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Toni Brunner, Praesident SVP Schweiz, links, und Peter Keller, Nationalrat SVP, rechts, posieren, anlaesslich der Nominationsversammlung der SVP Nidwalden, am Freitag, 27. Maerz 2015, in Hergiswil. Peter Keller soll im Herbst bei den eidgenoessischen Wahlen fuer eine weitere Amtszeit kandidieren. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Haben gut Lachen Toni Brunner (l.) und Peter Keller: Laut den von der «Tagesschau» von SRF am Dienstag publizierten Zahlen käme die SVP auf einen Wähleranteil von 29.9 Prozent. Das sind 0.5 Prozentpunkte mehr als bei den Wahlen 2015. Bild: KEYSTONE

Würden wir jetzt wählen, wären SVP und FDP noch stärker als 2015



Würden in diesen Tagen nationale Wahlen stattfinden, würde der Rechtsrutsch noch stärker ausfallen als bei den letzten Wahlen vor einem Jahr. Zu diesem Schluss kommt das Forschungsinstitut gfs.bern aufgrund von 19 seit Oktober 2015 ausgewerteten Umfragen.

Laut den von der «Tagesschau» von SRF am Dienstag publizierten Zahlen käme die SVP auf einen Wähleranteil von 29.9 Prozent. Das sind 0.5 Prozentpunkte mehr als bei den Wahlen vom 18. Oktober 2015. Bei den letztjährigen Wahlen hatte die SVP 2.8 Prozentpunkte zugelegt und war damit die grosse Siegerin gewesen.

Petra Goessi, gauche, presidente du PLR Suisse et le President de la Confederation Johann Schneider-Ammann, droite, votent a main levee lors de l'assemblee des delegues des Liberaux-Radicaux, PLR, Suisse ce samedi 1er octobre 2016 a Montreux. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Auch die FDP würde gemäss den Auswertungen des Forschungsinstituts gfs.bern um 0.3 Prozentpunkte zulegen.  Bild: KEYSTONE

Die FDP käme gemäss heutigem Stand auf 16.7 Prozent, das sind 0.3 Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr. Am 18. Oktober 2015 hatte die FDP mit einem Gewinn von 1.3 Prozentpunkten ebenfalls zu den Wahlgewinnern gehört.

Gleich wie die SVP könnten sich auch die Grünen über einen Zuwachs von 0.5 Prozentpunkten freuen. Sie kämen damit auf 7.6 Prozent, nachdem sie vor einem Jahr einen Verlust von 1.3 Prozent gegenüber 2011 hinnehmen mussten.

Den anteilsmässig grössten Schritt nach vorne würde die GLP mit einem Plus von 1.0 Prozent machen. Die Partei würde demnach eine Parteistärke von 5.6 Prozent aufweisen und den Verlust von 0.8 Prozent gegenüber 2011 mehr als gutmachen.

Auf der Verliererseite würde vor allem die CVP dastehen, die eine Einbusse von 1.1 Prozentpunkten hinnehmen müsste und noch auf 10.5 Prozent käme. Schon 2015 hatte die CVP 0.7 Prozentpunkte verloren.

Eine Ruebe mit einem CVP Logo liegt als Werbegeschenk bereit an der Delegiertenversammlung der CVP in Brugg am Samstag, 25. April 2015. (KEYSTONE/Walter Bieri )

Haben zu wenig Biss: Die CVP gehört laut der Umfrage zu den Verlierern.  Bild: KEYSTONE

Bei der SP würde sich der Verlust von 0.1 Prozentpunkten im Rahmen halten. Die Partei wäre dann wie 2011 wieder bei 18.7 Prozent. Die BDP müsste einen Verlust von 0.6 Prozent in Kauf nehmen und würde noch 3.5 Prozent erreichen. Bei den letztjährigen Wahlen hatte die BDP bereits 1.3 Prozentpunkte verloren.

Einen Testlauf erleben diese neusten Erkenntnisse bereits am kommenden Wochenende, wenn in den Kantonen Aargau und Basel-Stadt kantonale Gesamterneuerungswahlen anstehen. (sda/hot)

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