Schweiz
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Immer mehr Flexitarier in der Schweiz

Unser Essverhalten verändert sich laufend und wird flexibler wie eine  Studie der Universität St.Gallen zeigt. Immer mehr Menschen essen auswärts.

Bruno Knellwolf / ch media



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Immer mehr essen auswärts, vor allem am Morgen und am Mittag wie eine Studie des Forschungszentrums für Handelsmanagement der Universität St.Gallen zeigt. Bild: dishoom.com

Low Carb und High Protein Diäten gewinnen an Beliebtheit. Immer mehr Schweizerinnen und Schweizer ernähren sich nicht strikt vegetarisch oder vegan, sondern werden zu Flexitariern, wie eine Studie der Universität St.Gallen zum Essverhalten der Schweiz zeigt. 13 Prozent der 800 Befragten ernähren sich nach High Protein Diäten, elf Prozent ziehen eine Vollwert-Ernährung vor und neun Prozent ernähren sich gemäss dem Forschungszentrum für Handelsmanagement der Universität St.Gallen nach Low Carb und verzichten auf einen Grossteil der Kohlenhydrate im Essen: Mit Fleisch, Gemüse, Eier, Fisch und Milch.

Anstatt Diäten oder Diät-Produkten blind zu vertrauen, setzen die Befragten sich selbst mit der eigenen Ernährung auseinander und entwickeln persönliche Ernährungsweisen.

Unzufrieden mit eigener Ernährung

Die Auswertung der Studie hat auch ergeben, dass für 91Prozent der Befragten die Ernährung ein eher wichtiges bis sehr wichtiges Thema ist (+13% gegenüber 2014). Die Zufriedenheit mit der eigenen Ernährung ist jedoch im Vergleich zu 2014 gesunken. Hauptgründe sind weiterhin mangelnde Selbstdisziplin und fehlende Zeit.

Die Studie zeigt auch, dass Frühstück und Mittagessen im Vergleich zu 2014 immer häufiger ausser Haus eingenommen werden. Weiter zu nimmt die Beliebtheit von regionalen Produkten: 68 Prozent erklärten, häufig Lebensmittel aus der Region zu kaufen. Noch beliebter sind gesunde Produkte. Der Preis ist nur für 16 Prozent der Befragten relevant. Schweizer Einkaufstouristen waren wohl nicht unter den Befragten der Studie.

Mehr Nachhaltigkeitsbewusstsein

Das zunehmende gesellschaftliche Nachhaltigkeitsbewusstsein hat die Ernährung von 36 Prozent der Befragten in der Studie «Food Consumption 2020 — Ess- und Verzehrverhalten in der Schweiz», von Professor. Thomas Rudolph und Nora Kralle in den vergangenen zwei Jahren verändert. Produkte aus nachhaltiger Herstellung sind auf Platz vier der häufig gekauften Produkte und werden von 50% der Konsumentinnen und Konsumenten regelmässig gekauft

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Useurbrain 29.11.2019 06:32
    Highlight Highlight Nanananana, Führer, nanananana Führer…ah nein, das waren die Fortschrittarier🤪 https://images.app.goo.gl/XJsvyXLUFPJwwC7F7
  • P. Silie 28.11.2019 12:02
    Highlight Highlight Ich finds gut - es sollte sich keiner wegen seiner sexuellen Neigungen verstecken müssen -> ein Coming Out bringt klar Licht ins Dunkel und hilft allen Beteiligten!

    So, und jetzt mal Scherz beiseite. Lasst die Leute futtern was sie wollen ohne dass man gleich einen Hashtag kreieren muss.
  • Mandarinchen 28.11.2019 10:54
    Highlight Highlight "Flexitarier". Ein richtiges Unwort. Die meisten Menschen sind wohl Flexitarier. Anstatt Flexitarier könnte man auch sagen, dass das die Menschen sind die sich normal ernähren. Manchmal Fleisch, manchmal Spaghetti mit Tomatensauce...
    • Fly Baby 28.11.2019 17:27
      Highlight Highlight Die meisten Menschen sind bestimmt keine Flexitarier.
  • Lady Shorley 28.11.2019 10:25
    Highlight Highlight Mich würde interessieren, wer die Studienteilnehmer waren. Kann man die Studie irgendwo einsehen?
  • Ruedi56 28.11.2019 09:58
    Highlight Highlight Flexi...was? Das sind Probleme, echt!
    Kann man nicht einfach gesund und abwechslungsreich essen.
  • gurgelipeter 28.11.2019 09:48
    Highlight Highlight Bis in die 70er Jahre haben die Menschen in der Schweiz mehrheitlich 1 x pro Woche Fleisch gegessen weil zu teuer. Und heute? Essen die meisten 1 x pro Woche kein Fleisch weil zu billig. Und andere profilieren sich weil sie nur 1 x in der Woche Fleisch essen und nennen sich Flexitarier.
  • Die verwirrte Dame 28.11.2019 09:05
    Highlight Highlight Ich muss manchmal aufpassen, dass ich jemandem, der sagt er sei Flexitarier, nicht reflexartig ins Gesicht schlage.

    Für mich ist dieser Begriff sowas von überflüssig.
    • who cares? 28.11.2019 09:15
      Highlight Highlight Warum? Ich würde mich als solchen bezeichnen. Ich bin eigentlich Vegetarier, aber esse ab und zu Fisch/Fleisch (an Weihnachten, ab und zu in den Ferien, bei meiner Grossmutter, also max. 1 im Monat wenn überhaupt). Halt ein flexibler. Als Vegetarier kann ich mich damit nicht bezeichenen, aber "normal" bin ich auch nicht.
    • who cares? 28.11.2019 09:18
      Highlight Highlight Ist doch auch gut, wenn es einen Mittelweg zwischen striktem Verzicht und 2x täglich Fleisch gibt und man dem auch einen Namen geben kann. Der Planet wird nicht von Vegetariern gerettet, sondern von der grossen Masse von anderen, die ihren Fleischverzehr reduzieren.
    • Die verwirrte Dame 28.11.2019 10:41
      Highlight Highlight @who cares? - Für mich macht es keinen Sinn, zwischen Flexitariern und Omnivoren zu unterscheiden. Ist meiner Meinung nach dasselbe. Die einen essen eben etwas mehr Fleisch, die anderen halt etwas weniger.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 28.11.2019 08:57
    Highlight Highlight Die Einen ernähren sich. Die Anderen essen.
    • Salvatrice Salbadorius 28.11.2019 09:48
      Highlight Highlight Ookay.
  • Uf em Berg 28.11.2019 08:37
    Highlight Highlight Jetzt mal für Dumme, wie mich: Was genau ist ein Flexitarier? Für mich ist das nichts andere als eine Person, die sich bewusst (nach Möglichkeit gesund) und nachhaltig ernährt, aber alle Kategorien an Lebensmitteln zu sich nimmt. Also: Wieso braucht es einen eigenen Begriff dafür? Meine Frage ist tatsächlich ernst gemeint. Frage mich das nämlich schon lange.
  • loplop717 28.11.2019 08:25
    Highlight Highlight Ständiges beklagen das die Schweiz eine Hochpreisinsel ist und dann sagen nur 16% das der Preis beim Essen überhaupt ein relevant ist...
  • Krise 28.11.2019 07:39
    Highlight Highlight Die wenigsten Leute essen jeden Tag Fleisch, schon allein deshalb ist das mit den (immer mehr) "Flexitariern" Unsinn.

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