bedeckt
DE | FR
Schweiz
Gesundheit

Kantone sollen zu höheren Prämienverbilligungen verpflichtet werden

ARCHIVBILD ZUR PRAEMIENENTLASTUNGS-INITIATIVE --- Versicherungskarten verschiedener Krankenkassen, aufgenommen am 5. Juni 2009 in Zuerich, Schweiz. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
Bild: KEYSTONE

Kantone sollen zu höheren Prämienverbilligungen verpflichtet werden

12.09.2023, 11:2612.09.2023, 15:42
Mehr «Schweiz»

Die Kantone sollen neu einen Mindestbetrag von 3,5 bis 7,5 Prozent der Kosten der obligatorischen Grundversicherung für die Prämienverbilligung aufwenden müssen. Das haben die Räte entschieden. Der indirekte Gegenvorschlag zur Prämienentlastungsinitiative steht damit.

Der Nationalrat ist am Dienstag beim Ausbau der Prämienverbilligungen auf die Linie des Ständerats eingeschwenkt. Mit 104 zu 86 Stimmen bei 2 Enthaltungen stimmte die grosse Kammer für den Antrag ihrer vorberatenden Kommission. Die bürgerliche Mehrheit bezeichnete den Vorschlag als «grossen Schritt». Die Ratslinke sprach zusammen mit der GLP von einer «ungenügenden Lösung».

Der nun gefundene Kompromiss beim indirekten Gegenvorschlag zur Prämienentlastungsinitiative der SP bedeutet für die Kantone Mehrkosten von etwa 356 Millionen Franken. Ursprünglich hatte der Nationalrat über zwei Milliarden Franken für zusätzliche Prämienverbilligungen verlangt - davon zusätzliche rund 800 Millionen Franken zulasten der Kantone.

Die Vorlage ist nun bereit für die Schlussabstimmungen.

(yam/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
29 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Ironiker
12.09.2023 11:36registriert Juli 2018
Die Lösung des Problems ist nicht die begleichung der Kosten neu zu verteilen, sondern diese zu reduzieren.
686
Melden
Zum Kommentar
avatar
Graf von Rüdesheim
12.09.2023 11:31registriert Februar 2022
Zum Glück sind Kantone sowas wie anonyme Melkmaschinen und bestehen nicht aus steuer- und prämienzahlenden Bürgern. /ironie off
5711
Melden
Zum Kommentar
29
Waadtländer Polizei erwischt Raser mit 220 km/h auf Autobahn

Zwei Autofahrer sind auf der A9 zwischen Chexbres VD und Vevey VD mit Geschwindigkeiten von 220 km/h und mehr von einem Radargerät geblitzt worden. Die Waadtländer Staatsanwaltschaft leitete eine Strafuntersuchung gegen die 18 und 21 Jahre alten Schweizer mit Wohnsitz in der Region ein.

Zur Story