Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

SP-Chef Levrat zur Sexismus-Debatte: «Tamara Funiciello wird massiv bedroht»

SP-Präsident Christian Levrat erklärt im Interview mit der «Schweiz am Wochenende» wieso Sexismus zu Gewalt führt und wie die Diskussion darüber entgleiste.

25.08.18, 07:26

Daniel Fuchs und Doris Kleck / Schweiz am Wochenende



Eigentlich hätte SP-Präsident Christian Levrat am Donnerstag für seinen ältesten Sohn kochen sollen. Daraus wurde nichts. Dem Freiburger Ständerat und Vater dreier Kinder war es wichtiger, sich zur Gewalt an Frauen zu äussern. Wir trafen uns in Levrats Heimat Bulle, im Restaurant Hotel de Ville. Sein Sohn stiess später dazu – und so kam es doch noch zum gemeinsamen Mittagessen.

Herr Levrat, Gewalt an Frauen geht deutlich öfter von Ausländern als von Schweizern aus. Hat die SP ein Problem mit diesen Fakten?

Christian Levrat: Nein, es gibt effektiv eine Übervertretung der Ausländer. Die Frage ist jedoch, spielt die Nationalität wirklich eine Rolle oder soll man bei jenen Charakteristika ansetzen, die relevant sind?

Was meinen Sie damit?

Die relevanten Merkmale sind das Alter, das soziale Umfeld und die erlebten Gewaltepisoden in der Vergangenheit. Schaut man sich deren Einfluss an, fällt jenes der Nationalität weg.

Das Communiqué Ihrer Partei nach den brutalen Attacken auf Frauen in Genf und Zürich rückt etwas anderes ins Zentrum. «Es ist nicht die soziale Schicht, es ist nicht die Herkunft, es ist das Geschlecht. Und das ist männlich», steht darin.

In drei Vierteln der Fälle häuslicher Gewalt sind die Täter männlich. Beim Total der schweren Gewaltdelikte liegt der Männeranteil sogar bei 93 Prozent. Das heisst, dass es ein Problem ist, wie die Männer sozialisiert werden oder wie das Gleichstellungsverhältnis geregelt ist.

Die SP unternimmt alles, damit Ausländer nicht unter Generalverdacht geraten. Nun sind es die Männer.

Wir sagen ja nicht, alle Männer seien gewalttätig. Das wäre genauso falsch, wie alle Ausländer unter Generalverdacht zu stellen. Ich plädiere für Sachlichkeit in dieser Debatte. 1998 war ich Chef des Rechtsdiensts der Flüchtlingshilfe. Damals entbrannte die Diskussion über kriminelle Asylsuchende. Diese Diskussion haben wir erst in den Griff bekommen, als wir alle Statistiken auf den Tisch legten und diese auch studierten. Dasselbe wäre auch in der Debatte um Gewalt an Frauen dringend nötig.

Die Statistik zeigt eben deutlich: Ausländer werden häufiger gewalttätig. Worin liegt das Problem?

Dass man die Verantwortung abschiebt, indem man so tut, als wäre Gewalt gegen Frauen ein importiertes Problem, was schlicht nicht stimmt. Und dass es etwa bei der häuslichen Gewalt eine Dunkelziffer von rund 80 Prozent gibt. In diesem Bereich kommt es zu nur ganz selten zu Verurteilungen und die grosse Mehrheit der Delikte gelangt gar nie zur Anzeige. Verlässliche Daten würden eine akzeptable Debatte ermöglichen. Ich bin geradezu schockiert, wie diese in den letzten beiden Wochen verlief.

Inwiefern?

Schauen Sie sich die Chronologie an: Den Beginn markiert diese Prügelattacke auf Frauen in Genf. Danach demonstrieren mutige Frauen in der gesamten Schweiz gegen die Gewalt an Frauen und versuchen, die Hintergründe zu diskutieren. Dann aber werden die Geschehnisse in Richtung einer Ausländerdebatte gelenkt, das Ganze gipfelt in einer Hetzkampagne gegen die Juso-Chefin Tamara Funiciello. Sogar ihre Handynummer wird veröffentlicht (in einer Karikatur der «Schaffhauser Nachrichten», Anm. der Redaktion). Nun wird Tamara Funiciello massiv bedroht, was die Partei letztlich zu Massnahmen bewog, um ihre Sicherheit zu garantieren.

Braucht Frau Funiciello Polizeischutz?

Nein, sie steht aber in engem Kontakt mit der Polizei. Wir haben auch eine Anzeige eingereicht. Zu den Massnahmen will ich mich nicht weiter äussern.

Die Juso wollen ein allfälliges Referendum gegen den AHV-Steuer-Deal unterstützen. Haben Sie zu wenig aus dem Abstimmungserfolg bei der Unternehmenssteuerreform III gemacht?

Um etwas zu erreichen, brauchen wir Mehrheiten. Das Ergebnisist aus meiner Sicht klar positiv: Wir erhöhen die Dividendenbesteuerung auf Bundesebene, wir schliessen einige der Steuerschlupflöcher, die bei der USR III noch vorgesehen waren, und wir bekommen 2 Milliarden für die AHV.

Haben Sie ein Problem mit den Juso?

Nein, aber wir haben einen Meinungsunterschied in zwei zentralen Fragen. Auch in der Basis gibt es unterschiedliche Meinungen zum AHV-Steuer-Deal. Deshalb haben wir am 29. September eine ausserordentliche Delegiertenversammlung einberufen. Die Gegner der Vorlage klammern die Realität aus. Sie sind gegen den internationalen Steuerwettbewerb. Ich auch. Nur: Es gibt ihn nun einmal. Und die Vorlage führt klar zu einer Eindämmung. (dfu/dk)

Auslöser war eine Äusserung Funiciellos über den Popsong «079» des Berner Duos Lo und Leduc. In den Augen der Juso-Chefin ist der Songtext sexistisch. Erklären Sie uns bitte, inwiefern Sexismus zu Gewalt führt.

Zum Song äussere ich mich nicht, anhand der Angriffe auf Tamara Funiciello erkläre ich es aber gerne. Wir alle erhalten manchmal Drohungen. Bei Frauen wie Tamara Funiciello aber wird punkto Härte, Boshaftigkeit und Heftigkeit ein Ausmass erreicht, das nicht mehr akzeptabel ist. Es gibt innerhalb der Gesellschaft Gruppen, die Frauen als nicht gleichwertig betrachten. Alle Ungleichheiten, die wir dulden, nähren dieses Bild. Es geht dabei um Löhne oder Untervertretung in den Chefetagen. Auch wenn das nicht automatisch dazu führt, dass Frauen geschlagen werden, ist es doch der Rahmen, der so etwas ermöglicht.An den Gleichstellungsfragen müssen wir deshalb arbeiten.

Sie glauben, dass Machos in einer Gesellschaft, in der Frauen und Männer ungleich behandelt werden, eher Gewalt gegen Frauen anwenden?

Das ist ein Faktor, bestimmt. Umgekehrt bin ich davon überzeugt, dass es in einer Gesellschaft mit Gleichheit zwischen den Geschlechtern zu weniger Gewalt an Frauen kommt.

Noch einmal zum Inhalt des «079»-Songs: Wenn ein Mann ein Leben lang versucht, an die Nummer einer Frau zu kommen, und bei seinem Unterfangen schliesslich sogar stirbt, handelt es sich dabei um Stalking oder schlicht unglückliche Liebe?

Mein Punkt ist: Die einen betrachten das als sexistisch, andere nicht. Warum die eine Haltung einen derartigen Shitstorm auslösen muss, ist mir schleierhaft.

Sie meldeten sich bei uns und boten an, über das Thema zu sprechen. Bislang prägten Frauen die Debatte. Verhalten nicht gerade Sie sich machohaft, wenn Sie nach zwei Wochen Debatte nun ein paar Dinge klarstellen wollen? Können das Frauen nicht?

Ich habe mir diese Frage auch gestellt. Ich möchte tatsächlich ein paar Sachen klarstellen, aber in Bezug auf die üble Kampagne, die geführt wurde. Und vor allem möchte ich, dass sich auch Männer äussern. Wir dürfen nicht so tun, als betreffe uns die Gewalt an Frauen nicht. Bei einer so wichtigen Frage darf sich nicht die Hälfte der Bevölkerung der Debatte verweigern.

Sie sind schockiert über die Debatte. Die Wogen gingen doch hoch, weil sich die SP Frauen so schwer mit dem Ausländerthema taten.

Es mag sein, dass patriarchale Strukturen in gewissen ausländischen Milieus einen Einfluss haben. Ich möchte aber daran erinnern, dass die Schweiz ebenfalls lange Zeit nicht besonders gut dastand. Erst 1971 wurde das Frauenstimmrecht eingeführt und bis 1990 war die Vergewaltigung in der Ehe nicht strafbar.

Wir schreiben das Jahr 2018.

Natürlich, aber so lange ist das noch nicht her. Und es zeigt vor allem, dass die Gesellschaft eine Entwicklung durchgemacht hat und dass sie sich weiterentwickeln muss und kann. Dass gewisse Kreise die Debatte auf das Ausländerthema lenken, zeigt, dass es ihnen nicht wohl ist, über Gewalt gegen Frauen zu sprechen.

Der SP ist es ebenso unwohl, über Ausländerkriminalität zu sprechen.

Um das mal festzuhalten: Ohne SP und ohne SP Frauen hätte es gar nie eine Debatte gegeben. Die SP Frauen haben sich sämtlichen Diskussionen gestellt. Einzig an einem tendenziösen Streitgespräch des «Blicks» wollten sie nicht teilnehmen.

Der Diskussion über Ausländerkriminalität verwehrt sich die SP sehr wohl. Kein Wort davon steht im SP-Communiqué. Weshalb?

Weil es uns mit unserem 5-Punkte-Plan um den Schutz der Opfer geht. Wir fordern beispielsweise eine Kampagne: «Nein heisst Nein». Das ist Prävention. «Nein» heisst für alle «Nein», sei es ein Schweizer oder Ausländer. Wenn es ausländerspezifische Massnahmen braucht, dann kann man sicher darüber diskutieren. Aber mit einer Kampagne gegen Ausländer lösen wir das Problem nicht.

SP-Ständerätin Anita Fetz sagt, wer tabuisiert, dass Gewalt gegen Frauen überdurchschnittlich häufig von Ausländern ausgeht, der findet keine Lösungen für das Problem.

Natürlich macht es keinen Sinn, das zu tabuisieren. Interessanter wird es, wenn es um Lösungen geht. Vielleicht sollten wir mit den Ausländergemeinschaften über unsere Erwartungen sprechen. In Bulle, meiner Heimatstadt, haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Wir haben das Ausländerstimmrecht eingeführt und siehe da: Plötzlich haben sich alle Parteien und Verbände für die Ausländer interessiert. Es braucht einen regen Austausch, sicher auch über Verhaltensweisen in der Öffentlichkeit. Ich will mich dieser Art von Auseinandersetzung nicht verweigern. Es greift aber zu kurz, das Problem auf die Ausländer zu reduzieren. Und vor allem ärgert mich die Heuchelei der rechten Parteien: Wenn es um konkrete Massnahmen geht, dann stehen immer wieder dieselben rechten Kreise auf der Bremse. Sie kürzen die Gelder für Gleichstellungsbüros und Frauenhäuser. Sie haben alles gemacht, um den Schutz vor Stalking zu verwässern.

Im Ständerat ging die Verschärfung doch glatt durch.

Ich war in der Kommission und weiss, wie die Diskussionen gelaufen sind. Plötzlich waren da Argumente wie dieses: Die Kosten für Fussfesseln sollten doch bitteschön von den Familien der Täter bezahlt werden. Ja, dann ist es klar, dass keine Frau Anzeige einreicht, wenn ihre eigene Familie finanziellen Schaden dafür erleidet. Das sagt viel über das fehlende Verständnis der Rechten aus, inwiefern Frauen mit häuslicher Gewalt konfrontiert sind. (aargauerzeitung.ch)

Das könnte dich auch interessieren:

Ein Sprint über 42.195 Kilometer: Wie kann ein Mensch so schnell sein?

Du fängst also an zu studieren? Diese 7 Überlebenstipps wirst du brauchen

präsentiert von

Viraler Post: Nein, du siehst auf Facebook nicht nur 25 Freunde

Insgesamt leben mehr Männer als Frauen auf der Welt – aber wie sieht's pro Land aus?

Ein Pausen-Rücktritt, zwei One-Hand-Catches und 6½ weitere NFL-Highlights des Wochenendes

Ist diese Familie der schlimmste Drogen-Dealer der USA? 

Studentin ist auf dem Weg zum ganz grossen Coup – dann kommt diese knifflige Frage

Warum beim Hurrikan «Florence» das Worst-Case-Szenario droht

Von Mimose zu Mimose: Ein offener Brief

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

266
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
266Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • gusg 26.08.2018 01:32
    Highlight Irgendwie wird man das Gefühl nicht los, dass Levrat mit der Situation überfordert ist. Er will nicht generalisieren - aber Männer sind die Hauptschuldigen. Er will sich nicht auf die Täter, sondern auf den Schutz der Opfer fokussieren - diese sind aber in der Mehrzahl männlich und nicht weiblich.
    21 7 Melden
    • rodolofo 26.08.2018 15:47
      Highlight Mit anderen Worten:
      Auch beim Thema "Gewalt an Frauen" soll sich Alles um Männer drehen...
      2 5 Melden
    • gusg 28.08.2018 06:01
      Highlight @Rodolofo: Was meinen Sie mit "auch"?! Bei welchem Thema dreht sich denn "alles um Männer"?

      Und streng genommen dreht sich ja auch dieses teilweise um Männer, solange man nur über die Täter spricht. Weshalb man Gewalt in zwei Opfer-Klassen unterteilt, bleibt mir schleierhaft. Ausser man ist daran interessiert die Opfer- und Täterrollen zu kultivieren.
      1 1 Melden
  • Nunja 26.08.2018 00:43
    Highlight Wann wurde das Watson Forum von der SVP übernommen? Mir ist es erst seit diesem Sommer aufgefallen. Ist das nur vorübergehend, weil viele Stammleser in den Ferien waren oder ist das eine dauerhafte Entwicklung? Ich fand es angenehm, dass hier nicht die Meinung des Blick Forums dominierte.
    21 32 Melden
    • Darth Unicorn 26.08.2018 14:19
      Highlight Seit man bei 20min zu heikeln Themen nicht mehr kommentieren kann und die NZZ dicht gemacht hat
      3 2 Melden
    • Karl33 26.08.2018 15:59
      Highlight @Nunja, nicht jeder, der nicht blind feministisch-jungsozialistisch denkt, ist ein SVP-Wähler. Im Gegenteil - die meisten sind das Rückgrat der Vernunft in der Schweiz.
      2 7 Melden
    • wasylon 26.08.2018 17:39
      Highlight Warum? Bist Du ein Lemming der sich nur in Gruppe wohlfühlt?
      2 3 Melden
  • dding (@ sahra) 25.08.2018 23:29
    Highlight Und wann will die SP endlich Pissoirs verbieten, weil diese sexistisch sind?
    19 16 Melden
    • dding (@ sahra) 26.08.2018 08:17
      Highlight "Pissoirs diskriminieren Frauen".

      Die könnten doch ein neues Hauptthema der SP werden.
      1 3 Melden
  • pistolpete 25.08.2018 22:26
    Highlight Vielleicht könnte "man" auch bei den alleinerziehenden Müttern ansetzen, um das Verhalten der jungen Generation positiv zu beeinflussen. Oder wieder mehr Lehrer für die Grundschule gewinnen.
    19 6 Melden
    • Maracuja 26.08.2018 08:22
      Highlight @pistolpete: Vielleicht könnte "man" auch bei den alleinerziehenden Müttern ansetzen

      Gibt es verlässlich Daten, die beweisen, dass die Gewalttäter überdurchschnittlich oft vom einer alleinerziehenden Mutter erzogen wurden? Falls nein, ist es schlicht herausgeworfenes Geld die Prävention exakt bei dieser Gruppe dort anzusetzen. Einen Zusammenhang zwischen dem Geschlecht der Primarschullehrers und Gewalttätigkeit in einer Gesellschaft herzustellen, halte ich für absurd.
      2 0 Melden
  • honesty_is_the_key 25.08.2018 20:57
    Highlight Ich kann diese "Schlagzeilen" inzwischen nicht mehr sehen, die irgendwie mit 079, Gewalt an Frauen, metoo, men are trash etc. zu tun haben.

    Ja, alles sehr schlimm.
    Und sehr gut wird darüber berichtet und darüber diskutiert.
    Aber irgendwann langt es dann auch finde ich.

    Wir wissen doch alle, egal wer wir sind und was wie wir politisch denken etc. - Gewalt ist Scheisse und tut weh. Egal von wem gegen wen sie angewendet wird.

    Genug rum diskutiert und mimimi und "ich bin das arme Opfer" etc., lets move on.
    23 14 Melden
  • rodolofo 25.08.2018 18:22
    Highlight 2.Versuch (der 1. war den MeinungsgärtnerInnen anscheinend zu heftig):
    Die Drohungen gegen Funicello beweisen, dass sie recht hat!
    Wir haben AUCH ein gewaltiges Problem mit Einheimischen Frauen-Hassern und Patriarchen-Machos!
    Darum müssen wir hier nicht über ein Ausländer-Problem diskutieren, sondern über ein Problem mit männlicher Gewalt gegen Frauen!
    Warum gibt es dieses Problem?
    Warum gibt es Männer, die dermassen abgrundtief feige und widerlich sind?
    Wo haben sie ein solches Verhalten gelernt?
    Warum können sie ihre Aggressionen nicht dort ausleben, wo sie eigentlich angebracht wären?
    31 56 Melden
    • R. Peter 25.08.2018 20:48
      Highlight Wie kommst du darauf, dass Funincellio wegen ihres Geschlechts bedroht worden ist? Ich denke das hat eher mit sehr(!) provokativen Aussagen zu tun. Nicht dass ich damit die Drohungen rechtfertigen will.

      Dass aber von übertrieben heftigen Reaktionen auf mehrere provokative Äusserungen auf "Frauen-Hasser" und "Patriarchen-Machos" mit Ausrufezeichen kommst, irritiert und widert mich um ehrlich zu sein an! (Ausrufezeichen)
      50 19 Melden
    • dä dingsbums 25.08.2018 21:12
      Highlight Sehr(!) provokative Aussagen?

      Bei einer Rede in einem Nebensatz ein paar Worte zum Song 079 gesagt zu haben ist sehr provokativ?

      Das ist nicht provokativer als das was Rickly so von sich gibt. Aber über sie ist kein Shitstorm niedergegangen...

      Kann man nun interpretieren wie man will.
      20 34 Melden
    • R. Peter 25.08.2018 23:25
      Highlight Dingsbums, dass über Rickli kein Shitstorm zusammenbrach ist doch der beste Beweis, dass halt Funincellios Geschlecht doch nicht der Grund für die (nicht zu rechtfertigenden) Drohungen waren sondern ihre Aussagen. Wie provokant DU diese fandest spielt dafür keine Rolle.

      Es widerspricht jedenfalls deiner steilen These von Milieus voller „Frauen-Hassern“, „Patriarchen-Machos“ und Ausrufezeichen...

      Meine Frage würde weiterhin gerne beantwortet haben: wie kommst du auf diese, wie ich finde verquere, These?
      20 10 Melden
    • rodolofo 26.08.2018 08:01
      Highlight Funicello wagt etwas.
      Als Frau "packt sie den Stier bei den Hörnern"!
      Rickli dagegen verhält sich so, wie sich Frauen seit Jahrtausenden verhalten: Anpässlerisch, vorsichtig, brav, immer höflich zu den Mächtigen, den Knicks machend, wie die Österreichische Aussenministerin gegenüber Putin.
      Mutig und laut wird Rickli immer dann, wenn sie gegen Minderheiten und Randgruppen hetzen kann.
      Aber das ist nicht mutig, sondern in einem klassischen Sinne weibisch.
      Funicello geht mir manchmal auch auf die Nerven mit ihrem Links-missionarischen Eifer.
      Aber sie hat wenigstens Pepp!
      Viva Funicello!
      5 2 Melden
    • dä dingsbums 26.08.2018 11:17
      Highlight @R. Peter: Die These hab nicht ich aufgestellt. Richte Deine Fragen dazu nicht an mich.

      Aber sicher spielt das Geschlecht eine Rolle, kein linker Mann wird derart heftig kritisiert oder gar bedroht.

      Alles nur wegen ein paar Worten zu einem Song.

      Sehr provokant.

      4 1 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 26.08.2018 13:11
      Highlight > Wie kommst du darauf, dass Funincellio wegen ihres Geschlechts bedroht worden ist? Ich denke das hat eher mit sehr(!) provokativen Aussagen zu tun.

      Der Nebensatz, der euch davon abhält, irgend ein anderes Wort von ihr zu hören, handelt wovon? Sie wird gehasst, weil sie über ein Geschlechterthema gesprochen hat.

      Rickli spricht über andere Themen und wird von ganz anderen Gruppen 'gehasst', bei denen wenig Frauenhasser zu finden sind.

      Oder anders gesagt: Weil eine Frau nicht angegriffen wird, heisst das nicht, dass keine Frau wegen ihrem Einsatz für ihr Geschlecht angegriffen wurde.
      1 2 Melden
  • alfredos 25.08.2018 18:00
    Highlight Die Diskussion ist wirklich langsam absurd. Können wir uns nicht einfach darauf verständigen das Gewalt gegen Frauen schlecht ist? Damit meine ich nicht schlechter als irgendeine Form von Gewalt an Männern, Kindern, Rentnern oder sonst wem. Ganz einfach bloss: schlecht. Tatsache ist: Gewalt an Frauen geht mehrheitlich von Männern aus. Also wenn wir irgend etwas erreichen wollen um Gewalt an Frauen zu verhindern setzen wir am Besten bei Männern, weil wir dann den grössten Effekt haben und nicht bloss die Verbrechen in einzelnen spezifischen Bevölkerungsgruppen reduzieren.
    21 46 Melden
    • flying kid 25.08.2018 18:30
      Highlight Unfälle auf Baustellen betreffen meist Männer und werden mehrheitlich von männlichen Arbeitern verübt.
      Tatsache ist: Unfälle auf Baustellen betreffen mehrheitlich Männer. Also wenn wir was erreichen wollen um diese Unfälle zu verhindern setzten wir am Besten bei den männlichenBauarbeiter an, weil wir dann denn grössten Effekt haben.
      Sollen nur noch Frauen auf den Bau, dann gibts auch keine Unfälle von Männern mehr in diesem Beruf.

      Ihre Logik ist absurd.
      35 14 Melden
    • Chip 25.08.2018 22:58
      Highlight @kid. Nein, Ihr Vergleich ist absurd. Und verharmlost natürlich das Problem um das es hier geht.
      11 10 Melden
    • alfredos 25.08.2018 23:00
      Highlight Ich würde auf jeden Fall den Männern auf der Baustelle Helme verteilen und nicht den Kindergärtnerinnen. Sie können das handhaben, wie sie wollen.
      3 1 Melden
  • kliby 25.08.2018 17:06
    Highlight Wer feministisch gegen Männer hetzt, muss sich nicht wundern, wenn dann verbal die Antwort kommt.
    68 33 Melden
    • alfredos 25.08.2018 17:40
      Highlight Und wer sexistische Sprüche klopft kriegt von Ihnen Schulterklopfen?
      34 69 Melden
    • Astrogator 25.08.2018 20:27
      Highlight @alfredos: Wer Hassreden gegen Männer ablehnt, befürwortet nicgt automatisch Gewalt gegen Frauen.
      34 13 Melden
    • geissenpetrov 26.08.2018 00:03
      Highlight "Wer feministisch gegen Männer hetzt.."
      "Wer Hassreden gegen Männer .."

      Zeigt mir doch bitte schön, wo gegen Männer gehetzt wird.
      Was ihr beide da macht, nennt sich üble Nachrede.
      11 18 Melden
    • Karl33 26.08.2018 16:01
      Highlight @geissenpeter, "manaretrash" ist hate speech. Hassrede. Gegen Männer.
      4 2 Melden
    • geissenpetrov 27.08.2018 09:34
      Highlight Lieber Karl,
      Du verwechselst zwei Dinge.
      Tamara hat auf dem Bundeshaus eine Rede gehalten und in einem Nebensatz die Kritik am Song "079" geäussert.
      #menaretrash war zu diesem Zeitpunkt medial noch kein Thema.
      Wenn Du nun der Tamara unterstellst, sie habe eine Hassrede gehalten und dies begründest mit #meraretrash, dann ist das eine Verdrehung der Tatsachen.
      Bitte prüfe doch künftig die Faktenlage, bevor Du im Internet auf Personen schiesst.
      Oder auch:

      3 3 Melden
    • geissenpetrov 27.08.2018 12:58
      Highlight *Bundesplatz
      1 2 Melden
  • Rim 25.08.2018 16:37
    Highlight Dann schauen wir uns die "Gewalttätergruppen" konkret an: 1. Männer aus patriarchal/religiös geprägten Kulturen. Lösungsansatz: Verbindliche Verpflichtung auf unseren Wertekodex/Verfassung als Voraussetzung hier zu leben. 2. Männer ( Frauen) auch CH die Gewalt anwenden (auch gegen Kinder) sind (nebst strafrechtlichen Massnahmen) gesellschaftlich zu "outen". D.h. Gewalt ist kein "Kavlliersdelikt" und verlangt strikte Interventionen der gesamten Gesellschaft. 3. Schwache/ labile, sadistisch veranlagte/ überforderte Personen etc. (nur solche wenden Gewalt an)gehören in psych. Behandlung. Na?
    32 10 Melden
    • Maracuja 25.08.2018 19:04
      Highlight @Rim: sind (nebst strafrechtlichen Massnahmen) gesellschaftlich zu "outen

      Zurück zum Pranger? Bin strikt gegen mittelalterliche Strafen. Für Gewalttäter haben wir das Strafrecht und Administrativmassnahmen (Therapien, Verbote sich bestimmten Personen (z.B. Exfrau) zu nähern, Umplatzierung von gefährdeten Kindern u.ä.). Geltendes Recht gehört konsequent durchgesetzt und falls nötig (im Rahmen der Menschenrechte) verschärft. Rückfälle in düstere Zeiten sind nicht erforderlich.
      12 8 Melden
    • Rim 25.08.2018 21:09
      Highlight Danke Maracuja für Dein Feedback. Ich habe bewusst provokant formuliert um das Thema Gewalt aus der Endlosschleife (Ausländer/Männer/rechts/links) heraus zu holen..,-) Also: Ich stimme mit Dir vollkommen überein. Mit gesellschaftlich outen meine ich: Die Gesellschaft, also wir alle, müssen wieder mehr Zivilcourage zeigen. Indem wir nicht wegschauen, banalisieren etc. wenn wir Gewalt feststellen (auch häusliche) damit klar zeigen, dass wir uns damit nicht (stillschweigend) einverstanden erklären. Das hat mit Pranger nichts zu tun..;-) Nur mit Verantwortung und Zivilcourage. Ok?
      8 1 Melden
    • Maracuja 25.08.2018 22:39
      Highlight @Rim

      Freut mich, dass ich mich geirrt habe. Mit mehr Zivilcourage bin ich selbstverständlich einverstanden.
      8 0 Melden
  • Der Kerl da 25.08.2018 16:30
    Highlight Levrat geht davon aus, dass die Gewalt gegen Frauen bei Gleichberechtigung abnimmt. Das mag für die einen Motive funktionieren. Man darf sich aber schon fragen, ob Aggressoren, die Frauen nicht mehr als besonders schützenswert erachten - da der Gedanke ja auch eine Form von Sexismus beinhaltet - nicht wahllos entweder auf Männer oder Frauen losgehen und die Gewalt gegen Frauen dadurch sogar zunimmt? Von der Logik her also: Frauen schwächer stellen ist sexistisch --> Selektion des Gewaltopfers ist nicht nötig --> mehr Gewalt gegen Frauen.
    7 23 Melden
    • Garp 25.08.2018 16:56
      Highlight Aggressoren halten Frauen weder für wichtig (ausser um ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen), noch für beschützenswert. Frauen sind _gleichwertig_ . Das muss in manche Köpfe rein. Wir müssen solidarisch werden, Frauen mit Männern gegen Gewalt. Keiner braucht einen andern zu schützen, aber sich einmischen, wenn es zu Gewalt kommt. Egal ob das vom eigenen Geschlecht ausgeht oder vom andern.
      18 4 Melden
    • alfredos 25.08.2018 17:48
      Highlight Ich verstehe nicht, was am Gedanken Frauen gleich schützenswert zu erachten, wie Kinder und Männer sexistisch sein soll.
      9 13 Melden
    • Der Kerl da 26.08.2018 00:56
      Highlight Kann es denn nicht sein, dass Frauen Opfer von Gewalt im Ausgang werden, ohne dass das etwas mit Frauenhass zu tun hat? Sondern dass dasselbe Motiv dahintersteckt wie bei Gewalt gegen wehrlose Männer? Dominanz und blinde Lust an Gewalt? Natürlich sind Vorfälle wie derjenige von Genf eine neue, grausame Dimension, halt eben, weil solche blinde Gewalt bislang lediglich Männer traf.
      2 2 Melden
  • Scrat 25.08.2018 16:06
    Highlight Wer als Politiker (egal ob Links oder Rechts) so stark provoziert und sich durch - sagen wir mal - fragwürdige Aktionen/Aussagen so exponiert, darf sich nicht wundern, wenn der Shitstorm und die Drohgebärden der anders denkenden Wutbürger-Fraktion (ja, die existieren von Links bis Rechts) losbricht. Ist zwar in keinem Fall gut zu heissen, aber die Wutbürger sind in allen Lagern meistens zu beschränkt und kennen halt keine anderen Mittel. Ein/e Politiker/in sollte sich dessen mittlerweile längst bewusst sein.
    33 25 Melden
    • AlainG 25.08.2018 18:21
      Highlight Das würde im Umkehrschluss bedeuten, dass man sich vor den Wutbürgern beugen muss bzw seine Politik nach deren Ansichten ausrichten sollte. Kniefall pur!
      11 13 Melden
    • Scrat 25.08.2018 20:47
      Highlight @AlainG: Nein, das bedeutet, dass man sich als Politiker viel mehr Gedanken über sein Handeln machen sollte. Clevere Politik schafft es, auch die Wutbürger so anzusprechen, dass zumindest ein halbwegs konstruktiver Dialog möglich ist. Ein Politiker, welcher mit so plakativen Mitteln agiert wie z.B. Frau Funiciello, bewegt sich auf dem gleichen, tiefen Niveau wie die Wutbürger.
      20 9 Melden
    • AlainG 25.08.2018 22:02
      Highlight Ich denke sehrwohl, dass sich die Politiker Gedanken über ihr Handeln machen - sogar mehr denn je! Mit analytischen Meinungsumfrage-Tools à la Cambridge Analytica werden Aktionen/Aussagen gezielt platziert um eine für sich wichtige Wählerschaft zu gewinnen. Ausrutscher wie es hin und wieder bei Tschäppät gab werden immer seltener. Obwohl ich diametral entgegengesetzt zu Funiciello's Politik stehe, rechtfertigt es die Drohgebärden gegen Leib und Leben nicht, höchstens den Shitstorm.
      6 4 Melden
    • Scrat 26.08.2018 04:09
      Highlight @AlainG: Habe ich etwas anderes geschrieben? Drohgebärden sind nicht zu rechtfertigen, aber die Realität zeigt auch, dass es immer einen kleinen Teil unserer Gesellschaft gibt, der nicht anders auf Provokationen reagieren kann oder will. Das mussten schon Politiker von Links bis Rechtserdulden und es ist nun mal Teil der Realität. Über die Gründe dafür könnte man allerdings sicher eine sehr spannende Studie verfassen.
      3 2 Melden
  • Spaten 25.08.2018 15:45
    Highlight Solange ein Grossteil unserer Politiker sture Parteisoldaten bleiben und lieber keine Lösung finden als dem "Gegner" ein Zugeständnis zu machen, werden wir in Themen als Gesellschaft keine Vortschritte machen.
    Politiker, welche Ängste der Bevölkerung (sei es vor Ausländern, Frauen oder sonst was) ignorieren, werden bestimmt nicht dazu beitragen diese zu mindern um uns als Gesellschaft weiter zu bringen.
    25 4 Melden
  • Natürlich 25.08.2018 12:59
    Highlight (3) Genauso wenig wie Gewalt ein generelles Ausländerproblem ist, ist es ein generelles Männerproblem.
    Es sind fast immer die Umstände und das soziale Umfeld die Menschen zu Gewalttaten bringen.
    Wenn man unten ist und nichts zu verlieren hat wird man eher kriminell als wenn man ein erfülltes, glückliches, reiches Leben hat. Dann überlegt man es sich zweimal ob man nun sein hart erkämpftes Glück für eine Gewalttat aufs Spiel setzen will.
    38 41 Melden
    • kafifertig 25.08.2018 14:47
      Highlight Nein!
      Es sind nie die Umstände, die jemanden zu einem Kriminellen machen.
      Es ist immer, ohne Ausnahme, der selber getroffene Entscheid zu einer kriminellen Tat die Ursache.
      Kriminell zu sein, ist und bleibt eine Frage des schlechten Charakters.
      48 60 Melden
    • Juan95 25.08.2018 15:28
      Highlight @kafifertig

      Definitiv nicht. Ein verwöhnter Bengel kommt gar nie in die Situation in der er sich überlegen muss, mit Dealen anzufangen um Geld zu sehen oder einen Kiosk auszurauben. Gewalt gegenüber Frauen ist jedoch in keiner Situation oder Schicht gerechtfertigt.
      25 13 Melden
    • Pointer 25.08.2018 15:33
      Highlight @kafifertig: Personen, die politisch Verfolgten Unterschlupf gewähren und sie verstecken sind auch Kriminelle, aber die haben bestimmt keinen schlechten Charakter.
      18 14 Melden
  • Primus 25.08.2018 12:57
    Highlight Kann gut sein, dass die Lohngleichheit nicht durchgesetzt ist. Das mit der Lohnschere ist aber nicht nur ein Genderthema. Auch gut möglich, dass in den Teppichetagen die Frauen untervertreten sind.

    Die Schweiz lebt von KMU’s, es ist einfach eine Firma zu gründen. Da gibt es keine strukturellen Benachteiligungen (ausser Haus und Herd), welche Frauen mit guten Ideen hindern eine Firma zu gründen.

    Bitte, mehr Männer in Führungspositionen bedeutet generell mehr Gewalt von Männern an Frauen in der Paarbeziehung, wie schwach ist denn diese Begründung?
    59 18 Melden
    • geissenpetrov 25.08.2018 13:36
      Highlight "Bitte, mehr Männer in Führungspositionen bedeutet generell mehr Gewalt von Männern an Frauen in der Paarbeziehung, wie schwach ist denn diese Begründung?"

      Du musst das halt zu Ende denken.
      Männer, die in ihrem Freundeskreis und am Arbeitsplatz starken Frauen begegnen, werden automatisch ein anderes Frauenbild bekommen, als jene, die in einer rein männerdominierten Umfeld sozialisiert werden.
      Nun ist es halt mal die Sozialisation und das daraus resultierende Konstrukt der Männlichkeit, dass massgeblichen Einfluss darauf hat, ob Mann zu Gewalt neigt oder diese ablehnt.
      31 55 Melden
    • Primus 25.08.2018 14:32
      Highlight Häusliche Gewalt entsteht aus Überforderung. Gemäss Levrat sind zu Hause ein Viertel der Gewalttäter Frauen. Vorleben einer Beziehung (durch Eltern und Schulweg) kann ja durchaus auch eine Rolle spielen. Beim Eintritt ins Berufsleben sind aber alle Weichen gestellt, da hat das Frauenbild in Öffentlichkeit und Beruf keinen messbaren Einfluss mehr auf die Gewalt in einer Paarbeziehung.

      Eskalierende öffentliche Gewalt hat nochmals andere Gründe.
      8 8 Melden
    • geissenpetrov 26.08.2018 00:09
      Highlight "Beim Eintritt ins Berufsleben sind aber alle Weichen gestellt, da hat das Frauenbild in Öffentlichkeit und Beruf keinen messbaren Einfluss mehr auf die Gewalt in einer Paarbeziehung."

      So ein Stuss. Das Frauen-/Männerbild wird täglich auf die Probe gestellt. Da kann man auch nach neun Jahren Schulpflicht noch etwas dazulernen.
      2 2 Melden
    • Primus 26.08.2018 09:08
      Highlight Ich bin so aufgewachsen, dass man keine Gewalt anwendet, gegen Frauen und Kinder schon mal gar nicht. Über das Genderbild hatte ich mir keine Gedanken gemacht, war Normal, dass die Mutter zu Hause war. Hat mich aber nicht zum Gewalttäter gemacht.

      Weil auch ich annehme, dass Frauen weniger verdienen, weniger führende Positionen in Firmen einnehmen und ich Sexismus meist nicht richtig mitbekomme, kann mich dies immer noch nicht zum Gewalttäter machen. Häusliche (und auch andere) Gewalt kann man nicht so begründen.

      Natürlich kann man immer dazulernen, sonst könnte man nicht Vorbeugen.
      0 0 Melden
    • Primus 27.08.2018 07:25
      Highlight Finanzielle Probleme, Arbeitslosigkeit, soziale Isolation, enge Wohnverhältnisse sind da plausiblere Risifaktoren für häusliche Gewalt. Trotzdem werden nicht alle Gewalttätig, welchen diesen Faktoren ausgesetzt sind, ein paar andere welchen diesen eben nicht ausgesetzt sind aber trotzdem. Da ist dann das öffentliche Frauenbild der Grund?
      0 0 Melden
    • geissenpetrov 27.08.2018 08:45
      Highlight Das Bewusstsein ist ein Konstrukt der Wahrnehmung. Für das Unterbewusstsein gilt dasselbe.
      Mach nicht den Fehler und schliesse von Dir auf alle anderen.
      1 0 Melden
    • geissenpetrov 27.08.2018 13:21
      Highlight Dann dreh die Geschichte um 50 oder 100 Jahre zurück.
      Spätestens hier findest Du den Beweis, dass Frauenrechte und Gleichstellung einen Einfluss auf das vorherrschende Frauen-/Männerbild haben. Dies wiederum steht in Korrelation zu Gewalt die Frauen angetan wird. Im Übrigen beeinflussen sie auch die von Dir aufgezählten Risikofaktoren (die ich nicht bezweifle).
      Du machst den Fehler, zu meinen, wir seien am Ende der Entwicklung angelangt. Dabei liegt genau hier das grösste Potential brach, möchte man mittel- bis längerfristig die Gewalt eindämmen.
      0 0 Melden
    • Primus 27.08.2018 15:11
      Highlight 600. Zeichen und die Randomzeiten der Kommentarfreischaltungen erschweren eine ausführliche Diskussion.

      Kann da nur knapp 50 Jahre zurückblicken, meiner Mutter, meinem Vater und uns Kinder wurde nie Gewalt zugefügt, auch keine psychische.

      Ich sehe das grösste Potential darin, wenn man akzeptiert, dass von allen Menschen, unabhängig von Herkunft, Geschlecht und Alter Gewalt herrühren kann. Die Generalisierung in diesem Interview durch Levrat, Gewalt komme immer von Männer aus und betreffe nur Frauen ist nicht zielführend. Für echte Gleichstellung kann man kämpfen. (1/2)
      0 0 Melden
    • Primus 27.08.2018 15:12
      Highlight (2/2) Gewalt in der Öffentlichkeit und im Privaten in einen Topf zu werfen und schlussfolgern, wenn die Gleichstellung erreicht ist, dass es auch keine Gewalt mehr gibt, bezweifle ich heftig. Die Art der Diskussion verhindert das Finetuning. Vorher glaube ich daran, dass die Einführung des bedingungslosen Einkommens die Überforderung der Menschen ihr Leben zu führen eliminieren kann. Uns somit Gewalt reduziert.
      0 0 Melden
  • geissenpetrov 25.08.2018 12:56
    Highlight Angenommen, wir würden alle Ausländer einbürgern und sie so zu Schweizern machen, dann wäre dass Problem der Ausländergewalt gelöst.
    Simple as that ;)
    43 77 Melden
    • Platon 25.08.2018 13:37
      Highlight @geiss
      Genau! Dein Kommentar beweist gerade die Verweigerungshaltung, nicht über Gewalt an Frauen sprechen zu wollen. Dabei würde gerade eine solche Debatte mit sinvollen Lösungsvorschlägen die Migranten in die Mangel nehmen!
      43 19 Melden
    • Natürlich 25.08.2018 13:44
      Highlight ironie ist halt nicht jedermanns Sache...
      31 11 Melden
    • geissenpetrov 25.08.2018 14:00
      Highlight @Platon: dieser Kommentar war nur dazu da, die Argumentation der Ausländerkriminalität ad absurdum zu führen.
      Du findest andere Kommentare (ctrl+f "geiss") von mir, wo ich auf das Thema Gewalt an Frauen eingehe.
      18 22 Melden
  • Natürlich 25.08.2018 12:49
    Highlight (2) dass dies hier von den Kommentarschreibern fast nie thematisiert wird finde ich schade.
    Die persönlichen Drohungen gegen Fr Funiciello gehen gar nicht. Was sind das für Menschen die das Gefühl haben sie müssen Ihr pers. Hassnachrichten und Drohungen schicken. Was läuft falsch mit diesen Menschen? Damit geben sie Ihr bloss recht (auch psychische Gewalt ist Gewalt) und bestärken Sie in Ihrer Meinung.
    Besser wäre es solche Aussagen einfach zu ignorieren, aber die Medien müssen ja jeder Mücke einen Elefanten machen...
    In diesem Sinne. Kommt bitte alle mal wieder zur Vernunft.

    43 22 Melden
    • Garp 25.08.2018 16:43
      Highlight Was genau sollen die Leute ignorieren?
      0 2 Melden
  • Natürlich 25.08.2018 12:42
    Highlight (1)Endlich mal ein etwas differenzierteres Interview, auch wenn ich sonst oft nicht auf der Seite der SP bin, danke dafür Herr Levrat.
    Mit der Aussage, dass Gewalt eben oft mit dem Alter, dem sozialen Umfeld und der erlebten Gewalt im der Vergangenheit zu tun hat, hat er völlig recht.
    Gewalt geht häufiger von den unteren Schichten aus und dort sind halt eben mehr Ausländer/Asylanten vertreten. Auch werden noch heutzutage in Ausländischen Familien oftmals die Kinder geschlagen, und dies führt wiederum zu mehr Gewalt im späteren Leben.
    Das sind eben auch sehr wichtige Faktoren.
    46 50 Melden
  • What’s Up, Doc? 25.08.2018 12:39
    Highlight "Die relevanten Merkmale sind das Alter, Das SOZIALE UMFELD und die erlebten Gewaltepisoden in der Vergangenheit. Schaut man sich deren Einfluss an, FÄLLT JENES Der NATIONALITÄT WEG." 🤔 Herr Levrat, also ich erlebe das so, dass die Nationalität und das soziale Umfeld sogar sehr stark zusammenhängen. Ich kann mir nicht vorstellen das dies in Bulle anders ist.
    77 17 Melden
    • Natürlich 25.08.2018 13:03
      Highlight Was er damit sagen wollte.
      Würden alle Ausländer/Asylanten einen gutbezahlten Job haben, ein erfülltes Leben führen und dafür die Schweizer unbefriedigende Tieflohnjobs erledigen und von gewissen Personengruppen und Parteienz sozial geächtet werden gäbe dies ein komplett anderes Bild.
      Dann fällt eben der Faktor Nationalität weg und es sind vorderhand die sozialen Umstände die diese Taten begünstigen. So gesehen hat Herr Levrat recht.
      49 59 Melden
    • Silent_Revolution 25.08.2018 15:04
      Highlight Natürlich ist die soziale Stellung ein entscheidender Faktor und die Nationalität dabei völlig unwichtig, der Faktor Religion und Kultur aber nicht.

      Schau mal nach Saudi Arabien. Unabhängig der sozialen Stellung muss Frau Gewalt erleiden und wird systematisch unterdrückt.

      Würden also religiöse Ausländer einen gutbezahlten Job haben und ein erfülltes Leben führen, ist es in erster Linie der Mann der dies tut. Die Frau kocht zu Hause und spurt.

      Diese Zustände zu tolerieren mit der Begründung Levrats; Die Schweizer seien auch noch nicht lange vorbildlich ist paradox.
      33 3 Melden
    • What’s Up, Doc? 25.08.2018 15:09
      Highlight Natürlich, also für mich persönlich interpretierst du grad etwas gar viel aus dem Kontext. Aber wenn du meinst dass er das so meint, akzeptiere ich deine Interpretation bin aber nicht zu 100% gleicher Meinung.
      2 0 Melden
    • Bobo B. 25.08.2018 15:15
      Highlight @Natürlich: So, so. Und wie erklärst du dann das Treiben der eingewanderten Grossfamilien und Clans in DE und scheinbar auch immer mehr in der CH? Die Erklärung mit den Tieflohnjobs und der sozialen Ächtung mag in deinen Kreisen als einzige Erklärung genügen, aber es gibt halt noch andere Faktoren, wie der sozio-kulturelle Hintergrund, die ihr zwar leugnen könnt, aber vorhanden sind sie trotzdem.
      22 3 Melden
  • Malin. 25.08.2018 12:32
    Highlight Wer Männer pauschal so sehr anfeindet wie Funicello, muss sich dann nicht wundern, wenn Männer sie selber anfeinden.
    100 49 Melden
    • äti 25.08.2018 13:02
      Highlight .. hat sie aber nicht getan. Falls du mehr weisst und nicht bloss nachplapperst, bitte hier posten.
      45 83 Melden
    • Natürlich 25.08.2018 13:04
      Highlight Zwischen anfeinden und bedrohen liegen aber dann nochmal Welten.
      47 33 Melden
  • pun 25.08.2018 12:22
    Highlight Ich lese die Kommentare und stelle fest, dass die rechten Facebookgruppen wohl schon Samstag morgens gut besucht sind, haha. Die besten sind die, die Vergewaltigungs- und Morddrohungen an eine Politikerin für gerechtfertigt halten, weil sie gesagt hat, dass ein Stalkinglied in der Hitparade womöglich Ausruck von tiefliegendem Sexismus ist.
    61 79 Melden
    • äti 25.08.2018 13:05
      Highlight .. tatsächlich beängstigend. Echt. Ich denke, es hat viele Memmen und Mimosen darunter, ohne Bezug auf das Thema.
      41 54 Melden
    • Natürlich 25.08.2018 13:05
      Highlight Dachte ich mir auch.
      Wie unzufrieden müssen solche Menschen mit sich und Ihrem Leben sein um irgendeinen Nebensatz eine Rede so am Rad zu drehen.
      Werde ich wohl nie verstehen.
      36 43 Melden
    • Darth Unicorn 25.08.2018 13:52
      Highlight Liegt vielleicht daran das niemand mit Ihnen Freitagabend weg gehen möchte da sie von ihrem braunen themen genervt sind 😅?
      26 32 Melden
  • Kane88 25.08.2018 12:15
    Highlight Immer schön von den Tatsachen ablenken. Typisch Levrat.
    70 37 Melden
  • Rabbi Jussuf 25.08.2018 11:58
    Highlight 2/2
    Gewalt an Frauen ist ein Teil der allgemeinen Gewalt und lässt sich bekämpfen, wenn man die Hintergründe für Gewalt angeht. Da rückt eben die Ausländergewalt sofort in den Fokus.
    Offensichtlich sind da vermehrt grundlegende kulturelle Faktoren verantwortlich, die zu Gewalt führen können. Prävention gibt es auch hier nur durch Erziehung – auch der Erwachsenen (inkl. Frauenförderung) - , aber Repression ist unabdingbar, zumindest so, dass die bestehenden Gesetze rigoros angewendet werden.
    Gleichstellung ist dabei ein weit entferntes Unterthema.
    36 13 Melden
    • Maracuja 25.08.2018 19:21
      Highlight @Rabbi Jussuf: Da rückt eben die Ausländergewalt sofort in den Fokus

      Welche Ausländergewalt? Es geht um von Gewalt stärker geprägte/durchsetzte Kulturen, deren Angehörige häufiger gewalttätig werden (wobei auch soziale Schicht und Bildungsgrad eine Rolle spielen). Allgemein von Ausländergewalt zu sprechen, ist fragwürdig, es besteht nicht in allen Ausländerncommunities ein Präventionsbedarf bzgl. Gewalt im Ausgang. Bei häuslicher Gewalt muss man breiter ansetzen, dort betrifft es auch Schweizer (bzw. Schweizerinnen, wenn es um Gewalt an Kindern geht).
      3 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 25.08.2018 20:41
      Highlight Natürlich nicht! Immerhin sind 70% der Ausländer in der Schweiz Europäer. Da dürfte Gewalt wohl eine ähnliche Rolle spielen, wie bei Schweizern - mit Ausnahmen. Das macht das Problem nur NOCH deutlicher. Klar macht als erstes die Herkunftskultur etwas aus, dann die soziale Stellung.
      Ich vermute, Gewalt in der Familie und die Gewaltbereitschaft allgemein, hängt zusammen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass eine Prävention nur vor Gewalt an Frauen Erfolg versprechend wäre, wenn nicht Gewalt im Allgemeinen zur Sprache kommt.
      3 1 Melden
    • Maracuja 25.08.2018 21:12
      Highlight @Rabbi Jussuf: wenn nicht Gewalt im Allgemeinen zur Sprache kommt

      Einverstanden. Genauso wenig kann ich mir eine erfolgreiche Prävention vorstellen, wenn man nicht dort ansetzt, wo die Probleme am drängendsten sind. Erfreulicherweise gibt es Immigranten/Secondas, die die Prävention selbst in die Hand nehmen, z.B. Ahmed Mansour im Bereich Radikalisierung oder Anu Sivaganesan im Bereich Zwangsheirat: https://www.tagblatt.ch/schweiz/die-madchenbefreierin-ld.1046440
      2 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 25.08.2018 22:47
      Highlight Maracuja
      Habe eben das Buch von Mansour gelesen. Solche Leute, die wirklich Einblick haben, haben es verdammt schwer, jenseits der ideologischen Verblendung von recht und vor allem links ihre wertvolle Arbeit zu tun.
      Zwangsheirat! Sicher eine wichtige Ursache für Gewalt in der Familie! Was heisst Ursache! Da sind die Eltern ja schon beteiligt, ihre "Tradition" durchzusetzen und weiterzugeben! Dazu gibt es ja auch die Stimme von Zana Ramadani.
      Ohne solche Leute würde sich der Westen in ideologischen Grabenkämpfen aufreiben.
      3 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 25.08.2018 22:56
      Highlight Oder Sabatina James, die sich direkt mit der Gewalt in islamischen Familien auseinandersetzt und aussteigewillige Frauen in Schutz nimmt...
      4 0 Melden
  • Angelo C. 25.08.2018 11:52
    Highlight Die Sozis, hierzulande wie im Ausland, wollen nicht bemerken, wie sehr sie an ihren jeweiligen Bevölkerungen vorbei politisieren, wie grotesk ihre Haltung in der Migrationsfrage, vor Allem aber bezüglich der massiven, männlichen Ausländergewalt gegenüber den eigenen Frauen ist.

    So wird man europaweit immer mehr Wähler verlieren, während Leute wie Kurz, Salvini und Orban etc., Länder wie Italien, Oesterreich etc. ,die ihre Bürger ernst nehmen, innerhalb der EU künftig ein gewichtiges Wort mitreden werden.

    Aus Ausländergewalt ein allgemeines Männerproblem zu konstruieren, ist einfach grotesk.
    86 32 Melden
    • geissenpetrov 25.08.2018 13:02
      Highlight Aus Gewalt ein ein allgemeines Ausländerproblem zu konstruieren, ist einfach grotesk.
      39 71 Melden
    • Liselote Meier 25.08.2018 13:23
      Highlight "Die eigenen Frauen", bist ja selber so chauvinistisch wie ein Mitglied der Taliban.

      Deine Denkweise ist nicht eine Lösung der Problematik sondern eine Ursache dessen bezüglich Gewalt an Frauen. Die Denkweise auf Frauen ein Besitzanspruch zu haben, aus dieser Denkweiseheraus sperrte sich die Rechte gegen den Tatbestand der Vergewaltigung der Ehe.

      Da ist schnuppe ob die Person in Timbuktu oder Altdorf geboren wurde.








      33 52 Melden
    • äti 25.08.2018 13:30
      Highlight Angelo, der Oberbegriff ist 'Männlich'. Unterbegriffe sind 'Soz Status', 'Herkunft', '...'. Unterbegriffe sind weiter aufgeteilt.

      Das heisst: Männliche Ausländergewalt ist auch ein männliches Gewalt-Problem. Männliche Schweizergewalt ist auch ein männliches Gewaltproblem.

      Und wenn man sich nur auf einen Unterbegriff fokusiert, ist eben die Sache nicht angegangen. Aber, das wollen viele ja auch gar nicht.
      32 31 Melden
    • Platon 25.08.2018 13:30
      Highlight @Angelo C.
      Wenn du glaubst Politiker wie Salvini, Orban und Kurz nehmen ihre Bevölkerung ernst, dann hast du dich glaube ich noch nie mit einem andere Thema auseinandergesetzt als mit Migration. Das kann man schon so machen, wenn dann einfach alles den Bach runtergeht, weil eine Flattax die Kassen leert, muss man sich nicht wundern. Your choice!
      27 40 Melden
    • Roland Bach 25.08.2018 22:25
      Highlight Hallo Geissi. Stimmt, es ist nicht nur ein Ausländerproblem. Aber wenn man sich ansieht woher viele Ausländer in der Schweiz kommen, dann würdest du merken das es in diesen Ländern anders zu und her geht was die Gewalt an Frauen betrifft (Ehrenmorde, z.B.)
      5 1 Melden
  • Platon 25.08.2018 11:51
    Highlight Irgendwie kommen wir hier nicht weit. Levrat marginalisiert Ausländerkriminalität und die Rechten machen aus einer Debatte zu Gwalt an Frauen eine Ausländerdebatte bzw. tun alles, um sich der Debatte zu Gewalt an Frauen zu entziehen. Hat irgendjemand Vorschläge, wie wir eine weitere Eskalation im 30-Jahretakt verhindern, bzw. endlich übers Problem sprechen? Denn wenn wir jetzt wider nur über Ausländer sprechen, wärmen wir einfach das kalte Futter der SVP auf und den Frauen ist nicht geholfen. Also, ich sehne mich nach Lösungsvorschlägen, wie man in die Nähe einer Debatte kommt. Danke!
    39 14 Melden
    • Socceroo04 25.08.2018 14:14
      Highlight Ganz einfach... Wir führen zwei Debatten. Eine über häusliche Gewalt an Frauen UND Kindern ... (und Männern) und die Andere über sexuelle Belästigung und Übergriffe ganzer "Gruppen" im öffentlichen Raum wie in Genf, Köln, an der Streetparade, S-Bahn usw. Leider Bezweifle ich aber, dass da die SP bei der zweiten Debatte mitmacht.
      29 9 Melden
    • Platon 25.08.2018 15:06
      Highlight @Socceroo
      Natürlich macht sie bei beiden mit. Allerdings scheint absolut niemand bei der ersten mitzumachen. Fakt ist, würde man endlich gescheite Lösungen im Bezug auf Gewalt an Frauen finden, hätte man zwei Fliegen auf einen Schlag, nur wollen alle nur über Ausländer reden...
      14 13 Melden
    • Socceroo04 25.08.2018 17:29
      Highlight Nein, tut sie eben nicht. Sonst hätte TF nicht die Übergriffe von Genf mit sexismus, der Geschlechterfrage unserer Gesellschaft oder sonst was vermischt ... und ins gleiche Horn bläst Levrat. Leider
      10 3 Melden
    • Platon 25.08.2018 17:41
      Highlight @Socceroo
      Alles auf Ausländerkriminalität zu lenken ist aber genauso falsch. Vor allem wird dabei das Problem nicht gelöst. Es wird höchstens einer drängenden Kohorte Beachtung geschenkt und die einzige Lösung ist bei Ausländern sowieso immer Repression. Den Frauen wird so nur bedingt geholfen. Die ganze Situation ist einfach verfahren.
      5 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 25.08.2018 23:34
      Highlight Platon
      DU bist hier der Einzige, der alles auf die Ausländerfrage schiebt. Niemand sonst sagt so etwas.
      Dummerweise sind alle konkreten Fälle an denen sich diese Debatte entzündet hat, Fälle von Ausländergewalt. Daraus kann man im besten Willen keine Frage von Gewalt an Frauen machen. Da läge es fast noch näher eine ernsthafte Diskussion über die Leiden von weiblichen Regenwürmer zu machen.
      2 2 Melden
    • Socceroo04 26.08.2018 02:13
      Highlight Wer lenkt denn hier alles auf Ausländerkrimilaität? Genau diejenigen die das eigentliche Problem nicht ansprechen wollen... bzw. nicht bereit sind die Diskussion entsprechend der Ursachen zu führen. Die Herkunft der „Täter“ steht nicht im Vordergrund sondern der Tatbestand... und der ist nicht per se vereinbar.
      1 3 Melden
    • Platon 26.08.2018 10:53
      Highlight Wollt ihr mich jetzt etwa komplett verkackeiern? Kein einziger spricht über Gewalt an Frauen in dieser Kommentarspalte, nur über Ausländer. Seht euch mal um. Es ist immer dasselbe mit euch. Dann sagt ihr die Sozis schützen die Ausländer mimimi. Wenn es Massnahmen gegen Gewalt an Frauen gäbe, träfen diese alle, auch die Ausländer. Wo liegt das Problem?
      1 1 Melden
  • kafifertig 25.08.2018 11:39
    Highlight Levrat sagt im Wesentlichen, dass böse Ausländer nicht böse Ausländer seien, sondern sie sind böse Männer.
    Er geisselt das Pauschalisieren aber pauschalisiert selber und das einem Atemzug.

    Chapeau! Soviel unverschämte Bigotterie schafft nicht jeder.
    107 36 Melden
    • Pafeld 25.08.2018 12:52
      Highlight Es gibt wesentlich mehr nicht-kriminelle ausländische Männer als kriminelle schweizer Männer. Wie bitte soll dies genau ein reines Ausländerproblem sein?
      21 42 Melden
    • äti 25.08.2018 13:36
      Highlight Ja, Herr Trump, Sie haben so recht. Äh, um was ging es? Genau, das hat Levrat nicht gesagt. Macht nix, viele sind Ihnen treu. ;)
      10 27 Melden
  • Iko5566 25.08.2018 11:36
    Highlight Gewalt an Frauen wird nicht mehrheitlich von Ausländern begangen. Gewalt an Frauen im öffentlichen Bereich, das ja. Bei der häuslichen Gewalt ist es genau ausgeglichen. Würde mir wünschen, dass die Medien hier sprachlich präziser wären. Ansonsten manifestiert sich noch der Irrglaube, dass Schweizer Männer keine Gewalt an Frauen üben. Das wäre schlicht falsch.

    https://www.ebg.admin.ch/dam/ebg/de/dokumente/publikationen/dokumentation/informationsblatt9zahlenzuhaeuslichergewaltinderschweiz.pdf.download.pdf/informationsblatt9zahlenzuhaeuslichergewaltinderschweiz.pdf
    47 53 Melden
    • Roterriese 25.08.2018 12:21
      Highlight Du erliegst einem Irrtum:

      "46% der beschuldigten Personen waren Schweizer/-innen, 46% Ausländer/-innen der ständigen Wohnbevölkerung"

      In der Schweiz leben ca. 8'400'000 Menschen, davon sind 2'053'589 Ausländer. Nun setz mal die Zahlen in Relation zu einander, merkst du etwas?

      https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/bevoelkerung/stand-entwicklung/bevoelkerung.html

      https://www.sem.admin.ch/sem/de/home/aktuell/news/2018/2018-01-15.html
      58 10 Melden
    • Roterriese 25.08.2018 12:51
      Highlight Oder anders ausgedrückt: ca. 1 Mio Personen von 8,4 Mio. (wenn man davon ausgeht, dass 50% der Ausländer Männer sind) begehen 46% der Häuslichen Gewalt. Na klingelts?
      48 11 Melden
    • Natürlich 25.08.2018 13:15
      Highlight Da muss ich roterriese recht geben.
      46% Ausländer und 46% Schweizer in Relation zu den Bevölkerungsherkunft (75% CH und 25% Ausländer) zeigt dass auch hier Ausländer übervertreten sind.
      41 4 Melden
    • Ritiker K. 25.08.2018 14:14
      Highlight Roterriese: du unterliegst einem Irrtum.

      Leg mal deine Ausländerbrille ab.
      Häusliche Gewalt wird mehrheitlich von Männern mit einem niedrigen sozialen Status begangen. Die statistisch relevanten Faktioren für Gewalt (und Kriminalität) sind Geschlecht, Bildungsstand und sozialer Status. In der ausländischen Bevölkerung ist z.B der Anteil an Männern viel höher als bei der schweizerischen Bevölkerung. Ein Grund dafür sind alte Frauen. Von denen gibt es in der schweizerischen Bevölkerung prozentual viel mehr bei der ausländische Bevölkerung. Na klingelts?
      12 31 Melden
    • Roterriese 25.08.2018 14:36
      Highlight @Ritiker K.
      Ich stütze mich auf die nackten Zahlen und da sind die Ausländer übervertreten.

      Dass die Kriminologie versucht, die Ursachen anders als mit der ausländischen Herkunft zu erklären ist klar. Es ist ja nicht politisch korrekt, wenn man die Ursache in der ausländischen Kultur des Täters findet, aber genau das ist hier der Fall, die ursprüngliche Ursache wird in vielen Fällen der Islam oder die frauenverachtende Kultur sein.
      29 10 Melden
    • Ritiker K. 25.08.2018 14:55
      Highlight Roterriese: Du irrst dich erneut:
      Du stützt dich nicht auf nackte Zahlen. Du stützt dich auf Prozentangaben und errechnest daraus Personenzahlen. Dann leitest du daraus Schlussfolgerungen zu der Kriminalität von Ausländern ab. Das gipfelt dann in der Aussage, das Kriminologen befangen sind und aus Gründen der politischen Korrektheit ihren Job nicht richtig machen.


      10 24 Melden
    • Rabbi Jussuf 25.08.2018 19:40
      Highlight Ritiker
      Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache, die nicht mit dem sozialen Status alleine erklärt werden kann:
      Gemessen am Bevölkerungsanteil, werden Ausländer bis 4x so oft beschuldigt wie Schweizer (inkl solchen mit Migrationshintergrund!!!). Wem es jetzt noch immer nicht klar ist, wo mit Gewaltprävention und Repression angefangen werden muss, hat Tomaten auf den Augen.
      10 1 Melden
    • geissenpetrov 25.08.2018 23:50
      Highlight "Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache, die nicht mit dem sozialen Status alleine erklärt werden kann"
      Wie dann? Mit Eugenik? Mit Rassentheorie?
      1 7 Melden
    • Ritiker K. 26.08.2018 10:31
      Highlight Rabi Jussuf, wer sich nur auf Zahlen stützt, ohne zu schauen wie die Zahlen zustande kommen (Also zum Beispiel beachtet, wie die soziodemographische Durchmischung, zweier Gruppen ist, welche miteinander verglichen werden) und dann anderen vorwirft Sie schauen nicht genau hin, der will weder sich mit dem Thema vertieft auseinandersetzen, noch seine eigene Meinung überdenken.
      1 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 26.08.2018 10:50
      Highlight Ritiker
      „Ein Grund dafür sind alte Frauen. Von denen gibt es in der schweizerischen Bevölkerung prozentual viel mehr bei der ausländische Bevölkerung. Na klingelts?“
      Würde man von deiner Sicht ausgehen, dass ausländische Männer gleich oft beschuldigt würden wie Schweizer, dann gäbe das nach Umrechnung 3,2 mio ausländische Männer von einer gesamten ausländischen Bevölkerung von 2,125 mio. Merkst du es? Da stimmt an deiner Argumentation etwas ganz gewaltig nicht!
      1 0 Melden
    • Platon 26.08.2018 11:00
      Highlight @Roterriese @Rabbi
      Wie bereits gesagt, ihr habt sie doch nicht mehr alle. Wieso wollt ihr unbedingt nur die Hälfte der Fälle angehen bzw. sprecht wieder nur über die? Geht doch einfach gegen Gewalt an Frauen an sich, dann bekommen wir alle dran, nicht nur die einen 46%.
      Und @Roterriese sich auf nackte Zahlen stützen ist ja wohl das lächerlichste, was ich je gehört habe. Demnach glaubtst du auch, dass die Babies vom Storch kommen. Lässt sich anhand „nackter Zahlen“ ohne Probleme beweisen. Merkst aber selbst, dass man so keine Schlussfolgerungen zieht.
      1 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 26.08.2018 17:24
      Highlight Ritiker
      Du hast schon recht, man muss genauer hinschauen.
      Männer-Frauen ist bei beiden Gruppen etwa gleich, 50 zu 50. was das Alter angeht, sieht es schon so aus, dass in einigen Altersgruppen der Anteil der Ausländer 25% weit übersteigt, bis zu 50%.
      Allerdings muss man auch bedenken, dass 70% der Ausländer EU-Bürger sind, die in punkto Gewalt etwa den gleichen Standard wie Schweizer haben dürften. (DE sogar niedriger)
      Jetzt ist es an dir zu überdenken.
      2 0 Melden
    • Ritiker K. 27.08.2018 08:40
      Highlight Rabbi Jussuf.
      Schon noch seltsam. Zuerst machst du Rechenspiele um aus den Zahlen irgendetwas abzuleiten. Zitat von dir: "Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache" Wenn es aber darum geht, mir aufzuzeigen, dass ich etwas überdenken muss, sind die Zahlen dann zu relativieren und genauer hinzuschauen. Das nenne ich "zwei verschiedene Standards anwenden".
      1 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 27.08.2018 10:20
      Highlight Platon
      Man merkt schon, dass du dich nicht für 5 min mit dem Thema beschäftigt hast. Ist dir anscheinend egal, Hauptsache deine Ideologie stimmt.
      Die "46% +46%" sind ALLE Beschuldigten von häuslicher Gewalt - auch Frauen (ca. 25%)

      Wenn es um Prävention geht, kann man "Gewalt gegen Frauen" nicht isoliert betrachten. Das ist ein SP-Unding und mit ein Grund warum Integration und Reintegration in weiten Bereichen scheitert.
      3 0 Melden
  • länzu 25.08.2018 11:36
    Highlight So einfach ist es, ohne politische Inhalte die Agenda während Wochen zu dominieren. Irgendeine dumme Behauptung in die Welt setzen, wie diese Frau Funiciello, sich dann künstlich über die Reaktionen aufregen und scliesslich die Opferrolle auskosten. Und die Medien spielen das Spiel genüsslich mit und geben dieser Frau eine entsprechende Plattform, ihren Unsinn zu verbreiten
    61 39 Melden
    • satyros 25.08.2018 12:40
      Highlight "Opferrolle auskosten". Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Es geht in dieser Debatte um Gewalt an Frauen. Frau Funiciello wird gerade massiv mit Gewalt bedroht. Von Männern. Wahrscheinlich Schweizer Männern. Und wer ist Schuld? Natürlich Frau Funiciello. Und die Ausländer.
      Man kann von den Äusserungen Frau Funiciellos halten was man will (ich halte sie für unglücklich und am Kern der Sache vorbei), aber sobald jemand bedroht wird, hört der Spass auf.
      47 22 Melden
    • Natürlich 25.08.2018 13:08
      Highlight @satyros
      Sehe ich genauso
      Damit bekräftigt man Tamaras Bild von gewalttätigen Männern umso mehr.
      Und so entsteht ein Teufelskreis welcher alles nur noch schlimmer macht.
      Statt das man einfach sachlich über das Problemdiskutiert.
      24 7 Melden
  • BoogieWoogie 25.08.2018 11:31
    Highlight Das Interview zeigt schon sehr deutlich auf, wo das Problem der SP liegt. Aber bisher mag keine Partei mit einem Lösungsansatz zu überzeugen. Je nach Ideologie wird das Problem auf Männer oder Ausländer reduziert. Diese verallgemeinerten Schuldzuweisungen bringen uns aber auch nicht weiter. Was denkt denn eigentlich die Mitte, sofern es diese noch gibt?
    37 7 Melden
  • Rim 25.08.2018 11:26
    Highlight Dass "ausländische" Männer gewalttätiger sind,ist statistisch bewiesen und logisch. Seit Jahrtausenden (Menschengedenken) gilt die Frau als minderwertig und der Mann hat die Verfügungsgewalt über Frauen. Das gilt(galt?) auch - ebenfalls religiös legitimiert - in unserem Kulturkreis. Dass CH Männer nun weniger oft gewalttätig gegen Frauen sind, ist das "Ergebnis" einer "Aufklärung s und Emanzipationsbewegung" die noch in den Anfängen steckt. Erst seit ( zeitgeschichtlich) 2 Min. findet bei uns ein Umdenken statt und ist, wie die Debatte zeigt, noch sehr zerbrechlich.
    64 8 Melden
  • stadtzuercher 25.08.2018 11:19
    Highlight Dieser ganze feministische Männerhass ist ja langsam nur noch lächerlich. Wer wie die SP/JUSO/Grüne Hasthtags wie Männersindmüll verteidigen, sollen einfach mal die Klappe halten und in sich gehen, wenn die Menschen in unserem Land sich gegen solche linke Identitätspolitik wehren.

    Wer Mal aus der Perspektive eines der bekanntesten (linken) Männerrechtlers Deutschlands auf diese Gender-Debatte schauen will, wie man links sein kann und anders als die Tamara und der Levrat darüber denken kann, lese hier.

    http://genderama.blogspot.com/
    38 31 Melden
    • äti 25.08.2018 13:44
      Highlight ... aber dieser Blog ist wohl nicht ernst gemeint !
      8 17 Melden
  • Nelson Muntz 25.08.2018 11:13
    Highlight Hauptsache alle Männer ohne Migrationshintergrund sind schuld
    57 27 Melden
    • Natürlich 25.08.2018 13:15
      Highlight Wer behauptet bitte sowas?!
      11 17 Melden
  • R. Peter 25.08.2018 11:09
    Highlight „Es greift aber zu kurz, das Problem auf die Ausländer zu reduzieren.“

    Einverstanden! Das gilt aber auch für die Reduktion auf Männer.
    47 12 Melden
    • äti 25.08.2018 13:53
      Highlight Der Oberbegriff (Gewalt) ist 'Männlich'
      Unterbegriffe sind: 'Soz Umfeld', 'Herkunft', '...'
      Unterbegriffe sind weiter unterteilt.

      Wenn man sich nur auf einen Unterbegriff fokusiert, behandelt man auch nur einen Teil des Thema. Kann politisch interessant sein, für das Volk eher nicht.
      8 15 Melden
    • Ritiker K. 25.08.2018 14:17
      Highlight Nein - das Gewaltproblem kommt eindeutig von Männern aus. Ist bei der Kriminalität das gleiche Bild.
      9 13 Melden
  • R. Peter 25.08.2018 11:06
    Highlight „Bei einer so wichtigen Frage darf sich nicht die Hälfte der Bevölkerung der Debatte verweigern.“ nicht auf Levrats Linie zu sein hat nichts mit Debatte verweigern zu tun.
    37 19 Melden
    • Ritiker K. 25.08.2018 14:19
      Highlight Wer aus der Gewaltproblematik eine Ausländerproblematik macht und sich somit strikt dagegen sträubt zu sehen, dass dies ein Problem ist, welches vor allem Männer mit niedrigem Bildungsstand und Status betrifft, schaut an der Realität vorbei und verweigert eine faktenbasierte Debatte. Das nenne ich Verweigerung.
      13 12 Melden
    • R. Peter 25.08.2018 17:36
      Highlight Riritker, und wer aus einer Gewaltproblematik eine Genderproblematik macht und sich strikt dagegen sträubt, dass dies nicht die abschliessende Wahrheit sein muss, verweigert eine faktenbasierte Debatte. Das nenne ich Verweigerung.
      5 2 Melden
    • Ritiker K. 26.08.2018 10:23
      Highlight im Unterschied zu der Nationalität sind Geschlecht, Bildung und Sozialer Status relevant für die Kriminalität. Wer die fakten Anschaut merkt, es ist gar nicht eine Genderproblematik, sondern es ist komplexer, es geht auch um Bildung und sozialen Status - Komplexe Themen erforden Komplexe betrachtungsweisen (und Lösungen) Das wäre dann faktenbasiert.
      0 0 Melden
    • R. Peter 26.08.2018 22:27
      Highlight Ritiker, bin interessanterweise absolut einverstanden. Das schreibe ich auch in einem anderen Kmmentar zu diesem Artikel. Levrat hingegen und auch Watson und einbeträchtlicher Teil der Community sehen es aber sehr wohl als Genderproblem. Funincellio nennt es provokativ „Männergewalt“, Whrmut unterstützt #menaretrash.

      So gesehen verweigern sich Levrat und die erwähnten genauso der Diskussion wie die SVPler, die eine reine Ausländerdebatte führen wollen. Ich glaube aber kaum dass Levrat sich selber zur Hälfte der Diskussionsverwiegerern zählt. Also, wo widersprachst du mir?
      1 0 Melden
  • R. Peter 25.08.2018 11:05
    Highlight „Umgekehrt bin ich davon überzeugt, dass es in einer Gesellschaft mit Gleichheit zwischen den Geschlechtern zu weniger Gewalt an Frauen kommt.“ auch hier, warum hackt der Journalist nicht nach? Warum soll Gleichheit zwischen ungleichen Gruppen (körperliche Kraft, Grösse, Schwangerschaft, Geburt, Stillen) zu weniger Gewalt führen?
    22 25 Melden
    • Ritiker K. 25.08.2018 14:24
      Highlight Mit Gleichheit ist 'Equality' im Sinne von 'Gleichgestelltheit' gemeint und nicht Gleichheit im Sinne von 'identity'/'Deckungsgleichheit'. Niemand behauptet Männer und Frauen sind identisch - gleichheit (Equality) kann es auch zwischen ungleichen Gruppen geben.
      14 8 Melden
    • R. Peter 25.08.2018 17:22
      Highlight Ritiker, inwiefern?

      Levrat fordert Deckungsgleichheit (gleicher Lohn, gleiche Vertretung in Führungspositionen, etc. = er fordert gleiche Karrieren).

      Würde Levrat Geleichgestellt meinen, wollte er dass alle die selben Rechte/ Pflichten haben. Da sind aber weiterhin Männer die Gelackmeierten.

      Er hätte nur mit Deckungsgleich recht; solange Männer aber körperlich Stärker sind als Frauen, werden sie auch häufiger körperlich gewalttätig werden als umgekehrt. Das hat mit dem Geschlecht nichts zu tun, wären Frauen stärker wäre es umgekehrt (Frauen sind nicht weniger, sondern anders aggressiv).
      4 2 Melden
    • Ritiker K. 26.08.2018 10:26
      Highlight wenn du meinst, R. Peter, dass du die Deutungshoheit darüber hast, wie Gleichheit gemeint ist, nur damit du mit einem simplen Beispiel zeigen kannst, wie doof doch Leute sind die die Gleichheit der Geschlechter fordern, so bist du ziemlich Lernresistent und nicht zu einer Diskussion bereit.
      0 1 Melden
    • R. Peter 26.08.2018 22:20
      Highlight Ritiker, nein, ganz im Gegenteil sogar! Ich kritisiere ja sogar, dass der Journalist nicht nachhack, wie er sich das vorstellt, denn nein, ich sehe tatsächlich nicht, wie das zusammengehen soll. Aber wben, wer linke Ansichten nicht teilt, ist in diesen Kreisen wahlweise dumm oder bösartig. Dasselbe Muster wie rechts aussen auch, ganz genau so verbohrt und eingeengt...
      1 0 Melden
  • R. Peter 25.08.2018 11:00
    Highlight „Das heisst, dass es ein Problem ist, wie die Männer sozialisiert werden oder wie das Gleichstellungsverhältnis geregelt ist.“ warum hackt der Journalist hier nicht nach? Wie kommt Levrat darauf? Einen Absatz oberhalb wiederspricht er dieser Herleitung bezogen auf Ausländer zurecht...
    20 15 Melden
  • Ernesto (1) 25.08.2018 11:00
    Highlight Solange diese Akademieker ohne jahrelange Erfahrungen im Arbeitsalltag arbeiterpolitik machen wollen ist diese Partei der Sozial Philosophen nicht wählbar
    35 31 Melden
    • sowhat 25.08.2018 13:39
      Highlight Ein sehr wesentlicher Beitrag zum Thema, doch ja.
      Ähm nicht!
      17 7 Melden
    • vl0w 25.08.2018 19:43
      Highlight @sowhat agree!
      Der Beitrag von Ernesto erinnert mich an den typischen 20min-Kommentar. Total am Thema vorbei und einfach mal ein bisschen wutbürgerlichen Dampf ablassen.
      1 0 Melden
  • R. Peter 25.08.2018 10:58
    Highlight „Die relevanten Merkmale sind das Alter, das soziale Umfeld und die erlebten Gewaltepisoden in der Vergangenheit“.

    Einverstanden! Nur fällt auch das Geschlecht unter irrelevant...
    11 22 Melden
    • Garp 25.08.2018 12:16
      Highlight Nein, tut es nicht, weil die meisten Täter männlichen Geschlechts sind,
      12 16 Melden
    • flying kid 25.08.2018 13:17
      Highlight Sowie die meisten Opfer männlichen Geschlechts sind.
      15 4 Melden
    • Garp 25.08.2018 13:30
      Highlight Nope, nur auf der Strasse flying kid. Es gibt auch häusliche Gewalt und da ist es umgekehrt.
      8 8 Melden
    • flying kid 25.08.2018 14:09
      Highlight Mag sein, wobei die meiste häusliche Gewalt gegen Männer nicht zur Anzeige kommt, sprich unbekannte Dunkelziffer.
      Zudem, ist bei keinem Kommentar ersichtlich, dass da plötzlich unterschieden werden soll.
      9 4 Melden
    • Garp 25.08.2018 14:19
      Highlight Das ist bei Frauen genau so flying kid. Es ist immer schwer jemanden mit dem man eine Beziehung hat anzuzeigen.
      6 4 Melden
    • Ritiker K. 25.08.2018 14:30
      Highlight Mit dem Geschlecht der Opfer zeigen zu wollen, dass das Geschlecht der Täter nicht relevant ist sehe ich als in etwa so zielführend an wie der Versuch einen Fisch so lange unter Wasser zu drücken bis er ertrinkt.
      6 8 Melden
  • Arneis 25.08.2018 10:55
    Highlight Fr. Funiciello sollte zurücktretten. Das sage ich als SP-Wähler.
    Die herangehensweise der Juso ist nicht mehr tragbar. Was einst leicht, süffisant, witzig und eloquent erschien und den Finger in die gesellschaftliche Wunde legte, ähnelt heute einem indoktriniertem Chruschtow-Auftritt.
    48 20 Melden
  • Barracuda 25.08.2018 10:49
    Highlight Da hat Levrat einen verhängnisvollen Satz gesagt: Er sagt, dass drei Viertel der häuslichen Gewalt von Männern ausgeht. Darum muss man dort das Problem anpacken, wo es am grössten ist. Einverstanden. Und drei Viertel der Gewalt geht von Ausländern aus, die ein rückständiges Frauenbild hat. Warum will er dann dort nicht auch dort ansetzen, wo das Problem am größten ist? Da muss ich zugeben, dass er da einen massiven Widerspruch in der Argumentation hat.
    61 8 Melden
    • geissenpetrov 25.08.2018 13:14
      Highlight Bei der Reduktion auf Männer ist es ein massiver Widerspruch in der Argumentation.
      Bei der Reduktion auf Ausländer ist es dann was genau?
      8 16 Melden
    • Roland Bach 25.08.2018 22:33
      Highlight Ich glaube, er meint das Levrat nur ein Teil des Probleme anpacken will, das andere aber , bewusst oder nicht, einfach ignoriert.
      1 0 Melden
  • Ron Collins 25.08.2018 10:44
    Highlight „Mein Punkt ist: Die einen betrachten das als sexistisch, andere nicht. Warum die eine Haltung einen derartigen Shitstorm auslösen muss, ist mir schleierhaft.“
    Schleierhaft?? Ganz einfach, weil die Frau F. das Thema für sich entdeckte und gerne blödsinnig provoziert. Sie regt auf - zu recht!! Aber ihr fragt euch? Nein, nicht weil sie eine Frau ist, sondern weil sie realitätsfremd Dinge rauslässt, die jeder mit gesundem Menschenverstand nicht akzeptieren kann. Austeilen kann die SP/Juso sehr gut....einstecken aber nicht. Dann geht’s gleich in die Opferrolle.
    41 25 Melden
  • pamayer 25.08.2018 10:44
    Highlight Danke, Monsieur Levrat.
    Darum wähle ich sie SP.
    27 57 Melden
    • Roterriese 25.08.2018 12:23
      Highlight Wegen den Strohmännern? Wegen der Weigerung der Tatsachen in die Augen zu sehen? Oder wieso genau?
      31 19 Melden
  • mehkafi 25.08.2018 10:37
    Highlight Leute, jetzt im Ernst. Jeder hat ein Recht auf seine Meinung, und ja, jeder, der seine Meinung kundtut muss mit Reaktionen rechnen. Aber das Ausmass, in dem Frau Funiciello für ihre Meinung kritisiert wird und die Art der Kommentare ist einfach nicht im Geringsten gerechtfertigt. Insbesondere, da es sich bei der Aussage offenbar um einen Nebensatz gehandelt hat. Meiner Meinung nach war es nicht mehr als ein schlecht gewähltes Beispiel zu einer wichtigen Debatte, die dringend auf sachlicherer Ebene geführt werden sollte. Probleme löst man nicht, indem man mit dem Finger aufs nächste zeigt.
    31 19 Melden
    • DerMeiner 25.08.2018 12:29
      Highlight Wenn jemand in einer spitzen Rede, in einem Nebensatz noch schnell bspw. den Holocaust verleugnet, wird (richtigerweise) seine Rede zur Nebensächlichkeit.

      Eine Aktion erzeugt eine Gegenreaktion. Auch bei dem Seich, den Funicello von sich gibt.
      15 17 Melden
    • DerMeiner 25.08.2018 17:39
      Highlight Es geht hier ums Prinzip, darum der überspitzte Vergleich. War aber klar, dass das nicht verstanden wird.

      Auch Nebensätze können eine grosse Aussagekraft haft haben. Wenn man da halt ohne Hand und Fuss Männer an den Pranger stellt, mussman mit Reaktionen rechnen.
      3 4 Melden
  • Rabbi Jussuf 25.08.2018 10:09
    Highlight 2/2
    Gewalt an Frauen ist ein Teil der allgemeinen Gewalt und lässt sich bekämpfen, wenn man die Hintergründe für Gewalt angeht. Da rückt eben die Ausländergewalt sofort in den Fokus.
    Offensichtlich sind da vermehrt grundlegende kulturelle Faktoren verantwortlich, die zu Gewalt führen können. Prävention gibt es auch hier nur durch Erziehung – auch der Erwachsenen (inkl. Frauenförderung) - , aber Repression ist unabdingbar, insofern dass die bestehenden Gesetze rigoros angewendet werden.
    Gleichstellung ist dabei ein weit entferntes Nebenthema.
    17 8 Melden
  • Astrogator 25.08.2018 10:06
    Highlight Drohungen und Gewalt sind inakzeptabel, aber der von Levrat beklagte Shitstorm kam nicht aus dem Nichts.

    Und der faule Deal zur Unternehmenssteuerreform zeigt doch das Totalversagen der Partei. Anstatt eine klar linke Position zu vertreten zu einem Thema das unweigerlich zu Abbau von staatlichen Leistungen und mehrbelastung für den Mittelstand führt, lanciert man eine Debatte über 079, verbreitet „MenAreTrash“ und bemitleidet sich selbst, weil man damit nicht sonderlich gut ankommt.

    Ich wiederhole mich, nach 26 Jahren SP auf dem Wahlzettel war es das für mich.
    25 13 Melden
  • Maracuja 25.08.2018 10:00
    Highlight Widerlich, dass Frau Funiciello bedroht wird, weil sie vom Recht auf freie Meinungsäusserung Gebrauch gemacht hat. Da zeigt sich, dass es verschiedene Milieus mit einem Hass auf Frauen gibt.
    Aus dem 5-Punkte-Plan der SP sollte man schnell Punkt 4, die Schaffung einer unabhängigen Beobachtungsstelle, umsetzen. Für eine erfolgreiche Prävention und Bekämpfung braucht es mehr Forschung/Erhebung statistischer Daten. Die gutdokumentierten Ergebnisse sollten dann aber auch akzeptiert werden, wenn sie nicht den eigenen Vorstellung entsprechen —> spezifische Massnahmen & Durchsetzung geltendes Recht.
    29 32 Melden
  • Rabbi Jussuf 25.08.2018 09:56
    Highlight 1/2
    Etwas vernünftiger argumentiert, aber die eigentlichen Zusammenhänge noch immer nicht gesehen.
    Mit der Arbeit an der Gleichstellung lässt sich beim besten Willen keine Prävention gegen Gewalt an Frauen mehr machen. Da die Gleichstellung ein zentrales Thema der SP ist, droht ihr hier ein Inhalt wegzubrechen. Was macht man da? Man bauscht das Thema auf und generalisiert – nur um im Gespräch zu bleiben. Wenn man in der Schweizer Bevölkerung Prävention betreiben will, dann geht das nicht mehr über politische Massnahmen, sondern über die Erziehung. Es sind also ganz andere Mittel gefragt.
    78 31 Melden
    • Maracuja 25.08.2018 11:01
      Highlight @Rabbi Jussuf: Mit der Arbeit an der Gleichstellung lässt sich beim besten Willen keine Prävention gegen Gewalt an Frauen mehr machen.

      Ich frage mich auch, ob in Ländern, in denen die Gleichstellung noch etwas weitergeht als in der Schweiz (z.B. Elternurlaub statt Mutterschaftsurlaub), Gewalt gegen Frauen signifikant weniger häufig vorkommt. Zielführender scheint mir genau zu ermitteln, wo diese Gewalt stattfindet und dann milieugerechte Massnahmen zu ergreifen.
      17 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 25.08.2018 12:16
      Highlight Maracuja
      Völlig einverstanden. So liesse sich unaufgeregter über dieses Thema sprechen und auch spezifisch etwas unternehmen. Dann soll man aber bitte solche Anlässe, wie Genf aussen vor lassen, weil das in eine ganz andere Richtung führt - die allerdings auch wichtig ist, aber völlig andere Massnahmen erfordern würde, für die die SP und die JUSO nicht zu haben sein würden.
      6 3 Melden
  • zwan33 25.08.2018 09:46
    Highlight Tolles Interview, sachliche Argumentation! Wer jetzt nicht versteht, worum es der SP geht, verweigert sich eindeutig der Diskussion.
    96 190 Melden
    • Rabbi Jussuf 25.08.2018 10:10
      Highlight Nein.
      Die SP-Diskussion ist unnötig und verdeckt nur die eigentlichen Probleme.
      34 27 Melden
    • pamayer 25.08.2018 10:44
      Highlight Genau.
      13 19 Melden
    • Ron Collins 25.08.2018 10:47
      Highlight Echt jetzt?
      13 12 Melden
    • durrrr 25.08.2018 11:33
      Highlight Der SP geht es in erster Linie darum neue, emotionale Themengebiete zu besetzen, da ihre klassischen Anliegen defacto obsolet geworden sind.
      Der Schuss scheint aber mMn nach hinten loszugehen. Die SP unter Levrat ist auf dem Besten Weg dazu mittelfristig in den Sumpf der einstelligen Prozentparteien zu versinken.
      25 25 Melden
  • hävi der 3. 25.08.2018 09:38
    Highlight Die alte Frau, die oberhalb von mir wohnt, bekommt ihr Essen von der Spitex geliefert.
    Schon nur für die Miete des Essgeschirrs muss Sie 90 Stutz Miete bezahlen.

    Aus eigener Tasche.

    Die SP verhindern, das ein Gewalttäter, die Kosten der Fussfesseln SELBST bezahlen muss.

    Dies kann man dem armen Täter nicht zumuten. (das Opfer würde ihn sonst ev. nicht anzeigen 😂🤣)

    So verlogen argumentiert der Präsident der SP.

    Die SP will, gegen Gewalt und gewöhnliche Kriminalität NICHTS unternehmen.

    So sind sie, die Genossen.
    484 309 Melden
    • Garp 25.08.2018 10:12
      Highlight Die Familie der Täter soll dafür aufkommen, nicht der Täter selber. Ich weiss nicht wie hoch die Kosten für diese Fussfesseln sind.
      24 16 Melden
    • Datsyuk 25.08.2018 10:15
      Highlight Es ist nur ein Beispiel aus der Praxis, das zeigen soll, dann man mit Bedacht Gesetze usw. ausarbeiten sollte. Du willst es halt nicht verstehen.
      31 11 Melden
    • rubiademarte 25.08.2018 10:37
      Highlight Entfernt. Bitte formuliere deine Kritik sachlich. Danke, die Redaktion.
    • Tikvaw 25.08.2018 11:17
      Highlight Du hast offensichtlich nicht verstanden was Levrat damit gemeint hat.
      Wenn das Opfer Familienmitglied ist, z.B. die Schwester oder die Mutter, dann müssten mit dieser Regelungen (die Familie des Täters muss finanziell einspringen) in dümmsten Fall die Mutter/ Schwester die Fussfessel des Täters selbst zahlen und das ist natürlich völlig hirnrissig.
      47 9 Melden
    • durrrr 25.08.2018 11:25
      Highlight Da kann man noch anfügen, dass die SP (aka "Partei der Gleichstellung") sich auch noch für die staatliche Anerkennung und Förderung des Islams einsetzt. 😂😂
      28 30 Melden
    • Dr. Unwichtig 25.08.2018 11:31
      Highlight Im Falle von häuslicher Gewalt (die mit Abstand häufigste Form der Gewalt gegen Frauen) bezahlt eben nicht (nur) der Täter, sondern das Opfer gleich mit. Aber es ist wie so häufig: wenn man die idelogische Brille anzieht, geht das Verständnis für Zusammenhänge, die das eigene Bild nicht stützen, als erstes zum Fenster raus...
      33 5 Melden
    • espe 25.08.2018 11:49
      Highlight Du hast die Aussage offenbar nicht verstanden. Es geht um häusliche Gewalt, also bspw. wenn ein Ehemann seine Ehefrau tätlich angeht. Dann soll der Täter, sprich die Familie als Ganzes, für die Fesseln finanziell aufkommen. Weil der (vermutliche) Hauptverdiener bezahlen muss, leidet das Opfer und allenfalls die Kinder finanziell mit. Ist doch logisch, dass das Opfer
      dann von einer Anzeige absieht.
      Die SP argumentiert nicht verlogen, sondern sie geht nicht auf populistische Forderungen und Scheinmassnahme ein und entlarvt sie als diese.
      35 11 Melden
    • Pafeld 25.08.2018 12:38
      Highlight Genau. Es war der Entscheid der SP, dass die alte Frau über Ihnen die Miete für ihr Essgeschirr selbst bezahlen muss...

      Und falls Sie des Textverständnisses mächtig sind, darf mit der neuen Regelung der bürgerlichen nicht nur der Täter, sondern auch das Opfer die Fussfessel mitbezahlen. In was für einer abstrusen, verbürgerlichten Gesellschaft sind wir eigentlich angekommen, wenn das Opfer einen Teil des Strafvollzuges mitzubezahlen hat?!?
      20 7 Melden
    • Platon 25.08.2018 13:34
      Highlight @durrr
      Nur staatliche Anerkennung. Förderung ist Stuss. Die SP fördert durch ambitionierte Bildungspolitik mündige Bürger, das steht Religionen im Weg, genau wie Populisten!
      10 4 Melden
    • Alexander König 25.08.2018 14:34
      Highlight ...es ging in diesem Beispiel um Gewalt in der Ehe. Die den Täter anzeigende Frau wäre somit "Familie des Täters"
      11 2 Melden
    • durrrr 25.08.2018 14:56
      Highlight Entfernt. Bitte formuliere deine Kritik sachlich. Danke, die Redaktion.
    • waschbär 25.08.2018 15:52
      Highlight es geht darun, dass die FAMILIEN (welche oft sogar die opfer sind) bezahlen sollen.
      8 1 Melden
    • flausch 25.08.2018 19:39
      Highlight ??? Einiges verdreht?
      1 1 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 25.08.2018 09:32
    Highlight Frechheit auch, der ständige Hinweis das die Mehrheit der schweren Gewaltaten von Männern verübt werden, stimmt schon, nur welcher Prozentsatz der Männer betrifft das? Die Mehrheit der Terroranschläge stammt von Muslimen, trotzdem handelt es sich um eine verschwindend kleine radikale Minderheit von Idioten, nur der rechte Rand schreit dann alle Muslime. Wo links beim Islam sehr richtig differenziert, scheint diese Fähigkeit bei Männern völlig verloren zu gehen.
    86 80 Melden
    • Garp 25.08.2018 10:18
      Highlight Und es wird sehr viel getan, um Anschläge präventiv zu verhindern. Da kann man doch auch versuchen präventiv vor Gewalt zu schützen, wo es noch eine grosse Dunkelziffer gibt. Im Häuslichen Bereich.

      Der erste Schritt wäre ein striktes Verbot Kinder schlagen zu dürfen. Wer Gewalt erlebt, wird später eher zum Gewalttäter.

      Der rechte Rand ist in der Schweiz ziemlich breit.
      22 4 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 25.08.2018 13:27
      Highlight Sehr richtig, dabei wird sich allerdings auf Risikogruppen fokusiert, keine Prävention beginnt mit der Premisse, alle Muslime sind potenzielle Täter.
      Gegen mehr Prävention spreche ich mich gar nicht aus, im Gegenteil, bitte mehr. Ich störe mich an der intelktuellen Unredlichkeit gewisser Kreise, die gross von Toleranz und Differenzieren reden, bei der richtigen Täter-Opfer-Dichotomie jedoch schnell alle guten Vorsätze über den Haufen werfen. Das zeigt mir, dass man auch dort ein illiberales, kollektivistisches und essentialistisches Weltbild pflegt, einfach unter umgekehrtem Vorzeichen.
      5 2 Melden
    • Garp 25.08.2018 13:50
      Highlight Es gibt eben keine klare Dichotomie, von Opfer und Täter. Was wäre denn die richtige Dichotomie für Dich?
      2 1 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 25.08.2018 09:32
    Highlight Wenn der einzige Standart den man hat ein Doppelter ist. Wenn es um Ausländer geht muss man differenzieren und weitere Faktoren berachten wie Alter, sozioökonomische Verhältnisse etc, aber wenn man Männer verallgemeinern kann, spielen solche zusätzliche Faktoren plötzlich keine Rolle mehr. Es gibt auch Innermännliche Unterschiede, die das Gewaltpotential beeinflussen.
    110 32 Melden
    • Garp 25.08.2018 10:46
      Highlight Ja, das gibt wie das Alter z.B. , Sozialisation und eigene Gewalterfahrung. Das spricht Levrat aber alles an.
      17 6 Melden
    • Randy Orton 25.08.2018 11:58
      Highlight Du lügst oder hast nicht richtig gelesen, Levrat sagt ja klar, was bei männern die gewalttätig die Gründe sind, bei denen man ansetzen müsste (erlebte Gewaltepisoden etc). Ich frage mich, wieso sich hier soviele einer Diskussion verschliessen.
      9 3 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 25.08.2018 13:36
      Highlight Aus dem Text:
      "Das heisst, dass es ein Problem ist, wie die Männer sozialisiert werden"
      Das ist klar eine veralgemeinerung. Er sagt nicht, wie gewisse Männer sozialisiert werden, es sind Männer per se, sie können gerne Muslime einfügen dann merken sie schnell, welches Potential der Satz entfaltet.
      4 5 Melden
    • Garp 25.08.2018 14:01
      Highlight Alle Männer werden sozialisiert und zwar unterschiedlich, das ist nunmal eine Tatsache. Das Detail steckt im _wie_ . Er sagt ja nicht, alle werden gleich sozialisiert.
      6 2 Melden
    • R. Peter 25.08.2018 19:02
      Highlight Garp, interessant! Und welche Sozialisation ist problematisch? Und bei welchen Gruppen ist diese Sozialisation besonders gehäuft? Und warum genau darf man laut Levrat nicht über diese Gruppen sprechen, sondern nur über "Männer und deren Sozialisation"?

      Ahh, weil wir sonst wieder bei Integrationsproblemen ankommen, über deren Lösung man sich nicht einig ist und die Variante SP demokratisch unterlegen ist?
      3 0 Melden
  • Nightghost 25.08.2018 09:27
    Highlight Diese Sturheit von Levrat, einfach nicht über Ausländerkriminalität zu sprechen.
    460 155 Melden
    • Ron Collins 25.08.2018 10:46
      Highlight Nicht aus-zu-hal-ten dieser Levrat. Er WUNDERT SICH warum die T.F. Angegriffen und kritisiert wird??? LOL
      26 30 Melden
    • Thadic 25.08.2018 10:49
      Highlight Er redet sehr wohl darüber aber wahrscheinlich sagt er nicht das was du willst. Es geht darum die Diskussion breiter zu führen um den wirklichen Grund der Gewalt zu verstehen.
      26 22 Melden
    • Platon 25.08.2018 10:57
      Highlight @nightghost
      Na dann erklär doch endlich einmal, wieso man bei Gwalt an Frauen über Ausländerkriminaltät sprechen soll! Das sind zwei verschiedene Themen. Das ist dasselbe, wie wenn man Kriminalität nur noch über Ausländerkriminalität spricht. Das machenwir nun schon seit 25 Jahren!!! Deine Sturheit ist noch viel schlimmer, du sprichst nicht über Gewalt an Frauen! Demnach wäre das Problem einfach gelöst, wenns keine Auslander mehr gäbe, das ist Unsinn und hat nichts mit dem Thema zu tun. Niemand von der SP leugnet die Zahlen, nur wäre es völlig am Thema vorbeigeredet!!! Siehst du das?!?
      31 31 Melden
    • Mantrax 25.08.2018 11:08
      Highlight Dabei haben Killias' und andere in ihren Studien gezeigt, dass es unter Berücksichtigung aller Faktoren eben doch eine Rolle spielt...
      22 3 Melden
    • Randy Orton 25.08.2018 11:56
      Highlight Er spricht ja darüber und sagt, dass man sich bitte um das Problem als ganzes kümmern soll anstatt fälschlicherweise so zu tun als wäre Gewalt an Frauen ein importiertes Problem - denn damit verhindert man Lösungen.
      14 12 Melden
    • dä dingsbums 25.08.2018 12:13
      Highlight Diese Sturheit vieler Leute, einfach nicht über Gewalt an Frauen zu sprechen.
      16 10 Melden
    • Pafeld 25.08.2018 12:45
      Highlight Warum soll man diese Debatte genau führen? Das führen einer Debatte setzt voraus, dass sich beide Parteien auf einer sachlichen Ebene begegnen. Und dies ist bis heute nicht der Fall.

      Was Sie meinen ist "der Levrat soll endlich eingestehen, dass Ausländer doof sind und sie endlich wie Menschen zweiter Klasse behandeln". Und genau das muss Herr Levrat eben nicht.
      18 4 Melden
    • rodolofo 25.08.2018 18:29
      Highlight Hier geht es um Gewalt an Frauen und um die fehlende Zivilcourage von Passanten, welche sich in der Nähe von solchen Gewalttaten aufhalten!
      Die Nationalität der Täter und der nicht einschreitenden Passanten ändert ja nichts an den erschreckenden Tatsachen, dass solche Dinge in unserem Land passieren!
      Die grundlos zusammengeschlagene junge Frau und Mutter, die sehr viel Courage zeigte, indem sie in einer Fernseh-Diskussion erschien sah übrigens etwas afrikanisch aus.
      Hat sie deshalb kein Mitgefühl von Dir verdient?
      Zusatzfrage: Dürfen AusländerInnen beliebig zusammengeschlagen werden?
      7 4 Melden
    • R. Peter 25.08.2018 18:43
      Highlight Thadig, falsch. Es geht ihm nicht darum die Diskussion breiter zu führen, sondern darum, statt über statt Ausländer Männer zu Sündenböcken zu machen...
      5 8 Melden
    • R. Peter 25.08.2018 20:44
      Highlight Rodolfo, was machst denn du da für ein Durcheinander? Zivilcourage ist ein Thema für sich, und warum auch immer du denkst, jemand würde Gewalt an Ausländerinnen legitimieren sind komplett verschiedene Themen und haben erst recht nichts mit dem Interview oder dem obigen Kommentar zu tun..

      Die Frage ist a) warum überhaupt Gewalt an Frauen gesondert betrachtet werden sollte und b) dass Levrat aussprechen will, welche Gruppe seiner Ansicht nach Täter ist, dabei aber nur auf Männer kommt, nicht aber auf Ausländer. Die Täter sind MEIST männliche Migranten;MANCHMAL auch schweizer Männer oder Frauen.
      1 7 Melden
    • dä dingsbums 25.08.2018 21:07
      Highlight @R. Peter: Nein. Die Täter sind nicht meist männliche Migranten. Zumindest nicht gemäss BfS, denn da halten sich die Schweizer und Ausländer die Waage.

      Gemessen am Bevölkerungsanteil sind Ausländer häufiger Täter, aber eben nicht meistens.

      Du bist nicht sehr Konsequent. Einerseits willst Du beim Thema Gewalt das Thema Gewalt gegen Frauen nicht gesondert betrachten, andererseits bist Du beim Täterkreis gerne breit Ausländer gesondert zu betrachten.

      (Ich warte übrigens noch auf den Beweis, dass Männer häufiger Opfer sind als Frauen wie Du mehrmals behauptet hattest)
      7 3 Melden
  • andrew1 25.08.2018 09:08
    Highlight Immer noch in der ersten phase der traumaverarbeitung. Verdrängung....
    107 37 Melden
    • Platon 25.08.2018 11:00
      Highlight @andrew
      Ich sehe eher die Leugnung. Niemand will über Gewalt anFrauen sprechen, stattdessen sprich man über Ausländerkriminalität, wie schon seit eh und je. Das nenn ich Leugnung!
      28 10 Melden
  • Füdlifingerfritz 25.08.2018 09:03
    Highlight Die SP wird nie verstehen, dass rechtspopulistische Parteien von jedem einzelnen Statement profitieren in dem sich ein Linker mal wieder nicht traut zuzugeben, dass Ausländer-Kriminalität ein Problem ist, je nach Straftat ein sehr grosses sogar. Aber Hauptsache mal wieder den Kontext und die Zeitachse verschieben und vom Frauenstimmrecht 1971 reden...
    179 44 Melden
    • Rabbi Jussuf 25.08.2018 10:15
      Highlight Die SP ist in einer Zwickmühle. Ihre Themen kommen ihnen abhanden. Also muss man altes Zeug aufbauschen und Vorfällen wie in Genf vorsorglich eine Richtung geben, die ins eigene Schema passt.
      15 13 Melden
  • elias776 25.08.2018 09:00
    Highlight Mir ist schleierhaft, wie die SVP die grösste Partei der schönen Schweiz sein kann. Wie kann man nur so heuchlerisch sein, egal um was es geht, es wird immer so umgedreht das man gegen Ausländer hetzen kann. Die SVP richtet mehr Schaden an als alle anderen Parteien gleichzeitig.
    100 344 Melden
    • hävi der 3. 25.08.2018 10:06
      Highlight @EU Turbolader

      Sie verwechseln hier gerade herrlich das Thema.

      Ablenken wollen um jeden Preis?

      Sind Sie von der Juso?
      51 20 Melden
    • Roterriese 25.08.2018 10:06
      Highlight Ich zitiere den Artikel noch einmal für dich:

      "Herr Levrat, Gewalt an Frauen geht deutlich öfter von Ausländern als von Schweizern aus."

      Was wird hier bitte genau so umgedreht, dass man gegen Ausländer hetzen kann? Es ist schlicht eine Tatsache.
      48 13 Melden
    • Rabbi Jussuf 25.08.2018 10:16
      Highlight elias
      Mag sein. Aber was hat das mit dem Thema hier zu tun?
      Hier ist es die SP, die Schaden anrichtet.
      9 4 Melden
    • pamayer 25.08.2018 10:46
      Highlight Und FDP plus cvp ziehen mit...
      5 14 Melden
    • andrew1 25.08.2018 11:05
      Highlight Nein die sp. Mit hoher zuwanderung für lohndumping, arbeitslosigkeit, teure mieten, stau und infrastrukturüberlastung, kriminalität, integrationskosten sorgen. Gleichzeitig den staat ausbauen, welcher wohl höchstens den halben wirkungsgrad der privatwirtschagt hat. Was widerum zu hohen steuern führt. Weiter die wirtschaft ausbremsen mit diversen ök-massnahmen welche die schweiz im alleingang machen sollte wodurch man nicht mehr konkurenzfähig ist. Weiter den bürger ständig bevormunden und produkte verteuern. Zu guter letzt noch den autofahrer schickanieren, abzocken und kriminalisieren.
      65 17 Melden
    • andrew1 25.08.2018 11:07
      Highlight Die bevorzugung vom frauen weiter vorantreiben und diskriminierende gesetzgebungen wie den wehrdienst oder pensionsalter aufrecht erhalten. Also schneidet man sich gewaltig ins eigene fleisch wenn man sp wählt.
      39 17 Melden
    • Heieiei 25.08.2018 11:15
      Highlight Eine Aussage die total zum Artikel passt. WTF ?!
      6 6 Melden
    • dä dingsbums 25.08.2018 12:23
      Highlight @Roterriese: Ich zitiere den Artikel gerne auch für Dich:

      "Nein, es gibt effektiv eine Übervertretung der Ausländer. Die Frage ist jedoch, spielt die Nationalität wirklich eine Rolle oder soll man bei jenen Charakteristika ansetzen, die relevant sind?"

      Es wird einfach aus einem sehr komplexen gesellschaftlichem Thema _eine_ Gruppe rauspickt und dagegen gehetzt.

      Jetzt sag mir bitte, wie Ausschaffungen oder härtere Strafen Gewalt verhindern sollen? Wie soll das gehen, denn die Strafe kommt nach der Tat? Wie?

      Und was genau willst Du für die Opfer von Schweizer Gewalttäter tun?
      11 11 Melden
    • dding (@ sahra) 25.08.2018 12:46
      Highlight Entfernt. Bitte formuliere deine Kritik sachlich. Danke, die Redaktion.
  • felixJongleur 25.08.2018 08:58
    Highlight Gute Fragen, gutes Nachhaken, vielen Dank. Sad fact, als Mann der selber Gewalt (physisch&psychisch) von einer Frau erlebt hat, scheine ich nun eine von der SP nicht repräsentierten Minderheit (?) anzugehören.
    117 16 Melden
    • Tikvaw 25.08.2018 11:00
      Highlight Da die SP zum Beispiel schon mehrmals vom Bund und von Kantonen gefordert hat, endlich ein bundesweites und einheitliches Netz von Männer-/Väterhäuser (für männliche Opfer häuslicher Gewalt etc.) aufzubauen, staatlich zu finanzieren und zu kontrollieren,
      werden Männer, die Gewalt von Frauen erfahren müssen, eben doch auch von der SP unterstützt und "repräsentiert".

      Komischerweise hat sich "der Grossteil" der feinen Männer, die sich jetzt gerade empören, bisher nie gross für dieses Thema interessiert. Woran das wohl liegt?
      25 7 Melden
    • stadtzuercher 25.08.2018 11:24
      Highlight felix, aus sicht des sp-mainstreams kannst du als mann gar keine gewalt erleiden. es gibt in der schweiz nur frauenhäuser, kein einziges männerhaus. die linke politik verweigert sich der vorstellung, dass auch männer opfer sein können.
      11 26 Melden
    • Socceroo04 25.08.2018 11:45
      Highlight Tja, Pech gehabt. Wärst Du ein "Trans-Gender" oder wie auch immer man das nennt, würdest Du sehr wohl einer durch sie SP repräsentierten Minderheit angehören. Als potentiell frauenverprügelnder Mann hast Du das nicht verdient (Ironie off).
      Wie schon mein Vater zu sagen pflegte: "der nächste Schritt der menschlichen Evolution wird uns zurück auf die Bäume führen."
      11 22 Melden
    • dä dingsbums 25.08.2018 12:29
      Highlight @felixJongleur: Die eine Partei will nur über Ausländer sprechen, die andere nur über Gewalt an Frauen.

      Männer wie Du haben leider noch keine Lobby.
      8 2 Melden
    • Primus 25.08.2018 13:02
      Highlight Evtl. findet ja watson im Männerbüro mal einen Gesprächspartner, welcher bereit ist aus den an sie getragenen Paargeschichten eine Blick auf die Gesellschaft in der Schweiz widerzugeben?
      5 0 Melden
  • frnrsch 25.08.2018 08:55
    Highlight Man spricht von der patriarchalischen Struktur,aber die patriarchalischen Strukturen aus gewissen Kulturkreisen haben nichts damit zu tun?Die Männer sollen sozialisiert werden,bitte wenn schon dan präzisieren und damit auch DIE Männer die Gewalt ausüben sagen.Man will doch nicht dass man das Gefühl bekommt dass alle Männer damit gemeint sind.Ich bin selbst Ausländer und habe meine Erfahrungen gemacht mit Gewalt die von meinem Vater ausgegangen ist,nicht nur gegen meine Mutter auch gegen uns Kinder und das gehörte in unserer Gesellschaft dazu und normal.Man muss es ansprechen für die Opfer!
    93 6 Melden
    • Natürlich 25.08.2018 13:28
      Highlight Ja da gebe ich dir recht.
      Aber da muss man halt auch bei der Prävention ansetzen und Aufklärung betreiben. Bei Asylanten/Flüchtlingen anfangen.
      Dass so etwas bei uns in der Schweiz nicht geht und wir hier Frauen mit Respekt behandeln und nicht schlagen usw.
      5 0 Melden
  • N. Y. P. 25.08.2018 08:51
    Highlight Wer tabuisiert, dass Gewalt gegen Frauen überdurchschnittlich häufig von Ausländern ausgeht, der findet keine Lösungen für das Problem.
    (Anita Fetz, SP)


    Natürlich macht es keinen Sinn, das zu tabuisieren.
    Die Frage ist jedoch, spielt die Nationalität wirklich eine Rolle oder soll man bei jenen Charakteristika ansetzen, die relevant sind?
    (Levrat)

    Laut Lesart von Herrn Levrat, ist die brutale Unterdrückung der Frauen in vielen Ländern also dem individuellem Charakter der dortigen Männer zuzuordnen.

    Herr Levrat, das nennt sich um den Brei herum reden.
    120 41 Melden
    • Platon 25.08.2018 11:04
      Highlight N. Y. P.
      Ich glaube alle Aussagen von Herr Levrat über die relevanten Merkmale liessen sich statistisch beweisen. Aber wenn man nur den Ausländer als das Übel sehen will, wird keine Statistik nützen...
      17 19 Melden
    • äti 25.08.2018 11:54
      Highlight ... anders herum ist auch um den Brei geredet. Man nennt den Brei einfach anders.
      8 5 Melden
    • N. Y. P. 25.08.2018 12:24
      Highlight @Platon, die Frage ist, spielt AUCH die Nationalität, bzw die Herkunft, eine Rolle oder NUR die Charakteristika des einzelnen Menschen.

      Und meine Meinung ist, dass auch die Herkunft eine Rolle spielt, wie Männer mit Frauen umgehen.
      Pakistan, Saudi Arabien, Indien etc.

      Du bist vermutlich anderer Meinung.
      9 2 Melden
    • dä dingsbums 25.08.2018 12:31
      Highlight @N. Y. P.: Wenn man die Gewalt die von Schweizern ausgeht ignoriert, nennt man das dann nicht auch "um den Brei herum reden"?
      5 5 Melden
    • N. Y. P. 25.08.2018 13:02
      Highlight Nun gut, eine Frage :

      Schweiz
      Indien
      Pakistan

      Ist die Männergewalt gegen Frauen in allen drei Ländern in etwa gleich ausgeprägt ? Was denkt ihr ?

      Von euch müsste jetzt ein klares Ja kommen, dass keinerlei Unterschiede zwischen diesen Kulturen bestehen.

      Ich frage mich, wieso die SP partout und umsverrecken diese Thematik negiert.
      12 2 Melden
    • Natürlich 25.08.2018 13:25
      Highlight @N.Y.P
      Nein das hast du völlig falsch verstanden.
      Er spricht ja davon dass das soziale Umfeld und erlebte Gewalt in der Vergangenheit eine grosse Rolle spielen.
      Und nein, natürlich ist die Gewalt (gegen Frauen) in den 3 Länder nicht gleich.
      Das liegt hauptsächlich daran dass in Ländern wie Pakistan die Patriarchalische Gesellschaftsstruktur Gewalt an Frauen oftmals toleriert oder gar gutheisst.
      Sprich: man ist dich dort garnoch nicht bewusst das dies ja etwas schlechte sein könnte.
      Zudem geht es den meisten Menschen dort nicht gerade gut was wiederum Kriminalität und Gewalt fördert.
      9 2 Melden
    • dä dingsbums 25.08.2018 13:53
      Highlight @N. Y. P. Ich frage mich, warum Du "partout und umsverrecken" darauf rumreitest, dass in anderen Ländern und Kulturen Frauen schlechter dran sind als hier und nur über Gewalt an Frauen die von Ausländern verübt wird sprechen willst.

      Wieso ignorierst Du die Tatsache, dass auch von Schweizer Gewalt an Frauen verübt wird? Gemäss BfS genau so oft wie von Ausländern.

      6 6 Melden
    • N. Y. P. 25.08.2018 14:22
      Highlight @dä dingsbums

      Auch von Schweizer Männern geht Gewalt gegenüber Frauen aus. Physisch und psychisch. Auch mit hoher Dunkelziffer, vermutlich. Da gebe ich Dir recht.
      5 1 Melden
    • dä dingsbums 25.08.2018 14:50
      Highlight @N. Y. P.: Schön, dass wir einen gemeinsamen Nenner gefunden haben.

      Gemessen am Bevölkerungsanteil sind Ausländer häufiger Täter, insgesamt aber halten sich bei den Straftaten Schweizer und Ausländer die Waage.

      Wenn man das Problem nur auf die Ausländer reduziert, dann vergisst man 50% der Opfer. Das wäre schade.

      Meiner Meinung nach wäre eine Fokussierung auf Prävention und Schutz wichtig, damit es gar nicht so weit kommt.

      Strafe muss sein, von mir aus bei schweren Übergriffen auch gerne Gefängnis und Ausschaffung. Nur mit härteren Strafen verhindern wir die Taten aber leider nicht.
      5 1 Melden
    • Platon 25.08.2018 15:19
      Highlight N. Y. P.
      Dass Gewalt an Frauen in Indien ein riesiges Problem ist, bestreitet ja niemand. Es ist immer dasselbe mit euch, ständig behauptet ihr die Sozis nehmen Ausländer in Schutz. Fakt ist: Massnahmen gegen Gewalt an Frauen würde alle treffen und damit auch die Migranten. Das Problem bei euch ist einfach, dass ihr die Debatte als Ausrede nutzen wollt strenger gegen Ausländer vorzugehen. Würde man über das Problem an sich sprechen, kämen alle dran die gewaltätig sind (auch viele Ausländer) und den Frauen wäre geholfen. Verstehst du meinen Punkt? Es ist mir wichtig!
      6 2 Melden
    • N. Y. P. 25.08.2018 16:02
      Highlight @dä dingsbums

      Haben wir !

      Gemessen am Bevölkerungsanteil sind Ausländer häufiger Täter, insgesamt aber halten sich bei den Straftaten Schweizer und Ausländer die Waage.

      DAS ist exakt, was ich sagen will.

      Wir sind uns ja einig.

      Klar, ich will, dass der erste Teil Deiner Aussage nicht ignoriert wird und Du willst, dass der zweite Teil nicht vergessen geht.

      Aber wir sind uns eigentlich einig.

      Ich bin auch grundsätzlich mit dem Rest Deines vorherigen Kommentars einverstanden.

      Mehr Mittel für Prävention und Schutz wären wünschenswert.
      3 0 Melden
    • N. Y. P. 25.08.2018 17:06
      Highlight @Platon
      Ich verstehe Deinen Punkt. Da bestehende und neue Gesetze für alle gelten, ist es unnötig in der Debatte zwischen Ausländern und Schweizern zu unterscheiden.

      Lies doch noch alle Kommentare von mir und dingsbums.

      P.S. Ich werde hier fast immer als Linker verschrien ! Das wird Dich überraschen. Es kommt aber auch vor, dass ich in die Rassistenecke gestellt werde, weil ich sehr kritisch über Israel schreibe und gerne Probleme patriarchalischer Gesellschaften / Familienformen anspreche.

      Und auch Dir bestätige ich : Wir haben auch viel Gewalt in Schweizer Familien.
      1 0 Melden
    • Platon 25.08.2018 17:36
      Highlight @N. Y. P.
      Danke, immerhin einer!
      1 0 Melden
  • Roterriese 25.08.2018 08:51
    Highlight Levrat - König der Strohmänner. Bei aktueller Migrantengewalt an Frauen auf die Schweiz der 70er Jahre und das Frauenstimmrecht verweisen, genau mein Humor.

    Und was die Werbung für das Ausländerstimmrecht genau damit zu tun hat, erschliesst sich mir auch nicht.

    Alles in Allem ein schlechtes Interview, Levrat weicht von dem Hauptproblem - Migrantengewalt an Frauen - ab und versucht daraus, wie der Rest der SP, ein allgemeines Männerproblem zu machen, aber genau das ist es eben gerade nicht.
    145 47 Melden
    • Roterriese 25.08.2018 10:08
      Highlight Korrektur: Das Interview ist natürlich sehr gut, es wird an den richtigen Stellen nachgebohrt und die Doppelmoral (wenn man bei der SP überhaupt von Moral reden kann) und Heuchlerei der SP wird schonungslos entlarvt. Eine schlechte Figur macht Levrat.
      12 9 Melden
    • Rabbi Jussuf 25.08.2018 10:21
      Highlight Ausländerstimmrecht: Das kann natürlich schon dazu führen, dass Schweizer mehr ins Gespräch mit Ausländern kommen und weiter hoffentlich zu einer besseren Integration.

      Das Interview war auch gut. Ich finde dass Levrat dadurch doch etwas entlarvt wurde.
      12 7 Melden
    • Platon 25.08.2018 11:09
      Highlight @Roterriese
      Sprichst über Stohmänner und Whataboutierst herum. Genau mein Humor.

      Wenn wir jetzt wider nur über Ausländergewalt sprechen, kommen wir keinen einzigen Schritt weiter. Dabei leugnet niemand die Zahlen! Die einzigen heuchler sind diejenigen, die nicht über Gewalt an Frauen sprechen wollen. Aber na klar, solange du dich der wahren Debatte weiterhin verweigerst, wird der Ausländer halt hinhalten müssen. Für das Problem hilft dies nur bedingt...
      18 13 Melden
    • äti 25.08.2018 12:03
      Highlight Am Migrantenproblem weicht niemand aus, solche Unterstellungen sind dumm. Die Lösungen sind verschieden, wobei die einen kein Interesse an solchem haben. Grund längst bekannt.
      6 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 25.08.2018 12:56
      Highlight äti
      Dass die SP, die JUSO sowieso, ausweicht, dürfte doch mit dem Interview sonnenklar geworden sein.
      Sie haben doch vor Jahren die Integration unter ihre Fittiche genommen und jegliche Kritik abgewiesen. Und immer noch sieht die SP ihren blinden Fleck nicht, der für andere schon jahrelang offensichtlich ist.
      6 3 Melden
    • Maracuja 25.08.2018 13:23
      Highlight @Rabbi Jussuf: ich finde dass Levrat dadurch doch etwas entlarvt wurde

      Wieso entlarvt? Levrat hat doch aus seinem Standpunkt nie ein Geheimnis gemacht. Der Interviewer hat gut (nämlich kritisch) gearbeitet und Schwachstellen dieses Standpunkts immer wieder angesprochen. Mit Entlarvung hat das m.E. nichts zu tun, entlarven kann man Lügner/Betrüger, dazu gehört Levrat nun wirklich nicht.
      8 2 Melden
  • chnuesi 25.08.2018 08:43
    Highlight Es ist nicht das Thema Sexismus, das uns aufschreien lässt
    Es ist das Verhalten der Juso Chefin
    Sie nutzt die absurdesten Dinge um Aufmerksamkeit zu erlangen. Und das in einer - sagen wir mal - forschen Art, dass wir es nicht mehr hören können. Und dann auch noch in die Rolle des Opfers zu gehen - sehr billig
    116 45 Melden
    • Maracuja 25.08.2018 10:15
      Highlight @chnuesi: das UNS aufschreien lässt, dass WIR es nicht mehr hören können

      Bitte spezifieren Sie in Zukunft welches WIR-Grüppli Sie vertreten (z.B. svp) oder verwenden Sie konsequent die ICH-Form. Frau Funiciello hat m.E. nicht immer gut argumentiert, aber hören mag ich sie weiterhin. Und dass sie jetzt wegen ihrer Äusserungen bedroht jetzt wird, gehört zu Recht angeprangert. Ihre Behauptung sie schlüpfe in Opferrolle, ist deplatziert. Meinungen wie diejenige von Frau Funiciello oder Frau Rickli sind in einem Rechtsstaat zu tolerieren, auch wenn man damit nicht einverstanden ist.
      26 13 Melden
    • äti 25.08.2018 11:58
      Highlight .. was genau war jetzt absurd? Opfer-Rolle? Gibt es da Details?
      4 3 Melden
    • Hochen 25.08.2018 11:59
      Highlight Soso eine forsche Art! Das so ein Kommentar so viele Herzen bekommt stimmt mich nachdenklich was geht in Köpfen von Menschen vor die Drohungen und schlimmste Beschimpfungen ok finden wen jemand seine Meinung äussert? Ps: Nein ich finde den Song auch nicht sexistisch!
      12 2 Melden
    • dä dingsbums 25.08.2018 12:35
      Highlight @chnuesi: Fumicello hat an einer Rede in einem Nebensatz über den Song 079 gesprochen. Ein paar Worte, mehr nicht.

      Das lässt Dich aufschreien? Du bist schon etwas empfindlich.

      Wie findest Du eigentlich, dass sie deswegen Todesdorhungen erhalten hat?

      Lässt Dich das auch aufschreien? Oder ist das vielleicht nicht so schlimm, weil sie selber schuld ist?
      15 4 Melden
    • chnuesi 25.08.2018 22:25
      Highlight @ an alle Komentatoren
      Danke für eure Meinunge
      Wenns beliebt, dann ändere icj es in ICH
      Offenbar bin ich mit meiner Meinung nicht alleine. Das zeihen die Likes
      Und wenn es richtig ist, Politik auf diese Art und Weise zu macjen - arme schweizer Parteipolitik
      Und NEIN , ich bin nicht SVP Symatisant
      Ich bin politisch neutral und hoffe auf intelligente Politikstrstrstegie
      Und da gehört die Junge SP nicht zu den Vorbildern
      1 0 Melden
  • Beggride 25.08.2018 08:41
    Highlight Frau Funiciello hat uns eindrücklich (und unfreiwillig) aufgezeigt, wie unsere Wähler des rechten Lagers ticken... Ich finde das Interview mit Levrat sehr gut, ausser, dass er immer wieder ausklammert, dass er zwar die problematischen Ausländermilieus anspricht, aber dennoch keine Massnahmen dafür treffen will. Ausser das Ausländerstimmrecht, aber das wird sicher nicht in der ganzen Schweiz funktionieren...
    40 73 Melden
  • 7immi 25.08.2018 08:27
    Highlight «Es ist nicht die soziale Schicht, es ist nicht die Herkunft, es ist das Geschlecht. Und das ist männlich»

    Für mich als mann ist diese partei somit nicht mehr wählbar. ich frage mich, welche männer dieses communiqué unterstützt haben...
    104 30 Melden
    • äti 25.08.2018 12:09
      Highlight .. wie hättest du denn das lieber formuliert gehabt?
      4 3 Melden
    • The IT Guy 25.08.2018 12:34
      Highlight Genau dasselbe habe ich auch beim Lesen dieses Statements entschieden. Dabei war ich bis jetzt ein treuer SP Wähler..
      6 3 Melden
  • Rumbel the Sumbel 25.08.2018 08:16
    Highlight Es ist halt so, wer zu weit aus dem Fenster schaut.....
    43 10 Melden
  • Frances Ryder 25.08.2018 07:45
    Highlight Gutes Interview, vor allem das Nachhacken bezüglich der Heuchelei der SP, dass sie im Moment genau das mit der Geschlechterfrage abziehen, wofür sie andere Akteure, welche die gleichen Methoden bei der Ausländerfrage benutzen, an der Pranger stellt.
    79 9 Melden

Wird der Vaterschaftsurlaub wieder abgelehnt?

Das Parlament tut sich schwer damit, den Männern auch nur das Minimum an Vaterschaftsurlaub zuzugestehen.

Der Vaterschaftsurlaub hat im Parlament einen schweren Stand. Zwei Dutzend Vorstösse dazu wurden abgelehnt, mal knapp, mal sehr deutlich. Mit der Initiative für einen vierwöchigen Vaterschaftsurlaub gelang es den Initianten, Druck aufzubauen. Zwar sieht der Bundesrat nach wie vor keinen Handlungsbedarf. Frisch gebackene Väter dürfen demnach weiterhin nur einen freien Tag beziehen. Zuletzt hat jedoch der Ständerat erklärt, dass Vätern wenigstens zwei Wochen Vaterschaftsurlaub zustehen …

Artikel lesen