Schweiz
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epa05049841 Magdalena Martullo-Blocher (L), and Roger Koeppel, members of the fraction of the Swiss People's Party SVP in the Swiss National Council (House of Representatives), on the first day of the parliaments session, in Bern, Switzerland, 30 November 2015. It is the first day of the first three weeks's session of the two chambers of Switzerland's parliament after the elections which took place in October 2015.  EPA/PETER KLAUNZER

Roger Köppel (rechts) wird im Kanton Zürich für den Ständerat kandidieren – Magdalena Martullo im Kanton Graubünden. Bild: EPA/KEYSTONE

FDP und SVP greifen im Ständerat an – kippt die Mehrheit nach rechts?

Vor allem die SP, aber auch die CVP verzeichnen viele Rücktritte im Stöckli. FDP und SVP greifen darum in vielen Kantonen an – ob das für eine Mehrheit reicht, ist offen.

Othmar von Matt / ch media



Denkbar ist es, was etwa bei der SVP hinter vorgehaltener Hand zu hören ist: Mitte-Rechts möchte bei den Ständeratswahlen die Mehrheit von Mitte-Links kippen. Diese ist heute relativ komfortabel. CVP (13 Ständeräte), SP (12), Grüne (1) und BDP (1) kommen zusammen auf 27 Ständeratssitze. FDP (13) und SVP (6, mit parteilosem Thomas Minder) auf 19 Sitze.

Philippe Nantermod, Conseiller national et Vice-president du PLR Suisse et Copresident du

Philippe Nantermod Bild: KEYSTONE

Die Rechnung für eine Mitte-rechts-Mehrheit sieht so aus: Die FDP gewinnt im Wallis mit Nationalrat Philippe Nantermod einen Sitz auf Kosten der CVP, im Kanton Bern mit Nationalrätin Christa Markwalder einen auf Kosten der BDP, im Kanton Genf mit Nationalrat Hugues Hiltpold einen auf Kosten von SP oder Grünen und im Kanton Baselland mit Nationalrätin Daniela Schneeberger einen auf Kosten der SP.

Um eine Mitte-Rechts-Mehrheit im Stöckli zu erreichen, müsste auch die SVP mindestens einen Sitz gewinnen. In der SVP geht man davon aus, dass das am ehesten im Kanton Aargau, wo beide Bisherigen zurücktreten, möglich ist – mit Nationalrat Hansjörg Knecht. Damit kämen FDP (17 Sitze) und SVP (7) mit total 24 Ständeratssitzen auf eine hauchdünne Mehrheit gegenüber Mitte-Links mit 22 Sitzen.

Der St. Galler Regierungsrat und Praesident der Ostschweizer Regierungskonferenz Benedikt Wuerth an einer Medienkonferenz der Ostschweizer Regierungskonferenz zur Studie

Benedikt Würth Bild: KEYSTONE

SVP wie FDP dürften aber keine bisherigen Sitze verlieren. Und das ist schwierig. Mit der Wahl von Karin Keller-Sutter in den Bundesrat verliert die FDP mit hoher Wahrscheinlichkeit den St. Galler Sitz in der Ersatzwahl vom 10. März an Regierungsrat Benedikt Würth (CVP). Sie hofft aber, ihn bei den Wahlen 2019 auf Kosten von Paul Rechsteiner (SP) zurückzugewinnen.

Spekulationen um Petra Gössi

Parteipraesidentin Petra Goessi, lacht an der Delegiertenversammlung der Freisinnig Demokratischen Partei der Schweiz, FDP, in Biel am Samstag, 12. Januar 2019. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Petra Gössi Bild: KEYSTONE

Bei der SVP ist die Situation im Kanton Schwyz unklar. Ständerat Peter Föhn erklärt am Dienstag, ob er nochmals antritt. «Es kann auf beide Seiten kippen», sagt er. Ob sich CVP und SP bei einem Rücktritt Föhns ernsthafte Hoffnungen auf den Sitz machen können, scheint aber fraglich. Insider sagen, FDP-Präsidentin Petra Gössi persönlich erwäge dann eine Ständerats-Kandidatur in ihrem Heimatkanton.

SVP-Präsident Albert Rösti sagte an einer Medienkonferenz, die SVP wolle einen oder zwei Ständeratssitze gewinnen und möglichst in allen Kantonen zur Wahl antreten. Klar ist, dass Nationalrat Roger Köppel im Kanton Zürich für den Ständerat kandidiert. Nationalrätin Magdalena Martullo erwägt eine Kandidatur in Graubünden, wie sie in der «Schweiz am Wochenende» sagte.

Im Mitte-Links-Lager hat vor allem die SP zahlreiche Rücktritte zu vermelden: Didier Berberat (NE), Pascale Bruderer (AG), Anita Fetz (BS), Claude Hêche (JU), Liliane Maury Pasquier (GE). Ob auch Claude Janiak (BL) abtritt, ist noch unklar. Er kommuniziere erst Ende März, nach den Wahlen in Baselland, schreibt er. Bei der SP denkt man, dass der «Aargau ein Zittersitz sein könnte», wie Generalsekretär Michael Sorg sagt. Generell ist er zuversichtlich. «Wir können einen oder zwei Sitze gewinnen, wenn es gut läuft. Chancen gibt es im Wallis und im Tessin. Im Tessin hoffen wir, dass Nationalratspräsidentin Marina Carobbio antritt.»

Bei der CVP treten Jean-René Fournier (VS), Konrad Graber (LU) und Anne Seydoux-Christe (JU) zurück. Unklar ist, ob Isidor Baumann (UR), Ivo Bischofberger (AI) und Filippo Lombardi (TI) antreten. «Ich habe vorübergehend nichts zu sagen», richtet Lombardi aus.

Am Neujahrsapéro der SP hatte Präsident Christian Levrat den schwarzen Peter für einen Rechtsrutsch vor allem im Ständerat der CVP zugeschoben. SP und Grüne müssten wohl Verluste der CVP kompensieren, sagte er. Eine Aussage, die CVP-Präsident Gerhard Pfister entschieden kontert. «Levrat macht eine falsche Analyse zum Narrativ für die SP», sagt er. «Das ändert aber nichts an der Falschheit der Analyse, im Ständerat wie im Nationalrat.

SP-Parteipraesident Christian Levrat spricht am traditionellen Drei-Koenigs-Apero, am Montag, 7. Januar 2018, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Christian Levrat Bild: KEYSTONE

Eine FDP-SVP-Mehrheit im Ständerat wäre für SP-Generalsekretär Sorg «verheerend». Dass er dies aber nicht erwartet, hat auch mit den Grünen zu tun. Sie mobilisieren mit den Nationalräten Maya Graf (BL), Regula Rytz (BE), Lisa Mazzone (GE) und Adèle Thorens oder Daniel Brélaz (VD). BDP-Präsident Martin Landolt glaubt: «Es müsste einiges schieflaufen, dass es kippt.»

Es gebe nicht genug Informationen, um die Frage nach einem Rechtsrutsch zu beantworten, sagt aber CVP-Präsident Pfister. Schon morgen wird man mehr wissen. Nicht nur Föhn erklärt sich. Das tun auch Ivo Bischofberger (CVP, AI) und Joachim Eder (FDP, ZG). (aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • DerewigeSchweizer 14.01.2019 14:52
    Highlight Highlight Mit Verlaub:

    Die CVP ist eine KONSERVATIVE Partei.
    Die CVP ist nicht und war nie eine irgendwieartige Linkspartei; auch nicht "Mitte-Links".

    Und deshalb gab es im schweizer Ständerat nie etwas anderes, als eine grosse Mitte-Rechts Mehrheit.
    Dito im Nationalrat und im Bundesrat.

    Die Christlichdemokratische Volkspartei der Schweiz CVP, wurzelt in einer konservativ-katholischen Volksbewegung. Sie wurde 1912 als Schweizerische Konservative Volkspartei (KVP) gegründet.

    Ideologie:
    Christdemokratie, Wertkonservatismus

    Dazu kommt, dass die SP-Schweiz in Wahrheit auch keine Linkspartei ist.

    ...
    • Roterriese #DefendEurope 14.01.2019 16:05
      Highlight Highlight Man muss sehr weit am linken Rand stehen, wenn die SP keine linke Partei sein soll
    • Sophia 14.01.2019 16:26
      Highlight Highlight Worin die CVP wurzelt ist hier nicht zur Einstufung von Bedeutung sondern ihr Stimmverhalten! Falls sie mehrheitlich mit MitteLinks gestimmt hat, was ich annehme, dann ist sie politisch dort angesiedelt. Die Freisinnigen waren auch mal das, was man heute als Links bezeichen würde! Die Geschichte ist nichts Statisches
    • DerewigeSchweizer 14.01.2019 17:17
      Highlight Highlight Nein, Sophia:
      Die CVP ist HEUTE "christlich konservativ" und deshalb niemals irgendwie linksartig.
      Da ist auch kein "Wahlverhalten links".

      Roterrr.:
      Die Sozialdemokratische Partei der Schweiz SPS nennt sich "sozialdemokratisch".
      Doch in Wahrheit trägt sie seit 1958 die Mitte-Rechts-Parlaments- und Regierungsmehrheit mit.
      Oder anders gesagt: hat sich selber annuliert, zu Gunsten von "Jöblis" und "Karrieren".

      Da sind unzählige Entscheide dabei, die eine echte "Linkspartei" niemals mittragen würde.

      Die SPS ist eine schweizerische "Schein-Linkspartei".

    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 14.01.2019 14:43
    Highlight Highlight Angreifen, um sich dann noch mehr armen Opfern zu vergreifen?
    Den Asylbewerbern und den "Sozialfällen" nochmals einige Fränkli aus der Tasche ziehen?
    Ist ja nichts Neues...
    Ich werde weiterhin versuchen, damit umzugehen.
    Umgehen lassen sich diese Leute ja schlecht, aufdringlich und herrschsüchtig wie die sind!
    Die betreiben eine Form von Stalking, und ich hoffe, dass das einmal strafbar wird!
    Aber so lange die feinen Herren (in Begleitung dämlicher Damen) die Gesetze machen, wird Rechtsbürgerliches Verhalten als Kavaliersdelikt belächelt.
    Das ist westlicher Ostblock-Humor ich weiss... ;)
  • TanookiStormtrooper 14.01.2019 14:18
    Highlight Highlight In Majorzwahlen hat die SVP praktisch keine Chance. So ist es eben, wenn das Motto: "Es gibt uns und die Andern" herrscht. Die Anderen sind einfach mehr und die Wählen keinen Rechtsaussen-SVPler. Im Ständerat müssen Kandidaten gefunden werden, die auch ausserhalb der Parteien arbeiten können. Gibt es zumindest in der SVP praktisch nicht.
  • Rhabarber 14.01.2019 13:07
    Highlight Highlight Köppel ist nicht auszuhalten.
    So sieht es jedenfalls aus, wenn man ihn, Glarner und andere dieser Rotte auf FB im Auge hat. Köppel musste ich rausnehmen. Unter seinen Posts finden sich die aggressivsten und dümmsten Kommentare, die ich in fast dreissig Jahren Internet gelesen habe.

    Wäre ich irgendwie gläubig, würd ich beten, dass dieser Mann vom Planeten verschwindet. Auf mich persönlich wirkt er mit seinem Gefolge wie das Grauen aus der Hölle. Inzwischen wird mir schon übel, wenn ich nur ein Bild von ihm sehe. Brrrr .... *schüttel* ....
  • Charming 14.01.2019 11:50
    Highlight Highlight @mogad. Erzählen Sie uns doch mal von den konstruktiven Lösungen der FDP...! Ich sehe/höre keine!
    • rodolofo 14.01.2019 14:53
      Highlight Highlight Ich bezeichne das als schein-konstruktiv.
      (Übrigens ist mir aufgefallen, dass auch viele raffinierte Frauen schein-konstruktiv sind, aber das tut hier nichts zur Sache.)
      Also, was heisst "schein-konstruktiv"?
      "Der Chef" (Unternehmer mit Führungs-Eigenschaften) lädt ein zu einer ersten, gemeinsamen Sitzung.
      Am Anfang der Sitzung werden den Eingeladenen Verträge verteilt mit der einleitenden Bemerkung, dass es das Ziel der Gespräche sein müsse, wieder zu einer vertraglichen Regelung zu kommen, wie sie im vorgefertigten Vertragswerk drin stehe.
      Der Chef nennt diesen Vertrag "Plan B"...
  • Töfflifahrer 14.01.2019 10:48
    Highlight Highlight Das bedeutet dann noch tiefere Steuern für Unternehmen, weiterverfolgen der Privatisierung der Bildung, Beginn der AHV Demontage, Vernünftige 2. Säule nur noch für Leute die es sich leisten können. Altersarmut und generell eine weitere Öffnung Reich - Arm, Verschwinden des Mittelstandes, .....
    Na dann gute Nacht !
  • dorfne 14.01.2019 09:44
    Highlight Highlight Die Mitte-links Mehrheit im Ständerat hat keine Vorteile gebracht, nur qualvolle Blockaden bei wichtigen Dossiers wie AHV, EU oder dem CO2 Gesetz. Weil die rechtsbürgerliche Mehrheit im Nationalrat letztendlich den Ausschlag gibt. Ich hoffe die konstruktive Mitte wird zulegen im Herbst. Da wär eine Listenverbindung zw. GLP, BDP und CVP hilfreich. Die Linke weiss, dass ohne die Mitte der Sozialstaat der Rechten, dem globalen Neoliberalismus in den Rachen fällt.
    • Fabio74 14.01.2019 10:26
      Highlight Highlight Lieber Blockade als das rechtsnationale Abbauprogramm
    • dan2016 14.01.2019 11:57
      Highlight Highlight @mogad. Bei welchen Themen genau? CO2 hat der Nationalrat allein in den Sumpf gefahren. EU? Cassis und vielleicht ein wenig Schneider-Amman. AHV? Das Volk - dass grossmauligen FDP Versprechen, auf die wir bis heute warten.
  • Magnum44 14.01.2019 09:35
    Highlight Highlight Naja, eigentlich nur logisch, dass die gleichen Parteien in beide Parlamentskammern gewählt werden.
  • Eh Doch 14.01.2019 09:23
    Highlight Highlight Oh nein, bitte nicht Köppel in ZH!
    Der soll doch wieder nach Chemnitz
  • banda69 14.01.2019 09:07
    Highlight Highlight Mir graut davor.

    Aber es wird wohl so kommen.
    Das gemeine Schweizer Volk unterwirft sich den Reichen und Abzockern.
  • Yakari9 14.01.2019 08:38
    Highlight Highlight Köppel? Martullo? Also bitte...
  • Toerpe Zwerg 14.01.2019 08:19
    Highlight Highlight Die FDP ist nicht rechts. Sie ist "nicht links".
    • René Obi (1) 14.01.2019 08:34
      Highlight Highlight Die FDP ist stramm rechts. Mit einem kleinen Rest sozialer Gerechtigkeit und seit Fukushima und dem drohenden Aus der Atomenergie sogar mit der Einsicht, dass der Klimawandel real sein könnte, aber auch nur als Argument für mehr AKWs.
    • ingmarbergman 14.01.2019 08:38
      Highlight Highlight Hahahahahahahahahaha, du kleiner Scherzkeks..
    • klugundweise 14.01.2019 08:47
      Highlight Highlight Das muss einer schon extrem rechts stehen, wenn er die FDP als "nicht rechts" sieht.

      Und zum Ihrem Argument weiter unten "mit diesem Hororszenario" wurde die CH wohlhabend:
      Einige wurden wohlhabend mit der neoliberalen Umverteilung von unten nach oben, Gewinne privatisieren etc. und gegen 1 Million Schweizer sind heute armutsbedroht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Arutha 14.01.2019 08:16
    Highlight Highlight Es gibt mit CVP-BDP-FDP-SVP bereits eine klare Mitte-Rechts Mehrheit.

    Nur weil CVP und BDP nicht IMMER gleicher Meinung sind mit der SVP gehören sie doch noch klar zur Mitte. Die Gemeinsamkeiten zwischen CVP und SVP sind eher höher als mit SP und CVP.
    • Fabio74 14.01.2019 10:28
      Highlight Highlight Solange die CVP mit der SVP auf Wahlplakaten erscheint und zusammen mit dieser auf jenen am Boden eindrischt ist die CVP unwählbar.
      Homophob wie sie ist sowieso
  • äti 14.01.2019 08:01
    Highlight Highlight Der Ständerat basiert auf Sachlichkeit. Kein Boden für SVP.
    • dorfne 14.01.2019 09:46
      Highlight Highlight Und auf Problemlösungen, was der SVP gar nicht passt.
    • flying kid 14.01.2019 10:09
      Highlight Highlight In dem Fall auch kein Boden für C. Wermuth aus Baden...

      Ansonsten gebe ich dir/euch vollkommen recht.
    • äti 14.01.2019 13:20
      Highlight Highlight ... was ist falsch mit CW? Ich denke, er äussert seine Meinung wo andere Lautsprecher sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Domino 14.01.2019 07:52
    Highlight Highlight Find ich gut. Es ist ein Grundpfeiler einer Demokratie, dass sich verschiedene Parteien für ein Amt/Mandat aufstellen.
  • Muselbert Qrate 14.01.2019 07:51
    Highlight Highlight Ein Rechtsrutsch im Stöckli wäre natürlich sehr wünschenswert. Zu oft werden Beschlüsse aus dem Nationalrat im Stöckli verhindert/blockiert.

    So beschloss kürzlich der NR, dass es in Zukunft Flüchtlingen untersagt werden soll für Hochzeitsmärkte, Beerdigungen, Geburtstage, Ferien oder anderem in ihre Heimat (aus der die geflohen sind und anscheinend politisch verfolgt werden wohlgemerkt!!) zu reisen. Das wurde vom Ständerrat jedoch nicht gutgeheissen.

    Hier braucht es also dringend eine Korrektur!
    • Asmodeus 14.01.2019 09:33
      Highlight Highlight Die Korrektur braucht es eher im Nationalrat...
    • äti 14.01.2019 10:28
      Highlight Highlight ... das war, glaube ich, ein grosses Bisschen anders.
    • Fabio74 14.01.2019 13:43
      Highlight Highlight Und aus dem üblichen Ausländerhass muss man jene wählen die gegrn Mieter, Arbeitnehmer, Konsumenten politisieren? Gegen jene hetzen, die arm sind und am Boden liegen? Und jene hofieren, die Reich sind, die Steuern hinterziehen?
  • marcog 14.01.2019 07:36
    Highlight Highlight Die SVP greift den Ständerat alle 4 Jahre an. Das ist nichts neues und entsprechend nicht sonderlich beunruhigen. Es bleibt eher zu hoffen, dass die Stimmbevölkerung zur Vernunft kommt, und diese Mehrheit auch im Parlament wieder rauswirft.
    • WolfCayne 14.01.2019 09:52
      Highlight Highlight Nicht überall, in Graubünden wurden 2015 Engler (CVP) und Schmid (FDP) ohne Gegenkandidaten wiedergewählt. Heute 10:15 präsentiert die PS ihren Bündner Kandidaten/Kandidatin. Die SVP hat noch niemanden auserwählt, anders als es die Bildbeschriftung suggeriert. Im Artikel steht dann auch «Nationalrätin Magdalena Martullo erwägt eine Kandidatur in Graubünden.» Andere Kandidaturen aus unserem Kanton sind auch möglich.
    • dho 14.01.2019 11:01
      Highlight Highlight Du meinst eine Erwägung in seven steps? Raus mit ihr. Aus dem NR und keinesfalls hinein in den SR. Das wäre für den Kanton GR vom Regen in die Traufe zu kommen. So bescheuert sind nicht einmal wir in unseren 150 Tälern. Hoffentlich 😉
  • leu84 14.01.2019 07:29
    Highlight Highlight Bei der SVP wird sich im Stöckli nicht viel ändern, wenn sie Parteisoldaten aufstellen. Das Stöckli ist meist in der CVP/FDP-Hand
  • Merida 14.01.2019 07:21
    Highlight Highlight Da gibts nur eines:
    Liebe Schweizerinnen und Schweizer, bitte geht wählen!!!
    Habe das neue Parteiprogramm der SVP gelesen. Was da z.B über die Bildung steht ist für die Kinder nicht zumutbar. (Ganz zu schweigen von den meisten anderen Themen.)
    • Roterriese #DefendEurope 14.01.2019 07:38
      Highlight Highlight Kannst du mir bitte die Fundstellen angeben, welche "nicht zumutbar" sind? Würde mich interessieren
    • Skip Bo 14.01.2019 08:01
      Highlight Highlight Finde das Parteiprogramm im Wortlaut nirgends. Hast du einen Link?
    • Eh Doch 14.01.2019 09:25
      Highlight Highlight Einfach nach einem Paradox suchen:
      Sicher und Frei
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mischa Müller 14.01.2019 07:20
    Highlight Highlight Brutal krasser, charmanter Angriff von Rechts!! Achtung Abdriften... nach links? ... Ständerat will den Köppeler. Rechts? Brauchts blinden Verantwortungstrager? Weise Stöck und Rose Schlupf-Buur.
  • Roterriese #DefendEurope 14.01.2019 07:07
    Highlight Highlight Falls jetzt jemand wieder jammert, dass eine ehemalige Zürcherin in Graubünden kandidiert - der Cedu ist eigentlich Berner und nicht Aargauer, imfau.

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Cédric_Wermuth
    • Magnum44 14.01.2019 09:32
      Highlight Highlight Boswil und Bünzen klingt für mich sehr nach Aargau, aber ok...
    • Daniel Caduff 14.01.2019 09:51
      Highlight Highlight Mit dem nicht ganz unwichtigen Unterschied, dass der rechtliche Wohnsitz von Frau Martullo Blocher immer noch im Kanton Zürich ist. Trotzdem kandidiert sie in Graubünden. Cédric Wehrmuth kandidiert in dem Kanton, in dem er auch lebt. Tscheggsch?

      https://www.nzz.ch/schweiz/wahlen2015/martullo-blocher-in-papas-fussstapfen-1.18525892

    • Fabio74 14.01.2019 10:20
      Highlight Highlight Wermuth wohnt aber im Aargau und kandidiert dort.
      Martullo aber eben nicht
    Weitere Antworten anzeigen
  • dho 14.01.2019 07:06
    Highlight Highlight It's not going to happen. Die Schweizerinnen sind nicht so bescheuert... ausser in meinem Heimatkanton GR, wo die Losung nur sein kann: jagt MMB aus dem Kanton (natürlich nur politisch - auf der Liste einfach durchstreichen, oder noch einfacher: eine andere Liste benutzen). Mal sehen, ob Team watson sich traut, diesen Kommentar zu veröffentlichen 😉 die Artikel von Eismeister Z. sind deutlich polemischer, aber er hat ja eine carte blanche, zum Glück 🤩
  • Fabio74 14.01.2019 07:04
    Highlight Highlight Wer immer noch SVP wählt ist Profiteur oder dem fehlts an Verstand
    • Skip Bo 14.01.2019 09:31
      Highlight Highlight Niemand ist davor gefeit andere subjektiv, an der eigenen Ideologie gemessen, zu beurteilen und sie in eine Schublade zu stecken.
      Meinungsfreiheit, der Wille sich mit Anderen auseinander zusetzen, Toleranz und Respekt sind die Gegenmittel. Diese muss man aber bewusst nutzen. Ohne Selbstreflexion wird man schnell wieder zum Kategorisierer.
    • Fabio74 14.01.2019 10:22
      Highlight Highlight Du weisst schon was Meinungsfreiheit ist?
    • Fabio74 14.01.2019 10:34
      Highlight Highlight @skipbo Gerade Glarner und der braune aus Boswil zeigen wie Toleranz am braunen Rand funktionieren.
      Respekt gegenüber Typen die Haas gegen Minderheiten säen gibts auch 2019 nicht.
      Selbstreflexion solltet ihr SVP-Groupies lernen.
      Mal nachdenken was so toll ist am Augrenzen und auf den am Boden liegenden rumzutreten.
      Und was toll ist, wenn der Arbeitnehmer, der Mieter, der Konsument weniger Rechte hat.
      Lies mal die Vostösse von rechts zu den Themen und sag mal was toll ist gegen die eigenen Interessen zu wählen?
      Oder übertüncht der kranke Ausländerhass alles andere?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapientia et Virtus 14.01.2019 06:54
    Highlight Highlight Markwalder statt Luginbühl und Nantermod statt Fournier wären ja kein Rechtsrutsch. Es kommt bei FDP und CVP (und BDP) immer auf die Persönlichkeit an.
  • Yolo 14.01.2019 06:45
    Highlight Highlight Das wäre ein politisches Horrorszenario für unser Land. Eine Politik gezeichnet gegen die Armen, Arbeitnehmer und den Mittelstand. Immerhin wird es die Shareholder kurzfristig freuen.
    • Toerpe Zwerg 14.01.2019 08:21
      Highlight Highlight Innerhalb dieses "Horrorszenarios" wurde die Schweiz wohlhabend.
    • johny_ 14.01.2019 08:31
      Highlight Highlight Sorry ich wollte toerpes kommentar nicht positiv bewerten.
    • Hellrodder 14.01.2019 08:37
      Highlight Highlight @ toerpe. Zumindest ein teil der schweiz....
    Weitere Antworten anzeigen
  • HeroOfGallifrey 14.01.2019 06:12
    Highlight Highlight Mit Daniela Schneeberger im Kanton BL gewinnen. Witz des Tages. Die ist schon paar Jahre im Nationalrat und gehört hat man nicht viel. Zudem sehe ich die Chancen einiger andere FDPler in Kanton Baselland wesentlich höher ein (z.B. Balz Stückelberger)
  • Asmodeus 14.01.2019 05:28
    Highlight Highlight CVP und BDP sind in Euren Köpfen links?

    Die BDP ist ne Abspaltung der SVP und die CVP geht Listenverbindungen mit der SVP ein.
  • Francis Begbie 14.01.2019 05:23
    Highlight Highlight so wie die FDP politiker im Moment agieren, können die froh sein, wenn die rechts-braune Mehrheit auch im Nationalrat bleibt.

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