14:48
      Highlight Highlight So ein Schmarrn.
  • Borki 28.06.2020 12:27
    Highlight Highlight Mit einem Plädoyer für weniger Fleisch aus artgerechter Haltung verhindert man sicher mehr Tierleid als mit einem solchen Plädoyer für einen Totalverzicht. Schlicht weil man viel mehr Leute erreicht.


    • Rabbi Jussuf 28.06.2020 14:21
      Highlight Highlight Borki, ganz deiner Meinung. Wenn dann der moralische Unterton noch eliminiert wird, könnte sogar etwas daraus werden.
  • Fretless Guy 28.06.2020 12:26
    Highlight Highlight Seitan = Gluten
    Es gibt immer mehr Menschen welche eine nicht zöliakische Glutenunverträglichkeit entwickeln. Es wird verschiedentlich darüber diskutiert in wieweit der zunehmende Konsum von Glutenhaltigen Produkten als solches, dafür im Zusammenhang steht.
    Auch Tofu ist nicht unproblematisch. Ich wäre einfach bei allem vorsichtig was industriell als Ersatz für etwas hergestellt wird.
    Gluten fällt auch bei der Stärkeindustrie als Abfallprodukt an nun haben sie ja eine Lösung für das Problem gefunden 😋
    Ich frag als Ausgleich zu diesem Artikel Udo Pollmer was er von den Vorschlägen hält....
    • ursus3000 28.06.2020 14:49
      Highlight Highlight Das siehst du falsch , Stärke ist ein Nebenprodukt der Glutenproduktion für die Papierindustrie und wird zu Glukose (A-Stärke) und Tierfutter und Kleister ( B-Stärke) weiterverarbeitet
    • Fretless Guy 28.06.2020 19:11
      Highlight Highlight @ursus3000
      Es gibt offenbar beide Wege.
      Nur ein Zitat:
      "Gluten fällt unter anderem als Neben-/Abfallprodukt bei der Stärkeproduktion und der Gewinnung von Bioethanol aus Weizen an. Es wurde früher hauptsächlich an Schweine verfüttert"
      Nein stammt soweit ich weiss, nicht vom Pollmer, dem Antichristen aller Veganer und Blitze Trigger hier drin 😉
      Ist eigentlich auch Wurst, mir ging es um die Fragwürdigkeit von industriell hergestellten Fleischersatzprodukten als solches. Und um dem restlichen Schrott der uns Konsumenten angedreht wird.
  • Kuriosum 28.06.2020 12:17
    Highlight Highlight Ohne die Vorteile von vegetarischem oder veganem Leben herabsetzen zu wollen, oder zu Fleischkonsum aufrufen zu wollen: Auch Pflanzen sind Lebewesen. Wir leben nun mal von Lebewesen.
    • Hillman 28.06.2020 20:36
      Highlight Highlight Der Punkt von der Gleichsetzung allen Lebens ist etwas weit her geholt. Es bestehen doch einige Unterschiede zwischen einem Büschel Gras und einem - ähnlich wie beim Mensch - denkenden, fühlenden und vor allem leidensfähigen Säugetier
    • DieRoseInDerHose 29.06.2020 14:00
      Highlight Highlight @Kuriosum

      Pflanzen reagieren auf äussere Umweltreize, sie haben jedoch kein zentrales Nervensystem.

      Darum ist die „aber Pflanzen haben doch auch Gefühle“-Debatte nicht legitim. Du vergleichst Äpfel mit Birnen.
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 28.06.2020 12:16
    Highlight Highlight Ich brauche keine Psychologin die mir das erklärt.
    Ich esse Fleisch weil ich den Geruch den Geschmack die Konsistenz von Fleisch mag.
    So lange das Tier im Leben nicht leiden muss ( ob eine Sau Glück empfinden kann weiss ich nicht wenn ja soll sie glücklich leben) und der Tod relativ schmerzfrei ist, so lange tu ich das ohne psychologischen Beistand mit recht gutem Gewissen.
    • June 28.06.2020 16:07
      Highlight Highlight Ich bin mir sicher dieses Tier, welches nur für dich gezüchtet, vollgestopft und eingequetscht wurde war ein sehr glückliches Tier! Also alles gut.
    • DieRoseInDerHose 29.06.2020 14:03
      Highlight Highlight @nada
      Dass eingesperrte Tiere - egal mit welcher Haltung - einfach nicht glücklich sein können, zeigt doch die Zoo-Kontroverse bereits.
  • Nekomana 28.06.2020 12:10
    Highlight Highlight Ich bin seit fast 8 Jahren Vegetarierin. Seit etwa 5-6Monate ernähre ich mich fast Vegan - ab und zu Käse oder andere Milchprodukte kann ich nicht lassen, habe aber stark reduziert. Es ist kein Verzicht per se. Gestern einen Kokoszopf gemacht für heute zum Frühstück - super lecker. Mangoglace sollte es heute auch noch geben (selbst gemacht und Vegan - mache das auch zum ersten Mal). Auch Französische Salatsauce mache ich wie gewohnt - mache einfach 1x im Monat Vegane Mayo selbst ;) Und das Beste: Bei Kartoffelsalat usw. fällt es niemandrm auf - Kollegen haben es nicht bemerkt :D
    • Saerd neute 28.06.2020 13:21
      Highlight Highlight Kokos und Mangos wachsen ja schliesslich im Berner Seeland!

      Ich würde mal sagen es ist ethisch und ökologisch vertretbarer Fleisch aus der Region aus nachhaltiger und kontrollierter Produktion zu konsumieren als Kokos und Mangos von weisswoher und mit Sicherheit mit starker Pestizid-, Fungizid- und Insektizidbelastung. Geschweige denn prekären Arbeits- und Lohnbedingen der dortigen Arbeitskräfte.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 28.06.2020 13:45
      Highlight Highlight Ja super und Kokosnuss und Mango aus dem eigenen Garten...fürs gute Gewissen
    • Barsukas 28.06.2020 14:31
      Highlight Highlight Die Kokosnuss war von einer schweizer Alp?😂
      Die Mango vom Seeland?
    Weitere Antworten anzeigen
  • John Henry Eden 28.06.2020 12:08
    Highlight Highlight Spielen wir das Gedankenspiel diese Propagandistin ähm Psychologin doch einfach mal zu Ende.

    Was machen sowohl Veganer als auch Vegetarier in einer echten Krise? Also in einer Situation, in der das Chaos ausbricht.

    A: Sie pflanzen ihre Nahrung selber an und tanzen um den Regenbogen.
    B: Sie fressen bald einmal ihre alten Armeestiefel, weil die aus Leder sind.

    Die Diskussion um unseren Fleischkonsum darf gern geführt werden. Aber der Zusammenhang mit Corona ist dumm. Schliesslich hat diese Krise uns allen gezeigt, wie egoistisch wir sind, wenn es hart auf hart kommt.

    • 155West 28.06.2020 15:04
      Highlight Highlight Ich bin ja gespannt, wo Du denn in einer solchen Krise Dein Fleisch herbekommst... Aus Deiner eigenen Rinderzucht im Garten?

      Deiner Logik folgend müssten wir übrigens auch Menschen essen. Weil wenn wir tote Menschen in Not essen (da gibts zahlreiche historische Beispiele), können wir ja auch sonst Menschen essen.

      Die viel spannendere Frage aber: Triffst Du alle Deine Entscheidungen im Hinblick auf eine Krise? "Brauche ich ein Auto? Neee, ist in einer Krise ja gar nicht mehr fahrbar. Hmm, brauche ich ein Saisonabo für das Schwimmbad? Neee, in einer Krise ist die Badi sowieso geschlossen."
    • DieRoseInDerHose 29.06.2020 14:09
      Highlight Highlight @John

      Wieso irgendein Szenario bringen, das nichts zur Sache tut? Bleiben wir doch bei der Realität und denjenigen Sachen, die wir für eine ökologischere und ethischere Welt einfach umsetzen können.
  • Inflatio 28.06.2020 11:42
    Highlight Highlight Und vielleicht liegt es auch daran Frau Pfeiler, dass die ersten Vorfahren des heutigen Menschen bereits vor ca. 3 Mio. Jahren Fleisch gegessen haben. Die Evolution kann man nicht einfach in ein paar Jahren total umkrempeln und alle zu Veganern machen. Auch wenn wir heute wesentlich intelligenter sind (manchmal).

    Es geht ja per se nicht um den Verzehr von Fleisch, sondern um die Menge und die Art, wie wir unser Fleisch auf den Teller bringen.
  • Thomas G. 28.06.2020 11:41
    Highlight Highlight Viel blabla um zu sagen: ihr seid alle grundböse aber ich kenne das heilmittel. Sprecht mir nach.....

    Ja genau ganz sicher
  • Vecchia 28.06.2020 11:38
    Highlight Highlight Gut wenn jetzt die Mehrheit auf tierische Proteine verzichtet und B12 künstlich zu sich nimmt.
    Ob das Problem der oekologisch und sozial bedenklichen sowie tierfeindlichen Produktion von Nahrungsmitteln zu Gunsten der Quantität mit Psychologie gelöst werden, kann sei dahingestellt. Hat Europa genug Resourcen für den Gemüse- und Obstanbau ohne Dürrekatastrophen zu verursachen?

    Ich werde weiterhin ab und zu Fleisch, Milchprodukte und Eier aus biologischer artgerechter Haltung in der Schweiz essen.

    • Ribosom 28.06.2020 11:47
      Highlight Highlight Tierzucht und -mästung braucht mehr Ressourcen als Gemüse und Früchte. Würde auf die Tiere verzichtet werden, hätten wir mehr als genug Ressourcen für den Gemüseanbau. Denk doch mal dan das ganze Kraftfutter, das Wasser oder der Platz, das eingespart werden könnte.
    • Mafi 28.06.2020 12:15
      Highlight Highlight Liebe/r Vecchia

      Das ist eben auch so ein Missverständnis. Den Tieren wird viel mehr verfuttert, als ein Mensch anstelle der Steaks essen könnte.
      Stell dir vor, du fütterst ein Rind - über einige Jahre - wieviel ist ein Tier dieser grösse wohl?

      Zum Aufzeigen - zwischen 60 und 80% des Sojas weltweit wird für Tiernahrung verwendet. Und Tiere essen nicht nur Soja. Wir haben definitiv genug Ackerflächen um Menschen vegan zu ernähren, und nicht vegan zu essen entschärft das (nicht vorhandene) Problem nicht.
    • Büsi 28.06.2020 12:30
      Highlight Highlight Bezüglich B12: da unsere Böden übernutzt sind, nehmen auch unsere Nutztiere kein B12 mehr durch das grasen auf (geschweige denn der Grossteil davon, der nie auf die Weide darf, wie z.B Schweine). Diesen Tieren wird mittlerweile zusätzlich B12 zugeführt... ob Sie das künstliche B12 nun selber direkt einnehmen oder es dem Tier geben, welches Sie dann essen, künstlich ist es ohnehin
    Weitere Antworten anzeigen
  • DäTyp 28.06.2020 11:32
    Highlight Highlight Da hat sich ein kleiner Fehler reingeschlichen:

    „Und dann empfehle ich, einen Kochkurs zu machen, bei ich lerne, wie ich leckere Gerichte“

    Das dem steht wohl auf Fleisch und will nicht mit diesem Artikel in Verbindung gebracht werden ;)

    Aber sehr guter Artikel btw
  • Eidg. dipl. Tütenbauer 28.06.2020 11:31
    Highlight Highlight Psychologin erklärt? Mir egal was die Dame ausgetüftelt hat, ich verlasse mich lieber auf meinen gesunden Menschenverstand und die Ausgewogenheit der Ernährung.
  • Martel 28.06.2020 11:25
    Highlight Highlight Wenn man es nicht hinkriegt, soll man einen Vegan-Coach engagieren? Und zufälligerweise ist die gute Frau Vegan-Coach...
    Lächerliches, missionarisches Interview, dass vegane Ernährung als natürlich darstellt. Für uns Westeuropäer würde vegane Ernährung Rüebli und Wurzeln bedeuten, nix da mit Avocado, Quinoa und Sojamilch.
    • MrBlack 28.06.2020 16:09
      Highlight Highlight Soja & Quinoa kann man bei uns auch anbauen. Sehr wahrscheinlich könnte man sogar Avocados bei uns in Gewächshäusern züchten, was wohl noch ressourcenschonender wäre, als die Massentierhaltung, welche alles andere als "natürlich" ist.
    • Coffeetime ☕ 28.06.2020 17:24
      Highlight Highlight Quinoa wächst bei mir im Garten zusammen mit vielen anderen verschiedenen Gemüsesorten und Salaten 😉
    • DieRoseInDerHose 29.06.2020 14:14
      Highlight Highlight @Martel

      Naja, ich finde es natürlicher, ein Rüebli zu essen, als ein in Massentierhaltung gezüchtetes und am Laufband getötetes Tier, das man dann hübsch in Plastik verpackt im Supermarkt kauft. Nichts an Fleischkonsum ist heute noch „natürlich“. Nicht mal vom Bauern nebenan.
  • Past, Present & Future 28.06.2020 11:16
    Highlight Highlight Etwas weniger persönliche Agenda dafür ein bisschen mehr sachliche Objektivität hätten dem Interview gut getan.
  • Ramsey16 28.06.2020 11:16
    Highlight Highlight Ich habe leider wirklich noch kein rationales, zu Ende gedachtes Argument gegen einen veganen Lebensstil gehört. Das sagt doch einiges...
    • Martel 28.06.2020 13:41
      Highlight Highlight Es spricht nichts gegen vegan (ausser vielleicht, dass da „superfood“ um die halbe Welt geflogen wird), genau so wie nichts gegen carnivore Ernährung spricht.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 28.06.2020 14:01
      Highlight Highlight Fleisch mag ich lieber als Seitan...sachlich und rational genug ?
    • Projektionsfläche 28.06.2020 14:11
      Highlight Highlight Und in Kombination dazu gibt es auch kein rationales, zu Ende gedachtes Argument für einen karnivoren Lebensstil.

      Bisweilen wird vorgebracht, der Mensch sei evolutionär ein Allesfresser. Das ist zwar nicht falsch, aber letztlich auch nur eine Rechtfertigungsstrategie. Und blendet aus, dass es neben der biologischen auch eine soziokulturelle Evolution gibt.

      Es ist schade, dass zu diesem Thema kaum je eine sachliche Diskussion möglich ist. Man sollte als Fleischkonsument einräumen können, dass es für diesen Konsum keine guten Gründe gibt.

      Ich esse Fleisch und weiss: Das ist unethisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • KnolleBolle 28.06.2020 11:02
    Highlight Highlight Der Mensch ist von unseren Vorfahren her ein grosser Jäger und nebenbei Beerensammler (Keine wirkliche Landwirtschaft, die kam erst vor ca. 3500 Jahren v. Ch.), also ursprünglich tausende Jahre ein mehrheitlicher Fleischesser. Das Bild mit dem Affen und der Banane täuscht, auch Primaten essen teilweise Fleisch. Was ist nun natürlich, ein Mensch der Fleisch isst, oder ein Vegetarier/Veganer ? Liebe Vegetarier und Veganer, seit still und lasst uns Anderen Fleisch essen wie wir wollen, wir lassen euch ja auch eure Kost, versucht uns Fleischesser nicht immer zu bekehren, ihr seit keine Missionare.
    • Garp 28.06.2020 13:46
      Highlight Highlight Man kann schon über seinen egoistischen Fleischtellerrand hinausdenken. Bin nicht für Veganismus, aber die Mengen an Fleisch könnten viele noch reduzieren.
    • Shabaqa 28.06.2020 14:31
      Highlight Highlight Eine Debatte über Ernährung muss in einer freien Gesellschaft möglich sein. Ein "Schluss damit" ist völlig unangebracht. Und wenn du glücklich und zufrieden bist mit deinem Fleischkonsum, sollten selbst Bekehrungsversuche für dich kein Problem darstellen. Wenn du dich hingegen so sehr daran störst, deutet das eher auf eine Unsicherheit deinerseits, was deinen Fleischkonsum betrifft, hin.
    • KnolleBolle 28.06.2020 18:26
      Highlight Highlight @Shabaqa : Die ewigen Bekehrungsversuche können lästig werden wenn man von seinem "Glauben" überzeugt ist !
    Weitere Antworten anzeigen
  • sikki_nix 28.06.2020 11:00
    Highlight Highlight Gut wird diese Diskussion endlich so geführt wie sie es verdient hat!
    • ursus3000 28.06.2020 14:37
      Highlight Highlight Von Veganern für Veganer ?
  • Waldorf 28.06.2020 10:52
    Highlight Highlight Ich bin gespannt auf den Rechtfertigungskatalog in der Kommentarspalte.
  • Past, Present & Future 28.06.2020 10:47
    Highlight Highlight Wie erkennt man einen Veganer an einer Party?



    Er wird es dir erzählen - ob du willst oder nicht.
    • Coffeetime ☕ 28.06.2020 17:29
      Highlight Highlight Stimmt bei weitem nicht. Das hängt glaube ich eher damit zusammen, warum jemand Vegan ist. Und ja, ich habe Beispiele aus meinem direkten Umfeld.
    • DieRoseInDerHose 29.06.2020 14:19
      Highlight Highlight @past

      Kein Witz: ich wurde mal angefeindet, weil ich nicht sofort alle (neue Komilitonen) darüber informiert habe, dass ich vegan lebe 😂

      Sie taten dann so, als hätte ich es geheimhalten wollen. Offenbar kann man‘s niemandem Recht machen. 🤷🏽‍♀️
  • tyche 28.06.2020 10:37
    Highlight Highlight Danke für diesen Beitrag!
    Schön zu sehen das es immer mehr Vegan-positive Berichterstattung gibt... sogar beim Blick ;-)
    Ich lebe nun schon über sechs Jahre Vegan und es ging mir noch nie besser als Jetzt.
    Gemüse, Früchte &Hülsenfrüchte der Rest Vollkorn... (selten ein veganes Fertigprodukt) und das beste ist, wie im Artikel erwähnt: Ich lernte viele neue Geschmäcker kennen und koche so vielfälltig wie noch nie.
    Meinem Microbiom geht es blendend und krank war ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr.
    • Martel 28.06.2020 13:43
      Highlight Highlight Mir geht es genau wie Ihnen, aber ich esse Fleisch! Liegt es demnach doch nicht an der Ernährung?
    • CapD17 28.06.2020 15:27
      Highlight Highlight Warum haben Veganer solche Kommentare eigentlich nötig? Jeder Veganer: Oh, mein Zeug ist ist soooooo lecker und ich bin nie mehr krank. Ich bin Allesesser, koche auch leckere Gerichte und mir geht es auch blendend. Und ich weiss, dass es auch Veganer gibt, die mal krank (physisch und psychisch) sind.
  • Paternoster 28.06.2020 10:28
    Highlight Highlight Bizarr ist ja auch das Emblem auf dem Schlachthof von Tönnies. Eine lächelnde Kuh und lächelnes Säuli.
    Komplett nicht deckungsgleich mit dem Geschehen darunter und Vorgeschichte der Tiere.
    Eigentlich eine Vortäuschung falscher Tatsachen und somit strafbar.
  • beautyq 28.06.2020 10:28
    Highlight Highlight Ich glaube vor Kurzem, hier auf Watson gesehen zu haben, wie die Preisverteilung bei Bio-Fleisch und "normalem" Fleisch aussieht: an Bio-Produkten verdient am Ende der Detailhändler überproportional und beutet so den Kunden aus.

    Ich esse jetzt noch etwa dreimal wöchentlich Fleisch und lege dabei hohen Wert auf die lokale Herkunft und bestmögliche Verarbeitung. So schaffe ich es, meinen Menüplan abwechslungsreich und geschmacklich ausgewohen zu halten. Ich tue mich noch immer schwer, mit vegetarischen / veganen Alternativen gleichwertig zu ernähren: gerade was Geschmack und Abwechslung angeht.
    • Coffeetime ☕ 28.06.2020 17:35
      Highlight Highlight Falls Ideen fehlen: es gibt eine Menge leckere Rezepte im Internet, z.B. auf chefkoch.de oder auf einer der Seiten unserer Grossverteiler. Ich würde auch mal in ein gutes Kochbuch investieren, z.B. "Gemüse kann auch anders". Dass kann dann zu vielen verschiedenen Gelegenheiten Anregungen geben. Gemüse muss nicht immer blanchiert und fad daherkommen. Einfach ausprobieren! 😉
  • landre 28.06.2020 10:14
    Highlight Highlight Ja, stimmt. Im Morgenland sind es u.a. auch "Tiermärkte" und im Abendland sind es u.a. auch "Schlachthöfe" die als potenzielle bis faktische Virus-Herde fungieren können.
    Diejenigen die nun meinen Sars kann durch Schliessung von solchen Kontexten besiegt werden, verliert sich wahrscheinlich in Subjektivität wie es anscheinend zB ein Attila H. es momentan geschieht...
    Es ist ein Virus. Ein Virus kann nur mit "Hygiene usw"-Massnahmen (nb mit angemessenem Mass) eingedämmt und mit Glück besiegt werden.
    • Ludwig.Van 28.06.2020 11:14
      Highlight Highlight Sie haben schon recht, alle Viren etc. können wohl kaum nur durch vegane Ernährung verhindert werden. Aber wenn nur schon einen Teil, wieso nicht? (Neben allen anderen Gründen, die für eine vegane Ernährung sprechen)
      Ihr Kommentar ist ein hübsches Beispiel für die Rechtfertigungsstrategien, welche Tamara Pfeiler anspricht.
    • landre 28.06.2020 11:50
      Highlight Highlight @Ludwig Tamara wer?...Ist das ein-er der vielen hochstilisierten Expertinnen und Experten?

      Fakt dies dass ohne human bedingte "Tierhaltung" auch alle Vegetarianer-innen ihre Ernährung grundsätzlich umstellen müssten. Bzw, es könnte systemisch nur noch Veganer-innen existieren...Wollen Sie das?
    • HugoBalls 28.06.2020 12:02
      Highlight Highlight Man muss ja nicht vegan werden, qualitativ hochwertiges Fleisch direkt beim Metzger oder Bauer kaufen würde schon grossen Einfluss haben. Ist sowieso das bessere Fleisch ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • James Smith 28.06.2020 10:04
    Highlight Highlight "Sie ist Doktorin der Psychologie sowie Dozentin an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz, forscht zur Psychologie des Fleischessens und berät als Vegan-Coach Menschen, die gerne auf tierische Lebensmittel verzichten wollen."

    Problematisch, einerseits die Psychologie des Fleischessens zu untersuchen und andererseits ein Vegan-Coach zu sein. Riecht nach Interessenkonflikt für mich.

    • Rabbi Jussuf 28.06.2020 14:47
      Highlight Highlight Das riecht aber ganz extrem stark!
  • Gegenstromschwimmer 28.06.2020 09:57
    Highlight Highlight Ich habe schon lange eine neue Vegan-Kampagne auf watson erwartet.
    Schön, dass diese auf derselben Frontseite publik gemacht wird wie die Fotostrecke bezgl. der brutalen Natur.
    Ich habe alle Sympathien für die Antispeziesisten - wenn Tieren dieselben Rechte zugestanden werden wie den Menschen, so muss dies im Umkehrschluss zwingend auch für die Menschen gelten (ausser man brüstet sich, ein Büsser für die Untaten der Menschheit zu sein).
    Et voilà: ich kann meinen Platz in der Nahrungskette ohne schlechtes Gewissen einnehmen und nebst Früchten und Gemüse auch tierische Proteine konsumieren.

11 Retro-Bilder von beängstigend lockeren Erziehungsmethoden

Heute wird über Impfungen, Helikoptereltern und alternative Erziehungsmethoden diskutiert. Das hat früher wohl niemanden so wirklich interessiert. Denn die folgenden Bilder zeigen, wie tiefenentspannt manche Eltern damals bei ihrer Erziehung waren ...

(ek/sim)

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