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Liveticker

China meldet höchste Corona-Zahl des Jahres + Ermutigende Zahlen aus Dänemark

Die neuesten Meldungen zum Coronavirus – lokal und global.
25.12.2021, 21:5527.12.2021, 06:16
  • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldete am Donnerstag 11'451 neue Corona-Fälle. 154 Personen mussten ins Spital, 15 Menschen sind verstorben.
  • 67 Prozent der Schweizer Bevölkerung sind vollständig geimpft.
  • Seit 20. Dezember gilt in der Schweiz eine landesweite 2-G-Pflicht in Restaurants, Kultur-, Sport- und Freizeitbetrieben und an Veranstaltungen in Innenräumen. Zusätzlich gilt an diesen Orten eine Maskenpflicht und eine Sitzpflicht beim Konsumieren. Zudem hat der Bundesrat eine Homeoffice-Pflicht beschlossen.
  • Bislang wurden 21,3 Millionen Covid-Zertifikate ausgestellt. Die Details findest du hier, die Android-App hier und die iOS-App hier.
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7-Tage-Ø
Verstorbene
mit Covid
7-Tage-Schnitt Tägliche Hospitalisierungen
7-Tage-Schnitt Tägliche Infektionen
7-Tage-Schnitt Tägliche Tote
Altesverteilung der Fälle 0–29 30–59 60–99
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Liveticker: Corona National+International 27.12.2021

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20:48
Frankreich verschärft Corona-Regeln
Frankreich macht angesichts einer Rekordzahl von Corona-Infektionen eine vollständige Impfung zur Voraussetzung für den Besuch von Veranstaltungen, Restaurants oder für Fernreisen. Vom 15. Januar an soll ein negativer Test für den landesweiten Corona-Pass nicht mehr anerkannt werden, wie Premierminister Jean Castex am Montagabend in Paris sagte. Es gehe darum, eine Überlastung des Gesundheitswesens sowie eine gravierende Störung der Wirtschaft zu verhindern. Das Parlament muss der Verschärfung noch zustimmen.

Die geplante Umstellung bedeutet für die Mehrzahl der Menschen die Notwendigkeit einer Auffrisch-Impfung. Diese kann ab sofort drei Monate nach der Immunisierung erfolgen. Spätestens nach sieben Monaten war sie bereits Pflicht für den Corona-Pass. Die meisten Geschäfte in Frankreich sind allerdings weiterhin ohne einen Impfnachweis zugänglich.

Als weitere Schritte gegen die erwartete Welle von Corona-Infektionen mit der hoch ansteckenden Omikron-Variante kündigte Castex eine Maskenpflicht in den Innenstädten an. Bei Kultur- und Sportveranstaltungen wird die Zuschauerzahl drinnen auf 2000 und draussen auf 5000 begrenzt. Eine Homeoffice-Pflicht greift in den Betrieben, wo die Arbeit von zu Hause möglich ist, während der ersten drei Januarwochen an drei Tagen in der Woche - wo es möglich ist, auch an vier Tagen. Der Konsum von Getränken und Essen im Nahverkehr, in Sportstätten und in Kinos wird untersagt, in Restaurants darf nur noch im Sitzen getrunken und gegessen werden.
19:02
Corona-Fall in Ischgler Bar «Kitzloch»
Wegen eines Corona-Falls im bekannten Lokal «Kitzloch» im österreichischen Skigebiet Ischgl haben Behörden einen öffentlichen Aufruf an Gäste der Bar gestartet. Personen, die sich am vorigen Donnerstag oder Freitag dort aufhielten, sollten sich testen lassen und zwei Wochen lang FFP2-Masken tragen sowie Menschenansammlungen meiden, hiess es am Montag vom Land Tirol. Ein Servicemitarbeiter sei positiv getestet worden. Das «Kitzloch» gilt als einer der Ausgangspunkte für die vielen Infektionen, die Anfang 2020 von Ischgl aus in verschiedene Länder Europas getragen wurden.

Im Unterschied zu 2020 darf nach derzeit geltenden Regelungen in Aprés-Ski-Lokalen kein Barbetrieb stattfinden. Gäste werden in Österreich nur an ihren Sitzplätzen bedient. Das Gastronomie-Personal muss FFP2-Masken tragen, ebenso wie Gäste auf dem Weg zu den Tischen. Nur Geimpfte oder Genesene erhalten Zutritt.

Eine unabhängige Expertenkommission stellte im Oktober 2020 in einem Bericht fest, dass am Anfang der Pandemie Personal im «Kitzloch» trotz Grippesymptomen weitergearbeitet hatte. Behörden hätten die Situation heruntergespielt, so der Bericht. (sda/dpa)
epa08758548 An outside view of the closed Apres-Ski-Bar Kitzloch in the Tyrolean winter sports town Ischgl, Austria, 19 October 2020 (issued 20 October 2020). The Tyrolean ski resort Ischgl will start in the new winter sports season, under measures to stem the coronavirus and COVID-19 disease pandemic, 26 November 2020. According to reports more than 11,000 people have become infected with the coronavirus in Ischgl earlier this year and have spread the virus in many parts of Europe.  EPA/CHRISTIAN BRUNA
Bild: keystone
19:00
Viele Corona-Fälle, aber keine schärferen Regeln in England
Trotz täglicher Neuinfektionen in Rekordhöhe über die Weihnachtstage will die britische Regierung vorerst keine strengeren Corona-Regeln im grössten Landesteil England einführen. Gesundheitsminister Sajid Javid rief die Bevölkerung am Montag dazu auf, wachsam zu sein, Silvester möglichst im Freien zu feiern und vor der Teilnahme an Veranstaltungen einen Schnelltest zu machen. «Wenn wir ins neue Jahr starten, werden wir natürlich prüfen, ob wir weitere Massnahmen ergreifen müssen. Aber bis dahin bleibt es erst einmal dabei», sagte Javid, wie die BBC berichtete.

Für Heiligabend meldeten die britischen Behörden im Nachhinein 122'186 Neuinfektionen
- so viele wie noch nie an einem Tag seit Beginn der Pandemie. In den vergangenen drei Tagen wurden weitere 321'036 positive Tests bekannt. Javid sagte, die hochansteckende Omikron-Variante mache mittlerweile etwa 90 Prozent der Fälle aus. Mehrere Studien deuten allerdings auf mildere Krankheitsverläufe und geringere Hospitalisierungsraten bei Omikron hin. Dies habe bei der Entscheidung von Premierminister Boris Johnson, die Regeln nicht zu verschärfen, eine wichtige Rolle gespielt, hiess es.
18:48
Weitere Armeeangehörige treten Corona-Unterstützungsdienst an
Rund 150 Angehörige des Spitalbatallions 2 sind am Montag in der Kaserne Moudon VD zum Dienst eingerückt. Sie werden ab Donnerstag zur Unterstützung des Gesundheitswesens in den Kantonen Jura, Wallis, Neuenburg und Freiburg im Einsatz stehen.


Ungefähr hundert der Eingerückten werden direkt im Gesundheitswesen arbeiten, die restlichen fünfzig im Bereich der logistischen Unterstützung zum Einsatz kommen - also etwa für Transportdienste, in der Küche oder für Reinigungsarbeiten.
17:36
Höchststand an Corona-Neuinfektionen in Griechenland
In Griechenland hat die Zahl der Corona-Neuinfektionen einen Höchststand erreicht. Von Sonntag auf Montag wurden 9284 Neuinfektionen registriert, so viele wie noch nie zuvor binnen 24 Stunden. Gesundheitsminister Thanos Plevris kündigte schärfere Corona-Massnahmen an, die allerdings erst vom 3. Januar an gelten sollen. Würden die Massnahmen vor Neujahr verschärft, verlagere sich das Problem wegen der Feiertage in den privaten Raum, sagte Plevris bei einer Pressekonferenz am Montagabend.

Vom 3. Januar an soll Plevris zufolge im öffentlichen Raum die Pflicht zu FFP-2-Maske gelten. Bars, Tavernen und Kneipen müssen dann wieder um Mitternacht schliessen. Auch dürfen die Gäste nicht stehen oder gar tanzen, sondern nur sitzen.

Darüber hinaus werden Sportveranstaltungen wie Fussballspiele auf 10 Prozent der möglichen Zuschauerzahl begrenzt. Maximal dürfen dann 1000 Fans ein Spiel verfolgen. (sda/dpa)
17:20
Moderna liefert zusätzliche sieben Millionen Dosen Impfstoff
Moderna liefert nach eigenen Angaben im kommenden Jahr zusätzliche sieben Millionen Dosen der Auffrischungsimpfung von Moderna an die Schweiz. Der Booster liefere ermutigende Daten im Bezug auf die Omikron-Variante.

Die Schweizer Regierung habe ihre Option zum Kauf von weiteren sieben Millionen Dosen des Moderna-Auffrischungsimpfstoffs für die Lieferung in der zweiten Hälfte des Jahres 2022 ausgeübt, teilte das Unternehmen am Montag mit. Diese Dosen kämen zu den ersten sieben Millionen Dosen der von der Regierung bestellten Lieferung im Jahr 2022 hinzu. Insgesamt erhöhe sich die Bestellung der Schweiz damit auf insgesamt 27,5 Millionen Dosen des mRNA-Impfstoffes.

Man sei ermutigt durch die ersten Daten, diese zeigten, dass der derzeit zugelassene Moderna Covid-19-Booster die neutralisierenden Antikörperspiegel gegen die Omikron-Variante um das 37-fache über die Werte vor dem Booster steigern könne, wird Moderna-Chef Stéphane Bancel in der Mitteilung zitiert. Man werde den Covid-19-Impfstoff weiterhin so oft wie nötig aktualisieren, um die Pandemie unter Kontrolle zu bringen.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) stellte am Montagnachmittag für Dienstag weitere Informationen in Aussicht. (sda)
FILE -  A vial of the Moderna COVID-19 vaccine is seen during a vaccination clinic at the Norristown Public Health Center in Norristown, Pa., Tuesday, Dec. 7, 2021. Moderna said Monday, Dec. 20, 2021 that a booster dose of its COVID-19 vaccine should offer protection against the rapidly spreading omicron variant. (AP Photo/Matt Rourke, File)
Bild: keystone
17:06
Corona-Zahlen klettern in Spanien weiter
Trotz einer hohen Impfquote von rund 80 Prozent klettert auch in Spanien die Zahl der Corona-Infektionen weiter rasant.
Die Zahl der Infektionen pro 100'000 Einwohner binnen sieben Tagen liegt bei 563. Dabei hatte diese 7-Tage-Inzidenz in Spanien Mitte Oktober einen Jahres-Tiefstwert von ca. 18 erreicht. Bei einem Besuch der kanarischen Vulkaninsel La Palma erklärte Ministerpräsident Pedro Sánchez am Montag, man müsse weiterhin Vorsicht walten lassen, die Lage in den Krankenhäusern sei aber weiterhin unter Kontrolle.

«Ich möchte sagen, dass wir in den kommenden Wochen eine sehr hohe Zahl an Infektionen sehen werden, bei den Krankenhauseinweisungen wird das aber nicht der Fall sein», erklärte Sánchez. Das sei der Wissenschaft und der hohen Impfquote zu verdanken. «Neun von zehn Spaniern (die älter als zwölf sind) haben bereits vollständigen (Grund-) Schutz.» Zudem haben bereits rund 700 000 Fünf- bis Elfjährige in Spanien die erste Impfung gegen Covid-19 erhalten. (sda/dpa)
16:25
Kanton Zürich knackt bei den Fallzahlen die Zweitausender-Marke
Die Corona-Fallzahlen im Kanton Zürich haben am 24. Dezember ein neues Allzeit-Hoch seit Beginn der Corona-Pandemie erreicht: Der Kanton registrierte an diesem Tag 2017 neue Fälle und knackte damit eine neue Tausendermarke.

Dies geht aus den Daten hervor, welche die Gesundheitsdirektion am Montag publizierte. Über die Feiertage veröffentlichte der Kanton Zürich wie das BAG auch keine Zahlen.

Am Montag lag die Zahl der Fälle dann wieder bei 1343. Landesweit gab es über die Feiertage 36'261 Neuinfektionen, wobei die Omikron-Variante bei den Neuansteckungen mit 55,7 Prozent mittlerweile dominiert. (sda)
15:51
Omikron ist dominant
Omikron ist mit 55,7 Prozent neu die dominierende Coronavirus-Variante in der Schweiz. Dies geht aus den Zahlen des Bundes von Montag hervor.
15:31
36'261 neue Fälle
In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) 36'261 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 69 neue Todesfälle und 345 Spitaleinweisungen. Der Anteil der vollständig Geimpften liegt bei 67 Prozent.

Gemeldet wurden 212'689 Tests. Deren Positivitätsrate lag bei 17 Prozent. Dies sind die Zahlen für die vergangenen 96 Stunden.
15:03
Swissmedic genehmigt Johnson & Johnson-Booster
Swissmedic hat die Auffrischungsimpfung mit «Covid-19-Vaccine Janssen» von Janssen-Cilag genehmigt. Somit können Personen ab 18 Jahren zwei Monate nach einer ersten Impfung einen Booster des Vektorimpfstoffes erhalten.

Swissmedic habe auf Antrag der Gesuchstellerin Johnson & Johnson die eingereichten klinischen Daten für den Booster auf Sicherheit und Wirksamkeit geprüft und genehmigt, teilte die Behörde am Montag mit. Die zweite Impfung könne frühestens zwei Monate nach der ersten Dosis verabreicht werden. Das Gesuch für den Booster war letzte Woche eingereicht worden.

Das Zulassungsgesuch habe auch klinische Daten zu Kreuzimpfungen enthalten. Johnson & Johnson kombinierte demnach die mRNA-Impfstoffe von Pfizer/Biontech (Comirnaty) und Moderna (Spikevax) mit dem eigenen Impfstoff. Es sei das erste Mal in der Schweiz, dass eine Gesuchstellerin klinische Daten für eine Kreuzimpfung eingereicht habe.

Bis Mitte letzter Woche erhielten 51'350 Personen den Vektorimpfstoff verabreicht, das entspricht laut Bundesamt für Gesundheit (BAG) 0,59 Prozent aller geimpften Personen in der Schweiz.


15:01
Bund unterzeichnet Verträge zur Reservation von zwei Arzneimitteln
Der Bund hat mit den Unternehmen GlaxoSmithKline und Roche Pharma Verträge für die Reservation von Arzneimitteln gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 abgeschlossen. Es handelt sich um den monoklonalen Antikörper Sotrovimab und um die Kombination der monoklonalen Antikörper Casirivima/ Imdevimab.

Die Medikamente werden bei Patientinnen und Patienten mit erhöhtem Risiko für einen schweren Verlauf eingesetzt, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag mitteilte. Das BAG habe die beiden Verträge für den Zugang zu Dosen von monoklonalen Antikörpern zur Behandlung von Covid-19 auf Empfehlung der wissenschaftlichen Covid-19-Taskforce des Bundes abgeschlossen.

Es handelt sich demnach zum einen um zusätzliche 2000 Packungen des Antikörpers Sotrovimab, der von GlaxoSmithKline in Partnerschaft mit dem Unternehmen VIR Biotechnology entwickelt wurde. Der Antikörper wurde von der Tessiner Firma Humabs BioMed in Bellinzona entdeckt.

Zum anderen handelt es sich um bis zu 4000 Packungen der Kombination von Casirivimab/Imdevimab, die von der Firma Regeneron Pharmaceuticals in Partnerschaft mit dem Unternehmen Roche Holding entwickelt wurden. Die Vertragssummen sind laut BAG für beide Medikamente vertraulich.

Sotrovimab und Casirivimab/Imdevimab sind gemäss BAG in der Schweiz auf Empfehlung der Taskforce seit dem 30. September, respektive seit dem 13. Mai dieses Jahres verfügbar.

Sotrovimab ist noch nicht zugelassen, kann aber aufgrund der Covid-19-Verordnung 3 und eines eingereichten Zulassungsgesuches bereits während des laufenden Zulassungsverfahrens zur Behandlung von Covid-19-Patientinnen und -Patienten angewendet werden. Casirivimab/Imdevimab erhielt die Zulassung am 23. Dezember.

Der Bund übernimmt die Kosten der Behandlungen im ambulanten Bereich, solange sie noch nicht von der obligatorischen Krankenversicherung vergütet werden, wie das BAG schreibt. (sda)
14:16
Die aktuellen Corona-Zahlen …
… werden in der Altjahreswoche jeweils um 15.30 Uhr veröffentlicht.

13:10
40 Berner Kinderärzte stehen für Kinder-Impfteams bereit
Der Verein der Berner Haus- und KinderärztInnen (VBHK) mobilisiert seine Mitglieder für die Corona-Impfungen der 5- bis 11-Jährigen, die ab Januar im Kanton Bern starten. Von 100 Mitgliedern erklärten sich 40 bereit, die Impfzentren an mindestens einem Halbtag zu unterstützen.

Der Verband will damit mithelfen, dass möglichst viele Kinder zum Schulbeginn 2022 mit einer ersten Dosis geimpft und geschützt sind, teilte der VBHK am Montag mit. Nebst den 40 Ärztinnen und Ärzten sicherten rund 30 medizinische Praxisassistentinnen ihre Unterstützung zu.

Zusammen stellten sie «Man- und Womenpower» von über 500 Personenhalbtagen zur Verfügung, heisst es in der Mitteilung. Die Resonanz auf den kurzfristigen Aufruf habe die Erwartungen übertroffen, schreibt VBHK-Co-Präsident Stefan Roth.

Die Fachpersonen werden ihren Einsatz in den Impfzentren in Bern, Thun oder Biel leisten. Daneben werden auch einzelne Praxen die Kinderimpfung anbieten. (sda)
11:02
Russland will Ärzten weiter Pandemie-Prämien zahlen
Russian President Vladimir Putin applauds as he attends a cabinet meeting via video conference at the Novo-Ogaryovo residence outside Moscow, Russia, Friday, Dec. 24, 2021. (Alexei Nikolsky, Sputnik, Kremlin Pool Photo via AP)
Bild: keystone
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie sollen russische Ärzte im nächsten Jahr wieder eine Prämie erhalten. Das wies Staatschef Wladimir Putin am Montag an, wie der Kreml mitteilte.

Zur Höhe der Zahlung auch an medizinisches Personal wurden zunächst keine Angaben gemacht. Während der anstehenden Neujahrsferien soll der Bonus für Ärzte und Pfleger im Dienst doppelt so hoch ausfallen.

Zuletzt lag die Höhe der Zulagen für Ärzte in Kliniken bei umgerechnet etwa 45 Euro pro Schicht und fürs Pflegepersonal bei 30 Euro. Laut dem Radiosender Echo Moskwy gab es im Frühjahr vermehrt Beschwerden, dass die Prämien nicht gezahlt worden seien.

In Russland bleibt die Pandemie-Lage angespannt. Im Vergleich zum Herbst ist die Zahl der Neuinfektionen aber gesunken. Am Montag meldeten die Behörden landesweit 23 210 neue Fälle und 937 Corona-Toten innerhalb eines Tages. Es wird aber mit einer hohen Dunkelziffer gerechnet.

Erst knapp die Hälfte der etwa 146 Millionen Einwohner Russlands ist laut offizieller Statistik bislang zweifach geimpft. «Die Impfquote ist nicht hoch genug», hatte Putin erst in der vergangenen Woche eingeräumt. Eine allgemeine Impfpflicht lehnt er aber ab. (sda/dpa)
10:07
Swissmedic lässt Corona-Medikament von Roche zu
Das Heilmittelinstitut Swissmedic hat das Roche-Medikament Ronapreve in der Schweiz zugelassen. Ronapreve kann nun für die Behandlung oder Prävention der Coronavirus-Krankheit eingesetzt werden, wie Swissmedic am Montag mitteilte.

Gemäss Swissmedic darf Ronapreve bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren mit einem Körpergewicht von mindestens 40 Kilogramm verwendet werden. Es kann bei Covid-19-Erkrankten verwendet werden, wenn keine Sauerstofftherapie oder Hospitalisierung nötig ist und ein hohes Risiko für einen schweren Verlauf besteht.

Ronapreve ist das erste in der Schweiz zugelassene Arzneimittel zur Prävention von Covid-19. Der Einsatz kann erfolgen, wenn aufgrund weiterer Erkrankungen oder Therapien keine Immunantwort auf die Impfung erzeugt werden kann, heisst es im Communiqué weiter.

Ronapreve senkt bei bestimmten Personen mit leichter- bis mittelschwerer Erkrankung das Hospitalisierungs- und Sterberisiko. Zudem werde auch das Risiko einer Infektion nach Kontakt mit dem Virus reduziert, wie Roche in einer Mitteilung schreibt. Roche arbeite weiter mit Swissmedic zusammen, um die Marktzulassung auch auf den Einsatz bei hospitalisierten Personen mit Covid-19 zu erweitern.

Seit März dieses Jahres hat Swissmedic Ronapreve in einer sogenannten rollenden Begutachtung geprüft. Seit Mitte Mai konnte das Medikament bereits eingesetzt werden. Laut Roche wurden in der Schweiz bereits mehr als 2500 Patienten damit behandelt. Eine Aussage zur Wirksamkeit auf die Omikron-Variante konnte Swissmedic noch nicht machen. Zum Zeitpunkt der Zulassung lagen noch keine entsprechenden Informationen vor. (sda)
9:29
Berner Zivilschützer leisteten 770 Diensttage für Contact Tracing
Im Dezember haben 131 Zivilschützer die Berner Kantonsbehörden beim Contact Tracing unterstützt. Sie leisteten bis am 24. Dezember insgesamt rund 770 Diensttage.

Seit dem 25. Dezember betreibt die Gesundheitsdirektion die Kontaktnachverfolgung von Corona-Infizierten wieder in den «ordentlichen Strukturen», wie der Kanton Bern am Montag mitteilte.

Die Hilfe des Zivilschutzes war Ende November angesichts stark steigender Ansteckungszahlen angefordert worden. Trotz des kurzfristigen Aufgebotes sei es gelungen, über Wochen täglich zwischen 20 und 40 Zivilschützer zur Verfügung zu stellen. (sda)
9:21
Israelische Klinik beginnt Studie für vierte Corona-Impfung
Ein israelisches Krankenhaus beginnt nach eigenen Angaben am Montag eine Studie für die vierte Impfung gegen das Corona-Virus. Rund 150 medizinische Mitarbeiter der Klinik, die ihre dritte Impfung bis zum 20. August erhalten hätten, würden eine weitere Dosis bekommen, teilte das Schiba-Krankenhaus bei Tel Aviv am Sonntagabend mit. Alle hätten in einem serologischen Test eine niedrige Anzahl von Antikörpern gehabt – unter 700. Nach Angaben des Krankenhauses ist dies die erste Studie ihrer Art weltweit.

Gili Regev-Jochai, Direktorin der Abteilung für Infektionskrankheiten, sagte: «In dieser Studie werden wir überprüfen, was der Einfluss der vierten Impfung auf die Anzahl der Antikörper ist, auf die Verhinderung von Erkrankung, und wir werden die Sicherheit kontrollieren.»

Angesichts der Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus hatte Israel bereits in der vergangenen Woche mitgeteilt, dass über 60-Jährige eine vierte Impfdosis erhalten sollen. Ein Expertengremium der Regierung empfahl zudem, Mitarbeiter des Gesundheitssystems sollten ebenfalls zum vierten Mal geimpft werden.

Israel hat die vierte Corona-Welle bereits hinter sich. Zuletzt sind die Infektionszahlen jedoch wieder angestiegen. Nur rund 60 Prozent der 9,4 Millionen Israelis gelten noch als vollständig geimpft. Dies sind zweifach Geimpfte bis zu 6 Monate nach der Zweitimpfung und Menschen mit Booster-Impfung. 31 Prozent der Bevölkerung sind gar nicht geimpft, bei neun Prozent ist die Gültigkeit der Impfung schon abgelaufen. (sda/dpa)
9:12
Keine Silvesterfeiern auf dem St. Galler Klosterplatz
Verschneiter Klosterplatz in St. Gallen: am Sonntag lagen in St. Gallen 75 Zentimeter Schnee. Kein Rekord, aber
Bild: sda
Die St. Galler Behörden wollen keine Silvesterfeiern auf dem Klosterplatz bei der Kathedrale. Sie riefen die Bevölkerung am Montag dazu auf, zu Hause zu bleiben und im kleinen, privaten Rahmen auf den Jahreswechsel anzustossen.

Der St. Galler Klosterplatz ist an Silvester ein beliebter Treffpunkt. In den vergangenen Jahren haben sich hier jeweils hunderte Menschen getroffen, um auf den Jahreswechsel anzustossen.

Die aktuelle epidemiologische Situation verlangt, dass Kontakte möglichst reduziert werden und dass die Abstandsregeln eingehalten werden. Beides lasse sich nicht damit vereinen, am Silvesterabend in kleineren und grösseren Gruppen auf dem Klosterplatz zu feiern, heisst es in der Mitteilung der St. Galler Staatskanzlei. Stadt und Kanton appellieren gemeinsam an die Vernunft der Bevölkerung und rufen dazu auf, zu Hause zu bleiben. (sda)
5:09
162 Infektionen: China meldet höchste Coronazahl des Jahres
Mit 162 neuen Infektionen an einem Tag hat China die bislang höchste Zahl neuer lokaler Coronafälle in diesem Jahr verzeichnet. Wie die Behörden am Montag berichteten, wurden allein 150 Infektionen in der Metropole Xi'an gemeldet, wo bereits in der vergangenen Woche nach dem Auftreten einiger Fälle massive Ausgangssperren für die 13 Millionen Bewohner verhängt worden waren.

In Xi'an dürfen Menschen ihre Wohnungen nur noch in Ausnahmen verlassen. Jede Familie kann ein Mitglied bestimmen, das alle zwei Tage einkaufen gehen darf. Auch wurde die Bevölkerung mehrfach komplett auf das Virus getestet.
In this photo released by China's Xinhua News Agency, cars drive down a nearly empty street in Xi'an in northwestern China's Shaanxi Province, Thursday, Dec. 23, 2021. China is redoubling efforts to control new virus outbreaks with a lockdown of the 13 million residents of the northern city of Xi'an following a spike in coronavirus cases. (Shao Rui/Xinhua via AP)
Bild: keystone
Mit derart rigiden Massnahmen hat China, das eine Null-Covid-Politik verfolgt, das Virus weitgehend in den Griff bekommen. Seit mehr als einem Jahr ist es um die Pandemielage in der Volksrepublik deutlich besser bestellt als in vielen anderen Ländern. Das tägliche Leben und die Wirtschaft haben sich längst normalisiert.

Allerdings hat die ansteckendere Delta-Variante seit Herbst mehrere Ausbrüche verursacht. Nun fürchten Verantwortliche die noch infektiösere Omikron-Variante. Beim derzeitigen Ausbruch in Xi’an haben die Behörden bislang keine Omikron-Fälle offenbart. In fünf Wochen sollen in Peking die Olympischen Winterspiele beginnen. (sda/dpa)
4:24
Omikron durchkreuzt weiterhin Weihnachtspläne der Amerikaner
Die Omikron-Variante führt in den USA weiter zu Reiseunterbrechungen. Amerikanische Fluggesellschaften haben am Sonntag (Ortszeit) fast 1200 Flüge verschoben.

Grund ist die steigende Zahl von Omikron-Neuinfektionen, auch unter den Flugbesatzungen. Bis zum Nachmittag (Ortszeit) strichen die Airlines laut der Internetseite FlightAware.com mindestens 1171 Flüge in, aus sowie innerhalb der Vereinigten Staaten. Weitere Stornierungen sind wahrscheinlich.

Zwei Carnival-Kreuzfahrtschiffe und ein Schiff der Reederei Royal Caribbean waren Medienberichten zufolge gezwungen, ihre Reise wegen Corona-Ausbrüchen an Bord abzubrechen. (sda/reu)
17:10
Tschechiens Präsident Zeman befürwortet Corona-Impfpflicht
Der tschechische Präsident Milos Zeman hat in seiner traditionellen Weihnachtsansprache eine verpflichtende Corona-Impfung befürwortet. Er habe eine solche Verpflichtung anfangs skeptisch gesehen, erklärte er in seiner live übertragenen Fernsehansprache. Als aber immer neue Wellen der Pandemie gekommen seien, habe er seine Meinung geändert. Am Ende habe ihn das Beispiel Österreichs inspiriert, das eine Pflichtimpfung ab Februar 2022 verfügte.

«Ich bin überzeugt, dass das der einfachste Weg ist, die Pandemie zu unterdrücken. Pflichtimpfungen haben wir schon gegen eine ganze Reihe anderer Krankheiten. Daher gibt es keinen Grund, warum wir zu diesen nicht auch das Coronavirus hinzufügen sollten.» Es sei besser, einen solchen radikalen Schritt zu setzen, anstatt nur zuzusehen, wie sich überall in Europa Phasen der Entspannung mit neuen Infektionswellen abwechselten.
15:39
Ermutigende Hospitalisierungs-Zahlen aus Dänemark
Länder mit hohen Impfraten könnten in der Lage sein, die Omikron-Welle einigermassen gut zu überstehen. Das legen erste Kennzahlen aus Dänemark nahe. «Es ist zu früh, um sich zu entspannen, aber es ist ermutigend, dass wir nicht dem Worst-Case-Szenario folgen», sagte Tyra Grove Krause, Chefepidemiologin am Statens Serum Institut (SSI) der Washington Post.

In Dänemark, neben Grossbritannien «Omikron-Vorreiter» in Europa, haben sich die Zahlen zuletzt etwas besser entwickelt als erwartet. Vor einer Woche sagte das Institut voraus, dass bis Heiligabend wohl täglich zwischen 120 und 250 Patienten in Krankenhäusern aufgenommen werden müssten. In den letzten Tagen lag die Zahl der täglichen Eintritte dann bei rund 125. Und auch die Fallzahlen sanken nach einem Rekordanstieg zu Wochenbeginn wieder.
13:21
Erster Omikron-Fall im Gazastreifen
Im Gazastreifen ist der erste Fall einer Ansteckung mit der Omikron-Variante des Coronavirus nachgewiesen worden. Das Gesundheitsministerium der dort herrschenden islamistischen Hamas-Organisation teilte dies am Sonntag mit. Man rechne mit einer «unausweichlichen» neuen Erkrankungswelle und einer raschen Ausbreitung in dem dicht besiedelten Palästinensergebiet, hiess es in der Mitteilung. Das Gesundheitsministerium unternehme aber alles, um die Ausbreitung der ansteckenderen Variante in dem Küstenstreifen mit rund zwei Millionen Einwohnern einzudämmen.
10:42
Armeechef Süssli: Bis 5000 Soldatinnen und Soldaten zum Einsatz bereit
Armeechef Thomas Süssli äusserte sich im Interview mit dem S«onntagsblick» zum Einsatz der Armee bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie.

Um eine Unterbeschäftigung der Armeeangehörigen zu verhindern, werden die Gesuche der Kantone um Hilfe der Armee viel strenger beurteilt als im Einsatz im ersten Corona-Jahr. «Wir prüfen in den Spitälern und Pflegeinstitutionen den Bedarf», sagte Süssli. «Bei Anzeichen, dass unsere Soldaten unterbeschäftigt wären, leisten wir keinen Einsatz. Wir drängen uns nicht auf.»

Die Armee habe eine Kapazität von bis zu 5000 Personen für das Gesundheitswesen. «Wir hoffen aber, dass es nicht so weit kommt», sagte Süssli. Im ersten Corona-Jahr sei es sein Höhepunkt gewesen zu sehen, dass «die Leute unserer Miliz im Bedarfsfall auch tatsächlich einrücken.» Bei der Teilmobilmachung seien 91 Prozent eingerückt, sechs Prozent hätten aus gesundheitlichen Gründen nicht einrücken können - und nur drei Prozent hätten grundlos gefehlt.

Sorge um Grundversorgung
Sorge bereitet dem Armeechef die Gefahr, dass wegen vielen Ansteckungen durch die Omikron-Variante des Coronavirus Spitäler, Läden oder der öffentliche Verkehr nicht mehr funktionieren könnten. Sollte die Armee einspringen müssen, könnten 72 Stunden nach dem Aufgebot die ersten Leute dort eingesetzt werden, wo sie gebraucht würden. Die Kantone müssten ein Gesuch stellen. Die Bedingung sei, dass die zivilen Mittel nicht mehr ausreichten. Anzeichen dafür, dass die Kantone planen, im grossen Stil Gesuche zu stellen, gebe es keine. (sda)
Une militaire discute avec la cellule communication de l'Armee avant de vacciner une personne avec le vaccin moderna dans le centre de vaccination de Polyexpo le mardi 21 decembre 2021 a La Chaux-de-Fonds. Pour repondre a la demande du Gouvernement neuchatelois pour accelerer la vaccination, l'Armee deploie 8 specialistes sanitaires jusqu'en janvier 2022. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Bild: keystone
10:37 Uhr Schottland beschränkt Zugang zu Pubs
Wegen der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante sind in Schottland, Wales und Nordirland am Zweiten Weihnachtstag schärfere Kontaktbeschränkungen in Kraft getreten. In Wales dürfen sich in Pubs und Restaurants nur noch sechs Personen miteinander treffen, in Schottland sind grössere Veranstaltungen nur noch mit Abstand und wenigen Hundert Zuschauern erlaubt.

Ab Montag dürfen sich die Schotten auch nur noch in Gruppen von maximal drei Haushalten treffen, in Nordirland sind Treffen ebenfalls auf wenige Personen beschränkt. Die Omikron-Variante, die in Schottland und England längst dominant ist, hat die Fallzahlen im ganzen Land nach oben schnellen lassen. Es werden eine Überlastung des Gesundheitssystem sowie Personalausfälle in wichtigen Berufen erwartet.
Customers stand outside pub in London, Friday, Dec. 17, 2021. On what would normally be one of the busiest times for pubs and restaurants just before Christmas, customer numbers are down in central London due to concerns about the new omicron variant. Friday night in Central London was muted with one bar saying they have 30 customers inside when there should have been 170, with large amounts of cancellations in recent days. (AP Photo/Alastair Grant)
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08:30
90% der Corona-Toten starben tatsächlich «am Virus»
Das Bundesamt für Statistik liefert erstmals verifizierte Zahlen zu den Covid-Opfern. Demnach hatten zwar die meisten Menschen, die im Zusammenhang mit Corona starben, Vorerkrankungen. Bei 90 Prozent der Opfer, bei denen ein Arzt im Totenschein «Covid» vermerkte, war das Virus aber die Haupt-Todesursache. Das heisst, ohne Corona wären sie gemäss Einschätzung der Ärzte zu diesem Zeitpunkt nicht gestorben. Das berichtet die SonntagsZeitung. Die neu publizierten Zahlen des BFS betreffen den März 2020. Das war in der Schweiz der erste Monat, in dem es Corona-Tote gegeben hatte.
Das Spital Schwyz am Mittwoch, 14. Oktober 2020. Seit zehn Tagen nimmt die Zahl der Corona-Ansteckungen im inneren Kantonsteil rasant zu, teilte das Spital am Mittwoch mit. Mittlerweile seien 30 bis 40 Prozent der im Corona-Center des Spitals Schwyz gemachten Tests positiv. (KEYSTONE/Urs Flueeler)
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21:52
Omikron in den USA: Zahl der Neuinfektionen höher als bei Delta-Welle
Die Omikron-Variante ist in den USA weiter auf dem Vormarsch: Die Zahl der im Schnitt der vergangenen Woche gemeldeten Neuinfektionen pro Tag überschreitet mittlerweile den Höchstwert der heftigen Delta-Welle im Sommer. Lag dieser Wert Anfang September um die 160'000, wurden zuletzt im Durchschnitt gut 175'000 Neuinfektionen pro Tag gemeldet. In den USA ist die Omikron-Variante dominant. Vielerorts werden mit Blick auf die täglich gemeldeten Neuinfektionen Rekorde gebrochen. Über Weihnachten sind zahlreiche Flüge ausgefallen, weil es den Airlines an Personal fehlt.

Die Zahl der Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind und im Krankenhaus behandelt werden müssen, ist aber noch deutlich niedriger als im Sommer. Die Situation könnte sich jedoch noch verschlechtern – Millionen Menschen in den USA sind nicht geimpft. Die Impfkampagne war gut angelaufen, dann aber ins Stocken geraten. Bislang sind knapp 62 Prozent der rund 330 Millionen Menschen im Land zweifach geimpft. Weniger als ein Drittel von ihnen hat auch eine Auffrischungsimpfung erhalten. In den USA ist der Booster sechs Monate nach der zweiten Impfung vorgesehen. (sda/dpa)
epa09655101 Members of the public get tested at a District of Columbia Covid-19 testing site in Washington, DC, USA, 23 December 2021. With Christmas just days away, a surge in Covid-19 cases due to the Omicron variant is coinciding with one of the busiest travel times of the year.  EPA/MICHAEL REYNOLDS
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21:02
Corona an Bord – Kreuzfahrtschiff darf Karibikhäfen nicht anlaufen
Wegen einiger Corona-Fälle an Bord ist einem Schiff des Kreuzfahrtriesen Carnival in der Karibik in zwei Häfen die Einreise verweigert worden. Die Behörden der niederländischen Karibikinseln Aruba und Bonaire hätten der Carnival Freedom nicht erlaubt, deren Häfen anzulaufen, teilte Carnival am Wochenende mit.

Eine «kleine Anzahl von Personen» an Bord befinde sich aufgrund positiver Covid-Tests in Isolation. Alle Gäste auf dem Schiff seien geimpft und hätten einen negativen Corona-Test vorweisen müssen, bevor sie einchecken konnten.

«Die rasche Verbreitung der Omikron-Variante kann die Art und Weise beeinflussen, wie einige Behörden selbst eine kleine Anzahl von Fällen betrachten – selbst wenn diese mit unseren strengen Protokollen gehandhabt werden», so die Kreuzfahrtgesellschaft.

Das Schiff startete am 18. Dezember in Miami – die für Mittwoch und Donnerstag geplanten Zwischenstopps auf den Inseln Bonaire und Aruba wurden gestrichen und mit einem Zwischenstopp in der Dominikanischen Republik ersetzt. Das Schiff sollte wie geplant am Sonntag nach Miami zurückkehren. (sda/dpa)
Corona-Rekord in Frankreich: Mehr als 100'000 neue Fälle an einem Tag
Frankreich hat mit mehr als 100 000 Corona-Infektionen innerhalb eines Tages einen Höchstwert verzeichnet. Nach offiziellen Angaben vom Samstagabend wurden 104 611 neue Fälle innerhalb von 24 Stunden gemeldet – so viele wie noch nie seit Pandemiebeginn. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag landesweit zuletzt bei knapp 647 Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner binnen einer Woche. Deutschland stuft Frankreich aktuell als Hochrisikogebiet ein.

Frankreichs Regierung will angesichts der drastisch steigenden Zahlen die Zugangsregeln etwa für die Gastronomie und Kulturbetriebe ändern. Zurzeit gilt dort sowie an zahlreichen weiteren Orten 3G. Künftig soll ein negativer Test alleine nicht mehr ausreichen. Ein entsprechendes Gesetz will die Regierung in einer Sondersitzung am Montag auf den Weg bringen, es soll Mitte Januar verabschiedet werden. (sda/dpa)
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Weltweit an Weihnachtstagen schon mehr als 5600 Flüge ausgefallen
Weltweit sind an den Weihnachtstagen schon mehr als 5600 Flüge ausgefallen, besonders stark betroffen sind die USA. Wie Daten der Website Flightaware.com vom Samstagmittag zeigten, wurden am ersten Weihnachtsfeiertag weltweit knapp 2500 Flüge storniert.

Rund 850 der stornierten Flüge sollten demnach an US-Flughäfen starten oder landen. Mehr als 3500 Flüge waren verspätet. Fluggesellschaften begründeten die Ausfälle vor allem mit Krankmeldungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Am Heiligabend hatte Flightaware weltweit rund 2400 stornierte Flüge verzeichnet. Fast 11'000 weitere Flüge waren von Verspätungen betroffen. Auch für den zweiten Weihnachtsfeiertag wurden der Website zufolge bereits knapp 800 Flugausfälle angekündigt.

Die vielen Flugausfälle in einer der Hauptreisezeiten des Jahres sind nach Angaben der Fluggesellschaften darauf zurückzuführen, dass viele Piloten, Flugbegleiter und andere Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert sind oder unter Quarantäne stehen.

Einer Schätzung des Verkehrsklubs American Automobile Association hatten in den USA mehr als 109 Millionen Menschen geplant, zwischen dem 23. Dezember und dem 2. Januar zu verreisen. Dies waren 34 Prozent mehr als im Vorjahr. Die meisten der Reisen für die diesjährige Weihnachtszeit waren jedoch bereits vor dem Auftreten der Omikron-Variante gebucht worden. (sda/afp)
epa09533250 United Airlines jets sit lined up at O'Hare International Airport in Chicago, Illinois, USA, 19 October 2021. United Airlines parent company, United Airlines Holdings, Inc., reported a less than expected third quarter loss of 1.02 US dollars per share which was lower than analysts predictions of a loss of 1.67 US dollars Revenues are reported at 7.75 billion US dollars.  EPA/TANNEN MAURY
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Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie

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Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie
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