Schweiz
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A teacher sits in a classroom in a public school in the small Spanish Basque village of Labastida, around 45 kms (24,85 miles) from Vitoria, northern Spain, Wednesday, March 11, 2020. Spain's health minister on Monday announced a sharp spike in coronavirus cases in and around the national capital, and said all schools in the region, including kindergartens and universities, and the same in the Spanish Basque city of Vitoria, will close for two weeks. For most people, the new coronavirus causes only mild or moderate symptoms, such as fever and cough. For some, especially older adults and people with existing health problems, it can cause more severe illness, including pneumonia. (AP Photo/Alvaro Barrientos)

In Italien bereits Alltag: Seit dem 5. März sind wegen des Coronavirus alle Schulen geschlossen. Bild: AP

Schweizweit schliessen die Schulen – was jetzt passiert

In der ganzen Schweiz schliessen die obligatorischen Schulen. Was jetzt auf uns zukommt.



Seit dem 5. März sind in Italien alle Schulen geschlossen. Auch in der Schweiz müssen alle Schulen ab sofort geschlossen werden. Was das bedeutet:

Unterricht auf Sparflamme

Bei einer Schliessung müsse man über Möglichkeiten diskutieren, wie der Schulbetrieb auf Sparflamme weitergeführt werden könne. Der gesamte Unterricht könne sicherlich nicht nach Hause verlagert werden. «Je älter die Schüler aber sind, desto mehr Alternativen gibt es. Die Lehrerinnen und Lehrer könnten zum Beispiel einen Arbeitsplan für die Schüler vorbereiten, dem sie von zu Hause aus folgen können», so Rösler. Auch digital gäbe es einige Möglichkeiten. «Da kommt es aber auch auf die Schulen an. Nicht alle sind digital bereits so gut ausgerüstet.»

Lehrpersonen in der Risikogruppe

Ein anderes Thema beschäftigt die Zentralpräsidentin aber zusätzlich: «Wir haben einige Lehrer, die zur Risikogruppe gehören, das wurde meiner Meinung nach noch viel zu wenig beachtet», sagt Rösler. Auch hier müsse man über Lösungen nachdenken, um die betroffenen Lehrerinnen und Lehrer zu schützen.

Kulanz bei Kinderbetreuung

Von den Schulschliessungen betroffen sind aber nicht nur die Kindern, sondern auch deren Eltern. Viele müssen sich dann um eine kurzfristige Betreuungsmöglichkeit kümmern.

Laut der Arbeitsrechtsspezialistin Michèle Stutz hat dies auch Auswirkungen auf die Arbeitgeber der berufstätigen Eltern. Denn diese müssen ihren Mitarbeitenden die Möglichkeit zur Kinderbetreuung gewähren, wenn denn keine Betreuungsmöglichkeit organisiert werden könne. «Und dies, ohne dass sie sich Ferientage anrechnen lassen müssen», so Stutz.

«Normalerweise wird erwartet, dass nach dem dritten Tag eine anderweitige Betreuung organisiert worden ist.» Im aktuellen Fall sei es jedoch möglich, dass die Gerichte kulanter wären. «Häufig übernehmen die Grosseltern in so einem Fall den Hütedienst. Viele davon gehören aber zur vom Bund benannten Risikogruppe», so Stutz.

Unternehmen warten ab

Fragt man bei den Schweizer Unternehmen nach dem konkreten Vorgehen, geben sich die meisten zugeknöpft. Bei Swisscom heisst es auf Anfrage, dass «Mitarbeitende bis drei Tage, unter Umständen auch länger, von der Arbeit fern bleiben dürfen.» Eine von der Swisscom organisierte Kinderbetreuung in kleinen Gruppen sei derzeit nicht geplant.

Auch bei der Schweizerischen Post hält man sich mit einer konkreten Antwort zurück. «Es handelt sich um spekulative Frage, auf die wir leider zum jetzigen Zeitpunkt keine verbindliche Antwort geben können», so ein Sprecher.

Der Pharmakonzern Novartis - hier das Werk in Stein - setzt sein Wachstum dank der guten Entwicklung von neuen Medikamenten fort. (Archivbild)

Bei Novartis erhielten berufstätige Eltern bis zu drei Wochen lang den vollen Lohn, auch wenn sie sich um die Betreuung der Kinder kümmern müssten. Bild: KEYSTONE

Die Detailhändler Migros und Coop warten mit einer konkreten Antwort ebenfalls zu. Gegenüber der NZZ sagten sie gestern, dass man bei Bedarf mit den Beschäftigten das Gespräch suchen und sich um eine «individuelle Lösung» bemühen würde.

Novartis hat einen Plan

Der Pharmakonzern Novartis hat die möglichen Folgen einer Schulschliessung schon eingehender diskutiert. Bei einer unverschuldeten Arbeitsverhinderung, wie es hier der Fall wäre, erhielten die Mitarbeitenden von Novartis den Lohn bis zur Wiedereröffnung der Schule bzw. längstens für drei Wochen den Lohn zu 100 Prozent weiter, wie die NZZ schreibt.

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114Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Back in Time 13.03.2020 22:19
    Highlight Highlight Schulen werden geschlossen. Es soll aber Betreuungs-Angebote geben. Wenn jetzt eine Anzahl Kinder an einem Ort zusammenkommen, wo sie von einem oder mehreren Erwachsenen betreut werden, frage ich mich, wo jetzt der wesentliche Unterschied zur Schule und dem Unterricht sein soll? Wer kann das erklären?
    • Asho 14.03.2020 04:01
      Highlight Highlight Ich erkläre es mir so (Beispiel):

      Im Normalbetrieb gehen 100 Kinder in eine Schule, 20
      Kinder pro Klassenzimmer.
      Bei den Corona-Betreuungsangeboten kommen noch 30 Kinder (die restlichen werden von den Eltern, Geschwistern etc betreut) und werden in verschiedenen Klassenzimmern in Gruppen à 3-4 Kinder beaufsichtigt.

      Es kommen somit weniger Menschen miteinander in Kontakt und die Abstandsregeln können besser eingehalten werden -> der Virus breitet sich weniger schnell aus.
    • Back in Time 14.03.2020 08:33
      Highlight Highlight @Asho: Danke. Aber was, wenn deutlich mehr Kinder betreut werden müssen, weil mehr Eltern keine andere Möglichkeit haben, da sie arbeiten müssen?
  • Ebony 13.03.2020 18:22
    Highlight Highlight @Brummbär,du hast wenig Ahnung, meine Familie lebt dort, Jamaika ist hochverschuldet, fast sämtliche Wirtschaftszweige wurden den Italienern und China verkauft. Alle grossen Hotels gehören ausländischen Besitzer, durch die hohe Kriminalität verliert Jamaica immer mehr touristen. Schon über 1000 Morde seit Jahresbeginn. Weisst du wieviele Kinder keine Schule besuchen können? Kennst du die Arbeitsllosenquote? ich könnte dir noch viel erzählen.
  • Carl Gustav 13.03.2020 12:11
    Highlight Highlight Ist euch klar, was hier und jetzt passiert?
    Alle, die können ziehen sich bis Auffahrt zurück.
    Eltern benutzen ihre Kinder als Druckmittel um sich auf der Arbeit keinem Infektionsrisiko aussetzten zu müssen.
    Die, die übrig bleiben können ja schauen, dass die Grundbedürfnisse gedeckt bleiben.
    Wenn die Kinder wirklich die grössten Virenschleudern sind, dann hoffe ich das der BR heute nicht nur Schulschliessung sondern auch ein Ausgehverbot ausruft.

  • Baumi72 13.03.2020 12:11
    Highlight Highlight Wie lange geschlossen?

    Man spricht zur Zeit davon, dass sich im Zeitraum von 2 Jahren zirka 60-70% der Bevölkerung anstecken wird.

    Was bringt also eine Schulschliessung und wie lange soll sie dauern? 2 Jahre Schule zu?

    Um die Ausbreitung zu verlangsamen ist es sicher nicht der richtige Weg.

    Glaubt ihr denn ernsthaft, dass der Virus in einigen Wochen ausgerottet sein wird?
    • dmark 13.03.2020 19:26
      Highlight Highlight @Baumi72:
      Andere Vorschläge?

      Das Problem ist, wenn man jetzt nicht drastisch reagiert, haben wir die 60-70% bereits in ein bis zwei Monaten und keinerlei Platz in den Krankenhäusern. So kann man wenigstens die Ausbreitungsrate gering halten. Wie lange das alles dauern wird? Werden wir sehen. Südkorea und China hatten zumindest Erfolg.
    • Ebony 13.03.2020 19:54
      Highlight Highlight ich befürchte, dass der Erfolg von Südkorea und China darin besteht, dass nur noch die stark Erkranken getestet werden und in die Statistik aufgenommen werden
  • Sharkdiver 13.03.2020 11:54
    Highlight Highlight Besteht für gesunde Kinder und Jugendliche ein besonderes Risiko?
    Nach heutigem Wissensstand hat das Alter einen entscheidenden Einfluss auf den Verlauf einer Infektion mit dem Coronavirus: Kinder und Jugendlichen können sich zwar anstecken, entwickeln insgesamt aber seltener Symptome und Krankheit verläuft in aller Regel milder. https://www.kispi.uzh.ch/de/patienten-und-angehoerige/corona/Seiten/default.aspx
  • Sharkdiver 13.03.2020 11:52
    Highlight Highlight 800 Infistierte / 7 Tote(alles mit chronischen Vorerkrankungen) = Todesrate 0.0087% und alle drehen durch. Aber wenn in Syrien Menschen abgeschlachtet, versklavt und zu Sexsklaven gemacht werden sind wir über die „wirtschaftsflüchtlinge“ wütend.
    Erbärmliche Gesellschaft
    • #keiMehrwert 13.03.2020 13:02
      Highlight Highlight 0.87%, Rechnen ist Glücksache
    • Christian Meichsner 13.03.2020 14:02
      Highlight Highlight Wer rechnen kann, ist klar im Vorteil. Leute wie Du sollten nochmals die Primarschule besuchen. Der Rest ist ok.
  • Sharkdiver 13.03.2020 11:49
    Highlight Highlight Wir leben in eine Vollgaskomentalität. Wenn ich die aktuellen Verhalten und Reaktionen anschaue will ich keine ernste Lage erleben. Wir würden wohl zu Monster mutieren
  • Sharkdiver 13.03.2020 11:45
    Highlight Highlight Heute Morgen Virologe vom Zürcher Unispital. Bei Kinder ist die Gefahr und Anstekungsrisiko unglaublich und ungewöhnlich tief. Kinder seien in der Schule am Besten aufgehoben. Wichtig ist dass die Kranken zuhause bleiben. Es sei falsch die Schulen zu schliessen, wenn die Kinder danach in der Freizeit zusammen spielen. Und wer schaut zu den Kindern? Am besten die Grosseltern oder?
    Unglaublich was für eine Panik. Was geht ab, wenn mal was schlimmes passiert?
    • Winschdi 13.03.2020 12:27
      Highlight Highlight Mir jagt es da auch langsam den Nuggi raus...
      Die Lehrer sind eh nur dafür, damit sie blau machen können.
    • Sharkdiver 14.03.2020 15:17
      Highlight Highlight Nur das jetzt zwar keine Schule stattfindet aber z.B. In BL alle Klassen weiter besetzt bleiben sollen für Kinder die kein betreuungsangebot haben. Ob es so was bringt oder nur der Wirtschaft schadet wird sich zeigen
  • No fear 13.03.2020 09:27
    Highlight Highlight Genau. Die Lehrpersonen sollen jetzt Arbeitspläne ausarbeiten 😂 und eine digitale Infrastruktur nutzen, die es nicht gibt. Kein Kind Und kein jugendlicher stirbt, wenn jetzt einfach mal keine Schule ist. Die sollen einfach selbständig arbeiten schreiben. Selbständig arbeiten tut denen gut 😊
    • Cirrum 13.03.2020 09:43
      Highlight Highlight Genau, denn das ist es, was sie heutzutage nicht mehr lernen, selbstständig zu sein. Eigentlich das Wichtigste für eine junge Person.
    • rumpelpilzli 13.03.2020 17:07
      Highlight Highlight Genau, los ihr erstklässler schreibt bitte selbstständig eine arbeit 😜 und kümmert euch gleich selbst um euch selber zuhause
  • Toerpe Zwerg 13.03.2020 09:17
    Highlight Highlight Es ist nun höchste Eisenbahn für drakonische Massnahmen. Aufgrund der langen Inkubationszeit sind die Ansteckung um ein Vielfaches verbreiteter als bekannt. Wir rasen sehenden Auges in die Italien-Situation. Die Ansteckungsrate muss sofort auf unter 1 gedrückt werden.

    Drei Wochen Lockdown würden ausreichen, die Spitze zu brechen. Und der Lockdown kommr so oder so. Je später, desto schlechter.
    • Posersalami 13.03.2020 10:05
      Highlight Highlight Absolut

      Die heute festgestellten positiv Getesteten haben sich sicher VOR 1 WOCHE angesteckt.

      Homeoffice-Pflicht für alle deren Arbeit das zulässt, Schulen und Unis zu, alle Bars, Kinos usw. schliessen. SOFORT

      Mit Ansage für 2-3 Wochen und natürlich, dass keine alleine gelassen wird und der Bund vollumfänglich die Kosten übernimmt. Wir hatten grad einen riesigen Überschuss in der Bundeskasse!
    • Sharkdiver 13.03.2020 11:48
      Highlight Highlight Und wieso berichten aktuell Ärzte und Forscher, dass scheinbar man erst ansteckend ist, wenn die ersten Symtome auftreten, und nach abklingen der Symptome die Ansteckungsherde rasch Weck ist?
    • Sharkdiver 14.03.2020 15:19
      Highlight Highlight Walter Sinclair Auf SRF gehört von einer Studie die in China gemacht wurden. Es gibt auch keine Tote Kinder. Und es wurde bereits auch bei uns festgestellt, dass Kinder weniger reagieren.
  • MasterPain 13.03.2020 09:13
    Highlight Highlight «Das passiert, falls schweizweit die Schulen schliessen»

    Dann schliessen die Schulen schweizweit.
  • LCS 13.03.2020 08:51
    Highlight Highlight Die Lehrerinnen und Lehrer dienen also quasi nur noch als der Hütedienst der Nation.

    Sobald die erste Lehrperson einer Schule an Corona erkrankt ist und alle anderen Lehrpersonen wegen des Kontaktes mit der erkrankten Person (z.B. im Lehrerzimmer) sich ebenfalls in Selbstquarantäne begeben müssen, wird der Lehrbetrieb sowieso stillstehen, da einfach nicht ausreichend Stellvertretungen organisiert werden könnten.
  • Herbibi 13.03.2020 08:35
    Highlight Highlight Es ärgert mich, dass die Schweiz nur hinterherhinkt. Die Nachbarn - ausser Deutschland - treffen Entscheidungen, die Schweizer Behörden erwägen, zögern, ziehen in Betracht .... und dann viel zu spät, treffen sie halbherzige Entscheidungen.
  • baba11 13.03.2020 08:32
    Highlight Highlight und wieder wird die normale Hausfrau diskriminiert. die jammern nicht das sie keinen Lohn kriegen. eventuell sollte die Gesellschaft mal etwas nachdenklicher sein. Kinder sind nicht nur ein Statussymbol sondern brauchen persönliche Betreuung und nicht nur ab 20:00 Uhr und Sa. und So.
    • .i.i.i. 13.03.2020 11:24
      Highlight Highlight ?
    • Sharkdiver 13.03.2020 11:48
      Highlight Highlight Helikopter Mama/Papa?
  • FrancoL 13.03.2020 08:27
    Highlight Highlight Ich werte das Verhalten der Schweiz als die Frucht eines Daseins ohne grosse Risiken und Katastrophen. Man denkt man sei immun, man wisse es besser.
    Das Problem ist immer das Gleiche: Wer nicht krisenerprobt ist, der ist teilweise handlungsunfähig.
    • Maracuja 13.03.2020 09:11
      Highlight Highlight Italien wurde überrascht, die Schweiz sah klar, was auf sie zukommen wird. Zahlreiche Fachleute warnten, dass man Massnahmen sofort umsetzen müssen. Nicht fehlende Krisenerfahrung ist das Problem, sondern Arroganz und Zögerlichkeit.
    • FrancoL 13.03.2020 09:19
      Highlight Highlight @Maracuja; Seit wann guckt die Schweiz und ein guter Teil ihrer Bevölkerung was andere machen?
      Arroganz und Zögerlichkeit ist die Folge von fehlender Krisenerfahrung. In Krisen lernt man schnell die Arroganz abzulegen und sich aufs Handeln zu konzentrieren, dass kann man zu Hause in der warmen Stube nicht lernen.
    • Toerpe Zwerg 13.03.2020 09:20
      Highlight Highlight 100% Zustimmung.

      Wir haben nun zwei Wochen verschlafen, in welchen wir die Ausbreitung auf tiefem Niveau hätten eindämmen können. Nun müssen wir uns auf italienische Verhältnisse gefasst machen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nach der Welle ist vor der Welle 13.03.2020 08:24
    Highlight Highlight Ich verstehe diese Diskussion nicht. In den Pandemie Richtlinien des Seco steht klipp und klar: "Ist der Arbeitnehmer unverschuldet an der Arbeitsleistung ver- hindert, weil ihn eine gesetzliche Pflicht zur Betreuung seiner Kinder trifft (Art. 276 ZGB), muss ihm der Arbeitgeber während eines beschränkten Zeitraumes den Lohn gestützt auf Art. 324a OR weiter entrichten."

    Und OR 324a spricht von drei Wochen.

    Siehe https://www.seco.admin.ch/dam/seco/de/dokumente/Arbeit/Arbeitsbedingungen/Gesundheitsschutz%20am%20Arbeitsplatz/Pandemie/faq-pandemie-betriebe.pdf.download.pdf/faq_pandemia_de.pdf
    • Göönk 13.03.2020 13:52
      Highlight Highlight Gut für die Arbeitgeber, die 3 Wochen bezahlen können. Ich fürchte, das wird einige in den Ruin treiben. Aber es gibt aktuell auch grad noch ein paar "Ruin"-Probleme mehr als dieses...
  • Theor 13.03.2020 08:15
    Highlight Highlight Und wenn die Kinder dann zuhause sind und die Eltern weiterhin arbeiten müssen, werden die Mündel kurzerhand zu den Grosseltern in den Hütedienst geschickt.

    Wie lächerlich Menschenfeindlich die Schweizer Wirtschaft funktioniert, wird im heutigen Ernstfall mal schön allen bewusst. Der Arbeitgeber soll also Kulanz zeigen? Ich schaue mir meine Chefin an und muss zynisch lachen.

    "Momol, super durchdacht das Ganze!"

    Gruss aus dem morgendlichen Büro,
    Theor
    • Pbel 13.03.2020 09:19
      Highlight Highlight Für Kinder ist das Virus KEIN grösseres Risiko als irgend etwas ganz banales. Es geht nur darum die Ausbreitung zu verhindern, um die primär älteren Mitbürger und andere Risikogruppen zu schützen.
      Leider kann eine Schulschliessung genau das Gegenteil bewirken, falls dann nur schon teilweise die Grosseltern bei der Betreung auch nur aushelfen.
    • Bravo 13.03.2020 11:33
      Highlight Highlight In so aussergewöhnlichen Situationen kann man sich auch mit Nachbarn etc. zusammentun und mal nicht auf die Grosseltern zurückgreifen. Schulen schliessen macht schon Sinn.
    • Lami23 13.03.2020 19:16
      Highlight Highlight Wer seine eigenen Eltern mit den Kindern gefährdet und diejenigen die das mit sich machen lassen...Selber Kopf einschalten.
  • Geff Joldblum 13.03.2020 08:14
    Highlight Highlight Macron entschädigt die Firmen für Arbeitnehmer, die zu Hause bleiben müssen.
    Und bei uns? Bei uns jammern doch die Firmen bereits herum bevor es überhaupt soweit ist. 🙈
  • Don Alejandro 13.03.2020 08:12
    Highlight Highlight Bayern, Österreich, Frankreich, Italien alle Schulen geschlossen. Das BAG hat heute die letzte Chance, die Volksgesundheit nicht für wirtschaftliche Interessen zu opfern!
  • Rainbow Pony 13.03.2020 07:53
    Highlight Highlight Mich überrascht, dass die Schweiz offenbar vollkommen unvorbereitet ist. Ich bin ein Kind des kalten Krieges und damit aufgewachsen, dass morgen die Welt explodiert. Unvorbereitet ist ja das Eine, aber auch, ja man kann es fast schon völlig Lähmung nennen, dass keine Entscheidungen stattfinden ist doch absolut irr. In Italien haben sie in der Fiera Milano (eine Art Hallenstadium Oerlikon) in einer Woche 600 Plätze für Intensivtherapie rausgehauen. Wir glauben nicht wirklich, dass es bei uns, zeitversetzt, anders kommt? Und wir diskutieren immer noch?! Jetzt: Die Leute brauchen Sicherheit.
  • Cocolina 13.03.2020 07:52
    Highlight Highlight Die Weisung von Coop ist klar: Für die Kinderbetreuung muss bereits jetzt eine Ersatzbetreuung organisiert werden. Ist dies nicht möglich müssen die Eltern Ferien beziehen. Begründet wird das mit der Versorgungspflicht.

    Da bereits die Betreuung durch die Grosseltern wegfällt werden unsere Ferien dieses Jahr komplett für die Kinderbetreuung draufgehen sollte es zu Schulschliessungen kommen.
    • Laubos 13.03.2020 08:12
      Highlight Highlight Ui, das tut mir sehr leid. Hoffentlich wird in diesem Bereich durch öffentlichem Druck etwas getan, denn diese Lösung ist nicht fair.
    • FrancoL 13.03.2020 08:31
      Highlight Highlight Natürlich ist sie nicht fair, aber war die Wirtschaft je fair? Es ist die Folge einer sinnlosen Liberalisierung mit immer weniger Rechten für die Arbeiterschaft und ein lineares Denken an Profit.
      Auch unsere "Geiz ist geil Wut" spielt da eine Rolle und zwingt die Unternehmen mitunter zu unfairen Mitteln.
      Wir haben alle das Boot in diese Richtung gesteuert und wer sich dagegen gewehrt hat und mehr Solidarität gefordert hat der wurde als Gutmensch abgekanzelt und belächelt.
    • Nevermind 13.03.2020 08:43
      Highlight Highlight Das Kind einfach mitbringen. Es kann ja in der Zeit die Einkäufe für die Familie erledigen.

      Was für Egoisten sind da in der Geschäftsleitung? Die Zitrone noch nicht genügend ausgepresst?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rochade 13.03.2020 07:35
    Highlight Highlight Die Welt dreht am Rad, Hysterie überall. Junge und gesunde Menschen bis ins reife Alter von 65 Jahren sterben an diesem Virus nicht. Es sind die alten und chronisch kranken menschen die gefährdet sind. Also, weshalb Grenzen schliessen, Schulen dicht machen und von möglichem Notstand reden? Wir werden noch an unserer eigen Dummheit zu Grunde gehen aber bestimmt nicht um diesem Virus wegen.
    • FrancoL 13.03.2020 09:24
      Highlight Highlight Weil wir ja eine Gruppe unserer Mitmenschen einfach mal dahinsiechen lassen dürfen. Auch schon mal überlegt, dass wenn viele alte Leute im Spital landen. der Platz für andere fehlt?
      Ich würde es mal mit einer Rochade bei den grauen Hirnzellen versuchen.
      Das ist wohl einer der dümmsten Posts die ich je gelesen habe.
    • Bravo 13.03.2020 11:36
      Highlight Highlight Mit hat dann im Spital auch kein Platz oder Personal für Junge mit einem Herzinfarkt oder nach einem lebensgefährlichen Unfall...
  • PostFinance-Arena 13.03.2020 07:32
    Highlight Highlight Ganz einfach: In Krisenmodus schalten, den Mitarbeitern vertrauen. Wer aufgrund der Situation zu Hause bleiben muss bleibt zu Hause, der Rest (abzüglich Risikogruppe) arbeitet.
  • luzius 13.03.2020 07:30
    Highlight Highlight Und was für Rechte halben Eltern denn nun..??? Ich finde im Text nur Empfehlungen oder Vergleiche. Handfestes oder einen Verweis auf einen gültigen Gesetzestext finde ich nirgends...
  • Lebenundlebenlassen 13.03.2020 07:06
    Highlight Highlight Fragt mal grössere Firmen wie die Migros die tausende Mütter beschäftigt..
    dass Novartis genug Geld hat um den Lohn weiter zu zahlen hoff ich doch.. die verdienen ja zudem noch viel Geld mit dem Virus..
    • Menel 13.03.2020 07:21
      Highlight Highlight Wie verdient Novartis Geld mit dem Virus? Wohl eher verdient Migros durch die Hamsterkäufe an der Pandemie.
    • Lebenundlebenlassen 13.03.2020 07:26
      Highlight Highlight Na komm die sind ja überall beteiligt... zudem wird ja viiieel Geld in die Forschung fliessen..
    • Menel 13.03.2020 07:47
      Highlight Highlight Nur forscht Novartis nicht in dem Sektor.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Florentine 13.03.2020 07:06
    Highlight Highlight Und die Kitas? Die wurden noch mit keiner Silbe erwähnt.....
  • KING FELIX 13.03.2020 06:55
    Highlight Highlight Mein arbeitgeber steckt den kopf in den sand. Es werden keine massnahmen getroffen um die menschen voneinander zu isolieren. In einem behindertenheim mit vielen besonders gefährdeten personen. Bringt ja nichts, wir müssen ruhig bleiben, wir dürfen die klienten nicht verunsichern ist der tenor. Regelmässiges desinfizieren von türgriffen ect.... die selben argumente.
    Wenn man massnahmen fordert wird man als hysterisch abgetan.
    Wir sollen vertrauen haben......
    Wie soll ich mich verhalten? Mitmachen beim fotografieren der flut die uns bald überrollt? Mehr massnahmen fordern?
  • Zat 13.03.2020 06:45
    Highlight Highlight Es gibt auch unter den Schülerinnen und Schülern solche, welcher Vorerkrankungen haben. Und bei den Eltern ebenfalls. Beide wären ein Stück sicherer, wenn die Schulen schliessen.
    In der Schule haben die Kinder regen Austausch mit sehr vielen anderen Gspänli und Erwachsenen, und rotieren auch oft innerhalb des Schulhauses. Zudem sitzen alle sehr eng beisammen und haben keine Möglichkeit auf Abstand.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 13.03.2020 06:57
      Highlight Highlight Sie müssen auch an die Schweiz (Unternehmen) denken: da braucht es Lösungen, die beiden (dem Volk und der Schweiz) dienlich sind.
    • Saraina 13.03.2020 07:53
      Highlight Highlight Wenn die Kinder schulfrei haben, sind sie deswegen ja nicht in Quarantäne, sie bewegen sich weiterhin frei unter anderen Kindern. Im Tessin (und wohl auch andernorts werden zuerst überobligatorische Schulen geschlossen. Diese besuchen Jugendliche, die nicht eng betreut werden müssen. Ganz sicher sitzen die nicht alle drin und gamen und lesen Bücher. Sie werden auch in Kontakt sein untereinander.
    • Zat 14.03.2020 11:28
      Highlight Highlight @Saraina: Erstens wäre das dann zumindest in der Verantwortung der Eltern. Viele wollten ja, dass die Schulen schliessen, zum Schutz der Kinder. Da werden sie sie sicher nicht überall hin lassen.
      Zweitens haben die Kinder schon Kontakte, aber nicht mit über 20 anderen in einem engen Raum, sondern wenn dann in kleineren Gruppen, mit den gleiche 3-4 Kindern.
      Hier in der Region ist das jedenfalls nicht so, wie Sie das schildern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hans Mueller 13.03.2020 06:32
    Highlight Highlight Wieso werden bei uns noch immer kaum Massnahmen ergriffen, noch weiter zugewartet?

    In Österreich hat der Bundeskanzler schon viele Massnahmen ergriffen, obwohl dort die Zahl der Infizierten bedeutend tiefer ist!

    Deutschland sorgt sich, dass sie zu wenig Intensivplätze haben. Dort gibt es 28'000 Plätze. In der Schweiz gibt es nur 1000. Auf Deutschland gerechnet wären das dort nur 10'000 Plätze!

    Wieso lässt ein so reiches Land die Bevölkerung so sehr im Stich? Was läuft bei uns falsch?

    Ich versteh's ganz ehrlich nicht! Es geht doch um Leben und Tod?!
  • Stefan Morgenthaler-Müller 13.03.2020 06:24
    Highlight Highlight Bisher habe ich in meinem Alltag keine Einschränkung erfahren, ausser dutzende Male am Tag Hände waschen. Und das ist bedenklich, dass man da nicht klare Vorgaben macht, z.B. wer Krankheitssymptome ziegt und trotzdem nach draussen geht, bekommt eine Busse von mehreren Tausend Franken (was meint ihr SVPler?). Vielleicht nicht das beste Beispiel, aber mir kommt es vor, als geschehe in Anbetracht der Lage zu wenig.

    • Shikoba 13.03.2020 06:41
      Highlight Highlight Ich muss jeden Tag pendeln und es hat sehr viele Leute, die Husten (und meistens noch in die Hände), dann sind auch etliche ältere Menschen im Stossverkehr.. Verstehe ich nicht..! 🤦‍♀️
    • Stefan Morgenthaler-Müller 13.03.2020 06:51
      Highlight Highlight Verstehe ich auch nicht. Lesen die keine Nachrichten, Fernsehen?

      Die ersten Tage nach Infisziero zeigt man noch keine Symptome, die Chance besteht trotzdem, andere anzustecken. Spätestens, wenn man Symptome zeigt, sollte man zu Hause bleiben.

      Husten kann auch andere Gründe haben, ist natürlich aktuell kein gutes Gefühl, so jemandem gegenüber zu sitzen.
    • DasGlow 13.03.2020 06:54
      Highlight Highlight Die Vorgaben sind doch ganz klar. Das Volk soll sich in Eigenverantwortung üben und den überaus hilfreichen Coronaflyer beachten. Im Gegenzug hilft uns der Bundesrat dabei indem täglich 70.000 Menschen aus einem Hochrisikogebiet in die Schweiz zum arbeiten kommen. Da macht Händewaschen und Abstand halten echt viel Sinn. *Kann Spuren von Ironie enthalten
    Weitere Antworten anzeigen
  • regor Leppeok 13.03.2020 06:24
    Highlight Highlight Schulschließungen Als die Spanische Grippe grassierte

    Howard Markel von University of Michigan untersuchten 2007 die Reaktionen von 43 Städten in den Vereinigten Staaten zwischen September 1918 und Februar 1919. 34 davon verhängten damals Schulschließungen und Einschränkungen öffentlicher Versammlungen. Diese Kombination an Maßnahmen hielt die Mehrzahl der Städte im Schnitt rund vier Wochen aufrecht. Die Todesraten wurden dadurch signifikant reduziert, „Journal of the American Medical Association" (Jama)

    https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/208354
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 13.03.2020 20:30
      Highlight Highlight Die S.G. war, wie der Name schon verdeutlicht, eine Influenza-Pandemie. Es gibt nichts Vergleichbares, das von einem Coronavirus ausging.
      Im Schatten der Coronanews grassiert die Grippe und hat bislang viel mehr Todesopfer gefordert. Bestimmt waren unter vermeintlichen SARS-CoV-2-Opfern viele Influenza-Tote. Da aber kein Doppeltest vollzogen wird, der auf beide Virenstämme hinweist, ist das schwer zu belegen.

      Allein in den USA sind diese Saison ca. 30 Mio. an Influenza erkrankt und schätzungsweise 41'000 daran gestorben. Im Vergleich dazu ist das Coronavirus geradezu bedeutungslos.
  • PeteZahad 13.03.2020 06:21
    Highlight Highlight Wenn die Schulen schliessen und die Arbeitgeber nicht mit entgegenkommenden Lösungen mitziehen, dann hüten am Schluss die Grosseltern (also die Risikogruppen) die Kinder und man erreicht das Gegenteil.
    • maude 14.03.2020 00:05
      Highlight Highlight oder nicht erwerbstätige Mütter springen wie wild ein, damit die erbwerbstätigen Mütter keinen Ausfall haben und Grosseltern verschont werden. So läufts hier zumindest. Aber pff Grosseltern und Hausfrauen/männer, was sind die schon...
  • bebby 13.03.2020 05:52
    Highlight Highlight Sobald die Kinder den Virus nach Hause bringen und damit ihre Eltern anstecken findet ev. ein Umdenken in den Firmen statt in Richtung home office oder splitting. Es nützt ja auch nichts, wenn dann die Belegschaft krank ist oder gar definitiv ausfällt.
    In Asien haben sie offensichtlich mehr Erfahrungen im Umgang mit Epidemien.
    • niklausb 13.03.2020 06:18
      Highlight Highlight All ihr Homeoffice-Schwätzer solltet mal der Realität ins Auge sehen und realisieren, dass es für sehr viele Arbeitnehmer nicht diese Möglichkeit gibt. Wie soll jemand aus einem Produktionsbetrieb von daheim eine Maschine bedienen bzw. Material auflegen und fertiges Produkt verpacken und für den Versand vorbereiten? Wie soll eine Altenpfleger/in Homeoffice betreiben? Wie eine Person aus dem Detailhandel? Ein Gärtner? Ein Sanitär? Ein Maurer etc.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 13.03.2020 06:42
      Highlight Highlight Ja, das haben viele Unternehmen schon eingeführt. Es gibt aber solche, die können so einen Fall nicht antizipieren, wie man so schön im Fussball sagt.

    • glass9876 13.03.2020 08:23
      Highlight Highlight Ja und in Wuhan sind die Arbeitenden natürlich bei vollem Lohn zuhause geblieben, soviel Erfahrung haben die mit Epidemien und Arbeitsrecht...
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  • Ebony 13.03.2020 05:49
    Highlight Highlight sämtliche Länder um uns herum handeln mit Schulen schliessen und Bars und so weiter, die Schweiz ist wieder einmal langsam und zögerlich, schon als es in den Ländern rund um uns losging, hat die Schweiz reagiert, als ob wir eine Insel wären. Jamaika hat in den Schulen Händedesinfektionsmittel aufgestellt, bevor sie überhaupt einen Fall hatten und werden die Schulen diese Woche schliessen. Ein Drittweltland und handelt vorausschauender als die Schweiz.
    • The Destiny // Team Telegram 13.03.2020 06:18
      Highlight Highlight Schau mal lieber nicht nach Polen...
    • Lioness 13.03.2020 06:33
      Highlight Highlight Die Schweiz hat als eines der ersten Länder grössere Veranstaltungen abgesagt. Da hatten wir noch keine Toten und viele verstanden deswegen die Massnahme noch nicht. In den Schulen reicht Händewaschen mit Seife. In den Schulzimmern gibts Brünneli mit fliessendem Wasser. Wo man Zugang zu fliessendem Wasser hat, ist Händewaschen mit Seife das Beste. Nur wenn man kein fliessendes Wasser hat, ist Desinfektionsmittel hilfreich.
    • nine 13.03.2020 06:41
      Highlight Highlight Ich bin froh handelt die Schweiz besonnen. Der Virus ist nicht aufzuhalten und wird viele Bürger*innen anstecken. Es geht hier leidglich darum, dass das Gesundheitswesen nicht zu schnell überlastet wird. Daher solltest du deine Kritik ein Wenig zurückhalten. Man versucht hier gerade einen riesigen Balanceakt für das Gesundheitswesen und die Wirtschaft zu finden. Vertrau doch einfach mal dem BAG.
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  • regor Leppeok 13.03.2020 05:31
    Highlight Highlight "Eine der wirksamsten nichtmedizinischen Maßnahmen"

    Wissenschafter von der University of Michigan untersuchten die Reaktionen von 43 Städten in den Vereinigten Staaten zwischen September 1918 und Februar 1919. 34 davon verhängten damals Schulschließungen und Einschränkungen öffentlicher Versammlungen. Diese Kombination an Maßnahmen hielt die Mehrzahl der Städte im Schnitt rund vier Wochen aufrecht. Die Todesraten wurden dadurch signifikant reduziert, wie die Wissenschafter im „Journal of the American Medical Association festhielten.
    https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/208354

Analyse

Warum Veganer so nerven

Wir lieben es, Veganer zu hassen. Wohl auch, weil wir spüren, dass sie recht haben.

Veganer. Die moralinsauren Spassbremsen, die nichts lieber tun, als in die Welt zu schreien, wie viel besser als alle anderen Menschen sie sind. Die sektenartigen Extremisten, die anderen Menschen vorschreiben wollen, was sie zu essen haben. Die wohlstandsverwahrlosten Wichtigtuer, die mit ihrem teuren Konsum-Lifestyle exhibitionistisch herumstolzieren.

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