Schweiz
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Bundesrat Berset lanciert Charta für gleiche Löhne im öffentlichen Dienst

06.09.16, 15:59


Die öffentliche Hand soll bei der Lohngleichheit von Mann und Frau mit gutem Beispiel vorangehen. Bundesrat Alain Berset hat am Dienstag in Bern eine entsprechende Charta lanciert.

Bundesrat Alain Berset, Vorsteher des Eidgenoessischen Departements des Innern (EDI) spricht ueber Massnahmen gegen die steigenden Kosten im Gesundheitswesen, am Freitag, 2. September 2016, in Bern. Aufgrund der demographischen Entwicklung und des medizinisch-technischen Fortschritts nehmen die Kosten im Gesundheitswesen weiter zu. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Sooo klein sollen die Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern werden, fordert Alain Berset. Bild: KEYSTONE

25 Gemeinden und Kantone sowie der Bund haben die Charta «Lohngleichheit im öffentlichen Sektor» bereits unterschrieben, wie das Eidg. Departement des Innern (EDI) am Dienstag mitteilte. Die Unterzeichnenden bekräftigen ihre Entschlossenheit, Lohngleichheit in ihrem Einflussbereich umzusetzen.

Konkret soll die Lohngleichheit regelmässig überprüft werden, sowohl innerhalb der Verwaltung als auch bei Unternehmen, die von der öffentlichen Hand Aufträge oder Subventionen erhalten. Die Charta soll ein «Signal an öffentliche und private Arbeitgeber aussenden», wie das EDI schreibt. Eine verbindliche Rechtswirkung hat das Dokument allerdings nicht.

Die Charta wurde am zweiten nationalen Treffen zur Förderung der Lohngleichheit in der öffentlichen Verwaltung lanciert. Vor Regierungsvertretern von Bund, Kantonen und Gemeinden wurden zudem erfolgreiche Praxisbeispiele ausgetauscht, wie es in der Mitteilung heisst. Um das Engagement der Verwaltungen zu unterstützen, stellt das Eidg. Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) eine neue Internetplattform mit Informationen und Instrumenten zur Verfügung.

Der Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit ist in der Bundesverfassung verankert. Dennoch verdienten Frauen 2014 im öffentlichen Sektor gemäss Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) im Durchschnitt 12,3 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen.

(sda)

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Brikne, 20.7.2017
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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Karl33 06.09.2016 19:04
    Highlight Jetzt dachte ich schon, gleiche Löhne in Privatwirtschaft und öffentlicher Dienst. Im öffentlichen Dienst wird im Schnitt (ausser Chefetagen) bis 50% mehr einkassiert als in der Privatwirtschaft. Bei gleicher oder kleinerer Leistung.
    Aber da von Lohngleichheit zu faseln ist natürlich einfach...
    6 6 Melden
  • HansPeterMeier----Patriot. 06.09.2016 18:54
    Highlight Man sollte die Gehälter dieser Unfähigen Beamten deutlich reduzieren und nicht mehr das Linke Bundeshaus sollte bestimmen wer die Stelle bekommt sondern das Volk !
    5 13 Melden
    • pamayer 06.09.2016 20:09
      Highlight Volksabstimmung für die sachbearbeiterin auf dem steueramt?! Stuss.
      9 0 Melden

Technische Störung beim SRF hält an – diese Sendungen waren (bisher) betroffen

Das Schweizer Fernsehen SRF hatte am Montagabend mit grösseren technischen Problemen zu kämpfen. Kurz vor der «Tagesschau» um 18 Uhr sei in einer zentralen Datenbank, aus der die Videobeiträge sämtlicher Newssendungen ausgespielt werden, die Störung aufgetreten.

Auch am Dienstagmorgen ist die Panne noch nicht behoben, wie ein Blick auf SRF 1 zeigt: 

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(meg/cma)

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