Schweiz
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SP-Parteipraesident Christian Levrat spricht am traditionellen Drei-Koenigs-Apero, am Montag, 7. Januar 2018, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Bild: KEYSTONE

«Man wechselt nicht einfach so die Partei»: SP-Chef Levrat wirft Galladé böse Absicht vor



SP-Präsident Christian Levrat hat unwirsch auf den überraschenden Parteiwechsel der früheren Zürcher SP-Nationalrätin Chantal Galladé zu den Grünliberalen reagiert. Er wirft der Überläuferin vor, der SP unmittelbar vor den Zürcher Wahlen im März schaden zu wollen.

Chantal Gallade, SP-ZH, spricht an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 21. September 2017 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Chantal Galladé Bild: KEYSTONE

Galladé sei 15 Jahre für die SP im Nationalrat gesessen und erst letztes Jahr dank dem Einsatz der SP Winterthur in ein wichtiges Amt gewählt worden, sagte Levrat in einem am Mittwochabend veröffentlichten Tamedia-Interview. Er hätte sich von ihr eine grössere Verbundenheit mit der SP gewünscht.

Wenn jemand so lange Zeit für eine Partei ein Amt bekleide, solle man nicht bei der kleinsten Meinungsverschiedenheit alles über den Haufen werfen, sage Levrat. «Das hat mir vor Jahren mal jemand gesagt, der überhaupt nicht einverstanden mit der Politik der SP war: Man wechselt nicht einfach so seine Partei, nur weil man einmal nicht einverstanden ist», zitiert der «TagesAnzeiger».

Es gebe in Europa kaum eine linke Partei, die so breit aufgestellt sei wie die SP. Alle relevanten politischen Strömungen links der Mitte hätten in der SP ihren Platz.

Die 46-jährige Winterthurerin und frühere Nationalrätin Chantal Galladé hatte am Dienstag in einem Interview nach 30 Jahren einen Parteiwechsel zu den Grünliberalen ankündigt. Als Grund nannte sie unter anderem die Europapolitik der SP rund um das Rahmenabkommen. Ihre Ankündigung löste im Wahljahr in der SP grossen Wirbel aus.

Galladé, die Mitte Juni in Winterthur ins Vollamt als Präsidentin der Kreisschulpflege gewählt worden war, strebt laut eigenen Aussagen derzeit kein weiteres politisches Amt an. Beobachter mutmassen allerdings, dass die Pädagogin, Politikwissenschaftlerin und mehrjährige Berufsschullehrerin eine Kandidatur für den Zürcher Regierungsrat in vier Jahren plant. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bruno Meier (1) 28.02.2019 19:05
    Highlight Highlight Die Aussage von Levrat wegen Hilfe zur Wahl als Präsidentin Schulpflege ist schon klar. Hier geht es um ein Amt, welches gemäss städt. Lohnreglement entschädigt wird: vor vielen Jahren war um Veltheim ein Kampf entbrannt, 60 - 70% Stelle, damals war die Entschädigung ca. CHF 163'000 Jahr/100%. 3 Tage pro Woche arbeiten für 100'000, würde ich auch sofort machen, es braucht keine Qualifikation, man muss einfach nur gewählt werden. Nicht, dass ich Galladé die Quali abspreche, sie wird es sicher gut machen, aber dieser Aspekt darf auch nicht vergessen werden, da kann man sich gut zurück ziehen
  • IMaki 28.02.2019 12:15
    Highlight Highlight Das Niveau wird gewiss in beiden Parteien angehoben. Die SP verliert eine rechtsgedrehte Armeefreundin (siehe C.G's Begeisterung für neue Flugis) und der ehemalige Bäumle-Diener-Wahlverein gewinnt eine linksgedrehte Bürgerliche - für die nächsten Regierungsratswahlen in Kanton Züri, versteht sich.
    • sheimers 28.02.2019 13:36
      Highlight Highlight Genau so sehe ich es auch, der Übertritt ist für alle besser, ausser für Galladé selbst, denn sie wird die Unterstützung ihrer ehemaligen Wähler verlieren, und in der neuen Partei eine Fremde bleiben. Ich schätze, dass ihre politische Karriere zu Ende ist. Oder kennt ihr einen Politiker, der nach einem Parteiwechsel mehr Erfolg hatte als vorher? Meist sitzen die doch den Rest der Amtszeit ab und werden dann nicht mehr gewählt.
    • Gandalf72 28.02.2019 13:47
      Highlight Highlight Ulrich Giezendanner
    • Sophia 28.02.2019 16:18
      Highlight Highlight sheimerns, kennst du den "Fall" Heinemann?
    Weitere Antworten anzeigen
  • PC Principal 28.02.2019 12:09
    Highlight Highlight Die SP wird leider immer konservativer. Für progressiv eingestellte Linke könnte die GLP vielleicht tatsächlich eine Alternative sein.
    • dorfne 28.02.2019 14:30
      Highlight Highlight Haha, die GLP eine Partei links von der SP. Sie sind mir aber ein Lustiger!
    • Sophia 28.02.2019 16:19
      Highlight Highlight mogad, das hat PC Principal doch gar nicht behautet, oder ist für dich progressiv gleich links?
    • PC Principal 28.02.2019 16:21
      Highlight Highlight Nicht links weil die GLP eben auch wirtschaftsliberal ist. Aber die SP ist viel konservativer als die GLP.
  • dorfne 28.02.2019 10:46
    Highlight Highlight Arme GLP! Mit Gallade als Gallionsfigur wird die GLP wohl viele Stimmen an die SVP verlieren. Weil die GLP jetzt ja rot unterwandert wird. Ende Ironie.
  • tzhkuda7 28.02.2019 10:30
    Highlight Highlight Levrat muss gehen

    Er mqcht sie SP immer unsympathischer

    SP und SVP, das würde ich im Leben nie mehr wählen
    • rodolofo 28.02.2019 11:00
      Highlight Highlight Du musst die ja auch nicht wählen.
  • Gubbe 28.02.2019 10:26
    Highlight Highlight Als junger Mann zahlte ich in die Gewerkschaft ein. Dann wurde ich arbeitslos. Ich ging auf das Gewerkschaftsbüro und fragte, ob sie mir zu Arbeit verhelfen könnten. 'Du musst dich halt mehr anstrengen', war ihre Antwort. Das habe ich getan, und bin aus der Gewerkschaft ausgetreten.
    • rodolofo 28.02.2019 10:38
      Highlight Highlight Na gut, das war etwas kaltschnäuzig gesagt.
      Aber eine Gewerkschaft ist ja auch keine Arbeitsvermittlung!
      Dafür sind die RAV's zuständig.
      Also: Falsche Frage am falschen Ort und falsche Antwort auf die Frage.
      Ich würde sagen: Du und dieser Gewerkschaft-Funktionär seid quitt...
    • ingmarbergman 28.02.2019 11:41
      Highlight Highlight Du hast nicht ganz verstanden, was der Zweck einer Gewerkschaft ist. Gewerkschaften schaffen eine Verhandlungsmasse um das Ungleichgewicht zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern auszugleichen.
      Aber eine Gewerkschaft soll nicht Leuten Jobs verschaffen. Da wäre ja jeder Vetterliwirtschaft Tür und Tor geöffnet, wenn jemand einen Job bekommt, nur weil er in der Gewerkschaft ist.
    • Gubbe 28.02.2019 14:31
      Highlight Highlight rodolofo: In meinen jungen Jahren gab es noch kein RAV. Also war die Gewerkschaft meine Anlaufstelle. Es war eine Chance...
      ingmarbergman: Heute brauchst du mich nicht zu informieren. Damals war es eine Vetterliwirtschaft. Es geht mir sehr gut und ausser dem Boot habe ich alles.
  • Uglyman 28.02.2019 10:16
    Highlight Highlight Nein, das fällt niemandem leicht, es ist der letzte Akt,wenn sich eine Partei derart von den politischen Werten die man teilen und vertreten konnte, verabschiedet. Herr Levrat soll sich an der Nase nehmen und sich von den (extremen) Geistern die er rief, veranschieden.
  • Peter R. 28.02.2019 10:02
    Highlight Highlight Der SP laufen die Mitglieder davon und Levrat macht in Mitleid anstatt sich zu fragen, was die Gründe für die Abgänge sind.
    • rodolofo 28.02.2019 10:47
      Highlight Highlight Halt halt! Nur mal nicht dramatisieren!
      Frau Galladée ist nicht gleichbedeutend mit "die Mitglieder"!
      Ihr Abgang könnte aber ein Hinweis sein darauf, dass bei den SozialdemokratInnen wieder mehr "Politik mit Herz" gemacht wird, was kopflastige KarrieristInnen und OpportunistInnen verstimmen könnte, so dass sie sich zuerst unwohl fühlen und dann später die Partei wechseln.
      Da besteht aber auch die Möglichkeit, dass solche Abgänge durch ZUGÄNGE kompensiert werden, dass sich also Menschen für eine kämpferisch soziale SP begeistern können, die bisher von den "Sesselklebern" enttäuscht waren.
    • dorfne 28.02.2019 11:12
      Highlight Highlight @rodolfo. Teile Ihre Meinung. Der provokante Auftritt der Juso fordert die Mutterpartei heraus, zieht sie spürbar nach links. Wer Karriere machen will möchte nat. nicht in einen Topf mit Revoluzzer/Innen geworfen werden.
    • Sophia 28.02.2019 16:50
      Highlight Highlight Junge haben das Recht auf extreme Meinungen. Die Juso hält sich an das von Ihnen mitgestaltete Parteiprogamm, worin der EU Beitritt ein Ziel ist. Levrat vertritt beim Rahmenabkommen die kurzsichtige Gewerkschaftssicht, welche die Löhne höher einschätzt als die Arbeitstellen. Es ist doch so: Zuerst die Arbeit, dann der Lohn! Ausserdem dürfte doch klar sein, dass ein EU-Beitritt auch Anpassung bedeutet. Ich halte die Politik Levrats hier für nicht logisch, aber trete ich deswegen aus der Partei aus? Nur Rechte haben eine Führerpartei, weil die gerne geführt werden und nicht selbst denken wollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hein Doof 28.02.2019 09:50
    Highlight Highlight Die SP ist eigentlich unwählbar geworden, aber was sind die Alternativen?

    Die Grünen sind ähnlich wie die SP, einfach etwas Grüner

    Die GLP ist die SVP im grünen Gewand
    Die FDP ist die SVP im wirtschaftlicheren Gewand
    Die SVP ist die SVP..
    • Safster 28.02.2019 10:16
      Highlight Highlight Kennsch smartvote?
    • Hein Doof 28.02.2019 10:22
      Highlight Highlight Jep kenne ich. Da kommt kaum ein Politiker mit mehr als 50% Zustimmung bei mir als Ergebnis.
    • rodolofo 01.03.2019 12:04
      Highlight Highlight @ Hein Doof
      Ja, dann musst Du wohl in den sauren Apfel beissen und selber kandidieren!
      Wäre ja auch ein Jammer, wenn Einer, der so gut ist, wie Du, der Politik nicht den Stempel aufdrücken würde, nach dem Prinzip "Meinsch eigentlich, ich miechi daas gäärn? Aber Öppert mues es jao mache!"
    Weitere Antworten anzeigen
  • hansdampfinallengassen 28.02.2019 09:46
    Highlight Highlight Herr Levrat, der good father der Moral.
    Doch Herr Levrat, es ist ganz einfach. Austritt bestätigen und und eintreten in die nächste Partei. Et voilà.

    Die SP mit ihren internen Positionskämpfen und den unzähligen Partikularinteressen ihrer Mitglieder,war auch der Grund meines Austritts.
    • rodolofo 28.02.2019 10:24
      Highlight Highlight Und jetzt?
      Bist Du in einer anderen Partei?
      Und wenn ja: Ist es da besser?
    • hansdampfinallengassen 28.02.2019 10:34
      Highlight Highlight Rodolfo@ ich mag es wenn in Systemen unterschiedliche Meinungen gibt und diese das Spektrum der Meinungsvielfalt erhöht. Die Spannweite der SP ist meines Erachtens zu wenig auf Breite ausgelegt. Und nein, bin politisch aktiv aber parteilos.
    • rodolofo 28.02.2019 10:57
      Highlight Highlight Und warum wird mein Nachfragen geblitzt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • koks 28.02.2019 09:37
    Highlight Highlight Die SP hat sich halt von den Büezern und Geringverdienern abgewandt. Primär noch da für Staatsangestellte und weibliche gutbetuchte Akademikerinnen. Der Niedergang ist so vorprogrammiert, wie in ganz Europa übrigens.

    Ps. Der Geringverdiener fragt sich derweil, wer ihn eigentlich noch vertritt in der Politik und weshalb alle Parteien von links bis rechts nur noch die Reichen vertreten wollen.
    • Hernd Böcke 28.02.2019 10:01
      Highlight Highlight "Der Niedergang ist so vorprogrammiert, wie in ganz Europa übrigens." - Nein, bei der SPS eben nicht! Dies weil der Gewerkschaftliche / Linke Flügel in der Partei stark ist und dieser Politik für Arbeiter und Einkommensschwache macht. Die Sozialdemokraten verlieren in den Staaten, in denen sie in die politische Mitte gerückt sind (oder neoliberale Programme durchsetzten; der aktivierende Sozialstaat von Schröder lässt grüssen).

      Als Mitglied der Partei bedauere ich jedoch der Abgang von Galladé, weil Unstimmigkeiten Diskussionen fördern, das wirkt sich positiv auf eine Partei aus.
    • dorfne 28.02.2019 10:08
      Highlight Highlight Die SP kämpft aktuell für den Lohnschutz, für den Vaterschaftsurlaub, zusamme für ein CO2-Gesetz, gegen Rentenkürungen, gegen Waffenexporte an kriegsführende Länder usw. Sie kämpfte auch gegen die USRIII. Viele SP-Anliegen scheitern an der Mehrheit von FDP/SVP. Und wenn Sie Im Herbst z.B. SVP wählen, werden die Geringverdiener garantiert verlieren.
    • rodolofo 28.02.2019 10:23
      Highlight Highlight Gehörst Du etwa auch zu diesen Frauen-Hassern, die in ihren Verschwörungstheorien davon ausgehen, dass Frauen die Sexualität anwenden, damit sie arme Männer nach belieben aushungern, demütigen und manipulieren können, damit sie ihre Ziele erreichen?
      Siehe Tages Anzeiger von heute:
      "Frauenfeinde unter sich"
      Im Internet breitet sich eine gefährliche Bewegung aus: die "Incels".
      Ich finde den Artikel psychologisch interessant, weil er aufzeigt, wie sich Gewalt-Täter als Opfer inszenieren und sich so die Legitimation für ihre Gewalttaten selber kreieren.
      Der männliche Geringverdiener also...
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 28.02.2019 09:21
    Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass alle Kommentatoren hier erfolgreiche Unternehmer sind, die den Staat nicht brauchen, weder bei Arbeitslosigkeit, noch bei Krankheit, Unfall, auch nicht im Alter. Drum versteh ich nicht, wie man gegen eine Partei sein kann die für einen gerechten Sozialstaat eintritt und für Lohnschutz. Ihr glaubt doch nicht allen ernstes, dass FDP/SVP/GLP für tiefere Mieten kämpfen? Ohne Linke und Gewerkschaften wäre der Wohlstand in unserem Land nicht so breit verteilt wie er es heute noch ist.
    • Reto32 28.02.2019 09:32
      Highlight Highlight Das sich die Linke für tiefere Mieten einsetzt, haben wir beim letzten Abstimmungssonntag alle gesehen.
    • Safster 28.02.2019 10:22
      Highlight Highlight Ausnahmsweise einverstanden, mogad. Die Frage ist hier aber eher, wie offen ist man für Argumente und andere Positionen. Und da scheint der Meinungsbildungsprozess bei der glp halt deutlich offener zu sein als bei der SP. Da herrscht dann auch nicht Meinungsstalinismus, wenn mal jemand die Seite wechselt.
    • wasylon 28.02.2019 10:31
      Highlight Highlight Was die Linken unter tiefere Mieten verstehen zeigte die Stadt Bern.
      Jeder zweite Mieter einer vergünstigten städtischen Wohnung profitierte von Mietreduktionen, die ihm nicht zustanden. Entweder weil sie zu viel verdienten, zu viel Vermögen besassen oder nicht in der Stadt angemeldet waren.


      Vermietet wurden solche Wohnungen natürlich an Parteifreunde, Beamte, Künstler und Jounalisten. Klientelpolitik vom feinsten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sandro Lightwood 28.02.2019 09:17
    Highlight Highlight «Man wechselt nicht einfach so die Partei», richtig Levrat, denk mal darüber nach.
    • dorfne 28.02.2019 09:28
      Highlight Highlight Dann darf ich Ihnen auch was zum Überlegen geben: Haben Sie sich schon gefragt für welche Inhalte die GLP steht und für welche die SP? Das was die SP von der GLP unterscheidet hat Gallade verlassen und nicht in erster Linie die Partei.
  • dorfne 28.02.2019 09:14
    Highlight Highlight Wer wie Gallade in eine Partei übertritt, die z.B. für die räuberische USRIII war und gegen die Zweitwohnungsinitiative hat sich von seinem sozialen Engagement abgewandt. Gallade kann nun gemeinsam mit Moser und Co. von der GLP die SP im SVP-Stil anklagend als "die Linke", sprich den politischen Gegner ansprechen.
    • koks 28.02.2019 09:39
      Highlight Highlight @mogad, "gegen die Zweitwohnungsinitiative"... ich erinnere dich daran, dass vor der abstimmung auch bekannte sp-politikerinnen noch schnell ihre zweitwohnungen gekauft haben (und die medien habens erfahren). gegen die zweitwohnungen waren wohl bloss die, die sich nie welche werden kaufen können.
    • dorfne 28.02.2019 10:13
      Highlight Highlight @koks. Stimmt. Mich interessiert aber wofür die Partei einsteht, wenn Entscheidungen anstehen. Ich selber mache keine Partei verantwortlich für das Fehlverhalten einzelner Mitglieder.
  • wasps 28.02.2019 08:59
    Highlight Highlight Man könnte die ganze Sache ja auch sportlich nehmen.
  • rodolofo 28.02.2019 08:34
    Highlight Highlight Gerade "die Linken" sollten doch für "Offene Zweierbeziehungen" sein, oder? ;)
    Aber solche Utopien sind in der Realität meist schwer zu verwirklichen.
    Da kommt es zu Eifersucht, Machtspielchen, Rivalität, Missgunst, Intrigen, Unverträglichkeiten, und so weiter.
    Fazit: Auch SozialdemokratInnen sind Menschen.
  • Der Rückbauer 28.02.2019 08:30
    Highlight Highlight Passt Galladé zur GLP? Weshalb nicht zu den Grünen? Vielleicht hat sie doch nur ihre eigene Karriere im Blick.
  • Patrick Bender 28.02.2019 08:30
    Highlight Highlight Die einen SP Politiker sorgen sich um die Wähler, die anderen fragen sich "welche Wähler?" 😂 😂
  • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 28.02.2019 08:25
    Highlight Highlight Wenn ihr Wirtschaftsfreundlichkeit und Europa wichtiger sind als soziale Aspekte, dann soll sie doch gehen
    • inmi 28.02.2019 08:57
      Highlight Highlight Alldie "sozialen Aspekte" werden von der "pöhsen" Wirtschaft finanziert.

      Keine Wirtschaft, kein Sozialstaat
    • dorfne 28.02.2019 10:16
      Highlight Highlight @inmi. Keine Arbeitnehmer, keine Wirtschaft. Keine konsumierenden Arbeitnehmer, keine Wirtschaft.
  • MaskedGaijin 28.02.2019 08:19
    Highlight Highlight "Es gebe in Europa kaum eine linke Partei, die so breit aufgestellt sei wie die SP." Es gibt in Europa auch kaum eine Sozialdemokratische Partei die so links ist wie die SP.
    • dorfne 28.02.2019 10:17
      Highlight Highlight Ist links für Sie ein Schimpfwort? Für mich heisst links sozial.
    • inmi 28.02.2019 20:10
      Highlight Highlight @mogad

      Schön wenn die Welt so simpel ist. Zu links ist eben nicht sozial wenn man sich Venezuela und all die anderen gescheiterten sozialistischen Experimente anschaut, die in Hunger und Tod geendet sind.
  • WolfCayne 28.02.2019 08:11
    Highlight Highlight Ich überlege mir schon länger der SP beizutreten, aber wenn lebenslänglich erwartet wird tönt das eher nach Knast.
    • pun 28.02.2019 09:47
      Highlight Highlight @Wolf: 😆
      Keine Sorge, auch wenn jetzt viele Sozis beleidigte Leberwürste sind, ist Freiheitliebe doch ein grosser Grundkonsens.
      Wenn du nicht vor hast, die Unterstützung der vielen engagierten Mitglieder auszunutzen, um zu einem gut bezahlten Pöstli zu kommen und dann ebendiesen Mitgliedern den Rücken zuzukehren, wirst du auch nicht öffentlich gefleischwolft. 😜
    • ands 28.02.2019 10:16
      Highlight Highlight Ich glaube, dass du dir keine Sorgen machen musst, solange du nicht als Berufspolitiker ein gut bezahltes Amt innehast.
    • dorfne 28.02.2019 10:19
      Highlight Highlight Wie Sie sehen ist Gallade dem "Knast" ganz leicht entkommen. Wahrscheinlich per E-Mail und fertig.
  • dave1771 28.02.2019 08:06
    Highlight Highlight get over it
  • Yogi Bär 28.02.2019 07:37
    Highlight Highlight Wenn man sich mit einer Partei nicht mehr identifizieren kann? Ist ein Austritt oder Wechsel angebracht!
    • dorfne 28.02.2019 10:26
      Highlight Highlight Die Frau verdankt der SP ihren Aufstieg. Das Wahlbarometer zeigt für die SP Verluste an und für die GLP Zugewinne. Wer weiter Karriere machen will, schlägt sich auf die Seite des Stärkeren. Und fischt dann gleich noch Stimmen im rechten Lager ab.
    • Yogi Bär 28.02.2019 10:36
      Highlight Highlight mogad wenn die Ansichten nicht mehr korrespondieren ist ein Wechsel angebracht, dies funktioniert auch in der Privatwirtschaft. Weshalb sollte dies nicht in der Politik funktionieren?
    • dorfne 28.02.2019 10:43
      Highlight Highlight @Yogi Bär. Dem kann ich nicht widersprechen
  • Walter Sahli 28.02.2019 07:22
    Highlight Highlight Zwischen den Zeilen hat Galladé ziemlich deutlich gesagt, dass sie die Partei in erster Linie wegen den Köpfen wechselt. An der Basis mag die SP politisch schon breit sein, aber je weiter rauf man kommt, desto enger und dogmatischer wird's. Was mich in Anbetracht der Tatsache, dass zahlreiche SP Exponenten an einem Fuss immer noch die JUSO Kinderschuhe tragen, nicht erstaunt.
  • Cédric Wermutstropfen 28.02.2019 07:20
    Highlight Highlight Der SP-Übervater ist wieder einmal in ein Fettnäpfchen getreten, nichts neues also. Wem soll diese Schmährede auf Galladé etwas bringen?
  • Me, my shelf and I 28.02.2019 07:08
    Highlight Highlight Ich verstehe meinen Parteipräsi da nicht so ganz...
    Ich persönlich bin froh, dass Frau Galladé eine Partei gefunden hat, die besser zu ihr passt. Ich hoffe sie wird glücklich in der GLP.
  • Sapere Aude 28.02.2019 07:02
    Highlight Highlight Mit dieser Haltung wird die SP bei den Wahlen verlieren. Linksprogressive haben schon lange Mühe damit, dass die Partei einen links - konservativen Kurs fährt und die sozialliberale Seite vernachlässigt. Durch den Übertritt von Galladé kann die GLP ihr Profil schärfen. Kann also gut sein, dass sich manche Links-Progressive, die früher aus Ermangelung an Alternative die SVP gewählt haben, nächste Wahlen GLP einwerfen. Ich werde mir zumindest die Kandidaten der GLP genauer anschauen.
    • Piwi 28.02.2019 07:20
      Highlight Highlight "die SP gewählt haben" war wohl gemeint, nehme ich an.
    • Sapere Aude 28.02.2019 07:30
      Highlight Highlight Natürlich - ein freudscher Verschreiber in Anbetracht des in der Sozialdemokratie erstarkenden Konservatismus. Da sehe ich trotz anderer Vorzeichen durchaus Parallelen zur Volkspartei.
    • Hernd Böcke 28.02.2019 10:06
      Highlight Highlight @Sapere Aude: Magst du mir den 'konservativen Kurs' beschreiben?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Troll Mc Clur formerly known as Harvey Dent 28.02.2019 06:34
    Highlight Highlight Die Aussage Levrats zeigt doch, dass linksliberale Positionen in der imm konservativeren SP je länger je weniger Platz finden. Verstehe Gallade nur zu gut. Der Funicello-Flügel scheint den Ausrichtungskampf für sich entschieden zu haben. Wie andersdenkende behandelt werden, hat man am Beispiele Mario Fehrs ja bereits gesehen. Schade liebe SP, aber es scheint als verabschiedet ihr Euch vom konstruktiven Pragmatismus und macht Polpolitik für wenige statt alle. Vielleicht müsste der Einfluss der Juso gebremst eingeschränkt werden? Da orte ich das Gift, dass die SP zersetzt.
    • dorfne 28.02.2019 10:33
      Highlight Highlight Die Sache hat einen Haken: Die GLP ist keine linksliberale Partei. Die ist klar Mitte-rechts, wenn auch kompromissbereiter und grüner als die SVP. immerhin verharmlost die GLP den Klimawandel nicht.
    • Chanich das ändere? 28.02.2019 13:39
      Highlight Highlight @mogad
      Das ist jetzt schon der X Kommentar von Ihnen zu diesem Artikel (bei welchem es eigentlich um die Reaktion von SP-Levrat geht), um stets ihr Missfallen gegenüber der GLP auszudrücken.
      Jedoch habe ich bisher keinen einzigen konkreten Punkt gelesen, welchen Sie der GLP anlasten, was ja auch mal interessant wär, aber ist hier nicht Thema.

      Ich empfehle Ihnen, um (was wohl Ihre eigentliche Absicht ist?) die SP zu verteidigen, besser die Vorzüge der SP hervorzuheben - denn nur das macht eine Partei stärker. Schlechtreden von Konkurrenten ist kein Argument und bloss ein Zeichen von Schwäche.
    • dorfne 28.02.2019 14:41
      Highlight Highlight Doch das tue ich. Offenbar haben Sie meine Kommentare nur gezählt und nicht gelesen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 28.02.2019 06:31
    Highlight Highlight Für die Linke war Abtrünnigkeit schon immer ein Problem.
    • Weltruumelefant 28.02.2019 07:09
      Highlight Highlight Ah stimmt und für die Rechten ja nicht... *hust* Evelyne Widmer Schlumpf *hust*
    • Walter Sahli 28.02.2019 07:14
      Highlight Highlight Das hat wenig mit der politischen Ausrichtung zu tun, sondern ist eine Frage der Verbissenheit. Siehe Nestbeschmutzervorwürfe und halbe Bundesratsgeschichten innerhalb der SVP.
    • Yogi Bär 28.02.2019 07:38
      Highlight Highlight Toerpe zwerg auch die SVP geht mit ihren Abtrünnigen nicht zimperlich um!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kramer 28.02.2019 06:19
    Highlight Highlight Die SP besteht momentan aus einem Haufen Einzelkämpfer, die sich um ein Stück von einem kleiner werdenden Kuchen balgen.
    • dorfne 28.02.2019 09:04
      Highlight Highlight Je nach dem, wo Sie politisch stehen, sehen Sie die SP-Politiker als Einzelkämpfer um ein Stück vom Kuchen. Ich sehe in den SP-Politikern Kämpfer für soziale Gerechtigkeit, für anständige Löhne, Renten und Fürsorgeleistungen, Kämpfer für die Rechte der Mieter usw.. Das ist bitternötig in Zeiten des globalen Neoliberalismus, des Klimawandels und menschenverachtenden Kriegen.
  • Le Tintin 28.02.2019 06:05
    Highlight Highlight Hat er den Shuss vor den Bug nicht gehört. Dieses Verhalten wirkt borniert.
  • Watson - die Weltwoche der SP 28.02.2019 05:54
    Highlight Highlight «Man wechselt nicht einfach so die Partei»
    Vielleicht etwas für den Sektenblog?
    • dorfne 28.02.2019 10:36
      Highlight Highlight Definieren Sie bitte Sekte. WelchevVoraussetzungen müssen erfüllt sein, um Sekte zu sein?
    • wasylon 28.02.2019 12:09
      Highlight Highlight @mogad
      Eine Sekte eine Gruppierung einer bestimmten politischen, philosophischen oder religiösen Überzeugung, deren Anhänger Ihre Gesinnung als das einzig Wahre betrachten. (Sozalismus)

      Der Kontakt zu Außenstehenden, zum Beispiel zu Ihren Freunden, wird oft als kritisch angesehen oder verboten. ( die Freundschaft Rickli/Gallade siehst du ja schon kritisch)
    • dorfne 28.02.2019 14:27
      Highlight Highlight @wasylon. Da haben Sie sich aber schön was zurechtgebogen. Die SP eine Sekte! Dabei ist z.B. die SVP bekannt dafür die Fraktionsmitglieder bis aufs WC zu verfolgen, um sie auf Kurs zu trimmen.
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  • wasihrnichtsagt 28.02.2019 05:48
    Highlight Highlight «Man wechselt nicht einfach so die Partei» Mi diesem Satz disqualifiziert sich SP-Chef Levrat und zeigt, dass die SP noch immer nicht gelernt hat sich selbst zu reflektieren... schade...
    • #StopptDenKurvenFetischismus 28.02.2019 06:32
      Highlight Highlight Der Satz ist eher ein Indiz dafür, dass jeder darin sieht, was er sehen will.
    • Yann Wermuth 28.02.2019 09:00
      Highlight Highlight Du bist ein lustiger witzkobold :) bist du sp mitglied und weisst wie intern diskutiert und reflektiert wird? Eben... dann zum wechsel: jede sp vertreterin in einem amt ist nur dort weil ganz viele tolle leute freiwillige arbeit leisten. Die sp hat keine konternmillionen für wahlkämpfe, nur menschen. Solche haben auch galladé geholfen dort zu sein, wo sie jetzt ist und das ist schon nicht ganz so ok diesen menschen gegenüber - vor allem weil ihre meinung in der sp durchaus platz hat.
    • dorfne 28.02.2019 09:32
      Highlight Highlight Was gefällt Ihnen nicht an der Partei, ausser dass sie eine andere Politik als FDP/SVP und GLP vertritt?
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  • Spooky 28.02.2019 05:35
    Highlight Highlight Frau Galladé ist Beamtin.
    Sie arbeitet in einer geschützten Werkstatt.
    Also ist ihr der Lohnschutz egal.

«Der Bundesrat hat genau das geliefert, was es braucht. Nicht so wie Trump»

Es ist das grösste Massnahmen-Paket für die Schweizer Wirtschaft aller Zeiten. Und es kommt noch dazu gut an. Vier Politiker und ein Wirtschaftshistoriker kommentieren das, was der Bundesrat beschlossen hat.

Was wurde nicht alles gefordert: Kurzarbeit für alle, einfachere Kredite für Unternehmen, keine Zinsen bei den Steuerrechnungen. Und gekommen ist fast alles. Der Bundesrat hat am Freitag ein riesiges Massnahmenpaket beschlossen, um der kriselnden Schweizer Wirtschaft zu helfen.

watson hörte sich kurz nach der Pressekonferenz bei den Politikerinnen und Politikern um, die Stunden zuvor ihre Forderungen an den Bundesrat stellen konnten. Die Antworten waren durchgehend positiv.

Jacqueline Badran, …

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