DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schweiz vermittelt zwischen Saudi-Arabien und Iran

25.10.2017, 17:20
Die Schweiz als Vermittlerin.
Die Schweiz als Vermittlerin.
Bild: shutterstock

Die Schweiz vertritt künftig die iranischen Interessen in Saudi-Arabien und die saudischen im Iran. Der Bundesrat hat am Mittwoch grünes Licht zur Übernahme der Schutzmachtmandate gegeben. Die Schweizer Botschafter in Riad und Teheran unterzeichneten noch am selben Tag die Verträge.

Nach Abbruch der Beziehungen zwischen Iran und Saudi-Arabien Anfang Januar 2016 hatte die Schweiz mit beiden Staaten vereinbart, dass sie im Rahmen ihrer traditionellen Politik der Guten Dienste gegenseitige Schutzmachtmandate übernehmen werde.

Kurz darauf lancierte Bundesrat Didier Burkhalter in Gesprächen mit den Aussenministern beider Länder die Verhandlungen über die Modalitäten. Nun sind die Verträge unterzeichnet worden. Die Interessenvertretung betrifft konsularische Dienste in Iran und in Saudi-Arabien, wie das Aussendepartement (EDA) mitteilte.

Die Schweiz habe eine lange Tradition der Wahrung fremder Interessen, schreibt das EDA. Bei Abbruch von zwischenstaatlichen Beziehungen übernehme sie einen Teil der konsularischen oder diplomatischen Aufgaben, falls dies von den betroffenen Staaten gewünscht werde. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Es ist Zeit, dass sich etwas ändert» – Zukunft der katholischen Kirche wird diskutiert

Bis im Frühling 2022 können sich Gläubige zur Zukunft der Kirche äussern. Einige Schweizer Bischöfe haben einen Fragebogen vorgestellt, der auch heikle Fragen anpackt. Die heissesten Eisen aber fehlen. Und ein berühmt-berüchtigter Bischof will gar nicht mitmachen.

Wie viel Mut bringen die Schweizer Bischöfe auf? Denn bis im Frühling 2022 sollen die Gläubigen, im Rahmen einer weltweiten Synode, die Zukunft der Kirche diskutieren – in Kleingruppen in den Bistümern. So will es Papst Franziskus. 2023 dann sollen die Bischöfe in Rom die Rückmeldungen der katholischen Kirchenbasis diskutieren.

Die grosse Frage war bisher: Welche Fragen stellt der Papst den Gläubigen überhaupt? Und vor allem: Wie passen die einzelnen Bistümer diese Fragen für ihre Gläubigen …

Artikel lesen
Link zum Artikel