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ZUR HEUTIGEN BUNDESRATSSITZUNG STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Studentinnen und Studenten der kommunikationswissenschaftlichen Fakultaet folgen am 14. April 2010 im

In Zürich gehören sie zur Studierendenschaft. In St. Gallen wären sie Teil der Studentenschaft. Bild: KEYSTONE

Die «Studenten» der HSG sind in Bern, Basel oder Zürich längst «Studierende»

Die Studenten-Vertretung der HSG wehrt sich gegen eine geschlechtsneutrale Schreibweise und argumentiert, dabei entstünden Kosten im fünfstelligen Bereich. Die Uni Bern vollzog die Umbenennung vor zwei Jahren ohne Probleme – und kostengünstig.



Wer an der Universität St. Gallen (HSG) studiert, gehört zur Studentenschaft und nicht zur Studierendenschaft. Wer denkt, diese Begriffe seien doch genau dasselbe, irrt. Der Unterschied ist weitaus grösser als ein paar zusätzlichen Buchstaben.

Die «Studentenschaft» rührt vom Begriff «Student» her, einem generischen Maskulinum – einem Wort also, dessen männliche Form die weibliche inkludiert. Theoretisch. In der Realität ist die männlichen Verallgemeinerung je länger desto mehr verpönt. Vielerorts wird auf eine geschlechtergerechte Sprache gesetzt. So werden Studenten zu Studierenden, einer nicht-differenzierenden Pluralform, die alle Geschlechter einschliesst.

Streit um Umbenennung

Doch die Studenten-Vertretung der HSG wehrt sich gegen diese geschlechtsneutale Schreibweise – seit sechs Jahren. Schon im Winter 2014 entbrannte ein Streit im Vorstand und Parlament der Studentenschaft. Der Vorstand wollte die Studentenschaft in Studierendenschaft und das Studentenparlament in Studierendenparlament umbenennen. Für Unmut sorgte, dass diese Änderung mit Kosten im Umfang eines «vier- bis fünfstelligen Betrags» verbunden gewesen wäre. So schrieb es der Vorstand in einem Facebook-Post. Später wurden die Kosten auf eine maximal fünfstellige Zahl herunterkorrigiert, bevor der Passus schliesslich komplett aus dem Post gestrichen wurde. Der Blick berichtet damals über den «HSG-Zoff wegen Gender-Puff».

Jetzt wiederholt sich der Streit aufs Neue. Und wieder schiebt der Vorstand der Studentenschaft «prozedurale und materielle Gründe» dafür vor, dass sie die Vorlage zur Umbenennung ablehnen. Der Vorstands-Präsident rechnete, dass Kosten von 180'000 Franken und ein Aufwand von 7000 Arbeitsstunden entstehen würden. Dies entsprächen 3,2 Vollzeitstellen während eines ganzen Jahres. Als ein Redaktor des Studierendenmagazins «Prisma» diese Kosten in einem Artikel in Zweifel ziehen wollte und sich für eine geschlechtergerechte Sprache auf dem Uni-Campus einsetzte, wurde ihm kurzerhand ein Maulkorb auferlegt. Seinen Kommentar strich man aus der Zeitung. Darüber berichtete das «St. Galler Tagblatt».

In Bern verlief die Umbenennung unkompliziert und günstig

Während die Studenten-Vertretung der Universität St. Gallen am generischen Maskulinum festhält, findet dieses an anderen Hochschulen längst keine Verwendung mehr. In Bern hat sich die Vertretung der Studierenden 2018 umbenannt. Von «StudentInnenschaft» in «Studierendenschaft» der Universität Bern, abgekürzt SUB. «Die Namensänderung hatte zum Ziel, alle Studierenden der Uni einzubeziehen und dem eigenen Anspruch an einen inklusiven Sprachgebrauch gerecht zu werden», sagt Natascha Flückiger, vom Vorstand der SUB. Natürlich sei dies mit einem gewissen Aufwand verbunden gewesen. «Das hat die SUB aber nicht daran gehindert, diesen Schritt zu gehen.»

Unter anderem beinhaltete die Namensänderung eine Anpassung der Webseite, der E-Mail-Signaturen und der Dokumentvorlagen – alles in allem digitale Anpassungen, die relativ schnell und unkompliziert vorgenommen werden konnten. Zudem musste die Ausschilderung auf dem Universitätsareal geändert werden – laut Flückiger waren es etwa 20 Schilder an je 500 Franken – was von der Uni Bern selber übernommen wurde. Was das Werbe- und Büromaterial betrifft, seien nur geringe Mehrkosten entstanden. Flückiger bilanziert: «Für die SUB ist unverständlich, wie das Studentenparlement der HSG auf Kosten in der Höhe von 180'000 Franken kommt.»

An der Universität Zürich ist es seit 1978 der Verband der Studierenden, der sich für die Studis einsetzt. 2012 wurde dieser in Verband der Studierenden der Universität Zürich (VSUZH) umbenannt. Dass der Begriff «Studierende» bei der Namensänderung weiterhin beibehalten wird, war damals kein Streitpunkt.

Isias Moser, Co-Präsident des VSUZH sagt, es gehe hier um gesellschaftspolitische Anliegen, die in einem universitären Rahmen durchaus ihre Berechtigung haben. «Diversität und die Gleichstellung sind für uns im Uni-Alltag wichtige Themen. Dass sie auch Eingang in die Sprache finden, ist selbstverständlich.»

In Basel wird seit 24 Jahren nicht mehr gegendert

Auch an der Universität Basel spricht bereits seit 1996 niemand mehr von der Studentenschaft. Damals wurde das Statut der Universität überarbeitet und die Vertretung der Studierenden in Studentische Körperschaft, kurz Skuba umbenannt. Alissa Ditten, Vorstandsmitglied der Skuba sagt: «Weil das schon länger zurückliegt als wir an der Uni studieren, wissen wir nicht genau, was der Grund für die Namensänderung war. Wir gehen aber davon aus, dass die Begriffe «Studenten» und «Studentenschaft» nicht mehr repräsentativ waren.»

Laut Ditten stösst der Begriff «Studierende» oder «Studierendenschaft» an der Universität Basel auf breite Akzeptanz. Inzwischen sei die neutrale Schreibweise auch auf andere Bezeichnungen ausgedehnt worden. So spreche oder schreibe man nicht mehr von den Dozentinnen und Dozenten, sondern von den Dozierenden. «Diese Form schliesst alle Menschen mit ein, auch trans-Personen», so Ditten. Dass eine Änderung der Schreibweise an der HSG Kosten von 180'000 Franken mit sich zöge, kann sie sich kaum vorstellen. «Das scheint mir etwas hoch angesetzt.» Allerdings kenne sie die Überlegungen der Studentenschaft der HSG nicht. Die Kostenzusammensetzung sei ja nicht publik.

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    Alle Leser-Kommentare
  • just sayin' (haters will be ignored) 02.09.2020 12:50
    Highlight Highlight "laut Flückiger waren es etwa 20 Schilder an je 500 Franken – was von der Uni Bern selber übernommen wurde. Was das Werbe- und Büromaterial betrifft, seien nur geringe Mehrkosten entstanden."

    es ist innerhalb der unibe bekannt, dass dies einen weit grösseren aufwand verursacht hat.

    zum beispiel die anpassung des logos selbst, der website, der diversen zusätzlichen plattformen, in der admin-software, in bestehenden dokumenten (intern wie extern) etc etc. um nur ein paar zu nennen.

    es wäre interessant gewesen wieviel die umstellung in bern effektiv gekostet hat.
  • Frankly 02.09.2020 08:49
    Highlight Highlight 2014 war ich selbst im Vorstand der Studentenschaft der HSG und dort ebenfalls mit meinen Kollegen beim Vorschlag der Umbenennung dabei. Ich möchte hier anmerken, dass die 5-stelligen Kosten (zumindest damals) einfach falsch sind. Es geht um das Auswechseln von Schildern, Briefmaterial sowie eines Logos auf der Webpage von einer Einrichtung mit rund 50 Studis - nicht um das Rebranding eines Grosskonzerns. Die Zahl stammt von der Konkurrenz von watson und basiert auf dem Facebook-Kommentar eines Studis, welchen der Vorstand damals direkt berichtigt hatte. Das wurde halt einfach mal so ignoriert
  • loquito 02.09.2020 08:33
    Highlight Highlight Alles Sprachexperten plötzlich... STUDIERENDE ist auch gemäss Duden absolut korrekt.
    https://www.duden.de/rechtschreibung/Studierende
    • karl_e 02.09.2020 15:08
      Highlight Highlight Student kommt von studens. Ist ja wohl ziemlich dasselbe.
  • Randy Orton 02.09.2020 07:56
    Highlight Highlight Alternativ könnte man doch einfach alles durch ein neu geschaffenes weibliches Generikum ersetzen. Dann sind dann halt alle HSG Studenten neu HSG Studentinnen.
  • Shlomo 02.09.2020 06:43
    Highlight Highlight Mit solchen Belanglosigkeiten können sich auch nur Geistes- und Sozialwissenschaftler beschäftigen.
  • Rölsche 02.09.2020 06:41
    Highlight Highlight Folgender Vorschlag:

    „der/die/das Student*Inn!as/erich?en“
    • Chalbsbratwurst 02.09.2020 08:41
      Highlight Highlight @Rölsche: Der, die , das hat sowieso ausgedient. Neu heisst es nur noch "d". Kann für alles verwendet werden: d Auto, d Huus, d Frau, d Maa, d Chatz, d Hund und natürlich auch d Studi ;-)
  • idontevencaretbh 02.09.2020 06:31
    Highlight Highlight HSG-Studierende die schon beim einfachen Gendern überfordert sind, sollte man vielleicht auch nicht in unsere Wirtschafts-„Elite“ integrieren.
  • S. L. 02.09.2020 04:18
    Highlight Highlight Ausgleichende Gerechtigkeit könnte man es nennen, schliesslich wird msn als Mann sonst überall diskriminiert. Das fängt beim Schuösystem an, das auf Damen ausgerichtet ist, geht über Militär/Wehrpflichtersatz, Pensionierungsalter, höheren Krankenkassenbeiträgen dank den Damen weiter und endet mit den Scheidungsurteilen, die niemals den Mann favorisieren. Das n b n dem Faktum, dass Männer entweder zu den Gewinnern gehören oder in der Einsamkeit enden. Aber diese Themen anzugehen schickt sich niemand an.
  • Graf Zacharias von Zitzewitz 02.09.2020 00:46
    Highlight Highlight Bin froh zu sehen, dass um solche Themen diskutiert wird. Das heisst wohl, dass es uns zurzeit (sehr) gut geht und wir keine echten Probleme lösen müssen.
  • Turbokapitalist 02.09.2020 00:44
    Highlight Highlight Genau so wird die ganze Debatte um Gleichberechtigung ins Lächerliche gezogen. Es gäbe noch andere Missstände, aber nein, man muss sich ja auf solche Winzigkeiten fokussieren und so den Menschen auf die Nerven gehen. Danke, für nichts.
    • Graf Zacharias von Zitzewitz 02.09.2020 12:28
      Highlight Highlight Pflichte bei. Sowas lenkt von echten Problemen wie der Lohndiskriminierung bei den Frauen ab. Um diese zu lösen müsste man halt mehr tun als ein paar (Pro)Nomen umzuschreiben.
    • Turbokapitalist 02.09.2020 14:15
      Highlight Highlight Bei der Lohndiskriminierung stimme ich dir zwar nicht ganz zu, aber es gibt definitiv wichtigeres, da bin ich mit dir einig. Zum Beispiel, dass die elterlichen Pflichten ausgeglichener verteilt werden oder dass die rechtliche Situation um sexuelle Belästigung verbessert wird, aber auch die einseitige Dienstpflicht und die Witwenrente erfordern Handlungsbedarf. Alles, ausser lächerliche Pronomen ändern.
  • Felix Meyer 02.09.2020 00:31
    Highlight Highlight Ein Studierender ist aber etwas anderes als ein Student. Ein Studierender ist eine Person, die jetzt gerade etwas am studieren ist, während ein Student ein eingeschriebener Schüler einer Hochschule ist.
    Mich stört es, dass man das Wort "Studierende" mit dem Wort "Studenten" gleichsetzt, obwohl sie zwei verschiedene Bedeutungen haben.
    Wer etwas am generischen Maskulinum auszusetzen hat, der bringt Genus und Sexus durcheinander.
    Bitte bleibt beim Gendern beim natürlichen Geschlecht und lasst das grammatikalische Geschlecht aussen vor - da gibt es nun mal nicht immer einen Zusammenhang.
    • Dieser Nickname wird schon verwendet. 02.09.2020 02:21
      Highlight Highlight In diesem Zusammenhang weise ich gerne daraufhin, dass die lateinische Form 'studens' auch ein Partizip 1 ist, genau wie Studierende auf Deutsch.
    • idontevencaretbh 02.09.2020 08:17
      Highlight Highlight Und mit Verkäufer/innen die dann mal an einem Tag nichts verkauft haben hast du auch ein Problem? Weil die Berufsbezeichnung ist ja dann auch nicht korrekt.
    • Vergugt 02.09.2020 08:24
      Highlight Highlight Wenn Du dermassen linguistisch interessiert bist, solltest Du dich Mal mit dem performativen Charakter von Sprache auseinandersetzen. Die Trennung von natürlichem und grammatikalischen Geschlecht funktioniert nämlich nur in der Theorie, die Realität sieht anders aus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tom Scherrer (1) 02.09.2020 00:26
    Highlight Highlight "Als ein Redaktor des Studierendenmagazins «Prisma» diese Kosten in einem Artikel in Zweifel ziehen wollte und sich für eine geschlechtergerechte... wurde ihm kurzerhand ein Maulkorb auferlegt. Seinen Kommentar strich man aus der Zeitung - wegen "faktischer Inkonsistenz"

    "Faktische Inkonistenz" - ein Wortgebilde, das Kompetenz suggerieren soll. Gebraucht von Kids, die ihrem Umfeld dringend beweisen wollen, dass sich die Investition in ihre Bildung auch auszahlt und meist noch zu unerfahren sind um die einfache Sprache schätzen zu können.

    Herrliches Alter - 😀 ähh nein, eben nicht herr...

  • dmark 02.09.2020 00:16
    Highlight Highlight Wenn ich ehrlich bin, hatte ich mir bis dato noch niemals Gedanken darüber gemacht, ob nun da irgend ein beliebiger Begriff in irgend einem Zusammenhang mit dem Geschlecht besteht oder nicht.
    Dank der "Genderdiskussion" bin ich da nun sensibilisiert worden und mein Leben hat endlich wieder einen tieferen Sinn bekommen...

    Aber egal ist ist mir eigentlich immer noch.

    Btw...hat sich mal jemand diesbezüglich die französische Sprache angeschaut?
    • Gubbe 02.09.2020 09:13
      Highlight Highlight Bei dem tieferen Sinn, bin ich bereits bei den Arbeitenden auf der max. Tiefe angekommen. Eigentlich tun mir Leute leid, die wegen ihrer sexuellen Ausrichtung die Sprache geändert haben wollen.
      Im französischen gibt es Wörter die man auf die weibliche Form sagen könnte. zB. Mécanicien auf mécanicienne. Sagt aber eigentlich niemand. Gerade bei der Arbeit sollte es doch auf dessen Qualität ankommen, nicht auf die Sprache des Ausführendenden.
  • Gubbe 01.09.2020 23:58
    Highlight Highlight Lernt doch mal was, statt nur zu studieren.
    Ich habe mich nie als Student gesehen. Ich war Lernender, weil ich etwas noch nicht wusste.
    Natürlich bin ich gegen all diese gendergerechten Formen der Sprache. Es gibt zB. auch männliche Hebammen, die hiessen dann Hebammeriche. Oder unverständlich Obstetrix.
    Kommt da jemand und will die Buchstaben umändern, weil sie sexistisch sind? Etwa das B? Vielleicht das Q?
    • Ritiker K. 02.09.2020 09:04
      Highlight Highlight Gebe die wegen den Begrifflichkeiten grundsätzlich recht.

      Jedoch

      Der Begriff "Lernende" wird in der schweizerischen Bildungswelt für Personen verwendet, welche eine Lehre (Abschluss EFZ oder EBA) machen.

      "Studierende" bezeichnet Personen, welche an einer Hochschule eingeschrieben sind.


    • Gubbe 02.09.2020 09:24
      Highlight Highlight Ritiker K.
      Natürlich. Nur ist bei ein paar das Studier-Ende wichtiger, als das Gelernte.
      Ich war BFH-Absolvent.
  • Matt1988 01.09.2020 23:50
    Highlight Highlight Zum Glück hat sich die Sprache in den letzten hundert Jahren auch weiterentwickelt, ich möchte manchmal nicht wissen, wie sich gewisse heute ausdrücken würden. Im Mittelalter haben wir auch komplett anders geredet... wir entwickeln uns weiter und das ist auch gut so!
  • Studentin 01.09.2020 23:11
    • Emma Jones 02.09.2020 09:56
      Highlight Highlight Viel beunruhigender als die Story um den Maulkorb sind eigentlich die 3.2 Vollzeitstellen, welche der "effiziente" HSG-Verein für eine Namensänderung benötigt. Traurig, dass es dazu kein Dementi gibt.
  • ThePower 01.09.2020 23:03
    Highlight Highlight Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich zuerst die Gender-Polizist/innen/aussen* oder die HSG dissen soll, deswegen schweige ich einfach mal und grinse mir eins😄

  • CapD17 01.09.2020 23:02
    Highlight Highlight Merkt eigentlich niemand wohin dieser Quatsch führt? Die Landwirtenden? Die Politisierenden? Die Automechanizierenden? Eine Verhunzung der Sprache sondergleichen. Die (nicht mehr so) Intellektuellen hätten doch merken müssen, wohin das führt. Wer genderneutral sprechen möchte, benutzt Landwirt, Politiker und Automechaniker und meint damit alle wie auf Englisch. Wäre das -in nicht entstanden, würde sich auch niemand gestört fühlen und es wäre völlig natürlich.
    • Ritiker K. 02.09.2020 09:07
      Highlight Highlight Ich bin eher für eine 'genderneutrale' Sprache in der die weibliche Form für alle steht.

      Schliesslich gibt es mehr Frauen als Männer auf der Welt.

      Ist das auch OK für die CapD17?
    • CapD17 02.09.2020 09:42
      Highlight Highlight Warum eine längere, umständlichere Form wählen, wenn es auch kürzer geht und genauso verständlich ist? Statt der lehrer und die Lehrer die Lehrerin und die Lehrerinnen schreiben? Das ist unsinnig. Würde das -in abgeschafft und in den Schulen konsequent darauf verzichtet, wäre das schnell die neue Normalität. Und mit z.b. der Arzt wären alle angesprochen.
    • Ritiker K. 02.09.2020 10:29
      Highlight Highlight Und woher soll ich jetzt wissen ob mit 'die Lehrer' alle männlichen Lehrpersonen gemeint sind oder alle weiblichen und männlichen Lehrpersonen?

      'die Lehrer' ist nun mal nicht so verständlich wie 'Lehrerinnen und Lehrer' oder 'Lehrpersonen'

      Ich bin eher auf der Seite der Klarheit statt Ungenauigkeit. Also anstatt, das eine Form für nur ein Geschlecht oder beide Geschlechter bezeichnet nehmen wir doch eindeutige Formen.

      Ausser im Kopf von einigen Traditionalisten ist das schon lange Realität.

      Eine Frau ist nun mal eine Ärztin und nicht ein Arzt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hoci 01.09.2020 22:42
    Highlight Highlight Ich hab die Genderneutralitöt vor 30 Jahren miterlebt. Schlagartig hatten Frauen Zugang zu 90% mehr Jobs. A) weil sie sich mitgemeint fühlten ( Logisch da genderneutral im Gegensatz zu zb Putzfrau, Sekretär).
    B) Weil die Firmen sich auf einmal darum Gedanken machten und zum Schluss kamen wieso nicht wenns passt. Zuvor wurde eine Bewerberin automatisch aussortiert, weil man den Klischeebewerber im Kopf hatte.
    Woman matter + nomen et omen.

    Das es 1. St. Gallen.und 2. HSG ist wundert nicht....sag ich da ich als Stadtzprcher dort arbeitete und immer noch schockiert bin.
  • Hoci 01.09.2020 22:36
    Highlight Highlight Unglaublich dieser extreme selbstzufriedene Sexismus + Chauvinismus der ersten 13 Kommentare (Rest war nicht aufgeschaltet).
    Rassismus ist in aller Munde wegen Black life matters, ni**r darf nicht und M**küsse darf nicht mehr geschrieben werden da beleidigend.
    Aber klar Genderneutralität wird nach wie vor als zu viel Aufwand betrachtet, Frauen sprachlich völlig ausblenden + damit nichtig erklören ist ok...
    Es ist das absolut genau Abbild der Gedankenwelt + Respekt dieser Mönner über Frauen....
    Frauen Ihr zählt nicht, seid froh um die Brosamen. ..Mal schauen ob das aufgeschaltet wird.
    • Donald 02.09.2020 11:40
      Highlight Highlight Frauen werden mit "Studenten" sprachlich nicht ausgeblendet. Mir zumindest käme es nie in Sinn, dass mit dem Wort nur Männer gemeint sein sollen. Eigentlich sind Frauen sogar im Vorteil, weil sie bei "Studenten" mitgemeint sind und bei "Studentinnen" sogar einen eigenen Begriff haben, bei dem Männer ausgeschlossen sind. :)
  • Chom 01.09.2020 22:26
    Highlight Highlight Vielleicht sollten wir nur noch die männliche Form verwenden und uns dann darauf einigen, dass es keine männliche Form mehr gibt und die nicht mer vorhandene männliche Form nun Genderneutral ist. Oder wir losen einfach bei jedem Wort welche Form neu Genderneutral ist. Ach ja und der, die, den, einer, eine, etc werden Genderneutral ersetzt und gross-klein schreibung schaffen wir auch noch ab.

    Das fussballerin traf das ball nicht richtig worauf das ball am tor vorbei flog und eines student am kopf traf, darauf konnte das student nicht mehr studieren woraufhin es von das uni flog.

    Toll💪🏼
    • Ritiker K. 02.09.2020 09:09
      Highlight Highlight Falls wir die männliche Form für alle steht, wie bezeichnest du dann nur die Männer?

      es gibt dann eine neutrale Form, eine weibliche Form und keine männliche - hmmmm
    • Chom 02.09.2020 16:47
      Highlight Highlight Ich habe meinen Text wohl etwas unklar verfasst. Es gäbe dann nur noch eine neutrale Form für alles. Ähnlich wie im Englischen..

      Bitte nicht zu ernst nehmen.
  • rumpelpilzli 01.09.2020 22:24
    Highlight Highlight Interessant wie sich hier in den Kommentaren vor allem Männer gegen das Thema wehren. Es ist einfach nur richtig und wichtig solche Ausdrücke zu ändern. Keine grosse Sache, macht es einfach
    • AngelitosHE 01.09.2020 22:51
      Highlight Highlight Warum?
    • Jean B. 01.09.2020 23:10
      Highlight Highlight Du hast völlig recht, aber es sind halt die gleichen, die sich durch Masken in ihrer Freiheit eingeschränkt sehen.
    • BVB 02.09.2020 07:30
      Highlight Highlight Es ist halt wirklich keine grosse Sache, aber eher weil es ein Scheinproblem ist. Lass es doch einfach jeden so schreiben wie er es will.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ludwig van 01.09.2020 22:19
    Highlight Highlight Das führt zu einigen lustigen Berufsbezeichnungen: Malende, Singende, Verkaufende, Tanzende
    • Yo_Mo 02.09.2020 02:56
      Highlight Highlight Fahrende
    • cheeky Badger 02.09.2020 07:57
      Highlight Highlight Kochende, Kanalreinigende und Plättlilegende (nicht zu verwechseln mit der Plättli-Legende) wären doch auch schön. Ich selber habe eine Lehre als als Automatisierender absolviert, da gabs zwar eh keine Frauen, bestimmt wegen der Berufsbezeichnung.
    • John Steam in the snail hole 02.09.2020 11:24
      Highlight Highlight Bin ich dann ein Informierender oder ein Informatikender?
  • Ana64 01.09.2020 22:15
    Highlight Highlight Ich glaube deutsche Sprache hat ein Problem. Und wird zunehmend absurd und realitätsfremd. Und das sage ich als ehemalige Studentin. Und nicht studierende. Im Studium habe ich meinen Beruf erlernt.
  • BVB 01.09.2020 22:11
    Highlight Highlight Studierende hat eine andere Bedeutung
  • vazy 01.09.2020 22:03
    Highlight Highlight Sprache ist ein Abbild der Gesellschaft. Sie darf sich entwickeln. Daher: Studierende und Absolvierende oder Student*innen und Absolvent*innen sind Lösungen, die alle ansprechen und mitnehmen.
    • Bündn0r 01.09.2020 22:41
      Highlight Highlight Bei Absolvierenden wird es bereits unklar ob es nun Alumi oder Studenten am Abschluss sind. Bei Berufen wird es total bescheuert.
      Verständliche Sprache ziehe ich einer alle ansprechenden vor.

      Ps: Alumni ist auch ein böses generisches Maskulinum, aber das wird von allen Unis noch verwendet...
    • Hamudi Dudi 01.09.2020 22:45
      Highlight Highlight Wenn sie sich entwickeln darf, warum dann der Zwang?
    • BVB 02.09.2020 07:37
      Highlight Highlight "Sprache ist ein Abbild der Gesellschaft. Sie darf sich entwickeln."
      Es ist eher so, dass sich die Sprache entwickelt, weil die Gesellschaft anders schreibt und nicht weil eine laute Minderheit sich das wünscht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bündn0r 01.09.2020 21:57
    Highlight Highlight Als Vergleich: Was kostete die Umbenennung des VSUZH 2012?
  • Ludwig van 01.09.2020 21:53
    Highlight Highlight Das Wort Studierende ist grammatikalisch falsch. Es impliziert dass die Person gerade jetzt am studieren ist. Korrekt ist "Studenten", das gilt für männlich und weiblich oder beides.
    • ChlyklassSFI 01.09.2020 22:08
      Highlight Highlight Oder Studentinnen. Studentinnen kann doch auch beides einschliessen. Oder etwa nicht?
    • H. L. 01.09.2020 22:14
      Highlight Highlight Nein, «Studierende» ist grammatikalisch nicht falsch.
      Was hingegen garantiert falsch ist: kein Komma vor «dass» zu setzen.
    • Ritiker K. 01.09.2020 22:19
      Highlight Highlight Ist so, weil war so. Bleibt so, weil ist so!
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 01.09.2020 21:52
    Highlight Highlight Ich schätzt solche Nachrichten als positives Zeichen ein.
    Nach Monaten von Corona haben wir wieder den absoluten Bodensatz der Relevanz erreicht: Namensänderungen an Universitäten.

    Ich präsentiere, den Uni Boxkampf:
    In der Linken Ecke: Joachim-Jürgen, der schon noch nicht so ganz weiss, was er von den Trans-People halten soll, aber schlau genug ist, dass er das so nicht laut sagt. Lieber was von unnötig hohen Kosten reden
    In der rechten Ecke: Benjamin-Bruno, he/his, glaubt aufrichtig, dass es ausser Joachim-Jürgen gross jemande interessiert, wie dieser Verein und das Parlament heisst.
    FIGHT!
    • Random Striker 01.09.2020 22:07
      Highlight Highlight Die wirklich grosse Frage lautet doch: Wann werden die Abschlüsse endlich geschlechterneutral benannt in master oder mistress, und bachelor oder bachelorette of arts.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 01.09.2020 22:14
      Highlight Highlight Um ihr noch einen billigen zu platzieren, würde man an der HSG nicht sowieso besser anstelle von Studierenden oder Studenten oder was auch immer von Humankapital sprechen?
      Der Kapitalsmus sieht weder Hautfarbe noch Geschlecht, nur Profit;-)
    • Queen C 02.09.2020 08:27
      Highlight Highlight Raues Endoplasmatisches, der ist wirklich billig.
  • Gigi,Gigi 01.09.2020 21:44
    Highlight Highlight Studierender, Studierende, und Mehrzahl Studierende?

    Ein Denkender, oder besser Nachdenklichdenkender der im Moment als Schreibender und Kommentierender vor dem Fernseh -Sitzender als Kopfschüttelnder tätig ist.

    PS Bei Lidl kürzlich gesehen auf dem Namensschild: Mitarbeitender .... !
  • Ökonometriker 01.09.2020 21:42
    Highlight Highlight Wenn ich Ökonometriker nicht mehr im Plural nutzen darf, was wäre dann die korrekte Neusprechformulierung die ich im Bezug auf meine Kolleginnen und mich als Gruppe verwenden müsste? Die Ökonometrierendenschaft?
    • Stachanowist 01.09.2020 22:30
      Highlight Highlight Ökomometrikerx? Ökonometrand*in?
  • Corahund 01.09.2020 21:41
    Highlight Highlight ist gut, haben die keine andern Sorgen. ( eigentlich sollten sie dort an der HSG den Spesen Saustall ausmisten)
    • Hoci 01.09.2020 22:50
      Highlight Highlight Sorry aber es geht gerade um Diskrimierung der Hälfte der Bevölkerung, der Frauen. Dass es gerade die HSG macht und sich mit Händen und Füssen wehrt ist ein direkter Einblick in die Gedankenwelt dort. Das Bild, dass sie von Frauen haben.
      Wer mit St. Gallern und HSG insbesondere zu tun hat, z.B. als Stadtzürcherin, weiss nur zu viel darüber. Noch schlimmer wenns Richtung Appenzell geht.
    • Diavolino666 02.09.2020 11:17
      Highlight Highlight @Hoci
      "Wer mit St. Gallern und HSG insbesondere zu tun hat"
      - Du hast St. GallerINNEN vergessen!
  • Makatitom 01.09.2020 21:39
    Highlight Highlight Die SSVP-Napola braucht halt 33 bis 45 Jahre länger
    • Attilaquetzal 02.09.2020 06:52
      Highlight Highlight *Team Lesende
  • Sprachrohr 01.09.2020 21:38
    Highlight Highlight Seltsamerweise wird mit weitaus weniger Vehemenz für die breitere Verwendung von "Täterin" eingetreten und im relativ frisch reformierten Strafgesetz weiterhin durchgehend die männliche Version verwendet.

    Finde ich gut, denn diese neutralen Formen und die Aufzählung sämtlicher Geschlechter mit * ist kaum lesbar und das grammatikalische Geschlecht ist halt nicht dasselbe wie das biologische...

    ...ausser für ein paar wenige, die lieber über Gramatikscheinprobleme statt Gleichstellung diskutieren!
    • Sarkasmusdetektor 01.09.2020 22:44
      Highlight Highlight Was wäre wohl die geschlechtsneutrale Form von Täter/-in? Tuende? Tja, meine Generation wird sich an solche Begrifflichkeit wohl nicht mehr gewöhnen.
    • Hoci 01.09.2020 22:53
      Highlight Highlight Ja ich bin gegen Täterinnen. Wenn Vergewaltigungstäter zu 90% Männer sind, dann benutzt man die männliche Form.
      Und es ist völlig lächerlich von Pharmaziestudenten zu reden, wenn 70% Frauen sind.
      Nur so zur Info, slawische Sprachen sind nicht sexistisch, man verwendet die präzise Form Pharmastudentinnen und studenten zb.
    • genauleser 01.09.2020 23:23
      Highlight Highlight "Seltsamerweise" ist im Strafgesetz auch die Rede von "der Schweizer", "der Angegriffene"...
    Weitere Antworten anzeigen
  • EnnoConda 01.09.2020 21:36
    Highlight Highlight Immerhin an der HSG wird nicht sinnlos gegendert. Es ist natürlich grammatikalisch völlig inkorrekt hier mit dem Partizip Präsens zu kommen und Studenten (eingeschrieben in einen Studiengang) mit Studierenden (jemand der gerade jetzt im Moment oder halt IMMER studiert) zu ersetzen. Vielleicht würde man hier besser ein paar Unterrichtsstunden in präzise Grammatik statt in gendergerechte Phantasiedprache investieren.
  • Stinkstiefel 01.09.2020 21:35
    Highlight Highlight Ein Grossteil der HSG-Studierenden (mich eingeschlossen) interessiert sich so überhaupt rein gar nicht für das Studentenparlament, dass auch der Name den wenigsten geläufig sein dürfte.

    Die Studentenschaft tritt für die Meisten ausdrücklich dadurch in Erscheinung, dass sie während der Prüfungsphase auf dem Campus gratis Nüssli verteilen.

    Dieses Nicht-Thema ist euch tatsächlich zwei (in Zahlen: 2) Artikel wert? Ist der dritte schon in Arbeit?
    • Jong & Hässig 01.09.2020 21:44
      Highlight Highlight Soviel zum Thema „starke marke auf dem campus“ 😂
    • Ökonometriker 01.09.2020 21:51
      Highlight Highlight @Stinkstiefel: schön, dass Du Dir die HSG Studiengebühren so einfach leisten kannst. Es gibt aber auch Leute, die das nicht können. Denen hilft die SHSG.

      Auch sonst erfüllt die Organisation wichtige Aufgaben - liess mal deren Website.
    • Stinkstiefel 01.09.2020 22:07
      Highlight Highlight Mensch Ökonometriker...
      Bevor du jetzt als Externer auf die Idee kommst mir die Studentenschaft zu erklären - ich weiss was die tun. Stipendien erteilen übrigens nicht.
      Der Kommentar ist teilweise polemisch und spricht hauptsächlich die Irrelevanz des Themas an. Auf dem Campus tritt die Studentenschaft primär mit dem Logo SHSG auf. Den Namen des Studentenparlaments kennt wirklich kein Mensch.
      Also: Thema Gendern hier komplett irrelevant.
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  • Jong & Hässig 01.09.2020 21:33
    Highlight Highlight Hey Watson warum veröffentlicht ihr nun bereits einen zweiten Artikel zu diesem Thema ohne eine weitere Quelle als den tendenziösen Tagblatt-Artikel beizuziehen?
    So wie es dort beschrieben ist, lief es nicht, lasst doch mal jemanden von der HSG zu Wort kommen.

    1. Der SHSG Vorstand der sich angeblich seit 6 Jahren wehre, kann das nicht entscheiden, er kann lediglich empfehlen, der Entscheid liegt aber beim Parlament.

    2.Letzteres hat sich im vergangenen Frühling NICHT gegen eine Umbenennung ausgedrückt sondern vielmehr die rechtliche Basis für eine ordentliche Umbenennung gelegt.

    • Jong & Hässig 01.09.2020 22:15
      Highlight Highlight 3. Das Studentenparlament darf die Studentenschaft nicht ohne Weiteres umbenennen, dies darf nur nach einer Abstimmung von allen Studierenden erfolgen, dafür hätte damals aber die Zeit gefehlt, dies kann aber nach der Revision geschehen.
    • Hoci 01.09.2020 23:07
      Highlight Highlight Dann hoffen wir, dass das passiert. Trotzdem peinlich, dass es seit Jahren nicht korrigiert wurde. Das spricht für sich selber.
  • Cbd 01.09.2020 21:30
    Highlight Highlight HSG bleibt stabil.
  • SpitaloFatalo 01.09.2020 21:28
    Highlight Highlight Toller, knallhart recherchierter Artikel von watson. "Hey, die von der HSG gendern nicht, lasst uns einen riesigen Shitstorm heraufbeschwören, die HSG-Verantwortlichen sind doch sicher alles alte, weisse Männer!"
  • Stefan Sowieso 01.09.2020 21:20
    Highlight Highlight Hauptsache die Schweiz leistet sich X Lehrstühle für Gender, während es Arme und Ausgesteuerte gibt. Nobel muss die Welt zugrunde gehen. Bin ich so unreif oder kapiere ich die Prioritäten nicht?
    • Ken der Guru 02.09.2020 00:29
      Highlight Highlight X? Eine knappe handvoll (4.5) wäre aber zu wenig polemisch, klar.
    • reactor 02.09.2020 08:05
      Highlight Highlight Vielleicht etwas unreif. Also für mich stellt sich das Leben mehrdimmensional dar. Nur auf einer Pur zu fahren und auch nur die zu sehen wäre etwas traurig. Zudem würde ich behaupten, wer Armut nicht nur billig polemisch ins Spiel bringt, sich dime auseinander- und dagegen einsetzt, ist sich sicher einer intelligenten und wandelbaren Sprache bewusst. Sprache welche nur zu oft zeigt welch geistes Kind wer ist. In diesem Furum, zu diesem Thema fast schon überdeutlich erkennbar.
  • PC Principal 01.09.2020 21:19
    Highlight Highlight Rein grammatikalisch betrachtet gilt das Wort Studenten (etc) sowohl für Frauen wie auch für Männer. Ich finde das kann man so lassen. Würde man plötzlich erklären, dass die generische Pluralform nur noch für Männer gilt, dann wäre das doch ziemlich diskriminierend. Falls man unbedingt eine Änderung der Sprache will, sollte man besser das -in ganz abschaffen, so wie im Englischen. Da gibt es nur eine generische Form und keine weibliche oder männliche.
    • Ritiker K. 01.09.2020 22:32
      Highlight Highlight Student - Studenten
      Studentin - Studentinnen
      Studierenende

      Wo ist da eine Diskriminierung?

      "Beim Plural der Männer sind die Frauen nicht mehr mitgemeint."

      Ernsthaft?
    • PC Principal 01.09.2020 23:05
      Highlight Highlight @Ritiker: Es ist diskriminierend, wenn man sagt dass die generische Form jetzt plötzlich die männliche Form ist und nicht mehr für Frauen gilt.

      Teilweise ist es auch absurd: Ein Schläfer (also ein Terrorist der auf seinen Einsatz wartet) ist dann plötzlich ein Schlafender. Und statt Terrorist heisst es Terrorisierender.

      Naja, ist jetzt vielleicht nicht das beste Beispiel, aber im Sinne der Gleichberechtigungsoll das Wort Terrorist eben für Männer und Frauen gelten dürfen.
    • Ritiker K. 02.09.2020 10:03
      Highlight Highlight Es ist diskriminierend, wenn man sagt dass die generische Form jetzt plötzlich die männliche Form ist und nicht mehr für Frauen gilt.

      Hä?

      Dir ist schon bewusst, dass die generische Form identisch mit dem männlichen plural ist? es gibt nun einfach eine Form für das männliche Plural, das weibliche Plural und das neutrale Plural.

      Es gibt weiterhin eine Form geben, welche beide Geschlechter bezeichnet.

      Es soll diskriminierend sein, weil in der männlichen Form die Frauen nicht mehr mit gemeint sind, obwohl es eine Form gibt in der beide Geschlechter gemeint sind.

      Absolutes Nullargument
    Weitere Antworten anzeigen
  • Globemaster 01.09.2020 21:13
    Highlight Highlight Solange die "Gebärmutter" nicht offiziel "Gebär-Elternteil" heisst, werde ich selbst nicht auf die genderneutrale Sprache umstellen ;-)
  • Florian Zutt 01.09.2020 21:09
    Highlight Highlight Warum nicht einfach Student als Geschlechts neutrales Wort definieren? Könnte man sich die ganzen Streitereien und Spitzfindigkeiten sparen.
    • Ritiker K. 01.09.2020 22:34
      Highlight Highlight Und wie heisst dann die männliche, an einer Hochschule immatrikulierter Person. Studenter ?
    • AngelitosHE 01.09.2020 22:56
      Highlight Highlight Studente natürlich.
    • Ritiker K. 02.09.2020 11:31
      Highlight Highlight wennschon Studerpel
  • Gordon Blöd 01.09.2020 21:03
    Highlight Highlight Ein grosses OMG... Das geht mir ja sooo auf den S*** , ich kanns nicht beschreiben. btw: Den Artikel aber fand ich trotzdem interessant.
  • Elmas Lento 01.09.2020 21:02
    Highlight Highlight Selbstverständlich kostet das an der HSG etwas mehr, da müssen zuerst ein paar Berater ein hundertseitiges Papier mit den vor und Nachteilen erstellen, danach braucht es sicher ein paar Workshops um eine Lösung zu finden welche dann an vielen Sitzungen diskutiert wird bevor jemand CTRL + H (suchen und ersetzen) drückt 😉
    • ConcernedCitizen 01.09.2020 21:51
      Highlight Highlight *Beratende, nicht Berater.
    • Loe 02.09.2020 09:24
      Highlight Highlight Danke für den Ctrl+H Tipp. Dadurch hab ich bei dem Artikel wenigstens etwas Sinnvolles gelernt
  • Joseph Quimby 01.09.2020 21:00
    Highlight Highlight Student*in ist ebenso diskriminierend, da ein Individuum auf ein Studium reduziert wird. Der Begriff sollte durch studierende Persönlichkeit ersetzt werden.
    • Thomas G. 01.09.2020 21:33
      Highlight Highlight Sich ausbildendes Individuum mit selbstwertmaximierender Persönlichlichkeit bitte
    • Frank Grimes 01.09.2020 21:39
      Highlight Highlight Der ist gut😅
  • Random Striker 01.09.2020 20:56
    Highlight Highlight Bleiben wir bei der Semantik: "Studierende" ist eine Substantivierung, die eine geschlechtergerechte - und im Deutschen leider aufgrund seiner Grammatik, eine umständliche - Sprache erlaubt. Welchen Mehrwert schaffen wir denn nun hiermit, ausser, dass es Unternehmen ein einfaches Mittel gibt, um über ihre Sprachwahl "Genderwashing" betreiben können, ohne sich aber mit den wahren Ursachen mangelnder Gleichstellung zu befassen? Die HSG bringt viele erfolgreiche Absolventinnen hervor, welche sich die besten und sozial liberalsten Arbeitgeber aussuchen können, ohne dass die Wortwahl relevant wäre
  • 155West 01.09.2020 20:55
    Highlight Highlight "Der Vorstands-Präsident rechnete, dass Kosten von 180'000 Franken und ein Aufwand von 7000 Arbeitsstellen entstehen würden. Dies entsprächen 3,2 Vollzeitstellen während eines ganzen Jahres."

    Da sieht man, was man an der HSG so lernt...
    • Froggr 01.09.2020 21:44
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Vosselhof 01.09.2020 22:28
      Highlight Highlight Ich sehe das Problem viel mehr in all den Sub-Dokumenten welche geändert werden müssen (oftmals InDesign) und anschliessend neu exportieren, ablegen, hochladen, neu verlinken auf den verschiedenen Webpages + Qualitätskontrolle.
    • Thomas G. 01.09.2020 22:34
      Highlight Highlight Ja und das ging so. Logo, Briefpapier, Webseite usw. 20'000. Jedes offizielle Dokument muss umgestaltet werden. Davon gibt etwa 1000. Für jedes muss mit allem drum und dran 5 Stunden aufgewendet werden a 30 Fr Stundelohn. Sind also schon mal 5000 Stunden, weitere 150'000. Dann braucht es noch Projekleitung, weitere 2000 Stunden und 10'000 Fr.
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  • Ritter Kunibert 01.09.2020 20:53
    Highlight Highlight Verwende bei meinen Facharbeiten gezielt nur das generische Maskulin... Kosted mich meistens ca. eine halbe Note... Der Inhalt scheint nicht mehr sooo wichtig zu sein... Hauptsache richtig „gegendert“👏🏻👏🏻
    • Turrdy 01.09.2020 21:01
      Highlight Highlight Ich denke das d bei "Kosted" kostet dich auch eine halbe Note.
    • Locutus70 01.09.2020 21:04
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    • Hugo Schweizer 01.09.2020 21:09
      Highlight Highlight Voll der kleine Rebel, der Kunibert! 👏🏻
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  • Ehrenmann 01.09.2020 20:47
    Highlight Highlight Wenn das die Abwechslung zur Corona Berichterstattung ist, dann gute Nacht...
    • Hoci 01.09.2020 22:28
      Highlight Highlight Ein Ehrenmann bist du nicht. Klar betrifft dich nicht, aber Frauen als ganzes zu ignorieren ist Sexismus hoch 3
      Wir reden hier ständig von Rassismus, der praktisch nicht existiert ( im Gegensatz zur Ausländerfeindlichkeit).
      Aber die Schweiz ist berüchtigt für Sexismus. Genau so sieht er unter anderem aus.
      Zur Info, ich habe die Einführung von Genderneutral + In miterlebt. Kann dir sagen, dass es danach 90% mehr Jobangebote gab. Weil das In +Genderneutral alles im Kopf dreht, zumindest in diesem Bereich. Es gab plötzlich Jobs, die für Frauen nicht zugänglich waren, wegen dem falschen Bild im Kopf.
  • Xonic 01.09.2020 20:43
    Highlight Highlight Wemmer susch kei Problem hed...

    Studenten wäre ja auch zu simpel. 🤷‍♂️
  • bbelser 01.09.2020 20:40
    Highlight Highlight Wer hätte gedacht, dass die von der HSG so schlecht rechnen können...
  • Locutus70 01.09.2020 20:30
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    • Hugo Schweizer 01.09.2020 21:11
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • njemand 01.09.2020 21:46
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • John Steam in the snail hole 01.09.2020 20:25
    Highlight Highlight Na Gott sei Dank! Dann kann ich jetzt trotz des aufwühlenden Artikels über die untragbaren Zustände in der HSG von heute Nachmittag beruhigt schlafen gehen.
  • uejo84 01.09.2020 20:24
    Highlight Highlight Die Abgänger der HSG sind in erster Linie praxisfremd und können in der freien Marktwirschaft nicht eingesetzt werden. Da ist es mir echt egal, wie die während der Ausbildung genannt werden.
    • peterli90 01.09.2020 21:37
      Highlight Highlight Bezeichnend, Härzli und Blitze Verteilung der Watson Leserschaft (phil 1?).

      Fun fact: Was im BWL an der HSG gelehrt wird, ist ziemlich ähnlich zu BWL @ UZH etc.

      Aber wen interessiert das schon, chli bäääshe!
    • who cares? 02.09.2020 08:36
      Highlight Highlight Da hat wohl jemand das Assessment nicht bestanden...
    • PeteZahad 02.09.2020 08:43
      Highlight Highlight @peterli90 Das selbe gilt natürlich auch für BWL/VWL Abgänger anderer Universitäten 😉
  • DunkelMunkel 01.09.2020 20:16
    Highlight Highlight Was für Probleme. Es geht uns einfach zu gut.
    • ThePower 01.09.2020 23:15
      Highlight Highlight Ist schon etwas fad, dieses Thema. Reicht mir jemand die Salzstreuerin?
  • dommen 01.09.2020 20:14
    Highlight Highlight Irgendwie passt das zu diesem Laden (also der HSG meine ich)...
    • Reto Balmer 01.09.2020 21:32
      Highlight Highlight Zu Watson aber auch, extrem wichtiges Thema für zuhause an den Radioempfänger und Radioempfängerinnen...

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11 Orte in der Schweiz, an denen du dich wie in den Sommerferien am Meer fühlst

Das Meer sucht man in der Schweiz vergeblich. Aber mit schönen Orten, die pures Ferienfeeling versprechen, muss sich die Schweiz wahrlich nicht verstecken. Beispiele gefällig? Bitte schön!

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