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Liveticker

Corona-Rekord im Grossraum Sydney +++ Fitnesscenter gegen Zertifikatspflicht

Die neuesten Meldungen zum Coronavirus – lokal und global.
30.08.2021, 06:1630.08.2021, 06:38
  • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldete am Freitag 2763 neue Corona-Fälle für die letzten 24 Stunden. 8 Personen starben, 79 Menschen mussten ins Spital.
  • 51,3 Prozent der Schweizer Bevölkerung sind vollständig geimpft.
  • Der geschätzte Anteil der Delta-Mutation (B.1.617.2) liegt im 7-Tage-Schnitt bei 99,8 Prozent.
  • Am 11. August hat der Bundesrat die Normalisierungphase ausgerufen. Die Massnahmen werden vorerst nicht gelockert. Mehr dazu hier.
  • Die SwissCovid-App hilft, Infektionsketten schnell zu unterbrechen. Sie hat 1,63 Millionen aktive Userinnen und User.
  • Bislang wurden über 7,7 Millionen Covid-Zertifikate ausgestellt. Die Details findest du hier, die Android-App hier und die iOS-App hier. Auch in EU-Ländern wird das Zertifikat offiziell anerkannt.
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7-Tage-Schnitt Tägliche Tote
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Liveticker: Corona National+International 30.08.21

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19:29
Zahl der Corona-Toten in Israel überschreitet Marke von 7000
Die Zahl der Todesfälle in Israel im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion hat die Marke von 7000 überschritten. Die Gesamtzahl der Menschen, die nach einer Infektion mit dem Erreger Sars-CoV-2 starben, stieg auf 7030, wie das Gesundheitsministerium am Montagabend mitteilte.

Die Marke von 6000 Todesfällen war in Israel am 15. März überschritten worden. Zum Jahreswechsel hatte die Zahl der Toten etwa 3400 betragen, Anfang Februar waren 5000 verzeichnet worden.

Das Gesundheitsministerium hatte am Sonntag mitgeteilt, dass in Israel alle Bürger von zwölf Jahren an eine dritte Impfdosis gegen das Coronavirus erhalten können. Zuletzt galt eine Altersgrenze von 30 Jahren für die Auffrischungsimpfung. Es müssen ausserdem mindestens fünf Monate seit der zweiten Impfung vergangen sein.

In Israel wird fast ausschliesslich das Präparat von Biontech/Pfizer gespritzt. Seit Ende Juli verabreicht das Land als erstes weltweit dritte Impfungen gegen das Coronavirus, rund zwei Millionen sind bereits dreifach geimpft. Knapp 59 Prozent der Bürger haben zwei Impfdosen erhalten.

Hintergrund der Entscheidung für eine dritte Impfung sind Zahlen des Gesundheitsministeriums, wonach die Effektivität der Biontech/Pfizer-Impfung seit Anfang Juni stark nachgelassen hat. Gleichzeitig verbreitete sich die Delta-Variante, die als besonders ansteckend gilt. (sda/dpa)
19:12
US-Kinderspitäler schlagen Alarm
Die US-Kinderspitäler fordern in einem Schreiben die strikte Einhaltung der Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Alle Kinder müssten sich in Schulen mit Masken schützen, Social Distancing betreiben und sich regelmässig die Hände waschen, heisst es im Schreiben, das von der «LA Times» und der «New York Times» veröffentlicht wurde. Die Covid-Fälle bei Kindern hätten zusammen mit anderen Atemwegbeschwerden zugenommen. Hinzu gebe es viel zu wenig Personal, weshalb die Kinderspitäler am Limit seien, schreiben die Ärztinnen und Ärzte.
16:34
Maskenpflicht an Aargauer Schulen
Seit Beginn des neuen Schuljahres haben die Corona-Infektionen in Aargauer Schulhäusern zugenommen. Die Kantonsregierung hat deshalb beschlossen, dass ab dem 1. September in allen Schulgebäuden wieder eine Maske getragen werden muss. Ausgenommen sind Schülerinnen und Schüler bis und mit zur 4. Primarschule.
16:19
OECD: Erholung nach Corona-Einbruch beschleunigt sich
Nach dem coronabedingten Wirtschaftseinbruch registriert die Industriestaatenorganisation OECD eine beschleunigte Erholung im zweiten Jahresdrittel. Lediglich in den USA aber liegt das Bruttoinlandsprodukt (BIP) bereits wieder um 0,8 Prozent über Vorkrisenniveau, teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Montag in Paris mit.

In der Eurozone lag das Bruttoinlandsprodukt noch um 3 Prozent und in der EU um 2,6 Prozent unter dem Niveau vor Beginn der Corona-Pandemie. Das Wachstum nach der Krise beschleunigt sich in den einzelnen Ländern unterschiedlich schnell.

In der Eurozone legte das BIP im zweiten Jahresdrittel um 2 Prozent und in der EU um 1,9 Prozent zu, nachdem es im ersten Drittel noch einen geringfügigen Rückgang gab. In Deutschland legte das BIP demnach um 1,6 Prozent zu, nach einem Rückgang im ersten Jahresdrittel um 2 Prozent. Den stärksten Anstieg gab es in Grossbritannien mit 4,8 Prozent nach einem Rückgang von 1,6 Prozent. (awp/sda/dpa)
15:45
Solothurner Regierung ist für Ausweitung der Zertifikatspflicht
Der Solothurner Regierungsrat stützt die vom Bundesrat geplante Ausdehnung der Covid-Zertifikatspflicht. Es geht gemäss Regierungsrat darum, eine Überlastung der Spitäler zu verhindern und auch die Schliessung von ganzen Wirtschaftssektoren zu verhindern.

Die Ansteckungen und Spitaleinweisungen von ungeimpften Personen stiegen schweizweit stark an, neuerdings auch bei jüngeren Personen, teilte die Staatskanzlei Solothurn am Montag mit. Man schätze die aktuelle Entwicklung als «besorgniserregend» ein. Es müssten «dringend Massnahmen ergriffen werden».

Wichtig sei eine schweizweit einheitliche Regelung, hält der Regierungsrat fest. Die vorübergehende Ausdehnung der Covid-Zertifikatspflicht werde als wirksame Massnahme erachtet. Diese ermögliche grundsätzlich allen Personen weiterhin den Zutritt zu Bereichen des öffentlichen Lebens.

Vorübergehende Schliessungen oder Verbote würden die Betriebe und die Bevölkerung viel härter treffen und auch die Freiheiten der geimpften Personen einschränken. (sda)
15:34
Ja zu Ausweitung der Covid-Zertifikatspflicht in den beiden Basel
Die Regierungen beider Basel stehen der vom Bund vorgeschlagenen Ausweitung der Covid-Zertifikatspflicht grundsätzlich positiv gegenüber. Baselland meldet allerdings Vorbehalte an.

Von einer generellen Ausweitung der Zertifikatspflicht auf alltägliche Bereiche wie Restaurants oder Vereinsproben will die Baselbieter Regierung nichts wissen. In Frage kommt für sie nur eine moderate Ausweitung im Fall, dass eine landesweite längerfristige Überlastung der Spitalversorgung unmittelbar droht, wie es in der am Montag veröffentlichten Stellungnahme heisst.

Die Basler Regierung befürwortet dagegen eine Ausweitung der Zertifikatspflicht aufgrund der ansteigenden Neuinfektionen mit dem Coronavirus ohne Vorbehalte. Sie beurteilte die epidemiologische Lage am Montag als «besorgniserregend». Massnahmen müssten ergriffen werden, bevor die Spitalkapazitäten ausgeschöpft sind. (sda)
14:50
WHO rechnet mit 236'000 Corona-Toten in Europa-Region bis Dezember
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rechnet in der Europa-Region mit 236'000 Todesfällen durch Covid-19 von Ende August bis zum 1. Dezember. Das sagte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge bei einer Pressekonferenz am Montag in Kopenhagen.

In der Region, die 53 Länder in Europa, dem Kaukasus und Zentralasien umfasst, sei die Zahl der Todesfälle allein in der vergangenen Woche um elf Prozent gestiegen,
so der Belgier. Die Prognose stammt vom Institute for Health Metrics and Evaluation der Universität von Washington in Seattle.
World Health organization Director for Europe Hans Kluge wearing a protective face mask looks in the Greek parliament, on Thursday, April 15, 2021. Kluge said that Europe has surpassed 1 million deaths from COVID-19 and the situation remains "serious," with about 1.6 million new cases reported each week in the region. (AP Photo/Petros Giannakouris)
Hans Kluge
Bild: keystone
Hintergrund für den Anstieg seien vor allem die hochansteckende Delta-Variante, Lockerungen der Corona-Massnahmen in vielen Ländern und das erhöhte Reiseaufkommen über den Sommer, sagte Kluge. Besonders in den Ländern des Balkans, des Kaukasus und in Zentralasien sei ein steiler Anstieg der Neuinfektionen zu verzeichnen, so Kluge weiter. (sda/dpa)
14:49
Athen setzt ab Mittwoch Impfpflicht im Gesundheitssektor durch
Die griechische Regierung besteht auf der angekündigten Impfpflicht für den Gesundheitssektor von Mittwoch an. Das Gesetz werde uneingeschränkt ab 1. September Anwendung finden, bestätigte am Montag der griechische Regierungssprecher Giannis Oikonomou bei einer Pressekonferenz.

Zuvor hatte eine Abteilung des griechischen Verwaltungsgerichts mehr als 100 Anträge von Ärzten und Krankenhausverwaltungen abgelehnt. Sie hatten gefordert, das Gesetz per einstweiliger Verfügung einzufrieren, bis der höchste griechische Gerichtshof entscheidet.
Nurse Guillaume Meuleman is seen through the window of an operating room at Bichat Hospital, AP-HP, in Paris, Thursday, April 22, 2021. France still had nearly 6,000 critically ill patients in ICUs this week as the government embarked on the perilous process of gingerly easing the country out of its latest lockdown, too prematurely for those on pandemic frontlines in hospitals. President Emmanuel Macron's decision to reopen elementary schools on Monday and allow people to move about more freely again in May, even though ICU numbers have remained stubbornly higher than at any point since the pandemic's catastrophic first wave, marks another shift in multiple European capitals away from prioritizing hospitals. In France, Greece and elsewhere, the cursor is moving back toward other economic, social and educational imperatives. (AP Photo/Lewis Joly)
Bild: keystone
Das Gesetz sieht vor, dass jene Beschäftigten im Gesundheitssektor, die ab Mittwoch noch ungeimpft sind, ohne Gehalt von der Arbeit freigestellt werden. Zuvor hatten Gewerkschaften gefordert, die Impfpflicht zumindest aufzuschieben. Auch aus dem Gesundheitssektor selbst gab es Kritik. Unter anderem besteht die Sorge, dass in Kliniken Personal fehlen könnte, wenn alle Ungeimpften konsequent freigestellt werden. Bei der griechischen Gesundheitsbehörde wird davon ausgegangen, dass derzeit noch rund 20'000 Mitarbeiter, mithin rund 20 Prozent aller Beschäftigten des Sektors, nicht gegen Corona geimpft oder von einer Covid-19-Erkrankung genesen sind. (sda/dpa)
13:52
Graubünden will Zertifikat auch im ÖV – das sagen die anderen Betroffenen
13:40
Luzerner und Schwyzer Regierung für Ausweitung Zertifikatspflicht
Die Luzerner und die Schwyzer Regierungen befürworten grundsätzlich die vom Bund vorgeschlagene Ausweitung der Covid-Zertifikatspflicht. Sie sind beide aber der Ansicht, dass diese nicht zu früh eingeführt werden soll. Also erst dann, wenn eine Gefahr einer Überlastung der Gesundheitsversorgung bestehe.

Die Massnahme sei zielführend, um das Virus einzudämmen, ohne das gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Leben durch Lockdowns wieder einschränken zu müssen, teilte die Luzerner Regierung am Montag mit.

Zudem ermögliche das Covid-Zertifikat die Reisefreiheit. Der Luzerner Regierungsrat fordert den Bund auf, zu prüfen, wie die Kontrollen an den Grenzen verstärkt werden können, damit sich das Virus durch Reise- und Ferienrückkehrer zukünftig nicht mehr so stark ausbreiten kann - dies insbesondere auch im Hinblick auf die kommenden Herbstferien.

Der Schwyzer Regierungsrat sei mit einer gesamtschweizerisch einheitlichen Ausweitung der Zertifikatspflicht einverstanden, schreibt er in der am Montag veröffentlichten Stellungnahme an den Bund. Allerdings nur unter der Voraussetzung einer nachvollziehbaren akut drohenden Überlastung.

Aufgrund der bisherigen Erfahrungen der Pandemie befürwortet er zudem schweizweit einheitliche Massnahmen, um einen «kantonalen Flickenteppich» zu vermeiden.

Deshalb verzichte die Regierung in ihrer Antwort an den Bundesrat bewusst darauf, sich zu einzelnen Bereichen zu äussern. Sie wolle verhindern, dass diese gegeneinander ausgespielt würden. «Ein weiterer Lockdown muss unter allen Umständen verhindert werden», hält sie aber fest. (sda)
13:29
BAG meldet 6198 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 72 Stunden
In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb von 72 Stunden 6198 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG acht neue Todesfälle und 125 Spitaleinweisungen.

Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner wurden in den vergangenen zwei Wochen 406,6 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag vor rund zehn Tagen bei 1,07.




Die Auslastung der Intensivstationen in den Spitälern beträgt zur Zeit 75 Prozent. 32,3 Prozent der verfügbaren Betten werden von Covid-19-Patienten besetzt.

Insgesamt wurden bis Samstagabend 9'045'200 Impfdosen an die Kantone und Liechtenstein ausgeliefert. Damit wurden 9'607'487 Dosen verabreicht. 51,57 Prozent der Bevölkerung sind bereits vollständig geimpft. Bislang wurden 5'538'516 Zertifikate für vollständig Geimpfte ausgestellt.

In den vergangenen 72 Stunden wurden dem BAG 82'563 neue Corona-Tests gemeldet. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Schweiz und in Liechtenstein 9'741'146 Tests auf Sars-CoV-2 durchgeführt, den Erreger der Atemwegserkrankung Covid-19, wie das BAG weiter mitteilte. Insgesamt gab es 776'956 laborbestätigte Fälle von Ansteckungen mit dem Coronavirus. (sda)
12:22
Installation von Corona-App: Motivation für Selbstschutz überwiegt
Ein Mann hält ein Smartphone in der Hand, auf dem die Corona-Warn-App der Bundesregierung ein erhöhtes Risiko anzeigt. Foto: Marius Becker/dpa
Bild: sda
Forschende der Universität Basel haben untersucht, was Menschen motiviert, eine Corona-Warn-App zu installieren. Zwei wichtige Faktoren seien demnach die Risikowahrnehmung und die persönliche Risikoeinstellung, der Schutz anderer hingegen spiele eine untergeordnete Rolle, wie sie jüngst im Fachmagazin «Humanities & Social Sciences Communications» berichteten. Die Ergebnisse könnten dazu beitragen, künftige Kampagnen zielführender zu gestalten.

Corona-Warn-Apps helfen, Infektionsketten zu unterbrechen. Je mehr Menschen solche Apps nutzen, desto besser vermögen sie ihre Wirkung zu entfalten. Dennoch würden viele Menschen in westlichen Ländern dieser Technologie nach wie vor skeptisch gegenüberstehen, unter anderem wegen Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes, schreiben die Basler Forschenden um Rebecca Albrecht und Jana Jarecki.

Das Team befragte im Juni 2020 online 757 Personen aus der Deutschschweiz zwischen 18 und 79 Jahren, wieso sie die Schweizer Corona-Warn-App, SwissCovid, auf ihrem Handy installiert hatten - oder warum nicht.

Resultat:
Je höher die Menschen das Risiko für die eigene Gesundheit einschätzten und je niedriger sie das Risiko für Datenmissbrauch beurteilten, desto eher installierten sie die App. Demgegenüber spielten das Gemeinwohl und der Schutz anderer eine untergeordnete Rolle.
6:49
Swiss-Chef: Impfpflicht hat hohe Zustimmungsrate
Die letzte Woche verordnete Corona-Impfpflicht für die Crews stösst bei den Angestellten der Airline Swiss auf grossmehrheitliche Zustimmung. Laut CEO Dieter Vranckx gab es auf der internen Kommunikationplattform 85 Prozent Zustimmung und nur 15 Prozent Ablehnung, wie er in einem Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung» vom Montag sagte.
ARCHIV - ZUM ERGEBNIS 2020 DER SWISS STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Dieter Vranckx, CEO der Fluggesellschaft SWISS, portaitiert am 1. Februar 2021 am Hauptsitz der Swiss in Kloten. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
Bild: keystone
Mit welchen Konsequenzen Angestellte rechnen müssen, die sich nicht impfen lassen wollen, liess der Firmenchef weiter offen. «Wir sind in Gesprächen mit unseren Sozialpartnern und arbeiten mit Hochdruck an einem Konzept», sagte er bloss.

Im Übrigen habe es im Juli und August - wie schon im zweiten Quartal - bei der Airline keinen Geldabfluss mehr gegeben. Im Gegenteil sei in den beiden Ferienmonaten ein Geldzufluss erzielt worden, so der Firmenchef.

Prognosen seien gleichwohl schwierig. «Unser Umfeld hat sich verändert, unsere Kundinnen und Kunden buchen heute anders», begründete dies Vranckx. Vor der Pandemie habe es sechs Monate vor Abflug ein «genaues Bild» davon gegeben, wie viele Personen zum Beispiel einen Flug von Zürich nach Malaga gebucht hätten. «Heute haben wir sogar einen Monat vor Abflug kaum ein präzises Bild von der Auslastung unserer Flüge.» Denn derzeit erfolgen laut dem Swiss-Chef rund 50 Prozent der Buchungen erst zwei Wochen vor Abflug. (awp/sda)
6:32
Bernische Sozialpartner wollen Angestellte zum Impfen motivieren
Im Kanton Bern empfehlen Organisationen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, Angestellte von Betrieben zum Impfen gegen Covid-19 zu motivieren. Es gelte, einen dritten Lockdown zu verhindern, schreiben die bernischen Sozialpartner.

Hinter der am Montag veröffentlichten gemeinsamen Mitteilung stehen die Verbände Berner KMU, Gewerkschaftsbund des Kantons Bern, Berner Arbeitgeber, Handels- und Industrieverein des Kantons Bern und Angestellte Bern, die Dachorganisation der Angestelltenverbände im Kanton Bern.

Wirtschaft und Gesellschaft wollten zurück zur Normalität, schrieben sie. Um die Erfolge bei der Bekämpfung der Pandemie nicht zur verspielen, unterstützen die Sozialpartner die Impfempfehlung der Regierung und die Impfkampagne. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber rufen sie auf, Impfungen auch während der Arbeitszeit zu ermöglichen.

Neue einschneidende Einschränkungen für das Gesundheitssystem, die Gesellschaft und die Wirtschaft dürften nicht entstehen, begründen die bernischen Sozialpartner ihren Aufruf. Insbesondere gelte es, einen dritten Lockdown zu verhindern. (sda)
6:14
Corona-Rekord im Grossraum Sydney - Impfpflicht bei Fluggesellschaft
epa09436350 New South Wales Premier Gladys Berejiklian  .looks on during a COVID-19 update press conference in Sydney, New South Wales, Australia, 30 August 2021.  EPA/Dean Lewins AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT
Bild: keystone
Trotz eines seit mehr als zwei Monaten geltenden Lockdowns steigt im australischen Bundesstaat New South Wales die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiter. Am Montag verzeichneten die Behörden in der Region innerhalb von 24 Stunden 1290 neue Fälle – so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Fast 80 Prozent der Neuinfektionen seien im Westen und Süden der Metropole Sydney bestätigt worden, teilten die Behörden mit.

Regional-Premierministerin Gladys Berejiklian kündigte mögliche Lockerungen der Beschränkungen an, wenn 70 Prozent der Bevölkerung geimpft seien. Dies werde voraussichtlich im Oktober der Fall sein. Jedoch sollen die strengen Regeln nur für vollständig Geimpfte gelockert werden. «Impfungen sind der Schlüssel zu unserer Freiheit und zur Verringerung der Ausbreitung des Virus», sagte Berejiklian. Bislang seien 36 Prozent der rund acht Millionen Einwohner von New South Wales an der australischen Ostküste vollständig geimpft.

Gleichzeitig kündigte die Fluggesellschaft Virgin Australia an, dem Beispiel der grössten Airline Qantas zu folgen und ebenfalls eine Impfpflicht für die Mitarbeiter einzuführen. Qantas hatte bereits Mitte August für Piloten, Flugbegleiter und Bodenpersonal eine Frist bis zum 15. November gesetzt, um sich impfen zu lassen. Die restlichen Mitarbeiter bekommen bis Ende März 2022 Zeit. Bei Virgin Australia soll der gleiche Zeitrahmen gelten. Ausnahmen gibt es nur aus medizinischen Gründen.

Das 25-Millionen-Einwohnerland Australien war dank strenger Regeln und geschlossener Aussengrenzen lange Zeit erfolgreich im Kampf gegen das Virus. Experten machen die schleppend angelaufene Impfkampagne und die Delta-Variante für die steigenden Zahlen verantwortlich. (sda/dpa)
0:18
Kuba setzt erstmals ausländischen Corona-Impfstoff ein
Mitten in seiner bisher schlimmsten Phase der Pandemie hat Kuba mit dem chinesischen Vakzin von Sinopharm erstmals einen ausländischen Impfstoff gegen das Coronavirus eingesetzt. In der Provinz Cienfuegos begann am Sonntag eine Impfkampagne, bei der erwachsenen Einwohnern in Abständen von je 21 Tagen zwei Dosen des Sinopharm-Mittels und abschliessend eine Dose des in Kuba entwickelten Vakzins Soberana Plus verabreicht werden sollen, wie Staatsmedien berichteten. Der sozialistische Karibikstaat hatte demnach eine Spende aus China erhalten.

Bisher wurde in Kuba nur mit den selbst entwickelten Vakzinen Soberana 02 und Soberana Plus sowie Abdala geimpft. Letzteres wurde am 9. Juli als erster in Lateinamerika entwickelter Impfstoff gegen das Coronavirus zugelassen.

Gemessen an der Einwohnerzahl gehört Kuba seit Wochen zu den am schlimmsten von der Pandemie betroffenen Ländern der Welt. Auch macht sich die tiefe Wirtschaftskrise, in der das Land steckt, im Gesundheitssektor deutlich bemerkbar – es fehlt an Medikamenten und Ausrüstung. Dies war einer der Auslöser seltener Massenproteste gegen die autoritäre Regierung am 11. Juli. (sda/dpa)
22:45
Fitness- und Gesundheitscenter Verband lehnt Zertifikats-Pflicht ab
ARCHIVBILD ZUM HEUTIGEN ENTSCHEID DES BUNDESRATES BETREFFEND  DER WIEDEREROEFFNUNG VON FITNESSCENTER, AM MITTWOCH, 14. APRIL 2021, AM MITTWOCH, 14. APRIL 2021 - Eine Gruppe trainiert im Fitnessstudio Activ Fitness mit Maske am Mittwoch, 11. November 2020, in Zuerich-Oerlikon. Der Bundesrat hat am 28. Oktober 2020 nationale Corona-Massnahmen beschlossen, diese betreffen auch eine ausgeweitete Maskenpflicht. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
Bild: keystone
Gegen eine Covid-Zertifikats-Pflicht spricht sich der Schweizerische Fitness- und Gesundheitscenter Verband aus. Die vom Bundesrat am Mittwoch in die Vernehmlassung gegebenen Vorschläge seien lückenhaft, und die finanziellen Konsequenzen würden neue Härtefallzahlungen erfordern, da mit einem Umsatzverlust von 40 Prozent zu rechnen wäre.

Seine Branchen hätten gemäss letztem Branchenreport von 2020 1,4 Milliarden Franken Umsatz gemacht, so dass mit einem Gesamtschaden pro Jahr von 560 Millionen Franken zu rechnen sei, schreibt der Verband in einer Mitteilung vom Sonntagabend weiter.

Der Verband warnt vor einem finanziellen Abgrund: Die Zeit von März 2020 bis Sommer 2021 sei geprägt gewesen von einem Umsatzverlust je nach Unternehmen von 20 bis 50 Prozent. Damit könnten die Fixkosten nicht mehr gedeckt werden. Mit der geplanten Zertifikats-Pflicht breche der Umsatz noch einmal um 20 bis 40 Prozent ein, weil die nicht geimpften Kundengruppen nicht mehr würden trainieren können und ihren Vertrag kündigen und nicht mehr erneuern würden, warnt er.

Das werde zum Konkurs der Unternehmungen führen, schreibt der Verband weiter. Nur eine sofortige staatliche Hilfe in Form von nicht rückzahlbaren Beiträgen für die ungedeckten Kosten könnten dies verhindern.

Als Sofortmassnahme, bis die Bedingungen für die nicht rückzahlbaren Beiträge definiert sind, müssten Liquiditätshilfen vorgesehen werden – also eine Neuauflage der Covid-19-Kredite, die dann mit den nicht rückzahlbaren Beiträgen für die ungedeckten Fixkosten verrechnet werden, fordert der Verband. (sda)
19:12
Tausende Impfgegner demonstrieren in Griechenland
Tausende Impfverweigerer haben am Sonntagabend in Athen und der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki gegen die Corona-Impfpolitik der konservativen Regierung demonstriert. In Athen versammelten sich nach Schätzungen des Staatsfernsehens rund 3000 Demonstranten. In Thessaloniki seien es mehr als 5000 Menschen gewesen, berichteten örtliche Medien.

Die konservative Regierung hat es bereits gesetzlich durchgesetzt, dass sich nur noch Geimpfte in den Innenräumen von Gastronomie- und Kulturbetrieben aufhalten dürfen. Zudem sollen nicht geimpfte Beschäftigte im Gesundheitssektor vom 1. September an von ihrer Arbeit freigestellt und - solange sie nicht geimpft sind - nicht bezahlt werden. Dies gilt bereits im Bereich Altenpflege seit dem 16. August.

Die Zahl der Neuinfektionen ist in Griechenland in den vergangenen Wochen hauptsächlich wegen der Urlaubszeit in die Höhe geschnellt. In weiten Teilen Kretas und anderer Inseln im Süden der Ägäis gilt bereits seit Tagen ein nächtliches Ausgangsverbot zwischen 01.00 Uhr und 06.00 Uhr. (sda/dpa)
12:08
Impfbefürworter organisieren Demonstration in Frankreich
Befürworter der Corona-Schutzimpfung in Frankreich rufen für diesen Montag zu einer Demonstration in Lyon auf. Es gehe angesichts anhaltender Proteste von Impfgegnern darum zu zeigen, dass diese in der Minderheit sind, sagte Mitorganisator Jacques Boucaud dem Sender «France Info». «Wir haben entschieden, uns Gehör zu verschaffen und zu zeigen, dass wir bereit sind, uns impfen zu lassen.» Ein Grossteil der Bevölkerung wolle aus der Situation herauskommen, in der man seit eineinhalb Jahren stecke. «Wir kennen die Erklärungen der Wissenschaftler und die Studien der echten Experten die zeigen, dass die Impfung der einzige Ausweg aus dieser Pandemie ist.»

Empört zeigte sich der Mitorganisator der Kundgebung über die Atmosphäre, die durch den Streit um die Corona-Impfung entstanden sei. Da werde von «Widerstand» und «Diktatur» gesprochen, aber diese Wörter hätten eine Bedeutung. «Redet mal über Widerstand und Diktatur mit den Afghanen.» Der Demonstrationsaufruf trägt das Motto «Bürgerliche Brüderlichkeit, alle geimpft für mehr gemeinsame Freiheit».

In Frankreich demonstrierten am Samstag erneut Zehntausende Menschen gegen die verschärften Corona-Regeln der Regierung von Präsident Emmanuel Macron. Laut Innenministerium beteiligten sich rund 160 000 Menschen an landesweit etwa 200 Demonstrationszügen. Vor einer Woche wurden 175 000 Teilnehmer gemeldet, in der Woche davor noch 215 000. Ausser gegen eine Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheitswesen richten die Proteste sich gegen den sogenannten Gesundheitspass zum Nachweis von Impfung, Genesung oder negativem Test. Dieser muss beim Besuch vieler Einrichtungen, im Café und Restaurant und im Fernzug und Flugzeug vorgelegt werden. (sda/dpa)
epa09434178 Protesters during a demonstration against the COVID-19 sanitary pass, which grants vaccinated individuals greater ease of access to venues, in Montpellier, France, 28 August 2021. For the seventh consecutive week, thousands of French demonstrators have taken to the streets in several cities across the country to protest against measures to curb the spread of coronavirus.  EPA/GUILLAUME HORCAJUELO
Bild: keystone
7:19
Corona-Bericht: China bezichtigt US-Geheimdienste der Lüge
China hat einen Bericht der US-Geheimdienste zum Ursprung des Coronavirus als «verlogen» bezeichnet. Bei dem am Freitag vorgelegten Papier handele es sich um einen «verlogenen Bericht, der für politische Zwecke erstellt wurde», hiess es in einer am Sonntag vom Aussenministerium in Peking verbreiteten Mitteilung. Von einem «verleumderischen Angriff» auf China war die Rede. «Ohne Beweise zu liefern, haben die USA eine Geschichte nach der nächsten erfunden, um China zu diffamieren und zu beschuldigen», wurde Chinas Vize-Aussenminister Ma Zhaoxu zitiert.

Der am Freitag veröffentlichte Bericht der US-Geheimdienste zum Ursprung des Coronavirus hatte keine eindeutigen Feststellungen geliefert. Darüber, ob das Virus aus einem Labor stamme oder von einem Tier auf den Menschen übergesprungen sei, herrschte demnach unter den Diensten Uneinigkeit. Beides seien «plausible Hypothesen». Wenn keine weiteren Informationen zur Verfügung gestellt würden, sei eine genauere Schlussfolgerung nicht möglich, hiess es weiter. Dafür brauche man vor allem die Unterstützung Chinas. «Peking behindert jedoch weiterhin die globalen Ermittlungen, weigert sich, Informationen auszutauschen und beschuldigt andere Länder, darunter auch die Vereinigten Staaten», heisst es in dem Papier.

US-Präsident Joe Biden hatte die amerikanischen Geheimdienste im Mai damit beauftragt, dem Ursprung der Corona-Pandemie auf den Grund zu gehen. Er wies sie damals an, binnen 90 Tagen einen weiteren Bericht dazu vorzulegen.

Seit langem kursieren unbelegte Mutmassungen, das Coronavirus könne aus einem Labor in der chinesischen Stadt Wuhan stammen und womöglich durch einen Unfall freigesetzt worden seien. Die Chinesen weisen derartige Vorwürfe vehement zurück. In Wuhan war das Coronavirus erstmals aufgetreten. (sda/dpa)
epa08400755 Live frogs on display at Xihua Farmer's Market in Guangzhou, Guangdong province, China, 04 May 2020. After the coronavirus Covid-19 outbreak China brought new regulations for the trade and consumption of wild animals. Although most animals like turtles, frogs, snakes and scorpions are banned since late February 2020, on Xihua Farmer's Market in Guangzhou turtles and frogs are sold openly and vendors are willing to bring scorpions on buyer's demand. The government is yet to define meaning of 'wild animals' as it brings confusion to most of the vendors and buyers on wet markets. Covid-19 is believed to be originated from the wet market in Chinese city of Wuhan in December 2019, where wild animals were sold. EPA/ALEX PLAVEVSKI ATTENTION: This Image is part of a PHOTO SET
Bild: EPA
05:16
Louisianas Krankenhäuser zu voll für Evakuierung wegen Hurrikan
Die küstennahen Krankenhäuser in Louisiana können trotz des herannahenden gefährlichen Hurrikans «Ida» nicht evakuiert werden, weil es in dem US-Bundesstaat zu viele Corona-Patienten gibt. Das erklärte Gouverneur John Bel Edwards. Derzeit würden in dem Staat mit 4,6 Millionen Einwohnern 2450 Patienten stationär wegen einer Covid-19-Erkrankung behandelt, sagte er dem Sender CNN am Samstag. Es gebe in Louisiana und den angrenzenden Bundesstaaten keine Kapazitäten mehr, um zusätzliche Patienten aufzunehmen. «Krankenhäuser evakuieren wird deshalb nicht möglich sein», sagte er.

Louisiana und die benachbarten Bundesstaaten befinden sich inmitten einer dramatischen Corona-Welle. Edwards erklärte, für die medizinischen Einrichtungen seien trotz Generatoren lang anhaltende Stromausfälle infolge des Hurrikans eine grosse Gefahr. Der Staat habe bereis 10 000 Arbeiter mobilisiert, um die Stromversorgung wieder herzustellen, weitere 20 000 aus anderen Landesteilen könnten noch angefordert werden. «Wir werden den Strom so bald wie möglich wiederbringen müssen, das ist eine meiner grössten Sorgen», sagte Edwards.

Der Gouverneur mobilisierte auch die Nationalgarde des Bundesstaats. Ab Sonntag sollen damit rund 5000 Soldaten im Einsatz sein.

«Ida» soll über dem Golf von Mexiko weiter rasch an Stärke gewinnen und am Sonntagnachmittag (Ortszeit) in Louisiana als «extrem gefährlicher grosser Hurrikan» auf Land treffen, wie das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) erklärt. Demnach ist mit schweren Schäden, Überschwemmungen und langanhaltenden Stromausfällen zu rechnen. (sda/dpa)
FILE - In this Tuesday, Aug. 10, 2021 file photo, Medical staff from multiple departments gather on the COVID ICU floor at Ochsner Medical Center in Jefferson, La. Louisiana hospitals already packed with patients from the latest coronavirus surge are now bracing for a powerful Category 4 hurricane, which is expected to crash ashore Sunday, Aug. 29, 2021. (Chris Granger/The Times-Picayune/The New Orleans Advocate via AP, File)
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20:13
SPD-Kandidat Scholz hält neuen Lockdown in Deutschland für undenkbar
Der Kanzlerkandidat der Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD), Olaf Scholz, hat in einem aktuellen Interview deutlich gemacht, dass es mit ihm als Kanzler keinen neuen Lockdown geben werde. «Für mich ist klar, dass es keinen Lockdown wie im vergangenen Jahr geben kann», sagte Scholz laut «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung». Es müsse ausserdem alles dafür getan werden, damit der Präsenzunterricht in Schulen weiter stattfinde.
Germany's Social Democratic Party candidate for chancellor in the upcoming national elections Olaf Scholz  visits a hybrid power plant during his election campaign tour in Prenzlau, Germany, Saturday, Aug. 28, 2021. (Fabian Sommer/dpa via AP)
Bild: keystone
Bundeskanzlerkandidat Olaf Scholz.

Scholz werbe ausserdem nachdrücklich bei der Bevölkerung dafür, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. In Bezug auf das Vorhaben der deutschen Bundesregierung, nicht mehr den Inzidenzwert als Mass der Corona-Gefahr zu nehmen, sondern die Hospitalisierungsrate, wies der SPD-Politiker darauf hin, dass auch jetzt schon verschiedene Werte in die Lagebewertung einflössen, etwa die Lage auf den Intensivstationen.

(dsc, via srf.ch)
16:29
Corona-Verharmloser und Pandemie-Leugner protestieren in Schweizer Städten
Rund 250 Gegnerinnen und Gegner der Corona-Massnahmen haben am Samstagnachmittag in Schaffhausen, etwa 200 in Brig VS und eine unbekannte Zahl in Bellinzona demonstriert. Die Kundgebungen waren bewilligt. Die Anlässe verliefen laut Bericht der Nachrichtenagentur Keystone-SDA friedlich. Von Teilnehmern wurden Fehlinformationen verbreitet, wie etwa die erwiesenermassen falsche Behauptung, dass keine Pandemie herrsche.

(sda)
15:29
Indien mit höchster Tageszahl an Corona-Fällen seit zwei Monaten
Indien verzeichnet nach zahlreichen Fällen im südwestlichen Bundesstaat Kerala erneut einen deutlichen Anstieg an täglichen Corona-Neuinfektionen. Mit 46'759 Infektionsfällen sei am Samstag der höchste Tageswert seit etwa zwei Monaten erreicht worden, teilte das Gesundheitsministerium in Neu Delhi mit. 70 Prozent dieser neuen Fällen gingen auf Kerala zurück, wo lockerere Regeln für Reisen und Zusammenkünfte während des traditionellen Onam-Erntedankfestes als Treiber hinter dem Anstieg vermutet werden.

Nach den USA ist Indien in absoluten Zahlen das derzeit am stärksten von der Pandemie getroffene Land. Mehr als 32,6 Millionen Menschen steckten sich dort mit dem Coronavirus an, mehr als 437'370 Menschen starben.

Fehlende Impfdosen
Welche Rolle die besonders schnell übertragbare und erstmals in Indien festgestellte Delta-Variante des Erregers derzeit spielt, wurde nicht gesagt.

In dem 1,3 Milliarden-Einwohner-Subkontinent hatte die Impfkampagne zeitweise auch wegen fehlender Dosen gestockt. Diese Probleme seien nun beseitigt und am Freitag eine Rekordzahl von zehn Millionen Menschen geimpft worden, teilte das Ministerium weiter mit. 15 Prozent der erwachsenen Bevölkerung – sie wird auf etwa 940 Millionen geschätzt – sind demnach nun ganz und mehr als 50 Prozent einmal gegen Corona geimpft.

(sda)
13:41
Thurgau verlegt bereits Patienten in ausserkantonale Spitäler
Die 22 Intensivpflegeplätze der Spital Thurgau AG sind belegt, etwa zur Hälfte mit Covid-19-Kranken. Die Spitäler verlegen deshalb bereits Patientinnen und Patienten in ausserkantonale Spitäler. Die Lage sei angespannt, teilte die AG am Samstag mit.

Die Einlieferungen von Covid-19-Kranken sind demnach nach dem Ende der Sommerferien stark angestiegen. Landesweit müssen etwa 30 Prozent dieser Patienten auf die Intensivstation. Im Thurgau sind die Stationen in den Spitälern Frauenfeld und Münsterlingen überlastet.

Das ist kritisch, da neben Covid-19-Patienten auch andere Kranke mit schweren Erkrankungen zu versorgen sind. Auch der Betrieb in den Normalstationen kommt wegen der aufwändigen Pflege der Covid-19-Patienten an die Grenzen. Das Problem ist den Angaben zufolge nicht der Mangel an Geräten oder Betten, sondern die Belastung des Personals.

Gemäss den Thurgauer Spitalbetreibern spielt die eidgenössische Solidarität bei den Verlegungen noch gut. Allerdings spitzt sich die Lage auch in anderen Kantonen zu.

Weiter verhängt die Spital Thurgau AG in ihren Institutionen ab Montag eine Zertifikatspflicht für Patientinnen, Patienten und Besuchende. Zudem führt sie weitere Massnahmen ein. Nachdrücklich rufen die Betreiber zum Impfen auf, da in ihren Spitälern praktisch ausschliesslich ungeimpfte Covid-19-Patientinnen und Patienten liegen. (sda)
9:26
Positivitätsrate in Zürcher Schulen steigt nach Ferien an
Vor den Schulferien lag die Rate der positiven Speichel-Pooltests in den Zürcher Schulen noch bei 0,15 Prozent. Nach den Sommerferien stieg diese Rate rasant, wie der «Tages-Anzeiger» berichtet. Bei den knapp 31'000 untersuchten Pooltests waren 624 positiv, was zu einer Positivitätsrate von 2,02 führt. Viele Kinder haben sich in den Ferien infiziert. Das führt dazu, dass die Gruppe der 0- bis 19-Jährigen inzwischen gleich häufig positiv getestet wird wie die Altersgruppe der 20- bis 39-Jährigen.
Bild: keystone
6:33
Berset sieht beim Schutz der Kinder vor Corona Kantone in Pflicht
Beim Schutz der Kinder vor Corona sieht Gesundheitsminister Alain Berset die Kantone in der Pflicht. Für die Schulen seien die Kantone zuständig. Der Bund habe klare Empfehlungen etwa für regelmässige Tests abgegeben, sagte Berset in der SRF-TV-Sendung «Arena».

Beim Schutz der Kinder vor Corona sieht Gesundheitsminister Alain Berset die Kantone in der Pflicht. Für die Schulen seien die Kantone zuständig. Der Bund habe klare Empfehlungen etwa für regelmässige Tests abgegeben, sagte Berset in der SRF-TV-Sendung «Arena».

In der Schweiz gelte aber der Föderalismus, erklärte Berset. Man könne diesen nicht ständig preisen, um dann in bestimmten Fällen doch den Bundesrat anzurufen. Für die Schulen seien die Kantone zuständig.

Es gebe in Bezug auf die Tests an Schulen ziemlich grosse Unterschiede zwischen den Kantonen, sagte der Bundesrat. Die Kantone hätten jetzt aber gemerkt, dass die Situation ernster sei, als man vor einigen Wochen oder Monaten angenommen habe. Es sei nur «eine organisatorische Frage der Schule». Repetitive Tests in Schulen und Betrieben würden weiterhin vom Bund finanziert.

Zur Verwendung von technischen Geräten wie etwa Luftfiltern, Luftqualitätsmessgeräten appellierte Berset an die Eingenverantwortung der Schulen.

Im Kampf gegen die wieder steigenden Corona-Fallzahlen diskutieren die Gesundheitsdirektoren der Kantone derzeit über die Einführung einer Maskenpflicht an Schulen, wie Lukas Engelberger, Präsident der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK), am Donnerstag vor den Medien in Bern sagte. Auch er hielt regelmässige Tests bei Schülern und Lehrern für ein gutes Mittel, um Ansteckungen zu entdecken. Solche Spucktests werden laut dem Bund derzeit nicht flächendeckend durchgeführt. (sda)
Bundesrat Alain Berset aeussert sich zur Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK), dem Stand der Impfungen und dem weiteren Vorgehen in der Bekaempfung des Coronavirus, am Donnerstag, 26. August 2021, in Bern. (KEYSTONE/Marcel Bieri)
Bild: keystone
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Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie

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