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Europa hat 2022/23 den zweitwärmsten Winter erlebt

Europa hat 2022/23 den zweitwärmsten Winter erlebt

08.03.2023, 12:3508.03.2023, 12:35
Sicht auf ein ausgetrocknetes Feld, am Sonntag, 5. Maerz 2023, in Uetendorf. In weiten Teilen der Schweiz herrscht nach einem Niederschlagsarmen Winter grosse Trockenheit. (KEYSTONE/Peter Schneider)
Bild: keystone

Dieser Winter ist nach Auswertungen des EU-Klimawandeldiensts Copernicus der zweitwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen 1979 gewesen. In Osteuropa und Teilen Nordosteuropas seien weit überdurchschnittliche Temperaturen gemessen worden, teilte Copernicus am Mittwoch im englischen Reading mit.

Zudem sei es in weiten Teilen West- und Südosteuropas sowie in Regionen Russlands trockener als im Durchschnitt gewesen. Unterdurchschnittlich waren die Temperaturen demnach auf der Iberischen Halbinsel. Der wärmste Winter war demnach 2019/20.

Weltweit war der Februar laut Copernicus der fünftwärmste gewesen. «Der grösste Teil Europas wies überdurchschnittliche Lufttemperaturen auf, insbesondere Nordnorwegen und Schweden sowie die Region Svalbard (Spitzbergen)», teilte der EU-Dienst weiter mit.

Schweizer Winter war der siebtwärmste

Auch die Schweiz erlebte einen der mildesten Winter seit Messbeginn, wie das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie Meteo Schweiz Ende Februar bekanntgegeben hatte. Im landesweiten Mittel lag der Winter 2022/23 mit 1.4 Grad Celsius über der Norm auf Rang sieben seit Messbeginn 1864. Auf der Alpensüdseite und im Engadin erreichte er Rang drei bis fünf.

Wetter-Experten orientieren sich am meteorologischen Winter, der vom 1. Dezember bis zum 28. Februar dauert. Auch aus statistischen Gründen berechnen die Forscher ihre Daten in ganzen Monaten. (sda/dpa)

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